Schranke NICE M3BAR – ohne Schrankenbaum
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| Gewicht |
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| 80 kg |
Produktbeschreibung Schranke NICE M3BAR – ohne Schrankenbaum
NICE M3BAR ist eine elektromechanische Schranke zur kontrollierten Zufahrt von Kraftfahrzeugen und wird geliefert ohne Schrankenbaum. Sie verfügt über einen Motor 24 V DC und eine integrierte Steuerung BCU1 R10 (XBA3 R10). Die übliche Ausführung wird mit 230 V ACversorgt; 24 V ist die Motorspannung.
Sie ist für einen Schrankenbaum mit der Bezeichnung 3 m. Das Stahlgehäuse, die Ausgleichsfeder und der Aluminium-Schrankenbaum mit elliptischem Querschnitt ermöglichen bei Einhaltung der Betriebsgrenzwerte einen intensiven Einsatz. Wählen Sie Schrankenbaum, Empfänger und Sicherheitszubehör passend zur jeweiligen Ausführung aus.
Prüfen Sie bei einer bestehenden Schranke zuerst die Kennzeichnung der Platine. Die folgenden Einstellungen gelten für die BCU1 R10 mit Display und Drehwahlschalter; die ältere XBA3 hat eine andere Steuerung und ist nicht allein aufgrund der ähnlichen Bezeichnung austauschbar.
Wann ist die NICE M3BAR die richtige Wahl?
| Was ist zu prüfen? | Angabe und Bedeutung |
|---|---|
| Schrankenbaum | XBA15 – 3 150 mm |
| Durchfahrtsbreite | 2,32–2,82 m |
| Einstellbare Öffnungszeit | 1,5–4 s |
| Max. Zyklen bei Nenndrehmoment | 500 Zyklen/h |
| Manuelle Entriegelung | Mit Schlüssel bei Stromausfall oder Wartungsarbeiten |
| Zwei gegenüberliegende Schranken | Master-Slave-Synchronisierung |
Die Länge des Schrankenbaums entspricht nicht der freien Durchfahrtsbreite. Berücksichtigen Sie bei der Auswahl den Platzbedarf des Gehäuses und der Halterung; prüfen Sie die tatsächliche Durchfahrtsbreite vor Ort. Die Öffnungszeit hängt von der Einstellung, dem Schrankenbaum und dessen Ausstattung ab. Die maximale Zyklenzahl garantiert keinen uneingeschränkten Betrieb bei jeder Belastung.
Die Schranke ist für Fahrzeuge bestimmt. Die Bewegung des Schrankenbaums darf Fußgänger nicht gefährden; richten Sie einen separaten Fußweg ein und wählen Sie die Sicherheitseinrichtungen entsprechend den Risiken der jeweiligen Zufahrt aus. Prüfen Sie vor der Montage auch den Platz über dem Schrankenbaum in geöffneter Position.
Ausstattung des Schrankenbaums und ihre Einschränkungen
| Zubehör | Bedingung |
|---|---|
| Gummiprofil und Beleuchtung | Mit dem passenden Schrankenbaum sowie korrektem Anschluss und Ausgleich zulässig. |
| Unterkriechschutz WA13 | Für M3BAR nicht zulässig. |
| Bewegliche Auflage WA12 | Für M3BAR nicht zulässig. |
| Knickgelenk XBA11 | Nur mit dem passenden XBA15-Schrankenbaum und entsprechender Gelenkgeometrie; kein universelles Gelenk für beliebige Schrankenbäume. |
Wenn Beleuchtung, Gummiprofil, Auflage oder Unterkriechschutz ergänzt werden, müssen Sie die Federbefestigung und den Ausgleich. Eine Erhöhung der Motorkraft ersetzt keine korrekte mechanische Einstellung.
Schrankensets mit Schrankenbaum und Zubehör
Wenn Sie eine Komplettausführung mit Schrankenbaum wünschen, wählen Sie eines der verfügbaren Sets. Die angegebene Länge bezieht sich auf den Schrankenbaum, nicht auf die Durchfahrtsbreite. Sets aus verschiedenen Baureihen haben unterschiedliche Steuerungen und Grenzwerte; die genaue Zusammenstellung finden Sie auf der jeweiligen Set-Produktseite.
| NICE M3BAR-Schrankensets |
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M3BAR – Schrankenbaum 3 m![]() |
Kompatibles Zubehör für die M3BAR-Schranke
Wählen Sie die Ausstattung passend zum Schrankenbaum und zur Nutzungsart aus. Bei der Montage mehrerer Zubehörteile müssen auch deren gemeinsame mechanische und elektrische Grenzwerte eingehalten werden.
| Was | Warum | Typ |
|---|---|---|
| Das einzelne Gehäuse wird ohne Schrankenbaum geliefert; wählen Sie die Länge passend zur Durchfahrtsbreite. | XBA15 | |
| Höhenverstellbare Auflage für das Ende des geschlossenen Schrankenbaums; nicht mit einer beweglichen Auflage verwechseln. | WA11 | |
| 24 rote Aufkleber für bessere Sichtbarkeit des Schrankenbaums. | WA10 | |
| XBA4: Leuchten für Schrankenbäume bis 4 m. Anschluss an LIGHT je nach verbautem Typ. | XBA4 | |
| 9 Abschnitte à 1 m; mechanischer Schutz der Schrankenbaumkante, ersetzt keine Sicherheitsleiste. | XBA13 | |
| Batterie mit Ladefunktion, 24 V. Wird nach der Einrichtung der Schranke angeschlossen; die Anzahl der Bewegungszyklen hängt vom Ladezustand und der Ausstattung ab. | PS224 – Anschluss | |
| Signalisiert Bewegungen und Diagnosestatus; eigener Anschluss INTERNAL LIGHT. | XBA7 | |
| Steuerung der Durchfahrt gemäß dem programmierten Betriebsmodus INTERNAL LIGHT. | XBA8 | |
| Ermöglicht das manuelle seitliche Wegschwenken des Schrankenbaums. Das Wegschwenken erfolgt manuell; nicht mit dem Knickgelenk XBA11 verwechseln. | XBA10 | |
| Für niedrige Decken mit passendem Schrankenbaum XBA15; Einsatzbereich 1.950–2.400 mm, abhängig von der Geometrie des Zubehörs. | XBA11 | |
Lichtschranken | Zweidraht-BUS BlueBUS; nach Änderung der Verkabelung erneut durchführen Set 1. | EPMB |
Fernbedienung | Steckempfänger SM und Handsender mit unterstützter Codierung. Bitte prüfen Sie den Lieferumfang des Sets bei der Bestellung. | OXIBD + ON2E |
Steuerplatine | Ersatzplatine der aktuellen Generation; keine zusätzliche externe Steuerung, die für eine eigenständige Schranke benötigt wird. | BCU1 R10 |
Wartung und Einrichtung | BUS T4 für Diagnose und Servicezähler. | OVIEW + IBT4N |
Solarversorgung | Alternative Stromversorgung anstelle des Netzanschlusses; bei dieser Anschlussart nicht gleichzeitig 230 V anschließen. | Solemyo SYKCE30 |
Montage des Gehäuses und des Schrankenbaums
Montage, Netzanschluss und Inbetriebnahme müssen von einer qualifizierten Fachkraft durchgeführt werden. Vor Beginn der Arbeiten Netzversorgung und Notstrombatterie trennen. Tragfähigen Untergrund, Entwässerung, Platz für den gesamten Schrankenbaum und sicheren Zugang zur Entriegelung prüfen.
