NICE Run RUN1800 – Einzelantrieb für Schiebetore (A)
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904,33 € inkl. MwSt.
| Gewicht |
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| 22 kg |
Produktbeschreibung NICE Run RUN1800 – Einzelantrieb für Schiebetore (A)
NICE RUN1800 ist ein Einzelantrieb selbsthemmender Antrieb für Schiebetore mit integrierter Steuerung RUA1. Sowohl der Motor als auch die Netzversorgung haben 230 V AC. Er verfügt über einen elektromechanischen Endschalter. Die Grenzwerte für einen Torflügel liegen bei 1 800 kg und 15 m; die Eignung hängt auch vom Bewegungswiderstand und der erforderlichen Anzahl an Zyklen ab.
Der Einzelantrieb ist kein Komplettset: Funkempfänger, Handsender, Lichtschranken und Zahnstange wählen Sie passend zur Ausstattung Ihres Tors aus. Montageanleitung PDF · Technische Daten
| Schnellnavigation | ||
|---|---|---|
| Auswahl und Grenzwerte | Sets | Zubehör |
| Montage | Anschluss | Erstinbetriebnahme |
| Programmierung | Störungen | Wartung |
| Entriegelung | Technische Daten | Handbuch PDF |
(Ist dieser Antrieb für mich geeignet?)
Vergleichen Sie ihn mit anderen Antrieben:
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Dreiphasige Stromversorgung mit 400 V. |
Dieses Produkt – der NICE Run RUN1800 Einzelantrieb für Schiebetore (unsere Artikelnummer NICE-RUN1800) – umfasst:
- elektromechanischen NICE Run RUN1800 Antrieb mit einer Tragfähigkeit von 1800 kg und einer maximalen Torflügellänge von 15m sowie einer integrierten (aber abnehmbaren) Steuerung RUA1 ohne Funkempfänger (wenn Sie das Tor per Fernbedienung, müssen Sie einen zusätzlich kaufen separaten Empfänger erwerben, z. B. SMXI, oder OXI).
- 2 × Entriegelungsschlüssel für die manuelle Bedienung des Antriebs (bei Stromausfall erforderlich)
- Montageteile für den Antrieb, Befestigungselemente und Montagewinkel sowie Anschläge für den elektromechanischen Endschalter des Antriebs
- Montageanleitung
Preisgünstige Sets mit Antrieb NICE Run RUN1800:
| Antriebsset mit Zubehör » | Einzelantrieb | Antriebsset mit Zubehör und Zahnstange » |
|---|---|---|
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1 × RUN1800 mit RUA1, 1 Paar EPMB, 1 × ELDC, 1 × OXIBD und 1 × MYGO4. | Elektromechanischer Endschalter. |
1 × RUN1800 mit RUA1, 1 Paar EPMB, 1 × ELDC, 1 × OXIBD und 1 × MYGO4. Zusätzlich 4 m Zahnstange LZ-1; prüfen Sie die erforderliche Länge und Tragfähigkeit der Zahnstange für Ihr Tor. |
Der Antrieb ist kompakt, sicher und praktisch und eignet sich ideal für den privaten und gewerblichen Einsatz. Stoßfestes Gehäuse, Gehäuse aus einer Aluminiumlegierung mit Epoxidharzbeschichtung.
Der Antrieb eignet sich zur Automatisierung von Schiebetoren mit einem Gewicht von bis zu 1800 kg und einer Flügellänge von 15 m. Diese Werte gelten unter den vom Hersteller festgelegten Bedingungen, etwa hinsichtlich Witterungseinflüssen, Temperaturschwankungen, Torsteifigkeit und vor allem leichtgängiger Torbewegung. Das lässt sich nicht immer erreichen bzw. beeinflussen. Daher empfehlen wir, den NICE Run RUN1800 idealerweise für Tore mit 80 % dieser Werte einzusetzen. Siehe Kapitel Antriebsauswahl für weitere Informationen.
Über BlueBUS werden kompatible Fotozellen mit einem zweiadrigen Kabel angeschlossen. RUA1 unterstützt sieben grundlegende Schutzadressen und insgesamt höchstens 15 BlueBUS-Geräte; ein Gerät entspricht nicht automatisch einem Paar. Anschluss und Adressierung der Fotozellen.
Die Temperaturregelung schützt den Motor vor Überhitzung und reduziert bei hohen Temperaturen die zulässige Anzahl der Zyklen. Eine optionale Motorheizung für niedrige Temperaturen wird über eine unterstützte Serviceschnittstelle eingestellt; sie ersetzt nicht das Entfernen von Eis aus der Laufschiene.
Einstellbare Kraft, Hinderniserkennung, Pause beim automatischen Schließen und Verlangsamung am Ende des Fahrwegs. Die Einstellungen finden Sie in den Programmiertabellen.
Diagnose mithilfe der Warnleuchte.
Das Ritzel Modul 4 ist kompatibel mit den Zahnstangen aus unserem Sortiment.
Funktionen des Antriebs Run 1800 "Untergeordnete Einheit" ermöglicht die automatische Synchronisierung zweier Motoren. Damit lassen sich zwei aufeinander zulaufende Schiebetore automatisieren.
Die Sicherheit wird für das gesamte fertige Tor beurteilt: mechanische Sicherung, Schutz der Gefahrenstellen, Funktion der Fotozellen und Schaltleisten sowie Messung der Aufprallkräfte. Der Motor allein ersetzt diese Prüfungen nicht.
Kompatibles Zubehör für den Antrieb NICE Run RUN1800
Wir empfehlen außerdem, kompatibles optionales Zubehör zum Antrieb dazuzukaufen oder eines der bereits zusammengestellten preisreduzierten Sets:
| Was | Warum | Typ |
|---|---|---|
| Warnleuchte | Warnt vor Bewegung und meldet Störungen. Wird an FLASHangeschlossen; die Antenne hat ein separates Koaxialkabel. | |
| Fotozellen | Erfassen Hindernisse im Lichtstrahl; die Reaktion wird durch die Adresse des Paars. Sie ersetzen nicht den Schutz aller Gefahrenstellen am Tor. |
BlueBUS-Anschluss; FT210B für Sicherheitskontaktleiste. TX und RX eines Paares haben dieselbe Adresse. |
| Sender | Je nach Codierung und Typ des installierten Empfängers auswählen. Dieselbe Frequenz allein bestätigt noch keine Kompatibilität; LoRa- und bidirektionale Funktionen erfordern einen passenden Empfänger. | |
| Empfänger | Der Funkempfänger wird in den SM-Steckplatz eingesteckt; die Kopplung hängt vom Empfänger ab. Für Wi-Fi/GSM ist eine unterstützte Schnittstelle oder ein potenzialfreier P.P.-Kontakt erforderlich. |
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| Antenne |
Für eine größere Reichweite der Fernbedienung. |
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| Tastatur | EDSWG erfordert einen kompatiblen Funkempfänger. Bei EDSB muss die jeweilige RUA1-Version BlueBUS-Bedienelemente unterstützen; der Bus allein belegt noch keine Kompatibilität. | |
| Schlüsselschalter |
Zur Steuerung des Tors mit einem Schlüssel über einen Schalter, der an beliebiger Stelle per Kabel mit dem Antrieb verbunden ist. |
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| Kartenleser | ETPB erst verwenden, wenn die Unterstützung der BlueBUS-Steuergeräte für die installierte RUA1 bestätigt wurde. Der Leser mit potenzialfreiem Relais wird an P.P. angeschlossen und entsprechend seiner Stromaufnahme separat mit Strom versorgt. |
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| Verzahnung | Erforderlich Zahnstange, Modul 4. Material, Befestigung und Tragfähigkeit sind entsprechend dem Torgewicht auszuwählen; eine Nylon-Zahnstange ist nicht automatisch für das volle Maximalgewicht von 1.800 kg geeignet. | |
| Stromausfall | Bei einem Netzausfall die manuelle Entriegelung verwenden. PS124 und Solemyo sind keine direkte Notstromversorgung für den 230-V-Motor RUN1800/RUN1800P mit RUA1. | Manuelle Entriegelung |
NICE RUN1800 im Überblick
Modell RUN1800 verfügt über einen elektromechanischen Endschalter, einen 230-V-Motor und eine RUA1-Steuerung. Das Gehäuse ist schlagfest, das Motorgehäuse besteht aus einer Aluminiumlegierung. Der Empfänger ist separat auszuwählen; der SM-Steckverbinder und BlueBUS sind zwei unterschiedliche Schnittstellen.
