Antriebssatz für Schiebetore bis 400 kg CAME BXL04AGS, 801MS-0140 (D)
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| Gewicht |
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| 12 kg |
Produktbeschreibung Antriebssatz für Schiebetore bis 400 kg CAME BXL04AGS, 801MS-0140 (D)
Antrieb CAME BXL04AGS ist für Schiebetore mit einem Gewicht bis 400 kg und einer Durchfahrtsbreite bis 10 m. Er verfügt über einen elektromechanischen Endschalter. Der Antrieb ist nichtreversibel. Detaillierte technische Eigenschaften ». Handbuch herunterladen ».
BXL04AGS mit Steuerplatine ZN6 ist ein Antrieb für Schiebetore mit 24-V-DC-Motor und mechanischen Endschaltern. Der Netzanschluss beträgt 230 V AC. Berücksichtigen Sie Gewicht, Länge und Leichtgängigkeit des Tors gemeinsam; der Antrieb ist keine Lösung für ein schwergängiges oder beschädigtes Tor.
Montage, Netzanschluss und Inbetriebnahme sind von einer qualifizierten Fachkraft durchzuführen. Trennen Sie vor Arbeiten die Netzversorgung und gegebenenfalls die Batterien. Encoder und Lichtschranken ersetzen weder feste Anschläge noch den Schutz von Gefahrenstellen oder die Überprüfung der Kräfte am fertig montierten Tor.
Überprüfen Sie vor der Programmierung die Steuerplatine. Die folgenden Einstellungen gelten für ZN6 mit fünf DIP-Schaltern, drei Trimmern und der Taste P1. Wenn der Antrieb mit einer anderen Steuerplatine oder einem Display ausgestattet ist, verwenden Sie diese DIP-Kombinationen nicht.
Set CAME BXL04AGS
Das Set enthält einen Antrieb mit 24-V-Motor, eine Fernbedienung, Lichtschranken, einen Funkempfänger und eine Warnleuchte. Weitere Komponenten, insbesondere Zahnstange und zusätzliche Bedienelemente, wählen Sie passend zum jeweiligen Tor aus. Prüfen Sie die Bezeichnung der Steuerung und der mitgelieferten Komponenten vor dem Anschluss.
| Eigenschaft | CAME BXL04AGS |
|---|---|
| Set | ![]() BXL04AGS / 801MS-0140 (D) |
| Max. Torflügel | 400 kg / 10 m |
| Motor / Leistung | 24 V DC / 150 W |
| Steuerung in dieser Anleitung | ZN6: DIP-Schalter, P1, Trimmer |
| Betrieb | Einschaltdauer 50 % |
| Funkspeicher | 25 Nutzer |
Kompatibles Zubehör
| Was | Warum | Typ |
|---|---|---|
| Lichtschranken | Überwachung des Durchgangs; Reaktion des Sicherheitseingangs auswählen. | CAME DIR10, 12/24 V AC/DC, Reichweite 10 m; Anschluss und Test. |
| Warnleuchte | Signalisierung der Torbewegung. | CAME KLED24, 24 V AC/DC, 2 W; Warnleuchtenklemmen. |
| Empfänger | Funksteuerung mit passender Codierung. | AF43S, 433,92 MHz, steckbare AF-Karte; Kopplung an der Steuerplatine. |
| Fernbedienung | Zusätzlicher Sender für ein kompatibles Festcode-System. | TOP-432EE, 433,92 MHz; AF-Karte und eingestellte Codierung überprüfen. |
| Zahnstange | Übertragung der Bewegung auf den Torflügel. | Zahnstangen, Modul 4; Montage und Spiel. |
| Taster / Schlüsselschalter | Lokaler Befehl oder STOP. | Schalter und Bedienelemente; potenzialfreier NO-Kontakt für den Befehl, NC-Kontakt für STOP. Klemmen. |
Antrieb montieren
Bei entriegeltem Antrieb muss sich das Tor über den gesamten Fahrweg leichtgängig bewegen lassen, ohne Gefälle, beschädigte Rollen oder die Gefahr, aus der Führung zu springen. Prüfen Sie feste mechanische Anschläge in geöffneter und geschlossener Position, die Stabilität des Untergrunds und den Schutz von Bereichen, in denen das Tor jemanden einklemmen könnte. Im Bereich des Antriebs darf kein Wasser stehen und kein direkter Wasserstrahl auf ihn treffen.
