Hormann LineaMatic H – Einzelantrieb für ein Schiebetor bis 800 kg/10 m, 4554321


Verfügbarkeit: auf Lager

Wir versenden die Ware normalerweise innerhalb von 24 Stunden.


Hormann LineaMatic H – Einzelantrieb für ein Schiebetor bis 800 kg/10 m, 4554321 Hormann LineaMatic H – Einzelantrieb für ein Schiebetor bis 800 kg/10 m, 4554321
HOR-LINEAMATIC-H
lagernd
746,58 € exkl. MwSt.
888,43 € inkl. MwSt.

 Stk.
Gewicht
20 kg

Produktbeschreibung Hormann LineaMatic H – Einzelantrieb für ein Schiebetor bis 800 kg/10 m, 4554321

Der Antrieb ist ausgelegt für Schiebetore mit einer Durchfahrtslänge von 10 m/800 kg. Die Endlage „Tor geschlossen“ wird von einem Magneten und einem Reedkontakt erfasst. Der Fahrweg und die Kräfte werden bei der Inbetriebnahme eingelernt. Der Antrieb ist nichtreversierbar..

Der Antrieb verfügt über eine integrierte Steuerung ohne Funkempfänger.

Hörmann LineaMatic H 4554321 ist ein Antrieb für Schiebetore bis zu 10 m Durchfahrtsbreite.. Bei einem bodengeführten Tor beträgt die Gewichtsgrenze 800 kg, bei einem freitragenden Tor 600 kg.. Die Torfüllung und die örtliche Windlast müssen zusammen mit dem mechanischen Widerstand des Tores beurteilt werden.

Montage, Netzanschluss und Inbetriebnahme dürfen nur von einer qualifizierten Fachkraft durchgeführt werden. Trennen Sie vor dem Öffnen das Gerät vom Stromnetz und gegebenenfalls vom Notstromakku. Sichern Sie den Torflügel gegen selbstständige Bewegung und schützen Sie die Haupt- und Nebenschließkanten sowie den Eingriffsbereich der Zahnstange.

Montage, Anschluss und Einstellung
EinzelantriebZubehörMontage
VerkabelungManuelle EntriegelungSteuerplatine
Klemmen und StromversorgungLichtschranken und SicherheitErstinbetriebnahme
Einlernen des FahrwegsProgrammierungHandsender
Werkseinstellungen zurücksetzenDiagnoseWartung
Technische EigenschaftenMontageanleitung (PDF)

Einzelantrieb LineaMatic H

Diese Produktseite bezieht sich auf den Einzelantrieb. Lichtschranken, Signalleuchte, Handsender, Zahnstange und weiteres Zubehör werden passend zur jeweiligen Anlage ausgewählt; die folgenden Schaltpläne zeigen nicht den Lieferumfang.

Zubehör und dessen Anschluss

Die konkreten Beispiele in den Schaltplänen sind EL301, EL31, SLK, HOR 1, UAP 1/UAP 1-300 und HNA Outdoor. Sie sind nicht im Lieferumfang des Einzelantriebs enthalten. Hörmann SK-SET LineaMatic 437989 ist ein separat erhältliches Zubehörset. Vergleichen Sie den Anschlussplan immer mit der Kennzeichnung des gelieferten Geräts.

Montage des Antriebs und Vorbereitung des Tores

Vorbereitung des Tores und des Fundaments

Das Tor muss sich von Hand leicht und gleichmäßig bewegen lassen, stabil geführt sein und mechanisch gegen ein Herausspringen aus der Führung gesichert werden. Setzen Sie Schlösser und mechanische Verriegelungen, die die motorische Bewegung behindern, außer Betrieb. Der Antrieb ersetzt nicht die Reparatur eines schwergängigen oder beschädigten Tores. Dauerbetrieb ist nicht zulässig. Bei Toren mit Steigung oder Gefälle sind Radialdämpfer erforderlich.

Wählen Sie das Fundament je nach Montage mit oder ohne Bodenplatte. Bei einer Ausführung ohne Absicherung der Schließkante gelten im Querschnitt folgende grundlegende Mindestmaße: 345 × 280 mm; die besonderen Abstände 175 mm ohne Bodenplatte oder 200 mm mit Bodenplatte und die Ausrichtung zum Tor sind der vollständigen Abbildung entsprechend einzuhalten. Bei Absicherung der Schließkante gelten folgende grundlegende Mindestmaße: 345 × 440 mm und ein Mindestabstand von 200 mm; weitere Abstände sind entsprechend der jeweiligen Variante in der vollständigen Zeichnung unten zu wählen. Die frostfreie Tiefe ist abhängig vom Montageort zu wählen; die in der Anleitung angegebenen 80 cm sind ein Beispiel für Deutschland. Der Beton muss vor der Montage ausreichend ausgehärtet sein; bei Verwendung einer Bodenplatte fordert der Hersteller verdichteten Beton mindestens der Klasse B25/C25.

