Hormann LineaMatic – Einzelantrieb für Schiebetore bis 300 kg/6 m, 4511323 (A)


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Hormann LineaMatic – Einzelantrieb für Schiebetore bis 300 kg/6 m, 4511323 (A) Hormann LineaMatic – Einzelantrieb für Schiebetore bis 300 kg/6 m, 4511323 (A)
HOR-LINEAMATIC
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Produktbeschreibung Hormann LineaMatic – Einzelantrieb für Schiebetore bis 300 kg/6 m, 4511323 (A)

Der Antrieb ist ausgelegt für Schiebetore mit einer Durchfahrtslänge von 6m/300kg. Die geschlossene Endlage wird über einen Magneten und einen REED-Kontakt erfasst. Der Fahrweg und die Kräfte werden bei der Inbetriebnahme eingelernt. Der Antrieb ist nichtrückwärtsbeweglich.

Zum Antrieb gehört eine integrierte Steuerung mit bidirektionalem Empfänger zur Bedienung des Antriebs per Handsender. Der Vorteil des bidirektionalen Empfängers ist, dass der Status des geöffneten Tors direkt am Handsender überprüft werden kann.

Hörmann LineaMatic 4511323 ist ein Antrieb für Schiebetore bis zu 6 m Breite und 2 m Höhe. Bei einem bodengeführten Tor liegt die Gewichtsgrenze bei 300 kg, bei einem freitragenden Tor bei 250 kg. Torfüllung und örtliche Windlast sind zusammen mit dem mechanischen Widerstand des Tors zu beurteilen.

Montage, Netzanschluss und Inbetriebnahme müssen von einer qualifizierten Fachkraft durchgeführt werden. Trennen Sie vor dem Öffnen die Netzversorgung und gegebenenfalls den Notakku. Sichern Sie den Torflügel gegen selbstständige Bewegung und schützen Sie die Haupt- und Nebenschließkanten sowie den Zahnstangeneingriff.

Montage, Anschluss und Einstellung
Set und EinzelantriebZubehörMontage
VerkabelungNotentriegelungSteuerplatine
Klemmen und StromversorgungLichtschranken und SicherheitErste Inbetriebnahme
Einlernen des FahrwegsProgrammierungHandsender
Reset und SpeicherDiagnoseWartung
Technische EigenschaftenMontageanleitung als PDF

Einzelantrieb LineaMatic und zugehörige Sets

Ausführungen des Basismodells
AusführungAuswahl
Einzelantrieb LineaMatic 4511323 (A)Antrieb als Ersatz oder zur Ergänzung einer Anlage. Das Zubehör ist separat auszuwählen.
Set LineaMatic 4511323 (D)Alternative Set-Ausführung. Prüfen Sie den Lieferumfang auf der Produktseite des jeweiligen Sets.
Set LineaMatic 4511323 (B)Eine andere Set-Variante; der Lieferumfang lässt sich nicht allein vom gleichen Motor ableiten.

Zubehör und dessen Anschluss

Konkrete Beispiele in den Schaltplänen sind EL301, EL31, SLK, HOR 1, UAP 1/UAP 1-300 und HNA Outdoor. Sie sind nicht im Lieferumfang des Einzelantriebs enthalten. Hörmann SK-SET LineaMatic 437989 ist ein separat angebotenes Zubehör. Vergleichen Sie den Anschluss stets mit der Kennzeichnung des gelieferten Geräts.

Montage des LineaMatic

Vorbereitung von Tor und Fundament

Das Tor muss sich von Hand leicht und gleichmäßig bewegen lassen, stabil geführt sein und mechanisch gegen das Ausheben gesichert sein. Setzen Sie Schlösser und mechanische Verriegelungen, die eine motorische Bewegung verhindern, außer Betrieb. Der Antrieb ersetzt nicht die Reparatur eines schwergängigen oder beschädigten Tors.

Wählen Sie das Fundament entsprechend der Montage mit oder ohne Bodenplatte. Bei einer Ausführung ohne Absicherung der Schließkante sind im Schnitt folgende grundlegende Mindestmaße angegeben: 345 × 280 mm; die besonderen Abstände 175 mm ohne Bodenplatte oder 200 mm mit Bodenplatte sowie die Ausrichtung zum Tor sind gemäß der vollständigen Abbildung einzuhalten. Bei Absicherung der Schließkante ist ein größeres Fundament gemäß der entsprechenden Zeichnung im PDF erforderlich. Die frostfreie Tiefe ist entsprechend dem Montageort zu wählen; die in der Anleitung genannten 80 cm sind ein Beispiel für Deutschland. Der Beton muss vor der Montage ausreichend ausgehärtet sein; bei einer Bodenplatte verlangt der Hersteller verdichteten Beton von mindestens B25/C25.

Fundament für LineaMatic ohne und mit Bodenplatte – beide Ausrichtungen
Fundament für LineaMatic ohne und mit Bodenplatte – beide Ausrichtungen

Verankerung und Montagehöhe

Die Position des Antriebs hängt von der jeweiligen Zahnstange ab. Maß A aus der Zeichnung ist nicht ohne Weiteres zwischen verschiedenen Zahnstangen austauschbar.

