Nice Tub4000 – Antrieb für Schiebetore bis 4000 kg/30 m
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auf Anfrage
2.969,68 € inkl. MwSt.
| Gewicht |
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| 60 kg |
Produktbeschreibung Nice Tub4000 – Antrieb für Schiebetore bis 4000 kg/30 m
NICE TUB4000 ist ein eigenständiger Industrieantrieb für Schiebetore mit einem Gewicht von bis zu 4.000 kg und einer Länge von bis zu 30 m. Er verfügt über einen dreiphasigen 400-V-AC-Motor, eine integrierte Steuerung DPRO500, eine mechanische Bremse, Lüfterkühlung und ein Ritzel für eine Zahnstange mit Modul 6. Er ist selbsthemmend; bei einem Stromausfall lässt sich das Getriebe entriegeln und das Tor von Hand verschieben.
Wann ist der NICE TUB4000 die richtige Wahl?
Er ist für große und schwere Schiebetore in Industrieanlagen vorgesehen. Berücksichtigen Sie bei der Auswahl das Gewicht, die tatsächliche Flügellänge, den Bewegungswiderstand, die Windlast sowie die Anzahl der Öffnungs- und Schließvorgänge. Das Tor muss sich von Hand leichtgängig bewegen lassen, darf nicht selbstständig anlaufen und muss in beiden Richtungen über feste mechanische Anschläge verfügen.
| Torlast | Bis zu 4.000 kg. |
|---|---|
| Torflügellänge | Bis zu 30 m; mit zunehmender Länge sinkt die zulässige Anzahl der Zyklen pro Stunde. |
| Versorgungsspannung des Systems | 3~ 400 V AC ±10 %, 50 Hz; Schutzerdung erforderlich. |
| Zahnstange | Modul 6. Die bei kleineren Antrieben verwendete Zahnstange mit Modul 4 ist nicht austauschbar. |
Zykluszahl je nach Torflügellänge
| Torflügellänge | Max. Zyklen/h |
|---|---|
| Bis 5 m | 42 |
| Über 5 bis 10 m | 21 |
| Über 10 bis 15 m | 14 |
| Über 15 bis 20 m | 10 |
| Über 20 bis 25 m | 8 |
| Über 25 bis 30 m | 7 |
Ein Zyklus besteht aus einem vollständigen Öffnen und Schließen. Halten Sie bei der Planung alle Maß-, Gewichts- und Betriebsgrenzwerte ein; das Maximalgewicht allein bestätigt nicht, dass der Antrieb für ein bestimmtes Tor geeignet ist. Bei einem 30 m langen Torflügel liegt die Grenze beispielsweise bei 7 Zyklen/h.
Beim Austausch eines vorhandenen Antriebs müssen auch das Zubehör, die Anschlussart und der verfügbare Montageraum überprüft werden.
Integrierte Steuerung DPRO500
NICE DPRO500 ist im TUB4000 integriert. Sie verfügt über vier DIP-Schalter, die Tasten Open/Stop/Close und einen SM-Anschluss für einen Funkempfänger. Die Endlagen des TUB4000 werden durch mechanische Endschalterbestimmt; der ENCODER-Anschluss wird bei dieser Version nicht verwendet.
Die Möglichkeit, die Steuerung selbst für eine andere Versorgungsspannung einzustellen, macht diesen Motor nicht zu einem einphasigen 230-V-Antrieb.. Der TUB4000 wird entsprechend seinem Typenschild und dem Schaltplan der dreiphasigen 400-V-Ausführung angeschlossen.
Was zum Antrieb gehört und was zusätzlich benötigt wird
- Motor mit Getriebe, integrierter Steuerung, mechanischer Bremse und Lüfter.
- Ritzel mit Modul 6 und 18 Zähnen.
- Entriegelungsmechanismus für die manuelle Torbewegung.
- Für eine vollständige Automatisierung sind eine geeignete Zahnstange, eine Verankerung, mechanische Anschläge und auf das jeweilige Tor abgestimmte Sicherheitseinrichtungen erforderlich. Für die Fernbedienung werden ein passender Empfänger und Sender benötigt.
Bei Ihrer Bestellung stimmen wir Montagematerial, Zahnstange und Zubehör auf das jeweilige System ab. Ein einzelner Antrieb ist kein komplettes automatisches Tor.
