NICE Sumo SU2000VV – Antrieb für Sektionaltore oder hängende Schiebetore bis 15 m², hohe Geschwindigkeit


Verfügbarkeit: innerhalb von 3 Tagen

Die Ware versenden wir normalerweise innerhalb von 3 Tagen.


NICE Sumo SU2000VV – Antrieb für Sektionaltore oder hängende Schiebetore bis 15 m², hohe Geschwindigkeit NICE Sumo SU2000VV – Antrieb für Sektionaltore oder hängende Schiebetore bis 15 m², hohe Geschwindigkeit
NICE-SU2000VV
innerhalb von 3 Tagen
601,17 € exkl. MwSt.
715,39 € inkl. MwSt.

 Stk.
Gewicht
10 kg

Produktbeschreibung NICE Sumo SU2000VV – Antrieb für Sektionaltore oder hängende Schiebetore bis 15 m², hohe Geschwindigkeit

NICE SUMO SU2000VV ist ein Wellenantrieb mit hoher Geschwindigkeit für Sektional- und hängende Schiebetore, auch mit zwei gegenläufigen Torflügeln. Er verfügt über einen 24-V-Gleichstrommotor mit magnetischem Encoder, einem Drehmoment von 46 Nm und einer Drehzahl von 19,5–42 U/min. Die maximale Fläche des Sektionaltors beträgt 15 m².

SU2000VV enthält keine Steuerung. Für ein ausgewuchtetes Sektionaltor wird zusätzlich NICE DPRO924benötigt, die den Motor mit Strom versorgt und das Zubehör steuert. Der Netzanschluss mit 230 V AC erfolgt an der Steuerung, nicht direkt am Motor. Der Antrieb ist nicht selbsthemmend und wird von Hand über die Seilzug-Entriegelung entriegelt.

Der Encoder erfasst die Position des Antriebs; die Öffnungs- und Schließposition müssen eingelernt werden. Das Tor muss über mechanische Anschläge verfügen und korrekt ausgewuchtet sein. Der Motor gleicht weder beschädigte Federn noch einen schwergängigen Torlauf aus.

Schnellnavigation
AntriebsauswahlZubehör
LieferumfangMontage
EntriegelungAnschluss
ErstinbetriebnahmeEinstellungen
HandsenderDiagnose
ZurücksetzenWartung
Technische DatenHandbuch PDF

Steuerung und Zubehör

Der folgende Anschluss und die nachfolgenden Einstellungen gelten für SU2000VV mit DPRO924 und Inkrementalgeber. Bei einer älteren installierten A924 verwenden Sie deren eigene Klemmen und Anleitung; die Anschlüsse dieser Steuerungen sind nicht austauschbar.

Der nachfolgend beschriebene Anschluss, das Einlernen und die Einstellung der DPRO924 gelten für ein ausgewuchtetes Sektionaltor. Für ein hängendes Schiebetor muss eine für diese Anwendung geeignete Steuerung separat ausgewählt und die gesamte Kettenkonfiguration geprüft werden.

WasWarumTyp
SteuerungErforderlich für Motor und Sicherheitseinrichtungen; Anschluss.NICE DPRO924
LichtschrankenKlassischer Relaisausgang NC, Anschluss des Phototest.NICE EPM
WarnleuchteSeparat blinkende 24-V-Leuchte an OUT1.NICE ELDC
Funkempfänger und HandsenderSM-Steckplatz, Auswahl und Kopplung.NICE OXIBD + NICE MYGO4
NotstrombatterieNotstromversorgung der DPRO924 nach der Programmierung.NICE PS224
MontageadapterDirektadapter oder Kette je nach Montage.NICE CRA9 / NICE CRA1, NICE CRA6, NICE CRA7, NICE CRA8

Die DPRO924 verfügt nicht über BlueBUS: EPMB sind kein direkter Ersatz für die Relaismodelle EPM. Der Akku PS124 der SOON-Antriebe ist keine Notstromversorgung für die DPRO924.

Wann ist der SUMO SU2000VV die richtige Wahl?

Der SU2000VV eignet sich für mechanisch ausgewuchtete Sektionaltore, die eine hohe Drehzahl erfordern und deren Drehmomentbedarf die Leistungsfähigkeit des 46-Nm-Antriebs nicht überschreitet. Die Geschwindigkeit des Torflügels hängt von den Trommeln und der Übersetzung ab; die Motordrehzahl entspricht nicht der Torgeschwindigkeit in Metern pro Sekunde.

BedingungBedeutung
Fläche bis 15 m²Obergrenze für Sektionaltore. Der Hersteller sieht diese Variante für Flächen von 10–15 m² vor; die Eignung für das jeweilige Tor hängt auch von Widerstand, Auswuchtung und erforderlichem Drehmoment ab. Dieser Wert gibt weder das Gewicht noch die Länge des hängenden Torflügels an.
Drehmoment 46 NmDas erforderliche Drehmoment an der Torwelle beurteilen, einschließlich des Anlaufmoments.
Drehzahl 19,5–42 U/minDrehzahlbereich des Motors; die Torgeschwindigkeit hängt von der Trommel und einer gegebenenfalls vorhandenen Untersetzung ab.
Einschaltdauer 50 %Eine Einschaltdauer von 50 % bedeutet intermittierenden Betrieb mit Pausen, nicht Dauerbetrieb und auch keine feste Anzahl von Zyklen pro Stunde.
Schutzart IP44Schützen Sie den Motor vor Überflutung und ungeeigneten Umgebungsbedingungen; die separat installierte DPRO924 hat bei korrekt geschlossenem Gehäuse die Schutzart IP55.

