NICE Moonclever MC424LR10 – Steuerzentrale für 24-V-Drehtorantriebe der Wingo-Familie
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| 1,50 kg |
Produktbeschreibung NICE Moonclever MC424LR10 – Steuerzentrale für 24-V-Drehtorantriebe der Wingo-Familie
Die Steuerzentrale NICE MC424LR10 wird durch ein voll kompatibles neueres Modell ersetzt NICE MC424LR30.
NICE Moonclever MC424LR10 ist eine Steuerzentrale zur Automatisierung von einflügeligen oder zweiflügeligen Toren. Antriebe müssen mit ihr kompatibel sein und über eine Versorgungsspannung von 24 V DC verfügen.
- Die Steuerung öffnet und schließt ein zweiflügeliges Tor synchron (und hält es auch an). Selbstverständlich lässt sich auch nur ein Antrieb für ein einflügeliges Tor betreiben.
- Geeignet zum Öffnen von Toren nach innen und nach außen.
- Funksteuerung per Fernbedienung (mit Antenne bis zu 150–200 m).
- Das Tor lässt sich auch kabelgebunden über einen Taster, eine Videosprechanlage und jede Menge weiteres Zubehör bedienen (Entdecken Sie alle Möglichkeiten, Ihr Tor zu öffnen).
- Sicherer Betrieb dank:
- Anschlussmöglichkeit für Lichtschranken – sie sichern die Durchfahrt mit einem Infrarotstrahl. Wird dieser unterbrochen, hält das Tor an und beginnt sich zu öffnen (oder zu schließen bzw. bleibt stehen).
- Zusätzlich sorgt die integrierte Hinderniserkennung dafür, dass die Antriebe beim Aufprall des Tores auf einen Gegenstand oder eine Person nicht weiterdrücken, sondern anhalten und die Bewegung umkehren.
- Nicht zuletzt gewährleistet die niedrige Versorgungsspannung von 24 Volt einen sicheren Betrieb der Antriebe und des Zubehörs.
- Mit angeschlossener Notstrombatterie führt das Tor bei einem Stromausfall problemlos 10 Bewegungszyklen aus.
- Mit angeschlossenem Elektroschloss wird das Tor in geschlossener Position automatisch verriegelt. Dadurch federn die Flügel nicht nach – ein Vorteil, den Sie besonders bei längeren Torflügeln über 3 m zu schätzen wissen.
- Nach einem einzigen Tastendruck bewegt die Steuerung die Antriebe selbstständig zwischen der vollständig geöffneten und der vollständig geschlossenen Position und speichert die Endlagen.
- Möglichkeit, die Steuerung zurückzusetzen und die Werkseinstellungen wiederherzustellen (Fernbedienungen müssen separat gelöscht werden).
Ausschließlich kompatibel mit den ausdrücklich aufgeführten Drehtorantrieben:
Die Steuerzentrale MC424LR10 enthält das Steuergerät MCA2R10, das in einem standardisierten Moonclever-Kunststoffgehäuse untergebracht ist. Der Funkempfänger ist integriert und zusätzlich ist ein Anschluss des Typs SM zum Anschluss eines weiteren Funkempfängers (SMXI, OXI, ...) aus den Fernbedienungen (Flor, Era Flor, Era One, Era Inti, ...).
Dank der 24-V-Technologie eignet sie sich auch für das NICE-Solarsystem Solemyo, das die Stromversorgung auch an Standorten ohne Zugang zum Stromnetz ermöglicht. Außerdem kann die Steuerung über eine Notstrombatterie NICE PS124 versorgt werden, die nach einem Stromausfall noch mehrere Stunden lang einige Öffnungs- und Schließzyklen des Drehtors ermöglicht. Im Standby-Modus beträgt der Verbrauch der Steuerung mit angeschlossenem Funkempfänger nur 2 W (bei Stromversorgung über die PS124-Batterie oder das Solemyo-Solarsystem beträgt der Verbrauch sogar nur 0,1 W).
Diagnose mithilfe der Diagnose-LED.
Nach automatischer Ermittlung der Torflügellänge werden die Beschleunigungs- und Verzögerungsintervalle beim Öffnen und Schließen eingestellt. Außerdem lassen sich folgende Parameter einstellen: Kraft, Geschwindigkeit, Fußgängeröffnung usw.; siehe Programmierung der Antriebssteuerung. Die Hinderniserkennung während der gesamten Bewegung des Torflügels gewährleistet einen sicheren Betrieb der Antriebe.
Die NICE Moonclever MC424LR10 Steuerzentrale ist für die klimatischen Bedingungen in der Slowakei geeignet und erfüllt alle europäischen Sicherheitsnormen.
Mit der NICE Moonclever MC424LR10 Steuerzentrale kompatibles Zubehör
Wir empfehlen, zur Steuerzentrale kompatibles optionales Zubehör dazuzukaufen:
| Was | Warum | Typ |
|---|---|---|
| Warnleuchte | Die Warnleuchte signalisiert die Torbewegung durch Blinken – ideal für Ausfahrten mit eingeschränkter Sicht. Außerdem ist eine Antenne integriert, die die Reichweite des Handsenders erhöht. | - Era Light (EL24, ELDC) - Lucy (LUCY24) - Moonlight (ML24T) |
| Lichtschranken | Beim Schließen erkennen sie ein Hindernis und stoppen die Bewegung – so fährt das Tor weder gegen ein Auto noch gegen Personen. | - Era Photocell (EPS, EPM, EPL) - BF - Moon (MOF, MOFO) |
| Handsender |
Zur Fernbedienung des Tors. |
- FloR (Flo2R-s, Flo4R-s) |
| Empfänger | Für die Fernbedienung des Tors ist kein zusätzlicher Empfänger erforderlich, da die Steuerung NICE-MCA2R10 bereits einen Empfänger integriert hat. | - OXI - SMXI |
| Antenne | Für eine größere Reichweite des Handsenders. | - in der Warnleuchte integriert ML24T, EL24, ELDC - nur ABFKIT-Antenne, oder ABF |
| Tastatur | Wenn Sie Ihren Handsender vergessen haben oder viele Fahrzeuge bzw. Personen zu Ihnen kommen und Sie nicht jedem einen Handsender geben oder das Tor manuell öffnen möchten. | - EDSWG |
Handbuch zur NICE Moonclever MC424LR10 Steuerzentrale
Das Handbuch zur NICE Moonclever MC424LR10 Steuerzentrale ist derzeit nur auf Englisch zum Download verfügbar:
Handbuch zur NICE Moonclever MC424LR10 Steuerzentrale
Montage der NICE Moonclever MC424LR10 Steuerzentrale
Montage der Steuerzentrale im standardisierten Montagegehäuse Moonclever erfolgt durch Befestigung mit vier Schrauben:
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| 1. Schrauben Sie die Kunststoffschrauben der Abdeckung heraus | 2. Befestigen Sie das Steuerungsgehäuse mit vier Dübeln |
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Typische (optionale) Anschlusskonfiguration der Antriebssteuerung mit Zubehör:
Zubehörliste
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Hinweis zu den Lichtschranken:
| 5. | FOTO | Die Lichtschranken haben beim Öffnen keine Wirkung. Wird der Lichtstrahl beim Schließen des Tors unterbrochen, wird die Öffnungsbewegung eingeleitet. |
|---|---|---|
| 6. | FOTO1 | Die Lichtschranken stoppen die Torbewegung sowohl beim Öffnen als auch beim Schließen. |
| 7. | FOTO2 | Die Lichtschranken haben beim Schließen keine Wirkung. Wird der Lichtstrahl beim Öffnen des Tors unterbrochen, wird die Schließbewegung eingeleitet. |
Anschluss der Steuerzentrale NICE Moonclever MC424LR10
Denken Sie daran, vor dem Anschließen, Trennen oder Ändern der Verdrahtung des Antriebs sowohl die Stromversorgung der Steuerzentrale als auch die der Zusatzgeräte zu unterbrechen – entweder am Schutzschalter, durch Herausnehmen der Versorgungssicherung, oder durch Abklemmen der Notstrombatterie. Warten Sie, bis alle LEDs erloschen sind.