Fundament und Ankerplatte
Das gezeigte Montagebeispiel sieht eine Baugrube mit den Maßen 450 × 300 mm und einer Tiefe von 400 mm vor.. Passen Sie die Fundamentmaße an den Untergrund und das jeweilige Tor an. Die Schalung ragt 50 mm über das Gelände hinaus; verwenden Sie Bewehrung und M12-Anker. Für die Zuleitung zum Antrieb wird ein Schutzrohr mit Ø 40 mm und für das Zubehör eines mit Ø 25 mm empfohlen.
Richten Sie die Ankerplatte waagerecht aus, führen Sie die Kabel durch ihre Öffnungen und lassen Sie die Gewindeteile der Anker über die Oberfläche hinausragen. Lassen Sie den Beton mindestens 24 Stunden aushärten. Legen Sie die Position der Platte zur Zahnstange anhand der Maßzeichnung fest; die Höhe des Ritzels unterscheidet sich bei diesen beiden Antrieben.
Montage und Höheneinstellung
Nehmen Sie die Abdeckung ab und setzen Sie den Antrieb auf die Platte. Die Kabel müssen durch die Unterseite des Gehäuses und korrekt eingesetzte Kabelverschraubungen geführt werden. Heben Sie den Antrieb während der Einstellung mit den Gewindefüßen um 5–10 mman, damit Spielraum für die Einstellung des Zahneingriffs bleibt.
Zahnstange und Eingriffsspiel
Entriegeln Sie den Antrieb und befestigen Sie die Zahnstange, während Sie das Tor von Hand bewegen. Verwenden Sie beim Verbinden der Zahnstangenteile unter der Verbindungsstelle ein Hilfsstück der Zahnstange, damit die Zähne sauber ineinandergreifen. Stellen Sie nach der Montage die vertikale und horizontale Position des Antriebs ein.
Lassen Sie zwischen Zahnstange und Ritzel ein Spiel von 1–2 mm. Das Gewicht des Tors darf nicht auf dem Antrieb lasten. Bewegen Sie das Tor von Hand über den gesamten Fahrweg, prüfen Sie den Zahneingriff und die Verbindungen der Zahnstange und ziehen Sie erst dann die Muttern und Unterlegscheiben an den Ankern fest.
Mechanische Endschalter
Schieben Sie den Torflügel von Hand in die geöffnete Position. Befestigen Sie den Öffnungsendschalter an der Zahnstange so, dass seine Betätigungsrampe den Feder-Mikroschalter zuverlässig betätigt. Stellen Sie den Schließendschalter auf die gleiche Weise ein. Sichern Sie die Endschalter fest; der mechanische Toranschlag und der Schaltanschlag des Antriebs haben unterschiedliche Aufgaben.
Stellen Sie die Abschaltung so ein, dass der Antrieb den Torflügel beim normalen Öffnen und Schließen nicht gegen den festen mechanischen Anschlag drückt.