Fundament für LineaMatic ohne und mit Bodenplatte – beide Ausrichtungen
Fundament für LineaMatic ohne und mit Bodenplatte – beide Ausrichtungen
Fundament mit Absicherung der Schließkante – Montage ohne Bodenplatte
Fundament mit Absicherung der Schließkante – Montage ohne Bodenplatte
Fundament mit Absicherung der Schließkante – Montage mit Bodenplatte
Fundament mit Absicherung der Schließkante – Montage mit Bodenplatte

Verankerung und Montagehöhe

Die Position des Antriebs hängt von der jeweiligen Zahnstange ab. Maß A in der Zeichnung kann nicht beliebig zwischen verschiedenen Zahnstangen übertragen werden.

Montagemaß je nach Original-Zahnstange
Bezeichnung der ZahnstangeMaß A
436444124–136 mm
438759126–138 mm
438631125–129 mm
438632129–133 mm

Montagehöhen und Maß A für die einzelnen Zahnstangen
Montagehöhen und Maß A für die einzelnen Zahnstangen

Verwenden Sie für die Befestigungsschrauben eine Bohrschablone und bohren Sie Löcher mit Ø 12 mm, 80 mm tief. Bei Schwerlastankern und Bodenplatte sind die Bohrungen Ø 10 mm, 105 mm tief; die Zeichnung gibt ein Anzugsdrehmoment von 45 Nm für die dargestellte Verankerung an. Schützen Sie den Antrieb vor Staub und Spänen. Die Tragfähigkeit des vorhandenen Untergrunds und die Eignung der mitgelieferten Anker müssen von der Montagefachkraft bestätigt werden.

Befestigungsschrauben für LineaMatic – Bohrungen Ø 12 mm
Befestigungsschrauben für LineaMatic – Bohrungen Ø 12 mm
Montage durch die Bodenplatte – Bohrungen Ø 10 mm und Verankerungsmaße
Montage durch die Bodenplatte – Bohrungen Ø 10 mm und Verankerungsmaße

Setzen Sie die Dichtungen der Leerrohre ein und führen Sie die Kabel von unten in das Gehäuse. Richten Sie den Antrieb waagerecht aus und befestigen Sie ihn fest. Schützen Sie bei geöffnetem Gehäusedeckel die Elektronik vor Feuchtigkeit; dichten Sie das Gehäuse nach der Montage gegen Wasser und Insekten ab.

Aufstellen des Gehäuses und Abdichten der Kabeldurchführungen bei LineaMatic
Aufstellen des Gehäuses und Abdichten der Kabeldurchführungen bei LineaMatic

Zahnstange und Endlagenmagnet

Bei der Montage der Zahnstange muss der Antrieb entriegelt sein. Die Verbindungsstellen der einzelnen Zahnstangenelemente müssen bündig und ohne Versatz ineinander übergehen. Richten Sie nach der Montage die Zahnstange, das Ritzel und das Antriebsgehäuse aufeinander aus; halten Sie die Maße der jeweiligen Abbildung ein und übernehmen Sie keine Werte von einem anderen Hersteller. Ein fehlerhafter Zahneingriff kann eine unerwünschte Reversierung auslösen.

Befestigung und Ausrichtung der Zahnstange für LineaMatic
Befestigung und Ausrichtung der Zahnstange für LineaMatic

Die Endlage beim Schließen wird erfasst durch einen Magneten und einen REED-Kontakt. Schieben Sie das Tor von Hand in die geschlossene Position, montieren Sie den Magnetschlitten zunächst mittig und befestigen Sie ihn mit einem Versatz von etwa 20 mm in Richtung des Reed-Kontakts wie abgebildet. Prüfen und korrigieren Sie die Endlage anschließend während des Einlernens.

Netzanschluss, Platinenhalter und Position des Magneten mit Maßangabe 20 mm
Netzanschluss, Platinenhalter und Position des Magneten mit Maßangabe 20 mm

Verkabelung und Trennung der Spannungen

Verkabelung für die beschriebene Ausführung
StromkreisAnforderung
Netz230/240 V AC; Zuleitung 3 × 1,5 mm², im Erdreich ein geeignetes Erdkabel gemäß Anleitung verwenden. Separate Schutzrohrführung.
Zubehör24-V-Stromkreise getrennt vom Netz verlegen. Klemmen für Leiter mit 0,5–2,5 mm².
Externer TasterLeitungslänge höchstens 30 m.
HALT- und Sicherheitsstromkreise gemäß den AbbildungenLeitungslänge höchstens 10 m gemäß dem jeweiligen Schaltplan.
Verlängerung von unterirdischen LeitungenGeeignete Abzweigdose mit Schutzart IP65; die Verbindung darf nicht ungeschützt im Erdreich liegen.

Manuelle Entriegelung und Verriegelung

  1. Trennen Sie das Netz und gegebenenfalls den HNA Outdoor. Sichern Sie das Tor gegen unkontrollierte Bewegung.
  2. Öffnen Sie die Abdeckung und drehen Sie den Entriegelungsmechanismus wie abgebildet in die Entriegelungsposition. Der Motor mit dem Zahnrad senkt sich in das Gehäuse ab; drücken Sie beide bei Bedarf vorsichtig nach unten.
  3. Bewegen Sie das Tor von Hand und kontrolliert. Greifen Sie nicht in den Eingriffsbereich der Zahnstange.
  4. Drehen Sie zum Verriegeln den Mechanismus in die Verriegelungsposition und heben Sie dabei den Motor leicht an. Das Tor muss vor dem Endschalter wieder mit dem Antrieb verbunden werden.
  5. Bringen Sie die Abdeckung wieder an. Nach Wiederherstellung der Stromversorgung kann eine Referenzfahrt in Schließrichtung erfolgen; sichern Sie den Bereich und beaufsichtigen Sie den Vorgang.
Antrieb öffnen und LineaMatic manuell entriegeln
Antrieb öffnen und LineaMatic manuell entriegeln
Wieder verriegeln – beim Drehen des Mechanismus den Motor leicht anheben
Wieder verriegeln – beim Drehen des Mechanismus den Motor leicht anheben

