NICE Hopp HO7224 – Antrieb für Drehtore bis 2,4 m Flügelbreite und 250 kg, ohne Steuerung
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| Gewicht |
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| 6,50 kg |
Produktbeschreibung NICE Hopp HO7224 – Antrieb für Drehtore bis 2,4 m Flügelbreite und 250 kg, ohne Steuerung
NICE HOPP HO7224 hat keine Steuerung. Dieser Gelenkantrieb ist als zweiter Motor vorgesehen für HO7124. Beide Antriebe werden von der Steuerung bedient POA3R10 die im HO7124 integriert ist; im HO7224 wird keine zusätzliche Steuerung eingebaut. Die Grenzwerte für einen Torflügel betragen 2,4 m bei 160 kg oder 1,5 m bei 250 kg.
Der Motor arbeitet mit 24 V DC. Der Antrieb ist selbsthemmend; bei einem Stromausfall lässt er sich mit einem Schlüssel entriegeln. HO7224 ist keine eigenständige Torautomatisierung und darf nicht direkt an 230 V angeschlossen werden.
Welches Zubehör für den HOPP-Antrieb benötigt wird
Wählen Sie die Ausstattung anhand des gesamten Tores und der Risiken in seiner Umgebung aus. Elektronisches Zubehör wird an die Steuerung im HO7124 angeschlossen; der HO7224 verfügt weder über eigene Eingänge noch über einen Empfängersteckplatz.
| Was | Warum | Typ |
|---|---|---|
| Hauptantrieb mit Steuerung | Die integrierte Steuerung POA3R10 steuert auch den Motor HO7224. | HO7124 mit POA3R10 |
| Lichtschranken | Überwachen den Durchfahrtsbereich; Anschluss mit zwei Adern BlueBUS. | EPMB |
| Warnleuchte | Signalisiert die Bewegung; wird an FLASH. | ELDC |
| Fernbedienung | Der Empfänger gehört in den HO7124. Die genannten Sets enthalten diesen Empfänger und einen Zweikanal-Handsender. | OXIBD + ON2E |
| Steuerung per Code oder Karte | Kompatible Bediengeräte werden an BlueBUS. | EDSB / ETPB |
| Notstrombatterie | Bei einem Netzausfall versorgt sie das System über die POA3R10 im HO7124 mit Strom; die Anzahl der Bewegungen hängt vom Tor und vom Ladezustand ab. | PS124 – Anschluss |
| Entriegelung von außen | Ermöglicht die mechanische Entriegelung bei einem Stromausfall, wenn es keinen anderen Zugang zum Grundstück gibt. | KIO + KA1 – Montage |
| Service und Diagnose | Das Programmiergerät wird über die BUS-T4-Schnittstelle an die POA3R10 angeschlossen. | OVIEW + IBT4N |
Wann Sie NICE HOPP wählen sollten
HOPP ist ein Gelenkantrieb mit Aluminiumarm für Drehtore, die sich zum Grundstück hin. Er eignet sich auch für eine intensivere Nutzung, sofern das Tor die mechanischen und betrieblichen Grenzwerte erfüllt. Für ein Öffnen nach außen sind diese Antriebe nicht geeignet.
| Länge eines Torflügels | Gewicht eines Torflügels |
|---|---|
| Bis 1,5 m | Bis 250 kg |
| Bis 2,4 m | Bis 160 kg |
Die Höchstwerte von 2,4 m und 250 kg gelten nicht gleichzeitig. Bei Längen zwischen diesen Werten ist die Zulässigkeitskurve maßgeblich. Zwei Motoren bedienen zwei Torflügel; sie erhöhen nicht die Tragfähigkeit eines einzelnen Torflügels. Eine geschlossene Füllung, Wind, Reibung und der Zustand der Torbänder beeinflussen die Eignung und Lebensdauer.
Belastung und geschätzte Lebensdauer
Addieren Sie zur Schätzung der Lebensdauer die entsprechenden Indizes. Lesen Sie das Ergebnis in der Originalgrafik ab. Dies ist eine unverbindliche Schätzung bei regelmäßiger Wartung und keine Garantie für eine bestimmte Anzahl von Zyklen.
Bei gemeinsamem Grenzwert zweier Intervalle verwenden Sie bei der überschlägigen Bewertung den höheren Index. Das Ergebnis zur Lebensdauer ersetzt weder die Prüfung der zulässigen Länge und des zulässigen Gewichts noch die Kraftmessung am fertig montierten Tor.