… an das Stromnetz
Für den grundlegenden Betrieb des Antriebs muss lediglich die Stromversorgung an die Steuerzentrale des Antriebs angeschlossen werden.
- Schrauben Sie die Kabelhalterung ab C
- Schließen Sie den Außenleiter an die Klemmleiste A an die Klemme mit der Kennzeichnung L
- Schließen Sie den Neutralleiter an die Klemmleiste A, an die Klemme mit der Kennzeichnung N
- Schrauben Sie den Schutzleiter am Anschluss B mit der Kennzeichnung T
… der Zusatzgeräte
An das Steuergerät können folgende Zusatzgeräte angeschlossen werden:
| A. | Anschluss für die 24-V-Stromversorgung |
|---|---|
| B. | Anschluss zum Verbinden einer Notstrombatterie NICE PS124 oder eines Solarsystems NICE Solemyo. |
| C. | Sicherung des Steuergeräts, Typ F 2A |
| D. | Anschluss NICE SM für Funkempfänger (z. B. SMXI, OXI) |
| E. | Anschluss des primären Motors M1 (startet beim Schließen zuerst; ist er nicht angeschlossen, erkennt das Steuergerät das Tor automatisch als einflügelig) |
| F. | Anschluss des sekundären Motors M2 (startet beim Öffnen zuerst) |
| G. | Ausgang für die Warnleuchte |
| H. | Ausgang für die Torstatusanzeige, oder das Elektroschloss (je nach Einstellung in der Programmierung) |
| I. | 24-V-DC-Stromversorgung für Zubehör, Standby-Modus und FOTOTEST |
| L9…L13. | Eingangs-LEDs |
| OK | LED „OK“ |
| L1…L8 | Programmier-LEDs |
| LR | LED für die Programmierung der Fernbedienungen |
| M. | Eingänge für angeschlossene Geräte, Lichtschranken, Taster usw. |
| N. | Antenneneingang (z. B. ABF, ABFKIT, oder eingebaut in der Warnleuchte ML24T) |
| O. | Schalter zur Auswahl des Motormodells |
| Q. | IBT4N-Anschluss zur Diagnose und Programmierung (für den professionellen Einsatz) |
| R. | Versorgungssicherung |
| S. | Versorgungsklemmenleiste (L = Phase, N = Neutralleiter) |
| T. | Erdungsanschluss |
| U. | Halterung für das Netzkabel |
| P1, P2, P3 | Programmiertasten |
| P4. | Programmiertaste für Fernbedienungen |
Standard-Schaltpläne:
Die Verkabelung an den Klemmenleisten der Steuerung kann auf drei grundlegende Arten ausgeführt werden:
| Mit Standby-Modus | Ohne Standby-Modus | |
|---|---|---|
| Ohne FOTOTEST | Mit FOTOTEST | |
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| Eine Minute nach dem letzten Torlauf wechselt die Steuerung in den Energiesparmodus und schaltet dabei alle Ein- und Ausgänge ab. Der aktivierte Standby-Modus wird durch die OK-LED angezeigt (LED P1), die langsamer blinkt (einmal alle 4 Sekunden) als gewöhnlich (einmal pro Sekunde). Der Standby-Modus ist für den Anschluss an die NICE-Solemyo-Solaranlage vorgeschrieben und ebenso beim Anschluss des NICE-PS124-Notstromakkus. | Anschluss ohne Standby-Modus und ohne FOTOTEST. Das Gerät verbraucht normal Strom und der Torlauf wird auch dann gestartet, wenn eine der Sicherheitslichtschranken ausgefallen ist. | Beim FOTOTEST werden vor dem Start des Torlaufs die Lichtschranken FOTO, FOTO1 und FOTO2 auf ihre ordnungsgemäße Funktion geprüft (d. h. jede Lichtschranke wird separat mit Strom versorgt). Wenn eine der Lichtschranken nicht ordnungsgemäß funktioniert, wird der Torlauf nicht gestartet. Wenn eine oder mehrere Lichtschranken nicht verwendet werden, muss die Klemme mit Eingang Nr. 8 (gemeinsamer Eingang) verbunden werden. |
Der Anschluss mit Standby-Modus ist Standard; seine Verwendung ist nur beim Anschluss mit FOTOTEST ausgeschlossen. Es ist entweder der Standby-Modus oder der FOTOTEST angeschlossen, oder keiner von beiden.