Fundamentplatte und Verankerung
Bei einer geeigneten vorhandenen Fundamentfläche vier Löcher entsprechend dem Gehäuse markieren und Befestigungsanker passend zum Untergrund auswählen. Bei einem neuen Fundament Leerrohre, die vier mitgelieferten Ankerbolzen und eine waagerecht verlegte, parallel zum Schrankenbaum ausgerichtete Fundamentplatte vorbereiten.
| Prüfung des Untergrunds | Anforderung |
|---|---|
| Betonfundament | Bewehrter Beton, mindestens 0,15 m dick und mit einem Volumen von mehr als 0,2 m³. Die Fundamentabmessungen legt der Techniker anhand der örtlichen Gegebenheiten fest. |
| Betonanker | 4 Anker mit 12-MA-Schrauben (M12), jeweils mit einer Zugfestigkeit von mindestens ca. 3,9 kN. |
| Anderes tragfähiges Material | Tragfähigkeit des Untergrunds und der vier Befestigungspunkte für eine Last von mindestens ca. 9,8 kN prüfen. |
| Montage | Platte waagerecht und auf Höhe der Oberfläche; das Gehäuse erst nach vollständigem Aushärten des Betons befestigen. |
Befestigung und Montage des Schrankenbaums
- Zwei dafür vorgesehene Stifte in die Abtriebswelle einsetzen. Halter in der Position für senkrechten Schrankenbaum, mit Schrauben und Federscheiben befestigen.
- Die Abdeckung mit sechs Schrauben auf den Halter setzen; die Schrauben zunächst locker lassen.
- Die mitgelieferte Verbindungsmuffe in das Ende des passenden Aluminium-Schrankenbaums einsetzen und mit einer Schraube sichern.
- Schutzgummi mit den passenden Verbindern in die Nuten einsetzen, Endkappe und Gummi-Endkappen anbringen.
- Den gesamten Schrankenbaum bis zum Anschlag in den Halter schieben und alle sechs Schrauben fest anziehen.
- Gewünschte Ausstattung montieren und erst danach die Feder einstellen, den Schrankenbaum ausbalancieren und den Einlernvorgang durchführen.
Links- oder Rechtsmontage der Schranke
Die Seite der Federaufhängung muss der Position des Richtungsschalters auf der Platine entsprechen. RH/DX für die Feder auf der rechten Seite des Ausgleichshebels gilt, LH/SX für die Feder auf der linken Seite. Die Änderung der mechanischen Anordnung muss ein Techniker bei sicher entspannter Feder vornehmen; es reicht nicht, den Schalter umzulegen, während die Mechanik unverändert bleibt.
Federbefestigung und Ausgleich des Schrankenarms
Die Feder wird entsprechend der tatsächlichen Länge und dem Gewicht des ausgestatteten Schrankenarms eingestellt. Wählen Sie für die Grundausstattung in Abschnitt A die genaue Spalte für Modell und Länge aus. Die obere Bohrung ist mit A/B/C, die untere mit 1/2/3 gekennzeichnet. Die Position lässt sich nicht allein anhand des Setnamens bestimmen.
Verwenden Sie für M3BAR Abschnitt A: Wählen Sie anhand der Armlänge die zugehörige Spalte und die Zeile für Schutzgummi, Gummi mit Leuchten oder Gelenk XBA11 aus.
| M3BAR-Baugruppe | Federbefestigung |
|---|---|
| XBA15 auf 2,65 m gekürzt, mit Schutzgummi | A / 1 |
| XBA15 mit 3,15 m Länge, mit Schutzgummi | A / 3 |
| Knickgelenk XBA11 | B / 3 für die abgebildete Gelenkkonfiguration; prüfen Sie die eigene Geometrie. |
Verwenden Sie die Tabelle nur, wenn Halterung, Feder und Bohrungsanordnung mit der Abbildung übereinstimmen. Bei einer abweichenden mechanischen Ausführung beachten Sie die Anleitung, die der jeweiligen Schranke beiliegt.
Die Beispiele gelten für die angegebene Konfiguration. Bei zusätzlichem Zubehör richten Sie sich nach der Tabelle und nicht nach dem Grundbeispiel. Vor dem Versetzen oder Austauschen der Feder muss ein Techniker ihre Vorspannung sicher lösen und den Schrankenarm sichern.
Ausgleich bei 45°, 20° und 70° prüfen
- Trennen Sie Netzstrom und Notstrombatterie und entriegeln Sie das Getriebe mit dem Schlüssel. Halten Sie den Schrankenarm sicher fest und stellen Sie ihn ungefähr auf 45°.
- Steigt der Schrankenarm an, verringern Sie die Vorspannung durch Drehen der Feder im Uhrzeigersinn. Sinkt er ab, erhöhen Sie die Vorspannung durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn.
- Wiederholen Sie die Prüfung ungefähr bei 20° und 70°. Der Schrankenarm darf sich nicht deutlich von selbst bewegen.
- Prüfen Sie, ob die Feder gleichmäßig angeordnet ist, und sichern Sie sie mit der Mutter gegen Verdrehen B wie in der Abbildung dargestellt. Prüfen Sie den festen Sitz und verriegeln Sie das Getriebe.
Bei entriegeltem Motor darf die zum manuellen Bewegen des M3BAR-Schrankenarms beim Öffnen oder Schließen erforderliche Kraft in keiner Position etwa 15 N überschreiten. Dies ist die zulässige Obergrenze für eine Unwucht. Die Kraft wird senkrecht zum Schrankenarm in 1 m Abstand von der Drehachse gemessen; damit wird nicht die Aufprallkraft des Motors eingestellt.
Mechanische Anschläge
Fahren Sie nach dem Entriegeln den gesamten Weg von Hand ab. Stellen Sie mit den Anschlagschrauben die waagerechte geschlossene und die senkrechte geöffnete Position ein und ziehen Sie anschließend die Sicherungsmuttern fest. Führen Sie anschließend das Einlernen der Positionen Set 2. Das elektronische Einlernen ersetzt nicht die korrekte Einstellung der mechanischen Anschläge.
Verkabelung und Trennung der Stromversorgung
Schließen Sie die 230-V-Netzleitung an die Netzanschlussklemmen L/N und den Schutzleiter gemäß der Originalinstallation an. Sichern Sie das Kabel mit einer Kabelverschraubung und einer Zugentlastung. Legen Sie an die Steuerungseingänge und an BlueBUS keine 230 V an. Vertauschen Sie nicht die Motor- und Zubehörstromkreise.
| Leitung | Querschnitt und Länge |
|---|---|
| Netz 230 V | 3 × 1,5 mm² bis 30 m; bei größerer Länge 3 × 2,5 mm² und eine entsprechende Erdung verwenden. |
| BlueBUS | 2 × 0,5 mm² bis 20 m; bis 40 m 2 × 1 mm² verwenden. |
| Schlüsselschalter | 2 Kabel mit je 2 × 0,25 mm² bis 30 m; alternativ kann ein Kabel mit 4 × 0,5 mm² verwendet werden. |
| OPEN / CLOSE | 2 × 0,25 mm² bis 30 m je Eingang. |
| Warnleuchte / Anzeige | 2 × 0,5 mm² bis 30 m; die Gerätespannung muss der Einstellung des Ausgangs entsprechen. |
| Master–Slave | 2 × 1 mm² bis 20 m. |
| Antenne | Koaxialkabel RG58, höchstens 15 m; empfohlen wird eine Länge unter 5 m. |
Steuergerät BCU1 R10: Schaltplan und Klemmen
Trennen Sie vor dem Anschließen Netzstrom und Batterie. Die Klemmenleisten sind abnehmbar; schließen Sie die Leiter entsprechend der Kennzeichnung auf der jeweiligen Platine an. Der folgende Schaltplan gehört zu einer Steuerung mit Display und Drehwahlschalter.