Sets für einen oder zwei Torflügel
Ein Torflügel: HO7124 mit Steuerung. Zwei Torflügel: HO7124 mit Steuerung und HO7224 ohne Steuerung. Beide Antriebe werden von der Steuerung im HO7124 gesteuert. Alle nachstehend aufgeführten Sets enthalten OXIBD und 1× ON2E. Die Variante mit Lichtschranken enthält zusätzlich ein Paar EPMB; die Variante mit Zubehör enthält zusätzlich eine Signalleuchte ELDC.
| Sets für 1 Torflügel | Hauptantrieb HO7124 mit Steuerung | Sets für 2 Torflügel |
|---|---|---|
HOPP für 1 Torflügel![]() Basis Mit Lichtschranken Mit Zubehör 1× HO7124 Steuerung im HO7124. Die Begrenzung gilt für einen Torflügel. | NICE HO7124![]() 24 V DC Der HO7124 verfügt über eine integrierte POA3R10, die auch den Motor HO7224 steuert. | HOPP für 2 Torflügel![]() Basis Mit Lichtschranken Mit Zubehör HO7124 + HO7224 Steuerung im HO7124. Die Begrenzung gilt für einen Torflügel. |
Montage des Antriebs und des Gelenkarms
Prüfen Sie vor der Montage die Stabilität des Tors, die Ausbalancierung des Torflügels und dessen leichtgängige manuelle Bewegung über den gesamten Bewegungsweg. Der Antrieb ersetzt nicht die Reparatur beschädigter Scharniere. Befestigen Sie die Armkonsole an einem stabilen Teil des Torflügels, zum Beispiel am Rahmen. Der Befestigungsuntergrund muss die Kräfte des Antriebs sicher aufnehmen können.
| Zu prüfen | Anforderung |
|---|---|
| Platz für den Motor | Mindestmontagebreite 170 mm; das Antriebsgehäuse ist 180 mm breit. Prüfen Sie den gesamten Bewegungsbereich und die Reichweite des Arms. |
| Bewegungsraum für den Arm | Halten Sie an der in der Zeichnung dargestellten Stelle mindestens 400 mm frei. Dies ist kein Maß für den Pfostenquerschnitt. |
| Geometrie A/B | Sie wird durch die Position des Scharniers und den gewünschten Öffnungswinkel bestimmt; verwenden Sie das folgende Diagramm. |
| Zugang | Der Zugang zum Entriegelungsschlüssel und zur Abdeckung muss sicher gewährleistet sein. |
| Hindernisse und Gartentür | Weder der Torflügel noch der Arm dürfen gegen eine Wand oder einen anderen Gegenstand stoßen. Bei einer integrierten Gartentür muss der Antrieb gesperrt werden, solange diese geöffnet ist. |
So bestimmen Sie die Montageabstände A und B
- Messen Sie den Abstand A entsprechend der Position des Scharniers und der Befestigungsfläche in der Zeichnung.
- Öffnen Sie den Torflügel von Hand in die gewünschte Position und ermitteln Sie den Öffnungswinkel.
- Bestimmen Sie anhand des Werts A und des Bereichs für den gewünschten Winkel im Diagramm B, also die Position der Motorkonsole. Die Maße sind in Millimetern angegeben.
Herstellerbeispiel: Bei A = 100 mm und einem Winkel von 100° ergibt sich für B ungefähr 180 mm. Dieses Beispiel ist kein universell gültiges Montagemaß.
Das Diagramm unterscheidet die Bereiche 90–95°, 95–100°, 100–105° und 105–110°. Ein größerer Öffnungswinkel ist nicht bei jedem Scharnierabstand möglich; sowohl A als auch B müssen innerhalb des jeweiligen Bereichs liegen.
| Maß A | Maß B |
|---|---|
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Befestigung der Konsolen und Montage des Arms
- Legen Sie die Motorkonsole waagerecht an und markieren Sie vier Bohrungen. Wählen Sie Ankerschrauben, Unterlegscheiben und Dübel passend zum Untergrund aus; diese Befestigungsmittel sind nicht im Lieferumfang enthalten.
- Befestigen Sie den Motor mit den beiden mitgelieferten Schrauben M4,8 × 13 an der Konsole.