Verkabelung an den einzelnen Klemmen
Die Steuereinheit NICE MCA2 der Steuerzentrale NICE Moonclever MC424L ermöglicht folgende Ein- und Ausgänge für Zusatzgeräte:
| Eingang | Verwendungszweck | Beschreibung | Kabeltyp |
|---|---|---|---|
| L-N-I | Stromversorgung | Netzanschluss. | 3×1,5mm2 |
| 1-3 | Motor M1 | Stromversorgung des primären Motors M1. | 3×1,5mm2 |
| 1-3 | Motor M2 | Stromversorgung des sekundären Motors M2 (wenn er nicht angeschlossen ist, erkennt die Steuerung das Tor automatisch als einflügelig). | 3×1,5mm2 |
| 4-5 | Warnleuchte | Ausgang für eine Warnleuchte NICE LUCY24 (oder NICE ML24T) mit einer 24V 25W Glühlampe. | 2×1mm2 |
| 6-7 | Torstatusanzeige S.C.A., oder ein Elektroschloss |
Anschluss an die Tor-offen-Anzeige S.C.A. 24 Vdc, maximal 5W oder Elektroschloss 12Vac, maximal 25VA. |
S.C.A.: 2×0,5mm2 Elektroschloss: 2×1mm2 |
| 8 |
+24 Vdc (Pluspol +) |
Zwei sich gegenseitig ausschließende Verwendungsarten: Wenn weder der Stand-by-Modus noch der FOTOTEST verwendet wird, bleibt dieser Anschluss ungenutzt und stattdessen wird Eingang Nr. 11 verwendet. |
1×0,5mm2 |
| 9 | 0 Vdc (Minus -) |
0-Vdc-Versorgung (Minus) für Zubehör | 1×0,5mm2 |
| 10 |
24 Vdc (Plus +) |
Wird als Stromversorgung für Zubehör verwendet (24 Vdc, maximal 200 mA), ohne Stand-by-Modus. Bei Verwendung des Stand-by-Modus bleibt dieser Anschluss ungenutzt und stattdessen wird Eingang Nr. 8. +24-Vdc-Versorgung mit maximal 100 mA für die RX-Lichtschranken (Empfänger) bei Verwendung des FOTOTESTS. Wenn der FOTOTEST nicht verwendet wird, werden alle Lichtschranken darüber versorgt. |
1×0,5mm2 |
| 11 | Gemeinsamer Eingang | Gemeinsamer Eingang für Zubehör (+24 Vdc); wird ohne Stand-by-Modus verwendet. | 1×0,5mm2 |
| 12 | STOP |
Eingang für Geräte, die die Torbewegung stoppen. Folgende Geräte können angeschlossen werden:
|
1×0,5mm2 |
| 13 | FOTO | Eingang für Sicherheitseinrichtungen, z. B. Lichtschranken, Schaltleisten. Eine Unterbrechung während des Betriebs führt zur Umkehr der Bewegungsrichtung oder zum Anhalten des Torflügels. Hier werden Öffner angeschlossen. | 1×0,5mm2 |
| 14 | FOTO1 | Eingang für Sicherheitseinrichtungen, z. B. Lichtschranken, Schaltleisten. Eine Unterbrechung während des Betriebs führt zur Umkehr der Bewegungsrichtung oder zum Anhalten des Torflügels. Hier werden Öffner angeschlossen. | 1×0,5mm2 |
| 15 | Schrittbetrieb | Eingang für Geräte zur Steuerung der Torbewegung im Schrittbetrieb (siehe Torbewegung im Schrittbetrieb). Es können Schließer (NO) angeschlossen werden. | 1×0,5mm2 |
| 16 | AUX | Hilfseingang. | 1×0,5mm2 |
| 17-18 | Antenne | Eingang für die Antenne des Funkempfängers. Die Antenne ist üblicherweise in der Warnleuchte integriert, z. B. NICE ML24T, alternativ kann eine separate externe Antenne verwendet werden NICE ABFKIT. | Abgeschirmtes Koaxialkabel: RG58 |
Anschluss eines Schlüsselschalters
Steuerzentrale NICE Moonclever MC424L ist kompatibel mit allen Schlüsselschaltern aus unserem Sortiment. Der Anschluss kann mindestens auf zwei gängige Arten erfolgen:
| STOP und Schrittbetrieb | Schrittbetrieb und Hilfseingang |
|---|---|
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| Drehen des Schlüssels nach links stoppt die Torbewegung sofort. Drehen nach rechts steuert im Schrittbetrieb die Torbewegung. Hinweis: Wenn Sie den Stand-by-Modus aktivieren möchten, schließen Sie ALT an Klemme Nr. 8 anstelle von Klemme Nr. 11. |
Drehen nach links führt den Befehl aus, der programmiert wurde für den Hilfseingang (teilweisen Öffnen eines Torflügels, teilweisen Öffnen beider Torflügel, Öffnen, Schließen, Ausführung FOTO2). Drehen nach rechts steuert im Schrittbetrieb die Torbewegung. |
Anschluss des STOP-Eingangs
Die Steuerzentrale NICE Moonclever MC424L kann auf zwei Arten der STOP-Eingangserkennung programmiert werden:
- Öffnerkontakte (NC) – Geräte, die bei der Auswertung den Kontakt öffnen und so der Steuerung den Befehl geben, das Tor anzuhalten
- Geräte mit einem konstanten Widerstand von 8,2 kΩ? (z. B. Sicherheitskontaktleisten) – Die Steuerung überwacht den Widerstand und hält die Torbewegung an, wenn der Widerstandswert vom Sollwert abweicht. Auf diese Weise können Öffnerkontakte (NC), Schließerkontakte (NO) und Geräte mit einem konstanten Widerstand von 8,2 kΩ? (z. B. Sicherheitskontaktleisten) wie in der folgenden Tabelle angegeben kombiniert werden:
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Typ des ersten Geräts | |||
| NO | NC | 8,2 kΩ? | ||
|---|---|---|---|---|
| Typ des zweiten Geräts |
NO | ![]() |
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| NC | ![]() |
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| 8,2 kΩ? | ![]() |
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Anschluss des S.C.A.-Eingangs – Tor-offen-Anzeige oder Elektroschloss
Für diesen Eingang stehen zwei programmierbare Betriebsarten zur Verfügung:
| 1. Tor-offen-Anzeige | 2. Elektroschloss |
|---|---|
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| Die an den S.C.A.-Eingang angeschlossene Glühlampe blinkt beim Öffnen des Tors langsam und beim Schließen schnell. Bei geöffnetem Tor leuchtet die Glühlampe, bei geschlossenem Tor ist sie ausgeschaltet. Das Verhalten kann eingestellt werden. | Außerdem wird bei jedem Öffnungsvorgang drei Sekunden lang ein Signal zum Lösen an das Elektroschloss gesendet. |
Sicherungen der Steuerzentrale
Im Antrieb befinden sich zwei Sicherungen: eine für die Stromversorgung (Typ: T 1A 250V) und eine für die Steuerung (Typ F 2A 250V).