Orientierung auf der Steuerplatine

Die Abbildung ist so ausgerichtet, dass die Taster T_AUF, P, T_ZU oben und die lange Klemmenreihe unten liegen. BUS liegt oben bei den Tastern, REED und HALT links, SE3 auf dem erhöhten Bereich oberhalb von SE1/SE2 unten. Rechts befinden sich MOTOR, SNT und der AKKU-Anschluss. Unterscheiden Sie anhand der Anschlussbezeichnungen zwischen Signal-, Motor- und Versorgungskreisen.

LineaMatic-Platine – genaue Bezeichnungen der Klemmen und Anschlüsse
LineaMatic-Platine – genaue Bezeichnungen der Klemmen und Anschlüsse

Stromversorgung, Polarität und Steuerklemmen

LineaMatic-Klemmen und Unterscheidung zwischen Stromversorgung und Steuerbefehlen
Klemme / AnschlussBedeutung und Grenzwert
Netzteil L / N und PE des GehäusesNetz 230/240 V AC, 50/60 Hz; L = Phase, N = Neutralleiter und PE = Schutzleiter. Bei AC gibt es keinen Plus- und Minuspol. Die Zuleitung wird an das Netzteil angeschlossen, nicht an die Signalklemmen.
5 / 205 = Plus (+24 V DC), 20 = 0 V (−). Gesamtstromaufnahme des Zubehörs höchstens 250 mA; berücksichtigen Sie alle angeschlossenen Komponenten.
24 V=: 24 V / 0 VSeparat gekennzeichneter Gleichstromausgang: 24 V = +, 0 V = −. Zum Beispiel für eine 24-V-Leuchte gemäß Schaltplan; dies ist kein 230-V-Ausgang.
21 / 20NO-Impuls oder Schaltkontakt, potenzialfrei. Taster können parallel angeschlossen werden; der Kontakt selbst hat keinen Plus-/Minuspol.
23 / 20NO-Steuerbefehl für Teilöffnung, potenzialfrei; 23 ist das Signal, 20 der gemeinsame 0-V-Anschluss, kein Versorgungspaar.
HALT 12 / 13NC-STOP, potenzialfrei; 13 = 0 V, 12 = Eingang. Entfernen Sie bei der Montage des STOP-Tasters die werkseitige Brücke 12–13 und schließen Sie einen NC-Kontakt an.
REEDReed-Endlagensensor gemäß der ursprünglichen Konfiguration; keine Fremdspannung anschließen.
BUSSystemzubehör mit passendem Anschluss. Kein universeller +/−-Ausgang für beliebige Geräte.
MOTOR / SNT / AKKUMotor, Netzteil und vorgesehener Notakku. Verwenden Sie die Originalanschlüsse und beachten Sie die gekennzeichnete Polarität; trennen Sie bei Arbeiten auch den Akku ab.

Fremdspannung an den Steuereingängen kann die Elektronik zerstören. Schließen Sie an 21/23/HALT oder SE keine 230 V an. HALT ist kein überwachter Sicherheitseingang der Leistungsstufe PLc; verwechseln Sie ihn nicht mit einer Schutzeinrichtung an SE.

REED, externer Empfänger und NO-Taster 20–21 / 20–23
REED, externer Empfänger und NO-Taster 20–21 / 20–23
NC-STOP HALT an 12–13
NC-STOP HALT an 12–13

SLK-Signalleuchte und Option-Relais

Relais Option hat potenzialfreie Kontakte .5 gemeinsamer Anschluss, .8 NO, .6 NC. Für eine 24-V-Leuchte wird im Schaltplan 24 V (+) → .5, .8 → Leuchte, Rückleitung der Leuchte → 0 V (−). Bei einer polaritätsempfindlichen Leuchte gehört der positive Anschluss an die geschaltete Zuleitung von .8 und der negative an 0 V. Der Hersteller gibt für diese 24-V-Leuchte max. 7 Wan; beachten Sie auch den Gesamtgrenzwert für Zubehör. Die Angabe 7 W hebt ihn nicht auf. Die Funktion des internen Relais wird über Menü 31.

Originalschaltpläne für Leuchten – 24 V DC über den Ausgang 24V= und 230 V AC mit eigener Stromversorgung
Originalschaltpläne für Leuchten – 24 V DC über den Ausgang 24 V= und 230 V AC mit eigener Stromversorgung

Die 230-V-Leuchte hat eine eigene externe Netzversorgung; der Schaltplan des Herstellers gibt maximal 500 W an. Netzleiter müssen bis zum Anschluss zusätzlich isoliert sein. Diese Verdrahtung darf nur von einer Elektrofachkraft gemäß der vollständigen PDF-Anleitung vorgenommen werden; 230 V dürfen nicht in Niederspannungskreise gelangen.

