NICE Sumo SU2000V – Antrieb für Sektionaltore oder hängende Schiebetore bis 25 m², erhöhte Geschwindigkeit


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NICE Sumo SU2000V – Antrieb für Sektionaltore oder hängende Schiebetore bis 25 m², erhöhte Geschwindigkeit NICE Sumo SU2000V – Antrieb für Sektionaltore oder hängende Schiebetore bis 25 m², erhöhte Geschwindigkeit
NICE-SU2000V
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Produktbeschreibung NICE Sumo SU2000V – Antrieb für Sektionaltore oder hängende Schiebetore bis 25 m², erhöhte Geschwindigkeit

NICE SUMO SU2000V ist ein Wellenantrieb mit erhöhter Geschwindigkeit für Sektionaltore und hängende Schiebetore, auch mit zwei gegenläufigen Flügeln. Er verfügt über einen 24-V-Gleichstrommotor mit magnetischem Encoder, einem Drehmoment von 82 Nm und einer Drehzahl von 11–23,5 U/min. Die zulässige Fläche des Sektionaltors beträgt 25 m².

Der SU2000V enthält keine Steuerung. Für ein ausgeglichenes Sektionaltor ist separat die NICE DPRO924zu ergänzen, die den Motor mit Strom versorgt und das Zubehör steuert. 230 V AC Netzspannung wird an die Steuerung angeschlossen, nicht direkt an den Motor. Der Antrieb ist selbsthemmend und wird manuell über eine Seilzugentriegelung gelöst.

Der Encoder erfasst die Position des Antriebs; die Offen- und Geschlossenposition müssen eingelernt werden. Das Tor muss über mechanische Anschläge verfügen und korrekt ausgeglichen sein. Der Motor gleicht weder beschädigte Federn noch einen schwergängigen Torlauf aus.

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AntriebsauswahlZubehör
LieferumfangMontage
EntriegelungAnschluss
ErstinbetriebnahmeEinstellungen
HandsenderDiagnose
ZurücksetzenWartung
Technische DatenHandbuch PDF

Steuerung und Zubehör

Die folgende Anschluss- und Einstellanleitung gilt für den SU2000V mit DPRO924 und Inkrementalgeber. Bei einer bereits installierten älteren A924 verwenden Sie deren eigene Klemmen und Anleitung; die Anschlüsse dieser Steuerungen sind nicht austauschbar.

Der Anschluss, das Einlernen und die Einstellung der DPRO924 weiter unten beziehen sich auf ein ausgeglichenes Sektionaltor. Für ein hängendes Schiebetor muss separat eine für diese Anwendung vorgesehene Steuerung ausgewählt und die gesamte Kettenkonstruktion überprüft werden.

WasWarumTyp
SteuerungErforderlich für Motor und Sicherheitseinrichtungen; Anschluss.NICE DPRO924
LichtschrankenKlassischer Relaisausgang (NC), Phototest-Anschluss.NICE EPM
WarnleuchteEine separat blinkende 24-V-Leuchte an OUT1.NICE ELDC
Funkempfänger und HandsenderSM-Steckplatz, Auswahl und Kopplung.NICE OXIBD + NICE MYGO4
NotstrombatterieNotstromversorgung für die DPRO924 nach der Programmierung.NICE PS224
MontageadapterDirektadapter oder Kette je nach Montage.NICE CRA9 / NICE CRA1, NICE CRA6, NICE CRA7, NICE CRA8

Die DPRO924 verfügt nicht über BlueBUS: EPMB sind kein direkter Ersatz für die Relais-Lichtschranken EPM. Die Batterie PS124 aus den SOON-Antrieben ist keine Notstromversorgung für die DPRO924.

Wann sollte der SUMO SU2000V gewählt werden?

Der SU2000V eignet sich, wenn ein mechanisch ausgeglichenes Sektionaltor eine höhere Geschwindigkeit bei einem Drehmoment von 82 Nm benötigt. Die Geschwindigkeit des Torflügels hängt von Trommeln und Übersetzung ab; die Motordrehzahl entspricht nicht der Torgeschwindigkeit in Metern pro Sekunde.

BedingungBedeutung
Fläche bis 25 m²Obergrenze für Sektionaltore. Der Hersteller gibt diese Variante für Flächen von 10–25 m² an; ob ein bestimmtes Tor geeignet ist, hängt auch von Widerstand, Ausgleich und erforderlichem Drehmoment ab. Diese Angabe bestimmt weder das Gewicht noch die Länge des hängenden Torflügels.
Drehmoment 82 NmDas erforderliche Drehmoment an der Welle des gesamten Tors, einschließlich des Anlaufs, beurteilen.
Drehzahl 11–23,5 U/minDrehzahlbereich des Motors; die Torgeschwindigkeit hängt von der Trommel und einer möglichen Untersetzung ab.
Einschaltdauer 50 %Eine Einschaltdauer von 50 % bedeutet unterbrochenen Betrieb mit Pausen, nicht Dauerbetrieb oder eine feste Anzahl von Zyklen pro Stunde.
Schutzart IP44Schützen Sie den Motor vor Überflutung und ungeeigneten Umgebungsbedingungen; die separate DPRO924 hat bei ordnungsgemäß geschlossenem Gehäuse die Schutzart IP55.