Bei entriegeltem Antrieb lässt sich das Tor bei einem Stromausfall von Hand bewegen. Das Tor muss über eine zuverlässige Führung, eine Aushebesicherung und stabile mechanische Anschläge an beiden Enden verfügen. Der Endschalter ersetzt diese Anschläge nicht.
Auswahl des Antriebs NICE RUN1800
Gewicht und Länge allein reichen nicht aus. Messen Sie die zum Anfahren und zum Bewegen über den gesamten Fahrweg erforderliche Kraft, auch an Stellen mit erhöhter Reibung. Bei RUN1800/RUN1800P muss die Anfahrkraft unter 555 N und die Kraft zum Aufrechterhalten der Bewegung unter 280 N liegen; dies entspricht der Hälfte der verfügbaren Spitzen- bzw. Nennkraft. Berücksichtigen Sie auch eine Verschlechterung der Bedingungen im Winter.
Grenzwerte und Betriebsreserve
| Parameter | Herstellerseitiges Maximum | Unsere unverbindliche Empfehlung |
|---|---|---|
| Flügellänge | 15 m | Bis 12 m |
| Gesamtgewicht des Torflügels | 1.800 kg | Bis 1.400 kg |
Für die übliche Auswahl behalten wir die Empfehlung mit Reserve bei. Dies ist weder ein separater Herstellergrenzwert noch eine Bestätigung, dass jedes Tor mit diesen Abmessungen geeignet ist. Prüfen Sie auch den mechanischen Widerstand und die Betriebsbelastung. Entscheidend sind Länge und Gewicht des gesamten beweglichen Torflügels einschließlich Füllung und eines etwaigen Gegengewichts, nicht nur die lichte Durchfahrtsbreite.
Wie viele Zyklen der Antrieb ausführen kann
Ein Zyklus besteht aus einem vollständigen Öffnen und Schließen. Wählen Sie zuerst anhand der Länge die passende Zeile aus; multiplizieren Sie anschließend beide Werte mit dem Gewichtungsfaktor. Runden Sie das Ergebnis auf eine ganze Zahl ab. Höhere Temperaturen und erschwerte Bewegungsbedingungen können die Anzahl weiter verringern.
| Flügellänge | Max. Zyklen/h | Max. Zyklen in Folge |
|---|---|---|
| Bis 6 m | 42 | 28 |
| Über 6 bis 9 m | 28 | 18 |
| Über 9 bis 12 m | 21 | 14 |
| Über 12 bis 15 m | 17 | 11 |
| Flügelgewicht | Faktor für verfügbare Zyklen |
|---|---|
| Bis 500 kg | 100 % |
| Über 500 bis 900 kg | 80 % |
| Über 900 bis 1.200 kg | 75 % |
| Über 1.200 bis 1.500 kg | 60 % |
| Über 1.500 bis 1.800 kg | 50 % |
Beispiel anhand der Tabellen: Flügel 10 m / 1.300 kg → 21 × 0,60 = 12,6 und 14 × 0,60 = 8,4. Planen Sie mit höchstens 12 Zyklen/h und 8 Zyklen in Folge, bevor eine weitere Einschränkung durch die Temperatur berücksichtigt wird. Der Faktor 60 % bedeutet, dass 60 % der verfügbaren Zyklenzahl angesetzt werden, nicht dass 60 % abgezogen werden.
Ungefähre Lebensdauer
Addieren Sie die Indizes für Gewicht, Länge und gegebenenfalls weitere Einflussfaktoren. Berücksichtigen Sie weitere Einflussfaktoren, wenn ihre Eintrittswahrscheinlichkeit über 10 % liegt. Lesen Sie die Summe im Originaldiagramm ab. Die geschätzte Zyklenzahl ist weder eine Garantie für die Lebensdauer noch eine feste Jahresangabe.
| Einflussfaktor | Index |
|---|---|
| Gewicht bis 500 kg | 5 % |
| Über 500 bis 900 kg | 10 % |
| Über 900 bis 1.200 kg | 20 % |
| Über 1.200 bis 1.500 kg | 30 % |
| Über 1.500 bis 1.800 kg | 40 % |
| Länge bis 6 m | 5 % |
| Über 6 bis 9 m | 10 % |
| Über 9 bis 12 m | 15 % |
| Über 12 bis 15 m | 25 % |
| Temperatur über 40 °C / unter 0 °C oder Luftfeuchtigkeit über 80 % | 10 % |
| Staub und Sand | 15 % |
| Salzhaltige Umgebung | 20 % |
| Unterbrechung des Manövers durch die Lichtschranke | 10 % |
| Unterbrechung des Manövers durch den STOP-Eingang | 20 % |
| Funktion „Spitze“ aktiviert | 10 % |
![]() Horizontal: Summe der Indizes in %. |
Beispiel: 1 300 kg und 10 m ergeben 30 % + 15 % = 45 %; bei häufigen Unterbrechungen durch die Lichtschranke kommen 10 % hinzu, insgesamt also 55 %. Allein das Vorhandensein von Lichtschranken bedeutet nicht, dass ihr Index automatisch hinzugerechnet wird. Bei einer Summe über 100 % liegen die Bedingungen außerhalb des zulässigen Bereichs. Der Antrieb ist nicht für den Betrieb in saurer, salzhaltiger oder explosionsgefährdeter Atmosphäre ausgelegt; der angegebene Salzgehaltsindex ist keine Genehmigung für einen solchen Einsatz.
Montage des Antriebs NICE RUN1800
Verankern Sie den Antrieb auf einem festen, waagerechten Fundament außerhalb überflutungsgefährdeter Bereiche. Bestimmen Sie die Höhe anhand der tatsächlichen Position von Zahnstange und Ritzel. Bei einem freitragenden Schiebetor kann ein höheres Fundament oder eine geeignete stabile Konsole erforderlich sein; ihre Konstruktion muss die Belastung sicher aufnehmen können. Das Tor darf den Motor nicht durch sein Eigengewicht belasten.
Verkabelung
Verlegen Sie die Netzleitung getrennt von Niederspannungs- und Signalkabeln. Wählen Sie Zubehör, Leitungen und Schutzmaßnahmen passend zur jeweiligen Installation aus. Ursprüngliche typische Konfiguration:
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| Verwendungszweck | Kabel | Max. Länge |
|---|---|---|
| A – Netzanschluss | 3 × 1,5 mm² | 30 m; über 30 m mindestens 3 × 2,5 mm², nach Prüfung von Spannungsabfall und Schutz |
| B – Signalleuchte | 2 × 0,5 mm² | 20 m |
| B – Antenne | Koaxialkabel RG58 | 20 m; empfohlen unter 5 m |
| C – BlueBUS | 2 × 0,5 mm² | 30 m; bei 30–50 m 2 × 1 mm² |
| D – Schlüsselschalter | 2 Kabel 2 × 0,5 mm² oder 4 × 0,5 mm² | 50 m |
| E – feste Schaltleisten | 2 × 0,5 mm² | 20 m |
| F – bewegliche Schaltleiste | 2 × 0,5 mm² | 30 m; bewegliche Leitung oder FT210B |
Montage und Prüfung des Fundaments
- Entriegeln Sie vor der Montage den Antrieb und prüfen Sie den leichtgängigen manuellen Lauf, die Führung, feste Endanschläge und die Sicherung gegen Herausspringen des Torflügels.
- Bereiten Sie Kabelschutzrohre und eine Fundamentplatte mit vier Ankern vor. Die Gewinde dürfen höchstens 40 mm über die Platte hinausragen.
- Richten Sie die Platte waagerecht aus, setzen Sie sie in ein festes Fundament ein und lassen Sie den Beton vollständig aushärten. Montieren Sie den Motor nicht auf weichem oder instabilem Untergrund.