Lichtschranken und Sicherheitseingänge SE1/SE2/SE3

Versorgungs- und Signalklemmen der Sicherheitsstromkreise
EingangKlemmen und im Handbuch dargestellte Reaktion
SE15 = +24 V DC; 20 = 0 V (−); 18 = Test, 71 = Signal. Wirkt beim Schließen und reversiert kurz.
SE25 = +24 V DC; 20 = 0 V (−); 18 = Test, 72 = Signal. Wirkt beim Öffnen und reversiert kurz.
SE35 = +24 V DC; 20 = 0 V (−); 18 = Test, 73 = Signal. Wirkt beim Schließen und reversiert kurz.

Nach dem Anschluss stellt eine Fachkraft die Wirkrichtung und Reversierung jeder Schutzeinrichtung entsprechend dem jeweiligen Tor ein und prüft sie. SE1 und SE2 unterstützen dynamische Zweidraht-Lichtschranken, getestete oder ungetestete Dreidraht-Lichtschranken, eine 8k2-Widerstandskontaktleiste und die dafür vorgesehene Absicherung der Kontaktleiste. Für SE3 sind hier Lichtschranken aufgeführt; übernehmen Sie den Anschluss der Widerstandskontaktleiste von SE1/SE2 nicht für SE3. Für zwei Lichtschranken an einem Stromkreis ist ein LSE2-Expander erforderlich. Ungetestete Schutzeinrichtungen sind laut Anleitung nur zum Schutz von Sachwerten zulässig.

EL301 – exakter Anschluss gemäß Originalschaltplan

EL301 ist eine dynamische Zweidraht-Baugruppe mit einer Stromaufnahme von 35 mA wie in der Abbildung dargestellt. Für SE1 verbinden Sie TX 0 V und RX 0 V → 20, den gekennzeichneten Anschluss TX → 71 und den gekennzeichneten Anschluss RX → 71. Ersetzen Sie bei SE2 71 durch Klemme 72 und bei SE3 durch Klemme 73. Klemme 5 und der Testanschluss 18 werden in diesem speziellen EL301-Schaltplan nicht verwendet. Die Bezeichnungen TX/RX stehen für Systemanschlüsse; weisen Sie ihnen keine eigene Versorgung mit +24 V oder Polarität gemäß anderen Lichtschranken zu.

SE1 – Originalanschluss von EL301, EL31, 8k2 und Kontaktlichtschranke
SE1 – Originalanschluss von EL301, EL31, 8k2 und Kontaktlichtschranke

Bei EL31 werden die folgenden Verbindungen von der Antriebssteuerung zur Lichtschranke geführt. Stromversorgung von RX-Empfänger und TX-Sender: Steuerung 20 → 20 (0 V/−, GN), Steuerung 5 → 5 (+24 V DC, BN). Test des RX-Empfängers: Steuerung 18 → 18 (WH). Schließen Sie die Signalleitung WH vom RX-Empfänger an der Antriebssteuerung an 71 für SE1, 72 für SE2 oder 73 für SE3. Verwenden Sie die vollständige Abbildung der jeweiligen SE und vergleichen Sie die Kennzeichnungen der gelieferten Lichtschranke mit deren Anleitung. Verwenden Sie bei einem anderen Kontakt mit eigener Stromversorgung dessen eigenen Schaltplan; ein potenzialfreier NC-Kontakt darf nicht mit einer +/−-Stromversorgung verwechselt werden.

SE2 – separater Anschluss, Signal 72 und Schutz beim Öffnen
SE2 – separater Anschluss, Signal 72 und Schutz beim Öffnen
SE3 – separater Anschluss der Lichtschranken mit Signal 73
SE3 – separater Anschluss der Lichtschranken mit Signal 73

Schließen Sie alle Sicherheitseinrichtungen vor dem Einlernen an. Führen Sie nach dem Ergänzen oder Ändern der Sicherheitseinrichtungen einen neuen Einlernvorgang durch Menü 10 und Funktionsprüfungen durch. Eine Fachkraft ändert die Wirkrichtung, Reversierung, Geschwindigkeit und Kraft in den erweiterten Menüs.

Optionale Module und externer Empfänger

Beispiele für optionales Zubehör
GerätAnschluss / Funktion
Externer kabelgebundener EmpfängerGN → 20 (0 V); BN → 5 (+24 V DC); WH → 21 (Impuls); YE → 23 (Teilöffnung). HEI3 BiSecur verfügt über den passenden Steckverbinder, ESEI BiSecur wird an BUS angeschlossen.
HOR1 / UAP1 / UAP1-300Passende BUS-Steckverbinder gemäß Abbildung; HOR1 hat eine Stromaufnahme von 25 mA, UAP1 von 45 mA. Funktionen des externen Relais in Menü 30.
HNA OutdoorVorgesehener AKKU-Anschluss, automatische Umschaltung bei Netzausfall. Bei der in der Abbildung gezeigten Ausrichtung der Platine befindet sich + links und − rechts; die schwarze Leitung BK gehört an −. Verwenden Sie den Originalstecker und die Polaritätskennzeichnung des dafür vorgesehenen Akkus. Vor Wartungsarbeiten den Stecker ziehen; das Trennen vom Stromnetz bedeutet nicht, dass der gesamte Antrieb spannungsfrei ist.

