Schranke NICE M7BAR – ohne Schrankenbaum
| Verfügbarkeit: | auf Lager | Wir versenden die Ware normalerweise innerhalb von 24 Stunden. |
|---|
auf Lager
1.414,42 € inkl. MwSt.
| Gewicht |
|---|
| 85 kg |
Produktbeschreibung Schranke NICE M7BAR – ohne Schrankenbaum
NICE M7BAR ist eine elektromechanische Schranke zur kontrollierten Zufahrt von Kraftfahrzeugen und wird ohne Schrankenbaum. Sie verfügt über einen Motor mit 24 V DC und eine integrierte Steuerung. BCU1 R10 (XBA3 R10). Die Standardausführung wird mit 230 V ACversorgt; 24 V ist die Motorspannung.
Sie ist für einen Schrankenbaum mit einer angegebenen Länge von 5, 6 oder 7 m. Sie verfügt über ein robustes Stahlgehäuse und eine Ausgleichsfeder. Elliptische Aluminiumschrankenbäume XBA15, XBA14 und XBA5 lassen sich in den zulässigen Kombinationen mit XBA9. verbinden. Die genaue Länge des zusammengesetzten Schrankenbaums und seine Ausstattung bestimmen die Einstellung der Feder.
Bei einem Stromausfall kann der Schrankenbaum mit einem Schlüssel entriegelt oder mit der Pufferbatterie PS224 betrieben werden.. Im Gehäuse können die Blinklampe XBA7 oder die Ampel XBA8. Zwei einander gegenüberliegende Schranken lassen sich im Master-Slave-Modus.
Bei einer bereits installierten Schranke zuerst die Kennzeichnung der Platine überprüfen. Die folgenden Einstellungen gelten für die BCU1 R10 mit Display und Drehwahlschalter; die ältere XBA3 hat eine andere Steuerung und ist nicht allein aufgrund des ähnlichen Namens austauschbar.
Wann ist die NICE M7BAR die richtige Wahl?
| Was ist zu prüfen? | Angabe und Bedeutung |
|---|---|
| Durchfahrtsbreite | 5–7 m |
| Einstellbare Bewegungszeit | 6–10 s |
| Max. Zyklen bei Nenndrehmoment | 200 Zyklen/h |
| Schrankenbaum | Wird separat geliefert; Kombinationen aus Bauteilen und Verbindern |
| Manuelle Entriegelung | Mit Schlüssel bei Stromausfall oder Wartungsarbeiten |
| Zwei einander gegenüberliegende Schranken | Master-Slave-Synchronisierung |
Die Länge des Schrankenbaums entspricht nicht der freien Durchfahrtsbreite. Berücksichtigen Sie bei der Auswahl den Platzbedarf von Gehäuse und Halterung; prüfen Sie die tatsächliche Durchfahrtsbreite vor Ort. Die Bewegungszeit hängt von der Einstellung, dem Schrankenbaum und dessen Ausstattung ab. Die maximale Zyklenzahl ist keine Garantie für einen uneingeschränkten Betrieb bei jeder Belastung.
Die Schranke ist für Fahrzeuge vorgesehen. Die Bewegung des Schrankenbaums darf Fußgänger nicht gefährden. Richten Sie einen separaten Fußgängerdurchgang ein und wählen Sie die Sicherheitseinrichtungen entsprechend den Risiken der jeweiligen Zufahrt aus. Prüfen Sie vor der Montage auch den Platz über dem Schrankenbaum in geöffneter Stellung.
Ausstattung des Schrankenbaums und Einschränkungen
| Zubehör | Bedingung |
|---|---|
| Gummi und Beleuchtung | Bei korrekter Länge, Verkabelung und Ausbalancierung zulässig. Wählen Sie das Leuchtband entsprechend der tatsächlichen Länge des Schrankenbaums aus. |
| Schrankenbaumunterkante WA13 | Nur bei kürzeren Konfigurationen zulässig, die in der Federtabelle aufgeführt sind. Bei einem 7,33 m langen Schrankenbaum ist diese Kombination mit der M7BAR nicht zulässig. |
| Mobile Stütze WA12 | Sie wird auch bei einem 7,33 m langen Schrankenbaum in der Federtabelle berücksichtigt. |
| Gelenk XBA11 | Für die M7BAR nicht zulässig. Für diese Schranke ist es keine Lösung bei niedriger Deckenhöhe. |
Nach Ergänzung um Beleuchtung, Gummi, Stütze oder Unterhang wählen Sie erneut die Federbefestigung und Ausbalancierung. Eine Erhöhung der Motorkraft ersetzt keine korrekte mechanische Einstellung.
Aus welchen Teilen besteht der Schrankenbaum?
| Bezeichnung des Schrankenbaums | Teile | Was ist zu prüfen? |
|---|---|---|
| 5 m | 1 × XBA5, 5,15 m | Ohne Verbinder XBA9; genaue Länge und Federbefestigung entsprechend der Konfiguration prüfen. |
| 5 m | 2 × XBA15 + XBA9 | Konfiguration gemäß Federtabelle auf 5,00 m gekürzt. |
| 6 m | 2 × XBA15 + XBA9 | Federtabelle: 6,33 m. |
| 7 m | XBA15 + XBA14 + XBA9 | Federtabelle: 7,33 m; das kürzere Teilstück gehört zum Gehäuse. |
XBA15 ist 3 150 mm lang, XBA14 4 150 mm und XBA5 5 150 mm. exaktes Montagemaß Messen Sie die Länge des ausgestatteten Schrankenbaums und die lichte Durchfahrtsbreite vor der Montage. Der Verbinder XBA9 erlaubt keine Überschreitung der Schrankenlimits.
Schrankensets mit Schrankenbaum und Zubehör
Wenn Sie eine komplette Einheit mit Schrankenbaum wünschen, wählen Sie eines der verfügbaren Sets. Die angegebene Länge bezieht sich auf den Schrankenbaum, nicht auf die lichte Durchfahrtsbreite. Sets verschiedener Baureihen unterscheiden sich hinsichtlich Steuerung und Grenzwerten; die genaue Zusammensetzung finden Sie auf der jeweiligen Produktseite des Sets.
| Schrankensets NICE M7BAR | |
|---|---|
M7BAR – Schrankenbaum 6 m![]() | M7BAR – Schrankenbaum 7 m![]() |
Kompatibles Zubehör für die Schranke M7BAR
Wählen Sie die Ausstattung entsprechend der Schrankenbaumlänge und dem Einsatzbereich. Auch kompatibles Zubehör unterliegt mechanischen und elektrischen Einschränkungen; möglicherweise lassen sich nicht alle Ergänzungen gleichzeitig verwenden.