| Klemme / Anschluss | Was wird hier angeschlossen? |
|---|---|
| FLASH | Warnleuchte, standardmäßig 12 V DC, max. 21 W. OU2 ändert Funktion und Spannung; prüfen Sie vor dem Anschluss die aktuelle Einstellung. |
| LIGHT | Schrankenarmbeleuchtung, Standardstromkreis 24 V DC, max. 10 W; Funktion OU1. |
| OGI | Schrankenstatusanzeige 24 V DC, max. 10 W; ihr Verhalten wird durch OU3 bestimmt. |
| 24 V DC (+ / −) | Separate Stromversorgung für kompatibles Zubehör: korrekte Polarität der Klemmen, Toleranz −30 % / +10 %, insgesamt höchstens 500 mA. |
| BlueBUS | Zweidrahtige Stromversorgung und Kommunikation für kompatibles Zubehör, ohne Polarität. |
| STOP | Kontakt NO, NC oder Widerstand 8,2 kΩ, ohne Polarität +/−; der Typ wird beim Einlernen erkannt. Eine anschließende Zustandsänderung stoppt den Ablauf. |
| SbS / OPEN / CLOSE | Potenzialfreie Schaltkontakte NO ohne Polarität für Schrittbetrieb, Öffnen oder Schließen. Die Zuordnung von In1–In3 kann geändert werden. |
| HP SbS | Potenzialfreier NO-Eingang ohne Polarität mit hoher Priorität, standardmäßig In4 = 6. |
| LOOP1 / LOOP2 | Potenzialfreier NO-Kontakt des Ausgangs eines externen Detektors, ohne Polarität. Die Stromversorgung des Detektors ist separat und muss seinen Spezifikationen entsprechen; die Schleife selbst wird nicht an diese Eingänge angeschlossen. |
| MASTER–SLAVE | Kommunikation zwischen zwei gegenüberliegenden Schranken; Verbindung 1–1 und 2–2 beibehalten. |
| SAFETY | NC-Sicherheitskontakt des abklappbaren Schrankenarms entsprechend der verwendeten Ausstattung. |
| INTERNAL LIGHT | Eigener Anschluss für XBA7 oder XBA8, Funktion OU4. |
| ANTENNA / SM | Antenne: Innenleiter und Abschirmung gemäß Schaltplan anschließen, nicht an die Stromversorgung +/−. SM ist der eigene Steckplatz für einen kompatiblen Empfänger; keine externe 24-V-Stromversorgung daran anschließen. |
Versorgung des Zubehörs mit 24 V DC: Plus und Minus
Verwenden Sie zur Versorgung eines kompatiblen externen Empfängers oder der Beleuchtung des Schlüsselschalters eine separate zweipolige 24-V-Klemmleiste bei HP SbS und LOOP1. Sie liefert 24 V DC, Toleranz −30 % / +10 %, maximal 500 mA insgesamt für alle Geräte, die über diesen Ausgang versorgt werden. Prüfen Sie deren Spannung, Polarität und Gesamtstromaufnahme.
Bei Betrachtung wie in der Abbildung unten befindet sich Minus (−) links und Plus (+) rechts. Diese Reihenfolge gilt für die abgebildete 24-V-Klemmleiste; übertragen Sie sie nicht automatisch auf einen anderen Anschluss.
| Klemme BCU1 R10 | Zubehöranschluss |
|---|---|
| 24 V: Minus (−) | Linker Pol in der Abbildung → Versorgungsklemme − / 0 V / GND des Geräts, entsprechend der Kennzeichnung seines Versorgungseingangs. |
| 24 V: Plus (+) | Rechter Pol in der Abbildung → Versorgungsklemme + / +24 V des Geräts, das für diesen Spannungsbereich ausgelegt ist. |
| Steuerkontakt | Wenn das Gerät die Schranke über einen Relaisausgang steuert, schließen Sie dessen COM und NO an die beiden Pole des gewählten Eingangs SbS, OPEN oder CLOSE. Es handelt sich um einen potenzialfreien, polaritätsunabhängigen Kontakt, der von der Versorgung +/− getrennt ist. Legen Sie keine Versorgungsspannung an den Eingang an. |
BlueBUS hat keine +/−-Polarität: Schließen Sie beide BlueBUS-Pole an TX und RX der Lichtschranke parallel an die beiden BlueBUS-Pole der Steuerung an. Die Lichtschranken EPMB gehören nicht an einen separaten 24-V-Hilfsausgang. Verwenden Sie die Klemmen STOP, LOOP1/LOOP2 und die Steuereingänge entsprechend der jeweiligen Kontaktart; sie sind keine Versorgungsausgänge für Zubehör.
Prüfen Sie beim Test auch das Verhalten der angeschlossenen Geräte im gewählten Stand-by-Modus. In diesem Modus schaltet die Steuerung einige Stromkreise ab; die Verfügbarkeit der erforderlichen Steuerungs- und Sicherheitsfunktionen muss in der Gesamtanlage getestet werden.
BlueBUS-Lichtschranken und STOP-Eingang
Lichtschranken EPMB werden parallel an die beiden BlueBUS-Leiter angeschlossen. TX und RX eines Paars müssen dieselbe Adresse haben; ein weiteres Paar benötigt eine andere. Verwenden Sie für die Sicherheitsüberwachung der Durchfahrt je nach Position und Funktion die Adressen FOTO, FOTO II, FOTO 1 oder FOTO 1 II. FA1/FA2 sind Steueradressen zum Öffnen und ersetzen nicht die Sicherheitsfunktion der Lichtschranken.
Nach dem Hinzufügen oder Entfernen von Lichtschranken oder einer Änderung am STOP-Eingang führen Sie Set 1 und einen erneuten Test der Sicherheitsfunktionen durch. Überbrücken Sie einen Fehler nicht, indem Sie STOP deaktivieren; bei der Verdrahtung mehrerer Sicherheitseinrichtungen müssen deren Typ und Überwachung berücksichtigt werden.
Leuchten, Warnleuchte und Ampel
XBA4 werden gemäß der eigenen Anleitung in der Nut des Schrankenbaums montiert. XBA7 und XBA8 werden an INTERNAL LIGHT angeschlossen. Prüfen Sie vor jeder Änderung von OU1–OU4 die Spannung und die maximale Leistungsaufnahme des Ausgangs. Verwechseln Sie den Ampelanschluss nicht mit der Klemme für eine gewöhnliche externe Warnleuchte.