Antrieb SU2000VV

SUMO SU2000VV
NICE SU2000VV
Separater Wellenantrieb NICE SUMO SU2000VV
Sektionaltor bis 15 m².
46 Nm.
19,5–42 U/min
Höchste Drehzahl; geringeres Drehmoment.

Bei diesen Varianten bedeutet eine höhere Geschwindigkeit ein geringeres verfügbares Drehmoment. Alle drei sind separate 24-V-DC-Motoren ohne Steuerung; für ein Sektionaltor wird ergänzt: NICE DPRO924. Vergleichen Sie das erforderliche Drehmoment an der Welle, nicht nur die Fläche oder die Drehzahl.

Lieferumfang SUMO SU2000VV

Separater Motor mit Encoder, Befestigungskonsole, Passfeder, Montagematerial und Seilzugentriegelung mit Betätigungselement. DPRO924, Funkempfänger, Lichtschranken und Kettenantrieb sind nicht automatisch im Lieferumfang des Motors enthalten.

NICE SUMO-Motor, Konsole und mitgelieferte Montageteile

Montage des Antriebs

Montage, elektrischen Anschluss und Prüfungen führt eine qualifizierte Fachkraft aus. Trennen Sie vor Arbeiten sowohl die Netzversorgung als auch die Notstrombatterie. Das Tor muss mechanisch sicher und korrekt ausgewuchtet sein; Federn, Führungen und Anschläge müssen ordnungsgemäß funktionieren. Der Antrieb behebt nicht die Schwergängigkeit eines Tors.

Direkte Montage auf der Welle

Der Antrieb NICE SUMO SU2000VV wird direkt auf die Welle des Sektionaltors montiert Ø 25,4 mm. Für Wellen mit Ø 31,75 / 35 / 40 mm dient NICE CRA9. Die Befestigungskonsole ist im Lieferumfang enthalten; wählen Sie die Wandanker passend zum Untergrund aus. Die Bohrung im Motor mit Ø 25,5 mm bedeutet nicht, dass ein anderer Wellendurchmesser empfohlen wird.

  1. Demontieren Sie die Abdeckung, bereiten Sie die Kabeldurchführungen vor und halten Sie bei der Montage den Entriegelungshebel fest; sichern Sie ihn wie abgebildet in der Montageposition.
  2. Schieben Sie den Motor so auf die Welle, dass die Nuten fluchten. Setzen Sie die Passfeder ein und sichern Sie sie mit einer geeigneten Hülse gegen Herausrutschen.
  3. Schrauben Sie die Konsole am Antrieb fest und verankern Sie sie so an der Wand, dass der Antrieb parallel zur Wand bleibt.
  4. Lösen Sie die Montagearretierung des Entriegelungshebels, bringen Sie ihn wieder in die Betriebsstellung und überprüfen Sie die Abdeckung sowie die Entriegelung.

Verwenden Sie bei Stahlkonstruktionen Schrauben M8 der Festigkeitsklasse 6.8 oder A2-50. Die Verankerung in einem anderen Untergrund muss einer Zugkraft von 1 000 Nsicher standhalten; der Monteur bestimmt den Ankertyp entsprechend der Konstruktion.

SUMO: Kabeldurchführungen, Montageposition des Entriegelungshebels, Passfeder und Konsole
SUMO: Kabeldurchführungen, Montageposition des Entriegelungshebels, Passfeder und Konsole

Montage versetzt zur Welle mit Kette

Bei Platzmangel für eine direkte Montage wird eine Welle mit einem 18-zähnigen Kettenrad verwendet NICE CRA1 im Antrieb sowie ein Kettenrad an der Torwelle. Die Kraftübertragung erfolgt über eine Kette 1/2″ × 5/16″ NICE CRA3 (1 m) oder NICE CRA4 (5 m), mit Verbindungsglied NICE CRA2. Zur versetzten Montage des Antriebs dienen die Konsolen NICE CRA8.

ÜbersetzungKomponenten und Ergebnis
1 : 1NICE CRA1 + NICE CRA7 (18 / 18 Zähne). Keine Drehzahlreduzierung.
1 : 2NICE CRA1 + NICE CRA6 (18 / 36 Zähne). Die Torwelle dreht sich langsamer; das übertragene Drehmoment und die Torkonstruktion müssen beurteilt werden.

Die Kettenräder müssen fluchten, die Kette muss korrekt gespannt und gegen das Einklemmen von Händen oder Kleidung geschützt sein. Eine Änderung der Übersetzung verändert nicht automatisch die zulässige Torfläche. Abmessungen, Auswuchtung, Hub und die gesamte Baugruppe müssen gemeinsam beurteilt werden.

Bringen Sie die Kette mindestens 2,4 m über dem Boden und außerhalb der Reichweite an; ist das nicht möglich, verwenden Sie eine Schutzabdeckung. Die Welle, auf der das Kettenrad sitzt, darf sich bei einer Belastung von 4 000 N höchstens 2 mm durchbiegen.