Originalanschlüsse für HOR1, UAP1 und den Notakku
Originalanschlüsse für HOR1, UAP1 und den Notakku

Erste Inbetriebnahme und Auswahl von Typ 03

Die Sicherheitseinrichtungen müssen angeschlossen, die Lichtschrankenwege frei, das Tor mechanisch in Ordnung und der Bereich für Personen abgesperrt sein. Während des Einlernens werden die Endlagen, Kräfte und angeschlossenen Schutzeinrichtungen gespeichert. Die Richtung wird während des Einlernens festgelegt; nach erfolgreicher Inbetriebnahme lässt sie sich nur durch einen Werksreset und erneutes Einlernen ändern.

  1. Schalten Sie die Stromversorgung ein. Das Display zeigt zunächst 8.8. und danach U an. Der Typ ist bei Lieferung voreingestellt; wählen Sie nach einem Werksreset mit der Taste T_AUF 03 für LineaMatic H. Wählen Sie nur den Typ, der dem tatsächlichen Antrieb entspricht; eine andere Auswahl verändert die Geschwindigkeits- und Sicherheitseinstellungen.
  2. Halten Sie P gedrückt. Halten Sie die Taste etwa 2 Sekunden lang gedrückt. Nach Anzeige des Typs und von LA wechselt die Steuerung zum Einlernen der Endlagen.
  3. Entriegeln Sie den Antrieb, öffnen Sie das Tor etwa 1 m weit und verriegeln Sie den Antrieb wieder. Halten Sie T_ZU gedrückt; das Tor muss sich in Schließrichtung bewegen. Bewegt es sich in die Gegenrichtung, lassen Sie T_ZU kurz los und halten Sie die Taste gemäß Herstelleranleitung erneut gedrückt.
  4. Lassen Sie die gedrückte Taste los, sobald der magnetische Endschalter das Tor angehalten hat. Stimmt die Schließposition nicht, verschieben Sie den Magnetschlitten, halten Sie T_AUF kurz gedrückt, bis sich das Tor vom Endschalter weg öffnet, und halten Sie anschließend T_ZU gedrückt, bis es erneut am Endschalter anhält. Wiederholen Sie diesen Vorgang bei Bedarf.
  5. Halten Sie T_AUF bis zur gewünschten Öffnungsposition gedrückt, lassen Sie die Taste los, korrigieren Sie die Position fein mit T_AUF/T_ZU und speichern Sie mit P.
  6. Drücken Sie zum Einlernen der Kräfte kurz T_ZU und lassen Sie das Tor schließen; drücken Sie dann T_AUF und lassen Sie es vollständig öffnen. Während des Einlernens der Kräfte darf keine Sicherheitseinrichtung ausgelöst werden.
  7. Stellen Sie einen eventuell vorhandenen externen Empfänger gemäß dessen Anleitung ein. Prüfen Sie die Schutzeinrichtungen und Kräfte des gesamten Tors, bringen Sie die Abdeckungen an und erklären Sie dem Benutzer die manuelle Entriegelung.
Erstes Einlernen – Auswahl 03 für LineaMatic H, Schließ- und Öffnungsposition
Erstes Einlernen – Auswahl 03 für LineaMatic H, Schließ- und Öffnungsposition

Erneutes Einlernen nach einer Änderung am Tor oder an den Sicherheitseinrichtungen

Menü 10 löscht den bisherigen Fahrweg und die eingelernten Kräfte. Nach dem Aktivieren kann das Menü nicht vorzeitig verlassen werden; der Einlernvorgang muss abgeschlossen werden. Es wird nach einer Änderung der Endlagen oder der Mechanik, nach Wartungsarbeiten oder nach dem Ergänzen von Lichtschranken oder einer Kontaktleiste verwendet. Es gibt keine übliche Zeitbegrenzung.

  1. Öffnen Sie das Tor etwa 1 m weit, wählen Sie Menü 10 und halten Sie P 5 Sekunden lang gedrückt.
  2. Drücken Sie T_ZU und lassen Sie das Tor bis zum Schließ-Endschalter fahren.
  3. Halten Sie T_AUF bis zur gewünschten Öffnungsposition gedrückt, korrigieren Sie die Position bei Bedarf und bestätigen Sie mit P.
  4. Starten Sie mit T_ZU die vollständige Schließfahrt und mit T_AUF die vollständige Öffnungsfahrt, damit die Kräfte erneut eingelernt werden.
  5. Nach Abschluss blinkt 10 etwa 2 Sekunden lang schnell und leuchtet danach dauerhaft. Wählen Sie 00 und drücken Sie kurz P, um zum Betrieb zurückzukehren. Prüfen Sie alle Schutzeinrichtungen und Betriebseinstellungen.
Menü 10 – Endlagen neu einlernen
Menü 10 – Endlagen neu einlernen
Menü 10 – Einlernen der Kräfte durch vollständiges Schließen und Öffnen abschließen
Menü 10 – Einlernen der Kräfte durch vollständiges Schließen und Öffnen abschließen

Programmierung über das Display

Halten Sie zum Aufrufen P etwa 5 Sekunden lang gedrückt, bis 00 angezeigt wird. Mit T_AUF/T_ZU wählen Sie das Menü oder den Parameter aus. Halten Sie bei einer Einzelfunktion P 2 Sekunden lang gedrückt; bei Menüs mit Parametern drücken Sie zuerst kurz P, wählen den Parameter aus und halten zum Speichern P 2 Sekunden lang gedrückt. Ein Punkt neben der Zahl kennzeichnet die aktive Auswahl. Wählen Sie Menü 00 und drücken Sie kurz P, um die Programmierung zu beenden; die übliche Zeitbegrenzung beträgt 60 Sekunden. Gehen Sie nicht davon aus, dass ein neuer Parameter ohne Bestätigung gespeichert wurde.