Antrieb SU2000V

SUMO SU2000V
NICE SU2000V
Separater Wellenantrieb NICE SUMO SU2000V
Sektionaltor bis 25 m².
82 Nm.
11–23,5 U/min
Erhöhte Geschwindigkeit.

Bei diesen Varianten bedeutet eine höhere Geschwindigkeit ein geringeres verfügbares Drehmoment. Alle drei sind separate 24-V-DC-Motoren ohne Steuerung; für ein Sektionaltor wird ergänzt NICE DPRO924. Vergleichen Sie das erforderliche Drehmoment an der Welle, nicht nur die Fläche oder die Drehzahl.

Lieferumfang SUMO SU2000V

Separater Motor mit Encoder, Befestigungskonsole, Passfeder, Montagezubehör und Seilentriegelung mit Betätigungselement. DPRO924, Funkempfänger, Lichtschranken und Kettenantrieb sind nicht automatisch im Lieferumfang des Motors enthalten.

NICE SUMO-Motor, Konsole und mitgeliefertes Montagezubehör

Montage des Antriebs

Montage, elektrischen Anschluss und Prüfungen darf nur eine qualifizierte Fachkraft durchführen. Trennen Sie vor Arbeiten sowohl die Netzversorgung als auch die Notstrombatterie. Das Tor muss mechanisch sicher und korrekt ausbalanciert sein; Federn, Führungen und Anschläge müssen einwandfrei funktionieren. Der Antrieb behebt nicht die Schwergängigkeit eines Tores.

Direktmontage auf der Welle

Der Antrieb NICE SUMO SU2000V wird direkt auf der Welle des Sektionaltores montiert Ø 25,4 mm. Für Wellen mit Ø 31,75 / 35 / 40 mm wird NICE CRA9. Die Befestigungskonsole ist im Lieferumfang enthalten; wählen Sie die Wandanker passend zum Untergrund aus. Der Öffnungsdurchmesser im Motor von Ø 25,5 mm bedeutet nicht, dass ein anderer Wellendurchmesser empfohlen wird.

  1. Demontieren Sie die Abdeckung, bereiten Sie die Kabeldurchführungen vor und halten Sie bei der Montage den Entriegelungshebel fest; sichern Sie ihn gemäß Abbildung in Montageposition.
  2. Schieben Sie den Motor so auf die Welle, dass die Nuten fluchten. Setzen Sie die Passfeder ein und sichern Sie sie mit einer passenden Hülse gegen Herausrutschen.
  3. Schrauben Sie die Konsole am Antrieb fest und verankern Sie sie so an der Wand, dass der Antrieb parallel zur Wand bleibt.
  4. Lösen Sie die Montagesicherung des Entriegelungshebels, bringen Sie ihn zurück in die Betriebsposition und prüfen Sie Abdeckung und Entriegelung.

Verwenden Sie bei einer Stahlkonstruktion Schrauben M8 der Festigkeitsklasse 6.8 oder A2-50. Die Verankerung in einem anderen Untergrund muss einer Zugkraft von 1 000 Nsicher standhalten; der Monteur bestimmt den Ankertyp entsprechend der Konstruktion.

SUMO: Kabeldurchführungen, Montageposition des Entriegelungshebels, Passfeder und Konsole
SUMO: Kabeldurchführungen, Montageposition des Entriegelungshebels, Passfeder und Konsole

Montage abseits der Welle über eine Kette

Bei Platzmangel für die Direktmontage wird eine Welle mit einem 18-zähnigen Kettenrad verwendet NICE CRA1 am Antrieb und ein Kettenrad an der Torwelle. Die Übertragung erfolgt über eine Kette 1/2″ × 5/16″ NICE CRA3 (1 m) oder NICE CRA4 (5 m), mit Verbindungsglied NICE CRA2. Zur versetzten Montage des Antriebs dienen die Konsolen NICE CRA8.

ÜbersetzungKomponenten und Ergebnis
1 : 1NICE CRA1 + NICE CRA7 (18 / 18 Zähne). Keine Drehzahlreduzierung.
1 : 2NICE CRA1 + NICE CRA6 (18 / 36 Zähne). Die Torwelle dreht sich langsamer; das übertragene Drehmoment und die Torkonstruktion müssen geprüft werden.

Die Kettenräder müssen fluchten, die Kette korrekt gespannt und gegen das Einklemmen von Händen oder Kleidung geschützt sein. Eine Änderung der Übersetzung verändert nicht automatisch die zulässige Torfläche. Abmessungen, Auswuchtung, Hub und die gesamte Anlage sind gemeinsam zu beurteilen.

Bringen Sie die Kette mindestens 2,4 m über dem Boden und außerhalb der Reichweite an; ist das nicht möglich, verwenden Sie eine Schutzabdeckung. Die Welle, die das Kettenrad trägt, darf sich bei einer Belastung von 4 000 N höchstens 2 mm durchbiegen.