| Was | Warum | Typ |
|---|---|---|
| Das Gehäuse wird ohne Schrankenbaum geliefert. Wählen Sie die Teile und den Verbinder passend zur konkreten Länge. | XBA15 / XBA14 / XBA5 | |
| Verbindet zwei Schrankenbaumteile; Montageanleitung. Verwenden Sie den Verbinder ausschließlich mit den für diese Schranke angegebenen kompatiblen Teilen. | XBA9 | |
| Höhenverstellbare Auflage für das Ende des geschlossenen Schrankenbaums. Keine am Schrankenbaum befestigte Stütze. | WA11 | |
| Klappbare Stütze am Schrankenbaum. Zulässige Längen und Belastung prüfen in der Federtabelle. | WA12 | |
| Aluminiumschranke, 2-m-Teil. Nur in den zulässigen Konfigurationen; längenabhängige Einschränkungen. | WA13 | |
| 24 rote Aufkleber für eine bessere Sichtbarkeit des Schrankenbaums. | WA10 | |
| XBA6 ist ein 6 m langer Streifen, XBA18 ein 8 m langer. Anzahl und Anschluss entsprechend dem Stromverbrauch am LIGHT-Ausgang. | XBA6 / XBA18 | |
| 9 Abschnitte à 1 m. Mechanischer Kantenschutz; ersetzt keine überwachte Sicherheitsleiste. | XBA13 | |
| 24-V-Batterie mit Ladefunktion für den Betrieb bei Stromausfall; die Anzahl der Fahrzyklen hängt vom Ladezustand und der Ausstattung ab. | PS224 – Verdrahtung | |
| Signalisierung von Bewegung und Diagnose über INTERNAL LIGHT. | XBA7 | |
| Verkehrssteuerung entsprechend der Einstellung INTERNAL LIGHT / OU4. | XBA8 | |
Lichtschranken | Zweidraht-BUS BlueBUS. Führen Sie nach der Änderung der Verdrahtung einen Set 1. | EPMB |
Funksteuerung | SM-Empfänger und Handsender mit passender Codierung; bei einem vorhandenen Empfänger die bereits gespeicherte Handsenderfamilie überprüfen. | OXIBD + ON2E |
Steuerplatine | Ersatzplatine der Generation mit Display und Wahlschalter. Die Schranke verfügt bereits über eine Steuerung; eine zusätzliche externe Steuerzentrale ist nicht erforderlich. | BCU1 R10 (XBA3 R10) |
Service und Einstellungen | BUS-T4-Schnittstelle für Diagnose und Servicezähler. | OVIEW + IBT4N |
Solarversorgung | Alternative Stromversorgung anstelle des Netzanschlusses. Bei dieser Verdrahtung nicht gleichzeitig 230 V anschließen. | Solemyo SYKCE30 |
Montage des Schrankenantriebs und des Schrankenbaums
Montage, Netzanschluss und Inbetriebnahme sind von einer qualifizierten Fachkraft auszuführen. Vor Arbeiten den Netzanschluss und die Notstrombatterie trennen. Einen festen Untergrund, Entwässerung, ausreichend Platz für den gesamten Schrankenbaum und einen sicheren Zugang zur Entriegelung prüfen.
Fundamentplatte und Verankerung
Bei einer geeigneten vorhandenen Fundamentfläche die vier Bohrungen entsprechend dem Gehäuse markieren und für den Untergrund geeignete Anker wählen. Bei einem neuen Fundament Leerrohre, die vier mitgelieferten Ankerschrauben und eine waagerecht und parallel zum Schrankenbaum ausgerichtete Fundamentplatte vorbereiten.
| Untergrund prüfen | Anforderung |
|---|---|
| Betonfundament | Bewehrter Beton, mindestens 0,15 m dick und mit einem Volumen von mehr als 0,2 m³. Die Fundamentmaße legt die Fachkraft entsprechend den örtlichen Bedingungen fest. |
| Betonanker | 4 Anker mit 12-MA-Schrauben (M12), jeweils mit einer Zugfestigkeit von mindestens ca. 3,9 kN. |
| Anderer tragfähiger Werkstoff | Die Festigkeit des Untergrunds und der vier Verankerungspunkte für eine Belastung von mindestens ca. 9,8 kN überprüfen. |
| Montage | Die Platte waagerecht und bündig mit der Oberfläche ausrichten; das Gehäuse erst nach vollständigem Aushärten des Betons befestigen. |
Befestigung und Montage des Schrankenbaums
Bei einem zweiteiligen Schrankenbaum gehört das kürzere Teil zum Schrankenantrieb. Das vorgesehene Verstärkungsstück am Halter in das Ende dieses Teils einsetzen: 300 mm für M7BAR. Dieses Verstärkungsstück ist nicht der Verbinder XBA9 zwischen den beiden Teilen des Schrankenbaums.
- Die beiden vorgesehenen Stifte in die Abtriebswelle einsetzen. Den Halter in der Position für senkrechten Schrankenbaum, mit Schrauben und Federscheiben befestigen.
- Die Abdeckung mit sechs Schrauben am Halter anbringen; die Schrauben zunächst lose lassen.
- Das mitgelieferte Verbindungsstück in das Ende des passenden Aluminiumschrankenbaums einsetzen und mit einer Schraube sichern.
- Den Schutzgummi mit den passenden Verbindern in die Nuten einsetzen, anschließend Endkappe und Gummi-Endkappen anbringen.
- Den gesamten Schrankenbaum bis zum Anschlag in den Halter schieben und alle sechs Schrauben fest anziehen.
- Die gewählte Ausstattung montieren und erst danach die Feder einstellen, den Schrankenbaum ausbalancieren und den Lernvorgang abschließen.
Verbindung zweier Teile mit XBA9
- Den Verbinder XBA9 in die offenen Enden beider Teile einschieben. Die Bohrungen des Schrankenbaums und des Verbinders müssen bündig ausgerichtet sein.
- Die drei Spreizschrauben des Verbinders gleichmäßig lösen wie in der Abbildung gezeigt. Dadurch spreizt sich der Mechanismus und verriegelt den Verbinder im Inneren der Schrankenbaumteile; es handelt sich nicht um das übliche Festziehen einer Befestigungsschraube.
- Prüfen, ob die Verbindung fest und spielfrei ist. Erst nach der Montage des Schrankenbaums und seiner Ausstattung das Ausbalancieren und die Prüfungen abschließen.
Links- oder Rechtsmontage der Schranke
Die Seite, an der die Feder eingehängt ist, muss mit der Position des Richtungsschalters auf der Platine übereinstimmen. RH/DX steht für die Feder auf der rechten Seite des Ausgleichshebels, LH/SX für die Feder auf der linken Seite. Die mechanische Umrüstung muss von einer Fachkraft bei sicher entspannter Feder vorgenommen werden; es genügt nicht, den Schalter bei unveränderter Mechanik umzulegen.
Federbefestigung und Ausbalancieren des Schrankenbaums
Die Auswahl richtet sich nach dem genauen Modell, der tatsächlichen Länge und sämtlichen montierten Zubehörteilen. Die obere Befestigungsposition ist mit A oder B, die untere mit 1, 2 oder 3 gekennzeichnet. Die für M7BAR gekennzeichneten Hebelbohrungen verwenden. Bei umgekehrter Schließrichtung die entsprechenden Bohrungen auf der anderen Hebelseite verwenden.
Für den maximal langen Schrankenbaum mit Schutzgummi, gegebenenfalls mit Gummi und Leuchten, Teil A der Originaltabelle verwenden: M7BAR, 7,33 m = B / 2. Für kürzere Schrankenbäume und zusätzliche Ausstattung Teil B verwenden.
Ausstattungsindizes für Teil B
| Ausstattung des Schrankenbaums | Index |
|---|---|
| Schutzgummi XBA13 | 0 |
| Schutzgummi mit Leuchten XBA4/XBA6/XBA18 | 1 |
| WA12 | 4 bei separatem XBA5, 5,15 m; 3 bei 5,00, 6,33 und 7,33 m |
| WA13 | 2 bei separatem XBA5, 5,15 m; 1 bei 5,00 und 6,33 m; bei 7,33 m unzulässig |
Für jedes verwendete Zubehörteil den entsprechenden Index addieren. Die Zeilen „Gummi“ und „Gummi mit Beleuchtung“ sind Alternativen und werden nicht miteinander addiert. Jedes zusätzliche Zubehörteil erhöht die Belastung; Summe und Stückzahl müssen innerhalb des zulässigen Bereichs der jeweiligen Konfiguration bleiben. Ein Strich kennzeichnet eine unzulässige Kombination.
| Genaue Konfiguration des Schrankenbaums | Befestigung anhand der Indexsumme |
|---|---|
| XBA5, 5,15 m | 0–2: A / 2 3–5: A / 2 6–7: A / 3 |
| 2 × XBA15, auf 5,00 m gekürzt | 0–2: A / 2 3–5: A / 3 |
| 2 × XBA15, 6,33 m | 0–2: B / 1 3–5: B / 2 |
| XBA15 + XBA14, 7,33 m | 3–4: B / 3 5–6: B / 2 Gummi oder Gummi mit Beleuchtung: Bereich A, B / 2. WA13 ist unzulässig. |
Die angegebenen Positionen nur bei identischer Halterung und Federanordnung wie abgebildet verwenden. Bei abweichender mechanischer Ausführung nach der mit der jeweiligen Schranke gelieferten Anleitung vorgehen; die Lochpositionen verschiedener Ausführungen nicht miteinander vertauschen.
