Antriebsset für Schiebetore bis 400 kg CAME BX704, 801MS-0020 (D)
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| 16 kg |
Produktbeschreibung Antriebsset für Schiebetore bis 400 kg CAME BX704, 801MS-0020 (D)
Antrieb CAME BX704AGS ist vorgesehen für Schiebetore mit einem Gewicht bis 400 kg und einer Flügellänge bis 14 m. Er verfügt über einen elektromechanischen Endschalter. Der Antrieb ist nichtreversibel. Detaillierte technische Eigenschaften ». Handbuch herunterladen ».
CAME BX704AGS und Steuergerät ZBX7N
Das Set enthält einen Antrieb für Schiebetore bis 400 kg mit mechanischen Endschaltern. Motor und Spannungsversorgung haben 230 V AC; das Zubehör wird über einen separaten Ausgang mit 24 V AC. Der integrierte Encoder ermöglicht das Einlernen des Fahrwegs, die Erkennung von Hindernissen und eine einstellbare Verlangsamung.
Überprüfen Sie vor der Einstellung den genauen Antrieb, die Kennzeichnung ZBX7N auf der Platine und die Firmwareversion unter H1. Die nachstehende Übersicht gilt für eine ältere Ausführung der Steuerung mit den Optionen F8 0 = teilweise öffnen / 1 = öffnen. Die Übereinstimmung von F8 allein bestätigt nicht, dass die gesamte Version identisch ist. Auch Platinen mit derselben Bezeichnung und denselben F8-Optionen können sich hinsichtlich des Speicherverhaltens oder der technischen Daten unterscheiden. Vergleichen Sie vor einer Änderung die Einstellungen und das Vorgehen mit der Anleitung, die der jeweiligen Platine beiliegt. Wenn F8 die Optionen 1/2 hat, verwenden Sie die unten aufgeführten Zahlen und Werkseinstellungen nicht. Antriebe mit 230-V-Netzmotor dürfen nicht mit 24-V-Modellen verwechselt werden.
Montage, Netzanschluss, Einstellung der Kräfte und Sicherheitsprüfungen dürfen nur von qualifizierten Technikern durchgeführt werden. Trennen Sie vor Arbeiten an Klemmen oder Steckkarten die Stromversorgung. Der Antrieb darf weder fehlende mechanische Anschläge ersetzen noch eine fehlerhafte Tormechanik überwinden.
Lieferumfang des Sets
BX704AGS-Antrieb mit integrierter ZBX7N-Platine, Endanschläge zum Schalten, Funkempfängerkarte AF43S, Fernbedienung TOP44RBN, Lichtschrankenpaar DIR10 und Warnleuchte KLED230. Die Zahnstange ist passend zum Tor auszuwählen; sie ist nicht im Lieferumfang dieses Sets enthalten.
CAME BX704-Set
| Eigenschaft | CAME BX704AGS |
|---|---|
| Set | ![]() BX704 – bis 400 kg |
| Flügelgewicht | max. 400 kg |
| Flügellänge | max. 14 m |
| Motor und Platine | 230 V AC / ZBX7N |
| Endschalter | mechanisch |
| Ausstattung | AF43S, TOP44RBN, DIR10, KLED230 |
Wählen Sie anhand des tatsächlichen Gewichts, der Länge, des Bewegungswiderstands und der Anzahl der Zyklen; das Gewicht allein reicht nicht aus.
Zubehör – was, warum und welcher Typ
| Was | Warum | Typ / Anschluss |
|---|---|---|
| Lichtschranken | Schutz des Durchfahrtsbereichs beim Schließen. | CAME DIR10, synchronisiertes Paar, 24 V AC; Klemmen und Test. |
| Fernbedienung | Befehl für den vollständigen oder teilweisen Fahrweg. | TOP44RBN, 433,92 MHz, Rolling Code; Speicherung über U1. |
| Funkempfängerkarte | Empfang des Fernbedienungssignals. | AF43S im AF-Steckplatz; Codes und Benutzer werden über ZBX7N verwaltet. Die Frequenz allein bestimmt nicht die Kompatibilität. |
| Warnleuchte | Warnt vor der Bewegung des Tors. | CAME KLED230 an W–E1, 230 V AC; Ausgang und F18. |
| Zahnstange | Überträgt die Bewegung auf den Torflügel. | Zahnstange mit Modul 4, auch für das Gewicht des jeweiligen Tors geeignet; Montage. |
| Taster / Schlüsselschalter | Bedienung vor Ort oder Teilöffnung. | Schalter und Taster, potenzialfreier NO-Kontakt für 2–7 oder 2–3P; Anschluss. |
| Sicherheitskontaktleiste | Schutz vor Quetschungen an Gefahrenstellen. | CAME DFWN mit NC-Kontakt; eine 8,2-kΩ-Widerstandskontaktleiste nur mit korrekter Konfiguration r7/r8. Schnittstelle und Einstellung. |
| Serielle Schnittstelle | Verbindung zweier Antriebe oder CRP-Kommunikation. | RSE im entsprechenden Steckplatz, A/B/GND; MASTER/SLAVE. Es handelt sich nicht um einen gewöhnlichen Funkempfänger. |
Antriebsauswahl und Belastung
Das maximale Flügelgewicht beträgt 400 kg, die maximale Länge beträgt 14 m. Nach dem Entriegeln muss sich das Tor über den gesamten Fahrweg leichtgängig bewegen lassen und in beiden Richtungen über mechanische Anschläge verfügen. Bei Stößen, Schwergängigkeit oder erhöhtem Widerstand sind zuerst die Führung und die Mechanik instand zu setzen.