SUMO: vertikaler Kettenantrieb CRA1, CRA6 oder CRA7 und Konsolen CRA8
SUMO: vertikaler Kettenantrieb CRA1, CRA6 oder CRA7 und Konsolen CRA8

Kettenlösung für ein hängendes Schiebetor

Bei einem hängenden Tor bildet eine Welle mit Kettenrad den Kettenkreislauf NICE CRA1, ein Spanner mit Umlenkrad NICE CRA5, eine Kette NICE CRA4 und Verbindungsglieder NICE CRA2. Je nach Schieberichtung wird der Torflügel am oberen oder unteren Kettenstrang befestigt. Bei zwei gegenläufigen Torflügeln wird einer am oberen und der andere am unteren Kettenstrang befestigt.

Es handelt sich um eine individuell ausgelegte Kettenbaugruppe. Die Flächenbegrenzung für ein Sektionaltor legt weder das zulässige Gewicht noch die Länge eines hängenden Torflügels fest. Der Monteur muss den Schiebewiderstand, die Kraftübertragung, den Bewegungsweg, die mechanischen Anschläge und den Schutz vor Quetschstellen prüfen.

Kettenkreislauf für ein hängendes Tor und Spanner NICE CRA5

SUMO: Montage eines horizontalen Kettenkreislaufs für ein hängendes Tor
SUMO: Montage eines horizontalen Kettenkreislaufs für ein hängendes Tor

Manuelle Entriegelung und Rückkehr zum motorisierten Betrieb

SU2000VV wird mit einem mitgelieferten Nylonseil mit Betätigungselement geliefert, das für die Entriegelung vom Boden aus vorgesehen ist; die Seillänge darf höchstens 6,5 m. Entriegeln Sie das Tor nur im Stillstand und bei korrekter Auswuchtung.

  1. Ziehen Sie das Betätigungselement nach unten in Position 1 wie abgebildet.
  2. Bewegen Sie das Tor von Hand sicher an die gewünschte Position.
  3. Bringen Sie vor dem elektrischen Betrieb den Entriegelungsmechanismus wieder in seine ursprüngliche verriegelte Position und prüfen Sie die Verbindung zum Getriebe.

SUMO SU2000VV: Seilzugentriegelung vom Boden aus, Position 1 für den manuellen Betrieb
SUMO SU2000VV: Seilzugentriegelung vom Boden aus, Position 1 für den manuellen Betrieb

Eine externe Entriegelung wird separat gelöst: NICE KA1 (Stahlseil 6 m) und NICE KIO oder NICE KIOMINI. Dies ersetzt nicht die vorgeschriebene korrekte Montage der mitgelieferten Entriegelung; die Führung und der mechanische Anschluss müssen vom Monteur an den Antrieb angepasst werden.

Bei SUMO mit DPRO924 muss nach dem manuellen Verschieben die Positionssynchronisierung wiederhergestellt werden. War die Steuerung während der Entriegelung eingeschaltet, wird die Entriegelung erfasst. Die Wiederherstellung erfolgt durch Anfahren der gespeicherten vollständig geschlossenen Position; bis zur Synchronisierung wird mit gehaltenem Fahrbefehl geöffnet. Behalten Sie das Tor dabei im Blick und überbrücken Sie keine Sicherheitseinrichtungen.

Anschluss von SU2000VV mit DPRO924

Trennen Sie vor Beginn der Arbeiten sowohl die Netzversorgung als auch PS224. Motorkabel und Encoderkabel sind unterschiedliche Stromkreise. Die DPRO924 steuert einen SU2000VV-Motor an einem gewichtsausgeglichenen Sektionaltor.

DPRO924: Motor, Inkrementalgeber, Befehle, Relaislichtschranken, Warnleuchte und Sicherheitskreis
DPRO924: Motor, Inkrementalgeber, Befehle, Relaislichtschranken, Warnleuchte und Sicherheitskreis

Verkabelung und Leitungslängen

LeitungKabel / maximale Länge
Netzversorgung zur DPRO9243 × 1,5 mm² / 30 m. Bei längerer Leitung 3 × 2,5 mm² verwenden und die Automatisierungsschaltung mit Schutzleiter erden.
Motor3 × 2,5 mm² / höchstens 10 m; Motorleiter gemäß Motorklemmen, Schutzleiter gemäß Anschlussplan der jeweiligen Anlage.
Inkrementalgeber2 × 1 mm² / höchstens 10 m; getrennt von der Starkstromleitung verlegen.
Warnleuchte2 × 0,5 mm² / 20 m.
Lichtschranken4 × 0,5 mm² / 20 m; die einzelnen Leitungszweige gemäß dem gewählten Schaltplan anschließen.
Befehlsschalter2 × 0,25 mm² / 20 m oder 4 × 0,5 mm².
AntenneRG58 / höchstens 10 m, empfohlen bis 5 m.