SUMO: vertikaler Kettenantrieb CRA1, CRA6 oder CRA7 und Konsolen CRA8
SUMO: vertikaler Kettenantrieb CRA1, CRA6 oder CRA7 und Konsolen CRA8

Kettenlösung für ein hängendes Schiebetor

Bei einem hängenden Tor besteht der Kettenumlauf aus einer Welle mit Kettenrad NICE CRA1, einem Spanner mit Umlenkkettenrad NICE CRA5, einer Kette NICE CRA4 und Verbindungsgliedern NICE CRA2. Je nach Laufrichtung wird der Torflügel am oberen oder unteren Kettenstrang befestigt. Bei zwei gegenläufigen Torflügeln wird einer am oberen und der andere am unteren Kettenstrang befestigt.

Es handelt sich um eine individuell ausgelegte Kettenanlage. Die Flächenbegrenzung für Sektionaltore legt weder das zulässige Gewicht noch die Länge eines hängenden Torflügels fest. Der Monteur muss den Laufwiderstand, die Kraftübertragung, den Fahrweg, die mechanischen Anschläge und den Schutz vor Quetschstellen prüfen.

Kettenumlauf für hängendes Tor und Spanner NICE CRA5

SUMO: Montage des horizontalen Kettenumlaufs für ein hängendes Tor
SUMO: Montage des horizontalen Kettenumlaufs für ein hängendes Tor

Manuelle Entriegelung und Wiederherstellung des Motorbetriebs

Der SU2000V wird mit einem Nylonseil und Bedienelement geliefert, das für die Entriegelung vom Boden aus vorgesehen ist; die Seillänge darf höchstens 6,5 m. Entriegeln Sie das Tor nur im Stillstand und bei korrekter Ausbalancierung.

  1. Ziehen Sie das Bedienelement nach unten in Position 1 wie in der Abbildung dargestellt.
  2. Bewegen Sie das Tor vorsichtig von Hand.
  3. Bringen Sie vor dem elektrischen Betrieb den Entriegelungsmechanismus wieder in seine ursprüngliche verriegelte Position und prüfen Sie den Eingriff des Antriebs.

SUMO SU2000V: Seilentriegelung vom Boden aus, Position 1 für manuellen Betrieb
SUMO SU2000V: Seilentriegelung vom Boden aus, Position 1 für manuellen Betrieb

Eine externe Entriegelung wird separat gelöst: NICE KA1 (6 m Stahlseil) und NICE KIO oder NICE KIOMINI. Sie ersetzt nicht die vorgeschriebene fachgerechte Montage der mitgelieferten Entriegelung; die Führung und der mechanische Anschluss müssen vom Monteur an den Antrieb angepasst werden.

Bei einem SUMO mit DPRO924 muss nach dem manuellen Verschieben die Positionssynchronisierung wiederhergestellt werden. War die Steuerung während der Entriegelung eingeschaltet, wird die Entriegelung registriert. Die Wiederherstellung erfolgt durch Anfahren der gespeicherten, vollständig geschlossenen Position; bis zur Synchronisierung wird bei gehaltenem Befehl geöffnet. Beobachten Sie dabei das Tor und umgehen Sie keine Sicherheitseinrichtungen.

Verdrahtung des SU2000V mit DPRO924

Trennen Sie vor den Arbeiten sowohl die Netzversorgung als auch die PS224. Motor- und Encoderkabel sind getrennte Stromkreise. Der DPRO924 steuert einen SU2000V-Motor an einem gewichtsausgeglichenen Sektionaltor.

DPRO924: Motor, Inkrementalgeber, Befehle, Relais-Lichtschranken, Blinkleuchte und Sicherheitskreis
DPRO924: Motor, Inkrementalgeber, Befehle, Relais-Lichtschranken, Blinkleuchte und Sicherheitskreis

Verkabelung und Leitungslängen

LeitungKabel / maximale Länge
Netzversorgung zum DPRO9243 × 1,5 mm² / 30 m. Bei längeren Leitungen 3 × 2,5 mm² verwenden und die Automatisierungseinheit schutzerdend anschließen.
Motor3 × 2,5 mm² / maximal 10 m; Motorleiter gemäß den Motorklemmen, Schutzleiter gemäß dem Anschluss der jeweiligen Anlage.
Inkrementalgeber2 × 1 mm² / maximal 10 m; getrennt von der Starkstromleitung verlegen.
Blinkleuchte2 × 0,5 mm² / 20 m.
Lichtschranken4 × 0,5 mm² / 20 m; die einzelnen Leitungszweige gemäß dem gewählten Schaltplan.
Befehlsschalter2 × 0,25 mm² / 20 m oder 4 × 0,5 mm².
AntenneRG58 / maximal 10 m, empfohlen bis 5 m.