17 Zyklen pro Stunde und 6 aufeinanderfolgende Zyklen beziehen sich auf eine Referenzflügellänge von 4 m, eine Temperatur von 20 °C und ein korrekt montiertes Tor ohne zusätzliche Reibung. Diese Werte gelten nicht für jede Flügellänge bis 14 m. Bei längeren Flügeln und höheren Temperaturen sinkt die zulässige Zyklenzahl gemäß den Originaldiagrammen.
Verlängern Sie die Kurven nicht durch Schätzungen über den letzten dargestellten Punkt hinaus. Die Zyklenzahl pro Stunde ist ein Betriebsgrenzwert und keine Garantie für die Lebensdauer.
Antriebsmontage und Verkabelung
- Prüfen Sie die Stabilität des Torflügels, die Rollen, die Laufschiene oder Führung, die Leichtgängigkeit und die festen mechanischen Anschläge. Sichern Sie die Gefahrenstellen an Zahnstange und Ritzel.
- Wählen Sie einen festen Untergrund, der vor Stößen und direktem Spritzwasser geschützt ist. Verlegen Sie Schutzrohre; für den Antrieb wird Ø 40 mm empfohlen, für Zubehör Ø 25 mm.
- Die Fundamentschalung muss größer als die Montageplatte sein und 50 mm über das Gelände hinausragen. Ergänzen Sie eine Stahlbewehrung. Befestigen Sie die Schrauben M12 an der Platte und führen Sie die Schutzrohre durch deren Öffnungen.
- Bei einer vorhandenen Zahnstange ist das ursprüngliche Maßdetail 84 / 105 mm einzuhalten. Richten Sie die Platte aus und betonieren Sie sie ein; warten Sie mindestens 24 Stunden, bis der Beton ausgehärtet ist.
- Lassen Sie die Kabel etwa 600 mm herausragen. Nehmen Sie die Abdeckungen ab, setzen Sie den Antrieb auf die Platte und heben Sie ihn vor dem ersten Ausrichten mit den verstellbaren Füßen um 5–10 mm an, damit Spielraum für die Einstellung bleibt.
Empfohlene Mindestquerschnitte
| Leitung | Weniger als 20 m | Mehr als 20 m und weniger als 30 m |
|---|---|---|
| Zuleitung 230 V AC, L/N/PE | 3G × 1,5 mm² | 3G × 2,5 mm² |
| Warnleuchte | 2 × 0,5 mm² | 2 × 0,5 mm² |
| Steuerkontakt | 2 × 0,5 mm² | 2 × 0,5 mm² |
| Lichtschranke TX | 2 × 0,5 mm² | 2 × 0,5 mm² |
| Lichtschranke RX | 4 × 0,5 mm² | 4 × 0,5 mm² |
Für außen verlegte Netzleitungen wird H05RN-F verwendet, für Innenleitungen H05VV-F; Niederspannungsleitungen bis 48 V je nach Eignung FROR 20-22 II. Antenne: RG58, empfohlene Länge höchstens 5 m. Serielle Verbindung: UTP CAT5, höchstens 1 000 m. Bei anderen Entfernungen, mehreren Verbrauchern oder einer Testleitung ergänzen Sie die erforderlichen Adern und den passenden Querschnitt entsprechend dem tatsächlichen Verbrauch und der Verdrahtung.
Führen Sie die Kabel durch separate Kabelverschraubungen; sie dürfen weder den Motor noch den Transformator berühren. Die Netzversorgung muss über eine geeignete zweipolige Trennvorrichtung und einen Schutzleiter PE verfügen.
Zahnstange, Spiel und Endlagen
- Entriegeln Sie den Antrieb. Befestigen Sie die Zahnstange mit Modul 4 über den gesamten Fahrweg am Tor. Richten Sie beim Verbinden der Teile die Zähne mithilfe eines Hilfsstücks der Zahnstange unter der Verbindungsstelle aus.