Abmessungen und Montageplatz
Die Zeichnung gibt folgende Maße an: Höhe 580 mm, Breite 480 mm, Gehäusetiefe 230 mm und Gesamtmaß bis zum Ritzel 305 mm. Die Ritzelachse liegt laut Zeichnung auf einer Höhe von 160 mm. Alle Maße sind in Millimetern angegeben. Lassen Sie den Zugang zur Klappe, zur Entriegelung, zum Endschalter und zur elektrischen Steuerung frei.
Montage des Fundaments, des Motors und der Zahnstange
Montage, Anschluss und Prüfung sind von einer qualifizierten Fachkraft durchzuführen. Trennen Sie vor Arbeiten alle Stromversorgungen und sichern Sie sie gegen Wiedereinschalten. Das Fundament muss stabil und waagerecht sein und vor Überflutung geschützt werden. Achten Sie bei der Vorbereitung der Schutzrohre darauf, dass kein Wasser und kein Kondensat in die Steuerung eindringen kann.
- Verwenden Sie bei einem vorhandenen, geeigneten Fundament eine für den Untergrund passende Verankerung. Heben Sie für ein neues Fundament eine Grube aus und verlegen Sie Schutzrohre; die Fundamentmaße richten sich nach dem Montageort.
- Setzen Sie die Grundplatte mit den vier Ankern parallel zum Torflügel und waagerecht ein. Das Detail des Ankers zeigt den Überstand des Gewindes von 55–60 mm. Lassen Sie den Beton vollständig aushärten.
- Setzen Sie den Motor auf die Grundplatte, richten Sie ihn am Torflügel aus und befestigen Sie ihn mit vier Muttern und Unterlegscheiben. Entriegeln Sie das Getriebe für die weiteren Arbeiten.
- Befestigen Sie die Zahnstange mit Modul 6 nach und nach über die gesamte Laufschiene. Halten Sie zwischen Zahnstange und Ritzel ein Spiel von 2–3 mmein; das Torgewicht darf nicht auf den Antrieb übertragen werden.
- Bewegen Sie das Tor mehrmals von Hand. Prüfen Sie den geraden Zahneingriff, den reibungslosen Übergang an den Zahnstangenverbindungen und ein gleichmäßiges Spiel über die gesamte Länge.
Endschalter und mechanische Anschläge
Am Zahnstangenprofil werden zwei Halterungen befestigt, die den Hebel des Endschalters für Öffnen und Schließen betätigen. Sie ersetzen keine festen mechanischen Toranschläge. Der Hebel muss sich frei bewegen können, und die Halterungen müssen in die richtige Richtung wirken.
Nach dem Auslösen des Endschalters ist mit einem Nachlauf von etwa 2–3 cm. Stellen Sie die Halterungen so ein, dass das Tor sicher vor den mechanischen Anschlägen stoppt; prüfen Sie den Nachlauf auch bei warmem Motor.
Ist der Nachlauf länger, prüft und justiert der Techniker die mechanische Bremse. Vor den Einstellarbeiten muss die Stromversorgung abgeschaltet sein. Die Mutter auf der Welle wird laut Anleitung zunächst um eine halbe Umdrehung im Uhrzeigersinn angezogen; zu starkes Anziehen kann den Motor blockieren. Nach der Anpassung müssen die Prüfungen wiederholt werden.
Entriegelung bei Stromausfall
Entriegeln Sie nur bei stillstehendem Tor und abgeschalteter Stromversorgung.. Sichern Sie den Torflügel gegen unbeabsichtigte Bewegung. Bei der Übergabe zeigt Ihnen der Techniker den Ablauf und übergibt Ihnen die Schlüssel.
- Öffnen Sie die vordere Abdeckung des Antriebs wie abgebildet.
- Stecken Sie den Innensechskantschlüssel in die Welle und lösen Sie die innere Schraube wie abgebildet vollständig.
- Ziehen Sie den Schlüssel heraus und schließen Sie die Klappe. Das Tor kann vorsichtig von Hand verschoben werden.
- Zum erneuten Verriegeln führen Sie den Vorgang in umgekehrter Reihenfolge aus. Prüfen Sie den Zahneingriff und ob die Klappe geschlossen ist; ihr Sicherheitsmikroschalter muss aktiviert sein.