Klemmen und Polarität des Zubehörs

DPRO924-KlemmeFunktion / Anschluss
MOTOR 1 / 2 / 31 und 2 – 24-V-DC-Ausgang für den Motor; 3 – Schutzerdung. Die Polarität am Motorausgang wechselt mit der Bewegungsrichtung. An die Motorklemmen darf keine Netzspannung von 230 V angelegt werden.
InkrementalgeberZwei Signalleiter des Gebers; ohne Polarität. Keine Hilfsversorgung.
GND (1) / 24 V (2)1 GND = Minus (−), 2 24 V = Plus (+); 24 V DC −30 % / +50 %, maximal 200 mA für sämtliches Zubehör zusammen.
Phototest (3)Getestete positive TX-Versorgung: 3 = Plus (+), GND 1 = Minus (−); 24 V DC, max. 200 mA am Phototest-Ausgang.
Common / COM SBYGemeinsamer Pluspol der Befehle, 24 V DC. Common für SbS bleibt aktiv; COM SBY für Open/Close/Photo/Photo2 wird bei Total Stand-by abgeschaltet. Kein GND.
SbS / Open / ClosePotenzialfreie Schließerkontakte (NO): SbS gegen Common, Open und Close gegen COM SBY. Die Kontakte selbst haben keine Polarität.
Photo / Photo2Potenzialfreier Öffnerkontakt (NC) der Lichtschranke; der Anschluss des gemeinsamen Pols hängt von Phototest oder Stand-by ab.
STOP Safety EdgeWiderstandsleiste 8,2 kΩ oder optische OSE-Sicherheitsleiste. OSE: +12 V = Plus, GND = Minus, SIG = Signal.
ALTNC-Sicherheitskreis. Ein offener Kontakt blockiert den Betrieb.
OUT1 / OUT2 / OUT3OUT1 – 24-V-Blinkleuchte bis 25 W mit separater Blinksteuerung; OUT2/3 – potenzialfreie Relaiskontakte für ohmsche Lasten bis 3 A. Weisen Sie dem Kontakt OUT2/3 keine fiktive Polarität (+/−) zu.
LIGHT auf der Deckelplatine1 = Minus (−), 2 = Plus (+), 24 V DC, maximal 5 W; Kabellänge bis 2 m. Der Ausgang ist nicht gegen Kurzschluss geschützt.

Klemmenleiste direkt im SU2000V

SU2000V: 1/2 sind für den Motor, 3/4 für den Encoder. Verbinden Sie 1/2 mit dem Motorausgang des DPRO924 und 3/4 mit dem Eingang Incremental encoder. Kennzeichnung 3 am Motor ist kein PE. Gemäß Schaltplan des SU2000V bleibt der dritte Leiter des dreiadrigen Motorkabels auf der Motorseite sicher isoliert. Die Schutzerdung der Netzversorgung des DPRO924 ist weiterhin vorgeschrieben.

SUMO SU2000V: Motorklemmen 1/2 und Encoderklemmen 3/4; dritter Leiter des Motorkabels sicher isoliert
SUMO SU2000V: Motorklemmen 1/2 und Encoderklemmen 3/4; dritter Leiter des Motorkabels sicher isoliert

EPM-Lichtschranken mit Phototest

Der DPRO924 verwendet NICE EPM mit klassischem Relaisausgang. Für die Sicherheitsfunktion an der EPM anschließen: 4 COM und 5 NC; Kontakt 3 NO ist kein geeigneter Sicherheitskontakt.

GerätVersorgung und Kontakt
TX EPM1 = Plus (+), 2 = Minus (−). Im Phototest-Modus: TX 1 → Phototest (3) am DPRO924, TX 2 → GND (1) am DPRO924.
RX EPM1 = Plus (+), 2 = Minus (−). RX 1 → 24 V (2) am DPRO924, RX 2 → GND (1). RX 4 COM → 24 V (2), RX 5 NC → Photo oder Photo2. Kontakt 4/5 ist potenzialfrei; Kontakt 3 NO nicht verwenden.
Zwei PaareJedes dem richtigen Eingang zuordnen. Wenn sie sich gegenseitig stören, die Position ändern oder geeignete optische Blenden verwenden. Die Synchronisierung der EPM über SYNC erfordert eine AC-Versorgung; nicht ohne Prüfung am DC-Ausgang der Steuerung verwenden.

EPM: Versorgung von TX/RX 1 (+), 2 (−), Relaiskontakte 4 COM und 5 NC
EPM: Versorgung von TX/RX 1 (+), 2 (−), Relaiskontakte 4 COM und 5 NC

DPRO924: RX an GND/24 V und TX an GND/Phototest
DPRO924: RX an GND/24 V und TX an GND/Phototest

Phototest prüft die Lichtschranken vor der Bewegung. Nach dem Anschluss die Sicherheitseinrichtungen einlernen. Nicht verwendeter Photo- oder Photo2-Eingang wird in diesem Schaltplan mit Phototest gebrückt; dadurch wird der vorgeschriebene Torschutz nicht ersetzt.

Alternative: Total Stand-by

Total Stand-by wird über Oviewaktiviert; nach der eingestellten Zeit, werkseitig 1 min, senkt es den Verbrauch, indem das Zubehör abgeschaltet wird. TX 1 (+), RX 1 (+) und RX 4 COM → COM SBY; TX 2 (−) und RX 2 (−) → GND (1); RX 5 NC → Photo oder Photo2. Bei dieser Verdrahtung wird kein Phototest ausgeführt. Der nicht verwendete Photo-/Photo2-Eingang wird mit COM SBY gebrückt. Die beiden Schaltpläne nicht miteinander kombinieren.

