NICE Run RUN2500P – Einzelantrieb für Schiebetore
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1.101,51 € inkl. MwSt.
| Gewicht |
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| 25 kg |
Produktbeschreibung NICE Run RUN2500P – Einzelantrieb für Schiebetore
NICE RUN2500P – Antrieb für Schiebetore
NICE RUN2500P ist ein Einzelantrieb selbsthemmend elektromechanischer Antrieb mit integrierter Steuerung RUA1. Sowohl der Motor als auch der Netzanschluss sind für 230 V AC. Er verfügt über einen induktiven, berührungslosen Endschalter.
Für einen Torflügel bis 2 500 kg und 18 m; die Eignung hängt auch vom Laufwiderstand und der Nutzungshäufigkeit ab. Der Einzelantrieb enthält weder Empfänger noch Handsender, Lichtschranken oder Zahnstange. Das Gehäuse ist stoßfest; das Gehäuse aus Aluminiumlegierung ist mit Epoxidharz beschichtet.
| Schnellnavigation | ||
|---|---|---|
| Sets | Zubehör | Auswahl und Grenzen |
| Montage | Endschalter | Anschluss |
| Polarität 24 V | Erste Inbetriebnahme | Programmierung |
| Störungen | Entriegelung | Technische Daten |
| Wartung | Zwei Antriebe | PDF-Handbuch |
Einzelantrieb oder Set
Der Buchstabe am Ende der Set-Bezeichnung gibt den Lieferumfang an. Das Motormodell bleibt RUN2500P; P steht für den induktiven Endschalter und nicht für einen leistungsstärkeren Motor.
| Set mit Zubehör | Einzelantrieb | Set mit Zahnstange |
|---|---|---|
1 × RUN2500P mit RUA1, 1 × OXIBD, 1 × FLO2RE. 1 Paar EPMB. 1 × ELDC. | Induktiver Endschalter. | 1 × RUN2500P mit RUA1, 1 × OXIBD, 1 × FLO2RE. 1 Paar EPMB. 1 × ELDC. Zusätzlich 4 m Zahnstange LZ-1. |
| Weiteres Set | Unterschied im Lieferumfang |
|---|---|
| NICE RUN2500PB | Motor und RUA1, OXIBD-Empfänger und 1 Handsender; ohne Lichtschranken, Signalleuchte und Zahnstange. |
| NICE RUN2500PC | Lieferumfang B + 1 Paar EPMB; ohne Signalleuchte und Zahnstange. |
| NICE RUN2500PE | Lieferumfang C + 4 m LZ-1; ohne Signalleuchte. |
Die im Set enthaltene Zahnstange ist nicht automatisch für das volle Maximalgewicht von 2 500 kg geeignet. Wählen Sie bei einem schweren Tor die Tragfähigkeit und das Material entsprechend der Auswahl der Zahnstange; Änderungen am Lieferumfang sollten Sie vor der Bestellung vereinbaren. Die vier Meter Zahnstange decken nur eine entsprechend lange Fahrstrecke ab.
Zubehör für RUN2500P
Wählen Sie unten die benötigte Ausstattung passend zu Ihrem Tor und dem tatsächlich installierten Empfänger aus. Die integrierte RUA1 ersetzt weder einen Funkempfänger noch Sicherheitseinrichtungen.
| Was | Warum | Typ |
|---|---|---|
| Warnleuchte | Warnt vor Bewegung und meldet Störungen. Wird angeschlossen an FLASH; die Antenne hat ein separates Koaxialkabel. | |
| Lichtschranken | Erfassen Hindernisse im Lichtstrahl; die Reaktion wird durch die Paaradresse. Sie ersetzen nicht die Absicherung aller Gefahrenstellen des Tors. |
BlueBUS-Verkabelung; FT210B für die bewegliche Schließkante. TX und RX eines Paares haben dieselbe Adresse. |
| Sender | Wählen Sie anhand der Codierung und des Typs des installierten Empfängers aus. Dieselbe Frequenz allein bestätigt keine Kompatibilität; LoRa und bidirektionale Funktionen erfordern einen passenden Empfänger. | |
| Empfänger | Der Funkempfänger wird in den SM-Steckplatz eingesteckt; das Anlernen hängt vom Empfänger ab. Für WLAN/GSM ist eine unterstützte Schnittstelle oder ein potenzialfreier P.P.-Kontakt erforderlich. |
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| Antenne | Für eine größere Reichweite der Fernbedienung. | |
| Tastatur | EDSWG benötigt einen kompatiblen Funkempfänger. Bei EDSB muss die konkrete RUA1-Version BlueBUS-Bedieneinrichtungen unterstützen; der Busanschluss allein belegt noch keine Kompatibilität. | |
| Schlüsselschalter | Zur Bedienung des Tors mit einem Schlüssel über einen Schalter, der an beliebiger Stelle per Kabel mit dem Antrieb verbunden ist. Potenzialfreier Kontakt an P.P.; Beleuchtung separat entsprechend Polarität und Stromaufnahme. | |
| Kartenleser | Verwenden Sie ETPB erst, nachdem die Unterstützung von BlueBUS-Bedieneinrichtungen durch die installierte RUA1 bestätigt wurde. Ein Lesegerät mit potenzialfreiem Relais wird an P.P. angeschlossen und entsprechend der Stromaufnahme separat versorgt. |
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| Verzahnung | Erforderlich Zahnstange Modul 4. Material, Befestigung und Tragfähigkeit sind auf das gesamte Torblatt abzustimmen; eine Nylon-Zahnstange ist nicht automatisch für ein Höchstgewicht von 2.500 kg geeignet. |
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Netzausfall | Der Motor wird mit 230 V Netzspannung betrieben. PS124 und Solemyo stellen keine direkte Notstromversorgung für diesen Antrieb dar. Entriegeln Sie den Antrieb bei einem Stromausfall manuell. | Manuelle Entriegelung |
Funktionen des Antriebs
Über BlueBUS werden kompatible Lichtschranken mit einem zweiadrigen Kabel angeschlossen; unterstützte Schutzadressen und die Grenze von 15 Belastungseinheiten finden Sie unter Anschluss der Lichtschranken. Einstellbare Kraft, Hinderniserkennung, Pause vor dem automatischen Schließen und Verlangsamung sind in den Programmiertabellen.
