Schneller Antrieb NICE Hyke HK7024 HS
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| Gewicht |
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| 13 kg |
Produktbeschreibung Schneller Antrieb NICE Hyke HK7024 HS
NICE HYKE HK7024HS ist ein schneller, selbsthemmender Gelenkarm-Antrieb für einen Flügel eines Drehtors. Er verfügt über eine integrierte Steuerung; bei einem zweiflügeligen Tor wird er ergänzt durch HK7224HS.
Der Motor wird mit 24 V DC betrieben. Die Netzspannung von 230 V AC wird an die integrierte Steuerung HK7024HS angeschlossen, nicht direkt an den zweiten Motor. Dank des Gelenkarms lässt sich der Antrieb auch bei einem zurückgesetzten Scharnier auf einem breiteren Untergrund montieren, sofern Position und Freiraum den Montagegrafiken entsprechen. Bei einer Standardmontage dauert das Öffnen auf 90° etwa 10 s.
| Schnellnavigation | |
|---|---|
| Antrieb auswählen | Zubehör |
| Montage | Arm und Anschläge |
| Anschluss | Klemmen |
| Erste Inbetriebnahme | Programmierung |
| Diagnose | Reset |
| Wartung | Lebensdauer |
| Technische Daten | Handbuch PDF |
Antrieb auswählen und Flügelgrenzen beachten
Für HYKE HS gelten separate Höchstwerte: Länge 3 m und Gewicht 270 kg. Diese Werte gelten nicht gleichzeitig: maßgeblich ist die Kombination gemäß Diagramm. Bei einem 3 m langen Flügel ergibt sich aus dem Diagramm ein Gewicht von etwa 175 kg, bei einem 1,8 m langen Flügel etwa 260 kg. Eine Länge von 3 m und ein Gewicht von 250 kg stellen daher keine zulässige Kombination für einen einzelnen Flügel dar. Eine geschlossene Füllung, Wind, mangelhafte Ausbalancierung oder Bewegungswiderstand können den Grenzwert weiter senken.
Im Diagramm ist die Flügellänge auf der waagerechten Achse und das Gewicht auf der senkrechten Achse dargestellt eines Flügels.
Bei verkürztem Arm ist der Einsatzbereich geringer als bei einem Arm in voller Länge. Prüfen Sie vor der Auswahl den leichtgängigen Torlauf, die Stabilität des Flügels und die sichere Position des Arms. Ein Motor ist für einen Flügel vorgesehen; zwei Motoren erhöhen nicht das zulässige Gewicht eines einzelnen Flügels.
Steuerung und kompatibles Zubehör
| Was | Warum | Typ |
|---|---|---|
| Motor und Steuerung | Ein Motor pro Flügel. Für den zweiten Flügel ergänzen Sie HK7224HS. | Integrierte Steuerung im HK7024HS; der HK7224HS ist keine eigenständige Steuerung. |
| Funkempfänger | SM-Steckplatz in der Steuerung HK7024HS; wählen Sie den Empfänger passend zur Codierung des Senders. | OXI, OXIBD, OXILR. OXILR ist für LR-Handsender vorgesehen. |
| Handsender | Mit dem installierten Empfänger koppeln; die Frequenz allein sagt nichts über die Kompatibilität aus. | INTI2, ON2E, ON3EBD mit OXIBD, ON3ELR mit OXILR. Die originalen FLO2RE und NICEWAY anhand des tatsächlich installierten Empfängers prüfen. |
| Lichtschranken | Sicherheitseinrichtungen für BlueBUS; nach dem Hinzufügen einen Lernlauf durchführen. | EPSB, EPMB, EPLB, F210B. EPMOW benötigen eine Schnittstelle IBW. |
| Warnleuchte | Signalisiert die Bewegung. Der FLASH-Ausgang liefert 12 V DC / max. 21 W. | ELDC oder WLT je nach Betriebsart und Leistungsaufnahme am Ausgang. |
| Notstromversorgung | Bei Netzausfall für HK7024HS, nachdem Platine und Anschluss geprüft wurden. | PSS124. Die ältere PS124 benötigt den passenden Adapter; nicht direkt anschließen. |
Montage und Prüfung des Montageorts
Der Untergrund muss die Halterung sicher tragen, und der Arm muss sich über den gesamten Bewegungsweg frei drehen können. Für den Antrieb ist eine lichte Breite von mindestens 210 mm vorzusehen. Bei der dargestellten Montage muss der Abstand von der Antriebsachse zum gegenüberliegenden Hindernis mindestens 300 mm betragen; das weitere Maß von 150 mm und den Scharnierabstand messen Sie gemäß der entsprechenden Zeichnung ab. Es handelt sich nicht um allgemeingültige Pfostenmaße. Ein Scharnierabstand von bis zu etwa 400 mm ist nur bei einer Geometrie möglich, die der Zeichnung und dem Diagramm entspricht. Wählen Sie die Verankerung der Konsole passend zum tatsächlichen Untergrund; sie ist nicht im Lieferumfang des Antriebs enthalten.