Klemmen und Polarität des Zubehörs

DPRO924-KlemmeFunktion / Anschluss
MOTOR 1 / 2 / 31 und 2 – 24-V-DC-Ausgang für den Motor; 3 – Schutzerdung. Die Polarität am Motorausgang wechselt je nach Bewegungsrichtung. An die Motorklemmen darf keine Netzspannung von 230 V angeschlossen werden.
InkrementalgeberZwei Signalleiter des Encoders; polaritätsfrei. Keine Hilfsversorgung.
GND (1) / 24 V (2)1 GND = Minus (−), 2 24 V = Plus (+); 24 V DC −30 % / +50 %, insgesamt höchstens 200 mA für Zubehör.
Phototest (3)Getestete positive Versorgung für TX: 3 = Plus (+), GND 1 = Minus (−); 24 V DC, max. 200 mA am Phototest-Ausgang.
Common / COM SBYGemeinsamer positiver Pol der Befehle, 24 V DC. Common für SbS bleibt aktiv; COM SBY für Open/Close/Photo/Photo2 wird bei Total Stand-by abgeschaltet. Ist nicht GND.
SbS / Open / ClosePotenzialfreie NO-Kontakte: SbS gegen Common, Open und Close gegen COM SBY. Die Kontakte selbst haben keine Polarität.
Photo / Photo2Potenzi­alfreier NC-Kontakt der Lichtschranke; der Anschluss des gemeinsamen Pols hängt von Phototest oder Stand-by ab.
STOP Safety EdgeWiderstandskontakt 8,2 kΩ oder optische OSE-Sicherheitsleiste. OSE: +12 V = Plus, GND = Minus, SIG = Signal.
ALTNC-Sicherheitskreis. Ein geöffneter Kontakt blockiert den Betrieb.
OUT1 / OUT2 / OUT3OUT1 – 24-V-Warnleuchte bis 25 W mit separater Blinkfunktion; OUT2/3 – potenzialfreie Relaiskontakte für ohmsche Lasten bis 3 A. Weisen Sie dem Kontakt OUT2/3 keine fiktive Polarität (+/−) zu.
LIGHT auf der Deckelplatine1 = Minus (−), 2 = Plus (+), 24 V DC, höchstens 5 W; Kabellänge bis 2 m. Der Ausgang ist nicht kurzschlussgeschützt.

Klemmenleiste direkt im SU2000VV

SU2000VV: 1/2 sind für den Motor, 3/4 für den Encoder. Schließen Sie 1/2 an den Motorausgang der DPRO924 und 3/4 an den Eingang Inkrementalgeber an. Bezeichnung Klemme 3 am Motor ist kein PE. Gemäß dem Schaltplan des SU2000VV bleibt der dritte Leiter des dreiadrigen Motorkabels auf der Motorseite sicher isoliert. Die Schutzerdung der Netzversorgung der DPRO924 ist weiterhin vorgeschrieben.

SUMO SU2000VV: Klemmen 1/2 für den Motor und 3/4 für den Encoder; der dritte Leiter des Motorkabels bleibt sicher isoliert
SUMO SU2000VV: Klemmen 1/2 für den Motor und 3/4 für den Encoder; der dritte Leiter des Motorkabels bleibt sicher isoliert

EPM-Lichtschranken mit Phototest

Die DPRO924 verwendet NICE EPM mit klassischem Relaisausgang. Für die Sicherheitsfunktion schließen Sie an der EPM 4 COM und 5 NCan; Kontakt 3 NO ist kein geeigneter Sicherheitskontakt.

GerätVersorgung und Kontakt
TX EPM1 = Plus (+), 2 = Minus (−). Im Phototest-Modus: TX 1 → Phototest (3) der DPRO924, TX 2 → GND (1) der DPRO924.
RX EPM1 = Plus (+), 2 = Minus (−). RX 1 → 24 V (2) der DPRO924, RX 2 → GND (1). RX 4 COM → 24 V (2), RX 5 NC → Photo oder Photo2. Kontakt 4/5 ist potenzialfrei; verwenden Sie nicht Kontakt 3 NO.
Zwei PaareJedes Paar dem richtigen Eingang zuordnen. Wenn sie sich gegenseitig stören, ändern Sie ihre Position oder verwenden Sie geeignete optische Blenden. Die Synchronisierung der EPM über SYNC erfordert eine AC-Versorgung; verwenden Sie sie nicht unbedacht am DC-Ausgang der Steuerung.

EPM: Versorgung von TX/RX 1 (+), 2 (−), Relaiskontakte 4 COM und 5 NC
EPM: Versorgung von TX/RX 1 (+), 2 (−), Relaiskontakte 4 COM und 5 NC

DPRO924: RX an GND/24 V und TX an GND/Phototest
DPRO924: RX an GND/24 V und TX an GND/Phototest

Phototest prüft die Lichtschranken vor der Bewegung. Lernen Sie nach dem Anschluss die Sicherheitseinrichtungen ein. Nicht verwendetes Photo oder Photo2 wird in diesem Schaltplan mit Phototest verbunden; dadurch wird der erforderliche Torschutz nicht ersetzt.

Alternative: Total Stand-by

Total Stand-by wird über Oviewaktiviert; nach der eingestellten Zeit, werkseitig 1 min, wird der Verbrauch durch Abschalten des Zubehörs reduziert. TX 1 (+), RX 1 (+) und RX 4 COM → COM SBY; TX 2 (−) und RX 2 (−) → GND (1); RX 5 NC → Photo oder Photo2. Bei dieser Verdrahtung wird kein Phototest durchgeführt. Nicht verwendetes Photo/Photo2 wird mit COM SBY überbrückt. Kombinieren Sie die beiden Schaltpläne nicht.