- Verbinden Sie den gebogenen Arm mit dem geraden Arm mithilfe des Bolzens und des Sicherungsrings. Befestigen Sie die Flügelkonsole auf die gleiche Weise.
- Entriegeln Sie den Motor und bestimmen Sie bei geschlossenem Flügel die Position der Flügelkonsole. Ziehen Sie die Arme gemäß der Originalzeichnung auseinander und positionieren Sie die Konsole so weit wie möglich vom Antrieb entfernt.
- Befestigen Sie die Konsole waagerecht am stabilen Rahmen des Flügels. Stellen Sie die Verbindung mit Bolzen und Sicherungsring wieder her; prüfen Sie anschließend den gesamten Bewegungsweg und stellen Sie die Anschläge ein.
Einstellung der mechanischen Anschläge
Der Motor verfügt über mechanische Anschläge mit Feineinstellung für Öffnen und Schließen. Die Anschläge legen die Endpositionen für den anschließenden Einlernvorgang fest.
- Entriegeln Sie den Motor mit dem Schlüssel und bewegen Sie den Flügel von Hand in die gewünschte Öffnungsposition.
- Drehen Sie die Kunststoffscheibe A an der Unterseite so, dass sich die Aussparung wie in der Zeichnung dargestellt unter dem Arm befindet.
- Setzen Sie den Anschlag B in der richtigen Ausrichtung in die erste verfügbare Position ein. Sichern Sie ihn durch Drehen der Scheibe gegen Herausfallen.
- Nehmen Sie die Feineinstellung der Position mit Schraube C vor. Befindet sich der Schließanschlag nicht am Boden, stellen Sie den Schließanschlag im Motor auf dieselbe Weise ein.
- Ziehen Sie die Befestigungsmutter der Scheibe D fest, damit sie sich nicht von selbst dreht. Prüfen Sie von Hand, ob beide Positionen erreicht werden, und verriegeln Sie den Motor wieder.
| Position der Scheibe A | Feineinstellung C und Sicherung D |
|---|---|
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Vorbereitung der Verkabelung
Die Kabel müssen für den Montageort geeignet sein. Führen Sie die Kabeldurchführungen so aus, dass weder Wasser noch Kondensat in die Elektronik gelangen kann. Netzanschluss, Erdung und Netztrennung müssen von einer qualifizierten Elektrofachkraft vorbereitet werden.
| Leitung | Kabel und Länge |
|---|---|
| 1 – Zuleitung zu HO7124 | 3 × 1,5 mm², bis 30 m. Bei größeren Längen nennt der Hersteller 3 × 2,5 mm² und eine Erdung an der Automatisierung; die Zuleitung muss von einer Elektrofachkraft beurteilt werden. |
| 2 – Warnleuchte | 2 × 1 mm², bis 20 m. |
| 3 – Antenne | Koaxialkabel RG58, bis 20 m; empfohlene Länge unter 5 m. |
| 4 – BlueBUS | 2 × 0,5 mm², bis 20 m; bei 20–40 m 2 × 1 mm² verwenden. |
| 5 – Schlüsselschalter | Zwei Kabel 2 × 0,5 mm² oder ein Kabel 4 × 0,5 mm², bis 50 m. |
| 6 – Elektroschloss | 2 × 1 mm², bis 6 m. |
| 7 – Verbindung der Antriebe | 3 × 1,5 mm², bis 10 m; entsprechend der Klemmenleiste und dem Originalschaltplan. |
Steuergerät und Anschluss des HOPP
HO7124 hat eine integrierte POA3R10 und einen Netzanschluss 230 V AC. Die Motoren der Anlage arbeiten mit 24 V DC. HO7224 darf nicht direkt an 230 V angeschlossen werden.
Die folgenden Anschluss- und Einstellhinweise gelten für POA3R10. Diese Platine ist nicht mit der älteren POA3 austauschbar. Prüfen Sie bei einer Reparatur die Kennzeichnung der tatsächlich eingebauten Platine und die Steckverbinder; ein ähnlicher Antriebsname reicht nicht aus.
Trennen Sie vor dem Öffnen des Gehäuses sowohl die Netzversorgung als auch die Notstrombatterie. Alle elektrischen Arbeiten müssen von einer qualifizierten Fachkraft ausgeführt werden.