FLASH, LIGHT und OGI sind separat gesteuerte Ausgänge. Die Reihenfolge +/− an der 24-V-Klemmleiste in der obigen Abbildung gibt deren Polarität nicht vor. Halten Sie bei LEDs oder anderen polarisierten Geräten die Kennzeichnung des jeweiligen Steuerungsausgangs und den Anschluss des betreffenden Zubehörs ein; die Reihenfolge der Pole ist in diesem Schaltplan nicht angegeben. Schließen Sie XBA7/XBA8 mit dem mitgelieferten INTERNAL-LIGHT-Stecker an und PS224 mit dem eigenen BATTERY-Stecker, nicht an den 24-V-Hilfsausgang.
Erstinbetriebnahme und Einlernen
Vor dem Einschalten muss der Schrankenbaum mit sämtlicher Ausstattung montiert, ausbalanciert und gesichert sein. Prüfen Sie die Anschläge, den Richtungsschalter, die Sicherheitseinrichtungen und die freie Durchfahrt. Nach dem Netzanschluss sollten das Display und die LEDs der Lichtschranken leuchten; bei der Standardeinstellung darf die Warnleuchte ohne Bewegung nicht leuchten.
1. Set → 1: BlueBUS und STOP einlernen
- Drehen Sie den Wahlschalter, bis Set.
- Drücken Sie den Wahlschalter kurz und wählen Sie den Wert 1 und bestätigen Sie erneut durch Drücken.
- Die Steuerung erkennt die angeschlossenen Geräte und den Typ des STOP-Eingangs. Führen Sie den Einlernvorgang auch dann durch, wenn kein Zubehör angeschlossen ist.
Bleibt der Fehler E01 bestehen, prüfen Sie die Verdrahtung und Kompatibilität; den Einlernvorgang ohne Behebung der Ursache einfach zu wiederholen, reicht nicht aus.
2. Set → 2: mechanische Positionen einlernen
- Entriegeln Sie den Antrieb, stellen Sie den Schrankenbaum von Hand ungefähr auf 45° und verriegeln Sie das Getriebe.
- Wählen Sie am Wahlschalter Set → 2 und bestätigen Sie.
- Lassen Sie die Steuerung den gesamten Bewegungsweg einlernen. Der Ausgleichshebel muss die eingestellten mechanischen Anschläge erreichen.
- Erreicht er die Anschläge nicht, brechen Sie den Einlernvorgang durch Drücken des Wahlschalters ab, korrigieren Sie die Mechanik und beginnen Sie erneut. Nach jeder Unterbrechung muss der Vorgang von vorn wiederholt werden.
Menü 8.8.8. startet den schnellen gemeinsamen Einlernvorgang für Geräte und Positionen. Auch bei dieser Auswahl stellen Sie den Schrankenbaum zunächst von Hand ungefähr auf 45° und verriegeln Sie das Getriebe. Der Bewegungsbereich muss frei bleiben. Das Einlernen der Geräte oder Positionen speichert keine Tasten der Fernbedienung.
3. Bewegungs- und Sicherheitsprüfung
Führen Sie mit den Tasten OPEN und CLOSE mehrere vollständige Bewegungszyklen aus. Der Schrankenbaum sollte vor den Anschlägen abbremsen; er darf nicht hängen bleiben, abrupt herabfallen oder stark vibrieren. Prüfen Sie jedes Lichtschrankenpaar, STOP, die Entriegelung, einen Stromausfall und gegebenenfalls den Master–Slave-Betrieb.
Der Techniker muss auch das Risiko prüfen, dass eine Person durch den Schrankenbaum angehoben wird: Bei der Prüfung wird eine Last von 20 kg in der Mitte des Schrankenbaums verwendet; beim Öffnen darf sich der Schrankenbaum nicht mehr als 50 cm über die geschlossene Position anheben. Messen Sie die Aufprallkraft gemäß den Anforderungen der jeweiligen Installation; Lichtschranken und eine Verringerung der Kraft allein ersetzen keine vollständige Risikobeurteilung.
Programmierung der BCU1 R10 mit dem Drehwahlschalter
Die Steuerung wird über einen Drehwahlschalter und ein dreistelliges Display eingestellt. Notieren Sie vor einer Änderung den ursprünglichen Wert; Änderungen an Kraft, Geschwindigkeit und Sicherheitsfunktionen erfordern eine erneute Prüfung der Schranke.
- Wählen Sie durch Drehen des Wahlschalters in eine der beiden Richtungen den Parametercode aus.
- Drücken Sie ihn kurz und lassen Sie ihn wieder los. Der gespeicherte Wert wird angezeigt; das Display leuchtet dauerhaft.
- Wählen Sie durch Drehen den neuen Wert aus. Bei der Auswahl blinkt das Display.
- Durch Drücken und Loslassen bestätigen Sie den Wert. Die Steuerung kehrt zur Parameterauswahl zurück.
Auswahl ESC Beendet die Änderung ohne zu speichern. Die Anzeige --- kennzeichnet eine über OVIEW eingestellte Konfiguration; es handelt sich nicht um einen weiteren auswählbaren Wert. In den Tabellen ist die bestätigte Werkseinstellung fett hervorgehoben; an der tatsächlich installierten Steuerung können bei der Montage geänderte Werte eingestellt sein.
Betriebsfunktionen F01–F09
| Parameter und Zweck | Werte und Verhalten |
|---|---|
| F01 – Automatisches Schließen Gilt nach dem vollständigen Öffnen. | OFF – halbautomatischer Betrieb: Schließen per Befehl (Werkseinstellung) On – Schließen nach Ablauf der Zeit t01 |
| F02 – Schließen nach Auslösen der Lichtschranke Nach dem Freigeben der ausgewählten Sicherheitseinrichtung läuft die Zeit t10. | OFF – deaktiviert (Werkseinstellung) 1 – nur bis zur Freigabe der Lichtschranke öffnen: Eine Auslösung stoppt die Bewegung; nach der Freigabe läuft t10 ab und das Tor schließt 2 – vollständig öffnen: Eine Auslösung bewirkt das vollständige Öffnen; ein neuer Öffnungsbefehl während t10 hebt das anschließende Schließen auf 3 – vollständig öffnen 2: wie Wert 2, ein neuer Öffnungsbefehl während t10 hebt das anschließende Schließen jedoch nicht auf |
| F03 – Gerät für F02 | 1 – Lichtschranken und als Lichtschranken konfigurierte Induktionsschleifen (Werkseinstellung) 2 – nur Lichtschranken 3 – nur als Lichtschranken konfigurierte Induktionsschleifen |
| F04 – Schließen nach Wiederherstellung der Stromversorgung Prüfen Sie vor der Aktivierung, ob eine automatische Bewegung nach einem Stromausfall sicher ist. | OFF – deaktiviert (Werkseinstellung) 1 – wenn der Schrankenbaum nicht geschlossen ist, blinkt die Warnleuchte nach Wiederherstellung der Stromversorgung für t09 vor und schließt dann 2 – stellt das automatische Schließen wieder her, wenn vor dem Stromausfall die Pausenzeit lief |
| F05 – Stand-by Wird nach Ablauf der Zeit t04 aktiviert; ein neuer Befehl stellt den Betrieb wieder her. | OFF – deaktiviert (Werkseinstellung) 1 – schaltet das Display, BlueBUS, die Ausgänge und einen Teil der internen Schaltkreise aus 2 – schaltet BlueBUS aus 4 – aktiviert bei Batteriebetrieb automatisch den vollständigen Stand-by-Modus |
| F06 – Anlaufkraft | OFF – deaktiviert (Werkseinstellung) On – beim Anfahren aus geöffneter oder geschlossener Position wird kurzzeitig die maximale Leistung eingesetzt, um die Haftreibung zu überwinden |