Montagemaß je nach Original-Zahnstange
Bezeichnung der ZahnstangeMaß A
436444124–136 mm
438759126–138 mm
438631125–129 mm
438632129–133 mm

Montagehöhen und Maß A für die einzelnen Zahnstangen
Montagehöhen und Maß A für die einzelnen Zahnstangen

Verwenden Sie für die Ankerbolzen eine Bohrschablone und bohren Sie die Löcher Ø 12 mm, 80 mm tief. Bei Schwerlastankern und einer Bodenplatte haben die Bohrungen die Maße Ø 10 mm, 105 mm tief; die Zeichnung gibt ein Anzugsdrehmoment von 45 Nm für die dargestellte Verankerung an. Schützen Sie den Antrieb vor Staub und Spänen. Die Tragfähigkeit des vorhandenen Untergrunds und die Eignung der mitgelieferten Anker müssen vom Monteur bestätigt werden.

Ankerbolzen für LineaMatic – Bohrungen Ø 12 mm
Ankerbolzen für LineaMatic – Bohrungen Ø 12 mm
Montage mit Bodenplatte – Bohrungen Ø 10 mm und Verankerungsmaße
Montage mit Bodenplatte – Bohrungen Ø 10 mm und Verankerungsmaße

Setzen Sie die Dichtungen der Kabelschutzrohre ein und führen Sie die Kabel von unten in das Gehäuse. Richten Sie den Antrieb waagerecht aus und befestigen Sie ihn sicher. Schützen Sie bei geöffnetem Deckel die Elektronik vor Feuchtigkeit; dichten Sie das Gehäuse nach der Montage gegen Wasser und Insekten ab.

Einbau des LineaMatic-Gehäuses und Abdichtung der Kabeldurchführungen
Einbau des LineaMatic-Gehäuses und Abdichtung der Kabeldurchführungen

Zahnstange und Endlagenmagnet

Bei der Montage der Zahnstange muss der Antrieb entriegelt sein. Die Verbindungen der einzelnen Teile müssen ohne Versatz nahtlos ineinander übergehen. Richten Sie nach der Montage Zahnstange, Ritzel und Antriebsgehäuse zueinander aus; halten Sie die entsprechenden Maße in der Abbildung ein und übernehmen Sie keine Werte von anderen Marken. Ein falscher Zahneingriff kann eine unerwünschte Umkehrbewegung auslösen.

Befestigung und Ausrichtung der LineaMatic-Zahnstange
Befestigung und Ausrichtung der LineaMatic-Zahnstange

Die geschlossene Endlage wird erfasst durch einen Magneten und einen REED-Kontakt. Bewegen Sie das Tor von Hand in die geschlossene Position, montieren Sie den Magnetschlitten vorläufig in der mittleren Position und befestigen Sie ihn mit einem Versatz von etwa 20 mm zum REED-Kontakt wie in der Abbildung. Prüfen Sie anschließend die endgültige Position und justieren Sie sie während des Einlernens fein nach.

Netzanschluss, Platinenhalter und Position des Magneten mit dem Maß 20 mm
Netzanschluss, Platinenhalter und Position des Magneten mit dem Maß 20 mm

Verkabelung und Trennung der Spannungen

Verkabelung für die beschriebene Ausführung
StromkreisAnforderung
Netz230/240 V AC; Zuleitung 3 × 1,5 mm², im Erdreich ein geeignetes Erdkabel gemäß Anleitung verwenden. Separates Leerrohr.
Zubehör24-V-Stromkreise getrennt vom Netz verlegen. Klemmen für Leiter mit 0,5–2,5 mm².
Externer TasterLeitungslänge höchstens 30 m.
HALT- und Sicherheitsstromkreise gemäß den AbbildungenLeitungslänge höchstens 10 m gemäß dem jeweiligen Schaltplan.
Verlängerung unterirdischer LeitungenGeeignete Abzweigdose mit Schutzart IP65; die Verbindung darf im Erdreich nicht ungeschützt bleiben.

Manuelle Entriegelung und Verriegelung

  1. Trennen Sie das Netz und gegebenenfalls den HNA Outdoor von der Stromversorgung. Sichern Sie das Tor gegen unkontrollierte Bewegung.
  2. Öffnen Sie die Abdeckung und drehen Sie den Entriegelungsmechanismus gemäß der Abbildung in die Entriegelungsstellung. Der Motor mit dem Zahnrad senkt sich in das Gehäuse ab; drücken Sie beides bei Bedarf vorsichtig nach unten.
  3. Bewegen Sie das Tor manuell und kontrolliert. Greifen Sie nicht in den Eingriffsbereich der Zahnstange.
  4. Drehen Sie zum Verriegeln den Mechanismus in die Verriegelungsstellung und heben Sie dabei den Motor leicht an. Das Tor muss vor dem Endschalter wieder mit dem Antrieb gekoppelt werden.
  5. Bringen Sie die Abdeckung wieder an. Nach Wiederherstellung der Stromversorgung kann eine Referenzfahrt in Schließrichtung erfolgen; sichern Sie den Bereich und beaufsichtigen Sie den Vorgang.
Antrieb LineaMatic öffnen und manuell entriegeln
Antrieb LineaMatic öffnen und manuell entriegeln
Wieder verriegeln – beim Drehen des Mechanismus den Motor leicht anheben
Wieder verriegeln – beim Drehen des Mechanismus den Motor leicht anheben