Klemmen der POA3R10
| Klemme | Verwendung |
|---|---|
| M1 | Ausgang für HO7224 ohne Steuergerät. |
| M2 | Ausgang für den Motor HO7124 mit Steuergerät. Bei einer einzelnen Motoreinheit bleibt HO7124 angeschlossen. |
| FLASH | Warnleuchte ELDC oder Glühlampen-Warnleuchte 12 V DC, maximal 21 W. |
| EL | Elektroschloss 12 V AC, maximal 15 VA. |
| BlueBUS | Spannungsversorgung und Kommunikation kompatibler Geräte über zwei nicht polarisierte Adern. Maximal 12 BlueBUS-Geräte; die Belastung richtet sich nach den angeschlossenen Gerätetypen. |
| STOP | Sicherheitseingang für ein NO-, NC- oder 8,2-kΩ-Widerstandsgerät; der Typ wird beim Einlernen der Geräte erkannt. |
| SbS | Potentialfreier NO-Kontakt für Schrittbetrieb. |
| OPEN | Potentialfreier NO-Kontakt für Teilöffnung; die Funktion kann durch Programmierung geändert werden. |
| Empfängerantenne | Koaxialkabel an den Antennenanschluss des tatsächlich eingebauten OXIBD-Empfängers; beachten Sie die Kennzeichnung seiner Klemmen. |
Legen Sie an die Steuereingänge SbS und OPEN keine Fremdspannung an. Bei einer Änderung der Funktion von FLASH oder EL ändert sich auch die elektrische Charakteristik des Ausgangs: Für andere Hilfsfunktionen ist er für eine Lampe oder ein Relais mit 24 V DC und maximal 4 W vorgesehen. Verwenden Sie eine für die ursprüngliche Funktion vorgesehene Last nicht ohne vorherige Prüfung.
Hilfsversorgung an der POA3R10
Für ein geeignetes Lesegerät oder die Beleuchtung des Schlüsselschalters gilt: rechte Klemme des STOP-Klemmenpaars = − und linke Klemme des SbS-Klemmenpaars = +, bei der unten gezeigten Ausrichtung mit den Beschriftungen oberhalb der Klemmen: 24 V DC (−30 % bis +50 %), maximal 200 mA. Dieses Klemmenpaar bleibt auch im Stand-by-Modus unter Spannung. Das Befehlsrelais des Geräts wird separat als potentialfreier NO-Kontakt angeschlossen; legen Sie keine Fremdspannung an den Befehlseingang an. BlueBUS und potentialfreie Kontakte haben keine Polarität (+/−). Der EL-Ausgang liefert 12 V AC/maximal 15 VA ohne feste Polarität (+/−); FLASH für die Warnleuchte liefert 12 V DC/maximal 21 W. Prüfen Sie bei einer polarisierten Warnleuchte die Kennzeichnung auf der Platine und an der Warnleuchte.
BlueBUS-Lichtschranken und STOP-Eingang
EPMB, EDSB und ETPB werden parallel an BlueBUS angeschlossen. TX und RX eines Lichtschrankenpaars müssen dieselbe Jumper-Einstellung haben; jedes weitere Paar benötigt eine andere Adresse. Stellen Sie die Adressen der Tastaturen und Lesegeräte gemäß den jeweiligen Anleitungen ein. Nach dem Hinzufügen oder Entfernen eines Geräts wiederholen Sie das Einlesen der Geräte und die Funktionsprüfung.
| Adresse der Lichtschranken | Reaktion der HOPP je nach Position |
|---|---|
| FOTO / FOTO II | Außenliegende Lichtschranken: Beim Schließen halten sie die Bewegung an und die Torflügel öffnen sich wieder. |
| FOTO 1 / FOTO 1 II | Innenliegende Lichtschranken: Beim Schließen halten sie die Bewegung an und kehren sie um. Beim Öffnen halten sie die Torflügel an; nach Freigabe des Lichtstrahls wird der Öffnungsvorgang fortgesetzt. |
| FOTO 2 / FOTO 2 II | Innenliegende Lichtschranken: Beim Öffnen halten sie die Bewegung an und kehren sie um. |
| FOTO 3 | Diese Konfiguration ist für diese HOPP-Steuerung nicht zulässig. |
Tabelle der EPMB-Adressjumper zeigt die TX/RX-Einstellung. Die allgemeine Anleitung für Lichtschranken enthält auch Konfigurationen für andere Steuerungen; verwenden Sie für HOPP die oben in der Tabelle aufgeführte unterstützte Adresse.