DPRO924: separate alternative Stromversorgung für Lichtschranken bei Total Stand-by
DPRO924: separate alternative Stromversorgung für Lichtschranken bei Total Stand-by

Sicherheitsleiste und Sicherheitskreis

DPRO924: Widerstandssicherheitskontaktleiste SIG/GND und optische OSE +12 V/SIG/GND
DPRO924: Widerstandssicherheitskontaktleiste SIG/GND und optische OSE +12 V/SIG/GND

Bei halbautomatischem und automatischem Betrieb des Sektionaltors ist eine aktive Sicherheitskontaktleiste erforderlich. Für den Automatikbetrieb sind außerdem Lichtschranken erforderlich. Im Totmannbetrieb muss die Bedienperson das gesamte Tor direkt im Blick haben; der Zugang zur Steuerung muss entsprechend dem Montageort beschränkt werden.

Die Widerstandskontaktleiste mit 8,2 kΩ wird zwischen SIG und GNDangeschlossen, ohne Polarität. Optische OSE gemäß Kennzeichnung: braune Ader an +12 V, grüne an SIG, weiße an GND. Bei einem anderen Farbschema sind die Kennzeichnungen des Herstellers der Kontaktleiste maßgeblich. NC-Kontakte werden bei dieser Widerstandsschnittstelle in Reihe mit dem abschließenden 8,2-kΩ-Widerstand geschaltet, NO-Kontakte parallel zum Widerstand; die Verdrahtung muss dem Sicherheitskonzept entsprechen. Wiederholen Sie nach der Änderung den Einlernvorgang. Der Widerstand darf nicht dazu dienen, eine vorgeschriebene Schutzeinrichtung außer Betrieb zu setzen.

Warnleuchte und Statusanzeige

Für OUT1 ist vorgesehen: NICE ELDC mit eigener Blinkfunktion, 24 V, maximal 25 W. OUT1 ist kein Hilfsanschluss-Paar GND/24 V; leiten Sie die Polreihenfolge nicht von anderen Steckverbindern ab. Am reinen Versorgungspaar des ELDC ist in dessen Schaltplan kein +/− vorgeschrieben. Schließen Sie die Antenne entsprechend dem Steckverbinder des Funkempfängers an.

Die Statusanzeige auf der Deckelplatine ist separat: LIGHT 1 (−), 2 (+), 24 V DC / 5 W. Bei einer geöffneten Sicherheitskette erlischt sie, im Normalzustand blinkt sie 0,5 s ON / 0,5 s OFF und im Fehlerfall folgt sie der OK-Signalisierung. Das Kabel darf höchstens 2 m lang sein; der Ausgang ist nicht kurzschlussgeschützt.

DPRO924: LIGHT 1 (−), 2 (+) auf der Tastenplatine des Deckels
DPRO924: LIGHT 1 (−), 2 (+) auf der Tastenplatine des Deckels

Notstromversorgung und Serviceschnittstelle

NICE PS224 wird erst nach Abschluss der Montage und Programmierung an den dafür vorgesehenen Batterieanschluss des DPRO924 angeschlossen. Die Anzahl der Bewegungen bei einem Stromausfall ist nicht festgelegt und hängt vom Tor und der Batterie ab. Oview wird über NICE IBT4N angeschlossen und ermöglicht die Einstellung der Kräfte, der Empfindlichkeit und der Verzögerungspunkte sowie die Diagnose. Wählen Sie Zubehör für DPRO924 und nicht für das alte Modell A924.

Erstinbetriebnahme des DPRO924 mit SUMO

DPRO924: Tasten OPEN, STOP und CLOSE auf dem Gehäusedeckel
DPRO924: Tasten OPEN, STOP und CLOSE auf dem Gehäusedeckel

Auf der Deckelplatine müssen die Schalter zum Aktivieren der Tasten OPEN und CLOSE auf ON stehen; STOP ist immer aktiv. Vor dem Einlernen sollte das Tor ungefähr 50 cm über dem Boden stehen, damit die Bewegungsrichtung sicher überprüft werden kann. Die grüne OK-LED blinkt etwa einmal pro Sekunde; ALT/Photo/Photo2 müssen der Verdrahtung entsprechen.

1. Einlernen der Sicherheitseinrichtungen

Mindestens eine Sicherheitseinrichtung muss angeschlossen sein. Lernen Sie die Sicherheitseinrichtungen und die Positionen direkt nacheinander und ohne Unterbrechung ein.

  1. Stellen Sie A1 auf ON; A2/A3/A4 auf OFF.
  2. Halten Sie STOP etwa 3 s gedrückt, bis OK dauerhaft rot leuchtet; lassen Sie die Taste los.
  3. Stellen Sie nach Abschluss die Schalter auf OFF und fahren Sie sofort mit dem Einlernen des Inkrementalgebers fort.

2. Positionen mit Inkrementalgeber

Wenn Sie keine eigene Teilöffnungsposition speichern, ist die Standardposition 1/4 des Fahrwegs. Sie kann beim Einlernen oder über Oview.