Verkabelung einer typischen Anlage
| Anschluss | Kabel | Länge |
|---|---|---|
| Zuleitung zum Antrieb | 4 × 1,5 mm² | Bis 30 m |
| Warnleuchte | 2 × 1 mm² | Bis 20 m |
| Antenne | Koaxialkabel RG58 | Empfohlen: weniger als 5 m |
| Sender der Lichtschranke TX | 2 × 0,25 mm² | Bis 30 m |
| Empfänger der Lichtschranke RX | 2 Kabel 2 × 0,25 mm² | Bis 30 m |
| Schlüsselschalter | 2 Kabel 2 × 0,25 mm² | Bis 50 m |
| Feste / bewegliche Sicherheitskontaktleiste | Je nach Kontaktleiste und Schnittstelle | Je nach Gerät |
Zwei Kabel mit 2 × 0,25 mm² können durch ein Kabel mit 4 × 0,25 mm² ersetzt werden. Bei einer Zuleitung über 30 m muss der Techniker einen größeren Leiterquerschnitt und eine entsprechende Erdung festlegen. Für Niederspannungsleitungen der Lichtschranken mit einer Länge über 30 m verlangt die Anleitung eine Abschirmung, die nur auf der Steuerungsseite geerdet wird. Die Kabel müssen für die Einsatzumgebung geeignet sein; für die Verlegung im Außenbereich nennt der Hersteller beispielsweise H07RN-F.
Die angegebenen Querschnitte stammen aus der Tabelle für eine typische TUB4000-Anlage. Für eine gemäß Schaltplan NDA040 angeschlossene 230-V-Warnleuchte ist außerdem ein separater Neutralleiter N erforderlich. Eine vieradrige Zuleitung mit 3 Phasen + PE enthält ihn nicht. Bei der Auslegung von Zuleitung und Absicherung muss daher die tatsächliche Ausstattung berücksichtigt werden.
Eine bewegliche Sicherheitskontaktleiste benötigt eine Verbindung, die auch während der Bewegung des Torflügels funktioniert. Die Anzahl der Adern und die Schnittstelle sind je nach Kontaktleistentyp festzulegen; das Beispiel mit zwei Adern aus einer älteren typischen Anlage ist nicht für jede OSE-Kontaktleiste geeignet.
Anschluss des DPRO500 und Polarität der Klemmen
Alle Änderungen an der Verdrahtung, das Einstecken des Empfängers und der Anschluss der Serviceschnittstelle erfolgen bei abgeschalteter Stromversorgung. Trennen Sie die 400-V-Leistungsleitungen von den Niederspannungssignalen. Schutzleiter PE, Neutralleiter N und Signalmasse GND haben unterschiedliche Funktionen.
| Anschluss / Klemme | Funktion |
|---|---|
| LINE L1–L2–L3 / PE | Dreiphasige 400-V-Zuleitung und Schutzerdung. |
| MOTOR U–V–W | Motoranschluss; keine DC-Polarität +/−. |
| INPUT 8 COMMON | Gemeinsamer Anschluss der Steuereingänge und +24 V DC für Zubehör. |
| STOP 7 GND | Minus − / 0 V DC für Zubehör. Zwischen INPUT 8 (+) und STOP 7 (−) liegen 24 V DC an, max. 100 mA. |
| INPUT 9 OPEN | Potentialfreier Schließerkontakt zum Öffnen gegenüber 8 COMMON. |
| INPUT 10 CLOSE | Potentialfreier Schließerkontakt zum Schließen gegenüber 8 COMMON. |
| INPUT 11 ING1 / PHOTO | Werkseitig für Lichtschranke: potentialfreier Öffnerkontakt gegenüber 8 COMMON. Eine andere Funktion lässt sich über OVIEW einstellen. |
| ALT | Sicherheitseingang mit Öffnerkontakt zum Stoppen; keine Spannungsversorgung für Zubehör. |
| SAFE | Thermoschutz des Motors bei der Ausführung mit mechanischen Endschaltern. |
| LIMIT SWITCH 1 / 2 / 3 / 4 | Gemeinsamer Kontakt / Öffnen / Vorendschalter zum Schließen / Schließen, je nach tatsächlicher Motorverdrahtung. |
| STOP 5 / 6 / 7 | Eingang für Sicherheitskontaktleiste: 5 +12 V DC (braune Ader der OSE), 6 Signal S (grün), 7 GND − (weiß). |
| STOP 6–7, 8k2-Kontaktleiste | Anschluss einer 8,2-kΩ-Widerstandskontaktleiste zwischen Signal und GND gemäß Schaltplan. Die Versorgungsklemme 5 wird nicht verwendet. |
| PUSH BUTTONS | Tasten an der Abdeckung: Öffnen / Stoppen / Schließen. |
| OXI / SM | Steckbarer Funkempfänger des jeweiligen Typs. |