Verkabelung
| Anschluss | Kabel / Voraussetzung |
|---|---|
| Netz 230 V AC, L/N/PE | 3G × 1,5 mm² bei einer Länge bis 20 m; 3G × 2,5 mm² bei 20–30 m. |
| Signalleuchte / Steuerbefehl | 2 × 0,5 mm²; Querschnitt anhand der konkreten Leistungsaufnahme und Länge prüfen. |
| Lichtschranken DIR10 | TX: 2 × 0,5 mm²; RX: 4 × 0,5 mm² gemäß synchronisiertem DIR-Schaltplan. Auch die TX-Verbindung und den NC-Kontakt anschließen. |
| Antenne | RG58; empfohlene Länge bis 5 m. |
Die Anzahl der Adern muss für den gesamten gewählten Schaltplan ausreichen. Bei längeren Leitungswegen, gleichzeitig angeschlossenen Verbrauchern oder anderem Zubehör muss der Techniker den Querschnitt anhand des Stroms und des Spannungsabfalls neu berechnen. Kabel vor Beschädigung und Kontakt mit Motor oder Transformator schützen; Netzleitung und Niederspannungskreise entsprechend getrennt verlegen.
Manuelle Entriegelung bei Stromausfall
Vor dem manuellen Bewegen die Stromversorgung trennen und den Torflügel sichern. Das Entriegeln eines beschädigten oder nicht ausgewuchteten Tores kann eine unkontrollierte Bewegung auslösen.
- Den Schlüssel in das Schloss stecken und im Uhrzeigersinn drehen.
- Am Entriegelungshebel ziehen und ihn wie abgebildet öffnen.
- Das Tor kontrolliert von Hand bewegen; dabei dürfen sich keine Personen im Bewegungsbereich aufhalten.
- Zum erneuten Verriegeln den Hebel in die Ausgangsposition zurückstellen und den Mechanismus verriegeln. Vor einem Motorbefehl prüfen, ob der Antrieb verriegelt ist.
Orientierung auf der Steuerplatine ZN6
Die ZN6 verfügt über fünf DIP-Schalter, die Trimmer A.C.T., SP.SLOW und SENS., die Programmiertaste P1 und die Befehlstaste 7. Die LEDs zeigen Stromversorgung, Befehle und Sicherheitseingänge an. Für den Funkempfang ist eine Steckkarte im AF-Steckplatz erforderlich; R800 wird für eine kompatible Codetastatur verwendet.
| Abbildungsnummer | Element |
|---|---|
| 1 / 2 / 3 | DIP-Schalter / Trimmer / P1 |
| 4 / 5 | LED / Befehlstaste 7 |
| 6 / 7 / 8 | Encoder und Endschalter / Befehle und Sicherheit / A–B-Tastatur |
| 9 / 10 / 11 | Motor M–N / Zubehör / interne Platinenversorgung |
| 12 / 13 / 14 | Zubehörsicherung / Antenne / AF |
| 15 / 16 | RGP1 / R800 |
| 17 / 18 | Netzklemmenleiste / Netzsicherung |
Klemmen und Stromversorgung der ZN6
| Klemmen | Verwendung / Spannung / Polarität |
|---|---|
| L / N / PE | Netz 230 V AC, 50/60 Hz; Schutzleiter PE anschließen. Bei AC keine Polarität (+/−). |
| 10 / 11 | Zubehör 24 V AC/DC, insgesamt höchstens 20 W. Bei DC: 10 = Plus (+), 11 = Minus (−); bei AC ohne Polarität. |
| 10 / E | Ausgang für die Signalleuchte 24 V AC/DC, max. 25 W; bei DC ist 10 der gemeinsame Pluspol und E der geschaltete Anschluss. Kein Dauerversorgungsanschluss für Zubehör. |
| 24 / 0 | Interner Versorgungseingang der Platine 24 V AC/DC; nicht mit dem Zubehör-Ausgang verbinden. Bei AC ohne Polarität; bei DC gilt 0 = +, 24 = −. |
| M / N | Motor 24 V DC; Anschluss gemäß Originalschaltplan. Kein Netzanschluss mit 230 V. |