  1. Stellen Sie ein: B2 OFF, B3 OFF; A1 ON, A2/A3/A4 OFF.
  2. Halten Sie STOP etwa 3 s gedrückt, bis die LED dauerhaft rot leuchtet, und lassen Sie die Taste dann los.
  3. Fahren Sie das Tor mit OPEN bis zur gewünschten Öffnungsposition vor dem mechanischen Anschlag. Bestätigen Sie mit STOP für 3 s: ein roter Blinkimpuls.
  4. Fahren Sie das Tor mit CLOSE vollständig zu. Bestätigen Sie mit STOP für 3 s: zwei rote Blinkimpulse.
  5. Wenn Sie eine eigene Teilöffnungsposition festlegen möchten, fahren Sie das Tor mit OPEN bis zu dieser Position und bestätigen Sie mit STOP für 3 s: drei rote Blinkimpulse. Fahren Sie andernfalls mit dem nächsten Schritt fort.
  6. Stellen Sie A1 auf OFF; wählen Sie A3/A4 entsprechend dem Betriebsmodus und bestätigen Sie mit P1 für mindestens 2 s.

Wenn OPEN das Tor schließt, halten Sie an, trennen Sie Netz und Batterie, vertauschen Sie die Motorleitungen an den Ausgängen 1/2 und starten Sie den Einlernvorgang erneut. Vertauschen Sie das Geber-Aderpaar nicht, um die Bewegungsrichtung zu ändern.

3. Einlernen der Kräfte

Führen Sie nach dem Einlernen der Positionen vollständige Öffnungs- und Schließbewegungen ohne Unterbrechung aus, bis die Steuerung das abwechselnde Rot-Grün-Blinken der OK-LED während der Bewegung beendet. Eine unterbrochene Bewegung wird nicht gezählt. Während des Einlernvorgangs verwendet die Steuerung die maximale Kraft: Der Bereich muss überwacht werden. Wiederholen Sie den Einlernvorgang nach einer Änderung der Geschwindigkeit, der Verzögerungspunkte oder der Empfindlichkeit. Führen Sie nach Abschluss die Sicherheitsprüfungen durch.

Die Steuerung berechnet die Verzögerungspunkte RA/RB zunächst selbst; sie werden über Oview. Wiederholen Sie nach einer Änderung der Verzögerungspunkte das Einlernen der Kräfte.

Einstellung der Betriebsmodi des DPRO924

DPRO924: DIP-Schaltergruppe A (1–4) und DIP-Schaltergruppe B (1–3)
DPRO924: DIP-Schaltergruppe A (1–4) und DIP-Schaltergruppe B (1–3)

Die Schalter A und B befinden sich auf der Hauptplatine. Nach einer Änderung kann die OK-LED abwechselnd rot/grün blinken und die Steuerung kann Befehle verweigern: Bestätigen Sie die korrekte Konfiguration mit P1 für 2 s, gegebenenfalls lernen Sie die Sicherheitseinrichtungen erneut ein. Wenn diese Funktionen über Ovieweingestellt werden, müssen die entsprechenden DIP-Schalter auf OFF stehen.

DIP A – Betrieb

EinstellungBedeutung
A1 OFF, A2 OFF, A3 OFF, A4 OFFTotmannbetrieb: Bewegung nur bei gehaltenem Befehl.
A1 ON, A3/A4 OFFEinlernen der Sicherheitseinrichtungen und Positionen. Für SU2000V stellen Sie auch A2 auf OFF.
A1 OFF, A2 OFF, A3 OFF, A4 ONIndustriemodus: halbautomatisches Öffnen, Schließen im Totmannbetrieb.
A1 OFF, A2 OFF, A3 ON, A4 OFFHalbautomatischer Betrieb nach dem Einlernen der Positionen.
A1 OFF, A2 OFF, A3 ON, A4 ONAutomatisches Schließen mit gespeicherter Pausenzeit.
A2 ONUmkehrung des Absolutwertgebers; wird beim Inkrementalgeber SU2000V nicht verwendet.

DIP B – Empfindlichkeit, Geschwindigkeit und Motor

SchalterStatus und Bedeutung
B1 – EmpfindlichkeitOFF = aus, ON = ein. ON verringert die Kraft beim Auftreffen auf ein Hindernis; nach der Änderung die Kräfte neu einlernen und eine Messung durchführen.
B2 – GeschwindigkeitsänderungOFF = Normalbetrieb; ON = Geschwindigkeitseinstellung, OK blinkt schnell orange.
B3 – MotortypOFF für SU2000V mit Encoder. ON für einen Motor mit elektromechanischen Endschaltern.

Automatisches Schließen – Pausenzeit

  1. Nach dem Einlernen der Positionen A3/A4 auf ON und A1/A2 auf OFF stellen.
  2. P1 mindestens 2 s gedrückt halten.
  3. OPEN auslösen und warten, bis das Tor vollständig geöffnet ist.
  4. Ab diesem Zeitpunkt die gewünschte Pausenzeit abwarten und CLOSE auslösen. Die Zeit wird gespeichert.

Zum Ändern der Pausenzeit A4 auf OFF stellen und mit P1 2 s bestätigen; dadurch wird die bisherige Pausenzeit gelöscht. Anschließend A4 auf ON stellen, mit P1 2 s bestätigen und Öffnen, Warten und Schließen wiederholen.