| IBT4N | Anschluss des OVIEW-Programmiergeräts über die IBT4N-Schnittstelle. |
| OUT / NDA040 | Erweiterung um zwei Relaisausgänge mit potentialfreien Kontakten; die Funktionen werden über OVIEW programmiert. |
| ENCODER | Wird beim TUB4000 mit mechanischen Endschaltern nicht verwendet. |
COMMON 8 ist der positive Niederspannungsanschluss, nicht der Neutralleiter N des Stromnetzes.. Bei einer OSE-Kontaktleiste darf die 12-V-Versorgung von Klemme 5 nicht mit der 24-V-Versorgung für Lichtschranken verwechselt werden. An die Steuereingänge INPUT, ALT oder die Kontakte der Lichtschranken darf keine Netzspannung angeschlossen werden.. Die Relaisausgänge NDA040 bilden einen separaten Stromkreis für die Last gemäß Schaltpläne der Signalleuchte.
Sicherheitskontaktleiste 8k2 oder OSE
Der Eingang der Sicherheitskontaktleiste stoppt bei Auslösung die Bewegung und führt eine kurze Reversierung aus. Der DPRO500 erkennt beim Einlernen den angeschlossenen Typ 8k2 oder OSE. Bei einem Wechsel der Kontaktleiste oder ihrer Verdrahtung muss die Erkennung wiederholt werden. Während des Einlernens muss am Eingang STOP SAFETY EDGE mindestens eine Sicherheitsvorrichtung angeschlossen sein; eine Lichtschranke allein an INPUT 11 ersetzt sie nicht. Die Kontaktleiste darf nicht durch eine Drahtbrücke ersetzt werden.
NO- oder NC-Kontaktleisten müssen genau gemäß Anleitung mit einem Widerstand von 8,2 kΩ angeschlossen werden. Mehrere Kontaktleisten sind als ein überwachter Stromkreis mit entsprechendem Abschluss zu planen; verbinden Sie sie nicht beliebig miteinander. Im halbautomatischen Betrieb ist laut Anleitung eine aktive Sicherheitskontaktleiste erforderlich, im automatischen Betrieb zusätzlich mindestens ein Lichtschrankenpaar.
Lichtschranken für DPRO500
Verwenden Sie Relais-Lichtschranken mit geeigneter Stromversorgung, zum Beispiel NICE EPM. Der DPRO500 hat kein BlueBUS; daher wird EPMB nicht als Ersatz für EPM an INPUT angeschlossen. Für die Grundfunktion PHOTO bleibt ING1 standardmäßig als Lichtschrankeneingang eingestellt.
Wählen Sie die Reichweite der Lichtschranken entsprechend der Durchfahrtsbreite. Die EPM hat eine nutzbare Reichweite von 15 m; der Hersteller gibt eine maximale Reichweite von 30 m an. Bei einem Abstand zwischen TX und RX von mehr als 10 m muss der Techniker den Jumper +10m am RX-Empfänger gemäß der EPM-Anleitung einstellen. Nebel, Regen und Staub können die Reichweite um 50 % verringern. Die maximale Angabe von 30 m garantiert daher keine zuverlässige Abdeckung einer ebenso breiten Durchfahrt. Wählen Sie ein für den jeweiligen Einsatzort geeignetes Modell und prüfen Sie dessen Funktion.
| EPM | DPRO500 |
|---|---|
| TX und RX 1 | Plus + → INPUT 8 COMMON, +24 V DC. |
| TX und RX 2 | Minus − → STOP 7 GND, 0 V DC. |
| RX 4 COM | → INPUT 8 COMMON. |
| RX 5 NC | → INPUT 11 ING1 / PHOTO. |
| RX 3 NO | Wird für die Sicherheitsfunktion PHOTO nicht verwendet. |
| Stromaufnahme | Ein EPM-Paar benötigt maximal etwa 55 mA. Der Steuerausgang liefert insgesamt maximal 100 mA; zwei solcher Paare erfordern bereits eine andere Planung der Stromversorgung. |
Montieren Sie die Lichtschranken einander gegenüber und prüfen Sie ihre Ausrichtung. Prüfen Sie bei mehreren Paaren mögliche gegenseitige Störungen und die Gesamtstromaufnahme. Die für AC-Versorgung beschriebene EPM-Synchronisierung funktioniert bei DC-Versorgung durch den DPRO500 nicht automatisch. Eine separate Stromversorgung für Lichtschranken und Sicherheitskreise ist gegebenenfalls vom Techniker zu planen.