- Fahren Sie den gesamten Weg von Hand ab. Stellen Sie die Höhe mit den Füßen und die seitliche Position über die Befestigungsbohrungen ein; lassen Sie zwischen Zahnstange und Ritzel 1–2 mm Spiel. Das Gewicht des Torflügels darf nicht auf dem Antrieb lasten.
- Ziehen Sie die Antriebsbefestigung nach dem Ausrichten fest an.
- Öffnen Sie das Tor von Hand. Schieben Sie den Öffnungsendschalter an der Zahnstange bis zur Betätigung der Mikroschalterfeder und befestigen Sie ihn.
- Stellen Sie den Schließendschalter auf dieselbe Weise ein. Lassen Sie gemäß Maßdetail vor dem festen mechanischen Anschlag etwa 20 mm. Prüfen Sie beide Richtungen und verriegeln Sie den Antrieb wieder.
Manuelle Entriegelung bei Stromausfall
- Trennen Sie die Stromversorgung und sichern Sie den Torflügel gegen unbeabsichtigte Bewegung.
- Öffnen Sie die Schlossabdeckung, stecken Sie den Schlüssel ein und entriegeln Sie die Entriegelungsklappe.
- Klappen Sie die Klappe auf und drehen Sie den Entriegelungshebel im geöffneten Klappenbereich in Pfeilrichtung, wie in der Abbildung dargestellt. Anschließend können Sie das Tor von Hand verschieben.
- Drehen Sie zum Wiedereinrasten den Hebel wie in der Abbildung zur Verriegelung zurück, schließen Sie die Klappe, verriegeln Sie sie mit dem Schlüssel und schließen Sie die Schlossabdeckung.
- Prüfen Sie vor dem Wiederherstellen der Stromversorgung, ob der Antrieb verriegelt ist. Eine geöffnete Klappe kann E8 auslösen.
Ausrichtung der ZBX7N-Platine und Klemmen
Die Platine ist in der Abbildung mit den Klemmenleisten oben und den Tasten ESC / < / > / ENTER unten rechts ausgerichtet. Das Display befindet sich im unteren Bereich; PWR zeigt an, dass die Stromversorgung anliegt. Die eingekreisten Zahlen kennzeichnen Platinenbereiche, nicht die Nummern der elektrischen Klemmen.
| Position in der Abbildung | Platinenbereich |
|---|---|
| 1 / 2 / 3 | Netzanschluss / Motor / Transformator. |
| 4 / 6 / 22 | Platinensicherung / Zubehörsicherung / Netzsicherung. |
| 5 | Steuerungs- und Sicherheitseingänge. |
| 7 | RGP1: + / STB / −, Energiesparmodul; kein Batterieeingang. |
| 8 / 10 / 11 | Encoder / mechanische Endschalter / Antenne. |
| 9 / 13 / 15 | Klemmen für Tastatur / Transponder; Steckplatz für Decoder R700 oder R800. |
| 12 | Funksteckkarte AF. |
| 14 / 17 | Serielle Klemmen A/B/GND / RSE-Steckplatz. |
| 16 | RIO-CONN-Steckplatz für RIOCN8WS. |
| 18 / 19 / 20 / 21 | Programmiertasten / Memory Roll / Display / PWR-LED. |
Stromversorgung, Motor und Encoder
| Klemmen | Anschluss und Grenzwert |
|---|---|
| L / N / PE | L = Phase, N = Neutralleiter; 230 V AC, 50/60 Hz. Schutzleiter PE an den gekennzeichneten Erdungspunkt anschließen. Kein Anschluss für +/−. |
| U / V / W | Werkseitige Motorleitungen und Kondensator; Motor 230 V AC. Keine Gleichstrompolarität. Verwenden Sie zur Auswahl der Richtung F54; ändern Sie die Verdrahtung nicht auf Verdacht. |
| + / E / D | Encoder – werkseitige Verdrahtung: + = roter Leiter, E = schwarzer Leiter, D = Abschirmung, gemäß der ursprünglichen Abbildung. Halten Sie beim erneuten Anschließen die Kennzeichnungen und die ursprüngliche Verdrahtung ein; weisen Sie E oder D nicht anhand der Leiterfarbe eine andere Funktion zu. Diese Klemmen dienen nicht der Stromversorgung von Lichtschranken; schließen Sie hier keine externe Stromquelle an. |
| FC / FA / F | FC = Endschalter für das Schließen; FA = Endschalter für das Öffnen; F = gemeinsamer Leiter. Die werkseitige Verdrahtung nicht mit der Stromversorgung des Zubehörs verwechseln. |
| 10 / 11 | 24 V AC, max. 20 W für Zubehör. Bei Wechselspannung gibt es keinen Plus- oder Minuspol. |