Bewegungs- und Verlangsamungsgeschwindigkeit

Öffnen, verlangsamtes Öffnen, Schließen und verlangsamtes Schließen werden separat eingestellt. Verwendet werden kann Oview oder die Tasten an der Steuerplatine:

  1. B2 auf ON stellen; OK blinkt schnell orange.
  2. P1 gedrückt halten und je nach zu ändernder Richtung OPEN oder CLOSE auslösen.
  3. Bei gedrücktem P1 ändern Sie den aktuellen Abschnitt: OPEN erhöht die Geschwindigkeit pro Tastendruck um 5 %, CLOSE verringert sie um 5 %.. Grünes OK steht für einen normalen Abschnitt, rotes für die Verlangsamung.
  4. P1 loslassen; für die nächste Bewegung erneut gedrückt halten.
  5. B2 wieder auf OFF stellen, das Einlernen der Kräfte abschließen und Prüfungen durchführen.

Während P1 gedrückt gehalten wird, ist die Stromüberwachung deaktiviert. Dieser Eingriff ist einem Monteur vorbehalten, der das Tor überwacht; er dient nicht dazu, die Kraft beim Auftreffen auf ein Hindernis zu prüfen.

Funksteuerung und Antenne

Bei einem kompatiblen Empfänger im erweiterten Modus 2 dient Befehl 13 zum elektronischen Entriegeln der Automatisierung.. Damit wird die elektronische Sperre der Automatisierung aufgehoben; der Antrieb wird dadurch nicht mechanisch entriegelt. Die Taste gemäß der Anleitung des jeweiligen Empfängers zuordnen.

Der Funkempfänger wird in den Steckplatz SM eingesetzt, nachdem Netz und Batterie getrennt wurden. Die Ausstattung eines einzelnen Antriebs nicht mit der eines Komplettsets verwechseln: Empfänger und Sender entsprechend dem tatsächlich gelieferten Lieferumfang auswählen.

NICE OXIBD unterstützt unidirektionale und bidirektionale Sender; ein geeigneter unidirektionaler Sender ist NICE MYGO4. Ein älterer, bereits installierter Empfänger kann eine andere Codierung verwenden. Dieselbe Frequenz von 433,92 MHz allein reicht nicht aus.

Im normalen Modus 1 sind die Ausgänge des Empfängers: 1 – Schrittbetrieb, 2 – Teilöffnung, 3 – Öffnen, 4 – Schließen. Im Modus 2 lässt sich eine einzelne Taste einem ausgewählten Befehl zuordnen. Das genaue Anlernen und Löschen gemäß der Anleitung des jeweiligen OXIBD-Empfängersdurchführen; mit den Tasten der Steuerung wird der Funkspeicher des Empfängers nicht gelöscht.

Bei OXIBD die Antenne gemäß dem Antennenanschlussplan für OXIBD. Der Innenleiter des Koaxialkabels wird an das Signal, die Abschirmung an die Antennenmasse angeschlossen. Es handelt sich nicht um die Spannungsversorgung +/−.

Diagnose DPRO924

Nach dem Einschalten zeigen zwei langsame grüne OK-Blinksignale einen Motor mit Inkrementalgeber an. Ein langsames rotes Blinksignal bestätigt eine eingelernte 8,2-kΩ-Sicherheitskontaktleiste, zwei Blinksignale bestätigen OSE. Schnelles grünes Blinken nach dem Einschalten kann auf einen nicht eingelernten Speicher hinweisen.

Rotes OKUrsache und Prüfung
2 BlinksignaleLichtschranke: Hindernis, Optik oder Relaisverdrahtung.
3 BlinksignaleKraft, Empfindlichkeit oder blockierter Encoder: mechanischen Widerstand und Encoderkabel prüfen.
4 BlinksignaleSTOP/ALT oder Entriegelung: Motor sichern und den Sicherheitsstromkreis.
5 BlinksignaleInterne Parameter: STOP auf der Abdeckung drücken und mindestens 30 s warten. Bei anhaltender Störung den Kundendienst verständigen, gegebenenfalls zurücksetzen und neu einlernen.
6 BlinksignaleDie zulässige Anzahl von Fahrzyklen pro Stunde wurde überschritten: einige Minuten warten, bis die Begrenzung aufgehoben wird.
7 BlinksignaleInterner elektrischer Fehler: STOP drücken, alle Energiequellen trennen und Platine sowie Verkabelung fachgerecht prüfen lassen.
8 BlinksignaleDauerhaft anliegender Steuerbefehl: blockierten Kontakt beseitigen.
9 BlinksignaleAutomatisierung elektronisch gesperrt: zum Entriegeln über einen kompatiblen Empfänger Befehl 13 verwenden; Funkbefehle.

Weitere OK-AnzeigenAbhilfe
Rotes Dauerlicht + 8 grüne BlinksignaleKein Encodersignal. STOP drücken und das separate Encoderkabel prüfen.
Rotes Dauerlicht + 10 grüne BlinksignaleBewegungszeit überschritten. STOP drücken, Mechanik und Positionen prüfen; die Zeit wird über Oview.
Rot und Grün blinken im Ruhezustand abwechselndDIP-Einstellung geändert: Konfiguration prüfen und P1 mindestens 2 s gedrückt halten.
Rot und Grün blinken während der Bewegung abwechselndKräfte werden eingelernt; vollständige Fahrzyklen.
Schnelles oranges BlinkenB2 steht auf ON; Geschwindigkeitseinstellung abschließen und B2 auf OFF stellen.