| F07 – Notöffnung Erfordert eine angeschlossene und funktionsfähige Batterie. | OFF – deaktiviert (Werkseinstellung) On – bei einem Ausfall der Netzstromversorgung öffnet sich der Schrankenbaum automatisch |
| F09 – Master / Slave | OFF – Hauptschranke Master (Werkseinstellung) On – untergeordnete Schranke Slave; siehe Master–Slave-Verfahren |
Zeiten, Geschwindigkeiten, Kraft und Eingangsfunktionen
| Parameter und Zweck | Verfügbare Werte |
|---|---|
| 8.8.8. – Schnelleinlernen | Startet das Einlernen von BlueBUS, STOP und den Positionen in einer einzigen Sequenz. Erfüllen Sie zunächst die Inbetriebnahmevoraussetzungen. |
| Set – Einlernen | 1 – BlueBUS- und STOP-Einrichtungen 2 – geöffnete und geschlossene Position |
| Prn – Programm | 000 – Standardprogramm (Werkseinstellung) 001 / 002 / 003 – reservierte benutzerdefinierte Programme; normalerweise nicht verwendet |
| t01 – Pause vor dem Schließen Wirksam bei F01 = On. | 0–250 s Werkseinstellung: 20 s |
| t02 – Vorwarnzeit beim Öffnen Zeit zwischen dem Einschalten der Warnleuchte und dem Beginn des Öffnens. | 0–5,0 s Werkseinstellung: 0 s |
| t03 – Vorwarnzeit beim Schließen Zeit zwischen dem Einschalten der Warnleuchte und dem Beginn des Schließens. | 0–5,0 s Werkseinstellung: 0 s |
| t04 – Stand-by-Verzögerung Zeit vom Ende der Bewegung bis zur Aktivierung von F05, sofern diese Funktion eingeschaltet ist. | 0–60 s Werkseinstellung: 60 s |
| t06 – Verzögerung des Elektromagneten Nach dem Abschalten des Verriegelungselektromagneten wartet die Steuerung vor dem Öffnen. Wird bei der angegebenen Steuerplatine BCU1 R10 über den Parameter t06 eingestellt. | 0–3,0 s Werkseinstellung: 0,2 s |
| t07 – Nachlaufzeit des Zusatzlichts Leuchtdauer des als Zusatzlicht konfigurierten Ausgangs. | 0–250 s Werkseinstellung: 60 s |
| t09 – Vorwarnzeit nach Wiederherstellung der Stromversorgung Wird von Funktion F04 verwendet. | 0–20 s Werkseinstellung: 5 s |
| t10 – Schließen nach Auslösen der Lichtschranke Zeit nach Freigabe der Einrichtung bei aktivierter Funktion F02. | 0–250 s Werkseinstellung: 5 s |
| SPO – Öffnungsgeschwindigkeit | 1 – niedrigste 2 – Stufe 2 3 – Stufe 3 4 – höchste (Werkseinstellung) |
| SPC – Schließgeschwindigkeit | 1 – niedrigste 2 – Stufe 2 3 – Stufe 3 4 – höchste (Werkseinstellung) |
| SLO – Abbremsung beim Öffnen | 1 – niedrigste Geschwindigkeit 2 – mittlere Geschwindigkeit (Werkseinstellung) 3 – höchste Geschwindigkeit |
| SLC – Abbremsung beim Schließen | 1 – niedrigste Geschwindigkeit 2 – mittlere Geschwindigkeit (Werkseinstellung) 3 – höchste Geschwindigkeit |
| PLO – Abbremsposition beim Öffnen Abstand zwischen der Endposition und dem Beginn der Abbremsung. | 1 – 0° (Werkseinstellung) 2 – ca. 10° 3 – ca. 20° |
| PLC – Abbremsposition beim Schließen Abstand zwischen der Endposition und dem Beginn der Abbremsung. | 1 – 0° (Werkseinstellung) 2 – ca. 10° 3 – ca. 20° |
| FrO – Kraft beim Öffnen Ersetzt nicht den mechanischen Ausgleich. | 1 – niedrigste 2 – Stufe 2 3 – mittel (Werkseinstellung) 4 – Stufe 4 5 – Stufe 5 6 – höchste |
| FrC – Kraft beim Schließen Ersetzt keinen mechanischen Ausgleich. | 1 – niedrigste 2 – Stufe 2 3 – mittel (Werkseinstellung) 4 – Stufe 4 5 – Stufe 5 6 – höchste |
| tF – Ansprechzeit der Kraftbegrenzung Ein höherer Wert verlängert die Zeit bis zur Hinderniserkennung. | 3–32, jede Einheit = 30 ms Bereich 90–960 ms Werkseinstellung: 3 = 90 ms |
| In1 – SbS-Eingang | Verfügbare Codes: 0, 1, 3, 4, 6, 7, 8, 11, 12, 16, 19, 20, 21, 22, 25, 26, 27, 28, 29, 30. Werkseinstellung: 1 Bedeutung der Eingangscodes; bei In2 steuert Code 25 nur Master. |
| In2 – OPEN-Eingang | Verfügbare Codes: 0, 1, 3, 4, 6, 7, 8, 11, 12, 16, 19, 20, 21, 22, 25, 26, 27, 28, 29, 30. Werkseinstellung: 3 Bedeutung der Eingangscodes; bei In2 steuert Code 25 nur Master. |
| In3 – CLOSE-Eingang | Verfügbare Codes: 0, 1, 3, 4, 6, 7, 8, 11, 12, 16, 19, 20, 21, 22, 25, 26, 27, 28, 29, 30. Werkseinstellung: 4 Bedeutung der Eingangscodes; bei In2 steuert Code 25 nur Master. |
| In4 – HP-SbS-Eingang | Verfügbare Codes: 0, 1, 3, 4, 6, 7, 8, 11, 12, 16, 19, 20, 21, 22, 25, 26, 27, 28, 29, 30. Werkseinstellung: 6 Bedeutung der Eingangscodes; bei In2 steuert Code 25 nur Master. |
| SE1 – Schrittfolge | 1 – Industrie: halbautomatisches Öffnen, Schließen durch Gedrückthalten des Befehls 2 – Öffnen – Stopp – Schließen – Stopp 3 – Öffnen – Stopp – Schließen – Öffnen 5 – Schrittbetrieb im Wohnmodus (Werkseinstellung) 6 – Steuerung durch Gedrückthalten des Befehls |
| SE3 – OPEN-Sequenz | 1 – Öffnen – Stopp – Öffnen 2 – Öffnen im Wohnmodus (Werkseinstellung) 3 – Öffnen durch Gedrückthalten des Befehls |
| SE4 – CLOSE-Sequenz | 1 – Schließen – Stopp – Schließen 2 – Schließen im Wohnmodus (Werkseinstellung) 3 – Schließen durch Gedrückthalten des Befehls |
| SE5 – Lichtschrankenfunktion beim Schließen | 1 – Anhalten und in Öffnungsrichtung umkehren (Werkseinstellung) 4 – vorübergehend anhalten; nach Freigabe der Lichtschranke öffnen 5 – vorübergehend anhalten; nach Freigabe der Lichtschranke schließen |
| SE6 – STOPP beim Öffnen | 1 – sofort anhalten 2 – anhalten und kurz in Schließrichtung umkehren (Werkseinstellung) |
| SE7 – STOPP beim Schließen | 1 – sofort anhalten 2 – anhalten und kurz in Öffnungsrichtung umkehren (Werkseinstellung) |
| SE8 – Hindernis beim Öffnen | 2 – anhalten und kurz in Schließrichtung umkehren (Werkseinstellung) 3 – anhalten und vollständig in Schließrichtung umkehren |
| SE9 – Hindernis beim Schließen | 2 – anhalten und kurz in Öffnungsrichtung umkehren 3 – anhalten und vollständig in Öffnungsrichtung umkehren (Werkseinstellung) |
| LO1 – LOOP1-Funktion | 1 – Öffnen – Öffnen, Schließer (NO) (Werkseinstellung) 2 – Schließen – Schließen, Schließer (NO) 4 – Lichtschranke, Öffner (NC) |
| LO2 – LOOP2-Funktion | 1 – Öffnen – Öffnen, Schließer (NO) 2 – Schließen – Schließen, Schließer (NO) (Werkseinstellung) 4 – Lichtschranke, Öffner (NC) |
Bei der Steuerung durch Gedrückthalten bewegt sich der Torflügel nur, solange der Kontakt aktiv ist. Im Wohnmodus kann der Öffnungsvorgang nicht durch weitere Befehle unterbrochen werden; prüfen Sie vor der Verwendung das Verhalten in Ihrer Anlage. F02 legt das anschließende Schließen nach Freigabe der Schutzeinrichtung fest; SE5 legt die Reaktion des Torflügels bei Auslösung während des Schließens fest – die Einstellungen sind nicht austauschbar.