Ausrichtung auf der Steuerplatine

Die Abbildung ist so ausgerichtet, dass sich die Tasten T_AUF, P, T_ZU oben und die lange Klemmenreihe unten befinden. BUS befindet sich oben bei den Tasten, REED und HALT links, SE3 auf dem erhöhten Bereich oberhalb von SE1/SE2 unten. Rechts befinden sich MOTOR, SNT und der AKKU-Anschluss. Unterscheiden Sie anhand der Steckerbezeichnungen zwischen Signal-, Motor- und Stromversorgungskreisen.

LineaMatic-Platine – genaue Bezeichnungen der Klemmen und Anschlüsse
LineaMatic-Platine – genaue Bezeichnungen der Klemmen und Anschlüsse

Stromversorgung, Polarität und Steuerklemmen

Klemmen der LineaMatic und Unterscheidung zwischen Stromversorgung und Steuerbefehlen
Klemme / AnschlussBedeutung und Grenzwert
Netzanschluss L / N und PE des GehäusesNetz 230/240 V AC, 50/60 Hz; L = Phase, N = Neutralleiter und PE = Schutzleiter. Bei Wechselspannung gibt es kein Plus und Minus. Die Zuleitung wird an den Netzanschluss angeschlossen, nicht an die Signalklemmen.
5 / 205 = Plus (+24 V DC), 20 = 0 V (−). Die Gesamtstromaufnahme des Zubehörs beträgt höchstens 250 mA; berücksichtigen Sie alle angeschlossenen Komponenten.
24 V=: 24 V / 0 VSeparat gekennzeichneter Gleichspannungsausgang: 24 V = +, 0 V = −. Zum Beispiel für eine 24-V-Leuchte gemäß Schaltplan; kein 230-V-Ausgang.
21 / 20NO: potenzialfreier Impuls oder Kontakt, der auf 0 V schaltet. Taster können parallel angeschlossen werden; der Kontakt selbst hat kein +/−.
23 / 20NO: potenzialfreier Befehl für Teilöffnung; 23 ist das Signal, 20 der gemeinsame 0-V-Anschluss, kein Versorgungsklemmenpaar.
HALT 12 / 13NC: potenzialfreier STOP; 13 = 0 V, 12 = Eingang. Entfernen Sie beim Einbau des STOP-Tasters die vorhandene Brücke 12–13 und schließen Sie den NC-Kontakt an.
REEDReed-Endschalter gemäß der ursprünglichen Konfiguration; keine Fremdspannung anschließen.
BUSSystemzubehör mit passendem Anschluss. Kein universeller +/−-Ausgang für beliebige Geräte.
MOTOR / SNT / AKKUMotor, Netzteil und dafür vorgesehener Notstromakku. Verwenden Sie die Originalstecker und beachten Sie die gekennzeichnete Polarität; trennen Sie bei Arbeiten auch den Akku ab.

Fremdspannung an den Steuereingängen kann die Elektronik zerstören. Schließen Sie keine 230 V an 21/23/HALT oder SE an. HALT ist kein überwachter Sicherheitseingang der Stufe PLc; verwechseln Sie ihn nicht mit einer Schutzeinrichtung an SE.

REED, externer Empfänger und NO-Taster 20–21 / 20–23
REED, externer Empfänger und NO-Taster 20–21 / 20–23
NC-Stopp HALT an 12–13
NC-Stopp HALT an 12–13

Warnleuchte SLK und Relais Option

Relais Option hat potenzialfreie Kontakte .5 gemeinsam, .8 NO, .6 NC. Für eine 24-V-Leuchte wird im Schaltplan 24 V (+) → .5, .8 → Leuchte, Rückleitung der Leuchte → 0 V (−). Bei einer polaritätsempfindlichen Leuchte wird der Plusanschluss an die geschaltete Zuleitung von .8 und der Minusanschluss an 0 V angeschlossen. Für diese 24-V-Leuchte gibt der Hersteller max. 7 Wan; beachten Sie auch den Gesamtgrenzwert für Zubehör – die Angabe 7 W hebt ihn nicht auf. Die Funktion des internen Relais wird über Menü 31.

Originalschaltplan der 24-V-Leuchte über die Kontakte von Option und den Ausgang 24V=
Originalschaltplan der 24-V-Leuchte über die Kontakte von Option und den Ausgang 24 V=

Eine 230-V-Leuchte hat eine eigene externe Netzversorgung; der Schaltplan des Herstellers gibt höchstens 500 W an. Die Netzleiter müssen bis zum Anschluss zusätzlich isoliert sein. Diese Verdrahtung darf nur von einer Elektrofachkraft gemäß der vollständigen PDF-Anleitung ausgeführt werden; 230 V dürfen nicht in die Niederspannungsstromkreise gelangen.