Messen Sie vor dem Bohren die Lage der Scharnierachse, der Konsole und den erforderlichen Öffnungswinkel ab. Verwenden Sie für den vollständigen Arm das originale A/B-Maßdiagramm; befestigen Sie die Flügelkonsole an einem festen Teil des Rahmens. Bei vollständig ausgefahrenem Arm beträgt der maximale Öffnungswinkel laut Montage-Diagramm 110°. Reparieren Sie ein Tor mit Reibung, Verformungen oder fehlenden festen Anschlägen zunächst.
Vollständiger und gekürzter Arm, Endanschläge
Messen Sie bei einem Hindernis den freien Abstand E. Verwenden Sie den vollständigen Arm bei E ≥ 650 mm; bei E von 300–650 mm kürzen Sie ihn gemäß der Montageanleitung. Der gekürzte Arm begrenzt den zulässigen Öffnungswinkel sowie die Kombination aus Länge und Gewicht; richten Sie sich bei dieser Anordnung nach dem Diagramm und überschreiten Sie den vorgesehenen Öffnungswinkel nicht. Der Arm wird an den dafür vorgesehenen Stellen gekürzt, nicht nach Augenmaß.
Nach der Befestigung des Antriebs richten Sie den Arm und die Flügelkonsole am äußersten festen Punkt aus, prüfen Sie, ob der Arm korrekt in der Endposition einrastet, und stellen Sie die mechanischen Öffnungs- und Schließanschläge ein. Bewegen Sie das Tor bei entriegeltem Antrieb von Hand über den gesamten Weg; die Bewegung muss leichtgängig und kollisionsfrei sein.
Elektrischer Anschluss
Die integrierte Steuerplatine steuert beide Antriebe. Bei einem einflügeligen Tor wird der Antrieb an M2 angeschlossen; M1 bleibt frei. Bei einem zweiflügeligen Tor ist M1 der zuerst schließende Flügel und M2 der zweite; schließen Sie die entsprechenden Encoder an ENC1/ENC2 an. Trennen Sie bei Arbeiten die Netzversorgung und die Notstromversorgung. Verwenden Sie für den zweiten Antrieb ein Kabel mit 3 × 1,5 mm² bis 10 m und für den Encoder 2 × 1 mm² bis 10 m; Leitungsführung und Querschnitt müssen zur Installation passen.
Zubehörversorgung und Polarität
| Klemmen | Anschluss |
|---|---|
| BlueBUS | Zwei Adern für kompatible Lichtschranken; polaritätsfrei. Wiederholen Sie nach einer Änderung der Geräte den Einlernvorgang. |
| SbS (+) und STOP (−) | Hilfsspannung 24 V DC, höchstens 200 mA zwischen den entsprechend gekennzeichneten Klemmen der integrierten Platine gemäß Abbildung. Die Spannung liegt auch im Standby-Betrieb an. Diese Klemmen dienen zugleich als Befehls- und Sicherheitseingang; die Zubehörversorgung muss die Kontaktbeschaltung berücksichtigen. |
| STOP, SbS, OPEN, CLOSE | Potentialfreie Kontakte; STOP kann je nach Einlernung als NO, NC oder mit 8,2 kΩ Widerstand ausgeführt werden. Für den Kontakt selbst ist keine Zuordnung von +/− vorgesehen. |
| ENC1 / ENC2 | Encoder des jeweiligen Antriebs; gemäß Anleitung polaritätsfrei. |
| FLASH | 12 V DC, höchstens 21 W; wählen Sie die Warnleuchte passend zum Betriebsmodus und zur Leistungsaufnahme. Die Polarität einzelner nicht gekennzeichneter Anschlüsse darf nicht geraten werden. |
| ELS / OGI | ELS: Schloss 12 V AC, höchstens 15 VA. OGI: Signalisierung 24 V DC, höchstens 4 W. Die Funktionen der Ausgänge können durch Programmierung geändert werden. |
Erstinbetriebnahme und Einlernen der Positionen
Bei der Platine HK7024HS wird der Antriebstyp vor dem Einlernen der Positionen eingestellt. Bei dem dargestellten 12-stelligen Schalter der Platine ist für HYKE HS Position 12 eingeschaltet; alle anderen Positionen sind ausgeschaltet. Wenn Ihre Platine eine andere Kennzeichnung oder Ausführung hat, nehmen Sie die Einstellung entsprechend der tatsächlich verbauten Platine vor.