Die Temperatursteuerung schützt den Motor vor Überhitzung und reduziert bei hohen Temperaturen die zulässige Anzahl der Zyklen. Störungen werden signalisiert durch Warnleuchte und LED. Der Anschluss Master/Slave ermöglicht die Synchronisierung zweier gegenläufiger Schiebetorflügel.
Das Zahnrad hat Modul 4; die Zahnstange muss zum Gewicht und zur Konstruktion des Tors passen. Die Sicherheit ist am vollständig montierten Tor zu überprüfen, einschließlich des Schutzes vor Gefahrenstellen und der Aufprallkräfte. Das Tor muss über feste Anschläge und eine Sicherung gegen das Herausspringen aus der Führung verfügen.
Auswahl des NICE RUN2500P-Antriebs
Entscheidend sind das Gewicht und die Länge des gesamten beweglichen Torflügels, einschließlich Füllung und Gegengewicht, nicht nur die Durchfahrtsbreite. Prüfen Sie den manuellen Lauf über die gesamte Strecke. Die zum Anfahren erforderliche Kraft muss unter 695 N und die zum Aufrechterhalten der Bewegung erforderliche Kraft unter 415 Nliegen; dies entspricht der Hälfte der Spitzenkraft und der Nennkraft. Berücksichtigen Sie Winter, Eis und einen weiteren Anstieg des Widerstands.
| Parameter | Herstellerhöchstwert | Unsere unverbindliche Empfehlung |
|---|---|---|
| Gewicht des Torflügels | 2.500 kg | Bis 2.000 kg |
| Länge des Torflügels | 18 m | Etwa bis 14,4 m |
Eine empfohlene Reserve von etwa 20 % hilft bei der üblichen Auswahl. Sie bestätigt nicht die Eignung jedes Tors dieser Art; Mechanik, tatsächliche Kräfte und erforderliche Betriebshäufigkeit müssen weiterhin geprüft werden.
Maximale Anzahl der Zyklen
Ein Zyklus umfasst ein vollständiges Öffnen und Schließen. Wählen Sie zuerst die Zeile nach der Länge aus; multiplizieren Sie beide Werte mit dem Gewichtsfaktor und runden Sie das Ergebnis ab. Schwergängiger Lauf und hohe Temperaturen können die verfügbare Anzahl weiter verringern.
| Flügellänge | Max. Zyklen/h | Max. Zyklen in Folge |
|---|---|---|
| Bis 6 m | 42 | 42 |
| Über 6 bis 9 m | 28 | 28 |
| Über 9 bis 12 m | 21 | 21 |
| Über 12 bis 15 m | 17 | 17 |
| Über 15 bis 18 m | 14 | 14 |
| Flügelgewicht | Verfügbarer Zyklusanteil |
|---|---|
| Bis 500 kg | 100 % |
| Über 500 bis 900 kg | 80 % |
| Über 900 bis 1 200 kg | 75 % |
| Über 1 200 bis 1 500 kg | 60 % |
| Über 1 500 bis 1 800 kg | 50 % |
| Über 1 800 bis unter 2 000 kg | Der Koeffizient ist nicht festgelegt; eine individuelle Bestätigung des Betriebs ist erforderlich. |
| 2 000 bis 2 300 kg | 40 % |
| Über 2 300 bis 2 500 kg | 30 % |
Bei einem Flügel von 16 m / 2 400 kg ergibt sich 14 × 0,30 = 4,2: Für die Planung höchstens 4 Zyklen/h und 4 Zyklen in Folge, vor einer weiteren temperaturbedingten Einschränkung. Dreißig Prozent bezeichnet den verfügbaren Anteil, nicht einen Abzug von 30 %. Für ein Gewicht zwischen 1 800 und 2 000 kg wird der Koeffizient nicht aus den benachbarten Zeilen abgeleitet.