Signalleuchte und Statusanzeige
Für eine externe Signalleuchte verwendet der DPRO500 die Erweiterungskarte NDA040. Ihre Relaisausgänge sind potenzialfrei; sie selbst versorgen die Signalleuchte nicht mit Strom. Die Funktion wird vom Techniker über OVIEW. Für 230 V AC NICE ELAC erfolgt der Anschluss wie im ursprünglichen Schaltplan unten, einschließlich des Leiters N aus der Netzversorgung. ELAC darf nicht zwischen zwei Phasen mit 400 V angeschlossen werden.
Der Schaltplan zeigt die Signalleuchte und ihre Antenne schematisch. Das aktuelle Modell ELAC verfügt über eigene Klemmen gemäß seiner Anleitung. Die Kennzeichnung AERIAL steht für die Antenne; die Stromversorgung der Signalleuchte wird an FLASH angeschlossen. Bei AC-Versorgung gibt es keine DC-Polarität +/−.
Die separate Statusanzeige auf der Tasterplatine hat Klemme 1 Minus − und 2 Plus +, 24 V DC, max. 5 W und eine maximale Leitungslänge von 2 m. Dieser Ausgang ist nicht gegen Kurzschluss geschützt und ersetzt weder die Stromversorgung der Signalleuchte noch die der Lichtschranken.
Erste Inbetriebnahme und Einlernen des TUB4000
Stellen Sie vor dem Einlernen die Halterungen der mechanischen Endschalter ein und prüfen Sie die Bremse, die Getriebesicherung und die Sicherheitsausstattung. Beginnen Sie mit allen vier DIP-Schaltern in Stellung OFF. Der Fahrweg muss frei sein. Bei einem langen Tor prüft der Techniker auch die Laufzeitbegrenzung; die Werkseinstellung 60 s reicht möglicherweise nicht für die gesamte Fahrt aus und wird über OVIEW angepasst.
- Prüfen Sie nach dem Einschalten die grüne LED L2 OK, die regelmäßig etwa einmal pro Sekunde blinken sollte. Die rote LED SAFETY muss dauerhaft leuchten. Prüfen Sie auch den Status der Lichtschranken. Schalten Sie bei einem falschen Status die Stromversorgung aus und beheben Sie den Fehler.
- Zur Erkennung des Sicherheitseingangs stellen Sie DIP 1 ON. Die grüne LED blinkt schnell, die rote LED ist aus. Halten Sie STOP etwa 3 s lang, bis die rote LED dauerhaft leuchtet, und lassen Sie dann die Taste los.
- Fahren Sie ohne Unterbrechung mit dem Einlernen der Positionen fort. Stellen Sie DIP 1 auf OFF; die übrigen DIP-Schalter bleiben auf OFF. Halten Sie Open gedrückt, bis das Tor vollständig geöffnet ist und am Öffnungsendschalter stoppt. Halten Sie danach Close gedrückt, bis das Tor vollständig geschlossen ist und am Schließendschalter stoppt.
- Bewegt Open das Tor in die entgegengesetzte Richtung, stoppen Sie sofort und schalten Sie die Stromversorgung aus. Der Techniker vertauscht gemäß Schaltplan die Motorleitungen V und W und prüft erneut die Bewegungsrichtung sowie die korrekte Funktion der Endschalter.
- Bei drei roten Blinksignalen mit Pause bestätigen Sie den Fehler mit der STOP-Taste. Beheben Sie anschließend bei ausgeschalteter Stromversorgung den vertauschten Anschluss des Öffnungs- und Schließendschalters und wiederholen Sie die Erkennung. Bei neun Blinksignalen ist ein Fehler beim Einlernen der Positionen aufgetreten; löschen Sie nach Behebung der Ursache gemäß Anleitung den Speicher der Steuerung und wiederholen Sie die Erkennung der Sicherheitsvorrichtung sowie der Positionen.