Lichtschranken des Antriebs
In Vorbereitung.
Inbetriebnahme der Steuerung
Nach dem Anschluss der Steuerzentrale an das Stromnetz sollten alle LEDs einige Sekunden lang schnell blinken; anschließend sollte folgender Zustand erreicht sein:
- Spannung ca. 30 Vdc (bei Verwendung einer Notstrombatterie 24 Vdc) an den Eingängen 9–10.
- Die LED P1 blinkt in Intervallen von einer Sekunde. Wenn sich der Zustand an den Eingängen geändert hat, blinkt die LED zweimal schnell hintereinander.
- Die LEDs für Öffnerkontakte (NC) leuchten, die LEDs für Schließerkontakte (NO) sind ausgeschaltet, siehe Abbildung:

Die LEDs leuchten entsprechend folgender Übersicht:
Eingang Eingangstyp LED-Status STOP STOP NC L1 leuchtet Konstanter Widerstand 8,2 kΩ? L1 leuchtet FOTO NC L2 leuchtet FOTO1 NC L3 leuchtet Schrittbetrieb NO L4 leuchtet nicht AUX NO – Teilöffnung I L5 leuchtet nicht NO – Teilöffnung II L5 leuchtet nicht NO – Öffnen L5 leuchtet nicht NO – Schließen L5 leuchtet nicht NC – FOTO2 aktiv L5 leuchtet - Die einzelnen LEDs sollten je nach Zustandsänderung der angeschlossenen Geräte aufleuchten oder erlöschen.
- Nach Drücken der Taste P2 sollten beide Motoren eine kurze Öffnungsbewegung ausführen, wobei sich zuerst der Hauptflügel bewegt. Unterbrechen Sie den Vorgang durch erneutes Drücken der Taste P2. Wenn sich die Flügel nicht öffnen, sondern stehen bleiben oder sich zu schließen beginnen, müssen Sie die Polarität an den Motoren vertauschen. Wenn sich zuerst der Nebenflügel bewegt, stellen Sie die Steckbrücke wie in der Abbildung gezeigt ein:
Hauptflügel, Motor M2 Hauptflügel, Motor M1 

Erfassung des Torflügelverlaufs
Damit das Tor ordnungsgemäß funktioniert (insbesondere bei der Berechnung der Anfahr- und Auslaufstrecke sowie der Teilöffnung), muss die Steuerung selbst die Länge des Öffnungsbogens der Torflügel ermitteln. Während dieses Vorgangs bewegt die Steuerung die Torflügel mit den Antrieben von Anschlag zu Anschlag und ermittelt die Länge des Öffnungswegs.
Hinweis: Wenn Sie die Erfassung des Torflügelverlaufs bereits durchgeführt haben, müssen Sie vor einer erneuten Erfassung den Speicher der Steuerung löschen.
Prüfen Sie vor der Erfassung des Torflügelverlaufs, ob die an den Eingängen angeschlossenen Geräte STOP, FOTO und FOTO1 in Ordnung und korrekt angeschlossen sind. Wird eines dieser Geräte während der Erfassung aktiviert, muss der Vorgang wiederholt werden. Die Torflügel sollten sich idealerweise ungefähr auf halber Öffnungsweite befinden. Entriegeln Sie dazu die Antriebe, bewegen Sie die Flügel manuell in eine halb geöffnete Position und verriegeln Sie die Antriebe anschließend wieder. Bewegen Sie den Flügel nach dem Verriegeln des Motors immer ein Stück von Hand, damit der Motor einrastet. Grundsätzlich ist es jedoch unerheblich, in welcher Position sich die Flügel vor der Erfassung befinden.
Erstinbetriebnahme der Steuerung (oder Erfassung nach einem Reset)
- Stellen Sie die Wahlschalter für das Antriebsmodell gemäß Tabelle 2.6 in der Bedienungsanleitung der Steuerung ein bzw. überprüfen Sie deren Einstellung.
Hinweis: Motor WG2024: 1 oben, 2 unten, 3 oben, 4 oben; WG3524: 1 unten, 2 unten, 3 oben, 4 oben; TOO3024: 1 oben, 2 unten, 3 unten, 4 oben; TOO4524: 1 unten, 2 unten, 3 unten, 4 oben; nicht spezifiziertes Modell: 1 unten, 2 oben, 3 oben, 4 oben - Entriegeln Sie die Flügel von Hand und bringen Sie sie in eine Zwischenstellung (Öffnungswinkel ca. 45°). Verriegeln Sie die Antriebe wieder und ziehen Sie leicht an den Flügeln, damit die Motoren einrasten.
- Drücken Sie an der Steuerung gleichzeitig die zweite Taste (STOP/SET) und die dritte Taste (CLOSE). Lassen Sie die Tasten los, sobald sich die Flügel bewegen.
- Die Flügel führen die folgende Sequenz aus (die Erfassung des Flügelverlaufs kann jederzeit durch Drücken der STOP-Taste abgebrochen werden):
- Beide Flügel öffnen sich ein Stück.
Hinweis: Bewegen sie sich in die falsche Richtung, d. h. schließen sie sich ein Stück, muss der Vorgang durch Drücken der STOP-Taste abgebrochen, die Stromversorgung der Steuerung getrennt und die Polarität an beiden Motoren vertauscht werden. Beginnt ein Flügel zu öffnen und der andere zu schließen, muss die Polarität nur am Motor vertauscht werden, der mit dem Schließen begonnen hat. Die Polarität wird vertauscht, indem innerhalb der dreipoligen Motorklemme des jeweiligen Motors die Kabel an der Klemme + (Plus) und der Klemme - (Minus) getauscht werden. - Der untere Flügel schließt vollständig.
Hinweis: Beginnt der falsche Flügel zu schließen (d. h. der obere), muss der Vorgang durch Drücken der STOP-Taste abgebrochen, die Stromversorgung der Steuerung getrennt und die kompletten dreipoligen Motorklemmen M1 und M2 miteinander vertauscht werden. - Der obere Flügel schließt vollständig.
- Der obere Flügel beginnt sich zu öffnen, kurz darauf auch der untere Flügel.
Hinweis: Die Verzögerungszeit kann bei Bedarf in der Programmierung geändert werden. Siehe Kapitel 5.2.2, LED L6 „Flügelverzögerung“. - Beide Flügel öffnen vollständig.