DPRO924: separate Alternative zur Versorgung der Lichtschranken bei Total Stand-by
DPRO924: separate Alternative zur Versorgung der Lichtschranken bei Total Stand-by

Sicherheitsleiste und Sicherheitskreis

DPRO924: Sicherheitskontaktleiste SIG/GND und optische OSE +12 V/SIG/GND
DPRO924: Sicherheitskontaktleiste SIG/GND und optische OSE +12 V/SIG/GND

Bei halbautomatischem und automatischem Betrieb des Sektionaltors ist eine aktive Sicherheitskontaktleiste erforderlich. Beim automatischen Betrieb sind außerdem Lichtschranken erforderlich. Im Totmannbetrieb muss die Bedienperson das gesamte Tor direkt einsehen können; der Zugang zur Steuerung muss entsprechend dem Montageort eingeschränkt werden.

Die 8,2-kΩ-Widerstandskontaktleiste wird zwischen SIG und GND, ohne Polarität. Optische OSE gemäß Kennzeichnung: braune Ader an +12 V, grüne an SIG, weiße an GND. Bei einem anderen Farbschema sind die Kennzeichnungen des Herstellers der Kontaktleiste maßgeblich. Bei dieser Widerstandsschnittstelle werden NC-Kontakte in Reihe mit dem abschließenden 8,2-kΩ-Widerstand geschaltet, NO-Kontakte parallel zum Widerstand; die Verdrahtung muss dem Sicherheitskonzept entsprechen. Wiederholen Sie nach der Änderung den Lernvorgang. Der Widerstand darf nicht dazu dienen, eine vorgeschriebene Schutzeinrichtung außer Betrieb zu setzen.

Warnleuchte und Statusanzeige

Für OUT1 ist NICE ELDC mit integriertem Blinkgeber vorgesehen, 24 V, höchstens 25 W. OUT1 ist kein Hilfsausgangspaar GND/24 V; die Polreihenfolge darf nicht von anderen Anschlüssen abgeleitet werden. Für das reine Versorgungspaar der ELDC ist im Schaltplan kein +/− vorgeschrieben. Schließen Sie die Antenne entsprechend dem Anschluss des Funkempfängers an.

Die Statusanzeige auf der Deckelplatine ist separat: LIGHT 1 (−), 2 (+), 24 V DC / 5 W. Bei unterbrochener Sicherheitskette erlischt sie, im Normalbetrieb blinkt sie 0,5 s EIN / 0,5 s AUS und bei einem Fehler folgt sie der OK-Anzeige. Das Kabel darf höchstens 2 m lang sein; der Ausgang ist nicht kurzschlussgeschützt.

DPRO924: LIGHT 1 (−), 2 (+) auf der Tasterplatine des Gehäusedeckels
DPRO924: LIGHT 1 (−), 2 (+) auf der Tasterplatine des Gehäusedeckels

Notstromversorgung und Serviceschnittstelle

NICE PS224 wird erst nach Abschluss der Montage und Programmierung an den dafür vorgesehenen Batterieanschluss der DPRO924 angeschlossen. Die Anzahl der Bewegungen bei einem Stromausfall ist nicht festgelegt und hängt vom Tor und der Batterie ab. Oview wird über NICE IBT4N angeschlossen und ermöglicht die Einstellung von Kräften, Empfindlichkeit und Verzögerungspunkten sowie die Diagnose. Wählen Sie Zubehör für DPRO924, nicht für die alte A924.

Erstinbetriebnahme der DPRO924 mit SUMO

DPRO924: Tasten OPEN, STOP und CLOSE am Gehäusedeckel
DPRO924: Tasten OPEN, STOP und CLOSE am Gehäusedeckel

Die Schalter auf der Deckelplatine, die die Tasten OPEN und CLOSE freigeben, müssen auf ON stehen; STOP ist immer aktiv. Vor dem Lernvorgang sollte das Tor etwa 50 cm über dem Boden stehen, damit die Bewegungsrichtung sicher geprüft werden kann. Die grüne OK-Anzeige blinkt etwa einmal pro Sekunde; ALT/Photo/Photo2 müssen der Verdrahtung entsprechen.

1. Einlernen der Sicherheitseinrichtungen

Mindestens eine Sicherheitseinrichtung muss angeschlossen sein. Lernen Sie die Sicherheitseinrichtungen und die Positionen unmittelbar nacheinander und ohne Unterbrechung ein.

  1. Stellen Sie A1 auf ON; A2/A3/A4 auf OFF.
  2. Halten Sie STOP etwa 3 s gedrückt, bis die OK-Anzeige dauerhaft rot leuchtet; lassen Sie die Taste los.
  3. Stellen Sie nach Abschluss die Schalter auf OFF und fahren Sie sofort mit dem Einlernen des Inkrementalgebers fort.

2. Positionen mit Inkrementalgeber

Wenn Sie keine eigene Teilöffnungsposition speichern, ist die Standardposition 1/4 des Fahrwegs. Sie kann während des Lernvorgangs oder über Oview.

  1. Stellen Sie B2 OFF, B3 OFF; A1 ON, A2/A3/A4 OFF.
  2. Halten Sie STOP etwa 3 s gedrückt, bis die Anzeige dauerhaft rot leuchtet, und lassen Sie dann die Taste los.
  3. Fahren Sie das Tor mit OPEN bis zur gewünschten Öffnungsposition vor dem mechanischen Anschlag. Bestätigen Sie mit STOP für 3 s: ein rotes Blinken.
  4. Fahren Sie das Tor mit CLOSE vollständig zu. Bestätigen Sie mit STOP für 3 s: zwei rote Blinksignale.
  5. Wenn Sie eine eigene Teilöffnungsposition festlegen möchten, fahren Sie das Tor mit OPEN zu dieser Position und bestätigen Sie mit STOP für 3 s: drei rote Blinksignale. Fahren Sie andernfalls fort.
  6. Stellen Sie A1 auf OFF; wählen Sie A3/A4 entsprechend dem Betriebsmodus und bestätigen Sie mit P1 für mindestens 2 s.