Aufrufen, Auswählen und Bestätigen der öffentlichen LineaMatic-Menüs
Aufrufen, Auswählen und Bestätigen der öffentlichen LineaMatic-Menüs

Die Tabellen zeigen die Auswahlmöglichkeiten und den Speichervorgang. Prüfen Sie nach der Einstellung den aktiven Parameter und die Funktion des gesamten Tors. Aufgeführt sind die öffentlichen Menüs; Serviceeinstellungen für Kraft, Geschwindigkeit und Reversiergrenzen sind einer Fachkraft vorbehalten.

Öffentliches Menü LineaMatic H
Menü / FunktionOptionen und Bedingungen
00 – Einstieg / BeendenZurück in den Betrieb über 00 und kurzes Drücken von P.
03 – Antriebstyp03 – LineaMatic H. Nur bei der Erstinbetriebnahme oder nach einem Werksreset; entsprechend dem tatsächlichen Antrieb auswählen.
10 – Neues EinlernenP 5 s drücken; Fahrweg/Kräfte werden gelöscht und der Lernvorgang muss vollständig neu durchgeführt werden.
20 – Innenbeleuchtung ausDeaktiviert die durch den Antrieb ausgelöste Beleuchtung; 31/07 wird automatisch gewählt.
21 – Innenbeleuchtung 30 sNachlaufzeit nach dem Antrieb; aktiviert 31/00.
22 – Innenbeleuchtung 60 s60 s Nachlaufzeit; aktiviert 31/00.
23 – Innenbeleuchtung 120 sNachlaufzeit nach dem Antrieb; aktiviert 31/00.
24 – Innenbeleuchtung 180 sNachlaufzeit nach dem Antrieb; aktiviert 31/00.
25 – Außenbeleuchtung ausEin externes Beleuchtungssignal schaltet sie nicht ein.
26 – Außenbeleuchtung 5 minZeitdauer 5 min. Die Beleuchtung wird durch ein externes Signal eingeschaltet.
27 – Außenbeleuchtung 10 minEinschaltdauer der Außenbeleuchtung.
28 – Außenbeleuchtung EIN/AUSDauerhaftes Ein-/Ausschalten über HOR1 oder Relais 3 von UAP1; nicht mit 25 kombinieren.
30 – Funktion des externen RelaisHOR1/UAP1/UAP1-300; Parameter siehe unten.
31 – Funktion des internen RelaisOption-Kontakte; Parameter siehe unten.
32 – VorwarnungOptionen 00–10 gemäß Tabelle unten.
34 – Automatisches SchließenEine angeschlossene und eingelernte Lichtschranke ist erforderlich; Einstellung siehe unten.
35 – Automatik nach TeilöffnungEine eingelernte Lichtschranke ist erforderlich; Einstellung siehe unten.
36 – Position der TeilöffnungP 5 s drücken, mit T_AUF/T_ZU die Position einstellen, mit P speichern. Eine zu nahe Position wird vom Gerät abgelehnt.

Menü 30 und 31 – Relaisparameter

Parameter der Relaisfunktionen
ParameterBedeutung
00Beleuchtungsfunktion: extern für 30, intern für 31. Menü 30/00 schaltet 26 ein; 31/00 schaltet 22 ein.
01 / 02 / 03Meldung der Position „geöffnet“ / „geschlossen“ / „teilweise geöffnet“.
04Impulssignal bei einem Öffnungsbefehl; im Menü 30 beim externen Relais auch bei Teilöffnung.
05Fehlermeldung.
06Dauersignal beim Anlaufen / während der Vorwarnung.
07Blinken beim Anlaufen / während der Vorwarnung.
08Relais während der Bewegung angezogen, in den Endlagen abgefallen.
09Meldung des Serviceintervalls In.
10Blinken beim Anlaufen / während der Vorwarnung nur beim Schließen.

Bei den Parametern 01–10 wird für das externe Relais Menü 25 und für das interne Relais Menü 20 aktiviert. Die Vorwarnung ist nur bei aktiviertem Menü 32 wirksam. Prüfen Sie eine Änderung des Relais daher immer zusammen mit dem automatisch verknüpften Menü.