- Der untere Flügel beginnt sich zu schließen, kurz darauf auch der obere Flügel.
- Die Flügel schließen vollständig, und die Steuerung speichert ihre Endpositionen.
- Fertig.
Alle oben genannten Phasen müssen ohne Ihr Eingreifen nacheinander ablaufen. Wenn eine Phase nicht ordnungsgemäß abläuft, brechen Sie sie durch Drücken der Taste P1 ab und passen Sie gegebenenfalls die Einstellungen an und wiederholen Sie den Vorgang.
Programmierung der Antriebssteuerung
Die Steuerung MC424L ermöglicht die Programmierung mehrerer Funktionen, entweder durch Aktivieren/Deaktivieren einer Funktion mithilfe der Programmierung auf Ebene I oder durch Einstellen eines Standardparameters mithilfe der Programmierung der Ebene II.
Die Programmierung mag auf den ersten Blick etwas umständlich und unübersichtlich wirken. Wenn man jedoch zwei grundlegende Prinzipien verstanden hat, findet man sich mit etwas Vorstellungskraft schnell im Menü zurecht.
Grundsätzlich muss man verstehen, dass die Programmierung über drei Tasten (P1, P2 und P3) und die zugehörigen LEDs (P1, P2 und P3) sowie die Anzeige-LEDs L1, L2, L3, L4 und L5 erfolgt.
Die Funktion der einzelnen Tasten und die LED-Anzeigen hängen davon ab, auf welcher Programmierebene Sie sich befinden.
Steuerung MCA2 verfügt über drei Tasten zur Bedienung und Programmierung des Antriebs:
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Taste |
|---|---|
| P1 | |
| P2 | |
| P3 |
Die Steuerung ermöglicht die Programmierung von 1 Direktfunktion und 10 aktivierbaren/deaktivierbaren Funktionen und 5 einstellbaren Funktionen (davon gibt es am AUX-Zusatzeingang weitere 5 aktivierbare/deaktivierbare Funktionen):
Direktfunktion
Es gibt eine Direktfunktion, nämlich die Bewegungsgeschwindigkeit des Tors einzustellen. Im normalen Betriebsmodus (also nicht im Programmiermodus) wird die Geschwindigkeit durch Drücken der Taste P3 umgeschaltet:
| Funktion | Eingeschaltet (LED P3 leuchtet) | Ausgeschaltet (LED P3 leuchtet nicht) |
|---|---|---|
| Bewegungsgeschwindigkeit | schnelle Geschwindigkeit (voreingestellt) | langsame Geschwindigkeit |
Aktivierbare Funktionen
Es gibt 10 aktivierbare Funktionen, die in der Programmierung auf Ebene I eingestellt werden. (Die voreingestellten Werte sind fett):
| Funktion | Eingeschaltet (LED leuchtet) | Ausgeschaltet (LED leuchtet nicht) |
|---|---|---|
| Automatisches Schließen | Nach Ablauf der eingestellten Pausenzeit beginnt das Tor automatisch zu schließen. | Das Tor bewegt sich nur nach Eingabe eines Befehls mit einer Fernbedienung, mit einem Schlüsselschalter, einer Taste usw. |
| Mehrbenutzerbetrieb | Diese Funktion ist sinnvoll, wenn mehrere Benutzer den Antrieb bedienen und ihre Befehle miteinander kollidieren können. Beispielsweise beginnt ein Benutzer das Tor zu öffnen, während ein anderer ebenfalls einen Öffnungsbefehl gibt. Da sich das Tor bereits öffnet, würde es sonst wieder schließen usw. Nach dem ersten Öffnungsbefehl werden daher alle weiteren Befehle ignoriert, bis das Tor geöffnet ist. | Das Tor wird im Schrittbetrieb gesteuert: Öffnen > Stopp > Schließen > Stopp > Öffnen |
| Vorwarnblinken | Die Warnleuchte blinkt 3 Sekunden lang, bevor sich das Tor in Bewegung setzt. | Die Bewegung beginnt sofort, ebenso das Blinken der Warnleuchte. |
| Schließen nach Unterbrechung der Lichtschranken | Diese Funktion ist nur sinnvoll bei aktiviertem automatischem Schließen. Nach dem Passieren der Lichtschranken (d. h. nachdem die Lichtschranken unterbrochen und wieder freigegeben wurden) beginnt das Tor bereits nach 4 Sekunden zu schließen, zum Beispiel nachdem ein Fahrzeug ausgefahren ist. | Das Tor beginnt erst nach Ablauf der eingestellten Pausenzeit des automatischen Schließens. |
| Verzögerung des Nebenflügels | Legt fest, ob der Nebenflügel sich verzögert in Bewegung setzt. Sinnvoll, wenn ein Flügel beim Bewegen am anderen streifen könnte. Ebenso bei Verwendung eines Elektroschlosses. Die Verzögerung kann prozentual eingestellt werden, und zwar in der Programmierung der Ebene II. | Beide Flügel setzen sich gleichzeitig in Bewegung. |
| Standby-Modus/Fototest |
Aktiviert den Ausgang an Klemme Nr. 8: Aktivierter Standby-Modus, oder aktivierter Fototest. Es kann immer nur eine Funktion aktiv sein. Welche verwendet wird, legen Sie durch den Anschluss gemäß dem passenden Schaltplan fest. |
Deaktiviert den Ausgang an Klemme Nr. 8: Deaktivierter Standby-Modus und deaktivierter Fototest. |
| Tor-offen-Anzeige/Elektroschloss | Der Ausgang an Klemme 6–7 wird für Elektroschloss verwendet. Das Schloss wird beim Öffnen des Tors in den ersten drei Sekunden entriegelt. | Der Ausgang an Klemme 6–7 dient als Tor-offen-Anzeige. Die Blinkart lässt sich einstellen; siehe Programmierung der Ebene I. Abstufung des Blinkens der Tor-offen-Anzeige |
| Widerstandsbehafteter STOPP-Eingang | Die Verbindung zwischen dem gemeinsamen Eingang und dem STOPP-Eingang wird auf einen konstanten Widerstand von 8,2 kΩ eingestellt (+25 % –25 %), z. B. für Sicherheitskontaktleisten. Weitere Informationen unter STOPP-Eingang. | An den STOPP-Eingang können Sie Öffnerkontakte (NC) anschließen, die die Torbewegung sofort stoppen, sobald der Stromkreis unterbrochen wird. |