- Befestigen Sie den Motor mit vier Muttern und Unterlegscheiben, richten Sie ihn zur Zahnstange aus und ziehen Sie anschließend die Befestigungen fest.
- Prüfen Sie über den gesamten Fahrweg das Spiel, die Zahnstangenverbindungen, die Führung des Torflügels und die Position der Schalter. Befestigen Sie die Kabel so, dass sie nicht in bewegliche Teile geraten können.
Zahnstange und ihr Endanschlag
Das Tor wird bewegt, indem das Drehmoment des Antriebsritzels mithilfe des Zahnstangengetriebes in eine lineare Bewegung auf der Zahnstange des Antriebs. Am häufigsten werden zwei Arten von Zahnstangen verwendet:
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Nylon-Zahnstange (gegebenenfalls mit Stahlverstärkung) – wird mit selbstschneidenden Schrauben durch die Laschen am Tor befestigt. Ideal für vergleichsweise leichte und kurze Tore. Durch die Reibung zwischen dem Stahlritzel und der Nylon-Zahnstange läuft das Tor leise. |
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Stahlzahnstange – wird am Tor befestigt, indem Gewindelaschen angeschweißt werden, in die anschließend die Zahnstange eingeschraubt wird. Wird für längere und schwerere Tore verwendet. Aufgrund der Reibung zwischen dem Stahlritzel und der Stahlzahnstange ist der Lauf etwas lauter. |
Entscheidend ist, dass das Zahnmodul des Antriebs mit dem Modul der Zahnstange. Der Antrieb NICE Run RUN1800 hat das Zahnmodul 4.
Der Antrieb erfasst die Endposition beim Öffnen und Schließen mithilfe von Endanschlägen, die an der Zahnstange montiert werden:
| 1. Richten Sie den Antrieb mithilfe der vier Einstellpunkte waagerecht aus | 2. Tor und Antrieb müssen waagerecht ausgerichtet sein | 3. Lassen Sie zwischen Zahnstange und Antriebsritzel etwa 1-2 mm Abstand, damit das Gewicht des Tors nicht auf den Antrieb übertragen wird. |
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| 4. Befestigung des Antriebs festziehen, damit er sich beim Eingreifen nicht bewegt | 5. Stellen Sie die Endschalterhalter gemäß der nachstehenden Anleitung ein. Feste mechanische Anschläge müssen an beiden Enden des Fahrwegs verbleiben. |
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Spiel 1–2 mm muss über den gesamten Fahrweg bestehen bleiben. Richten Sie die Zahnstange am Ritzel aus. Prüfen Sie beim manuellen Durchfahren, dass die seitliche Abweichung höchstens 5 mm beträgt und die Übergänge zwischen den Segmenten glatt sind. Ziehen Sie den Motor nach der Einstellung fest an.
Einstellung der Endschalter
Der RUN1800 verfügt über einen elektromechanischen Endschalter. Die Zahnstangenhalter betätigen dessen Hebel; die Anleitung für den induktiven RUN1800P gilt nicht für dieses Modell.
- Schieben Sie den Torflügel von Hand in die geöffnete Position, mindestens 2–3 cm vor den festen Anschlag.
- Schieben Sie den Halter in Öffnungsrichtung entlang der Zahnstange, bis der Endschalter schaltet.
- Schieben Sie den Halter in dieselbe Richtung noch mindestens 2 cm weiter und befestigen Sie ihn.
- Stellen Sie den Halter für die geschlossene Position auf dieselbe Weise ein.
- Prüfen Sie nach dem Arretieren des Getriebes und dem Einlernen des Fahrwegs, ob der Torflügel vor beiden mechanischen Anschlägen anhält.
Anschluss des Antriebs NICE RUN1800
Montage und elektrischen Anschluss einer qualifizierten Fachkraft überlassen. Vor dem Öffnen sowie vor dem Anschließen oder Abklemmen der Klemmen die Netzversorgung trennen und die Spannungsfreiheit prüfen. Der Netzanschluss erfolgt mit 230 V AC; die Zubehörklemmen haben unterschiedliche Spannungen und Funktionen.
Netzversorgung 230 V AC
| Klemme | Leiter und Bedeutung |
|---|---|
| L | Außenleiter; üblicherweise braun. |
| N | Neutralleiter; üblicherweise blau. |
| PE / Schutzerdung | Schutzleiter, grün-gelb. Schutzklasse I erfordert eine zuverlässige Schutzerdung. |
Das Netzkabel gehört in die kleinere Kabeldurchführung, die übrigen Kabel in die größere. Passen Sie die Membranen dicht an die Kabel an, stellen Sie die Abdichtung wieder her und sichern Sie die Leitung gegen Herausziehen. Lassen Sie im Inneren die erforderliche Kabellänge, etwa 20–30 cm, übrig; die Kabel dürfen weder die Abdeckung noch bewegliche Teile behindern.
Klemmen der Steuereinheit RUA1
| Klemme | Verwendung, Spannung und Polarität |
|---|---|
| FLASH – Warnleuchte | Für die aktuelle Konfiguration LED-Warnleuchte ELDC (12–36 V DC); die Leuchte an FLASH anschließen und die Antenne an den separaten Antenneneingang. WLT gemäß dessen Anleitung verwenden. Der Ausgang blinkt und liefert keine konstante Versorgungsspannung. Die ursprüngliche Grenzlast für Glühlampen beträgt eine oder zwei Warnleuchten mit jeweils 12 V / 21 W. Beachten Sie die Klemmenkennzeichnung an der Warnleuchte und auf der Platine; die Polarität des Hilfsausgangs darf nicht hierher übertragen werden. Schaltplan mit ELDC. |
| S.C.A. – Anzeige | 24 V DC, höchstens 4 W, Spannung −30 % / +50 %. Funktion gemäß II/L4. Die genaue Polarität des Klemmenpaars ist hier nicht angegeben; prüfen Sie sie bei polarisiertem Zubehör vor dem Anschluss an der jeweiligen Platine. |
| BLUEBUS | Versorgung und Kommunikation kompatibler Geräte. Lichtschranken werden ohne Polarität. Gesamtgrenzwert: 15 BLUEBUS-Lasten. Für zwei Master/Slave-Motoren gilt eine genaue Reihenfolge der Leiter. |
| STOP | Potenzialfreie NO-, NC- oder 8,2-kΩ-Widerstandsgeräte; der Typ wird von der RUA1 eingelernt. Eine Änderung des eingelernten Zustands stoppt die Bewegung mit kurzem Rücklauf. Die Kontakte haben keine Polarität; es darf keine externe Spannung angelegt werden. |
| P.P. / SCHRITT-FÜR-SCHRITT | Potenzialfreier NO-Kontakt für die Schrittsteuerung. Schließen Sie das Relaismodul mit den Kontakten COM und NO an die beiden P.P.-Klemmen an; der Kontakt ist ungepolt. Die Versorgung des Moduls erfolgt über einen separaten Anschluss. |
| OPEN | Potenzialfreier NO-Kontakt zum Öffnen; ungepolt. |
| CLOSE | Potenzialfreier NO-Kontakt zum Schließen; bei I/L7 ON teilweise geöffnet. Ungepolt. |
| AERIAL / Antenne | Innenleiter und Abschirmung des Koaxialkabels gemäß Klemmenkennzeichnung am Empfänger/an der Platine anschließen. Es handelt sich nicht um Versorgungsklemmen +/−. RG58, laut Anleitung Eingang 52 Ω; Antenne passend zur Frequenz des Empfängers wählen. |
Mehrere Geräte am STOP-Eingang
NO-Kontakte werden parallel, NC-Kontakte in Reihe geschaltet. Zwei 8,2-kΩ-Widerstandsgeräte können parallel geschaltet werden; bei mehreren Geräten ist gemäß Geräteschaltplan eine Schaltung mit nur einem abschließenden 8,2-kΩ-Widerstand zu verwenden. Für die Kombination aus NO und NC ist ein 8,2-kΩ-Widerstand in Reihe mit dem NC-Zweig erforderlich. Ersetzen Sie die Sicherheitskontaktleiste nicht durch eine einfache Brücke. Nach einer Änderung das Einlernen und die Sicherheitsprüfung wiederholen.