Wenn die Tabelle die Länge, Ausstattung oder resultierende Summe nicht abdeckt, die Befestigung nicht schätzen. Vor dem Versetzen der Feder muss ein Techniker den Schrankenbaum sichern und die Federvorspannung gefahrlos lösen. Den Schrankenbaum nicht bei gespannter Feder aus der Halterung nehmen.
Prüfung des Gleichgewichts bei 45°, 20° und 70°
- Netzversorgung und Akku trennen. Den Schrankenbaum sicher festhalten, das Getriebe entriegeln und ungefähr auf 45°.
- steigt der Schrankenbaum, die Vorspannung durch Drehen der Feder A verringern im Uhrzeigersinn. Sinkt er, erhöhen Sie die Vorspannung durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn.
- Die Prüfung ungefähr bei 20° und 70°. Der Schrankenbaum darf sich nicht deutlich selbstständig bewegen oder beschleunigt nach unten fallen.
- Die Feder gemäß Abbildung mit Mutter B gegen Verdrehen sichern; festen Sitz prüfen.
- Nach Abschluss das Getriebe verriegeln.
Bei entriegeltem Antrieb darf die Kraft für die manuelle Bewegung beim Öffnen oder Schließen in keiner Position ungefähr 45 N. Dies ist die Obergrenze der zulässigen Unwucht und kein Einstellziel. Die Kraft wird senkrecht zum Schrankenbaum in 1 m Abstand von der Drehachse gemessen; sie entspricht nicht der Aufprallkraft des angetriebenen Schrankenbaums.
Mechanische Anschläge
Nach dem Entriegeln den gesamten Bewegungsweg von Hand durchfahren. Mit den Anschlagschrauben die waagerechte Schließposition und die senkrechte Öffnungsposition einstellen und anschließend die Sicherungsmuttern festziehen. Anschließend die Einlernprozedur der Positionen Set 2. Das elektronische Einlernen ersetzt keine korrekt eingestellten mechanischen Anschläge.
Verkabelung und Trennung der Stromversorgung
Die 230-V-Netzleitung an die Netzklemmen L/N und den Schutzleiter gemäß der Originalinstallation anschließen. Das Kabel mit der Kabelverschraubung zugentlasten und sichern. An die Steuereingänge und BlueBUS keine 230 V anlegen. Motorstromkreise und Zubehörstromkreise nicht vertauschen.
| Leitung | Querschnitt und Länge |
|---|---|
| Netz 230 V | 3 × 1,5 mm² bis 30 m; bei größerer Länge 3 × 2,5 mm² und entsprechend dimensionierte Erdung. |
| BlueBUS | 2 × 0,5 mm² bis 20 m; bis 40 m 2 × 1 mm² verwenden. |
| Schlüsselschalter | 2 Kabel mit je 2 × 0,25 mm² bis 30 m; alternativ ein Kabel mit 4 × 0,5 mm². |
| OPEN / CLOSE | 2 × 0,25 mm² bis 30 m je Eingang. |
| Warnleuchte / Anzeige | 2 × 0,5 mm² bis 30 m; die Gerätespannung muss der Ausgangseinstellung entsprechen. |
| Master–Slave | 2 × 1 mm² bis 20 m. |
| Antenne | Koaxialkabel RG58, höchstens 15 m; empfohlen wird eine Länge unter 5 m. |
Steuergerät BCU1 R10: Schaltplan und Klemmen
Vor dem Anschließen Netzversorgung und Akku trennen. Die Klemmenleisten sind abnehmbar; die Leiter entsprechend der Kennzeichnung auf der jeweiligen Platine anschließen. Der folgende Schaltplan gilt für die Steuerung mit Display und Drehwahlschalter.
Die Netzzuleitung muss über eine Schutzerdung PE und eine geeignete Vorrichtung zur vollständigen Netztrennung verfügen. Der Anschluss an 230 V und die Überprüfung der Schutzmaßnahmen sind von einer qualifizierten Elektrofachkraft durchzuführen. Netzspannung darf nicht an Steuer- oder Zubehörklemmen gelangen.
| Klemme / Anschluss | Was wird hier angeschlossen? |
|---|---|
| FLASH | Warnleuchte, standardmäßig 12 V, max. 21 W. OU2 ändert Funktion und Spannung; vor dem Anschließen die aktuelle Einstellung prüfen. |
| LIGHT | Schrankenbaumbleuchtung, Standardstromkreis 24 V, max. 10 W; Funktion OU1. |
| OGI | Schrankenanzeige 24 V, max. 10 W; das Verhalten wird durch OU3 bestimmt. |
| BlueBUS | Zweidrahtige Stromversorgung und Kommunikation für kompatibles Zubehör, ohne Polaritätsvorgabe. |
| STOP | NO, NC oder 8,2 kΩ; der Typ wird beim Einlernen erkannt. Eine anschließende Zustandsänderung stoppt den Bewegungsablauf. |
| SbS / OPEN / CLOSE | Potenzialfreie Schaltkontakte NO für Schrittbetrieb, Öffnen oder Schließen. Die Belegung von In1–In3 kann geändert werden. |
| HP SbS | NO-Steuereingang mit hoher Priorität, standardmäßig In4 = 6. |
| LOOP1 / LOOP2 | Anschluss des Ausgangs eines Induktionsschleifendetektors. Die Schleife selbst wird nicht direkt als Steuerkontakt angeschlossen. |
| MASTER–SLAVE | Kommunikation zwischen zwei gegenüberliegenden Schranken; Verbindung 1–1 und 2–2 beibehalten. |
| SAFETY | NC-Sicherheitskontakt des abklappbaren Schrankenbaums entsprechend der verwendeten Ausstattung. |
| INTERNAL LIGHT | Eigener Anschluss für XBA7 oder XBA8, Funktion OU4. |
| ANTENNE / SM | Koaxialantenne und separate Buchse des kompatiblen Empfängers. |
BlueBUS-Lichtschranken und STOP-Eingang
EPMB-Lichtschranken werden parallel an die beiden BlueBUS-Leiter angeschlossen. TX und RX eines Paars müssen dieselbe Adresse haben; ein weiteres Paar benötigt eine andere. Verwenden Sie zum Schutz des Durchfahrtsbereichs je nach Position und Funktion die Adressen FOTO, FOTO II, FOTO 1 oder FOTO 1 II. FA1/FA2 sind Befehlsadressen zum Öffnen und ersetzen nicht die Sicherheitsfunktion der Lichtschranken.
Nach dem Hinzufügen oder Entfernen von Lichtschranken oder nach einer Änderung am STOP-Eingang führen Sie Set 1 und einen neuen Test der Sicherheitsfunktionen durch. Deaktivieren Sie den STOP-Eingang nicht durch Überbrücken eines Fehlers; beim Anschluss mehrerer Sicherheitseinrichtungen müssen deren Typ und Überwachung berücksichtigt werden.
Für die angegebene BCU1-R10-Konfiguration beträgt die BlueBUS-Belastung höchstens 10 BlueBUS-Einheiten. Berechnen Sie den Verbrauch anhand der Anleitung der einzelnen Geräte; die Anzahl der Einheiten entspricht nicht automatisch der Anzahl der physischen Elemente.
Beleuchtung, Warnleuchte und Ampel
XBA6 / XBA18 werden gemäß der jeweiligen Anleitung in der Nut des Schrankenbaums montiert. XBA7 und XBA8 werden an INTERNAL LIGHT angeschlossen. Prüfen Sie vor jeder Änderung an OU1–OU4 die Spannung und die maximale Leistungsaufnahme des Ausgangs. Verwechseln Sie den Ampelanschluss nicht mit der Klemme für eine herkömmliche externe Warnleuchte.
Stromversorgung für weiteres 24-V-Zubehör
Separater Ausgang 24 V DC für Zusatzgeräte mit einer Toleranz von −30 % bis +10 % und einem maximal verfügbaren Strom von insgesamt 500 mA. Addieren Sie die Stromaufnahme aller auf diese Weise versorgten Geräte. An der zweipoligen Klemmenleiste mit der Kennzeichnung − + 24 V befindet sich, von der unten abgebildeten Seite aus gesehen, links die Minusklemme (−) und rechts die Plusklemme (+).
| Klemme des 24-V-Hilfsausgangs | Versorgungsleitung für Zubehör |
|---|---|
| Links: − | Minus (−), am Gerät mit 0 V oder GND gekennzeichnet. |
| Rechts: + | Plus (+), am Gerät mit +24 V gekennzeichnet. |
Diese Kennzeichnung gilt für den unten abgebildeten separaten 24-V-Ausgang. BlueBUS-Lichtschranken werden ohne Beachtung der Polarität an die dafür vorgesehenen BlueBUS-Klemmen angeschlossen. Die Befehlseingänge SbS, OPEN, CLOSE und HP SbS verwenden potenzialfreie Kontakte; legen Sie keine externe Spannung an sie an.