Richtwert für die Lebensdauer
Addieren Sie den Gewichtsindex, den Längenindex und die Indizes der sonstigen Einflüsse, die voraussichtlich bei mehr als 10 % des Betriebs auftreten. Verwenden Sie die Summe im Diagramm. Die Zyklenzahl ist ein Richtwert, keine Garantie und keine feste Anzahl von Jahren.
| Einfluss | Index |
|---|---|
| Gewicht bis 500 kg | 5 % |
| Über 500 bis 900 kg | 10 % |
| Über 900 bis 1 200 kg | 20 % |
| Über 1 200 bis 1 500 kg | 30 % |
| Über 1 500 bis 1 800 kg | 40 % |
| Über 1 800 bis 2 200 kg | 50 % |
| Über 2 200 bis 2 500 kg | 60 % |
| Länge bis 6 m | 5 % |
| Über 6 bis 9 m | 10 % |
| Über 9 bis 12 m | 15 % |
| Über 12 bis 15 m | 25 % |
| Über 15 bis 18 m | 35 % |
| Über 40 °C / unter 0 °C oder Luftfeuchtigkeit über 80 % | 10 % |
| Staub und Sand | 15 % |
| Salzgehalt der Umgebung | 20 % |
| Unterbrechung durch Lichtschranke | 10 % |
| STOP-Unterbrechung | 20 % |
| Spitzenfunktion aktiviert | 10 % |
![]() Horizontal: Index in %. |
Beispiel 2 400 kg / 16 m: 60 % + 35 % = 95 % noch vor Berücksichtigung weiterer Einflüsse. Häufige Unterbrechungen durch die Lichtschranke addieren 10 %, insgesamt also 105 %: Das liegt außerhalb der zulässigen Grenzen. Das bloße Vorhandensein von Lichtschranken bedeutet nicht, dass der Index automatisch hinzugerechnet wird. Verwenden Sie den Antrieb nicht in saurer, salzhaltiger oder explosionsgefährdeter Atmosphäre; der Salzgehaltsindex stellt keine Freigabe für eine solche Verwendung dar.
Montage des Antriebs NICE RUN2500P
Verankern Sie den Antrieb auf einem stabilen, waagerechten Fundament außerhalb von Bereichen, die überflutet werden können. Richten Sie die Höhe nach der tatsächlichen Position der Zahnstange und des Ritzels aus. Bei einem freitragenden Schiebetor kann ein höheres Fundament oder eine geeignete stabile Konsole erforderlich sein; ihre Konstruktion muss die Belastung sicher aufnehmen können. Das Tor darf den Motor nicht durch sein Gewicht belasten.
Verkabelung
Führen Sie die Netzanschlussleitung getrennt von Nieder- und Signalkabeln. Wählen Sie Zubehör, Leitungen und Schutz entsprechend der konkreten Installation aus. Ursprüngliche typische Konfiguration:
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| Verwendungszweck | Kabel | Max. Länge |
|---|---|---|
| A – Netzversorgung | 3 × 1,5 mm² | 30 m; über 30 m mindestens 3 × 2,5 mm², nach Prüfung des Spannungsabfalls und der Absicherung |
| B – Warnleuchte | 2 × 0,5 mm² | 20 m |
| B – Antenne | Koaxialkabel RG58 | 20 m; empfohlen unter 5 m |
| C – BlueBUS | 2 × 0,5 mm² | 30 m; bei 30–50 m 2 × 1 mm² |
| D – Schlüsselschalter | 2 Kabel 2 × 0,5 mm² oder 4 × 0,5 mm² | 50 m |
| E – feste Sicherheitskontaktleisten | 2 × 0,5 mm² | 20 m |
| F – bewegliche Sicherheitskontaktleiste | 2 × 0,5 mm² | 30 m; bewegliche Verkabelung oder FT210B |
Montage und Prüfung des Fundaments
- Entriegeln Sie vor der Montage den Antrieb und prüfen Sie, ob sich das Tor von Hand leichtgängig bewegen lässt, die Führung korrekt ist, feste Endanschläge vorhanden sind und das Herausspringen des Torflügels verhindert wird.
- Bereiten Sie die Kabelschutzrohre und die Fundamentplatte mit vier Ankern vor. Lassen Sie die Gewinde über der Platte höchstens 40 mm herausragen.
- Richten Sie die Platte waagerecht aus, setzen Sie sie in ein festes Fundament ein und lassen Sie den Beton vollständig aushärten. Montieren Sie den Antrieb nicht auf weichem oder lockerem Untergrund.
- Befestigen Sie den Antrieb mit vier Muttern und Unterlegscheiben, richten Sie ihn am Zahnstangentrieb aus und ziehen Sie anschließend die Befestigung fest.
- Prüfen Sie entlang des gesamten Fahrwegs das Spiel, die Verbindungen der Zahnstange, die Führung des Torflügels und die Position der Schalter. Befestigen Sie die Kabel so, dass sie sich nicht lösen und in bewegliche Teile geraten können.
Zahnstange und Endpositionen
Das Tor bewegt sich, indem das Antriebsmoment des Ritzels mithilfe des Zahnstangengetriebes in eine lineare Bewegung der Antriebszahnstange. Am häufigsten werden zwei Arten von Zahnstangen verwendet:
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Nylon-Zahnstange (gegebenenfalls mit Stahlverstärkung) – wird mit selbstschneidenden Schrauben durch die Ösen am Tor befestigt. Ideal für relativ leichte und kurze Tore. Durch die Reibung zwischen dem Stahlritzel und der Nylon-Zahnstange läuft der Antrieb leise. |
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Stahl-Zahnstange – wird am Tor befestigt, indem Gewindelaschen angeschweißt werden, in die anschließend die Zahnstange eingeschraubt wird. Wird für längere und schwerere Tore verwendet. Durch die Reibung des Stahlritzels an der Stahl-Zahnstange ist der Lauf etwas lauter. |
Entscheidend ist, dass das Zahnmodul des Antriebs kompatibel mit dem Modul der Zahnstange. Der Antrieb NICE Run RUN2500P hat das Zahnmodul 4.