Lichtschranken und Sicherheitseingänge SE1/SE2/SE3

Versorgungs- und Signalklemmen der Sicherheitsstromkreise
EingangKlemmen und ursprüngliche Reaktion
SE15 = +24 V DC; 20 = 0 V (−); 18 = Test, 71 = Signal. Wirkt beim Schließen und kehrt kurz die Bewegungsrichtung um.
SE25 = +24 V DC; 20 = 0 V (−); 18 = Test, 72 = Signal. Wirkt beim Öffnen und kehrt kurz die Bewegungsrichtung um.
SE35 = +24 V DC; 20 = 0 V (−); 18 = Test, 73 = Signal. Wirkt beim Schließen und reversiert kurz.

SE1 und SE2 unterstützen dynamische Zweidraht-Lichtschranken, getestete oder ungetestete Dreidraht-Lichtschranken, eine 8k2-Widerstandsschaltleiste sowie die vorgesehene Schaltleistensicherung. Für SE3 sind hier Lichtschranken angegeben; übernehmen Sie nicht den Anschluss der Widerstandsschaltleiste von SE1/SE2 auf SE3. Zwei Lichtschranken an einem Stromkreis erfordern den Expander LSE2. Ungetestete Schutzeinrichtungen sind laut Anleitung nur zum Schutz von Sachwerten zulässig.

EL301 – exakter Anschluss gemäß Originalschaltplan

EL301 ist eine dynamische Zweidraht-Baugruppe mit einer Stromaufnahme von 35 mA wie abgebildet. Für SE1 verbinden Sie TX 0 V und RX 0 V → 20, den gekennzeichneten Anschluss TX → 71 und den gekennzeichneten Anschluss RX → 71. Ersetzen Sie bei SE2 die 71 durch Klemme 72 und bei SE3 durch Klemme 73. Klemme 5 und der Testeingang 18 werden in diesem speziellen EL301-Schaltplan nicht verwendet. Die Bezeichnungen TX/RX stehen für Systemanschlüsse; legen Sie dafür keine eigene Versorgung mit +24 V und keine Polarität wie bei anderen Lichtschranken fest.

SE1 – Originalanschluss von EL301, EL31, 8k2 und Kontaktlichtschranke
SE1 – Originalanschluss von EL301, EL31, 8k2 und Kontaktlichtschranke

Für EL31 ist im Schaltplan der Empfänger RX dargestellt: 20 → 20 (0 V), 18 → 18 (Test), 71/72/73 → 71 (Signal entsprechend dem gewählten SE), 5 → 5 (+24 V). Der Sender TX hat 20 → 20 (0 V), 5 → 5 (+24 V). Die Farbbezeichnungen im Original sind GN/WH/BN; maßgeblich sind jedoch die Kennzeichnungen der tatsächlichen Klemmen und die Anleitung der mitgelieferten Lichtschranke. Bei einem anderen Kontakt mit eigener Stromversorgung verwenden Sie dessen eigenen Schaltplan; ein potenzialfreier Öffnerkontakt darf nicht mit einer +/−-Versorgung verwechselt werden.

SE2 – separater Anschluss, Signal 72 und Schutz beim Öffnen
SE2 – separater Anschluss, Signal 72 und Schutz beim Öffnen
SE3 – separater Anschluss der Lichtschranken mit Signal 73
SE3 – separater Anschluss der Lichtschranken mit Signal 73

Schließen Sie alle Sicherheitseinrichtungen vor dem Einlernen an. Führen Sie nach dem Ergänzen oder Ändern der Sicherheitseinrichtungen einen neuen Lernlauf durch Menü 10 und Funktionstests. Die Wirkungsrichtung, Reversierung, Geschwindigkeit und Kraft in den erweiterten Menüs darf nur eine Fachkraft ändern.

Optionale Module und externer Empfänger

Beispiele für optionales Zubehör
GerätAnschluss / Funktion
Externer kabelgebundener EmpfängerGN → 20 (0 V); BN → 5 (+24 V DC); WH → 21 (Impuls); YE → 23 (Teilöffnung). HEI3 BiSecur verfügt über den passenden Steckanschluss, ESEI BiSecur wird an den BUS angeschlossen.
HOR1 / UAP1 / UAP1-300Passende BUS-Anschlüsse wie abgebildet; HOR1 hat eine Stromaufnahme von 25 mA, UAP1 von 45 mA. Funktionen des externen Relais in Menü 30.
HNA OutdoorVorgesehener AKKU-Anschluss, automatische Umschaltung bei Netzausfall. Vor Wartungsarbeiten den Stecker abziehen; die Trennung vom Stromnetz bedeutet nicht, dass der gesamte Antrieb spannungsfrei ist.

Originalanschlüsse für HOR1, UAP1 und den Notakku
Originalanschlüsse für HOR1, UAP1 und den Notakku

Erstinbetriebnahme und Auswahl von Typ 01

Die Sicherheitseinrichtungen müssen angeschlossen, die Lichtwege frei, das Tor mechanisch in einwandfreiem Zustand und der Bereich für Personen abgesperrt sein. Während des Lernlaufs werden die Endlagen, Kräfte und angeschlossenen Schutzeinrichtungen gespeichert. Die Richtung wird während des Lernlaufs festgelegt; nach erfolgreicher Inbetriebnahme lässt sie sich nur durch einen Werksreset und einen neuen Lernlauf ändern.