Sicherungen
Prüfen Sie die Sicherungen erst nach dem Trennen der Netzversorgung. Ersetzen Sie die Sicherungen F1/F2 durch Sicherungen gleichen Typs, gleicher Zeit-Strom-Charakteristik und des auf der eingebauten Platine angegebenen Nennwerts. Löst eine Sicherung wiederholt aus, muss die Ursache ermittelt werden; setzen Sie keine stärkere Sicherung ein.
Schaltplan der Steuereinheit RUA1
Anschluss der Warnleuchte ELDC, der Lichtschranken EPMB und des Schlüsselschalters EKS. Die Formen des Zubehörs sind unverbindlich; richten Sie sich beim Anschließen nach der Klemmenkennzeichnung am jeweiligen Gerät. Verwenden Sie bei EKS C–NO sowohl für OPEN als auch für CLOSE; die in der Zeichnung dargestellte Klemme NC darf nicht als Steuerbefehl verwendet werden.
| Zubehör | Anschluss |
|---|---|
| ELDC – Leuchte | Die beiden Eingangsklemmen mit dem Glühlampensymbol → an das Klemmenpaar FLASH auf der RUA1 anschließen. ELDC ist für 12–36 V DC ausgelegt; es darf nicht mit 230 V Netzspannung versorgt werden. FLASH ist kein dauerhaft verfügbarer Hilfsausgang. Beachten Sie die Kennzeichnung in der Warnleuchte und auf der Platine; übertragen Sie die Polarität des Hilfsausgangs STOP/P.P. nicht auf diesen Anschluss. |
| ELDC – Antenne | Separates Koaxialkabel RG58: Innenleiter an das Antennensignal, Abschirmung gemäß Symbol an die Abschirmungsklemme anschließen. Es handelt sich nicht um eine Versorgung mit +/−. Wählen Sie die Antenne entsprechend der Frequenz des eingebauten Empfängers. |
| EPMB – TX und RX | Das Klemmenpaar BlueBUS jedes Elements → parallel an die beiden Klemmen BLUEBUS der RUA1 anschließen und polungsfrei. Verwechseln Sie EPMB nicht mit den Relais-Lichtschranken EPM. |
| EKS – Öffnen / Schließen | C–NO eines Mikroschalters → an die beiden Klemmen OPEN; C–NO des zweiten Mikroschalters → an die beiden Klemmen CLOSE. NC bleibt frei. Es handelt sich um zwei potenzialfreie, polungsunabhängige Kontakte; legen Sie keine externe Spannung an die Eingänge an. Bei I/L7 = ON löst der Eingang CLOSE eine Teilöffnung aus. |
Lichtschranken des Antriebs
Verwenden Sie für die aktuelle Konfiguration kompatible NICE EPMB. TX ist der Sender und RX der Empfänger. Beide Elemente werden an die beiden Klemmen BLUEBUS angeschlossen polungsfrei; schließen Sie sie nicht an den 24-V-Hilfsausgang an. Nach dem Hinzufügen oder Entfernen eines Geräts wiederholen Sie das Einlernen der Geräte und die Sicherheitsprüfung. Die RUA1 unterstützt maximal 15 BlueBUS-Last-Einheiten; eine Einheit entspricht nicht automatisch einem Paar.
Anschluss mehrerer EPMB-Paare
Schließen Sie die Paare wie abgebildet parallel an. TX und RX eines Paares haben dieselbe Adresse, ein weiteres Paar muss eine andere Adresse haben. Wählen Sie Montageposition, Ausrichtung von TX/RX und Brücken entsprechend der Schutzrichtung und den Gefahrenstellen des Tors.
Anordnung der Schutzpaare
Die Anordnung ist unverbindlich. FOTO und FOTO II schützen die äußere Durchfahrt beim Schließen, FOTO 1 und FOTO 1 II die innere Durchfahrt beim Schließen; FOTO 2 und FOTO 2 II schützen den Öffnungsbereich. FOTO 3 ist ein einzelnes Paar, das gemäß Abbildung entlang der Laufbahn des Torflügels geführt wird. Die Erfassung bezieht sich auf dessen Lichtstrahl; sie deckt nicht automatisch alle Gefahrenstellen des Tors ab. Bei gemeinsamer Verwendung von FOTO II und FOTO 3 beachten Sie die Ausrichtung von TX/RX gemäß der Montageanleitung der Lichtschranken, damit sich die Paare nicht gegenseitig stören.
Verwenden Sie für den üblichen Schutzanschluss an der RUA1 die Adressen FOTO bis FOTO 3. Die Einstellungen FA1/FA2 zur Auslösung des Öffnens werden in dieser Konfiguration nicht verwendet; unterbrechen Sie die Brücke A an der Lichtschranke nicht.
Tabelle der Brückenstellungen für EPMB-Lichtschranken
Stellen Sie bei TX und RX desselben Paares dieselbe Kombination ein. In einem BlueBUS-Netz dürfen nicht zwei Paare dieselbe Adresse haben. Bewahren Sie nicht verwendete Jumper in der dafür vorgesehenen Blindkammer auf; lassen Sie sie nicht lose im Inneren der Lichtschranke liegen.
Beim Austausch gegen eine Lichtschranke desselben Typs behalten Sie Adresse und Funktion des Paares bei. Prüfen Sie nach dem Austausch die TX/RX-Anzeige und die Sicherheitsreaktion des Tors in beiden Richtungen. Bei einer Änderung des Gerätetyps oder der Geräteanzahl wiederholen Sie den Einlernvorgang.
Bewegliche Sicherheitskontaktleiste und FT210B
NICE FT210B überträgt den Status der 8,2-kΩ-Widerstandskontaktleiste über einen Lichtstrahl. Der TX auf dem Torflügel wird über eine eigene Batterie versorgt, der RX wird polungsfrei an BlueBUS angeschlossen. Stellen Sie Adresse und Anschluss der Kontaktleiste gemäß FT210B ein; es handelt sich nicht um ein gewöhnliches Paar mit kabelgebunden versorgtem TX. Der Stromverbrauch des RX wird bei der BlueBUS-Last mitgerechnet.
Funkempfänger für Antriebe
Für eine neue Konfiguration kann NICE OXIBD für den SM-Steckplatz gewählt werden. Bei einem vorhandenen SMXI oder OXI wählen Sie Sender, deren Codierung von diesem Empfänger unterstützt wird. Stecken Sie den Empfänger nur bei getrennter Netzversorgung ein; speichern Sie die Sender gemäß der Anleitung zum Anlernen der Handsender und der Anleitung des jeweiligen Empfängers. Der Speicher des Funkempfängers, das Einlernen des Fahrwegs und die Einstellungen der RUA1 sind voneinander unabhängig.
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Antrieb NICE Run RUN1800 wird geliefert mit der Steuerung NICE RUA1, die einen SM-Steckplatz zum Anschluss eines externen Funkempfängers (z. B. NICE OXI, NICE SMXI). Dieser Empfänger ist unbedingt erforderlich, um die von den Fernbedienungen, gesendeten Befehle zu empfangen. Er ist somit Voraussetzung für die Fernsteuerung des Schiebetors. Fernbedienung. |
Auswahl der Bewegungsrichtung des Tors
Die Bewegungsrichtung des Schiebetors muss passend zur Position des Antriebs zum Torflügel des Schiebetors gewählt werden. Betrachten Sie das Tor von der Seite, auf der der Antrieb montiert ist.
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| Öffnet sich das Tor nach links, stellen Sie den Schalter nach links. | Öffnet sich das Tor nach rechts, stellen Sie den Schalter nach rechts. |
Der Schalter befindet sich auf der rechten Seite Steuergeräts RUA1 in der Mitte.