Wenn OPEN das Tor schließt, halten Sie an, trennen Sie Netzversorgung und Batterie, tauschen Sie die Motorleitungen an den Ausgängen 1/2 miteinander und starten Sie den Lernvorgang erneut. Vertauschen Sie das Geberleitungspaar nicht, um die Bewegungsrichtung zu ändern.

3. Kräfte einlernen

Führen Sie nach dem Einlernen der Positionen vollständige Öffnungs- und Schließvorgänge ohne Unterbrechung aus, bis die Steuerung während der Bewegung das abwechselnde rot/grüne Blinken der OK-Anzeige beendet. Ein unterbrochener Fahrvorgang wird nicht gezählt. Während des Lernvorgangs verwendet die Steuerung die maximale Kraft: Der Bereich muss überwacht werden. Wiederholen Sie den Lernvorgang nach einer Änderung der Geschwindigkeit, der Verzögerungspunkte oder der Empfindlichkeit. Führen Sie nach Abschluss die Sicherheitsprüfungen durch.

Die Steuerung berechnet zunächst die Verzögerungspunkte RA/RB; sie lassen sich über Oview. Wiederholen Sie nach einer Änderung der Verzögerungspunkte das Einlernen der Kräfte.

Einstellung der Betriebsmodi der DPRO924

DPRO924: DIP-Schaltergruppe A (1–4) und DIP-Schaltergruppe B (1–3)
DPRO924: DIP-Schaltergruppe A (1–4) und DIP-Schaltergruppe B (1–3)

Die Schalter A und B befinden sich auf der Hauptplatine. Nach einer Änderung kann die OK-Anzeige abwechselnd rot/grün blinken und die Steuerung Befehle zurückweisen: Bestätigen Sie die korrekte Konfiguration mit P1 für 2 s; lernen Sie gegebenenfalls die Sicherheitseinrichtungen erneut ein. Wenn diese Funktionen über Ovieweingestellt werden, müssen die entsprechenden DIP-Schalter auf OFF stehen.

DIP A – Betrieb

EinstellungBedeutung
A1 OFF, A2 OFF, A3 OFF, A4 OFFTotmannbetrieb: Bewegung nur bei gedrückt gehaltener Taste.
A1 ON, A3/A4 OFFEinlernen der Sicherheitseinrichtungen und Positionen. Für SU2000VV stellen Sie außerdem A2 auf OFF.
A1 OFF, A2 OFF, A3 OFF, A4 ONIndustriemodus: halbautomatisches Öffnen, Schließen im Totmannbetrieb.
A1 OFF, A2 OFF, A3 ON, A4 OFFHalbautomatischer Betrieb nach dem Einlernen der Positionen.
A1 OFF, A2 OFF, A3 ON, A4 ONAutomatisches Schließen mit gespeicherter Pause.
A2 ONUmkehrung des Absolutwertgebers; wird beim Inkrementalgeber SU2000VV nicht verwendet.

DIP B – Empfindlichkeit, Geschwindigkeit und Motor

SchalterStatus und Bedeutung
B1 – EmpfindlichkeitOFF = aus, ON = ein. ON verringert die Kraft bei einem Hindernis; nach der Änderung die Kräfte neu einlernen und eine Messung durchführen.
B2 – GeschwindigkeitsänderungOFF = Normalbetrieb; ON = Geschwindigkeitseinstellung, OK blinkt schnell orange.
B3 – MotortypOFF für SU2000VV mit Encoder. ON ist für einen Motor mit elektromechanischen Endschaltern.

Automatisches Schließen – Pausenzeit

  1. Nach dem Einlernen der Positionen A3/A4 auf ON und A1/A2 auf OFF stellen.
  2. P1 mindestens 2 s gedrückt halten.
  3. OPEN auslösen und warten, bis das Tor vollständig geöffnet ist.
  4. Ab diesem Zeitpunkt die gewünschte Pausenzeit abwarten und CLOSE auslösen. Die Zeit wird gespeichert.

Zum Ändern der Pausenzeit A4 auf OFF stellen und P1 2 s lang bestätigen; dadurch wird die bisherige Pausenzeit gelöscht. Anschließend A4 auf ON stellen, P1 2 s lang bestätigen und Öffnen, Warten und Schließen wiederholen.

Bewegungs- und Verzögerungsgeschwindigkeit

Öffnen, verzögertes Öffnen, Schließen und verzögertes Schließen werden separat eingestellt. Verwendet werden kann Oview oder die Tasten auf der Steuerplatine:

  1. B2 auf ON stellen; OK blinkt schnell orange.
  2. P1 gedrückt halten und je nach zu ändernder Richtung OPEN oder CLOSE auslösen.
  3. Bei gedrücktem P1 wird der aktuelle Abschnitt geändert: OPEN erhöht die Geschwindigkeit pro Tastendruck um 5 %, CLOSE verringert sie um 5 %.. Grünes OK steht für einen normalen Abschnitt, rotes OK für die Verzögerung.
  4. P1 loslassen; für die nächste Bewegung erneut gedrückt halten.
  5. B2 wieder auf OFF stellen, das Einlernen der Kräfte abschließen und die Prüfungen durchführen.