Erste Inbetriebnahme und Einlernen
Vor dem Einschalten muss der Schrankenbaum mit der gesamten Ausstattung montiert, ausbalanciert und gesichert sein. Prüfen Sie die Anschläge, den Richtungsschalter, die Sicherheitseinrichtungen und den freien Durchfahrtsbereich. Nach dem Netzanschluss sollten das Display und die LEDs der Lichtschranken leuchten; bei Standardeinstellung darf die Warnleuchte ohne Bewegung nicht leuchten.
1. Set → 1: BlueBUS und STOP einlernen
- Drehen Sie den Drehschalter, bis Set.
- Drücken Sie den Drehschalter kurz, wählen Sie den Wert 1 und bestätigen Sie durch erneutes Drücken.
- Die Steuerung erkennt die angeschlossenen Geräte und den Typ des STOP-Eingangs. Führen Sie das Einlernen auch dann durch, wenn kein Zubehör angeschlossen ist.
Bleibt der Fehler E01 bestehen, überprüfen Sie die Verkabelung und Kompatibilität; das Einlernen ohne Beseitigung der Ursache zu wiederholen, reicht nicht aus.
2. Set → 2: mechanische Positionen einlernen
- Entriegeln Sie den Motor, bringen Sie den Schrankenbaum von Hand ungefähr in die Position 45° und verriegeln Sie das Getriebe.
- Wählen Sie am Drehschalter Set → 2 und bestätigen Sie.
- Lassen Sie die Steuerung den gesamten Bewegungsweg einlernen. Der Ausgleichsarm muss die eingestellten mechanischen Anschläge erreichen.
- Erreicht er die Anschläge nicht, brechen Sie das Einlernen durch Drücken des Drehschalters ab, korrigieren Sie die Mechanik und starten Sie erneut. Nach jeder Unterbrechung muss der Vorgang von Anfang an wiederholt werden.
Menü 8.8.8. startet das schnelle gemeinsame Einlernen der Geräte und Positionen. Auch bei dieser Auswahl bringen Sie den Schrankenbaum zunächst von Hand ungefähr in die Position 45° und verriegeln Sie das Getriebe. Der Bewegungsbereich muss frei bleiben. Beim Einlernen der Geräte und Positionen werden keine Fernbedienungstasten gespeichert.
3. Bewegungs- und Sicherheitsprüfung
Führen Sie mit den Tasten OPEN und CLOSE mehrere vollständige Bewegungszyklen durch. Der Schrankenbaum muss vor den Anschlägen abbremsen; er darf nicht hängen bleiben, plötzlich absinken oder stark vibrieren. Prüfen Sie jedes Lichtschrankenpaar, den STOP-Eingang, die Entriegelung, einen Stromausfall und gegebenenfalls den Master–Slave-Betrieb.
Der Techniker muss auch das Risiko prüfen, dass der Schrankenbaum eine Person anhebt: Für die Prüfung wird eine Last von 20 kg in der Mitte des Schrankenbaums verwendet; beim Öffnen darf der Schrankenbaum nicht mehr als 50 cm über die geschlossene Position hinaus angehoben werden. Messen Sie die Aufprallkraft gemäß den Anforderungen der jeweiligen Installation; Lichtschranken und eine Verringerung der Kraft allein ersetzen keine vollständige Risikobeurteilung.
Programmierung der BCU1 R10 mit dem Drehschalter
Die Steuerung wird mit einem Drehschalter und einem dreistelligen Display eingestellt. Notieren Sie vor einer Änderung den ursprünglichen Wert; Änderungen an Kraft, Geschwindigkeit und Sicherheitsfunktionen erfordern eine erneute Prüfung der Schranke.
- Wählen Sie durch Drehen des Drehschalters in eine der beiden Richtungen den Parametercode aus.
- Drücken Sie kurz darauf und lassen Sie ihn wieder los. Der gespeicherte Wert wird angezeigt; das Display leuchtet dauerhaft.
- Wählen Sie durch Drehen einen neuen Wert aus. Während der Auswahl blinkt das Display.
- Bestätigen Sie den Wert durch Drücken und Loslassen. Die Steuerung kehrt zur Parameterauswahl zurück.
Die Auswahl ESC beendet die Änderung, ohne sie zu speichern. Die Anzeige --- bedeutet, dass die Konfiguration über OVIEW eingestellt wurde; es handelt sich nicht um einen weiteren auswählbaren Wert. In den Tabellen ist die bestätigte Werkseinstellung fett hervorgehoben; die tatsächliche Steuerung kann bei der Montage geänderte Werte aufweisen.
Betriebsfunktionen F01–F09
| Parameter und Zweck | Werte und Verhalten |
|---|---|
| F01 – Automatisches Schließen Gilt nach dem vollständigen Öffnen. | OFF – halbautomatischer Betrieb: Schließen per Befehl (Werkseinstellung) On – Schließen nach Ablauf der Zeit t01 |
| F02 – Schließen nach Lichtschranke Nach Freigabe der ausgewählten Sicherheitseinrichtung läuft die Zeit t10. | OFF – ausgeschaltet (Werkseinstellung) 1 – nur bis zur Freigabe der Lichtschranke öffnen: Ein Eingriff stoppt die Bewegung; nach Freigabe läuft t10 ab und das Tor schließt 2 – vollständig öffnen: Ein Eingriff bewirkt die vollständige Öffnung; ein neuer Öffnungsbefehl während t10 hebt das anschließende Schließen auf 3 – vollständig öffnen 2: wie Wert 2, aber ein neuer Öffnungsbefehl während t10 hebt das anschließende Schließen nicht auf |
| F03 – Gerät für F02 | 1 – Lichtschranken und als Lichtschranken konfigurierte Schleifen (Werkseinstellung) 2 – nur Lichtschranken 3 – nur als Lichtschranken konfigurierte Schleifen |
| F04 – Schließen nach Wiederkehr der Stromversorgung Beurteilen Sie vor der Aktivierung die Sicherheit einer automatischen Bewegung nach einem Stromausfall. | OFF – ausgeschaltet (Werkseinstellung) 1 – ist der Schrankenbaum nicht geschlossen, blinkt die Schranke nach Wiederkehr der Stromversorgung während t09 vor und schließt dann 2 – setzt das automatische Schließen wieder in Gang, wenn vor dem Stromausfall die Pausenzeit lief |
| F05 – Stand-by Wird nach Ablauf der Zeit t04 aktiviert; ein neuer Befehl nimmt den Betrieb wieder auf. | OFF – ausgeschaltet (Werkseinstellung) 1 – schaltet das Display, BlueBUS, die Ausgänge und einen Teil der internen Schaltkreise aus 2 – schaltet BlueBUS aus 4 – aktiviert bei Batteriebetrieb automatisch den vollständigen Stand-by |
| F06 – Anlaufkraft | OFF – ausgeschaltet (Werkseinstellung) On – beim Start aus geöffneter oder geschlossener Position wird kurzzeitig die maximale Leistung eingesetzt, um die Haftreibung zu überwinden |
| F07 – Notöffnung Erfordert eine angeschlossene und funktionsfähige Batterie. | OFF – ausgeschaltet (Werkseinstellung) On – öffnet den Schrankenbaum bei einem Ausfall der Netzstromversorgung automatisch |
| F09 – Master / Slave | OFF – Hauptschranke Master (Werkseinstellung) On – untergeordnete Schranke Slave; siehe Master–Slave-Verfahren |
Zeiten, Geschwindigkeiten, Kraft und Eingangsfunktionen