| TS | Testausgang für Lichtschranken; wird mit F5 und einem bestimmten Testschaltplan verwendet. Kein Ersatz für einen permanenten Versorgungsausgang. |
Taster, STOP und Sicherheitseingänge
| Eingang | Kontakt / Verwendung |
|---|---|
| 1–2 | STOP mit potentialfreiem Kontakt NC, F1 aktivieren. Das Öffnen des Kontakts stoppt den Antrieb und verhindert das automatische Schließen; die Bewegung wird durch einen neuen Befehl fortgesetzt. |
| 2–7 | Potentialfreier Kontakt NO; Befehl gemäß F7. Bei F6 = ON handelt es sich um einen gehaltenen Schließbefehl. |
| 2–3P | Potentialfreier Kontakt NO; Teil- oder Vollöffnung gemäß F8. Bei F6 = ON handelt es sich um einen gehaltenen Öffnungsbefehl. |
| 2–CX / 2–CY | Sicherheitskontakt NC, Reaktion gemäß F2/F3. Der Kontakt ist nicht polarisiert; legen Sie keine Fremdspannung daran an. |
| A / B – Tastatur | Codeschalter mit R800-Decoder; F14 = 1 wählen. |
| S1 / GND | Transponder oder Lesegerät mit R700; F14 = 0 wählen. In der ursprünglichen Abbildung ist der rote Leiter an S1 und der schwarze an GND angeschlossen. |
| Antenne | RG58: Innenleiter an den Antennensignaleingang, Abschirmung an die Klemme mit dem Abschirmungssymbol. |
NO bedeutet im Ruhezustand geöffnet, NC im Ruhezustand geschlossen; die gemeinsame Kontaktklemme ist COM/C. Für einen normalen Steuerbefehl keine 230 V Netzspannung an die Eingänge 2–7 oder 2–3P anschließen. Nicht verwendeten STOP über F1 deaktivieren; nicht verwendete CX/CY über F2/F3 deaktivieren. Angeschlossene Sicherheitseinrichtungen nicht als Fehlerbehebung deaktivieren.
Warnleuchte und Statusanzeige
| Ausgang | Spannung / Leistung / Betriebsart |
|---|---|
| W–E1 | KLED230: 230 V AC, Ausgangsgrenze 25 W, F18 = OFF. Für die Beleuchtung während des Betriebszyklus 230 V AC, max. 60 W, F18 = 1 und F19 aktiviert. AC ohne +/−; keine 24-V-Warnleuchte hier anschließen. |
| 11–FA | Anzeige „Tor geöffnet“: 24 V AC, max. 3 W, ohne +/−. |
| 11–FC | Anzeige „Tor geschlossen“: 24 V AC, max. 3 W, ohne +/−. |
CAME DIR10 Lichtschranken
DIR10 ist ein synchronisiertes Sender-Empfänger-Paar (TX und RX) mit einer Reichweite von 10 m. Stellen Sie die Lichtschranken für diese Verdrahtung auf 24 V; die Versorgung erfolgt mit 24 V AC. Das Paar hat eine Stromaufnahme von 60 mA bei 24 V AC. Die RX-Klemme 10 und die TX-Klemme TX sind im ursprünglichen Schaltplan mit + gekennzeichnet, die Klemmen 2 mit −; bei Versorgung über die Platine handelt es sich um AC ohne Gleichstrompolarität. Halten Sie die konkrete TX-Synchronisierungsverdrahtung ein, nicht nur die beiden Versorgungsleiter.
| DIR10-Klemme | Standardverdrahtung | Verdrahtung mit Test |
|---|---|---|
| RX 10 (Kennzeichnung +) | ZBX7N 10 | ZBX7N 10 |
| RX 2 (Kennzeichnung −) | ZBX7N 2 | ZBX7N 11 |
| RX TX ↔ TX TX (Kennzeichnung +) | TX zwischen RX und Sender verbinden | Gleiche Verbindung |
| TX 2 (Kennzeichnung −) | ZBX7N 2 | ZBX7N TS |
| RX C – gemeinsamer Kontakt | ZBX7N 2 | ZBX7N 11 |
| RX NC – Sicherheitskontakt | ZBX7N CX, gegebenenfalls CY | ZBX7N CX, gegebenenfalls CY |
| Funktionen | F2 = C1 (bei CX), F5 = OFF | F2 = C1 (bei CX), F5 = 1 |
| Bei Eingang CY | F3 = gewählte Reaktion | F3 = gewählte Reaktion; F5 = 2 oder 4 bei Test von CX und CY |
Bei C1 löst das Öffnen des Kontakts während des Schließens ein Öffnen des Tors aus. C2 löst beim Öffnen ein Schließen aus; C3 stoppt die Bewegung und anschließend wird automatisch geschlossen; nur bei aktiviertem F19 verfügbar. C4 stoppt die Bewegung; nach Beseitigung des Hindernisses wird die Bewegung fortgesetzt. Wählen Sie die Reaktion entsprechend dem geschützten Bereich aus. Überprüfen Sie nach dem Anschließen die Funktion, indem Sie den Lichtstrahl während der entsprechenden Bewegung unterbrechen.