| + / E / − | Encoder: Stromversorgung +/− und Signal E; kein Ausgang für Zubehör. |
| F / FA, F / FC | Endschalter: FA Öffnen, FC Schließen, F gemeinsam; NC-Kontakte ohne Polarität. |
Befehle, STOP und Tastatur
| Klemmen | Kontakt / Funktion |
|---|---|
| 1–2 | NC-STOP. Werkseitig aktiv; ohne STOP über DIP 2,3 deaktivieren. Kontakt ohne Polarität. |
| 2–7 | NO-Befehl, werkseitig Öffnen – Schließen – Richtungswechsel. Ohne Polarität; keine externe Stromversorgung anschließen. |
| 2–3P | NO-Teilöffnung; im Totmannbetrieb Öffnen. Ohne Polarität. |
| 2–CX | NC-Sicherheitskontakt; aktivieren und C1/C4 auswählen. |
| 10–TS | Versorgungsanschluss für den getesteten Lichtschrankenkreis gemäß dem jeweiligen Schaltplan. |
| A–B | Kompatible Tastatur mit R800-Karte, keine Motorklemmen. |
| Antenne / AF | RG58 / Funk-Steckkarte. Nur ohne Netz- und Batterieversorgung einsetzen. |
Signalleuchte 24 V
KLED24 an 10–E. Sie wird mit 24 V AC/DC versorgt und hat eine Leistungsaufnahme von 2 W. Bei AC hat die Zuleitung keine Gleichstrompolarität; bei DC ist 10 an der Platine der Pluspol und E der geschaltete Anschluss. An der Zuleitung der KLED24 sind +/− nicht separat gekennzeichnet. Eine Signalleuchte mit 230 V gehört nicht an diesen Ausgang.
Lichtschranken und Sicherheitstest
CAME DIR10 besteht aus einem Sender TX und einem Empfänger RX mit einer Reichweite von 10 m. Die Steckbrücke des Empfängers auf 24 V. Die Stromaufnahme des Paars beträgt bei 24 V AC 60 mA. Die Stromversorgung des RX ist gekennzeichnet mit 10 (+), 2 (−); der TX hat TX (+), 2 (−). Bei Wechselstromversorgung gilt keine Gleichstrompolarität. Der TX-Anschluss ist Teil der Synchronisierung; die Verbindung nicht weglassen.
| Lichtschranken-Klemme | Standardanschluss | Anschluss mit Testfunktion |
|---|---|---|
| RX 10 (+) | Platine 10 | Platine 10 |
| RX 2 (−) und RX C | Platine 2 | Platine 2 |
| RX TX ↔ TX TX (+) | TX zwischen Empfänger und Sender verbinden | Gleiche Verbindung |
| TX 2 (−) | Platine 2 | Platine TS |
| RX NC | Platine CX | Platine CX |
Der Kontakt C–NC ist ein potenzialfreier Sicherheitskontakt. Er hat weder Plus noch Minus. Die Stromversorgung und der Kontakt sind zwei getrennte Stromkreise. Bei DC ist 10 der Pluspol; der negative Anschluss RX 2 ist in diesem speziellen Schaltplan mit der gemeinsamen Klemme 2 der Platine verbunden. Verwechseln Sie Klemme 2 nicht mit der Versorgungsklemme 11.
Aktivieren Sie den angeschlossenen Eingang CX über DIP 4. Lassen Sie zum Schutz beim Schließen die Reaktion C1 eingestellt; über DIP 1,4 wird C4 ausgewählt. C1 öffnet beim Unterbrechen des Lichtstrahls während des Schließens wieder; C4 stoppt die Bewegung und setzt sie nach Beseitigung des Hindernisses fort.
Die ursprünglichen Schaltpläne der ZN6 unten zeigen synchronisierte Lichtschranken DN10. Die obige Klemmenbelegung des DIR10 basiert ebenfalls auf dessen eigenem Anschlussplan. Verwenden Sie diese Klemmenbelegung nicht für Lichtschranken mit anderen Bezeichnungen oder einer anderen Schnittstelle.