Der Antrieb erfasst die Endposition beim Öffnen und Schließen mithilfe von Endschalterfahnen, die an der Zahnstange montiert werden:
| 1. Richten Sie den Antrieb mithilfe der vier Einstellpunkte waagerecht aus. | 2. Tor und Antrieb müssen waagerecht ausgerichtet sein. | 3. Lassen Sie zwischen Zahnstange und Antriebsritzel etwa 1-2 mm Abstand, damit das Torgewicht nicht auf den Antrieb übertragen wird. |
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| 4. Ziehen Sie die Verankerung des Antriebs fest, damit er sich beim Eingriff nicht bewegt. | 5. Stellen Sie die Endschalterfahnen gemäß dem nachfolgenden Verfahren. Feste mechanische Anschläge müssen an beiden Enden des Fahrwegs vorhanden sein. |
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Spiel 1–2 mm muss über den gesamten Fahrweg erhalten bleiben. Richten Sie die Zahnstange am Ritzel aus. Prüfen Sie bei einer manuellen Probefahrt, ob die seitliche Abweichung höchstens 5 mm beträgt und die Übergänge zwischen den Zahnstangenteilen glatt sind. Ziehen Sie den Antrieb nach der Einstellung fest an.
Endschalter einstellen
Der RUN2500P verwendet einen induktiven Sensor. Die Fahne an der Zahnstange wird erfasst, ohne einen Hebel mechanisch zu betätigen. Stellen Sie den Abstand der Fahne zum Sensor auf 3–8 mm gemäß der Originalzeichnung ein.
- Bewegen Sie den Torflügel von Hand in die geöffnete Position, mindestens 2–3 cm vor den festen Anschlag.
- Schieben Sie die Fahne auf der Zahnstange in Öffnungsrichtung, bis die entsprechende Endschalter-LED erlischt.
- Schieben Sie die Fahne in derselben Richtung noch mindestens 2 cm weiter und befestigen Sie sie.
- Stellen Sie die geschlossene Position auf dieselbe Weise ein und prüfen Sie, ob der Abstand von 3–8 mm über den gesamten Durchlauf der Fahne eingehalten wird.
- Prüfen Sie nach dem Verriegeln des Getriebes und dem Einlernen des Fahrwegs, ob der Antrieb vor beiden mechanischen Anschlägen stoppt.
Elektrischer Anschluss des Antriebs NICE RUN2500P
Lassen Sie Montage und elektrischen Anschluss von einer qualifizierten Fachkraft durchführen. Trennen Sie vor dem Öffnen, Anschließen oder Abklemmen der Klemmen die Netzversorgung und prüfen Sie, ob Spannungsfreiheit besteht. Die Netzversorgung beträgt 230 V AC; die Zubehörklemmen führen unterschiedliche Spannungen und haben unterschiedliche Funktionen.
Netzversorgung 230 V AC
Der Netzstromkreis muss über einen geeigneten Überstrom- und Fehlerstromschutz sowie einen zuverlässigen PE-Anschluss verfügen. Verwenden Sie eine Trenneinrichtung gemäß den Installationsvorschriften. Befindet sie sich nicht in der Nähe des Antriebs, muss sie gegen unbeabsichtigtes Einschalten gesichert werden können.
| Klemme | Leiter und Bedeutung |
|---|---|
| L | Außenleiter; üblicherweise braun. |
| N | Neutralleiter; normalerweise blau. |
| PE / Schutzerdung | Schutzleiter, grün-gelb. Schutzklasse I erfordert eine zuverlässige Schutzerdung. |
Das Netzkabel gehört in die kleinere Kabeldurchführung, die übrigen Kabel in die größere. Passen Sie die Membranen dicht an die Kabel an, stellen Sie die Abdichtung wieder her und sichern Sie die Leitungen gegen Herausziehen. Lassen Sie im Inneren die erforderliche Kabellänge übrig, etwa 20–30 cm; die Kabel dürfen weder die Abdeckung noch bewegliche Teile behindern.