Der Test besteht nicht nur aus einem Menüpunkt. Schließen Sie zuerst die Leitungen gemäß dem Testschaltplan an und aktivieren Sie anschließend F5. Schlägt der Test fehl, führt die Platine den Befehl nicht aus und zeigt E4 an. DELTA hat andere Klemmen; verwenden Sie dafür nicht diese DIR10-Klemmenbelegung.
Sicherheitsleisten
Schließen Sie die Sicherheitsleiste DFWN mit potenzialfreiem NC-Kontakt zwischen 2 und CX/CY an und wählen Sie C7 oder C8. Verwenden Sie bei der DFI-Schnittstelle die unten angegebene separate Stromversorgung und die Kontakte; die Sicherheitsleiste mit NC-Kontakt allein wird auf diese Weise nicht mit Strom versorgt. Die Optionen r7/r8 sind für die entsprechende 8,2-kΩ-Widerstandsleiste vorgesehen, nicht für einen beliebigen Kontakt. Der konkrete Typ, die Position und die resultierende Kraft müssen durch eine Sicherheitsprüfung verifiziert werden.
| Klemme der ursprünglichen DFI | ZBX7N / Sicherheitsleiste |
|---|---|
| 24V / 0V | DFI 24V → ZBX7N 10, DFI 0V → ZBX7N 11. Die Stromversorgung in diesem Schaltplan beträgt 24 V AC, ohne Gleichspannungspolarität +/−; Klemme 12V bleibt frei. Die gemeinsame Ausgangsleistung der Klemmen 10–11 für Zubehör beträgt 20 W. |
| Klemmenpaar mit Kontaktsymbol | Auf der ursprünglichen Abbildung direkt rechts von 0V: links → ZBX7N 2, rechts → CX oder CY. Der potenzialfreie Sicherheitskontakt ist nicht polaritätsabhängig; stellen Sie das Ansprechverhalten über F2/F3 ein. |
| C / NO / NC | Verbinden Sie die gleichnamigen DFI-Klemmen gemäß Abbildung mit den Klemmen C / NO / NC der Sicherheitsleiste DFWN. Verwechseln Sie diese nicht mit dem separaten Ausgangskontakt-Klemmenpaar zur Platine. |
Erste Inbetriebnahme
- Prüfen Sie die mechanischen Anschläge, die Endschalter, den korrekt verriegelten Antrieb, den Kabelschutz und die Sicherheitsanschlüsse.
- Schalten Sie die Stromversorgung ein; prüfen Sie die LED PWR und die Funktion des Displays. Prüfen Sie unter A1 1 = BX704AGS.
- Stellen Sie F54 entsprechend der tatsächlichen Laufrichtung und F1 entsprechend dem angeschlossenen STOP ein. Konfigurieren Sie CX/CY und gegebenenfalls den Test F5. Lassen Sie für den Einlernvorgang F11 = ON eingestellt.
- Führen Sie A3 – Einlernen des Fahrwegs.
- Stellen Sie nur die erforderlichen Betriebsfunktionen ein, fügen Sie Handsender hinzu und prüfen Sie den gesamten Fahrweg, die Teilöffnung, STOP, Lichtschranken, Sicherheitsleisten und die Signalleuchte.
Der erste normale Bedienvorgang nach dem Einschalten der Stromversorgung ist das Öffnen. Warten Sie in dieser Phase, bis das Tor vollständig geöffnet ist; ein Schließen ist nicht möglich. Die A3-Kalibrierung folgt der unten angegebenen eigenen Sequenz. Bei ungewöhnlichen Geräuschen, Vibrationen oder falscher Laufrichtung sofort ESC/STOP betätigen und die Ursache beseitigen.
A3 – automatisches Einlernen des Fahrwegs
Voraussetzungen: F11 = ON, A1 und F54 korrekt eingestellt, Endschalter eingestellt, beide festen mechanischen Anschläge vorhanden und der Flügel ungefähr auf halbem Fahrweg. Verriegeln Sie den Antrieb nach dem manuellen Verschieben erneut. Sorgen Sie dafür, dass der gesamte Fahrweg frei ist.
Während der Kalibrierung sind die Sicherheitseinrichtungen außer Betrieb. Ein Techniker muss die gesamte Bewegung direkt überwachen und verhindern, dass Personen den Torbereich betreten.