- Prüfen Sie den korrekten Anschluss, die mechanischen Anschläge und den freien Bewegungsraum. Bringen Sie den Flügel vor dem Anlegen der Spannung ungefähr in die Mitte des Bewegungswegs.
- Nach dem Einschalten sollte BlueBUS etwa einmal pro Sekunde blinken; die LEDs der Lichtschranken reagieren und FLASH bleibt ausgeschaltet.
- Drücken Sie Open und Stop/Set gleichzeitig etwa 3 s lang, bis L1 und L2 schnell blinken. Nach dem Einlernen muss STOP leuchten und L1/L2 müssen erlöschen.
- Prüfen Sie die Auswahl des HS-Antriebs. Drücken Sie Stop/Set + Close etwa 5 s lang, bis L3/L4 schnell blinken. Die Steuerung führt ein langsames Schließen von M1, dann von M2, ein Öffnen beider Flügel und anschließend ein schnelles Schließen aus. Bei einem einzelnen Antrieb wird M1 übersprungen.
- Bewegt sich zuerst der falsche Flügel oder in die falsche Richtung, brechen Sie den Einlernvorgang ab; ein qualifizierter Techniker muss den Anschluss des Antriebs und des zugehörigen Encoders korrigieren und den Einlernvorgang wiederholen. Eine Auslösung der Lichtschranke oder von STOP unterbricht den Einlernvorgang.
- Prüfen Sie mit mehreren vollständigen Zyklen die Bewegungsrichtung, die Verlangsamung, die Anschläge und alle Sicherheitseinrichtungen. Der Flügel muss auch bei manueller Entriegelung leichtgängig beweglich sein.
Programmierung an der integrierten Platine
Erste Ebene: Halten Sie Stop/Set gedrückt, bis L1 zu blinken beginnt, und lassen Sie die Taste dann los; wählen Sie mit Open/Close die LED aus, mit Stop/Set schalten Sie den Status um (schnelles Blinken = OFF, langsames Blinken = ON). Warten Sie nach Abschluss 10 s. Lassen Sie zwischen den Tastendrücken nicht mehr als 20 s verstreichen.
| LED – Funktion | Status ON / OFF |
|---|---|
| L1 – Automatisches Schließen | Schließt nach Ablauf der Pausenzeit; OFF = halbautomatischer Betrieb. Werkseinstellung: OFF. |
| L2 – Schließen nach Lichtschranke | Bei aktiviertem automatischem Schließen wird nach Auslösung der Lichtschranke die Pause auf 5 s verkürzt. Ist das automatische Schließen ausgeschaltet, aktiviert die Auslösung der Lichtschranke das Schließen mit der programmierten Pausenzeit. Werkseinstellung: OFF. |
| L3 – Immer schließen | Bei geöffnetem Tor beginnt 10 s nach Wiederherstellung der Stromversorgung ein 5 s langes Vorblinken, anschließend schließt das Tor. Werkseinstellung: OFF. |
| L4 – Alles in Standby | Nach einer Minute ohne Bewegung werden BlueBUS und die meisten LEDs ausgeschaltet. Werkseinstellung: OFF. |
| L5 – ELS-Ausgang als Beleuchtung | ON ändert die Funktion des Elektroschlosses in eine Komfortbeleuchtung. Werkseinstellung: OFF. |
| L6 – Vorwarnblinken | ON schaltet die Warnleuchte 3 s vor der Bewegung ein. Werkseinstellung: OFF. |
| L7 – CLOSE als Teilöffnung 1 | ON ändert die Funktion des CLOSE-Eingangs. Werkseinstellung: OFF. |
| L8 – OGI als Wartungsanzeige | ON ändert die Funktion der Anzeige für das geöffnete Tor. Werkseinstellung: OFF. |
Zweite Ebene: Halten Sie Stop/Set gedrückt, bis L1 zu blinken beginnt, und lassen Sie die Taste dann los; wählen Sie mit Open/Close die Eingangs-LED aus. Halten Sie Stop/Set erneut gedrückt; nach etwa 3 s leuchtet der aktuelle Wert auf. Wählen Sie bei weiterhin gedrückter Stop/Set-Taste mit Open/Close die LED des gewünschten Werts aus, lassen Sie dann Stop/Set los und warten Sie 10 s. Die werkseitigen Werte dieser Platine sind fett markiert.