Klemmen der Steuerung RUA1
| Klemme | Verwendung, Spannung und Polarität |
|---|---|
| FLASH – Warnleuchte | ELDC zweipolig an FLASH anschließen, siehe Detailansicht der Klemmen der Warnleuchte. Der Ausgang ist für eine Niedervolt-Warnleuchte vorgesehen; seine Belastungsgrenze entspricht einer oder zwei Warnleuchten mit jeweils einer 12-V-/21-W-Glühlampe. Es handelt sich nicht um eine permanente Stromversorgung für Zubehör. WLT hat eine eigene Einstellung. Beachten Sie gegebenenfalls +/− entsprechend der Kennzeichnung an der tatsächlichen Warnleuchte und der Platine; übernehmen Sie nicht die Polarität des Hilfsausgangs. |
| S.C.A. – Anzeige | 24 V DC, höchstens 4 W, Spannung −30 % / +50 %. Funktion gemäß II/L4. Prüfen Sie bei polarisiertem Zubehör die +/−-Klemmen an der jeweiligen Platine; ihre Reihenfolge lässt sich aus dem nachstehenden Schaltplan nicht ablesen. |
| BLUEBUS | Stromversorgung und Kommunikation für kompatible Geräte. Die Lichtschranken werden polungsfrei. Gesamtgrenze: 15 BlueBUS-Lasten. Für zwei Motoren im Master-/Slave-Betrieb gilt eine genaue Reihenfolge der Leiter. |
| STOP | Potenzialfreie NO- oder NC-Kontakte oder 8,2-kΩ-Widerstandsgeräte; die RUA1 lernt den Typ. Eine Änderung des eingelernten Zustands stoppt die Bewegung und löst eine kurze Rückwärtsbewegung aus. Die Kontakte haben keine Polarität; es darf keine externe Spannung angelegt werden. |
| P.P. / STEP-BY-STEP | Potenzialfreier NO-Kontakt für die Schrittsteuerung. Schließen Sie das Relaismodul mit den Kontakten COM und NO an die beiden P.P.-Klemmen an; der Kontakt ist nicht polarisiert. Die Stromversorgung des Moduls erfolgt über eine separate Verdrahtung. |
| OPEN | Potenzialfreier NO-Kontakt zum Öffnen; nicht polarisiert. |
| CLOSE | Potenzialfreier NO-Kontakt zum Schließen; bei I/L7 ON öffnet er teilweise. Nicht polarisiert. |
| AERIAL / Antenne | Schließen Sie den Innenleiter und den Schirm des Koaxialkabels entsprechend der Kennzeichnung an den Klemmen des Empfängers/der Platine an. Es handelt sich nicht um Stromversorgungsanschlüsse +/−. RG58, Eingang 52 Ω; wählen Sie eine Antenne passend zur Frequenz des Empfängers. |
Mehrere Geräte am STOP-Eingang
NO-Kontakte werden parallel, NC-Kontakte in Reihe geschaltet. Zwei 8,2-kΩ-Widerstandsgeräte können parallel geschaltet werden; bei mehreren Geräten verwenden Sie eine Schaltung mit nur einem Abschlusswiderstand von 8,2 kΩ gemäß dem Schaltplan des Geräts. Bei einer Kombination aus NO und NC ist ein 8,2-kΩ-Widerstand in Reihe mit dem NC-Zweig erforderlich. Ersetzen Sie eine Sicherheitskontaktleiste nicht durch eine einfache Brücke. Wiederholen Sie nach einer Änderung den Einlernvorgang und die Sicherheitsprüfung.
Sicherungen
Prüfen Sie die Sicherungen erst nach dem Trennen vom Netz. Ersetzen Sie die Sicherungen F1/F2 durch Sicherungen desselben Typs, derselben Zeit-Strom-Charakteristik und des auf der bestückten Platine angegebenen Nennwerts. Wenn die Sicherung wiederholt durchbrennt, muss die Ursache ermittelt werden; setzen Sie keine stärkere Sicherung ein.
Verdrahtung der RUA1 mit ELDC, EPMB und EKS
Die Klemmen am oberen Rand der RUA1 sind von links aus gesehen FLASH, S.C.A., BLUEBUS, STOP, P.P., OPEN und CLOSE, in derselben Ausrichtung wie auf der Abbildung. Die Antenne hat einen separaten Anschluss.
Die Zubehörabbildungen sind schematisch; prüfen Sie die Klemmen anhand der Kennzeichnungen am gelieferten Produkt. EKS steuert hier OPEN und CLOSE über zwei Kontakte C (gemeinsamer Kontakt) + NO (Schließer). Für die Schrittsteuerung schließen Sie den ausgewählten Kontakt C + NO an das Klemmenpaar P.P. an. Potenzialfreie Kontakte sind nicht polarisiert; legen Sie keine externe Spannung an.
Im Schaltplan ist die Grundfunktion CLOSE – Schließen – dargestellt. Wenn Sie die Funktion L7 auf Ebene Iaktivieren, steuert dieser Eingang statt des Schließens eine Teilöffnung.
Warnleuchte ELDC und ihre Antenne
Schließen Sie beide Leiter des FLASH-Ausgangs der RUA1 an das Klemmenpaar ELDC an, das mit dem Glühlampensymbol. ELDC ist eine Niedervolt-LED-Warnleuchte für 12–36 V DC; an diese Klemmen darf keine Netzspannung von 230 V angeschlossen werden. Die Klemmen für die Leuchte und die Antenne sind getrennt. Der FLASH-Ausgang blinkt und überträgt außerdem Diagnosesequenzen.
Bei gleicher Ausrichtung der ELDC-Detailansicht liegt das Klemmenpaar FLASH links und das Klemmenpaar für die Antenne rechts. Beim Antennen-Klemmenpaar ist die linke Klemme für den Innenleiter des Koaxialkabels und die rechte für den Schirm vorgesehen. Schließen Sie das andere Ende des Koaxialkabels gemäß den Symbolen am Antenneneingang der RUA1 oder gemäß der Antennenverdrahtung am OXIBDan, falls Sie dessen Eingang verwenden. Der Schirm darf keinen Kurzschluss mit dem Innenleiter haben.