| Schweres Tor | Die Antriebe behandeln das Tor als schwer. Das heißt, die Steuerung passt die Beschleunigung und Abbremsung der Bewegung entsprechend an. | Die Steuerung behandelt das Tor als leicht. |
| Abstufung des Blinkens der Tor-offen-Anzeige | Die an den S.C.A.-Eingang angeschlossene Lampe blinkt beim Öffnen des Tors unregelmäßig: Je näher das Tor der Öffnungsposition kommt, desto schneller blinkt sie; je näher es der Schließposition kommt, desto langsamer blinkt sie. | Die an den S.C.A.-Eingang angeschlossene Lampe blinkt beim Öffnen des Tors langsam und beim Schließen schnell. Bei geöffnetem Tor leuchtet die Lampe, bei geschlossenem Tor ist sie aus. |
Einstellbare Funktionen
Es gibt 5 einstellbare Funktionen (die Standardwerte sind fett hervorgehoben):
| L1 leuchtet | L2 leuchtet | L3 leuchtet | L4 leuchtet | L5 leuchtet | keine leuchtet |
|---|---|---|---|---|---|
| Pausendauer – Legt fest, nach welcher Zeit das Tor nach dem Öffnen geschlossen wird. Ist nur sinnvoll bei aktiviertem automatischem Schließen. | |||||
| 5 Sekunden | 10 Sekunden | 20 Sekunden | 40 Sekunden | 80 Sekunden | – |
| Zusatzeingang AUX – Schaltet weitere 5 Funktionen ein oder aus. | |||||
| Teilöffnung I – öffnet nur den gesamten Hauptflügel | Teilöffnung II – öffnet beide Flügel zur Hälfte | Nur Öffnen – führt die Befehle in der Reihenfolge Öffnen > Stopp > Öffnen aus | Nur Schließen – führt die Befehle in der Reihenfolge Schließen > Stopp > Schließen aus | Fotozellen FOTO2 – aktiviert die Funktion der Fotozellen FOTO2 | Der AUX-Eingang (Klemme Nr. 16) wird nicht verwendet |
| Motorabschaltung nach dem Schließen – Nach dem Erreichen des Endanschlags beim Schließen drückt der Motor noch ein Stück weiter, damit das Tor vollständig geschlossen wird. Mit dieser Funktion wird die Dauer des Nachlaufs eingestellt, damit der Motor auch im geschlossenen Zustand nicht gegen die Flügel drückt. | |||||
| keine Abschaltung | 0,3 Sekunden | 0,7 Sekunden | 1,3 Sekunden | 2 Sekunden | – |
| Motorkraft – Die Motoren reagieren empfindlich auf Reibung, Wind und Schwankungen im Stromnetz. Bei erhöhten Werten können sie daher ein Hindernis erkennen, obwohl keines vorhanden ist. Durch eine höhere Krafteinstellung lässt sich dieses Risiko verringern. | |||||
| Geringe Kraft | Niedrige Kraft | Mittlere Kraft | Erhöhte Kraft | Hohe Kraft | Höchste Kraft |
| Verzögerung des zweiten Flügels – Stellt die prozentuale Verzögerung des Nebenflügels. Die Prozentwerte beziehen sich auf den standardmäßigen Bewegungsweg des Flügels. | |||||
| 5 % | 10 % | 20 % | 30 % | 40 % | – |
Programmierung – Ebene I
Voraussetzung ist, dass sich die Steuerung im Normalbetrieb befindet. Dies erkennen Sie daran, dass die LED P1 langsam blinkt und die LED P3 nicht leuchtet.
Zum Programmieren der Ebene I gelangen Sie anschließend, indem Sie die Tasten P1+P2 für 3 Sekunden gedrückt halten, bis alle LEDs blinken. Die LED P1 hört auf zu blinken und leuchtet dauerhaft. Glückwunsch, Sie befinden sich im Programmiermodus der Ebene I. auf dem „Bildschirm I". Zum „Bildschirm II“ gelangen Sie durch Drücken der Taste P3 und auf dieselbe Weise zurück zum „Bildschirm I". Auf welchem „Bildschirm“ Sie sich befinden, erkennen Sie am Status der LED P3, siehe Tabelle.
| Bildschirm I | ||||
|---|---|---|---|---|
| LED P1 leuchtet, LED P3 leuchtet nicht | ||||
| L1 | L2 | L3 | L4 | L5 |
| Automatisches Schließen | Mehrbenutzerbetrieb | Vorblinken | Schließen nach Unterbrechung der Lichtschranken | Verzögerung des Nebenflügels |
| Bildschirm II | ||||
| LED P1 und LED P3 leuchten | ||||
| L1 | L2 | L3 | L4 | L5 |
| Standby-Modus/Fototest | Tor-offen-Anzeige/Elektroschloss | Widerstandsüberwachter STOP-Eingang | Schweres Tor | Blinkintervall der Tor-offen-Anzeige |
Durch Drücken der Taste P1 bewegen Sie sich entlang der LEDs nach rechts. Wenn Sie die fünfte LED L5 erreichen, beginnen Sie wieder bei der ersten LED L1, das heißt, Sie durchlaufen die Auswahl. Die aktuell leuchtende LED blinkt. Wenn das Blinken kurz ist, ist die Funktion nicht aktiv, wenn das Blinken länger ist, ist die Funktion aktiv. Zwischen kurzem und längerem Blinken wechseln Sie durch einmaliges Drücken der Taste P2.
Wenn Sie alle Werte auf das gewünschte Blinkmuster eingestellt haben (und damit die Funktion aktiviert bzw. deaktiviert haben), halten Sie die Tasten P1+P2 für 3 Sekunden gedrückt, um die Programmierung zu speichern und zum Normalbetrieb zurückzukehren.
Wenn Sie mit allen Einstellungen zufrieden sind und nichts ändern möchten, aus dem Programmiermodus der Ebene II zurückkehren oder die Programmierung einfach beenden möchten, ohne zu speichern, halten Sie einfach die Taste P1 für 3 Sekunden gedrückt.
Anschließend können Sie den Programmiermodus der Ebene II aufrufen, indem Sie die Taste P2 für 3 Sekunden gedrückt halten. Zuvor müssen Sie jedoch die Funktion auswählen, deren Parameter Sie ändern möchten.
Programmierung – Ebene II
Voraussetzung ist, dass sich die Steuereinheit im Programmiermodus der Ebene I auf dem „Bildschirm I“ befindet. Dies erkennen Sie daran, dass die LED P1 leuchtet und die LED P3 nicht leuchtet.