Bei gedrücktem P1 ist die Stromüberwachung deaktiviert. Diese Einstellung darf nur ein Monteur vornehmen, der das Tor im Blick behält; sie dient nicht dazu, die Kraft gegen ein Hindernis zu prüfen.

Funksteuerung und Antenne

Bei einem unterstützten Empfänger im erweiterten Modus 2 dient Befehl 13 zum elektronischen Entriegeln der Automatisierung.. Damit wird die elektronische Sperre der Automatisierung aufgehoben; das Getriebe wird dadurch nicht mechanisch entriegelt. Die Taste gemäß der Anleitung des jeweiligen Empfängers zuweisen.

Der Funkempfänger wird bei getrennter Netz- und Batterieversorgung in den Steckplatz SM eingesetzt. Die Ausstattung eines einzelnen Antriebs nicht mit der eines Komplettsets verwechseln: Empfänger und Sender passend zur tatsächlich gelieferten Zusammenstellung auswählen.

NICE OXIBD unterstützt unidirektionale und bidirektionale Sender; ein geeigneter unidirektionaler Sender ist der NICE MYGO4. Ein älterer, bereits eingebauter Empfänger kann eine andere Codierung verwenden. Die gleiche Frequenz von 433,92 MHz allein reicht nicht aus.

Im Standardmodus 1 sind die Empfängerausgänge: 1 – Schrittbetrieb, 2 – Teilöffnung, 3 – Öffnen, 4 – Schließen. Im Modus 2 kann eine einzelne Taste einem ausgewählten Befehl zugewiesen werden. Das genaue Einlernen und Löschen gemäß der Anleitung des jeweiligen OXIBD-Empfängersdurchführen; mit den Tasten der Steuerung wird der Funkspeicher des Empfängers nicht gelöscht.

Bei OXIBD die Antenne gemäß Anschlussplan der OXIBD-Antenne. Der Innenleiter des Koaxialkabels wird an das Signal, der Schirm an die Antennenmasse angeschlossen. Es handelt sich nicht um die Stromversorgungsanschlüsse +/−.

Diagnose DPRO924

Nach dem Einschalten signalisiert die grüne OK-LED mit zwei langsamen Blinksignalen einen Motor mit Inkrementalgeber. Ein langsames rotes Blinksignal bestätigt eine eingelernte 8,2-kΩ-Sicherheitskontaktleiste, zwei Blinksignale bestätigen OSE. Schnelles grünes Blinken nach dem Einschalten kann auf einen nicht eingelernten Speicher hinweisen.

Rotes OKUrsache und Prüfung
2 BlinksignaleLichtschranke: Hindernis, Optik oder Relaisverdrahtung.
3 BlinksignaleKraft, Empfindlichkeit oder blockierter Encoder: mechanischen Widerstand und Encoderkabel prüfen.
4 BlinksignaleSTOP/ALT oder Entriegelung: Motor sichern und Sicherheitskreis.
5 BlinksignaleInterne Parameter: STOP auf der Abdeckung drücken und mindestens 30 s warten. Bei anhaltender Störung den Kundendienst kontaktieren, gegebenenfalls zurücksetzen und neu einlernen.
6 BlinksignaleDie zulässige Anzahl an Torbewegungen pro Stunde wurde überschritten: Einige Minuten warten, bis die Begrenzung aufgehoben wird.
7 BlinksignaleInterner elektrischer Fehler: STOP drücken, alle Stromquellen trennen und Platine/Verdrahtung fachgerecht prüfen lassen.
8 BlinksignaleDauerhaft anliegender Steuerbefehl: blockierten Kontakt lösen.
9 BlinksignaleAutomatisierung elektronisch gesperrt: Mit einem unterstützten Empfänger Befehl 13 zum Entriegeln verwenden; Funkbefehle.

Weitere OK-SignalisierungenAbhilfe
Rot leuchtet + 8 grüne BlinksignaleEncodersignal fehlt. STOP drücken und separates Encoderkabel prüfen.
Rot leuchtet + 10 grüne BlinksignaleBewegungszeit überschritten. STOP drücken, Mechanik und Positionen prüfen; die Zeit wird über Oview.
Rot/grün abwechselnd im StillstandDIP-Einstellungen geändert: Konfiguration prüfen und P1 mindestens 2 s lang bestätigen.
Rot/grün abwechselnd während der BewegungKräfte werden eingelernt; vollständige Torbewegungen abschließen.
Schnell orange blinkendB2 steht auf ON; Geschwindigkeitseinstellung abschließen und B2 auf OFF stellen.

Speicher DPRO924 löschen

Beim Zurücksetzen werden Einstellungen, Positionen und eingelernte Sicherheitseinrichtungen gelöscht. Der Speicher des steckbaren Funkempfängers ist davon unabhängig.

  1. Bei stillstehendem Tor A1/A2/A3/A4 auf ON stellen; OK blinkt schnell orange.
  2. STOP etwa 3 s gedrückt halten, bis OK dauerhaft rot leuchtet; dann loslassen.
  3. Nach dem Zurücksetzen blinkt OK schnell orange. Alle DIP-Schalter A wieder auf OFF stellen; OK blinkt grün.
  4. Den richtigen Motortyp einstellen, das Einlernen der Sicherheitseinrichtungen, Positionen und Kräfte wiederholen und die Prüfungen durchführen.