  1. Schalten Sie die Stromversorgung ein. Auf dem Display erscheint zunächst 8.8., anschließend U. Der Typ ist bei Auslieferung voreingestellt; wählen Sie nach einem Werksreset mit der Taste T_AUF 01 für den Standard-LineaMatic. Typ 02/P oder 03/H erhöht die Tragfähigkeit dieses Antriebs nicht.
  2. Halten Sie P gedrückt. Nach Anzeige des Typs und LA wechselt die Steuerung zum Einlernen der Endlagen.
  3. Entriegeln Sie den Antrieb, öffnen Sie das Tor etwa 1 m weit und verriegeln Sie den Antrieb wieder. Halten Sie T_ZU gedrückt; das Tor muss sich in Schließrichtung bewegen. Bewegt es sich in die entgegengesetzte Richtung, lassen Sie T_ZU kurz los und halten Sie die Taste gemäß der Herstellervorgabe erneut gedrückt.
  4. Lassen Sie die gedrückte Taste los, sobald der magnetische Endschalter das Tor stoppt. Stimmt die Schließposition nicht, justieren Sie den Magnetschlitten nach und wiederholen Sie den Test.
  5. Halten Sie T_AUF gedrückt, bis die gewünschte Öffnungsposition erreicht ist, lassen Sie die Taste los, justieren Sie mit T_AUF/T_ZU fein nach und speichern Sie mit P.
  6. Drücken Sie zum Einlernen der Kräfte kurz T_ZU und lassen Sie das Tor schließen; drücken Sie anschließend T_AUF und lassen Sie es vollständig öffnen. Nach Abschluss blinkt 11 für das Einlernen des Funks. Während des Einlernens der Kräfte darf keine Sicherheitseinrichtung aktiviert werden.
  7. Speichern Sie die gewünschten Handsender oder beenden Sie das Einlernen des Funks. Prüfen Sie die Schutzeinrichtungen und Kräfte des gesamten Tores, montieren Sie die Abdeckungen und erklären Sie dem Benutzer die manuelle Entriegelung.
Ersteinlernen LineaMatic – Typ 01, geschlossene und offene Position
Ersteinlernen LineaMatic – Typ 01, geschlossene und offene Position
Kräfte einlernen – vollständiges Schließen und Öffnen
Kräfte einlernen – vollständiges Schließen und Öffnen

Erneutes Einlernen nach Änderungen am Tor oder an den Sicherheitseinrichtungen

Menü 10 löscht den bisherigen Fahrweg und die eingelernten Kräfte. Nach der Aktivierung kann das Menü nicht vorzeitig verlassen werden; der Lernlauf muss abgeschlossen werden. Wird nach Änderungen der Endlagen oder der Mechanik, nach Wartungsarbeiten oder nach dem Ergänzen von Lichtschranken oder Schaltleisten verwendet. Es gibt keine übliche Zeitbegrenzung.

  1. Öffnen Sie das Tor etwa 1 m weit, wählen Sie Menü 10 und halten Sie P 5 Sekunden lang gedrückt.
  2. Drücken Sie T_ZU und lassen Sie das Tor bis zum Schließ-Endschalter fahren.
  3. Halten Sie T_AUF gedrückt, bis die gewünschte Öffnungsposition erreicht ist, justieren Sie bei Bedarf nach und bestätigen Sie mit P.
  4. Starten Sie T_ZU zum vollständigen Schließen und T_AUF zum vollständigen Öffnen, damit die Kräfte erneut eingelernt werden.
  5. Prüfen Sie nach Abschluss alle Schutzeinrichtungen und Betriebseinstellungen.
Menü 10 – Endlagen neu einlernen
Menü 10 – Endlagen neu einlernen

Programmierung über das Display

Halten Sie zum Aufrufen P etwa 5 Sekunden lang gedrückt, bis 00 angezeigt wird. Mit T_AUF/T_ZU wählen Sie das Menü oder den Parameter aus. Halten Sie bei einer Einzelfunktion P 2 Sekunden lang gedrückt; bei einem Menü mit Parametern drücken Sie zunächst kurz P, wählen den Parameter aus und halten P zum Speichern 2 Sekunden lang gedrückt. Der Punkt neben der Zahl kennzeichnet die aktive Auswahl. Menü 00 und ein kurzes Drücken von P beenden die Programmierung; die übliche Zeitbegrenzung beträgt 60 Sekunden, beim Einlernen des Funks 25 Sekunden. Gehen Sie nicht davon aus, dass ein neuer Parameter ohne Bestätigung gespeichert wurde.

Aufrufen, Auswählen und Bestätigen der öffentlichen LineaMatic-Menüs
Aufrufen, Auswählen und Bestätigen der öffentlichen LineaMatic-Menüs

Fett dargestellt sind ausschließlich die vom Hersteller ausdrücklich gekennzeichneten Voreinstellungen des Standard-LineaMatic. Aufgeführt sind die dokumentierten öffentlichen Menüs; Serviceeinstellungen für Kraft, Geschwindigkeit und Reversiergrenzen sind Fachkräften vorbehalten.