| Parameter und Zweck | Verfügbare Werte |
|---|---|
| 8.8.8. – Schnelleinlernung | Startet das Einlernen von BlueBUS, STOP und den Positionen in einer Sequenz. Erfüllen Sie zunächst die Voraussetzungen für die Inbetriebnahme. |
| Set – Einlernen | 1 – BlueBUS- und STOP-Geräte 2 – geöffnete und geschlossene Position |
| Prn – Programm | 000 – Basisprogramm (Werkseinstellung) 001 / 002 / 003 – reservierte personalisierte Programme; werden normalerweise nicht verwendet |
| t01 – Pause vor dem Schließen Wirksam bei F01 = On. | 0–250 s Werkseinstellung: 20 s |
| t02 – Vorwarnblinken beim Öffnen Zeit zwischen dem Einschalten der Warnleuchte und dem Beginn des Öffnens. | 0–5,0 s Werkseinstellung: 0 s |
| t03 – Vorwarnblinken beim Schließen Zeit zwischen dem Einschalten der Warnleuchte und dem Beginn des Schließens. | 0–5,0 s Werkseinstellung: 0 s |
| t04 – Stand-by-Verzögerung Zeit vom Ende des Bewegungsablaufs bis zur Aktivierung von F05, sofern diese Funktion eingeschaltet ist. | 0–60 s Werkseinstellung: 60 s |
| t06 – Verzögerung des Elektromagneten Nach dem Abschalten des Verriegelungselektromagneten wird vor dem Öffnen eine Wartezeit eingehalten. Wird nur bei installiertem Elektromagneten und entsprechend konfiguriertem Ausgang verwendet. | 0–3,0 s Werkseinstellung: 0,2 s |
| t07 – Einschaltdauer der Zusatzbeleuchtung Leuchtdauer des als Zusatzbeleuchtung konfigurierten Ausgangs. | 0–250 s Werkseinstellung: 60 s |
| t09 – Vorwarnblinken nach Wiederkehr der Stromversorgung Wird von Funktion F04 verwendet. | 0–20 s Werkseinstellung: 5 s |
| t10 – Schließen nach Lichtschranke Zeit nach Freigabe der Einrichtung bei eingeschaltetem F02. | 0–250 s Werkseinstellung: 5 s |
| SPO – Öffnungsgeschwindigkeit | 1 – niedrigste 2 – Stufe 2 3 – Stufe 3 4 – höchste (Werkseinstellung) |
| SPC – Schließgeschwindigkeit | 1 – niedrigste 2 – Stufe 2 3 – Stufe 3 4 – höchste (Werkseinstellung) |
| SLO – Verlangsamung beim Öffnen | 1 – niedrigste Geschwindigkeit 2 – mittlere Geschwindigkeit (Werkseinstellung) 3 – höchste Geschwindigkeit |
| SLC – Verlangsamung beim Schließen | 1 – niedrigste Geschwindigkeit 2 – mittlere Geschwindigkeit (Werkseinstellung) 3 – höchste Geschwindigkeit |
| PLO – Verlangsamungsposition beim Öffnen Abstand zwischen der Endposition und dem Beginn der Verlangsamung. | 1 – 0° (Werkseinstellung) 2 – ca. 10° 3 – ca. 20° |
| PLC – Verlangsamungsposition beim Schließen Abstand zwischen der Endposition und dem Beginn der Verlangsamung. | 1 – 0° (Werkseinstellung) 2 – ca. 10° 3 – ca. 20° |
| FrO – Kraft beim Öffnen Ersetzt nicht den mechanischen Ausgleich. | 1 – niedrigste 2 – Stufe 2 3 – mittel (Werkseinstellung) 4 – Stufe 4 5 – Stufe 5 6 – höchste |
| FrC – Kraft beim Schließen Ersetzt nicht den mechanischen Ausgleich. | 1 – niedrigste 2 – Stufe 2 3 – mittel (Werkseinstellung) 4 – Stufe 4 5 – Stufe 5 6 – höchste Stufe |
| tF – Ansprechzeit der Kraftbegrenzung Ein höherer Wert verlängert die Zeit bis zur Erkennung eines Hindernisses. | 3–32, jede Einheit = 30 ms Bereich 90–960 ms Werkseinstellung: 3 = 90 ms |
| In1 – SbS-Eingang | Verfügbare Codes: 0, 1, 3, 4, 6, 7, 8, 11, 12, 16, 19, 20, 21, 22, 25, 26, 27, 28, 29, 30. Werkseinstellung: 1 Bedeutung der Eingangscodes; bei In2 steuert Code 25 nur Master. |
| In2 – OPEN-Eingang | Verfügbare Codes: 0, 1, 3, 4, 6, 7, 8, 11, 12, 16, 19, 20, 21, 22, 25, 26, 27, 28, 29, 30. Werkseinstellung: 3 Bedeutung der Eingangscodes; bei In2 steuert Code 25 nur Master. |
| In3 – CLOSE-Eingang | Verfügbare Codes: 0, 1, 3, 4, 6, 7, 8, 11, 12, 16, 19, 20, 21, 22, 25, 26, 27, 28, 29, 30. Werkseinstellung: 4 Bedeutung der Eingangscodes; bei In2 steuert Code 25 nur Master. |
| In4 – HP-SbS-Eingang | Verfügbare Codes: 0, 1, 3, 4, 6, 7, 8, 11, 12, 16, 19, 20, 21, 22, 25, 26, 27, 28, 29, 30. Werkseinstellung: 6 Bedeutung der Eingangscodes; bei In2 steuert Code 25 nur Master. |
| SE1 – Schrittfolge | 1 – Industrie-Modus: halbautomatisches Öffnen, Schließen durch Gedrückthalten des Befehls 2 – Öffnen – Stopp – Schließen – Stopp 3 – Öffnen – Stopp – Schließen – Öffnen 5 – Wohnbereich-Schrittbetrieb (Werkseinstellung) 6 – Steuerung durch Gedrückthalten des Befehls |
| SE3 – OPEN-Sequenz | 1 – Öffnen – Stopp – Öffnen 2 – Öffnungsmodus für Wohnbereiche (Werkseinstellung) 3 – Öffnen durch Gedrückthalten des Befehls |
| SE4 – CLOSE-Sequenz | 1 – Schließen – Stopp – Schließen 2 – Schließmodus für Wohnbereiche (Werkseinstellung) 3 – Schließen durch Gedrückthalten des Befehls |
| SE5 – Lichtschrankenfunktion beim Schließen | 1 – anhalten und die Bewegungsrichtung zum Öffnen umkehren (Werkseinstellung) 4 – vorübergehend anhalten; nach Freigabe der Lichtschranke öffnen 5 – vorübergehend anhalten; nach Freigabe der Lichtschranke schließen |
| SE6 – STOPP beim Öffnen | 1 – sofort anhalten 2 – anhalten und die Bewegungsrichtung kurz zum Schließen umkehren (Werkseinstellung) |
| SE7 – STOPP beim Schließen | 1 – sofort anhalten 2 – anhalten und die Bewegungsrichtung kurz zum Öffnen umkehren (Werkseinstellung) |
| SE8 – Hindernis beim Öffnen | 2 – anhalten und die Bewegungsrichtung kurz zum Schließen umkehren (Werkseinstellung) 3 – anhalten und die Bewegungsrichtung vollständig zum Schließen umkehren |
| SE9 – Hindernis beim Schließen | 2 – anhalten und die Bewegungsrichtung kurz zum Öffnen umkehren 3 – anhalten und die Bewegungsrichtung vollständig zum Öffnen umkehren (Werkseinstellung) |
| LO1 – LOOP1-Funktion | 1 – Öffnen – Öffnen, Schließer (NO) (Werkseinstellung) 2 – Schließen – Schließen, Schließer (NO) 4 – Lichtschranke, Öffner (NC) |
| LO2 – LOOP2-Funktion | 1 – Öffnen – Öffnen, Schließer (NO) 2 – Schließen – Schließen, Schließer (NO) (Werkseinstellung) 4 – Lichtschranke, Öffner (NC) |
Bei Steuerung durch Gedrückthalten des Befehls bewegt sich der Arm nur, solange der Kontakt aktiv ist. Im Wohnbereich-Modus kann der Öffnungsvorgang nicht durch weitere Befehle unterbrochen werden; prüfen Sie das Verhalten vor der Verwendung in Ihrer eigenen Konfiguration. F02 legt das anschließende Schließen nach Freigabe der Schutzeinrichtung fest, SE5 die Reaktion des Arms bei Auslösung während des Schließens – die Einstellungen sind nicht zu verwechseln.