Herkömmliche Relais-Lichtschranken sind kein Ersatz für BlueBUS-Lichtschranken. Bei STOP werden NO-Kontakte parallel und NC-Kontakte in Reihe geschaltet. Die Kombination von Kontakten oder mehreren Widerstandsschaltleisten muss von einem Techniker gemäß dem Schaltplan der jeweiligen Geräte ausgeführt werden; setzen Sie den Sicherheitseingang nicht durch eine Brücke außer Betrieb.
Empfänger und Fernbedienungen
Der Empfänger wird bei abgeschalteter Stromversorgung in den Steckplatz der HO7124 eingesetzt. Die geprüften HOPP-Sets verwenden OXIBD mit ON2E. Führen Sie das Anlernen und Löschen der Fernbedienungen entsprechend dem tatsächlich installierten Empfänger durch. Anleitung und Einstellung des OXIBD finden Sie auf der zugehörigen Produktseite; ein Reset der POA3R10 löscht nicht den Funkspeicher.
Notstromversorgung PS124
Für die POA3R10 wird die PS124 in die HO7124 eingesetzt. Schließen Sie sie erst nach Abschluss der Montage und Programmierung an, da sie das Tor auch ohne Netzstrom in Bewegung setzen kann. Bei Arbeiten an der Verkabelung muss sie abgeklemmt sein. Die Batterie in der HO7124 versorgt auch die an diese Steuerung angeschlossene HO7224 mit Notstrom.
PS124 ist nicht im Lieferumfang der oben genannten Basiskits enthalten. Prüfen Sie nach dem Laden einen vollständigen Zyklus sowohl mit Netzstrom als auch ausschließlich mit Batteriestrom. Geschwindigkeit und Anzahl der Bewegungen hängen vom Zustand der Batterie und der Belastung des Tors ab. Gehen Sie nicht davon aus, dass ein Batteriestecker einer anderen Generation kompatibel ist.
Erste Inbetriebnahme und Prüfung des Tors
Die Arme aller installierten Antriebe müssen montiert, die Anschläge fest eingestellt und die Motoren verriegelt sein. Stellen Sie die Torflügel etwa auf halben Fahrweg, damit sie bei der Prüfung in beide Richtungen genügend Bewegungsfreiheit haben. Prüfen Sie bei einem zweiflügeligen Tor die Reihenfolge entsprechend der Überlappung; beim Schließen dürfen die Torflügel nicht zusammenstoßen.
Die HO7224 wird über die POA3R10 in der HO7124 eingestellt. Sie verfügt über keine eigenen Programmiertasten. Das Einlernen erfolgt für die gesamte Anlage: zuerst die Geräte, dann die Anschlagpositionen und anschließend die Sicherheitsprüfung. Nach dem Austausch der HO7224 oder einer Änderung der Anschläge muss die Einstellung des gesamten Tors erneut überprüft werden.
1. Einlesen der Geräte in der HO7124
Nach dem Anschließen des Zubehörs werden die BlueBUS-Geräte und der STOP-Eingang in der HO7124 eingelesen. Nach dem Hinzufügen oder Entfernen von Geräten muss das Einlesen wiederholt werden. Das Einlesen des Zubehörs allein bestimmt nicht die Endlagen der Torflügel.
2. Einlernen der Positionen des gesamten Tors
Nach dem Einstellen der mechanischen Anschläge wird über die HO7124 das automatische Einlernen der Bewegungen beider Motoren gestartet. Die erste Bewegung sollte das Schließen sein; bei umgekehrter Richtung oder falscher Reihenfolge der Torflügel brechen Sie den Vorgang ab. Prüfen Sie nach erfolgreichem Einlernen die Verlangsamung, die Überlappung der Torflügel und die Sicherheitsfunktionen.
Die Anweisungen zu den Tasten und LEDs an der Steuerung HO7124 finden Sie in der erhalten gebliebenen HOPP-Montage-PDF.
Was vor der regulären Nutzung zu prüfen ist
- Mehrere vollständige Öffnungs- und Schließzyklen ohne erhöhte Reibung, Zusammenstoßen der Antriebsarme oder Kontakt der Torflügel.
- Korrekte Verlangsamung, richtige Reihenfolge der Torflügel und zuverlässige Endlagen.
- Die Funktion jedes Lichtschrankenpaars und der STOP-Einrichtung in den jeweiligen Bewegungsrichtungen.