- Führen Sie wiederholte Prüfungen der Bewegung, des Nachlaufs, der Kontaktleiste, der Lichtschranken und der STOP-Funktion durch. Aktivieren Sie den gewählten halbautomatischen oder automatischen Modus erst nach erfolgreicher Prüfung.
Das Einlernen der Sicherheitsvorrichtungen und der Positionen erfolgt unmittelbar nacheinander. Bei einer Unterbrechung muss die Erkennung wiederholt werden. Verwechseln Sie nicht die LED SAFETY der Sicherheitskette mit der roten Diagnose-LED L1 WARNING.
Betriebsmodi des DPRO500
| DIP 1 / 2 / 3 / 4 | Betriebsart |
|---|---|
| OFF / OFF / OFF / OFF | Totmannbetrieb: Bewegung, solange die entsprechende Bedieneinrichtung betätigt wird. |
| ON / beliebig / OFF / OFF | Erkennung der Geräte und Positionen gemäß dem oben beschriebenen Verfahren. |
| OFF / OFF / OFF / ON | Industriemodus: halbautomatisches Öffnen, Schließen im Totmannbetrieb; nach dem Einlernen der Positionen. |
| OFF / OFF / ON / OFF | Halbautomatischer Modus; nach dem Einlernen der Positionen. |
| OFF / OFF / ON / ON | Automatikmodus mit einstellbarer Pause; nach dem Einlernen der Positionen. |
DIP 2 ändert die Richtung des Encoders. Verwenden Sie ihn bei TUB4000 mit mechanischen Endschaltern nicht, um eine falsche Motordrehrichtung zu korrigieren. Wenn Sie die Betriebsarten über OVIEW einstellen, müssen die DIP-Schalter laut Anleitung auf OFF stehen.
Einstellung der automatischen Schließpause
- Stellen Sie nach dem erfolgreichen Einlernen der Positionen DIP 3 und 4 auf ON.
- Geben Sie den Befehl zum vollständigen Öffnen. Messen Sie ab Erreichen der geöffneten Position die gewünschte Pause.
- Geben Sie nach Ablauf dieser Pause den Schließbefehl; die Steuerung speichert die Zeit.
- Stellen Sie zum Ändern DIP 3 und 4 auf OFF und dann wieder auf ON; wiederholen Sie anschließend den Vorgang. Wenn DIP 4 auf OFF gestellt wird, wird die gespeicherte Pause gelöscht.
Erweiterte Einstellungen, die Funktion des Eingangs ING1, die Zeitbegrenzung und die Relaisausgänge können über IBT4N und OVIEW. Schließen Sie die Schnittstelle nur bei ausgeschalteter Stromversorgung an oder ab.
Fernbedienung für TUB4000
Die Platine verfügt über einen Anschluss SM für SMXI-, SMXIS-, OXI-Empfänger oder einen entsprechend kompatiblen Typ. NICE OXIBD wird zusammen mit kompatiblen Fernbedienungen je nach Funkprotokoll ausgewählt. Stecken Sie den Empfänger nur bei ausgeschalteter Stromversorgung ein; die Codes der Fernbedienungen werden in seinem Speicher abgelegt.
| Empfängerausgang im Standardmodus | DPRO500-Befehl |
|---|---|
| 1 | Schrittbetrieb |
| 2 | Teilöffnung; werkseitig auf die Hälfte eingestellt, Änderung möglich |
| 3 | Öffnen |
| 4 | Schließen |
Bei OXIBD wird eine externe Antenne gemäß der zugehörigen Anleitung direkt an die Klemmen des Empfängers angeschlossen; die ältere Darstellung der Antenne auf der Hauptplatine gilt nicht automatisch auch für diesen Empfänger. Das Koppeln und Löschen richtet sich nach dem jeweiligen Empfänger. Ein Reset des DPRO500 ersetzt nicht die Verwaltung der Fernbedienungen im Empfänger.