Wählen Sie die gewünschte Funktion aus, die Sie ändern möchten:
| L1 | L2 | L3 | L4 | L5 |
|---|---|---|---|---|
| Pausendauer | Hilfseingang AUX | Motorabschaltung nach dem Schließen | Motorkraft | Verzögerung des zweiten Torflügels |
Navigieren Sie zur gewünschten LED, indem Sie wiederholt einmal die Taste P1 drücken, ähnlich wie beim Programmiermodus der Ebene I. Zum Programmiermodus der Ebene II gelangen Sie anschließend, indem Sie die Taste P2 für 3 Sekunden gedrückt halten. Die LED P1 erlischt und beginnt schnell zu blinken. Hurra, Sie befinden sich nun in der Programmierung der Ebene II.
Durch wiederholtes einmaliges Drücken der Taste P2 stellen Sie den Parameterwert ein, den Sie ändern möchten, und anschließend drücken Sie einmal die Taste P1, um zur Programmierung der Ebene I zurückzukehren.
Zum Speichern müssen Sie außerdem die Tasten P1+P2 für 3 Sekunden gedrückt halten (während der Programmierung der Ebene I).).
Um das Menü ohne Speichern zu verlassen, halten Sie 3 Sekunden lang nur die Taste P1.
So kompliziert ist das doch gar nicht, oder? Das Prinzip besteht darin zu verstehen, dass Sie zwar immer noch auf 5 LEDs und 3 Tasten schauen, aber anhand der LED-Anzeigen P1 und P2 wissen Sie, wo Sie sich gerade befinden. Vielleicht hilft eine Tabelle der möglichen Zustände:
| LED P1 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Leuchtet | Blinkt | Blinkt schnell | ||
| LED P3 |
Leuchtet nicht | Programmierung Ebene I. "Bildschirm I" |
Normaler Modus |
Programmierung Ebene II. |
| Leuchtet |
Programmierung Ebene I. |
- | - | |
Zur Veranschaulichung noch der vollständige Programmierablauf (Klicken Sie hier, um die Abbildung in voller Größe zu öffnen):
Wenn Sie nicht weiterwissen, können Sie sich gerne an unseren technischen Support für NICE-Antriebe.
Anschluss zusätzlicher externer Geräte an den Antrieb
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Wenn Sie zusätzliche Geräte an den Antrieb anschließen möchten, die eine externe Stromversorgung benötigen (z. B. eine Kontrollleuchte, Schlüsselschalter, Kartenleser, usw.), schließen Sie das Gerät gemäß den nebenstehenden Informationen an. Die Versorgungsspannung beträgt 30 V DC -30 % bis +50 % (bei Verwendung einer Notstrombatterie 24 V DC) bei einem maximalen Strom von 200 mA. |
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Sonderfunktionen der Steuerzentrale
Speicher der Steuerung NICE MC424LR10 löschen (Reset)
Hinweis: Bei diesem Vorgang wird nur der Speicher der Steuerung gelöscht; die darin gespeicherten Fernbedienungen bleiben erhalten.
- Halten Sie gleichzeitig die erste Taste (OPEN) und die zweite Taste (CLOSE) gedrückt.
- Wenn alle LEDs L1..L8 zu blinken beginnen (nach ca. 3–4 Sekunden), lassen Sie die Tasten los.
- Warten Sie 5 Sekunden. Anschließend befindet sich die Steuerung in der Werkseinstellung.
Um zu überprüfen, ob der Speicher korrekt gelöscht wurde, trennen Sie die Steuerzentrale vom Stromnetz (oder ziehen Sie die Sicherung F1 der Stromversorgung) und warten Sie, bis alle LEDs erloschen sind. Nach dem erneuten Anschluss an das Stromnetz sollten bei vollständig gelöschtem Speicher alle LEDs etwa sechs Sekunden lang blinken. Wenn die LEDs nur drei Sekunden lang geblinkt haben, war das Löschen wahrscheinlich nicht erfolgreich und muss wiederholt werden.
Fehlerbehebung am Antrieb
Wenn Ihnen etwas unklar ist oder ein anderes Problem auftritt, können Sie sich gerne an unseren technischen Support für NICE-Antriebe.
Je nach Art des Problems
Während der Montage (oder bei einem Ausfall des Antriebs) können einige der folgenden Probleme auftreten:
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Problem |
Mögliche Lösung |
|---|---|
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Keine LED leuchtet |
Prüfen Sie, ob die Steuerung mit Strom versorgt wird. Das können Sie durch Messen an den Eingängen 9–10 an der Klemmenleiste feststellen. Der Messwert sollte ca. 30 V DC betragen, bei Batteriebetrieb 24 V DC. Prüfen Sie auch beide Sicherungen und tauschen Sie sie gegebenenfalls gegen neue mit denselben Eigenschaften aus. |
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Die LED P1 blinkt regelmäßig, aber der Zustand der LEDs L1 bis L5 entspricht nicht den angeschlossenen Geräten. |
Trennen Sie die Steuerzentrale kurz vom Stromnetz (oder ziehen Sie die Sicherung F1 der Stromversorgung) und warten Sie, bis alle LEDs erloschen sind. Möglicherweise steckt die Steuerung im Programmiermodus fest. Überprüfen Sie anschließend alle Geräteanschlüsse an den Eingängen 11 bis 16. Trennen Sie ruhig alle Geräte und schließen Sie sie anschließend nach dem Ausschlussverfahren wieder an. |
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LED P1 blinkt alle 4 Sekunden |
Die Steuerung befindet sich im Standby-Modus |
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Die Phase zur Erfassung der Flügelbewegung lässt sich nicht starten |
Die Phase zur Erfassung der Flügelbewegung startet nur, wenn sie noch nicht durchgeführt wurde oder wenn der Speicher gelöscht ist. Wenn die Torbewegung falsch erfasst wurde, müssen Sie zuerst den Speicher löschen. |
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Die Phase der Flügelbewegungserkennung wurde noch nie durchgeführt und lässt sich trotzdem nicht starten oder verhält sich ungewöhnlich |
Prüfen Sie zunächst, ob alle angeschlossenen Geräte und Sicherheitseinrichtungen ordnungsgemäß funktionieren. Vergewissern Sie sich, dass während der Flügelbewegungserkennung kein Gerät ausgelöst wird. Vor der eigentlichen Erkennung müssen die LEDs der Kontakte korrekt leuchten und die LED P1 einmal pro Sekunde blinken. |
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Die Phase der Flügelbewegungserkennung wurde korrekt abgeschlossen, aber die Bewegung wird nicht gestartet |
Prüfen Sie, ob die LEDs der Sicherheitseinrichtungen FOTO, FOTO1 und gegebenenfalls FOTO2 (falls angeschlossen) sowie die LEDs der Geräte Schrittbetrieb und des AUX-Hilfseingangs während des Bewegungsbefehls eingeschaltet sind. Wenn die Funktion FOTOTEST aktiviert ist, die Lichtschranken aber nicht korrekt funktionieren, blinkt die Diagnose-LED viermal. |
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Das Tor bewegt sich, bleibt während der Bewegung stehen und setzt sich in die entgegengesetzte Richtung in Bewegung |
I. Die Lichtschranken werden ausgelöst. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten:
Prüfen Sie die Verdrahtung der Lichtschranken und die zugehörigen LEDs. II. Eine weitere Möglichkeit ist, dass das Tor für den Antrieb zu schwer ist oder durch starken Wind blockiert wird. In diesem Fall erkennt der Antrieb eine erhöhte Stromaufnahme und wertet die Situation als Hindernis (die Torbewegung lässt sich auch von Hand anhalten). Die Diagnose-LED blinkt einmal, wenn Motor M1 das Hindernis erkannt hat, und zweimal, wenn Motor M2 das Hindernis erkannt hat. Es gibt zwei Lösungen: Erste Stufe (LED P1 leuchtet): zweiter Teil (LED P3 leuchtet)
Aktivieren Sie LED L4 für schwere Tore
Zweite Stufe
Den Parameter Strommessempfindlichkeit (Motorkraft) einstellen auf Alle LEDs aus: Stufe 6 (max. Strommessung)
|
Diagnose mithilfe der LED P2
In Vorbereitung.