Testanschluss über TS
Für den Test wird TX 2 auf TS umgeklemmt, während RX 2 und RX C an Klemme 2 der Platine angeschlossen bleiben. Die Verbindung von TX zwischen Sender und Empfänger bleibt bestehen. Ändern Sie zuerst die Verdrahtung bei abgeschalteter Stromversorgung und aktivieren Sie erst danach den Test.
Aktivieren Sie den Test über DIP 2,4 und P1; der Eingang CX muss eingeschaltet sein. Bei einem fehlgeschlagenen Test führt die Platine den Befehl nicht aus. Stellen Sie nach der Konfiguration alle DIP-Schalter wieder auf OFF.
Prüfen Sie nach dem Anschluss, ob der Lichtstrahl während der entsprechenden Bewegung unterbrochen und anschließend wieder freigegeben wird. Überbrücken Sie den Sicherheitseingang nicht als dauerhafte Lösung für eine Störung.
Erste Inbetriebnahme der ZN6
- Überprüfen Sie die Mechanik, das Spiel der Zahnstange, die festen und Schaltanschläge, die Verriegelung des Antriebs und alle angeschlossenen Schutzeinrichtungen.
- Schalten Sie die Stromversorgung ein und überprüfen Sie die LED PWR. Stellen Sie nacheinander die Laufrichtung, STOP und die Wegstreckeneinlernung.
- Aktivieren Sie CX, stellen Sie dessen Reaktion und gegebenenfalls den Lichtschrankentest ein. Lassen Sie einen nicht verwendeten CX-Eingang ausgeschaltet.
- Stellen Sie die Trimmer ein und speichern Sie sie, ebenso gegebenenfalls die Automatik und die Teilöffnung.
- Koppeln Sie die Fernbedienungen. Überprüfen Sie den gesamten Zyklus, STOP, die Lichtschranken, die Verlangsamung, die Endlagen, die Warnleuchte und das Verhalten nach einem Stromausfall.
Automatische Einlernung der gesamten Wegstrecke
Voraussetzungen: korrekte Laufrichtung und STOP, aktiver Encoder, freier Fahrweg und korrekt eingestellte Endschalter. Nach dem manuellen Verschieben muss der Antrieb wieder verriegelt werden. Der Techniker muss die gesamte Bewegung überwachen; betreten Sie während der Einlernung nicht den Torbereich.
- Stellen Sie bei angehaltenem Antrieb DIP 1,2,3,5 auf ON; DIP 4 bleibt auf OFF.
- Drücken Sie P1. Das Tor führt eine Reihe von Bewegungen aus, um die Verzögerungspunkte zu bestimmen.
- Während der Einlernung blinkt die rote LED. Der erfolgreiche Abschluss wird durch einen 1 s langen Signalton bestätigt; bei einem Fehler blinkt die LED schnell und es ertönen 4 Signaltöne.
- Mit P1 kann die Einlernung unterbrochen werden. Stellen Sie nach Abschluss alle fünf DIP-Schalter auf OFF.
- Überprüfen Sie den vollständigen Öffnungs- und Schließzyklus sowie die Funktion der Sicherheitseinrichtungen. Beheben Sie bei einem Fehler zuerst die Ursache und wiederholen Sie erst danach die Einlernung.
Teilöffnung einlernen
Fahren Sie das Tor nach dem Einlernen der gesamten Wegstrecke mit Taste 7 auf der Platine in die gewünschte Teilöffnungsposition. Stellen Sie DIP 4,5 auf ON und drücken Sie P1. Die LED leuchtet; ein 1 s langer Signalton bestätigt die Speicherung. Schnelles Blinken und vier Signaltöne weisen auf eine unzulässige Position hin. Stellen Sie die DIP-Schalter anschließend wieder auf OFF und überprüfen Sie den Befehl 2–3P sowie die Automatik in der Teilöffnungsposition.