Das Klemmenpaar für die Stromversorgung der Leuchte ist in dieser Detailansicht nicht mit +/− gekennzeichnet. Falls die gelieferte Ausführung der Warnleuchte oder die Platine eine Polarität kennzeichnet, beachten Sie diese; die Polreihenfolge der 24-V-Hilfsversorgung lässt sich nicht auf FLASH übertragen. Verwenden Sie für die Leuchte 2 × 0,5 mm² und für die Antenne ein separates RG58-Kabel gemäß der Kabeltabelle.
Lichtschranken EPMB und BlueBUS
NICE EPMB Schließen Sie das Aderpaar an BLUEBUS RUA1 an, ohne Polarität +/−. Beide Adern dienen der Stromversorgung und Kommunikation; sie gehören nicht an den 24-V-Hilfsausgang. TX ist der Sender und RX der Empfänger. TX und RX eines Paars haben dieselbe Adresse; das nächste Paar muss eine andere haben. Die Steuerung unterstützt maximal 15 BlueBUS-Last-Einheiten; die Anzahl der Einheiten entspricht nicht automatisch der Anzahl der Paare. Erläuterung des BlueBUS-Systems.
Parallelschaltung eines oder mehrerer Paare
Montieren Sie die Lichtschranken einander gegenüber und richten Sie die optischen Achsen aus. Bei mehreren Paaren beachten Sie auch die Ausrichtung von TX/RX, damit sie sich nicht gegenseitig stören. Führen Sie nach dem Hinzufügen oder Entfernen eines Geräts die Geräteerkennung durch und prüfen Sie alle Schutzlichtstrahlen.
Positionierung der Lichtschranken an einem Schiebetor
Die Abbildung zeigt mögliche Positionen, nicht die vorgeschriebene Ausstattung jedes Tors. Wählen Sie die Funktion der einzelnen Schutzpaare anhand der RUA1-Adresstabelle. FT A / FT B bezeichnen separate optische Geräte für die bewegliche Schließkante, nicht ein weiteres gewöhnliches EPMB-Paar.
Für die Schutzschaltung des EPMB unterbrechen Sie Verbindung A an TX oder RX nicht. Die Adressen FA1/FA2 in der Abbildung sind Steuerfunktionen zum Auslösen des Öffnens; sie gehören nicht zu den sieben Schutzadressen der RUA1 in der nachstehenden Tabelle. Verwenden Sie sie nur, wenn die Unterstützung durch die jeweilige Steuereinheit bestätigt ist.
Adressen und Jumper der EPMB-Lichtschranken
Stellen Sie die Jumper bei getrennter Stromversorgung ein, an TX und RX jeweils gleich. Bewahren Sie nicht verwendete Jumper an der dafür vorgesehenen Stelle an der Lichtschranke auf. In einem Netzwerk dürfen nicht zwei Paare dieselbe Adresse haben. Die Abbildungen zeigen die Jumperkonfiguration, nicht die Versorgungspolarität.
Achten Sie beim Austausch einer Lichtschranke auf die richtige Adresse und prüfen Sie, ob sie erkannt wird und sicher reagiert. Wiederholen Sie die Geräteerkennung, wenn Sie die Anzahl der Geräte oder deren Adressen ändern. Unterbrechen Sie bei der Prüfung den Lichtstrahl beim Öffnen und Schließen und kontrollieren Sie, ob die Reaktion der gewählten Funktion entspricht.
Bewegliche Sicherheitskontaktleiste und FT210B
NICE FT210B überträgt den Status einer 8,2-kΩ-Widerstandskontaktleiste über einen optischen Lichtstrahl. Der TX am Torflügel wird über eine eigene Batterie versorgt, der RX ist ohne Polarität an BlueBUS angeschlossen. Stellen Sie Adresse und Anschluss der Kontaktleiste gemäß FT210B ein; es handelt sich nicht um ein gewöhnliches Paar mit kabelgebunden versorgtem TX. Der Stromverbrauch des RX wird zur BlueBUS-Last hinzugerechnet.
Funkempfänger für Antriebe
Für eine neue Anlage können Sie den NICE OXIBD für den SM-Steckplatz wählen. Wählen Sie bei einer bestehenden Anlage die Handsender passend zum tatsächlich installierten SMXI/OXI-Empfänger aus. Stecken Sie den Empfänger nur bei abgeschalteter Netzspannung ein; speichern Sie die Sender gemäß der Anleitung zum Anlernen der Handsender und den Vorgaben des jeweiligen Empfängers. Der Funkspeicher, das Einlernen des Fahrwegs und die Einstellungen der RUA1 sind voneinander unabhängige Funktionen.
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NICE Run RUN2500P Antrieb wird geliefert mit einer NICE RUA1-Steuerung, die einen SM-Steckplatz zum Anschluss eines externen Funkempfängers (z. B. NICE OXI, NICE SMXI). Dieser Empfänger ist erforderlich, um die von den übermittelten Befehle zu empfangen, und ist somit Voraussetzung für die Fernbedienung des Schiebetors per Handsender. |
Öffnungsrichtung des Tors auswählen
Die Öffnungsrichtung des Schiebetors muss passend zur Position des Antriebs zum Torflügel des Schiebetors gewählt werden. Betrachten Sie das Tor von der Seite, auf der sich der Antrieb befindet.