Bedeutung der Befehlscodes In1–In4
| Code | Befehl |
|---|---|
| 0 | Kein Befehl. |
| 1 | Schrittbetrieb gemäß SE1. |
| 3 | Öffnen gemäß SE3. |
| 4 | Schließen gemäß SE4. |
| 6 | Schrittbetrieb mit hoher Priorität, auch bei softwareseitiger Sperre wirksam. |
| 7 | Öffnen und softwareseitig sperren. |
| 8 | Schließen und softwareseitig sperren. |
| 11 | Zeitgesteuertes Zusatzlicht einschalten; es erlischt nach der eingestellten Zeit. |
| 12 | Zusatzlicht ein-/ausschalten; die eingestellte Zeit gilt ebenfalls. |
| 16 | Lichtschranke. |
| 19 | Softwareseitige Sperre aufheben und öffnen. |
| 20 | Softwareseitige Sperre aufheben und schließen. |
| 21 | Öffnen durch BlueBUS-Befehlslichtschranken zulassen. |
| 22 | Öffnen durch BlueBUS-Befehlslichtschranken deaktivieren. |
| 25 | Schrittbetrieb von Master und Slave; bei In2 steuert der Befehl nur Master. Prüfen Sie die Zuordnung vor dem Betrieb durch einen Test beider Arme. |
| 26 | Master und Slave öffnen. |
| 27 | Master und Slave schließen. |
| 28 | Schrittbetrieb nur für Slave. |
| 29 | Nur Slave öffnen. |
| 30 | Nur Slave schließen. |
Ausgänge OU1–OU4 und Signalisierung
Eine Änderung der Funktion kann auch die Ausgangsspannung verändern. Externe 24-V-Funktionen sind am jeweiligen Ausgang auf 10 W begrenzt; die 12-V-Blinkleuchte an FLASH ist auf 21 W begrenzt. Prüfen Sie vor dem Anschließen stets das Gerät, die Spannung und die Leistungsaufnahme. INTERNAL LIGHT ist ein Anschluss für das interne Modul XBA7/XBA8.
| Ausgang | Code und Funktion |
|---|---|
| OU1 – LIGHT | 0 – 24-V-Blinkleuchte 1 – OGI-Anzeige 2 – Schranke geschlossen 3 – Schranke geöffnet 4 – Blinklicht des Schrankenbaums (Werkseinstellung) 5 – Wartungsanzeige 6 – Zusatzbeleuchtung 8 – rote Ampel 9 – grüne Ampel 10 – Funkkanal 1 11 – Funkkanal 2 12 – Funkkanal 3 13 – Funkkanal 4 14 – Haltemagnet |
| OU2 – FLASH | 0 – Warnleuchte 24 V 1 – Warnleuchte 12 V (Werkseinstellung) 2 – OGI-Anzeige 3 – Schranke geschlossen 4 – Schranke geöffnet 5 – Blinklicht des Schrankenbaums 6 – Wartungsanzeige 7 – Zusatzbeleuchtung 9 – rote Ampel 10 – grüne Ampel 11 – Funkkanal 1 12 – Funkkanal 2 13 – Funkkanal 3 14 – Funkkanal 4 15 – Haltemagnet |
| OU3 – OGI | 0 – Warnleuchte 24 V 1 – OGI-Anzeige 2 – Schranke geschlossen (Werkseinstellung) 3 – Schranke geöffnet 4 – Blinklicht des Schrankenbaums 5 – Wartungsanzeige 6 – Zusatzbeleuchtung 8 – rote Ampel 9 – grüne Ampel 10 – Funkkanal 1 11 – Funkkanal 2 12 – Funkkanal 3 13 – Funkkanal 4 14 – Haltemagnet |
| OU4 – INTERNAL LIGHT | 0 – Warnleuchte (Werkseinstellung) 1 – OGI-Anzeige 2 – Schranke geschlossen 3 – Schranke geöffnet 4 – Zusatzbeleuchtung 5 – rote Ampel 6 – grüne Ampel 7 – Einbahnampel 8 – wechselnde Einbahnampel 9 – Fußgängerampel |
| Signalisierungsmodus | Bedeutung |
|---|---|
| Warnleuchte | Blinkt während der Bewegung: 0,5 s ein / 0,5 s aus. |
| OGI | Geschlossen: aus; beim Öffnen: langsames Blinken; beim Schließen: schnelles Blinken; geöffnet: leuchtet. |
| Schranke geschlossen / geöffnet | Leuchtet nur in der gewählten Endposition. |
| Blinklicht des Schrankenbaums | Blinkt im 0,5-s-Takt, auch wenn der Schrankenbaum stillsteht. |
| Wartung | Unter 80 % der eingestellten Anzahl: leuchtet beim Öffnungsbeginn 2 s lang. Zwischen 80 und 100 %: blinkt während der Bewegung. Über 100 %: blinkt dauerhaft. |
| Zusatzbeleuchtung | Leuchtet während der Bewegung und danach bis zum Ablauf von t07. |
| Rote Ampel | Blinkt beim Schließen langsam, leuchtet im geschlossenen Zustand und ist ansonsten aus. |
| Grüne Ampel | Blinkt beim Öffnen langsam, leuchtet im geöffneten Zustand und ist ansonsten aus. |
| Funkkanäle | Der Befehl des jeweiligen Kanals schaltet den Ausgang; der gleichzeitig an die Steuerung gerichtete Befehl wird ignoriert. |
| Haltemagnet | Bei geschlossener Schranke aktiviert; vor dem Öffnen wird er ausgeschaltet und die Steuerung wartet die Zeit t06 ab. |
| OU4 = 7 | Grün bei geöffnetem Schrankenbaum, in allen anderen Zuständen rot. |
| OU4 = 8 | Für die Innenseite In2 oder LOOP1 verwenden und auf Öffnen einstellen; für die Außenseite In3 oder LOOP2 verwenden und auf Öffnen einstellen. Grün wird der Seite zugeordnet, von der der Befehl kam; auf der gegenüberliegenden Seite leuchtet Rot. Bei geschlossener oder sich schließender Schranke leuchtet auf beiden Seiten Rot. |
| OU4 = 9 | Bei geschlossener Schranke innen Grün und außen Rot; bei geöffneter Schranke umgekehrt. In Zwischenpositionen leuchtet auf beiden Seiten Rot. |
Zähler, Versionen und Servicedaten
| Menü | Verwendung |
|---|---|
| MnP – Eingestellte Anzahl der Bewegungszyklen | Nach dem Drücken werden nacheinander angezeigt: a = Einer, b = Tausender, c = Millionen. Wird für die Wartungsanzeige verwendet. |
| MnE – Anzahl der ausgeführten Bewegungszyklen | Nach dem Drücken werden nacheinander angezeigt: t = Einer, u = Tausender, v = Millionen. |
| ErS – Löschen | 1 – Geräte; 2 – Positionen; 3 – Funktionswerte; 5 – alles. Ablauf und anschließendes Einlernen. |
| Fir – Firmwareversion | Zweimaliges Drücken zeigt zwei dreistellige Teile der Kennung an. |
| Hdr – Hardwareversion | Dreimaliges Drücken zeigt drei dreistellige Teile der Kennung an. |
| din – Eingangsdiagnose | Zustände der Eingänge und des Displays. |
Der Servicezähler wird durch das Zurücksetzen der Steuerplatine nicht ersetzt. Setzen Sie ihn zurück über OVIEW erst nach durchgeführter und dokumentierter Wartung.
Zwei gegenüberliegende Schranken: Master–Slave
Zwei vollständige Schrankenanlagen lassen sich synchronisieren. Jede Anlage hat einen eigenen Motor, eine eigene Steuerung und eine eigene Stromversorgung; sie werden nicht wie zwei Motoren an einer Steuerplatine miteinander verbunden. Verbinden Sie die Kommunikationsklemmen 1–1 und 2–2 mit einer Leitung mit 2 × 1 mm² bei einer Länge von bis zu 20 m.