Öffentliche Menüs des Standard-LineaMatic
Menü / FunktionAuswahlmöglichkeiten und Bedingungen
00 – Aufrufen / BeendenMit 00 und kurzem Drücken von P zum Betrieb zurückkehren.
01 – LineaMatic-Typ01 – Standard-LineaMatic. Nur bei der Erstinbetriebnahme oder nach einem Werksreset; 02 und 03 sind anderen Modellen vorbehalten.
10 – Erneutes EinlernenP 5 s; löscht Fahrweg/Kräfte und erfordert den vollständigen Abschluss eines neuen Lernlaufs.
11 – Funk – ImpulsEinlernen des Codes für den Haupt-Impulsbefehl.
12 – Funk – LichtEinlernen der Lichtfunktion mit dem entsprechenden externen Relais/Modul.
13 – Funk – TeilöffnungEinlernen des Codes für die Teilöffnung.
14 – Funk: ÖffnenSeparate Öffnungsrichtung: Öffnen–STOPP–Öffnen.
15 – Funk: SchließenSeparate Schließrichtung: Schließen–STOPP–Schließen.
19 – Alle Funkcodes löschenP 5 s; löscht alle Funktionen und alle Sender.
20 – Internes Licht ausDeaktiviert das durch den Betrieb eingeschaltete Licht; wählt automatisch 31/07.
21 – Internes Licht 30 sNachleuchtzeit nach Betriebsende; aktiviert 31/00.
22 – Internes Licht 60 sStandard-Nachleuchtzeit: 60 s; aktiviert 31/00.
23 – Internes Licht 120 sNachleuchtzeit nach Betriebsende; aktiviert 31/00.
24 – Internes Licht 180 sNachleuchtzeit nach Betriebsende; aktiviert 31/00.
25 – Externes Licht ausEin externes Lichtsignal schaltet es nicht ein.
26 – Externes Licht 5 minStandardzeit: 5 min. Das Licht wird durch ein externes Signal eingeschaltet.
27 – Externes Licht 10 minBeleuchtungsdauer außen.
28 – Externes Licht EIN/AUSDauerhaftes Ein-/Ausschalten über Relais 3 von HOR1 oder UAP1; nicht mit 25 kombinieren.
30 – Funktion des externen RelaisHOR1/UAP1/UAP1-300; Parameter siehe unten.
31 – Funktion des internen RelaisOption-Kontakte; Parameter siehe unten.
32 – VorwarnungOptionen 00–10 gemäß Tabelle unten.
34 – Automatisches SchließenEine angeschlossene und eingelernte Lichtschranke ist erforderlich; Einstellung siehe unten.
35 – Automatik nach TeilöffnungEine eingelernte Lichtschranke ist erforderlich; Einstellung siehe unten.
36 – Position der TeilöffnungP 5 s drücken, mit T_AUF/T_ZU die Position einstellen, mit P speichern. Werkseinstellung: 900 mm; eine zu nahe Position wird vom Gerät abgelehnt.

Menü 30 und 31 – Relaisparameter

Parameter der Relaisfunktionen
ParameterBedeutung
00Beleuchtungsfunktion: extern für 30, intern für 31. Menü 30/00 aktiviert 26; 31/00 aktiviert 22.
01 / 02 / 03Meldung der Position „offen“ / „geschlossen“ / „teilweise geöffnet“.
04Impulssignal bei Öffnungsbefehl; im Menü 30 beim externen Relais auch bei Teilöffnung.
05Fehlermeldung.
06Dauersignal beim Anlaufen/bei Vorwarnung.
07Standardmäßig Blinken beim Anlaufen/bei Vorwarnung.
08Relais während der Bewegung angezogen, in den Endlagen abgefallen.
09Meldung des Serviceintervalls In.
10Blinken beim Anlaufen/bei Vorwarnung nur beim Schließen.

Bei den Parametern 01–10 wird für das externe Relais Menü 25 und für das interne Relais Menü 20 aktiviert. Die Vorwarnung ist nur bei aktiviertem Menü 32 wirksam. Prüfen Sie daher eine Relaisänderung immer zusammen mit dem automatisch verknüpften Menü.

Menü 32, 34 und 35 – Zeiteinstellungen

Vorwarnung
Parameter von Menü 32Zeit / Funktion
00aus
011 s
022 s
033 s
044 s
055 s
0610 s
0715 s
0820 s
0930 s
1060 s

Wartezeit nach vollständigem Öffnen
Parameter von Menü 34Zeit / Funktion
00aus
015 s
0210 s
0430 s
0560 s
0690 s
07120 s
08180 s
09240 s
10300 s

Wartezeit nach Teilöffnung
Parameter von Menü 35Zeit / Funktion
00aus
01wie 34
025 min
0315 min
0430 min
0545 min
0660 min
0790 min
08120 min
09180 min
10240 min

Automatik 34/35 erst nach dem Einlernen der Lichtschranke aktivieren. Beim Einschalten wird automatisch die Vorwarnzeit 32/02, also 2 Sekunden, eingestellt. Während des automatischen Schließens stoppt ein neuer Impuls das Tor. Die Teilöffnung wird über Menü 36 eingestellt; liegt sie zu nahe an der geschlossenen Position, meldet die Steuerung Fehler 1 und verwendet die kleinste zulässige Position.