- Halten Sie ENTER mindestens 1 s gedrückt, wählen Sie mit den Pfeiltasten A3 aus und bestätigen Sie mit ENTER.
- Wählen Sie ON und bestätigen Sie mit ENTER.
- Das Tor schließt zunächst bis zur Endposition; auf dem Display wird CL1 angezeigt.
- Anschließend öffnet es bis zur Endposition; das Display zeigt OP1 an. Greifen Sie nicht in den Fahrweg ein.
- Prüfen Sie nach Abschluss einen vollständigen Zyklus, das Anhalten und die gewählte Reaktion jeder Sicherheitseinrichtung. Beheben Sie bei E1 oder E2 die Ursache anhand der Diagnose und wiederholen Sie die Kalibrierung erst, nachdem das Problem behoben wurde.
Programmierung über das Display
Nehmen Sie Einstellungen bei angehaltenem Antrieb. Halten Sie ENTER mindestens 1 Sekunde lang gedrückt, wählen Sie mit den Pfeiltasten </> die Funktion aus; mit ENTER öffnen Sie deren Wert. Ändern Sie den Wert mit den Pfeiltasten und bestätigen und speichern Sie ihn mit ENTER. Mit ESC wird eine unbestätigte Änderung verworfen und das Menü verlassen; nach 10 Sekunden Inaktivität wird das Menü ebenfalls verlassen. Betrachten Sie eine unbestätigte Änderung nicht als gespeichert.
Außerhalb des Menüs dienen die Pfeiltasten bei der Prüfung der Bewegung und ESC zum Anhalten. Beobachten Sie die Programmierwerte und deren Bestätigung auf dem Display. Die LED PWR zeigt an, dass die Stromversorgung anliegt.
Funktionen F – vollständige Einstellungen
Fett gedruckt sind die Werkseinstellungen für die angegebene ZBX7N-Version. Die Verfügbarkeit einer Funktion hängt von der angeschlossenen Karte, dem aktivierten Encoder und den zugehörigen Funktionen ab. Notieren Sie vor einer Änderung die ursprüngliche Einstellung. Stellen Sie die Empfindlichkeit F34/F35 und das Anlaufmoment nicht anhand des maximalen Torgewichts ein; prüfen Sie nach der Änderung die Kräfte und den Schutz.
Benutzer und System U / A / H
Handsender speichern
ZBX7N mit Funkempfängerkarte AF43S 433,92 MHz verwaltet bis zu 250 Benutzer. TOP44RBN verwendet Rolling Code auf 433,92 MHz. Im Menü U4 muss die entsprechende Codierung aktiviert sein; gehen Sie nicht davon aus, dass ein beliebiger Handsender mit derselben Frequenz kompatibel ist.
Die AF-Karte nur bei abgeschalteter Spannungsversorgung einstecken oder herausnehmen. Bei U4 = 1 sind alle unterstützten Codes zugelassen; U4 = 2 beschränkt den Empfang auf Rolling Code. Beachten Sie vor der Bestätigung der Auswahl unter U4, dass der Funkspeicher gelöscht wird: Bei dieser älteren Ausführung werden beim Auswählen der Codierung die gespeicherten Handsender automatisch gelöscht. Notieren Sie zunächst die Benutzer und bereiten Sie deren erneute Speicherung vor; die Übereinstimmung von F8 allein bestätigt nicht das Verhalten von U4.
- Wählen Sie im Menü U1 und drücken Sie ENTER.
- Befehl auswählen: 1 = öffnen/schließen; 2 = öffnen–STOPP–schließen–STOPP; 3 = nur öffnen; 4 = teilweise öffnen.
- Mit ENTER bestätigen. Auf dem Display blinkt einige Sekunden lang eine freie Benutzernummer von 1 bis 250.
- Während die Nummer blinkt, senden Sie den Code mit der gewünschten Taste des Handsenders. Notieren Sie den gespeicherten Speicherplatz; prüfen Sie den Befehl nach dem Verlassen des Menüs.
- Für eine weitere Funktion oder einen weiteren Benutzer U1 wiederholen. Wenn zusätzlich der Fehler E15 auftritt, prüfen Sie die Karte, die Frequenz und die Codierung.
Einen oder alle Benutzer löschen
Ein Benutzer: U2 → ENTER → mit den Pfeiltasten die gespeicherte Nummer auswählen → ENTER. Text CLr bestätigt das Löschen. Alle Benutzer: U3 → ENTER → EIN → ENTER. U3 ist weder der Parameter-Reset A4 noch die Kalibrierung A3.