| Eingangs-LED – Parameter | Einstellungs-LED – Wert |
|---|---|
| L1 – Pausenzeit | L1 5 s; L2 15 s; L3 30 s; L4 45 s; L5 60 s; L6 80 s; L7 120 s; L8 180 s. |
| L2 – Schrittbetrieb | L1 O–S–Z–S; L2 O–S–Z–O; L3 O–Z–O–Z; L4 Wohnbetrieb; L5 Wohnbetrieb 2; L6 kurzer Befehl für Fußgängeröffnung; L7 Anwesenheit einer Person; L8 Öffnen im halbautomatischen Betrieb und Schließen durch Gedrückthalten des Befehls. |
| L3 – Motorgeschwindigkeit | L1 sehr langsam; L2 langsam; L3 mittel; L4 schnell; L5 sehr schnell; L6 sehr schnell; L7 schnelles Öffnen/langsames Schließen; L8 sehr schnelles Öffnen/mittleres Schließen. |
| L4 – Entlastung nach dem Schließen | L1 keine; L2 Stufe 1 ≈100 ms; L3 Stufe 2; L4 Stufe 3; L5 Stufe 4; L6 Stufe 5; L7 Stufe 6; L8 Stufe 7 ≈800 ms. |
| L5 – Motorkraft | L1 Minimum; L2 Stufe 2; L3 Stufe 3; L4 Stufe 4; L5 Stufe 5; L6 Stufe 6; L7 Stufe 7; L8 Maximum. |
| L6 – Fußgänger-/Teilöffnung | L1 M2 1/4; L2 M2 1/2; L3 M2 3/4; L4 ganzes M2; L5 beide Flügel 1/4 der kleineren Öffnung; L6 beide 1/2; L7 beide 3/4; L8 beide auf den kleineren der eingelernten Winkel. |
| L7 – Wartungshinweis | L1 500; L2 1 000; L3 1 500; L4 2 500; L5 5 000; L6 10 000; L7 15 000; L8 20 000 Bewegungen. |
| L8 – Störungshistorie | L1 letzter Bewegungszyklus; L2–L8 zweit- bis achtletzter Bewegungszyklus. |
Diagnose
Bei ordnungsgemäßem Betrieb blinkt die BlueBUS-LED am HK7024HS etwa einmal pro Sekunde. Langsames Blinken von L1/L2 bedeutet, dass Geräte geändert oder nicht eingelernt wurden; langsames Blinken von L3/L4 bedeutet, dass Positionen nicht eingelernt wurden oder die Schalter nach dem Einlernen geändert wurden. Lernen Sie die Positionen erneut ein. Eine erloschene STOP-LED signalisiert, dass ein Sicherheitseingang ausgelöst wurde. Bei einem zweiten Motor HK7224HS beachten Sie diese Anzeigen am ersten Antrieb mit Steuergerät.
Bei einer Störung wiederholt die FLASH-Leuchte eine Gruppe kurzer Blinksignale und gibt sie nach einer Pause von 1 Sekunde erneut aus. Zählen Sie die Blinksignale in einer Gruppe.