Zubehör für TUB4000
| Komponente | Auswahl |
|---|---|
| Lichtschranken | NICE EPM mit Relaiskontakt NC; DC-Polarität und Ausgangsstromaufnahme von 100 mA beachten. |
| Warnleuchte | NICE ELAC 230 V AC über NDA040 und einen passend versorgten Relaiskreis gemäß Schaltplan. |
| Sicherheitskontaktleiste | Widerstandskontaktleiste 8k2 oder OSE, je nach Eingang für die Kontaktleiste am DPRO500. |
| Funkempfänger | NICE OXIBD oder einen anderen passenden, unterstützten SM-Empfänger; kompatible Fernbedienungen ebenfalls auswählen. |
| Programmierung | NICE IBT4N + OVIEW für Einstellung und Diagnose. |
| Steuerung | NICE DPRO500 mit Gehäuse als separater Serviceartikel. Die Erweiterungsplatine PIU des älteren A500 ist kein Ersatz für NDA040. |
Zwei gegenüberliegende Schiebetore
Jeder Torflügel benötigt einen eigenen Motor, eine eigene Steuerung und eigene Endschalter. Für die Verbindung zweier DPRO500 gibt es einen separaten Schaltplan in der Anleitung; der Modus Open wird über OVIEW als Gemeinschaftsbetrieb eingestellt. Die Auslösung der Kontaktleiste, des roten STOP-Tasters und des Überhitzungsschutzes wirkt in diesem Schaltplan nur auf den jeweiligen Torflügel. Der Techniker muss den Gesamtschutz beider Torflügel planen.
DPRO500-Diagnose
Zählen Sie die Blinksignale zwischen den Pausen und achten Sie auf die LED-Farbe. Die grüne LED L2 OK zeigt den Betriebsstatus an, die rote LED L1 WARNING einen Fehler. Die LED SAFETY leuchtet dauerhaft, wenn der Sicherheitskreis geschlossen ist; erlischt sie, überprüfen Sie ALT, STOP am Gehäuse, den Überhitzungsschutz und die Entriegelung.
| Grüne LED L2 | Bedeutung |
|---|---|
| Regelmäßiges Blinken, etwa 1×/s | Normaler Steuerungsbetrieb nach der Startanzeige. |
| 2 Blinksignale | Lichtschranke ausgelöst oder Durchfahrtsfreigabe fehlt; Hindernis und Ausrichtung überprüfen. |
| 4 Blinksignale | STOP oder ALT ausgelöst; Ursache ermitteln. |
| 6 Blinksignale | Begrenzung der Anzahl der Fahrzyklen. |
| 9 Blinksignale | Automatik blockiert; nach Prüfung der Ursache mit dem entsprechenden Befehl freigeben. |
| Rote LED L1 | Bedeutung und Vorgehensweise |
|---|---|
| 2 Blinksignale | Fehler beim Sicherheitstest; Kontaktleiste überprüfen und Erkennung erneut durchführen. |
| 3 Blinksignale | Bei mechanischen Endschaltern des TUB4000 den Fehler mit der STOP-Taste bestätigen und bei ausgeschalteter Stromversorgung den vertauschten Anschluss für Öffnen/Schließen korrigieren. Die Korrektur nicht über DIP 2 des Encoders vornehmen. |
| 4 Blinksignale | Sicherheitsendschalter überfahren; nach sicherem Trennen der Stromversorgung das Tor von Hand in eine Zwischenposition zurückbringen, Einstellung überprüfen und den Antrieb sichern. Anschließend nimmt der Techniker den Betrieb mit der STOP-Taste wieder auf. |
| 5 Blinksignale | Fehler im internen Speicher; fachgerecht überprüfen lassen, bei anhaltendem Fehler Reset und Neueinstellung durchführen oder die Platine warten lassen. |
| 6 Blinksignale | Schützfehler; Leistungskreis und Steuerung überprüfen. |
| 7 / 8 Blinksignale | Kommunikationsfehler / Encoderfehler. TUB4000 verwendet mechanische Endschalter; gewählte Konfiguration und Steuerung überprüfen. |
| 9 Blinksignale | Fehler beim Einlernen der Positionen; Ursache beheben, Steuerungsspeicher löschen und die Erkennung der Sicherheitseinrichtung sowie der Positionen wiederholen. |
| 10 Blinksignale | Bewegungszeit überschritten; Hindernisse, Laufweg und Zeitlimit in OVIEW überprüfen. |
Nach dem Einschalten bedeutet schnelles Blinken von L1 und L2 während 5 s, dass der Speicher leer ist. Bei eingelernten Positionen blinkt die grüne LED 2 s lang schnell; ein langsames rotes Blinken bestätigt 8k2, zwei Blinksignale bestätigen OSE. Abwechselndes schnelles rotes und grünes Blinken signalisiert eine Firmware-Aktualisierung, vier gleichzeitige Blinksignale bedeuten, dass auf die Aktualisierung gewartet wird.