- Schließen Sie an beiden Schrankenanlagen die Montage, die Richtungseinstellung, den Ausgleich und den elektrischen Anschluss ab.
- Führen Sie an der Slave-Schranke Set 1 und Set 2 aus, stellen Sie ihre Geschwindigkeiten, die Verlangsamung und die Kraft ein und konfigurieren Sie anschließend F09 = On.
- Führen Sie an der Master-Schranke Set 1 und Set 2 aus. Bis dahin kann der Slave den Kommunikationsfehler E05 anzeigen.
- Geben Sie an der Master-Steuerung einen Befehl und überprüfen Sie die Bewegung beider Schrankenbäume sowie die Sicherheitseinrichtungen.
Gemeinsame BlueBUS-Geräte und der Empfänger gehören an den Master. Eigene SbS/OPEN/CLOSE-Befehle am Slave können nur dessen Arm steuern. Geschwindigkeit, Verlangsamung, Verlangsamungsposition und Kraft werden für jede Schranke einzeln eingestellt. Bei einer Notstromversorgung benötigt jede Schranke eine eigene PS224..
Fernbedienung und Notstromversorgung
Empfänger und Handsender
Die Platine verfügt über eine SM-Buchse für einen kompatiblen Empfänger. Aktuelle Auswahl OXIBD ermöglicht die Verwendung geeigneter Handsender, zum Beispiel ON2E. Schließen Sie den Empfänger nur bei getrennter Netz- und Batterieversorgung an. Speichern und Löschen der Handsender richten sich nach dem jeweiligen Empfänger; ein Reset der Steuerplatine ersetzt nicht dessen Funkprogrammierung.
PS224 bei Stromausfall
PS224 wird erst nach Abschluss der Montage und Programmierung angeschlossen: Trennen Sie das Gerät vom Stromnetz, setzen Sie die Batterie ein und verbinden Sie das vorgesehene Kabel mit dem Notstromanschluss. Stellen Sie anschließend die Netzversorgung wieder her. Der Modus F05 = 4 kann den Verbrauch bei Batteriebetrieb begrenzen. Die Funktion F07 = On veranlasst bei Netzausfall und vorhandener Batterie das Öffnen; sie ist standardmäßig nicht aktiviert.
Solemyo SYKCE30 ist eine andere Art der Stromversorgung. Bei Anschluss des Solemyo darf die Schranke nicht gleichzeitig an das 230-V-Stromnetz angeschlossen sein. Beurteilen Sie die Kapazität der Stromquelle anhand der Anzahl der Bewegungszyklen und des installierten Zubehörs.
Fehlerdiagnose und -behebung
Lesen Sie zunächst den Code auf dem Display ab oder zählen Sie die kurzen Blinksignale. Die Diagnosefolge wiederholt sich nach einer Pause von etwa 1 s; normales Blinken während der Bewegung ist kein Fehlercode.
Wenn die Schranke nicht reagiert oder sich falsch bewegt
| Symptom | Zu prüfen |
|---|---|
| Der Handsender reagiert nicht und seine LED leuchtet nicht | Überprüfen Sie die Batterie des Handsenders. |
| Die LED des Handsenders leuchtet, aber die Schranke reagiert nicht | Überprüfen Sie, ob der Handsender gespeichert und mit dem installierten Empfänger kompatibel ist; Empfänger und Fernbedienung. |
| Das Display leuchtet nicht und kein Befehl wird ausgeführt | Ein Techniker überprüft die Stromversorgung und die Sicherungen F1/F2. Die Sicherung darf erst nach Ermittlung der Ursache und nur durch eine Sicherung desselben Typs und Nennwerts ersetzt werden; überbrücken Sie die Sicherung nicht. |
| Der Befehl wird ausgelöst, aber der Bewegungszyklus beginnt nicht | Beobachten Sie bei einem kabelgebundenen Befehl die LED des entsprechenden Eingangs. Wenn die Warnleuchte einen Fehler meldet, verwenden Sie die nachstehende Codetabelle. |
| Der Arm ändert sofort die Richtung oder bewegt sich ungewöhnlich langsam | Überprüfen Sie zuerst die Auswuchtung, den freien Lauf, Anschläge und Endschalter. Wenn die Platine die Endposition nicht erkennt, müssen die Schalter und die Positionslernfunktion. |
| Der Arm bewegt sich in die entgegengesetzte Richtung | Überprüfen Sie die Federseite und den Richtungsschalter. Vertauschen Sie die Drähte nicht auf Verdacht. |
| Code / Signal | Zu überprüfen |
|---|---|
| E01 / 1 Blinksignal | Änderung oder nicht eingelernte BlueBUS-/STOP-Geräte. Überprüfen Sie die Verkabelung und führen Sie anschließend Set 1. |
| E02 | Positionen nicht eingelernt; führen Sie nach Überprüfung der Anschläge und Auswuchtung Set 2. |
| E03 | Endschalter vertauscht; überprüfen Sie die Bewegungsrichtung und die elektrische Verkabelung der Schalter. |
| E04 | Encoder-Signal fehlt; ein Techniker überprüft den Anschluss und das Sensorkabel. |
| E05 | Kommunikationsfehler Master–Slave; überprüfen Sie die Polarität und das Einlernen beider Schranken. |
| E06 / 5 Blinksignale | Fehler im Parameterspeicher. Trennen Sie alle Stromquellen und schließen Sie sie wieder an; versuchen Sie es erneut. Bleibt der Fehler bestehen, ist eine Wartung erforderlich, gegebenenfalls ein vollständiger Reset und erneutes Einlernen. |
| E07 / 7 Blinksignale | Interner Elektronikfehler. Trennen Sie alle Stromquellen; tritt der Fehler erneut auf, veranlassen Sie eine Wartung. |
| E08 | Konfiguration des Schrankenertyps; ein Techniker überprüft die Werkseinstellung der Platine. |
| E09 / 9 Blinksignale | Softwareseitige Sperre. Geben Sie den vorgesehenen Entsperrbefehl ein, gegebenenfalls HP SbS; dies ist keine mechanische Entriegelung mit dem Schlüssel. |
| E10 | NC-Sicherheitskontakt oder Endschalter fehlt; SAFETY und die Schalter überprüfen. |
| E11 | BlueBUS-Kurzschluss. Überprüfen Sie bei getrennter Stromversorgung die Leitungen und Geräte. Beseitigen Sie die Ursache, stellen Sie die Stromversorgung wieder her, geben Sie einen Befehl ein und warten Sie 40 s. Tritt der Fehler erneut auf, ist eine Wartung erforderlich. |
| I02 / 2 Blinksignale | Lichtschranke aktiv. Entfernen Sie das Hindernis, reinigen Sie die Optik und überprüfen Sie die Ausrichtung. |
| I03 / 3 Blinksignale | Kraftbegrenzung ausgelöst. Überprüfen Sie zuerst die Auswuchtung, die Reibung und die Anschläge. Erhöhen Sie die Kraft nicht, um einen mechanischen Fehler zu überdecken. |
| I04 / 4 Blinksignale | STOP ausgelöst. Ermitteln Sie die Ursache am angeschlossenen Gerät; umgehen Sie den Sicherheitseingang nicht. |
LED und DIN-Modus
STOP leuchtet bei normal freigegebenem Eingang; erlischt die LED, wurde der Eingang ausgelöst. Die LEDs SbS, OPEN, CLOSE und HP SbS leuchten, wenn der jeweilige Befehl aktiv ist. Der Status von FC1/FC2 hängt vom Schalter RH/LH ab: Bei RH erlischt FC1 in geschlossener und FC2 in geöffneter Position; bei LH ist es umgekehrt.
Displaycodes und Blinkanzahl der Signalleuchte sind nicht gleich nummeriert. Zum Beispiel E06 bedeutet fünf Blinksignale; Blinkserien mit sechs und acht Signalen haben in dieser Konfiguration keine zugewiesene Funktion.