Speicher der DPRO924 löschen

Beim Zurücksetzen werden Einstellungen, Positionen und eingelernte Sicherheitseinrichtungen gelöscht. Der Speicher des steckbaren Funkempfängers ist davon getrennt.

  1. Bei stehendem Tor A1/A2/A3/A4 auf ON stellen; OK blinkt schnell orange.
  2. STOP etwa 3 s gedrückt halten, bis OK dauerhaft rot leuchtet; dann loslassen.
  3. Nach dem Zurücksetzen blinkt OK schnell orange. Alle DIP-Schalter A wieder auf OFF stellen; OK blinkt grün.
  4. Den richtigen Motortyp einstellen, das Einlernen der Sicherheitseinrichtungen, Positionen und Kräfte wiederholen und die Prüfungen durchführen.

Prüfung vor der Übergabe des Tores

  1. Bei entriegeltem Antrieb den leichtgängigen Lauf und den Gewichtsausgleich prüfen. Bei der manuellen Prüfung darf die erforderliche Kraft höchstens 225 N. Diese Kraft ist weder das Motordrehmoment noch die zulässige Aufprallkraft.
  2. Nach dem Verriegeln Öffnen, Schließen und STOP prüfen; das Tor darf sich nicht verkanten oder über die gespeicherten Endlagen hinausfahren.
  3. Jedes Lichtschrankenpaar am Sender (TX), am Empfänger (RX) und in der Strahlmitte prüfen, zum Beispiel mit einem Zylinder Ø 5 cm und einer Länge von 30 cm. Die tatsächliche Reaktion des Tores prüfen.
  4. Sicherheitskontaktleiste, Sicherheitsstromkreis und Notentriegelung prüfen. Der Monteur muss die Aufprallkräfte mit einem geeigneten Messgerät messen; nach einer Änderung der Kraft oder Empfindlichkeit ist die Prüfung zu wiederholen.
  5. Das Tor erst nach erfolgreich bestandenen Prüfungen übergeben; Kennzeichnung, Entriegelungshinweise und Wartungsplan müssen vorhanden sein. Das Tor nur durchqueren, wenn es vollständig geöffnet ist und stillsteht.

Wartung des Antriebs und des Tors

Trennen Sie bei jeder planmäßigen Inspektion sowohl die Netzversorgung als auch die Batterie. Prüfen Sie Konsole, Bodenanker, Keil, Welle, Entriegelung, Führungsteile und Auswuchtung; bei Kettenantrieb außerdem die Spannung, den Verschleiß und den erforderlichen Schmierbedarf. Betreiben Sie den Antrieb nur mit funktionsfähigen mechanischen Anschlägen und Schutzeinrichtungen.

Bei normalem Einsatz im Wohnbereich empfiehlt der Hersteller eine fachmännische Inspektion alle 6 Monate. Bei häufigerer Nutzung legt der Monteur das Intervall entsprechend fest; prüfen und reinigen Sie die EPM-Lichtschranken spätestens alle 6 Monate. Wiederholen Sie nach der Wartung die Prüfungen. Defekte an Federn oder Trageseilen müssen von einer Fachkraft behoben werden – nicht durch Erhöhen der Motorkraft.

Technische Daten SUMO SU2000V

ParameterWert
SteuerungSeparat NICE DPRO924; nicht im Lieferumfang des SU2000V enthalten.
Motorversorgung24 V DC; Betriebsbereich 15–36 V DC.
Motorstromaufnahme / Leistungsaufnahme13 A DC / 500 W. Dies ist nicht der Strom aus dem 230-V-Netz.
Drehmoment82 Nm.
Drehzahl11–23,5 U/min; Einstellung je nach Steuerung und Konfiguration.
Fläche des SektionaltorsMaximal 25 m².
Betriebszyklus50 %.
Schutzart / TemperaturSU2000V IP44; −20 bis +50 °C.
Welle / BohrungWellendurchmesser Ø 25,4 mm; Bohrung im Motor Ø 25,5 mm.
Abmessungen / Gewicht350 × 270 × 110 mm / 10,5 kg.
Wärmeklasse der MotorisolierungKlasse B.

Abmessungen des SUMO SU2000V, Wellenbohrung und Verstellbereich der Konsole
Abmessungen des SUMO SU2000V, Wellenbohrung und Verstellbereich der Konsole

Stromversorgung und Grenzwerte des DPRO924

ParameterWert
Netzversorgung230 V AC, 50/60 Hz; Klasse I, Erdung.
Maximale Leistungsaufnahme aus dem Netz500 W.
Zubehör-Ausgang24 V DC −30 % / +50 %, 200 mA; Polarität und Klemmen.
NotstromversorgungNICE PS224.
SicherungenF2 T2 A; F1 Kfz-Sicherung 20 A. Nach Beseitigung der Ursache denselben Typ und Nennwert verwenden.
GehäuseIP55 bei ordnungsgemäßem Verschluss; 310 × 210 × 125 mm, ca. 4 kg.

360°-Ansicht des Antriebs

 

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