Erste Inbetriebnahme und Einlernen der Geräte
Lassen Sie den Torflügel etwa in der Mitte der Laufschiene stehen, verriegeln Sie das Getriebe und überprüfen Sie die Richtungseinstellung, die Endschalter und den freien Laufweg. Schalten Sie die Stromversorgung ein. BLUEBUS sollte etwa einmal pro Sekunde blinken, und die LEDs an TX und RX der Lichtschranken sollten den Betrieb anzeigen. Bei der ersten Inbetriebnahme mit Werkseinstellungen sollten die Warnleuchte FLASH und die Anzeige S.C.A. ausgeschaltet sein. Nach der Inbetriebnahme wird S.C.A. durch die ausgewählte Funktion II/L4gesteuert; im Standardmodus leuchtet die Anzeige bei geöffnetem Tor. Bei einem fehlerhaften Zustand trennen Sie die Stromversorgung und beheben Sie zuerst den Fehler.
- Halten Sie gleichzeitig OPEN + STOP/SET etwa 3 s lang gedrückt.
- Lassen Sie die Tasten los, sobald L1 und L2 schnell blinken.
- Warten Sie, bis die Erkennung von BlueBUS und des STOP-Eingangs abgeschlossen ist. L1/L2 hören auf, die Einlernaufforderung anzuzeigen, und die LED STOP muss leuchten; L3/L4 können wegen des noch nicht eingelernten Fahrwegs weiterhin blinken.
- Wiederholen Sie nach dem Hinzufügen oder Entfernen eines Geräts den Einlernvorgang und prüfen Sie dessen Sicherheitsfunktion erneut.
Einlernen der Fahrweglänge
- Halten Sie nach erfolgreichem Einlernen der Geräte CLOSE + STOP/SET etwa 3 s lang gedrückt.
- Lassen Sie die Tasten los, sobald die Bewegung beginnt. Die erste Bewegung muss das Öffnen.
- sein. Schließt sich das Tor, halten Sie es mit STOP an, trennen Sie die Stromversorgung, korrigieren Sie die Richtungseinstellung und wiederholen Sie den Einlernvorgang.
- Lassen Sie das Tor bis zum Endschalter öffnen und anschließend vollständig bis zum zweiten Endschalter schließen. Greifen Sie während des Einlernens nicht in den Fahrweg ein.
- Überprüfen Sie die korrekten Endpositionen, die Teilöffnung und mehrere vollständige Zyklen.
Prüfung und Übergabe des Tors
Der Monteur überprüft die Bewegung in beide Richtungen, die Befestigung des Antriebs und der Zahnstange, die End- und mechanischen Anschläge sowie jedes Sicherheitselement einzeln. Die Lichtschranken werden je nach Funktion beim Öffnen, Schließen und im Stillstand geprüft. Die Aufprallkräfte müssen gemessen werden; nach einer Änderung der Kraft, Empfindlichkeit oder des Anlaufs ist die Prüfung zu wiederholen. Nehmen Sie das Tor nicht in Betrieb, wenn eine Schutzeinrichtung nicht funktioniert. Der Benutzer muss Schlüssel und Anleitung erhalten sowie eine Erklärung zur manuellen Entriegelung und Wartung.
Programmierung des Antriebs
Auf der Platine RUA1 befinden sich die Tasten OPEN, STOP/SET und CLOSE sowie acht LEDs L1–L8. Vor Änderungen muss das Tor stillstehen. Die Sicherheitseinstellungen darf nur der Monteur ändern; anschließend muss das gesamte Tor geprüft werden.
| Taste | Normalbetrieb / Programmierung |
|---|---|
| OPEN ▲ | Öffnen / zur nächsten LED wechseln. |
| STOP/SET | Anhalten / Einstellungen aufrufen und bestätigen. |
| CLOSE ▼ | Schließen / zur vorherigen LED wechseln. |
Ebene I – Funktionen ein- und ausschalten
- Halten Sie STOP/SET gedrückt, bis L1 zu blinken beginnt (etwa 3 s), und lassen Sie die Taste los.
- Wählen Sie mit OPEN/CLOSE die LED der gewünschten Funktion aus.
- Schalten Sie die Funktion durch kurzes Drücken von SET auf ON/OFF. Bei der Programmierung bedeutet kurzes Blinken OFF und langes Blinken ON.
- Stellen Sie die nächste Funktion auf dieselbe Weise ein oder drücken Sie 10 s lang keine Taste. Die Einstellungen werden gespeichert und die Programmierung wird beendet.
| LED – Funktion und Bedeutung | Status |
|---|---|
| L1 – Automatisches Schließen Nach dem Öffnen schließt sich das Tor nach der unter II/L1. eingestellten Pause; ab Werk beträgt die Pause 30 s. Bei OFF wartet der Antrieb auf einen Befehl. | OFF – Werkseinstellung ON – Funktion eingeschaltet |
| L2 – Schließen nach Lichtschranke Nach dem Freigeben der Durchfahrt schließt sich das Tor nach 5 s. Bei I/L1 OFF öffnet sich das Tor zunächst vollständig; bei I/L1 ON wird der Öffnungsvorgang nach dem Freigeben der Lichtschranken angehalten. Der STOP-Befehl hebt diese Funktion während des jeweiligen Bewegungszyklus auf. | OFF – Werkseinstellung ON – Funktion eingeschaltet |
| L3 – Immer schließen Nach Wiederherstellung der Stromversorgung schließt sich ein geöffnetes Tor; vor der Bewegung warnt die Warnleuchte 5 s lang. Bei OFF bleibt das Tor nach Wiederherstellung der Stromversorgung stehen. | OFF – Werkseinstellung ON – Funktion eingeschaltet |
| L4 – Verlangsamung Am Ende des Öffnungs- und Schließvorgangs beträgt die Geschwindigkeit etwa 60 % der Nenngeschwindigkeit. Das verfügbare Drehmoment halbiert sich; bei einem schweren Tor oder hohem Widerstand ist die Verlangsamung möglicherweise ungeeignet. | OFF – Werkseinstellung ON – Funktion eingeschaltet |
| L5 – Spitzenleistung Bei ON wird der sanfte Anlauf deaktiviert und die maximale Anlaufkraft verwendet. Dies ersetzt nicht die Behebung von Reibungsproblemen, Problemen mit der Laufschiene oder einem festgefrorenen Tor. Prüfen Sie nach der Änderung, ob die Kräfte sicher sind. | OFF – Werkseinstellung ON – Funktion eingeschaltet |
| L6 – Vorwarnung Die Warnleuchte signalisiert die Bewegung 3 s im Voraus. Bei OFF beginnt sie erst mit Bewegungsbeginn zu blinken. | OFF – Werkseinstellung ON – Funktion eingeschaltet |
| L7 – CLOSE = Teilöffnung Der CLOSE-Befehl über die Klemmen oder per Funk löst eine Teilöffnung gemäß II/L6 aus. Bei OFF bedeutet der Befehl Schließen. | OFF – Werkseinstellung ON – Funktion eingeschaltet |
| L8 – Untergeordnete Einheit – Slave Nur am zweiten Motor in der Master/Slave-Verbindung. Bei OFF ist der Antrieb der Master. | OFF – Werkseinstellung ON – Funktion aktiviert |
Außerhalb des Programmiermodus leuchtet die LED der jeweiligen Funktion bei ON und ist bei OFF ausgeschaltet. Gleichzeitiges Blinken von L1/L2 oder L3/L4 kann das Einlernen der Geräte oder des Fahrwegs erfordern; siehe LED-Diagnose.
Ebene II – Einstellwerte
- SET gedrückt halten, bis L1 zu blinken beginnt, etwa 3 s; dann loslassen.
- Mit OPEN/CLOSE die Eingangs-LED des Parameters auswählen.
- SET erneut drücken und während der Einstellung gedrückt halten. Nach etwa 3 s leuchtet die LED des aktuellen Werts auf.
- SET weiterhin gedrückt halten und mit OPEN/CLOSE den Wert auswählen. Danach SET loslassen.