Parameter zurücksetzen und Speicher übertragen
A4 – Werkseinstellungen der Parameter
Notieren Sie vor dem Reset A1, F54, die Einstellungen der Sicherheitseingänge, das automatische Schließen und die Zugangsdaten. Wählen Sie A4, bestätigen Sie mit ENTER, wählen Sie EIN und bestätigen Sie erneut mit ENTER. Prüfen Sie anschließend alle erforderlichen Parameter, den Kalibrierungsstatus und die Sicherheitsfunktionen. Verwechseln Sie A4 nicht mit dem Löschen aller Funkbenutzer; dafür ist U3 vorgesehen.
F50 / F51 – Memory Roll
- Schalten Sie die Spannungsversorgung ab und stecken Sie die Memory Roll in den gekennzeichneten Steckplatz.
- Wählen Sie nach dem Einschalten F50 = ON und bestätigen Sie mit ENTER; Benutzer und Konfiguration werden gespeichert.
- Schalten Sie die Spannungsversorgung erneut ab, bevor Sie die Karte herausnehmen und in eine zweite geeignete Steuerplatine einsetzen.
- Wählen Sie an der Zielsteuerplatine F51 = ON und bestätigen Sie mit ENTER. Prüfen Sie die übertragenen Einstellungen anhand des konkreten Antriebs und der Installation.
- Nach der Übertragung sollte die Karte entfernt werden, stets bei abgeschalteter Spannungsversorgung.
Zwei Antriebe MASTER / SLAVE
Zu beiden Platinen Setzen Sie die RSE-Karte spannungsfrei ein und verbinden Sie A–A, B–B und GND–GND mit UTP CAT5. Schließen Sie die Befehlsgeber und Sicherheitseinrichtungen an MASTER an. Stellen Sie an MASTER F49 = 1, den korrekten Wert für F54 und F52 = ON ein und bestätigen Sie die Übertragung; starten Sie anschließend A3. Speichern Sie die Benutzer auf MASTER. Die Programmiertasten von SLAVE sind im gekoppelten Betrieb deaktiviert.
Ein normaler Öffnen-/Schließen-Befehl oder ein reiner Öffnen-Befehl steuert beide Flügel; ein Teilöffnungsbefehl öffnet nur MASTER. Die Kopplung zweier Antriebe erhöht nicht die Gewichtsgrenze für einen einzelnen Flügel. Verwenden Sie für die separate CRP-Kommunikation die entsprechenden Einstellungen F49/F56/F63 und nicht den MASTER/SLAVE-Modus.
Drahtlose Sicherheitseinrichtungen RIO
RIOCN8WS wird spannungsfrei an RIO-CONN angeschlossen. Stellen Sie die Sicherheitsleisten RIOED8WS und Lichtschranken RIOPH8WS über die entsprechenden Parameter F65–F68 und entsprechend ihrer jeweiligen Verdrahtung ein; RIOLX8WS gehört zur drahtlosen Signalisierung. Ohne Konfiguration kann die Steuerplatine E18 melden, bei einem Fehler oder einer Störung der Verbindung E17. Verwechseln Sie RIO-CONN nicht mit dem AF-Steckplatz für Fernbedienungen.
Diagnose und Fehlerbehebung
| Display | Bedeutung | Prüfung / Lösung |
|---|---|---|
| E1 | Kalibrierungsfehler. | Mechanische Anschläge, Schaltanschläge, Leichtgängigkeit, A1 und F54 prüfen; anschließend erneut A3. |
| E2 | Kalibrierung / Einstellung des Encoders. | Zunächst prüfen, ob die Einlernfahrt A3erfolgreich abgeschlossen wurde, und F11 prüfen. E2 allein ist nicht E3 – Encoderfehler. Wenn die Meldung nach korrektem Einlernen weiterhin angezeigt wird, die werksseitige Encoderverdrahtung und den Service prüfen. |
| E3 | Encoderfehler. | Stecker und Leitungen +/E/D spannungsfrei prüfen; Schäden vom Kundendienst beheben lassen. Den Schutz nicht als Ersatz für eine Reparatur deaktivieren. |
| E4 | Sicherheitstestfehler. | Die tatsächliche TS-Verdrahtungsowie die Stromversorgung und den Kontakt der Lichtschranken mit F5 und F2/F3 vergleichen. |
| E7 | Arbeitszeit zu kurz. | Widerstand entlang des gesamten Fahrwegs, Endlagen und Kalibrierung prüfen. Bei einem klemmenden Tor die Kraft nicht erhöhen. |
| E8 | Entriegelungsklappe offen. | Mechanismus verriegeln und Klappe schließen; deren Erkennung prüfen. |
| E9 | Hindernis beim Schließen. | Hindernis entfernen; Führung/Zahnstange von Hand prüfen und anschließend F34/F35. |
| E10 | Hindernis beim Öffnen. | Hindernis im Öffnungsbereich entfernen, Führung und Endschalter prüfen; anschließend die Empfindlichkeit einstellen. |