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| Öffnet sich das Tor nach links, stellen Sie den Schalter nach links. | Öffnet sich das Tor nach rechts, stellen Sie den Schalter nach rechts. |
Den Schalter finden Sie auf der rechten Seite der Steuerung RUA1 in der Mitte.
Erste Inbetriebnahme und Einlernen der Geräte
Bringen Sie den Torflügel etwa in die Mitte der Laufschiene, verriegeln Sie den Antrieb und prüfen Sie die Laufrichtung, die Endschalter und den freien Laufweg. Schalten Sie die Stromversorgung ein. BLUEBUS sollte etwa einmal pro Sekunde blinken, TX/RX der Lichtschranken sollten den Betrieb anzeigen und FLASH/S.C.A. sollten bei stillstehendem, geschlossenem Tor je nach eingestelltem Modus ausgeschaltet sein. Bei einem abweichenden Zustand trennen Sie die Stromversorgung und beheben Sie zuerst den Fehler.
- Halten Sie gleichzeitig OPEN + STOP/SET etwa 3 Sekunden lang gedrückt.
- Lassen Sie die Tasten los, sobald L1 und L2 schnell zu blinken beginnen.
- Warten Sie, bis die Erkennung von BlueBUS und des STOP-Eingangs abgeschlossen ist. L1/L2 zeigen die Anforderung zum Einlernen nicht mehr an; die LED STOP muss leuchten. L3/L4 können weiterhin blinken, solange der Fahrweg noch nicht eingelernt ist.
- Wiederholen Sie nach dem Hinzufügen oder Entfernen eines Geräts den Einlernvorgang und prüfen Sie dessen Sicherheitsfunktion erneut.
Einlernen der Fahrweglänge
- Halten Sie nach dem erfolgreichen Einlernen der Geräte CLOSE + STOP/SET etwa 3 Sekunden lang gedrückt.
- Lassen Sie die Tasten los, sobald sich das Tor in Bewegung setzt. Die erste Bewegung muss das Öffnen sein..
- Schließt sich das Tor, stoppen Sie es mit STOP, trennen Sie die Stromversorgung, korrigieren Sie die Einstellung der Laufrichtung und wiederholen Sie den Einlernvorgang.
- Lassen Sie das Tor bis zum Endschalter öffnen und anschließend vollständig bis zum zweiten Endschalter schließen. Greifen Sie während des Einlernens nicht in den Fahrweg ein.
- Prüfen Sie die korrekten Endpositionen, die Teilöffnung und mehrere vollständige Fahrzyklen.
Prüfung und Übergabe des Tors
Der Montagetechniker prüft die Bewegung in beide Richtungen, die Befestigung von Antrieb und Zahnstange, die Endschalter und mechanischen Anschläge sowie jedes Sicherheitselement einzeln. Die Lichtschranken werden je nach Funktion beim Öffnen, Schließen und im Stillstand geprüft. Die Aufprallkräfte müssen gemessen werden. Nach einer Änderung der Kraft, Empfindlichkeit oder Anfahrbewegung ist die Prüfung zu wiederholen. Nehmen Sie das Tor nicht in Betrieb, wenn eine Schutzeinrichtung nicht funktioniert. Der Benutzer muss die Schlüssel und die Anleitung erhalten sowie eine Erklärung zur manuellen Entriegelung und Wartung.
Programmierung des Antriebs
Auf der Platine RUA1 befinden sich die Tasten OPEN, STOP/SET und CLOSE sowie acht LEDs L1–L8. Vor Änderungen muss das Tor stillstehen. Die Sicherheitseinstellungen darf nur der Montagetechniker ändern; anschließend muss das gesamte Tor geprüft werden.
| Taste | Normalbetrieb / Programmierung |
|---|---|
| OPEN ▲ | Öffnen / zur nächsten LED wechseln. |
| STOP/SET | Anhalten / Einstellungen aufrufen und bestätigen. |
| CLOSE ▼ | Schließen / zur vorherigen LED wechseln. |
Ebene I – Funktionen ein- und ausschalten
- Halten Sie STOP/SET gedrückt, bis L1 zu blinken beginnt (etwa 3 Sekunden), und lassen Sie die Taste dann los.
- Wählen Sie mit OPEN/CLOSE die LED der gewünschten Funktion aus.
- Drücken Sie SET kurz, um zwischen ON und OFF umzuschalten. Im Programmiermodus bedeutet kurzes Blinken OFF und langes Blinken ON.