Menü 32, 34 und 35 – Zeiteinstellungen

Vorwarnung
Parameter von Menü 32Zeit / Funktion
00aus
011 s
022 s
033 s
044 s
055 s
0610 s
0715 s
0820 s
0930 s
1060 s

Wartezeit nach vollständigem Öffnen
Parameter von Menü 34Zeit / Funktion
00aus
015 s
0210 s
0430 s
0560 s
0690 s
07120 s
08180 s
09240 s
10300 s

Wartezeit nach Teilöffnung
Parameter von Menü 35Zeit / Funktion
00aus
01wie 34
025 min
0315 min
0430 min
0545 min
0660 min
0790 min
08120 min
09180 min
10240 min

Aktivieren Sie die Automatik 34/35 erst, nachdem die Lichtschranke eingelernt wurde. Beim Einschalten wird automatisch die Vorwarnzeit 32/02, also 2 Sekunden, eingestellt. Während des automatischen Schließens stoppt ein neuer Befehl das Tor. Die Teilöffnung stellen Sie über Menü 36 ein. Liegt sie zu nahe an der geschlossenen Position, meldet die Steuerung Fehler 1 und verwendet die kleinste zulässige Position.

Fernbedienung über externen Empfänger

Der LineaMatic H ist in diesem separaten Angebot ohne Funkempfänger. Für die Fernbedienung müssen ein geeigneter Empfänger und ein kompatibler Sender ergänzt werden. Die Speicherkapazität für Handsender und der Einlernvorgang richten sich nach dem verwendeten Empfänger.

  1. Trennen Sie das Gerät vom Netz und gegebenenfalls vom Akku und schließen Sie den Empfänger gemäß seiner eigenen Anleitung und dem Anschlussplan der Platine an.
  2. Beim abgebildeten kabelgebundenen Empfänger kommt GN an 20 (0 V/−), BN an 5 (+24 V DC), WH an 21 (Impuls) und YE an 23 (Teilöffnung). Berücksichtigen Sie die Stromaufnahme des Empfängers beim gemeinsamen Grenzwert von 250 mA.
  3. Schließen Sie den vorgesehenen Empfänger mit HEI3-BiSecur-Stecker an den entsprechenden Anschluss an; ESEI BiSecur wird in die Systembuchse BUS eingesteckt. Verwenden Sie BUS nicht als beliebige +/−-Stromversorgung.
  4. Speichern Sie die Codes der Handsender am Empfänger gemäß dessen Anleitung. Prüfen Sie anschließend die Impulsfunktion, die Teilöffnung und gegebenenfalls weitere Kanäle einzeln bei gesichertem Bereich.

Verlegen Sie den Antennendraht nicht in der Nähe von Metallgegenständen. Für die Positionskontrolle des Tors sind ein geeigneter bidirektionaler Empfänger und Sender erforderlich; weder die Frequenz 868 MHz allein noch ein beliebiger Empfänger gewährleistet diese Funktion.

Werkseinstellung des Antriebs wiederherstellen

Antrieb auf Werkseinstellungen zurücksetzen

Durch das Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen werden die Einstellungen wiederhergestellt und die eingelernten Fahrwege und Kräfte gelöscht. Anschließend muss erneut Typ 03 für LineaMatic H gewählt und der Einlernvorgang abgeschlossen werden. Menü 10 dient zum separaten erneuten Einlernen des Fahrwegs und der Kräfte. Handsender eines angeschlossenen externen Empfängers werden am Empfänger gemäß dessen eigener Anleitung gelöscht.

  1. Trennen Sie das Gerät wie abgebildet vom Netz und vom Notstromakku. Sichern Sie das Tor gegen Bewegung.
  2. Halten Sie die Taste P gedrückt und stellen Sie die Netzversorgung wieder her.
  3. Halten Sie P während der Anzeigen 8.8. und C bis U gedrückt und lassen Sie die Taste dann los.
  4. Wählen Sie den richtigen Typ 03 für LineaMatic H und führen Sie die gesamte Inbetriebnahme erneut durch. Prüfen Sie die Funktion des externen Empfängers, die Sicherheitseinrichtungen, die Zeiten und die Kräfte.
LineaMatic auf Werkseinstellungen zurücksetzen – Netz/Akku trennen und P gedrückt halten
LineaMatic auf Werkseinstellungen zurücksetzen – Netz/Akku trennen und P gedrückt halten

Referenzfahrt nach Entriegelung oder Stromausfall

Bei unbekannter Position nach einem Stromausfall oder nach dreimaligem Ansprechen der Kraftbegrenzung kann eine Referenzfahrt erforderlich sein. Der nächste Impuls startet sie nur in Schließrichtung, mit reduzierter Geschwindigkeit und ohne Kraftbegrenzung. Der Bereich muss gesichert sein. Ist er nicht durch eine Lichtschranke oder eine andere Einrichtung geschützt, darf die Fahrt nur bei freier Sicht auf das Tor ausgeführt werden. Nach einer manuellen Entriegelung ohne Stromausfall muss die Stromversorgung nach dem Sichern nochmals getrennt werden, damit die neue Referenzfahrt gemäß Anleitung ausgeführt wird.