Bedeutung der Befehlscodes In1–In4
| Code | Befehl |
|---|---|
| 0 | Kein Befehl. |
| 1 | Schrittbetrieb gemäß SE1. |
| 3 | Öffnen gemäß SE3. |
| 4 | Schließen gemäß SE4. |
| 6 | Schrittbetrieb mit hoher Priorität, auch bei Softwaresperre wirksam. |
| 7 | Öffnen und per Software sperren. |
| 8 | Schließen und per Software sperren. |
| 11 | Zeitgesteuertes Zusatzlicht einschalten; es erlischt nach der eingestellten Zeit. |
| 12 | Zusatzlicht ein-/ausschalten; die eingestellte Zeit wird ebenfalls berücksichtigt. |
| 16 | Lichtschranke. |
| 19 | Per Software entsperren und öffnen. |
| 20 | Per Software entsperren und schließen. |
| 21 | Öffnen durch BlueBUS-Befehlslichtschranken freigeben. |
| 22 | Öffnen durch BlueBUS-Befehlslichtschranken sperren. |
| 25 | Schrittbetrieb von Master und Slave; bei In2 steuert der Befehl nur Master. Prüfen Sie die Zuordnung vor dem Betrieb durch einen Test beider Torflügel. |
| 26 | Master und Slave öffnen. |
| 27 | Master und Slave schließen. |
| 28 | Schrittbetrieb nur für Slave. |
| 29 | Nur Slave öffnen. |
| 30 | Nur Slave schließen. |
Ausgänge OU1–OU4 und Signalisierung
Eine Funktionsänderung kann auch die Ausgangsspannung ändern. Externe 24-V-Funktionen sind am jeweiligen Ausgang auf 10 W begrenzt; die 12-V-Blinkleuchte am FLASH-Ausgang auf 21 W. Prüfen Sie vor dem Anschließen stets das Gerät, die Spannung und die Leistungsaufnahme. INTERNAL LIGHT ist ein Anschluss für das eigene Modul XBA7/XBA8.
| Ausgang | Code und Funktion |
|---|---|
| OU1 – LIGHT | 0 – 24-V-Blinkleuchte 1 – OGI-Anzeige 2 – Schranke geschlossen 3 – Schranke geöffnet 4 – blinkendes Schrankenbaumlicht (Werkseinstellung) 5 – Wartungsanzeige 6 – Zusatzbeleuchtung 8 – rote Ampel 9 – grüne Ampel 10 – Funkkanal 1 11 – Funkkanal 2 12 – Funkkanal 3 13 – Funkkanal 4 14 – Haltemagnet |
| OU2 – FLASH | 0 – 24-V-Blinkleuchte 1 – 12-V-Blinkleuchte (Werkseinstellung) 2 – OGI-Anzeige 3 – Schranke geschlossen 4 – Schranke geöffnet 5 – blinkendes Schrankenbaumlicht 6 – Wartungsanzeige 7 – Zusatzbeleuchtung 9 – rote Ampel 10 – grüne Ampel 11 – Funkkanal 1 12 – Funkkanal 2 13 – Funkkanal 3 14 – Funkkanal 4 15 – Haltemagnet |
| OU3 – OGI | 0 – 24-V-Blinkleuchte 1 – OGI-Anzeige 2 – Schranke geschlossen (Werkseinstellung) 3 – Schranke geöffnet 4 – blinkendes Schrankenbaumlicht 5 – Wartungsanzeige 6 – Zusatzbeleuchtung 8 – rote Ampel 9 – grüne Ampel 10 – Funkkanal 1 11 – Funkkanal 2 12 – Funkkanal 3 13 – Funkkanal 4 14 – Haltemagnet |
| OU4 – INTERNAL LIGHT | 0 – Blinkleuchte (Werkseinstellung) 1 – OGI-Anzeige 2 – Schranke geschlossen 3 – Schranke geöffnet 4 – Zusatzbeleuchtung 5 – rote Ampel 6 – grüne Ampel 7 – einseitige Ampel 8 – wechselseitige Ampel 9 – Fußgängerampel |
| Signalisierungsmodus | Bedeutung |
|---|---|
| Blinkleuchte | Blinkt während der Bewegung: 0,5 s eingeschaltet / 0,5 s ausgeschaltet. |
| OGI | Geschlossen: aus; beim Öffnen: langsames Blinken; beim Schließen: schnelles Blinken; geöffnet: leuchtet. |
| Schranke geschlossen / geöffnet | Leuchtet nur in der gewählten Endposition. |
| Blinkendes Schrankenbaumlicht | Blinkt im 0,5-s-Takt, auch wenn der Schrankenbaum stillsteht. |
| Wartung | Unter 80 % der eingestellten Anzahl: leuchtet zu Beginn des Öffnens 2 s lang. Bei 80 bis 100 %: blinkt während der Bewegung. Über 100 %: blinkt dauerhaft. |
| Zusatzbeleuchtung | Leuchtet während der Bewegung und danach bis zum Ablauf von t07. |
| Rote Ampel | Blinkt beim Schließen langsam, leuchtet bei geschlossener Schranke und ist ansonsten ausgeschaltet. |
| Grüne Ampel | Blinkt beim Öffnen langsam, leuchtet bei geöffneter Schranke und ist ansonsten ausgeschaltet. |
| Funkkanäle | Ein Befehl des jeweiligen Kanals schaltet den Ausgang ein; der an die Steuerung gerichtete Befehl wird dabei ignoriert. |
| Haltemagnet | Bei geschlossener Schranke aktiv; vor dem Öffnen wird er ausgeschaltet und die Verzögerungszeit des Magneten wird angewendet (prüfen Sie die Kennzeichnung t06/t05 auf Ihrer Platine). |
| OU4 = 7 | Grün bei geöffnetem Schrankenbaum, in allen anderen Zuständen rot. |
| OU4 = 8 | Für die Innenseite In2 oder LOOP1 auf Öffnen einstellen; für die Außenseite In3 oder LOOP2 auf Öffnen einstellen. Grün wird der Seite zugeordnet, von der der Befehl ausgeht; auf der gegenüberliegenden Seite leuchtet Rot. Bei geschlossener oder sich schließender Schranke leuchtet auf beiden Seiten Rot. |
| OU4 = 9 | Bei geschlossener Schranke innen Grün und außen Rot; bei geöffneter Schranke umgekehrt. In Zwischenpositionen leuchtet auf beiden Seiten Rot. |
Zähler, Versionen und Servicedaten
| Menü | Verwendung |
|---|---|
| MnP – Eingestellte Anzahl der Bewegungszyklen | Nach dem Drücken werden nacheinander a = Einer, b = Tausender, c = Millionen angezeigt. Wird für die Wartungsanzeige verwendet. |
| MnE – Ausgeführte Anzahl der Bewegungszyklen | Nach dem Drücken werden nacheinander t = Einer, u = Tausender, v = Millionen angezeigt. |
| ErS – Löschen | 1 – Geräte; 2 – Positionen; 3 – Funktionswerte; 5 – alles. Vorgehensweise und anschließendes Einlernen. |
| Fir – Firmwareversion | Durch zweimaliges Drücken werden zwei dreistellige Teile der Identifikation angezeigt. |
| Hdr – Hardwareversion | Durch dreimaliges Drücken werden drei dreistellige Teile der Identifikation angezeigt. |
| din – Eingangsdiagnose | Eingangs- und Displaystatus. |
Das Wartungszählwerk wird durch das Zurücksetzen der Platine nicht ersetzt. Setzen Sie es über OVIEW erst nach durchgeführter und dokumentierter Wartung zurück.