Programmierung über DIP-Schalter und Taste P1
Mit den DIP-Schaltern wird die Funktion ausgewählt, die anschließend mit Taste P1 gespeichert wird. Sie sind keine dauerhaften Betriebsschalter. Stellen Sie bei jeder Konfiguration nur die in der jeweiligen Zeile angegebenen Nummern auf ON; alle übrigen müssen auf OFF stehen. Programmieren Sie nur bei angehaltenem Antrieb. Stellen Sie nach der Bestätigung alle fünf DIP-Schalter auf OFF.
Beim regulären Umschalten auf eine aktive oder alternative Funktion leuchtet die LED und es ertönt 1 s lang ein Signalton; beim Zurückschalten auf den deaktivierten oder ursprünglichen Wert blinkt die LED und es ertönen zwei Signaltöne. STOP, Encoder und die Automatik für den Teilstopp sind werkseitig aktiviert; der erste Druck auf P1 schaltet sie daher aus. Für Einlernung, Kopplung, Löschen und Zurücksetzen gelten eigene Bestätigungen, die in der Tabelle angegeben sind.
Trimmer und Speichern der Werte
| Trimmer | Bereich / Zweck |
|---|---|
| A.C.T. | Wartezeit bis zum automatischen Schließen 1–120 s; die Automatik mit der entsprechenden Funktion separat aktivieren. |
| SP.SLOW | Verzögerungsgeschwindigkeit 30 % (−) bis 60 % (+) der Höchstgeschwindigkeit. |
| SENS. | Empfindlichkeit der Hinderniserkennung: − minimale, + maximale Empfindlichkeit. Nach einer Änderung Kräfte und Schutzeinrichtung überprüfen. |
Nach dem Einstellen der Trimmer alle drei Werte speichern: DIP 2,3,4,5 auf ON stellen, P1 drücken, Bestätigung durch LED und 1 s langen Signalton abwarten, dann alle DIP-Schalter auf OFF stellen. Ohne dieses Speichern gehen die Änderungen verloren.
Funkfernbedienungen anlernen
ZN6 speichert maximal 25 Benutzer. Für ein 433,92-MHz-System mit Festcode kann AF43S und eine kompatible TOP-432EE. Die AF-Karte nur bei unterbrochener Stromversorgung einsetzen. Die gleiche Frequenz allein gewährleistet keine kompatible Codierung.
- Die DIP-Kombination für den gewünschten Befehl auswählen: 1 = Teilöffnung; 2 = nur Öffnen; 1,2 = Öffnen–Schließen–Richtungswechsel; 3 = Öffnen–STOP–Schließen–STOP.
- P1 drücken. Sobald die LED blinkt, innerhalb von 10 Sekunden die ausgewählte Taste der Fernbedienung drücken.
- Die LED leuchtet und ein 1 s langer Signalton bestätigt das Speichern. Bei einem bereits gespeicherten Sender ertönen 4 Signaltöne und die LED blinkt schnell.
- Alle DIP-Schalter wieder auf OFF stellen und die zugewiesene Funktion überprüfen.
Fernbedienungen löschen und zurücksetzen
Alle Benutzer löschen: DIP 1,3 auf ON, die übrigen auf OFF stellen; P1 5 s. gedrückt halten Die LED leuchtet und ein 1 s langer Signalton bestätigt das Löschen. Anschließend die DIP-Schalter auf OFF stellen. Dadurch werden alle gespeicherten Fernbedienungen gelöscht.
Parameter zurücksetzen: Alle fünf DIP-Schalter auf ON stellen und P1 drücken. Die LED blinkt, es ertönen zwei Signaltöne; anschließend alle fünf DIP-Schalter auf OFF stellen. Durch das Zurücksetzen werden die Benutzer nicht gelöscht. Stellen Sie vor der nächsten Inbetriebnahme die Richtung, STOP, CX, die Lernfahrt und die Sicherheit erneut ein und überprüfen Sie diese.