- Manuelle Entriegelung, erneute Verriegelung und gegebenenfalls Notstromversorgung.
- Messung der Aufprallkraft und Schutz aller Quetsch-, Klemm- und Einzugsstellen.
Montage und Inbetriebnahme müssen von einem qualifizierten Techniker abgeschlossen werden. Die Hinderniserkennung des Antriebs ersetzt weder die erforderlichen Sicherheitseinrichtungen noch die Kraftmessung.
Manuelle Entriegelung bei Stromausfall
Entriegeln Sie nur einen stillstehenden Torflügel. Stecken Sie den Schlüssel in die Entriegelung und drehen Sie ihn entsprechend der Markierung am Mechanismus um 180°. Der Torflügel kann ohne Gewalt von Hand geöffnet oder geschlossen werden. Verriegeln Sie den Antrieb vor Wiederaufnahme des Automatikbetriebs mit dem Schlüssel wieder und ziehen Sie den Schlüssel ab; prüfen Sie bei einem zweiflügeligen Tor beide Motoren.
Entriegelung von außen
Wenn es keinen anderen Zugang zum Grundstück gibt, kann ergänzt werden: KIO mit dem Seil KA1. Bei einem zweiflügeligen Tor schließen Sie es gemäß Herstellerangabe an den Motor des Torflügels an, der sich aus der geschlossenen Position zuerst öffnet. Das Seil wird im Entriegelungsmechanismus montiert; es ändert nicht die Öffnungsrichtung des Tors.
Wartung und sichere Nutzung
Planen Sie die Wartung spätestens nach 6 Monaten oder 20.000 Bewegungszyklen, je nachdem, was zuerst eintritt. Trennen Sie vor Arbeiten sowohl die Netzversorgung als auch die Batterie. Prüfen Sie Verankerungen, Korrosion, Bolzen und Sicherungsringe, Zustand der Arme, Scharniere, Kabel, Anschläge und Entriegelung. Wiederholen Sie nach den Arbeiten die Funktions- und Sicherheitsprüfungen.
Betätigen Sie den Torflügel nicht, wenn sich jemand in seinem Bewegungsbereich aufhält. Kinder dürfen das Tor nicht als Spielzeug benutzen; Fernbedienungen müssen außerhalb ihrer Reichweite aufbewahrt werden. Verwenden Sie bei einer Störung der Sicherheitseinrichtung die manuelle Entriegelung und lassen Sie den Fehler beheben; schalten Sie die Schutzfunktion nicht ab.
Technische Daten NICE HO7224
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Typ | Elektromechanischer Gelenkantrieb, 24-V-DC-Motor. |
| Steuerung | Nicht integriert; Steuerung über HO7124. |
| Versorgungsspannung des Produkts | 24 V DC ±25 %, über die Steuerung. |
| Maximales Drehmoment | 250 Nm. |
| Nenndrehmoment | 100 Nm. |
| Geschwindigkeit bei Nenndrehmoment | 0,13 rad/s (1,2 U/min). |
| Leerlaufgeschwindigkeit | 0,17 rad/s (1,6 U/min); Einstellung über die Steuerung. |
| Zyklen bei Nenndrehmoment | Maximal 35 Zyklen/h; bei maximaler Temperatur maximal 25 Zyklen/h. |
| Dauerbetrieb | Maximal 10 Minuten; bei maximaler Temperatur maximal 8 Minuten. |
| Leistungsaufnahme bei Nenndrehmoment | 50 W. |
| Maximale Leistungsaufnahme | 100 W. |
| Nennstrom | 2 A. |
| Maximaler Strom | 4 A, maximal 1 s. |
| Betriebstemperatur | −20 bis +55 °C; bei niedrigen Temperaturen nimmt die Effizienz ab. |
| Schutzart | IP54 bei unbeschädigtem und ordnungsgemäß geschlossenem Gehäuse. |
| Abmessungen des Gehäuses | 180 × 252 × 290 mm (Breite × Tiefe × Höhe). |
| Gewicht des Antriebs | 6,5 kg. |
Die Angaben bei Nennlast beziehen sich auf eine Umgebungstemperatur von etwa 20 °C. Die Anzahl der Zyklen hängt auch vom Torflügel und vom Bewegungswiderstand ab; es gelten außerdem Längen- und Gewichtsgrenzen.
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