Zwei gegenüberliegende Schranken: Master–Slave
Zwei vollständige Schrankenanlagen können synchronisiert werden. Jede Anlage hat einen eigenen Motor, eine eigene Steuerung und eine eigene Stromversorgung; sie werden nicht wie zwei Motoren an einer Platine miteinander verbunden. Verbinden Sie die Kommunikationsklemmen 1–1 und 2–2 mit einer 2 × 1 mm²-Leitung über eine Länge von bis zu 20 m.
- Schließen Sie bei beiden Schrankenanlagen die Montage, die Richtungseinstellung, den Gewichtsausgleich und den elektrischen Anschluss ab.
- Führen Sie an der untergeordneten Schranke Set 1 und Set 2 aus, stellen Sie ihre Geschwindigkeiten, die Verlangsamung und die Kraft ein und setzen Sie dann F09 = On.
- Führen Sie am Hauptschrankenbaum Set 1 und Set 2 aus. Bis dahin kann der Slave den Kommunikationsfehler E05 melden.
- Geben Sie den Befehl an der Haupteinheit aus und überprüfen Sie die Bewegung beider Schrankenbäume sowie die Sicherheitseinrichtungen.
Gemeinsame BlueBUS-Geräte und der Empfänger gehören an Master. Eigene SbS-/OPEN-/CLOSE-Befehle am Slave können nur dessen Schrankenbaum steuern. Geschwindigkeit, Verlangsamung, Verlangsamungsposition und Kraft werden für jede Schranke separat eingestellt. Bei einer Notstromversorgung benötigt jede Schranke eine eigene PS224.
Fernbedienung und Notstromversorgung
Empfänger und Fernbedienungen
Die Platine verfügt über einen SM-Steckplatz für einen kompatiblen Empfänger. Aktuelle Auswahl OXIBD ermöglicht die Verwendung passender Fernbedienungen, zum Beispiel ON2E. Schließen Sie den Empfänger nur bei getrenntem Netz- und Batteriestrom an. Speichern und Löschen von Fernbedienungen erfolgen gemäß den Anweisungen für den jeweiligen Empfänger; das Zurücksetzen der Steuerplatine ersetzt nicht dessen Funkverfahren.
PS224 bei Stromausfall
PS224 wird erst nach Abschluss der Montage und Programmierung angeschlossen: Trennen Sie die Netzversorgung, setzen Sie die Batterie ein und schließen Sie das vorgesehene Kabel an den Notstromanschluss an; stellen Sie anschließend die Netzversorgung wieder her. Der Modus F05 = 4 kann den Verbrauch bei Batteriebetrieb begrenzen. Die Funktion F07 = On löst bei Netzausfall das Öffnen aus, sofern eine Batterie vorhanden ist; sie ist standardmäßig nicht aktiviert.
Solemyo SYKCE30 ist eine alternative Art der Stromversorgung. Bei Anschluss des Solemyo darf die Schranke nicht gleichzeitig an das 230-V-Netz angeschlossen sein. Beurteilen Sie die Kapazität der Stromquelle anhand der Anzahl der Bewegungszyklen und des installierten Zubehörs.
Fehlerdiagnose und -behebung
Ermitteln Sie zunächst den Code auf dem Display oder die Anzahl der kurzen Blinksignale. Die Diagnose-Blinkfolge wiederholt sich nach einer Pause von etwa 1 s; normales Blinken während der Bewegung ist kein Fehlercode.
| Code / Signal | Zu prüfen |
|---|---|
| E01 / 1 Blinksignal | BlueBUS-/STOP-Geräte wurden verändert oder nicht eingelernt. Überprüfen Sie die Verkabelung und führen Sie anschließend Set 1. |
| E02 | Positionen nicht eingelernt; überprüfen Sie die Anschläge und den Ausgleich und führen Sie anschließend Set 2. |
| E03 | Endschalter vertauscht; überprüfen Sie die Richtung und deren elektrische Anschlüsse. |
| E04 | Encodersignal fehlt; ein Techniker überprüft den Anschluss und das Sensorkabel. |
| E05 | Kommunikationsfehler Master–Slave; überprüfen Sie die Polarität und das Einlernen beider Schranken. |
| E06 / 5 Blinksignale | Fehler im Parameterspeicher. Trennen Sie alle Stromquellen und schließen Sie sie wieder an; versuchen Sie es erneut. Besteht der Fehler weiterhin, ist eine Wartung erforderlich, gegebenenfalls mit vollständigem Reset und erneutem Einlernen. |
| E07 / 7 Blinksignale | Interner Elektronikfehler. Trennen Sie alle Stromquellen; tritt der Fehler erneut auf, lassen Sie die Anlage warten. |
| E08 | Konfiguration des Schrankenmodells; ein Techniker überprüft die Werkseinstellung der Platine. |
| E09 / 9 Blinksignale | Softwaresperre. Geben Sie den vorgesehenen Entsperrbefehl ein, gegebenenfalls HP SbS; dies ist keine mechanische Entriegelung mit dem Schlüssel. |
| E10 | NC-Sicherheitskontakt oder Endschalter fehlt; überprüfen Sie SAFETY und die Schalter. |
| E11 | BlueBUS-Kurzschluss. Überprüfen Sie die Verkabelung und die Geräte; wiederholen Sie den Befehl, nachdem die Ursache behoben wurde. |
| I02 / 2 Blinksignale | Lichtschranke aktiv. Entfernen Sie das Hindernis, reinigen Sie die Optik und überprüfen Sie die Ausrichtung. |
| I03 / 3 Blinksignale | Kraftbegrenzung ausgelöst. Überprüfen Sie zuerst den Ausgleich, die Reibung und die Anschläge. Erhöhen Sie die Kraft nicht, um einen mechanischen Fehler zu überdecken. |
| I04 / 4 Blinksignale | STOP ausgelöst. Ermitteln Sie die Ursache am angeschlossenen Gerät; überbrücken Sie den Sicherheitseingang nicht. |
LEDs und Modus din
STOP leuchtet bei einem regulär freigegebenen Eingang; erlischt die LED, wurde der Eingang ausgelöst. Die LEDs SbS, OPEN, CLOSE und HP SbS leuchten, wenn der jeweilige Befehl aktiv ist. Der Status von FC1/FC2 hängt vom Schalter RH/LH ab: Bei RH erlischt FC1 in geschlossener und FC2 in offener Position; bei LH ist es umgekehrt.