Displaydiagnose

Fehlermeldungen und grundlegende Zustände
AnzeigeBedeutung / Vorgehensweise
UAntrieb nicht eingelernt; Inbetriebnahme durchführen.
8.8.Antriebsstart; nicht automatisch ein Fehler.
1 s mit blinkendem PunktEinstellung der Reversiergrenze oder Teilöffnungsposition nicht möglich; Hindernis und Abstand zur geschlossenen Position prüfen.
2.1 / 2.2 / 2.3Schutzeinrichtung SE1 / SE2 / SE3: Hindernis, falsche Ausrichtung, Verkabelung oder Beschädigung der Einrichtung.
3 / 5Kraftbegrenzung beim Schließen / Öffnen; Hindernis entfernen und mechanischen Lauf prüfen, die Kraft nicht automatisch erhöhen.
4HALT12–13 unterbrochen; NC-Stromkreis und Verkabelung prüfen.
6Systemfehler oder Laufzeitbegrenzung; eine Fachkraft prüft Reset und erneutes Einlernen, bei einem Antriebsfehler dessen Reparatur oder Austausch.
7Kommunikationsfehler der Zusatzplatine; Leitungen, Steckverbinder und Modul prüfen.
8Ungültige Eingabe oder Bedienung; gewählten Wert prüfen.
9Auslösung/Fehler der geprüften Sicherheitseinrichtung oder 8k2; Hindernis entfernen und Schutzeinrichtung prüfen.
13 / 17Unterspannung / Spannungsfehler; Stromquelle und Akku prüfen.
CReferenzpunkt unbekannt; Bereich sichern und Referenzfahrt durchführen.
InWartungsintervall überschritten; Anlage überprüfen lassen.

Wartung und sichere Übergabe

Der Hersteller bezeichnet den Antrieb als wartungsfrei, die gesamte Toranlage muss jedoch regelmäßig überprüft werden. Sicherheits- und Schutzfunktionen monatlich prüfen, Widerstandskontaktleisten 8k2 und nicht getestete Schutzeinrichtungen halbjährlich gemäß Anleitung. Achten Sie auf leichtgängigen Lauf, die Befestigung der Zahnstange, die Führung, beschädigte Kabel, saubere Lichtschranken und die Funktion der Entriegelung. Mängel unverzüglich von einer Fachkraft beheben lassen.

Vor Wartungsarbeiten alle Stromquellen trennen und gegen Wiedereinschalten sichern. Nach der Montage und Änderungen prüft die Fachkraft die Wirksamkeit der Schutzeinrichtungen, die Reversierung und die Betriebskräfte. Sie weist den Benutzer ein, übergibt die Anleitungen und bringt das Warnschild gut sichtbar am Tor an. Kinder dürfen nicht im Bewegungsbereich spielen; das Tor darf erst nach vollständigem Stillstand durchquert werden.

Technische Daten Hörmann LineaMatic H 4554321

Parameter des LineaMatic H und der Versorgungskreise
ParameterWert
Modell / TypauswahlLineaMatic H /03
Maximale Torbreite10000 mm
Max. Gewicht – bodengeführt / freitragend800 kg /600 kg
Netzanschluss230/240 V AC,50/60 Hz; zulässiger Bereich 170–260 V AC.
Steuerspannung24 V/37 V DC, interne Umschaltsteuerung; kein universeller Zubehör-Ausgang.
Zubehörversorgung24 V DC;5=Plus,20=0 V; insgesamt max.250 mA.
FunksteuerungDer externe Empfänger ist separat auszuwählen; Anschluss und Speicher gemäß dessen Anleitung.
Schutzart / TemperaturIP44 /−20 bis+60 °C
Maximale Luftfeuchtigkeit93%, nicht kondensierend
Leistungsaufnahme im StandbyWeniger als 0,5 W
EndlagenMagnetischer REED-Kontakt und elektronisch eingelernte Positionen/Kräfte.
Zyklen pro Tag/StundeLaut Typenschild.
GehäuseMetallguss und glasfaserverstärkter Kunststoff, witterungsbeständig.

Originalmaße des Gehäuses – Montage ohne und mit Bodenplatte
Originalmaße des Gehäuses – Montage ohne und mit Bodenplatte

Die Maßzeichnung zeigt das Gehäuse mit den Abmessungen 193 × 253 × 256 mm. Bei der Montage auf einer Bodenplatte ist die Gesamthöhe auf bis zu 327 mmeinstellbar; die abgebildete Platte hat eine Grundfläche von 260 × 295 mm. Wählen Sie die konkrete Montagehöhe zum Zahnradprofil anhand des Maßes A und nicht nur anhand der Außenmaße des Gehäuses.

Wie kann ich diese Ware bestellen?

Wählen Sie die für Sie passende Möglichkeit:

  1. Im Online-Shop bestellen: Legen Sie die Ware über die Schaltfläche „KAUFEN“ in den Warenkorb (Sie finden die Schaltfläche hier in der Variantentabelle dieses Produkts).
  2. Telefonisch bestellen: Rufen Sie uns an unter +43 650 223 8243, und geben Sie Ihre Bestellung telefonisch auf.
  3. Per E-Mail bestellen: Senden Sie Ihre Bestellung an [email protected]

Stellen Sie uns Ihre Fragen zum Produkt Hormann LineaMatic H – Einzelantrieb für ein Schiebetor bis 800 kg/10 m, 4554321

Produkt: Hormann LineaMatic H – Einzelantrieb für ein Schiebetor bis 800 kg/10 m, 4554321
Name:
E-Mail:
Telefon:
Nachricht:
Diese Seite ist durch Google reCAPTCHA geschützt.