Montage der Notstrombatterie an der NICE-Steuerung MC424L
Die Notstrombatterie NICE PS124 ist nicht standardmäßig im Lieferumfang des Antriebs enthalten, kann aber zusätzlich bestellt werden. Sie kommt bei einem Stromausfall zum Einsatz und versorgt dann den Torantrieb mit Strom. Die Batterie wird kontinuierlich über das Stromnetz geladen.
Technische Daten der Steuerzentrale NICE Moonclever MC424L
| Modell | NICE Moonclever MC424L | ||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Typenbeschreibung | Elektrische Steuerzentrale für den Automatikbetrieb von Drehtoren. Im Lieferumfang enthalten ist die Steuerung NICE MCA2, jedoch ohne Funkempfänger. | ||||||||||||||||
| Versorgungsspannung | 230V (+10% -10%) 50/60Hz | ||||||||||||||||
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Leistungsaufnahme |
170W | ||||||||||||||||
| Notstromversorgung | Optional erhältlich und einbaubar: Notstrombatterie NICE PS124 | ||||||||||||||||
| Ausgang für die Warnleuchte | für eine Warnleuchte 24 V DC mit einer Glühlampe, max. 25 W (z. B. NICE Lucy LUCY24, NICE Moonlight ML24T) | ||||||||||||||||
| Ausgangsanzeige (S.C.A.) | – für eine 24-V-DC-Glühlampe, max. 5 W (Ausgangsspannung +50 % -30 %); kann ein kleines Relais ansteuern – oder für einen 12-V-AC-Ausgang mit max. 25 W zum Betrieb eines Elektroschlosses |
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| FOTOTEST-Ausgang | 24 V DC, max. 100 mA | ||||||||||||||||
| Zubehör-Ausgang | 24Vdc max. 200mA | ||||||||||||||||
| STOP-Eingang | für Öffnerkontakte und Geräte mit konstantem Widerstand von 8,2K? | ||||||||||||||||
| Funkempfänger | ohne Empfänger, „SM“-Steckplatz für Empfänger NICE SMXI, NICE OXI usw. | ||||||||||||||||
| Antenneneingang | 50? für Koaxialkabel RG-58 (oder ähnlich) | ||||||||||||||||
| Betriebszeit | automatische Erfassung | ||||||||||||||||
| Pausenzeit | programmierbar auf 5, 10, 20, 40, 80 Sekunden | ||||||||||||||||
| Abschaltung des Motors nach dem Schließen | programmierbar auf 0; 0,3; 0,7; 1,3; 2 Sekunden | ||||||||||||||||
| Flügelverzögerung beim Öffnen | programmierbar auf 5, 10, 20, 30, 40 % der Betriebszeit | ||||||||||||||||
| Flügelverzögerung beim Schließen | automatische Erfassung | ||||||||||||||||
| Motorausgang M1 | für Wingo WG2024, WG3524, WG4024, WG5024 | ||||||||||||||||
| Motorausgang M2 | für Wingo WG2024, WG3524, WG4024, WG5024 | ||||||||||||||||
| Maximale Kabellängen |
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| Betriebstemperatur | -20°C bis +50°C | ||||||||||||||||
| Einsatz in salzhaltigen, sauren und potenziell explosionsgefährdeten Umgebungen | nein | ||||||||||||||||
| Schutzart | IP54 | ||||||||||||||||
| Abmessungen | 232×310×122 (B×T×H) | ||||||||||||||||
| Gewicht | 4,1kg |
Achtung! Verfügbarer Ersatz – neue Steuerung MCA2R30
Die neue Steuerung MCA2R30 ersetzt die Steuerung MCA2R10, deren Vorgänger die Steuerung MCA2 war. Steuerzentrale: Die NICE MC424LR30 ist mit der Steuerung NICE MCA2R30 mit integriertem Funkempfänger ausgestattet. Sie ist mit folgenden Nice-Motoren kompatibel: WG2024, WG3524, WG4024, WG5024, TOO3024, TOO4524 und XME2024.
Änderungen an der Steuerung NICE MCA2R30 gegenüber der MCA2R10
- Neue Reihenfolge der Ausgänge, die ansonsten unverändert bleiben.
- Neuer Anschluss für den Anschluss der Notstrombatterie, mithilfe des neuen Kabels CABLA11. Hinzu kommt ein neues Notstromaggregat PSS124.
- Verbesserte Diagnose.
- Geringerer Energieverbrauch im Ruhezustand.
ACHTUNG
Alle Programmiervorgänge bleiben gegenüber der älteren Steuerung MCA2R10 unverändert.
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