- Für den nächsten Parameter den Vorgang wiederholen; zum Beenden 10 s warten, ohne eine Taste zu drücken.
| Eingangs-LED – Name und Beschreibung | Einstellungs-LED – Wert |
|---|---|
| L1 – Pausenzeit Zeit bis zum automatischen Schließen, wenn I/L1 aktiviert ist. | L1 – 5 s L2 – 15 s L3 – 30 s (Werkseinstellung) L4 – 45 s L5 – 60 s L6 – 80 s L7 – 120 s L8 – 180 s |
| L2 – Schrittbetriebsart Reihenfolge der Befehle über P.P. und den zugehörigen Funkkanal. | L1 – Öffnen → Stopp → Schließen → Stopp L2 – Öffnen → Stopp → Schließen → Öffnen (Werkseinstellung) L3 – Öffnen → Schließen → Öffnen → Schließen L4 – Mehrbenutzerbetrieb: Während des Öffnens wird ein weiterer Befehl ignoriert; während des Schließens wird erneut geöffnet L5 – Mehrbenutzerbetrieb 2: wie L4; ein Befehl von mehr als 2 s stoppt den Antrieb L6 – Schrittbetrieb 2: Ein kurzer Befehl von bis zu 2 s bewirkt eine Teilöffnung L7 – Totmannbetrieb: Bewegung, solange der Befehl gehalten wird L8 – Halbautomatisches Öffnen, Schließen bei gehaltenem Befehl |
| L3 – Hindernisempfindlichkeit Eine höhere Empfindlichkeit spricht bereits bei geringerem Widerstand an. Stellen Sie zuerst die Motorkraft unter II/L5 ein und danach die Empfindlichkeit; messen Sie nach der Änderung die Aufprallkräfte. | L1 – Sehr hoch – für leichte Tore L2 – Sehr hoch L3 – Hoch L4 – Mittel L5 – Mittelniedrig (Werkseinstellung) L6 – Niedrig L7 – Sehr niedrig L8 – Sehr niedrig – für schwere Tore |
| L4 – S.C.A.-Ausgang Ausgangsfunktion 24 V / max. 4 W. Die Auswahl der Funkkanäle hängt auch vom Empfänger ab. | L1 – Torstatusanzeige: bei geschlossenem Tor aus, bei geöffnetem Tor an; blinkt beim Öffnen langsam und beim Schließen schnell (Werkseinstellung) L2 – Bei geschlossenem Tor aktiv L3 – Bei geöffnetem Tor aktiv L4 – Funkausgang 2 L5 – Funkausgang 3 L6 – Funkausgang 4 L7 – Wartungsanzeige L8 – Elektroschloss |
| L5 – Motorkraft Drehmomentsteuerung. Die erforderliche Kraft richtet sich nicht allein nach dem Gewicht; verwenden Sie keine übermäßige Kraft, um einen mechanischen Fehler zu überwinden. | L1 – 40 % L2 – 50 % L3 – 60 % L4 – 80 % L5 – 100 % L6 – Halbautomatisch 40–100 % L7 – Halbautomatisch 60–100 % L8 – Automatisch 0–100 % (Werkseinstellung) |
| L6 – Teilöffnung Weg für den Fußgängerdurchgang. Der Wert muss innerhalb des tatsächlichen Torfahrwegs liegen. | L1 – 0,5 m L2 – 1,0 m (Werkseinstellung) L3 – 1,5 m L4 – 2,0 m L5 – 2,5 m L6 – 3,0 m L7 – 3,4 m L8 – 4,0 m |
| L7 – Wartungshinweis Anzahl der Bewegungen seit der Wartung. Öffnen und Schließen zählen als zwei Bewegungen; ein vollständiger Zyklus umfasst Öffnen und Schließen. | L1 – Automatisch, abhängig vom Bewegungsaufwand (Werkseinstellung) L2 – 2 000 Bewegungen L3 – 4 000 Bewegungen L4 – 7 000 Bewegungen L5 – 10 000 Bewegungen L6 – 15 000 Bewegungen L7 – 20 000 Bewegungen L8 – 30 000 Bewegungen |
| L8 – Fehlerprotokoll Aufzeichnungen der letzten acht Bewegungen; kein einstellbarer Standardwert. | L1 – Letzte Bewegung L2 – Vorletzte Bewegung L3 – Drittletzte Bewegung L4 – Viertletzte Bewegung L5 – Fünftletzte Bewegung L6 – Sechstletzte Bewegung L7 – Siebtletzte Bewegung L8 – Achtletzte Bewegung |
Zwei Schiebetorflügel – Master/Slave
Jeder Flügel verfügt über einen eigenen RUN-Anschluss und eine eigene 230-V-AC-Netzversorgung. Ein Motor ist der Master, der andere der Slave. Die Anzahl der Motoren erhöht weder die Gewichts- noch die Längenbegrenzung eines einzelnen Flügels.
BlueBUS-Verbindung
Halten Sie bei der Verbindung zwischen den Motoren die Reihenfolge der Leiter ein: Klemme 1 Master → 1 Slave und 2 Master → 2 Slave gemäß den im Schaltplan gleich ausgerichteten Steckverbindern. Die Kennzeichnungen 1/2 bezeichnen Positionen in der Abbildung, keine allgemeinen Versorgungsanschlüsse +/−. Dies ist eine Ausnahme gegenüber BlueBUS-Lichtschranken, bei denen keine Polarität erforderlich ist.
Die Formen des Zubehörs dienen nur zur Orientierung. Verwenden Sie bei EKS für OPEN und CLOSE jeweils die Kontakte C–NO; verwenden Sie den in der Zeichnung dargestellten NC-Anschluss nicht für den Befehl. EPMB sowie der gemeinsame EKS-Schlüsselschalter gehören an den Master. Ein möglicher zweiter ELDC wird an FLASH des zweiten Motors angeschlossen. Die Antenne ist separat Koaxialschaltung.
- Stellen Sie die Öffnungsrichtungen beider gegenüberliegenden Flügel ein und nehmen Sie den Anschluss gemäß Schaltplan bei abgeschalteter Stromversorgung vor.
- Schließen Sie den Empfänger und die gemeinsamen Sicherheits-/Steuergeräte an den Master an.
- Schalten Sie beide Motoren ein. Stellen Sie am Slave Ebene I, L8 = ON.
- Lernen Sie die Geräte zuerst am Slave und anschließend am Master ein.
- Starten Sie den Lernvorgang für die Fahrweglänge am Master und überprüfen Sie die gemeinsame Bewegung sowie alle Schutzeinrichtungen.
Am Slave können FLASH, S.C.A., eine Sicherheitskontaktleiste STOP und P.P. separat angeschlossen werden. Der P.P.-Befehl am Slave öffnet nur dessen Flügel vollständig; OPEN/CLOSE werden am Slave nicht verwendet. Die meisten Einstellungen werden vom Master gesteuert. Empfindlichkeit, Kraft, S.C.A.-Ausgang, Spitzenwert und Fehlerhistorie werden auch für den jeweiligen zweiten Antrieb berücksichtigt.
Stromversorgung für externes Zubehör
Die Hilfsstromversorgung über RUA1 beträgt 24 V DC, −30 % / +50 %, insgesamt höchstens 100 mA. Bei einer Nennspannung von 24 V entspricht das etwa 16,8–36 V; das angeschlossene Modul muss diesen Bereich vertragen. Stromversorgung und Steuerkontakt sind zwei unterschiedliche Aderpaare.
| Funktion | Klemme RUA1 | Zubehörklemme |
|---|---|---|
| Minus der Stromversorgung − | Rechte STOP-Klemme in der Ausrichtung der Abbildung unten | − / GND der Geräteversorgung |
| Plus der Stromversorgung + | Linke P.P.-Klemme in derselben Ausrichtung | + / V+ der Geräteversorgung |
| Schrittsteuerbefehl | Beide P.P.-Klemmen | Potenzialfreies Relais COM und NO; keine Polarität |
Bei höherer Stromaufnahme, ungeeignetem Spannungsbereich oder Einschaltspitzen verwenden Sie eine separate, auf das Modul abgestimmte Stromversorgung und führen Sie an P.P. ausschließlich einen isolierten potenzialfreien Kontakt. Verwenden Sie den FLASH- oder BlueBUS-Ausgang nicht als Ersatz für die Hilfsstromversorgung.