Menü din zeigt die Eingänge über Segmente der dreistelligen Anzeige an. Die Bezeichnungen A bis G und der Punkt dp sind in der Abbildung dargestellt. Bei FC1/FC2 werden die offene und die geschlossene Position durch die oben angegebene Einstellung RH/LH gesteuert.
| Ziffer | Segment und Bedeutung |
|---|---|
| Erste | A1 – LOOP1 B1 – CLOSE C1 – HP SbS D1 – LOOP2 E1 – OPEN F1 – SbS G1 – nicht verwendet dp1 – blinkt während des Betriebs der Steuerplatine einmal pro Sekunde |
| Zweite | A2 – FC1 B2 – CLOSE-Taste auf der Steuerplatine C2 – Richtung RH D2 – Batterieversorgung E2 – Richtung LH F2 – OPEN-Taste auf der Steuerplatine G2 – FC2 dp2 – Eingang A des Motorsensors |
| Dritte | A3 – Öffnungslichtschranke FA1 B3 – FOTO aktiv C3 – FOTO II aktiv D3 – Öffnungslichtschranke FA2 E3 – FOTO 1 aktiv F3 – FOTO 1 II aktiv G3 – Master hat Slave erkannt dp3 – Eingang B des Motorsensors |
Die Punkte dp2/dp3 können bei stillstehendem Motor je nach Position des Sensors leuchten oder nicht leuchten; während der Bewegung blinken sie. Korrigieren Sie die falsche Richtung an der Mechanik und am Schalter, nicht durch beliebiges Vertauschen von Drähten.
Einstellungen löschen und neu beginnen
Wählen Sie am Wahlschalter ErS, drücken Sie die Taste, wählen Sie den gewünschten Wert und bestätigen Sie. 1 löscht die eingelernten Geräte, 2 Positionen, 3 Funktionswerte, 5 alle Daten der Steuerung. Führen Sie nach dem vollständigen Löschen erneut Set 1, Set 2, die Einstellungen und die Sicherheitsprüfungen durch.
Steuerplatine zurücksetzen setzt die Anzahl der ausgeführten Bewegungszyklen nicht zurück. Setzen Sie den Servicezähler erst nach tatsächlich durchgeführter Wartung über OVIEW. Das Löschen von Fernbedienungen ist gemäß dem Verfahren des jeweiligen Empfängers durchzuführen.
Manuelle Entriegelung des Arms
Bei Stromausfall, Störung oder Montage den Betrieb anhalten, die Stromversorgung trennen und den Bereich freihalten. Halten Sie den Arm fest; ein falsch ausbalancierter Arm kann sich selbstständig bewegen.
- Stecken Sie den Entriegelungsschlüssel ein und drehen Sie ihn um 180° nach links oder rechts.
- Bewegen Sie den Arm von Hand in die gewünschte Position.
- Um den Motorbetrieb wieder aufzunehmen, bringen Sie den Schlüssel in die Ausgangsposition zurück und ziehen Sie ihn ab. Prüfen Sie die Verriegelung und die sichere Wiederherstellung der Steuerung.
Wartung und Lebensdauer
Planen Sie bei einer bestehenden Anlage mit BCU1 R10 eine fachkundige Prüfung spätestens nach 6 Monaten oder 20 000 Bewegungszyklen, je nachdem, was zuerst eintritt. Bei intensivem Betrieb kann die Anzahl der Zyklen deutlich früher erreicht werden. Prüfen Sie die Ausbalancierung auch nach einer Änderung der Armkonfiguration.
Der Techniker trennt alle Energiequellen und prüft außerdem die feste Verbindung der beiden Armteile und die Spreizschrauben der Verbindung XBA9, Korrosion, Verankerung, Schrauben und Federbefestigung, Wellenspiel, Zustand des Arms sowie die Funktion der Entriegelung. Nach Wiederherstellung der Stromversorgung wiederholt er die Prüfungen der Sicherheitseinrichtungen und der Kraft. Wartungsarbeiten und gegebenenfalls den Austausch der Feder im Wartungsprotokoll dokumentieren.
Einflussfaktoren auf die geschätzte Lebensdauer
| Einflussfaktor | Belastungsindex |
|---|---|
| Geschwindigkeit, Stufe 3 | 15 % |
| Geschwindigkeit, Stufe 2 | 10 % |
| Auslösungen der Lichtschranken bei mehr als 10 % der Bewegungszyklen | 15 % |
| STOP-Auslösungen bei mehr als 10 % der Bewegungszyklen | 15 % |
| Bewegliche Stütze WA12 | 10 % in zulässiger Konfiguration |
| Salzhaltige Umgebung | 10 % |
| Staub / Sand | 5 % |
| Unterholm | 5 % in zulässiger Konfiguration |
| Temperatur über 40 °C oder unter 0 °C | 5 % |
| Eingestellte Kraft FrO / FrC | Stufe 4: 5 % Stufe 5: Spanne 5–10 % Stufe 6: 10 % |
Die Geschwindigkeitsstufen 2 und 3 sind Alternativen; rechnen Sie nur die verwendete Stufe hinzu. Für Stufe 4 ist kein Index festgelegt; schätzen Sie daher für diese Stufe keine Anzahl von Zyklen. Addieren Sie die Indizes der übrigen zutreffenden Einflussfaktoren. Suchen Sie die Summe auf der waagerechten Achse des Diagramms und lesen Sie auf der senkrechten Achse die geschätzte Anzahl der Zyklen ab. Bei Kraftstufe 5 ergibt sich eine Schätzspanne; außerhalb des Diagrammbereichs sollte die Anzahl der Zyklen nicht geschätzt werden. Die Schätzung setzt eine fachgerechte Montage und regelmäßige Wartung voraus; sie garantiert keine bestimmte Anzahl von Zyklen und ist keine Aufforderung, die Wartung aufzuschieben.
Technische Daten der Schranke NICE M7BAR
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Modell | NICE M7BAR – ohne Schrankenbaum |
| Typ | Elektromechanische Schranke mit 24-V-DC-Motor und integrierter Steuerung |
| Steuergerät | BCU1 R10 (XBA3 R10) |
| Netzversorgung | 230 V AC, 50/60 Hz |
| Motorspannung | 24 V DC |
| Stromaufnahme | 1,1 A |
| Maximale Leistungsaufnahme beim Anlauf | 110 W |
| Leistungsaufnahme bei Nenndrehmoment | 40 W |
| Manövrierzeit | 6–10 s |
| Anlaufmoment | 300 Nm |
| Nenndrehmoment | 90 Nm |
| Max. Frequenz bei Nenndrehmoment | 200 Zyklen/h |
| Durchfahrtsbreite | 5–7 m |
| Schutzart | IP54 |
| Betriebstemperatur | −20 bis +55 °C |
| Gehäuseabmessungen | 400 × 299 × 1 215 mm (Breite × Tiefe × Höhe) |
| Gewicht | 85 kg |
| Isolationsklasse | I |
| Notstromversorgung | PS224 |
| Solarversorgung | Solemyo SYKCE30 |
Die Parameter gelten bei einer Referenztemperatur von etwa 20 °C. Berücksichtigen Sie sie zusammen mit der Länge des Auslegers, der Ausstattung und der Ausbalancierung. Bei einer abweichenden Antriebs- oder Steuerungsversion prüfen Sie die Bewegungszeit und die verfügbaren Einstellungen anhand der Gerätekennzeichnung.
Die Zeichnung zeigt auch hervorstehende Teile sowie die exakten Maße 298,5 und 1 219,5 mm. Richten Sie sich bei der Verankerung und Positionierung nach der Zeichnung und nicht nur nach den gerundeten Gehäusemaßen in der Tabelle.
Wie kann ich diese Ware bestellen?
Wählen Sie die für Sie passende Möglichkeit:
- Im Online-Shop bestellen: Legen Sie die Ware über die Schaltfläche „KAUFEN“ in den Warenkorb (Sie finden die Schaltfläche hier in der Variantentabelle dieses Produkts).
- Telefonisch bestellen: Rufen Sie uns an unter +43 650 223 8243, und geben Sie Ihre Bestellung telefonisch auf.
- Per E-Mail bestellen: Senden Sie Ihre Bestellung an [email protected]






