Diagnose ZN6
| LED | Bedeutung / zu prüfen |
|---|---|
| CX – gelb | Leuchtet bei geöffnetem NC-Kontakt 2–CX. Lichtschranke, Stromversorgung und Kontakt der Lichtschranken. |
| 1 – gelb | Leuchtet bei geöffnetem NC-Kontakt 1–2. STOP und dessen Konfiguration. |
| 3P – gelb | Leuchtet bei geschlossenem NO-Kontakt 2–3P; bei dauerhaftem Leuchten prüfen: Befehl hängt fest. |
| 7 – gelb | Leuchtet bei geschlossenem NO-Kontakt 2–7; Taster/Schalter überprüfen. |
| PRG – rot | Programmierung, Warten auf automatisches Schließen oder Störung. Die Bedeutung hängt vom ausgeführten Vorgang ab. |
| PWR – grün | Stromversorgung der Platine. Wenn sie nicht leuchtet, Zuleitung und Sicherungen überprüfen. |
| Symptom | Prüfung / Abhilfe |
|---|---|
| 4 Signaltöne während der Lernfahrt | Lernfahrt überprüfen, Richtung, Endschalter, Leichtgängigkeit und Encoder überprüfen. |
| 4 Signaltöne beim Koppeln | Der Sender ist bereits gespeichert; dies bestätigt keine erneute Speicherung. |
| 4 Signaltöne bei Teilöffnung | Eine andere zulässige Teilöffnungsposition wählen. |
| Bewegt sich nicht | Zuleitung, Antriebssperre, STOP, aktiviertes CX, TS-Test und dauerhaft anliegende Befehle überprüfen. |
| Öffnet, schließt aber nicht | Lichtschranken und deren NC-Kontakt überprüfen; beim Automatikbetrieb auch dessen Aktivierung und den gespeicherten Wert A.C.T. |
Sicherungen ZN6
| Stromkreis | flinke Sicherung |
|---|---|
| Netz LINE | 1,6 A-F |
| Zubehör | 2 A-F |
Sicherungen nur bei abgeschalteter Stromversorgung überprüfen. Verwenden Sie denselben Nennwert und denselben flinken Sicherungstyp; eine stärkere Sicherung oder wiederholtes Austauschen, ohne den Kurzschluss zu beheben, ist keine Reparatur.
Wartung und Service
Überprüfen Sie regelmäßig, ob Laufweg und Zahnstange sauber sind, ob sich das Tor leicht von Hand bewegen lässt und ob Antrieb, Schaltanschläge, Kabel, Entriegelung, Lichtschranken und weitere Sicherheitseinrichtungen ordnungsgemäß befestigt und in gutem Zustand sind. Trennen Sie vor Reinigungs- oder Wartungsarbeiten die Netzversorgung und gegebenenfalls die Notstrombatterie. Bei Schäden, ungewöhnlichen Geräuschen oder Vibrationen den Betrieb einstellen und die Ursache beheben lassen.
Eine Erhöhung der Empfindlichkeit SENS. ersetzt keine Reparatur der Mechanik; die Trimmerwerte müssen über DIP 2,3,4,5 und P1 gespeichert werden. Überprüfen Sie nach dem Service erneut den gesamten Bewegungsablauf, die Kräfte und die Schutzeinrichtungen.
Technische Daten BXL04AGS
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Maximales Flügelgewicht | 400 kg |
| Maximale Flügellänge | 10 m |
| Netzversorgung des Antriebs | 230 V AC, 50/60 Hz |
| Motorversorgung | 24 V DC |
| Leistung | 150 W |
| Maximale Stromaufnahme | 7 A |
| Schutzart | IP44 |
| Betriebstemperatur | −20 bis +55 °C |
| Betrieb | Arbeitszyklus 50 %; dies ist keine Angabe zur Anzahl der Zyklen pro Stunde. |
| Leistungsaufnahme im Standby | 7,4 W |
| Schutzklasse | I |
| Ritzel / Endschalter | Modul 4 / mechanisch |
| Steuerung der angegebenen Ausführung | ZN6, DIP + Trimmer + P1 |
| Gewicht des Antriebs allein | 7,7 kg |
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