Tor dauerhaft offen und Zeitschaltuhr
Ein potenzialfreier P.P.-Befehl von mehr als 2 s löst das Öffnen aus und hält das Tor so lange offen, wie der Befehl anliegt, beispielsweise über eine Zeitschaltuhr. Die Funktion wird im Modus II/L2, Wert L5 „Gemeinsame Einfahrt 2“, nicht verwendet. Bei einem unerwarteten Dauersignal überprüfen Sie die Zeitschaltuhr und den entsprechenden Eingang.
Notbetrieb bei Störung einer Schutzeinrichtung
Nur unter direkter Aufsicht und bei vollständig freier, sicherer Fahrstrecke: Wird der erste Befehl wegen einer Sicherheitsstörung abgewiesen, geben Sie innerhalb von 3 s erneut einen Befehl und halten Sie ihn gedrückt. Nach etwa 2 s bewegt sich das Tor, solange Sie den Befehl gedrückt halten; beim Loslassen stoppt es. Dies ist ein vorübergehender Notbetrieb und kein Ersatz für eine Reparatur. Überbrücken Sie niemals eine Schutzeinrichtung für den Dauerbetrieb.
Wartung und Service
Führen Sie die Wartung spätestens alle 6 Monate oder nach 20 000 Bewegungen, je nachdem, was zuerst eintritt. Trennen Sie die Stromversorgung, überprüfen Sie Befestigungen, Korrosion, Verschleiß an Rad und Zahnstange, die Führung sowie den freien Lauf; reinigen Sie die Lichtschranken und führen Sie die Sicherheitsprüfungen erneut durch. Die Wartungsanzeige ersetzt nicht die regelmäßige Wartung.
Wartungshinweis
Der Schwellenwert wird eingestellt unter II/L7. Wenn auch S.C.A. eine Wartung anzeigen soll, stellen Sie II/L4 = L7.
| Zählerstand | FLASH / Wartungsanzeige |
|---|---|
| Unter 80 % des Schwellenwerts | FLASH blinkt normal; die Anzeige leuchtet zu Beginn des Öffnungsvorgangs 2 s lang. |
| 81–100 % des Schwellenwerts | FLASH leuchtet zu Beginn 2 s lang und blinkt danach normal; die Anzeige blinkt während des Bewegungszyklus. |
| Über 100 % des Schwellenwerts | FLASH leuchtet zu Beginn und am Ende jeweils 2 s lang; die Anzeige blinkt ununterbrochen. |
Bewegungszyklen überprüfen
- Rufen Sie die SET-Programmierung etwa 3 s lang auf und lassen Sie die Taste los, wenn L1 blinkt.
- Wählen Sie mit OPEN/CLOSE den Eingang L7 aus.
- Halten Sie SET gedrückt und warten Sie etwa 3 s, bis die LED des aktuellen Werts aufleuchtet.
- Drücken Sie bei weiterhin gedrückter SET-Taste kurz gleichzeitig OPEN + CLOSE und lassen Sie die Tasten wieder los.
- Die Anzahl der Blinksignale der Wert-LED gibt die verbrauchten Zehn-Prozent-Schritte des Schwellenwerts an; ohne Blinksignal liegt der Wert unter 10 %. Lassen Sie SET los.
Wartungszähler zurücksetzen
- Wählen Sie nach der Wartung II/L7 auf dieselbe Weise aus.
- Halten Sie SET gedrückt und warten Sie etwa 3 s, bis die Wert-LED aufleuchtet.
- Halten Sie SET weiterhin gedrückt, drücken Sie OPEN + CLOSE mindestens 5 s lang und lassen Sie dieses Tastenpaar wieder los.
- Schnelles Blinken bestätigt das Zurücksetzen; lassen Sie SET los und warten Sie, bis die Programmierung beendet ist.
Mit diesem Verfahren wird der Wartungszähler zurückgesetzt. Es löscht weder die Sender noch ersetzt es das Einlernen des Fahrwegs oder einen vollständigen Reset der Steuereinheit. Versuchen Sie bei einem Elektronikfehler keine ungeprüfte Tastenkombination; folgen Sie der Diagnose und den Serviceanweisungen für die jeweilige RUA1.
Fehlerbehebung
Trennen Sie vor Arbeiten am geöffneten Antrieb zuerst die Stromversorgung. Messungen an der Netzspannung oder an spannungsführenden Klemmen dürfen nur von einer qualifizierten Fachkraft durchgeführt werden. Wenden Sie sich an unseren technischen Support mit dem Motormodell, der Kennzeichnung der Platine und der Anzahl der Blinksignale.
Nach Fehlerbild
| Fehlerbild | Zu überprüfen |
|---|---|
| Die Fernbedienung leuchtet nicht | Batterie und Kontakte in der Fernbedienung gemäß deren Anleitung. |
| Die Fernbedienung leuchtet, das Tor reagiert nicht | Kompatibilität und Speicher des Empfängers; Kopplung. Testen Sie auch die Taste oder P.P., um einen Funkfehler von einer Antriebsstörung zu unterscheiden. |
| BLUEBUS leuchtet nicht | Netzzuleitung und Sicherungen bei sicher abgeschalteter Stromversorgung; überbrücken Sie keine Schutzeinrichtung. |
| Der Befehl wird nicht erkannt | Bei einer Änderung am BLUEBUS-Eingang blinkt die Anzeige zweimal schnell; ein NO-Befehl an P.P./OPEN/CLOSE muss die entsprechende LED zum Leuchten bringen. Überprüfen Sie Kontakt und Kabel. |
| Das Tor fährt an, stoppt oder fährt zurück | Überprüfen Sie zuerst von Hand den Reibungswiderstand, die Laufschiene, die Laufwagen, Eis, das Spiel der Zahnstange und die Anschläge. Überprüfen Sie anschließend die Einstellung von Kraft/Empfindlichkeit; nach einer Änderung müssen die Aufprallkräfte erneut gemessen werden. |
| Die Warnleuchte funktioniert nicht | FLASH, Verkabelung, Kurzschluss und Kompatibilität der Warnleuchte. Während des Blinkens kann die gemessene Spannung etwa zwischen 10 und 30 V DC schwanken; es handelt sich nicht um eine dauerhafte 24-V-Stromversorgung. |
| S.C.A. funktioniert nicht | Prüfen Sie zuerst den Modus II/L4, dann eine Last bis 4 W, das Kabel und den Ausgang mit etwa 24 V DC. |
| Der Endschalter beendet die Bewegung nicht | Befestigung und Position der Halterungen; bei RUN1800P auch den Abstand von 3–8 mm. Stoppen Sie bei falscher Bewegungsrichtung und korrigieren Sie den Richtungsschalter. |
Diagnose über die Warnleuchte
Bei normaler Bewegung blinkt die Anzeige regelmäßig. Ein Fehlercode besteht aus einer Blinkserie, einer Pause von 1 s und derselben Blinkserie erneut; zählen Sie die Blinksignale einer Serie.