Vollständiges Löschen der Einstellungen
Der Techniker führt den Reset erst nach der Diagnose durch. Dabei werden die eingelernten Steuerungsdaten gelöscht und die Standardeinstellungen wiederhergestellt. DIP-Schalter 1–4 auf ON stellen und STOP etwa 3 s gedrückt halten, bis die rote und die grüne LED dauerhaft leuchten. STOP loslassen und nach dem Reset alle DIP-Schalter wieder auf OFF stellen. Danach müssen die Sicherheitseinrichtungen und Positionen erneut eingelernt, der Modus eingestellt und Sicherheitsprüfungen durchgeführt werden.
Sicherheit, Prüfungen und Wartung
Vor der Übergabe prüft der Techniker wiederholt das Öffnen, Schließen und Anhalten, die Endschalter, alle Lichtschranken, Sicherheitskontaktleisten und den Not-Aus. Er überprüft den Nachlauf und die Sicherheit entlang des gesamten Laufwegs. Wenn der Schutz auf einer Begrenzung der Aufprallkraft beruht, führt er außerdem die entsprechende Messung durch. Die Einstellung des Trimmers oder der Anschluss einer Lichtschranke allein ersetzt nicht die Prüfung des gesamten Tores.
Beachten Sie den Wartungsplan des Montagetechnikers entsprechend der Nutzungshäufigkeit. Zu prüfen sind Befestigungen, Korrosion, Ritzel und Zahnstange, die mechanische Bremse, Endschalter, Kabel, Abdeckungen und alle Schutzeinrichtungen. Nach der Wartung sind eine Funktions- und eine Sicherheitsprüfung durchzuführen.
Bei ausgeschalteter Stromversorgung kann der Benutzer Laub und Steine aus dem Laufweg entfernen und zugängliche Oberflächen sowie die Optik der Lichtschranken vorsichtig mit einem leicht feuchten Tuch reinigen. Bei ungewöhnlichen Geräuschen, ruckartigen Bewegungen oder einer Störung das Tor außer Betrieb nehmen und den Kundendienst kontaktieren. Sicherheitseingänge nicht überbrücken. Handsender außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren und den Durchfahrtsbereich erst betreten, wenn das Tor vollständig geöffnet ist und stillsteht. Eine geöffnete Schlupftür im Torflügel muss den Antrieb blockieren.
Technische Daten TUB4000
| Modell | NICE TUB4000 |
|---|---|
| Steuergerät | DPRO500, integriert |
| Stromversorgung | 3~ 400 V AC ±10 %, 50 Hz |
| Max. Leistungsaufnahme | 580 W |
| Nennstrom | 1,6 A |
| Nenndrehmoment | 65 Nm |
| Spitzendrehmoment | 216 Nm |
| Geschwindigkeit bei Nenndrehmoment | 0,16 m/s (ca. 9,5 m/min) |
| Max. Torflügelgewicht / Torlänge | 4 000 kg / 30 m; Eignung abhängig von den Betriebsbedingungen |
| Zyklenzahl | Laut Längentabelle |
| Ritzel | Z = 18; Modul 6; Zahnteilung 18,8 mm |
| Schutzart | IP54 |
| Isolationsklasse | I; Schutzerdung erforderlich |
| Betriebstemperatur | −20 bis +55 °C |
| Montagemaße | Zeichnung in mm: Höhe 580, Breite 480, Gehäusetiefe 230, bis zum Ritzel 305 |
| Gewicht | 60 kg |
Die technischen Werte gelten bei einer Umgebungstemperatur von 20 °C ±5 °C. Geben Sie bei der Auswahl von Ersatzteilen und Steuerungen das genaue Modell und die Ausführung auf dem Typenschild an.
Hilfe bei der Auswahl und Zusammenstellung
Kontaktieren Sie uns mit der Länge und dem Gewicht des Tores, der Anzahl der Zyklen pro Stunde und Tag, der verfügbaren Stromversorgung und einem Foto der installierten Steuerung. Wir helfen Ihnen bei der Auswahl der Zahnstange, des Empfängers und des Sicherheitszubehörs.
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