Prüfung vor der Übergabe des Tors

  1. Bei entriegeltem Antrieb die Leichtgängigkeit und den Ausgleich des Tors prüfen. Bei der manuellen Prüfung darf die erforderliche Kraft höchstens 225 N. Diese Kraft ist weder das Drehmoment des Motors noch eine zulässige Aufprallkraft.
  2. Nach dem Verriegeln Öffnen, Schließen und STOP prüfen; das Tor darf nicht verkanten oder über die gespeicherten Endpositionen hinausfahren.
  3. Jedes Lichtschrankenpaar an TX, an RX und in der Mitte des Strahls testen, beispielsweise mit einem Zylinder Ø 5 cm und 30 cm Länge. Die tatsächliche Reaktion des Tors prüfen.
  4. Sicherheitskontaktleiste, Sicherheitskreis und Notentriegelung testen. Die Aufprallkräfte muss der Monteur mit einem geeigneten Messgerät messen; nach einer Änderung der Kraft oder Empfindlichkeit ist die Prüfung zu wiederholen.
  5. Das Tor erst nach erfolgreich bestandenen Prüfungen übergeben, zusammen mit Kennzeichnung, Entriegelungshinweisen und Wartungsplan. Das Tor nur durchqueren, wenn es vollständig geöffnet ist und stillsteht.

Wartung des Antriebs und des Tors

Trennen Sie bei jeder geplanten Prüfung sowohl die Netzversorgung als auch die Batterie. Prüfen Sie die Konsole, die Bodenanker, den Keil, die Welle, die Entriegelung, die Führungsteile und den Gewichtsausgleich; bei Ketten zusätzlich die Spannung, den Verschleiß und den erforderlichen Schmierbedarf. Betreiben Sie den Antrieb nur mit funktionsfähigen mechanischen Anschlägen und Schutzeinrichtungen.

Für den normalen Betrieb im Wohnbereich empfiehlt der Hersteller eine fachkundige Prüfung alle 6 Monate. Bei häufigerer Nutzung legt der Monteur das Prüfintervall fest; die EPM-Lichtschranken sind spätestens alle 6 Monate zu prüfen und zu reinigen. Wiederholen Sie nach der Wartung die Prüfungen. Defekte an Federn oder Tragseilen muss ein Fachmann beheben – nicht durch Erhöhen der Motorkraft.

Technische Daten des SUMO SU2000VV

ParameterWert
SteuerungSeparat NICE DPRO924; nicht im Lieferumfang des SU2000VV enthalten.
Motorversorgung24 V DC; Betriebsbereich 15–36 V DC.
Motorstromaufnahme / Leistungsaufnahme13 A DC / 500 W. Dies ist nicht der Strom aus dem 230-V-Netz.
Drehmoment46 Nm.
Drehzahl19,5–42 U/min; Einstellung abhängig von Steuerung und Konfiguration.
Fläche des SektionaltorsMaximal 15 m².
Einschaltdauer50 %.
Schutzart / TemperaturSU2000VV IP44; −20 bis +50 °C.
Welle / BohrungWellendurchmesser Ø 25,4 mm; Bohrung im Motor Ø 25,5 mm.
Abmessungen / Gewicht350 × 270 × 110 mm / 10,5 kg.
Wärmeklasse der MotorisolierungKlasse B.

Abmessungen des SUMO SU2000VV, Wellenbohrung und Verstellbereich der Konsole
Abmessungen des SUMO SU2000VV, Wellenbohrung und Verstellbereich der Konsole

Versorgung und Grenzwerte des DPRO924

ParameterWert
Netzversorgung230 V AC, 50/60 Hz; Klasse I, Erdung erforderlich.
Maximale Leistungsaufnahme am Netz500 W.
Zubehörversorgung24 V DC −30 % / +50 %, 200 mA; Polarität und Klemmen.
NotstromversorgungNICE PS224.
SicherungenF2 T2 A; F1 Kfz-Flachsicherung 20 A. Nach Beseitigung der Ursache denselben Typ und Nennwert verwenden.
GehäuseIP55 bei ordnungsgemäßem Verschließen; 310 × 210 × 125 mm, ca. 4 kg.

360°-Ansicht des Antriebs

 

Wie kann ich diese Ware bestellen?

Wählen Sie die für Sie passende Möglichkeit:

  1. Im Online-Shop bestellen: Legen Sie die Ware über die Schaltfläche „KAUFEN“ in den Warenkorb (Sie finden die Schaltfläche hier in der Variantentabelle dieses Produkts).
  2. Telefonisch bestellen: Rufen Sie uns an unter +43 650 223 8243, und geben Sie Ihre Bestellung telefonisch auf.
  3. Per E-Mail bestellen: Senden Sie Ihre Bestellung an [email protected]

Stellen Sie uns Ihre Fragen zum Produkt NICE Sumo SU2000VV – Antrieb für Sektionaltore oder hängende Schiebetore bis 15 m², hohe Geschwindigkeit

Produkt: NICE Sumo SU2000VV – Antrieb für Sektionaltore oder hängende Schiebetore bis 15 m², hohe Geschwindigkeit
Name:
E-Mail:
Telefon:
Nachricht:
Diese Seite ist durch Google reCAPTCHA geschützt.