| E11 | Maximale Anzahl erkannter Hindernisse erreicht. | Wiederkehrenden Widerstand oder Hindernisse entlang des gesamten Fahrwegs sowie den Encoder prüfen; nach der Reparatur einen Funktionstest durchführen. |
| E15 | Nicht kompatibler Sender. | Die AF-Karte, Frequenz und U4prüfen; den Fehler nicht durch Zurücksetzen der gesamten Steuerplatine zu beheben versuchen. |
| E17 | Fehler im Funksystem. | Die RIO-Schnittstelle, Geräte und mögliche Störquellen prüfen. Das System kann die Bewegung blockieren. |
| E18 | Konfiguration des Funksystems fehlt. | RIOCN8WS prüfen und die entsprechenden Parameter F65–F68 sowie die Geräte konfigurieren. |
Wenn sich das Tor nicht bewegt oder nicht schließt
Bewegt sich in keine Richtung: Stromversorgung, Verriegelung des Antriebs, Klappe, STOP-Status und Sicherheitskontakte, Batterie der Fernbedienung sowie einen möglicherweise festhängenden Befehl prüfen. Öffnet, schließt aber nicht: Lichtschrankenstrahl, Ausrichtung, NC-Kontakt und CX/CY-Konfiguration prüfen; keine dauerhafte Brücke über eine angeschlossene Schutzeinrichtung legen.
Sicherungen ZBX7N für 230 V
| Sicherung | Wert / Typ |
|---|---|
| LINE – Netz | 5 A-F, flink |
| BOARD – Steuerplatine | 630 mA-F, flink |
| ACCESSORIES – Zubehör | 1 A-F, flink |
Vor der Prüfung der Sicherungen die Stromzufuhr trennen. Nur Sicherungen desselben Werts und Typs (flink) verwenden; eine höhere Absicherung oder wiederholter Austausch ohne Beseitigung des Kurzschlusses ist keine Reparatur.
Wartung und Krafteinstellung
Fahrweg und Zahnstange regelmäßig auf Sauberkeit und Leichtgängigkeit prüfen, ebenso Befestigungen, Schaltanschläge, Kabelschäden, Entriegelung und Funktion aller Schutzeinrichtungen. Vor Reinigungsarbeiten oder Eingriffen die Stromversorgung trennen. Nur mechanische Teile schmieren, die Schmierung benötigen; die Führung darf keine zusätzliche Reibung verursachen.
Das Motordrehmoment wird über den schwarzen Faston-Anschluss des Transformators in den Positionen 1 bis 4 eingestellt: 1 ist das Minimum, 4 das Maximum. Der Anschluss darf nur von einem Techniker und nur spannungsfrei gemäß der Originalabbildung umgesetzt werden. Die Encoderempfindlichkeit wird separat über F34/F35 eingestellt; ein höheres Drehmoment oder eine geringere Empfindlichkeit ersetzen weder die korrekte Positionierung der Sicherheitsleisten noch die Kraftmessung.
Der Wartungsbericht sollte das Datum, die Anzahl der Fahrzyklen A5, die Version H1, die durchgeführten Reparaturen und das Ergebnis der Prüfung der Schutzeinrichtungen enthalten. Bringen Sie nach Abschluss die Abdeckungen so an, dass keine Kabel eingeklemmt werden.
Technische Daten BX704AGS
Die Angaben beziehen sich auf die angegebene Version von Antrieb und Steuerung. Vergleichen Sie vor der Montage die Stromversorgung, die Motorbezeichnung und die Werte mit dem Typenschild des Motors.
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Maximales Flügelgewicht | 400 kg |
| Maximale Flügellänge | 14 m |
| Netzversorgung | 230 V AC, 50/60 Hz |
| Motorversorgung | 230 V AC |
| Leistung | 420 W |
| Schubkraft | 300 N |
| Fahrgeschwindigkeit | 10 m/min |
| Schutzart | IP44 |
| Betriebstemperatur | −20 bis +55 °C |
| Zyklen pro Stunde | 17 bei einem Referenzflügel von 4 m / 20 °C |
| Zyklen hintereinander | 6 bei einem Referenzflügel von 4 m / 20 °C |
| Kondensator | 12 µF |
| Standby-Verbrauch | 2,6 W |
| Verbrauch mit Green-Power-Modul | 0,5 W; das Modul ist keine gewöhnliche Batterie-Notstromversorgung |
| Thermischer Motorschutz | 150 °C |
| Elektrische Schutzklasse | I |
| Gewicht des Antriebs allein | 15 kg |
| Ritzel | Modul 4 |
| Endschalter | mechanisch |
| Steuerung | ZBX7N mit Display und Encoder |
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