Handsender einlernen

Der integrierte Empfänger speichert höchstens 150 Funkcodes, die auf verschiedene Funktionen verteilt sind. Bei Überschreiten der Speicherkapazität werden die ältesten Codes gelöscht. Wenn Sie denselben Code einer anderen Funktion zuordnen, wird die ursprüngliche Zuordnung aufgehoben. Ein Code steht nicht automatisch für den gesamten Sender mit allen Tasten.

  1. Das Tor muss stillstehen; Vorwarnzeit und automatische Schließzeit dürfen nicht aktiv sein.
  2. Wählen Sie 11 für Impuls oder 12/13/14/15 für die gewünschte andere Funktion und drücken Sie kurz P. Die Zahl blinkt.
  3. Halten Sie die Taste eines kompatiblen Senders im Code-Sendemodus gedrückt; wird BiSecur angezeigt, wechselt die LED nach etwa 5 s zwischen Rot und Blau.
  4. Blinkt die Menünummer am Antrieb schnell, wurde der Code erkannt. Lassen Sie die Taste los. Innerhalb von 25 s kann ein weiterer Code eingelernt werden.
  5. Durch kurzes Drücken von P brechen Sie den Einlernvorgang ab; über 00 und P kehren Sie zum Betrieb zurück. Prüfen Sie anschließend jede gespeicherte Funktion bei abgesichertem Gefahrenbereich.
BiSecur-Code über Menü 11 einlernen
BiSecur-Code über Menü 11 einlernen

Eine Statusrückmeldung erfordert einen geeigneten bidirektionalen Sender mit Positionsabfrage; die Frequenz 868 MHz allein bestätigt diese Funktion nicht. Nicht jeder Sender verfügt über eine Statustaste oder dieselbe Batteriewechsel-Prozedur. Beachten Sie beim Teilen eines Codes und beim Zurücksetzen eines bestimmten Senders dessen eigene Anleitung.

Nachträglicher Anschluss eines externen Empfängers

Beim nachträglichen Anschluss eines externen Funkempfängers verlangt der Hersteller, die Funkcodes des integrierten Empfängers zu löschen über Menü 19. Dadurch werden alle gespeicherten Sender und Funktionen gelöscht; notieren Sie vorab die verwendeten Handsender und ihre Zuordnungen. Lernen Sie die Codes anschließend gemäß der zugehörigen Anleitung am externen Empfänger ein. Die Antennenlitze des externen Empfängers darf keine Metallgegenstände berühren.

Funk löschen und Werksreset

Menü 19 – alle Codes löschen

Wählen Sie 19 und halten Sie P 5 Sekunden lang gedrückt. Die Zahl 19 blinkt zunächst 5 Sekunden lang langsam und danach etwa 3 Sekunden lang schnell; ein dauerhaft angezeigtes 19 bestätigt den Löschvorgang. Alle Sender und sämtliche Funktionen werden gelöscht. Mit diesem Verfahren lässt sich nicht gezielt nur eine einzelne Taste oder Funktion löschen.

Antrieb auf Werkseinstellungen zurücksetzen

Der Werksreset stellt die Einstellungen wieder her und löscht die eingelernten Fahrwege und Kräfte; die Funkcodes bleiben erhalten. Menü 10 dient nur zum erneuten Einlernen von Fahrweg und Kräften, Menü 19 löscht separat die Funkcodes. Verwechseln Sie diese drei Vorgänge nicht.

  1. Trennen Sie Netzversorgung und Not-Akku wie abgebildet. Sichern Sie das Tor gegen Bewegung.
  2. Halten Sie P gedrückt und stellen Sie die Netzversorgung wieder her.
  3. Halten Sie P während der Anzeigen 8.8. und C gedrückt, bis U erscheint, und lassen Sie die Taste dann los.
  4. Wählen Sie den richtigen Typ 01 und führen Sie die gesamte Inbetriebnahme erneut durch. Prüfen Sie auch die erhalten gebliebenen Handsender, die Sicherheitseinrichtungen, Zeiten und Kräfte.
LineaMatic-Werksreset – Netz/Akku trennen und P gedrückt halten
LineaMatic-Werksreset – Netz/Akku trennen und P gedrückt halten

Referenzfahrt nach Entriegelung oder Stromausfall

Bei unbekannter Position nach einem Stromausfall oder nach dreimaligem Ansprechen der Kraftbegrenzung kann eine Referenzfahrt erforderlich sein. Der nächste Impuls startet sie nur in Schließrichtung, mit verringerter Geschwindigkeit und ohne Kraftbegrenzung. Der Gefahrenbereich muss gesichert sein; ist er nicht durch eine Lichtschranke oder eine andere Einrichtung geschützt, darf die Fahrt nur bei freier Sicht auf das Tor ausgeführt werden. Nach einer manuellen Entriegelung ohne Stromausfall muss nach dem Sichern der Stromversorgung diese nochmals getrennt werden, damit die neue Referenzfahrt gemäß Anleitung ausgeführt wird.