| Blinksignale | Bedeutung / Abhilfe |
|---|---|
| 1 | BlueBUS Überprüfen Sie die Geräte, die Verkabelung und die Adressen. Wiederholen Sie den Lernvorgang nach einer Reparatur oder einer bewussten Änderung der Konfiguration, nicht um eine defekte Schutzeinrichtung zu verschleiern. |
| 2 | Lichtschranke Wird der Lichtstrahl während der geschützten Fahrtrichtung unterbrochen, ist dies eine normale Reaktion. Bei freier Fahrstrecke überprüfen Sie Sauberkeit, Ausrichtung und Adressen. |
| 3 | Erkennung von Widerstand / Hindernis Beseitigen Sie das Hindernis und den mechanischen Widerstand. Erhöhen Sie weder die Kraft noch den Spitzenwert, ohne das Tor zu überprüfen und anschließend eine Sicherheitsprüfung durchzuführen. |
| 4 | STOP Der eingelernte Zustand hat sich geändert. Überprüfen Sie die Schließkante, die Kontakte und die Führung; überbrücken Sie die Schutzeinrichtung nicht. |
| 5 | Interne Parameter Warten Sie 30 s und wiederholen Sie den Befehl. Bei wiederholtem Auftreten der Störung wenden Sie sich an den RUA1-Service. |
| 6 | Manöverlimit / Temperatur Warten Sie einige Minuten und lassen Sie den Motor abkühlen. Überprüfen Sie die erforderliche Frequenz und den mechanischen Widerstand. |
| 7 | Elektronische Schaltungen Trennen Sie die Stromversorgung für einige Sekunden und versuchen Sie es erneut. Bei anhaltender Störung wenden Sie sich an den Service; führen Sie keinen Reset auf Verdacht durch. |
| 8 | Dauerbefehl Überprüfen Sie den Timer oder einen dauerhaft aktiven Steuereingang. Wenn das Tor absichtlich offen gehalten wird, kann dieser Zustand normal sein. |
LEDs der Steuerung
BLUEBUS, STOP, P.P., OPEN, CLOSE
| LED / Zustand | Bedeutung |
|---|---|
| BLUEBUS leuchtet nicht | Keine Stromversorgung oder Störung. Überprüfen Sie das Stromnetz und die Sicherungen. |
| BLUEBUS leuchtet dauerhaft | Schwerwiegender Fehler. Trennen Sie die Stromversorgung sicher, überprüfen Sie die Verdrahtung; wenden Sie sich bei erneutem Auftreten an den Service. |
| BLUEBUS blinkt einmal pro Sekunde | Normaler Betrieb. |
| BLUEBUS blinkt zweimal schnell | Änderung des Eingangszustands oder empfangener Befehl. |
| BLUEBUS blinkt in einer Serie | Code wie in der Diagnose der Signalleuchte. |
| STOP leuchtet | Der korrekte STOP-Zustand wurde eingelernt. |
| STOP leuchtet nicht | Änderung des STOP-Zustands oder Einlernen nicht abgeschlossen; überprüfen Sie die Schutzeinrichtung. |
| P.P./OPEN/CLOSE leuchtet | Der entsprechende potenzialfreie Kontakt ist aktiv. |
| P.P./OPEN/CLOSE leuchtet nicht | Der entsprechende Kontakt ist nicht aktiv. |
LEDs L1–L8
Im Normalbetrieb bedeutet Leuchten, dass die Funktion der Stufe I aktiviert ist; Leuchten aus bedeutet, dass sie deaktiviert ist. L1 automatische Schließung, L2 Schließen nach Lichtschranke, L3 immer schließen, L4 Verlangsamung, L5 Spitzenwert, L6 Vorwarnblinken, L7 CLOSE = Teilöffnung, L8 Slave. Eine einzelne blinkende LED kann auf eine Programmierung hinweisen; L1/L2 gemeinsam auf die Anforderung zum Einlernen der Geräte, L3/L4 gemeinsam auf das Einlernen des Fahrwegs.
Fehlerhistorie auslesen
- Halten Sie SET etwa 3 s gedrückt und lassen Sie die Taste los, sobald L1 blinkt; wählen Sie mit OPEN/CLOSE den Eingang L8 aus.
- Halten Sie SET gedrückt; nach etwa 3 s leuchten die LEDs der Manöver auf, bei denen ein Fehler aufgezeichnet wurde.
- Wählen Sie bei gedrückter SET-Taste mit OPEN/CLOSE den gewünschten Eintrag aus. L1 ist der neueste, L8 der achtletzte Eintrag.
- Lesen Sie die Anzahl der Blinksignale des ausgewählten Eintrags anhand der Diagnose der Signalleuchte ab. Lassen Sie SET los und warten Sie, bis die Programmierung abgeschlossen ist.
Manuelle Entriegelung NICE RUN1800
Stoppen Sie das Tor, trennen Sie die Stromversorgung und sichern Sie es gegen unkontrollierte Bewegung. Entriegeln Sie das Tor nur bei stillstehendem Torflügel.
Schließen Sie nach der manuellen Bewegung den Entriegelungshebel, verriegeln Sie den Mechanismus mit dem Schlüssel und bringen Sie die Schlossabdeckung wieder an. Prüfen Sie, ob das Getriebe wieder eingreift; stellen Sie erst danach die Stromversorgung wieder her. Wenn der Schlüssel bei einem Stromausfall der einzige Zugang ist, bewahren Sie ihn außerhalb des abgeschlossenen Grundstücks zugänglich auf.
Technische Daten NICE RUN1800
Werte für RUN1800/RUN1800P; übernehmen Sie keine Angaben für RUN2500 oder die 120-V-Variante /V1. Die Nennwerte gelten bei etwa 20 °C. Prüfen Sie die elektrische Ausführung und den zulässigen Netzspannungsbereich immer auch auf dem Typenschild des jeweiligen Motors.
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Modell | RUN1800 – elektromechanischer Endschalter |
| Typ und Steuerung | Elektromechanischer Schiebetorantrieb, RUA1; ein steckbarer Funkempfänger ist nicht im Lieferumfang des Einzelantriebs enthalten. |
| Motor- und Netzversorgung | 230 V AC, 50/60 Hz; Toleranz gemäß Typenschild der gelieferten Ausführung. |
| Max. Gewicht / Länge | 1 800 kg / 15 m; weitere Bedingungen und Zyklen gemäß Eignungstabellen. |
| Zahnrad | 18 Zähne, Modul 4; Zahnteilung der Zahnstange ca. 12,6 mm. |
| Spitzendrehmoment / Kraft | 40 Nm / 1 110 N |
| Nenndrehmoment / Kraft | 20 Nm / 560 N |
| Leerlaufgeschwindigkeit | 0,17 m/s bei 50 Hz, etwa 10,2 m/min. |
| Nenngeschwindigkeit | 0,14 m/s bei 50 Hz, etwa 8,4 m/min. |
| Nennfrequenz bei 15 m Torflügel | 11 Zyklen/h, 264 Zyklen/Tag beim Nenndrehmoment; zusätzlich gelten die Grenzwerte entsprechend Länge, Gewicht und Temperatur. Dies ist keine Angabe für Zyklen im Dauerbetrieb ohne Pause. |
| Dauerbetrieb | Maximal 40 min beim Nenndrehmoment und unter Beachtung weiterer Zyklusbegrenzungen. Bei 50 °C maximal 10 min; bei einem 15-m-Torflügel maximal 7 Zyklen/h. |
| Leistungsaufnahme / Strom | Anlauf 700 W / 3 A; Nennbetrieb 400 W / 1,8 A. |
| Elektrische Schutzklasse | Klasse I – Schutzerdung PE. |
| FLASH | Für die aktuelle Konfiguration ELDC. Grenzwert für Glühlampenlast: eine oder zwei Signalleuchten mit jeweils 12 V / 21 W; keine permanente Hilfsstromversorgung. |
| S.C.A. | 24 V DC, max. 4 W, Spannung −30 % / +50 %. |
| Hilfsversorgung | 24 V DC, −30 % / +50 %, max. 100 mA insgesamt; korrekte Polarität STOP/P.P.. |
| BlueBUS | Max. 15 Belastungseinheiten; Lichtschranken ohne Polarität. |
| STOP | Potentialfreie NO/NC-Kontakte oder 8,2-kΩ-Widerstand; eingelernter Zustand. |
| P.P., OPEN, CLOSE | Potentialfreie NO-Kontakte. |
| Funk / Antenne | SM-Steckverbinder, Empfänger separat auszuwählen. Antenneneingang laut Original 52 Ω, RG58 oder ähnliches Koaxialkabel. |
| Programmierung | 8 Funktionen EIN/AUS und 8 Parameter; Ebene I und II. |
| Einlernen | BlueBUS-Geräte, Typ des STOP-Eingangs und Fahrweglänge mit Verzögerungs-/Teilöffnungspositionen. |
| Betriebstemperatur | −20 bis +50 °C |
| Schutzart | IP44 |
| Ungeeignete Umgebungsbedingungen | Saure, salzhaltige oder potenziell explosionsgefährdete Atmosphäre. |
| Gesamtabmessungen | 400 × 255 × 390 mm laut technischer Tabelle; die Montageabmessungen sind in der Originalzeichnung unten angegeben. |
| Motorgewicht | 24,5 kg |
| Lebensdauer | Richtwert: 150 000–450 000 Zyklen, abhängig von der Summe der Indizes und dem Diagramm; keine Garantie. |
Abmessungen des Antriebs
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