Das Menü din zeigt die Eingänge über Segmente auf dem Display an. Erste Ziffer: A1 = Loop1, B1 = Close, C1 = HP SbS, D1 = Loop2, E1 = Open, F1 = SbS; dp1 blinkt während des Betriebs der Platine einmal pro Sekunde. Die zweite Ziffer zeigt Endschalter, Tasten, die gewählte Richtung und Batteriebetrieb an; die dritte Ziffer zeigt Lichtschranken und den angeschlossenen Slave an. Korrigieren Sie die falsche Richtung an der Mechanik und am Schalter, nicht durch willkürliches Vertauschen von Kabeln.
Einstellungen löschen und neu beginnen
Wählen Sie am Wahlschalter ErS, drücken Sie die Taste, wählen Sie den gewünschten Wert und bestätigen Sie. 1 löscht die eingelernten Geräte, 2 Positionen, 3 Funktionswerte, 5 alle Daten der Steuereinheit. Führen Sie nach dem vollständigen Löschen erneut Set 1 und Set 2 sowie die Einstellungen und Sicherheitsprüfungen durch.
Das Zurücksetzen der Platine setzt die Anzahl der ausgeführten Bewegungszyklen nicht zurück. Setzen Sie den Wartungszähler nach tatsächlich durchgeführter Wartung zurück über OVIEW. Das Löschen von Handsendern ist im Ablauf des jeweiligen Empfängers beschrieben.
Manuelles Entriegeln des Schrankenbaums
Bei einem Stromausfall, einer Störung oder während der Montage den Betrieb stoppen, die Stromversorgung trennen und den Bewegungsbereich freihalten. Den Schrankenbaum festhalten; ein falsch ausbalancierter Schrankenbaum kann sich selbstständig bewegen.
- Den Entriegelungsschlüssel einstecken und um 180° nach links oder rechts drehen.
- Den Schrankenbaum von Hand in die gewünschte Position bewegen.
- Um den Motorbetrieb wiederherzustellen, den Schlüssel in die Ausgangsposition zurückdrehen und abziehen. Die Verriegelung und die sichere Wiederaufnahme der Steuerung überprüfen.
Wartung und Lebensdauer
Bei einer bestehenden Anlage mit BCU1 R10 eine fachkundige Prüfung einplanen spätestens nach 6 Monaten oder 20 000 Bewegungszyklen, je nachdem, was zuerst eintritt. Bei intensivem Betrieb kann die Zyklenzahl deutlich früher erreicht werden. Die Ausbalancierung auch nach einer Änderung der Schrankenbaum-Ausstattung überprüfen.
Der Techniker trennt alle Energiequellen und prüft Korrosion, Verankerung, Schrauben und Federbefestigung, Wellenspiel, Zustand des Schrankenbaums sowie die Entriegelungsfunktion. Nach Wiederherstellung der Stromversorgung wiederholt er die Prüfungen der Sicherheitseinrichtungen und der Kraft. Wartungsarbeiten und gegebenenfalls den Austausch der Feder im Wartungsprotokoll dokumentieren.
Einflussfaktoren auf die geschätzte Lebensdauer
| Einflussfaktor | Belastungsindex |
|---|---|
| Gelenk XBA11 | 20 % |
| Geschwindigkeit, Stufe 2 | 0 % |
| Geschwindigkeit, Stufe 3 | 15 % |
| Geschwindigkeit, Stufe 4 | Für die Berechnung anhand dieses Diagramms ist kein Index festgelegt. |
| Ansprechen der Lichtschranken bei mehr als 10 % der Bewegungszyklen | 15 % |
| Ansprechen von STOP bei mehr als 10 % der Bewegungszyklen | 10 % |
| Bewegliche Auflage WA12 | Nicht zulässig |
| Salzhaltige Umgebung | 10 % |
| Staub / Sand | 5 % |
| Unter der Schranke montiert | Nicht zulässig |
| Temperatur über 40 °C oder unter 0 °C | 5 % |
| Eingestellte Kraft FrO / FrC | Stufe 4: 5 % Stufe 6: 10 % Verwenden Sie dieses Diagramm bei Stufe 5 nicht zur Berechnung der Zyklenzahl. |
Tabelle und Diagramm müssen zur jeweiligen Ausführung der Schranke passen. Addieren Sie die Indizes der zutreffenden Einflussfaktoren, suchen Sie die Summe auf der waagerechten Achse und lesen Sie die geschätzte Zyklenzahl auf der senkrechten Achse ab. Wenn für die gewählte Einstellung kein eindeutiger Index angegeben ist oder die Summe außerhalb des Diagrammbereichs liegt, schätzen Sie daraus keine Zyklenzahl. Die Schätzung setzt eine fachgerechte Montage und regelmäßige Wartung voraus; sie garantiert keine Zyklenzahl und ist kein Grund, die Wartung aufzuschieben.
Technische Eigenschaften der Schranke NICE M3BAR
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Modell | NICE M3BAR – ohne Schrankenbaum |
| Typ | Elektromechanische Schranke mit 24-V-DC-Motor und integrierter Steuerung |
| Steuergerät | BCU1 R10 (XBA3 R10) |
| Netzversorgung | 230 V AC, 50/60 Hz |
| Motorspannung | 24 V DC |
| Stromaufnahme | 1,3 A |
| Maximale Leistungsaufnahme beim Anlaufen | 150 W |
| Leistungsaufnahme bei Nenndrehmoment | 40 W |
| Bewegungszeit | 1,5–4 s |
| Anlaufmoment | 100 Nm |
| Nenndrehmoment | 30 Nm |
| Max. Häufigkeit bei Nenndrehmoment | 500 Zyklen/h |
| Durchfahrtsbreite | 2,32–2,82 m |
| Schutzart | IP54 |
| Betriebstemperatur | −20 bis +55 °C |
| Gehäuseabmessungen | 400 × 299 × 1 215 mm (Breite × Tiefe × Höhe) |
| Gewicht | 80 kg |
| Isolationsklasse | I |
| Notstromversorgung | PS224 |
Die Parameter gelten bei einer Referenztemperatur von etwa 20 °C. Beurteilen Sie die Anforderungen der jeweiligen Installation zusammen mit Schrankenbaumlänge, Zubehör, Ausbalancierung und Sicherheitsprüfungen.
Die Maßzeichnung umfasst auch außen vorstehende Teile und enthält detaillierte Montageabmessungen. Verwenden Sie für die Positionierung nicht ausschließlich die gerundeten Gehäuseabmessungen aus der Tabelle.
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