Displaydiagnose

Fehlermeldungen und grundlegende Betriebszustände
AnzeigeBedeutung / Vorgehensweise
UDer Antrieb ist nicht eingelernt; Inbetriebnahme durchführen.
8.8.Start oder Einlesen von Funkcodes; nicht automatisch ein Fehler.
1 mit blinkendem PunktReversiergrenze oder Teilposition kann nicht eingestellt werden; Hindernis und Abstand zur geschlossenen Position prüfen.
2.1 / 2.2 / 2.3Schutzeinrichtung SE1 / SE2 / SE3: Hindernis, falsche Ausrichtung, Verkabelung oder Beschädigung der Einrichtung.
3 / 5Kraftbegrenzung beim Schließen / Öffnen; Hindernis beseitigen und mechanischen Lauf prüfen, die Kraft nicht automatisch erhöhen.
4HALT12–13 unterbrochen; NC-Stromkreis und Verkabelung prüfen.
6Systemfehler oder Laufzeitbegrenzung; eine Fachkraft prüft Reset und erneutes Einlernen sowie bei einem Antriebsfehler dessen Reparatur oder Austausch.
7Kommunikationsfehler der Zusatzplatine; Verkabelung, Steckverbindungen und Modul prüfen.
8Ungültige Eingabe oder Bedienung; ausgewählten Wert prüfen.
9Auslösung/Fehler der getesteten Sicherheitseinrichtung oder des 8k2-Systems; Hindernis beseitigen und Schutzeinrichtung prüfen.
13 / 17Unterspannung / Spannungsfehler; Stromquelle und Akku prüfen.
CReferenzpunkt unbekannt; Bereich sichern und Referenzfahrt durchführen.
InWartungsintervall abgelaufen; Anlage überprüfen lassen.

Originalsymbole für Betriebszustände und Displayanzeigen
Originalsymbole für Betriebszustände und Displayanzeigen

Wartung und sichere Übergabe

Der Hersteller bezeichnet den Antrieb als wartungsfrei, die gesamte Toranlage muss jedoch regelmäßig überprüft werden. Sicherheits- und Schutzfunktionen monatlich prüfen, Widerstandskontaktleisten 8k2 und nicht getestete Schutzeinrichtungen gemäß Anleitung halbjährlich. Auf leichtgängigen Lauf, Befestigung der Zahnstange, Führung, Kabelbeschädigungen, saubere Lichtschranken und Funktion der Entriegelung achten. Mängel unverzüglich von einer Fachkraft beheben lassen.

Vor Wartungsarbeiten alle Stromquellen trennen und gegen Wiedereinschalten sichern. Nach der Montage und bei Änderungen prüft die Fachkraft die Wirksamkeit der Schutzeinrichtungen, die Reversierung und die Betriebskräfte. Sie weist den Benutzer ein, übergibt die Anleitungen und befestigt das Warnschild gut sichtbar am Tor. Kinder dürfen nicht im Bewegungsbereich spielen; das Tor darf erst nach vollständigem Stillstand passiert werden.

Technische Daten Hörmann LineaMatic 4511323

Parameter des Basismodells und der Versorgungskreise
ParameterWert
Modell / TypauswahlBasisversion LineaMatic /01
Maximale Torbreite / Torhöhe6000 mm /2000 mm
Max. Gewicht – bodengeführt / freitragend300 kg /250 kg
Netzversorgung230/240 V AC,50/60 Hz; zulässiger Bereich 170–260 V AC.
Steuerspannung24 V/37 V DC, intern umschaltbare Steuerung; kein universeller Ausgang für Zubehör.
Versorgung des Zubehörs24 V DC; 5=Plus, 20=0 V; insgesamt max. 250 mA.
Funkfrequenz / Speicher868 MHz / höchstens 150 Funkcodes
Schutzart / TemperaturIP44 / −20 bis +60 °C
Maximale Luftfeuchtigkeit93 %, nicht kondensierend
Standby-VerbrauchWeniger als 0,5 W
EndlagenMagnetischer Reed-Sensor und elektronisch eingelernte Positionen/Kräfte.
Zyklen pro Tag/StundeLaut Typenschild.
GehäuseAluminiumguss und glasfaserverstärkter Kunststoff.

Original-Maßzeichnung des LineaMatic und einer verwandten Ausführung
Original-Maßzeichnung des LineaMatic und einer verwandten Ausführung

Die Maßzeichnung zeigt das Gehäuse 193 × 253 × 256 mm. Bei der Montage auf einer Bodenplatte lässt sich die Gesamthöhe auf bis zu 327 mm; die abgebildete Platte hat eine Grundfläche von 260 × 295 mm. Wählen Sie die konkrete Montagehöhe in Bezug auf die Zahnstange anhand des Maßes A und nicht allein anhand der Außenmaße des Gehäuses.

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Produkt: Hormann LineaMatic – Einzelantrieb für Schiebetore bis 300 kg/6 m, 4511323 (A)
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