| Anzahl der FLASH-Blinksignale | Was ist zu prüfen? |
|---|---|
| 1 | BlueBUS-Gerät geändert/getrennt; wiederholen Sie nach der Reparatur den Einlernvorgang der Geräte. |
| 2 | Lichtschranke oder Hindernis in ihrem Strahl. |
| 3 | Erhöhter Bewegungswiderstand oder falsche Krafteinstellung; prüfen Sie zuerst die Mechanik. |
| 4 | STOP aktiv oder Änderung eines eingelernten Sicherheitseingangs. |
| 5 | Fehler bei internen Parametern des Steuergeräts; warten Sie mindestens 30 s und geben Sie den Befehl erneut. Besteht der Fehler weiterhin, trennen Sie die Stromversorgung und stellen Sie sie wieder her; wenden Sie sich bei erneutem Auftreten an den Kundendienst. |
| 6 | Die zulässige Anzahl aufeinanderfolgender Zyklen oder Zyklen pro Stunde wurde überschritten; warten Sie einige Minuten, bis die Begrenzung weitere Bewegungen zulässt. |
| 7 | Störung in den elektrischen Schaltkreisen; warten Sie mindestens 30 s und geben Sie den Befehl erneut. Besteht die Störung nach Wiederherstellung der Stromversorgung weiterhin, wenden Sie sich an den Kundendienst. |
| 8 | Ein anderer dauerhaft aktiver Befehl verhindert eine neue Bewegung; prüfen Sie die Steuereingänge und die Ursache des dauerhaft anliegenden Befehls. |
| 9 | Das Tor wurde durch einen Befehl blockiert; entriegeln Sie es mit dem entsprechenden Steuerbefehl. |
| 10 | Der Encoder hat ein Hindernis oder eine hohe Reibung erkannt; prüfen Sie den Bewegungsweg des Torflügels. |
Einstellungen zurücksetzen
Halten Sie auf der integrierten Platine HK7024HS Open und Close, bis L1 und L2 zu blinken beginnen, und lassen Sie dann die Tasten los. Dadurch werden die Werkseinstellungen der Programmierung wiederhergestellt; benutzerdefinierte Einstellungen gehen verloren. Prüfen Sie nach dem Zurücksetzen die Verdrahtung und die Anzeigen der Platine. Falls ein erneutes Einlernen der Geräte oder Positionen erforderlich ist, führen Sie dieses vor dem Betrieb durch.
Manuelle Entriegelung und Wartung
Bei einem Stromausfall entriegeln Sie den Motor mit dem mitgelieferten Schlüssel und dem um 90° gedrehten Hebel. Bewegen Sie anschließend den Torflügel von Hand. Sichern Sie den Motor wieder, bevor Sie den automatischen Betrieb fortsetzen. Die Wartung muss von einem Techniker spätestens nach 6 Monaten oder 20 000 Bewegungszyklen: durchgeführt werden. Dabei werden Verschleiß, Befestigung der Konsolen, Anschläge, Leichtgängigkeit des Tors und Sicherheitseinrichtungen geprüft.
Richtwert zur Lebensdauer
Der Belastungsindex ergibt sich aus der Summe der Einflüsse von Länge, Gewicht, vollem oder verkürztem Hebel, Temperatur/Luftfeuchtigkeit, geschlossenem Torflügel und Wind. Die Herstellerangaben sind Richtwerte und keine Garantie für eine bestimmte Anzahl von Zyklen. Prüfen Sie zunächst in der obigen Grafik für HYKE HS, ob die Kombination aus Länge und Gewicht zulässig ist. Verwenden Sie erst danach den Index für eine ungefähre Einschätzung der Lebensdauer. Die Grafik zur Zyklenzahl stellt keine Garantie dar.
Technische Daten und Abmessungen
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Modell | NICE HYKE HK7024HS |
| Verwendungszweck | Gelenkarmantrieb HighSpeed mit integrierter Steuereinheit für einen oder zwei Torflügel. |
| Motorspannung | 24 V DC |
| Stromversorgung | 230 V AC, 50/60 Hz für die integrierte Steuereinheit; der Motor wird mit 24 V DC betrieben. |
| Leistungsaufnahme / Stromaufnahme | 300 W; 1,5 A am Netzeingang. |
| Leerlaufdrehzahl | 2 U/min; Öffnungszeit für 90° etwa 10 s bei üblicher Montage, ohne Anlauf- und Abbremsphase. |
| Anlaufmoment / Nenndrehmoment | 500 / 120 Nm. |
| Betrieb | Maximal 40 Zyklen/h bei Nenndrehmoment; Dauerbetrieb maximal 7 min. |
| Betriebstemperatur | −20 bis +50 °C gemäß aktuellem Katalog. |
| Schutzart | IP54 bei unbeschädigtem Gehäuse. |
| Abmessungen des Motors | 290 × 210 × 320 mm. |
| Gewicht des Motors allein | 10,5 kg. |
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