- Stellen Sie die nächste Funktion auf dieselbe Weise ein oder drücken Sie 10 Sekunden lang keine Taste. Die Einstellungen werden gespeichert und der Programmiermodus wird beendet.
| LED – Funktion und Bedeutung | Status |
|---|---|
| L1 – Automatisches Schließen Nach dem Öffnen schließt das Tor nach der unter II/L1. Werkseitig ist eine Pause von 30 Sekunden eingestellt. Bei OFF wartet das Tor auf einen Befehl. | OFF – Werkseinstellung ON – Funktion eingeschaltet |
| L2 – Schließen nach Lichtschranke Nach dem Freigeben des Durchfahrtsbereichs schließt das Tor nach 5 Sekunden. Bei I/L1 OFF öffnet sich das Tor zunächst vollständig; bei I/L1 ON wird die Öffnungsbewegung beendet, sobald die Lichtschranken freigegeben sind. Ein STOP-Befehl hebt diese Funktion während des betreffenden Fahrvorgangs auf. | OFF – Werkseinstellung ON – Funktion eingeschaltet |
| L3 – Immer schließen Nach Wiederherstellung der Stromversorgung schließt sich das geöffnete Tor; vor der Bewegung warnt die Signalleuchte 5 Sekunden lang. Bei OFF bleibt das Tor nach Rückkehr der Stromversorgung stehen. | OFF – Werkseinstellung ON – Funktion eingeschaltet |
| L4 – Verlangsamung Am Ende des Öffnungs- und Schließvorgangs beträgt die Geschwindigkeit etwa 60 % der Nenngeschwindigkeit. Das verfügbare Drehmoment sinkt auf die Hälfte. Bei einem schweren Tor oder hohem Widerstand ist die Verlangsamung möglicherweise ungeeignet. | OFF – Werkseinstellung ON – Funktion eingeschaltet |
| L5 – Anfahrspitze Bei ON wird der sanfte Anlauf deaktiviert und die maximale Anfahrkraft verwendet. Dies ersetzt nicht die Behebung von Problemen mit Reibung, Laufschiene oder einem vereisten Tor. Prüfen Sie nach der Änderung, ob die Kräfte sicher sind. | OFF – Werkseinstellung ON – Funktion eingeschaltet |
| L6 – Vorwarnblinken Die Signalleuchte warnt 3 Sekunden vor der Bewegung. Bei OFF beginnt sie erst mit dem Start der Bewegung zu blinken. | OFF – Werkseinstellung ON – Funktion eingeschaltet |
| L7 – CLOSE = Teilöffnung Ein CLOSE-Befehl über die Klemmen oder per Funk löst eine Teilöffnung gemäß II/L6 aus. Bei OFF bedeutet CLOSE Schließen. | OFF – Werkseinstellung ON – Funktion eingeschaltet |
| L8 – Untergeordneter Antrieb – Slave Aktivieren Sie diese Funktion nur am zweiten Motor in einer Master/Slave-Schaltung. Bei OFF ist der Antrieb der Master. | OFF – Werkseinstellung ON – Funktion eingeschaltet |
Außerhalb des Programmiermodus leuchtet die LED der jeweiligen Funktion bei ON und ist bei OFF aus. Gleichzeitiges Blinken von L1/L2 oder L3/L4 kann bedeuten, dass die Geräte oder der Fahrweg eingelernt werden müssen; siehe LED-Diagnose.
Ebene II – Einstellbare Werte
- Halten Sie SET gedrückt, bis L1 zu blinken beginnt (etwa 3 Sekunden), und lassen Sie die Taste dann los.
- Wählen Sie mit OPEN/CLOSE die Eingangs-LED des Parameters aus.
- Drücken Sie SET erneut und halten Sie die Taste während der Einstellung gedrückt. Nach etwa 3 Sekunden leuchtet die LED des aktuellen Werts auf.
- Wählen Sie bei weiterhin gedrückter SET-Taste mit OPEN/CLOSE den gewünschten Wert aus. Lassen Sie anschließend SET los.
- Wiederholen Sie den Vorgang für den nächsten Parameter. Warten Sie zum Beenden 10 Sekunden, ohne eine Taste zu drücken.
| Eingangs-LED – Name und Beschreibung | Einstellungs-LED – Wert |
|---|---|
| L1 – Pausenzeit Zeit bis zum automatischen Schließen, wenn I/L1 eingeschaltet ist. | L1 – 5 s L2 – 15 s L3 – 30 s (Werkseinstellung) L4 – 45 s L5 – 60 s L6 – 80 s L7 – 120 s L8 – 180 s |
| L2 – Schrittfolge Reihenfolge der Befehle an P.P. und dem entsprechenden Funkkanal. | L1 – Öffnen → Stopp → Schließen → Stopp L2 – Öffnen → Stopp → Schließen → Öffnen (Werkseinstellung) L3 – Öffnen → Schließen → Öffnen → Schließen L4 – Gemeinschaftseinfahrt: Beim Öffnen wird ein weiterer Befehl ignoriert; beim Schließen öffnet sich das Tor wieder. L5 – Gemeinschaftseinfahrt 2: wie L4; ein Befehl von mehr als 2 s stoppt den Antrieb. L6 – Schrittbetrieb 2: Ein kurzer Befehl von bis zu 2 s bewirkt eine Teilöffnung. L7 – Totmannbetrieb: Bewegung, solange der Befehl gehalten wird L8 – Halbautomatisches Öffnen, Schließen nur solange der Befehl gehalten wird |
| L3 – Hindernisempfindlichkeit Eine höhere Empfindlichkeit reagiert bereits auf einen geringeren Widerstand. Stellen Sie zuerst die Motorkraft unter II/L5 ein, dann die Empfindlichkeit; messen Sie nach einer Änderung die Aufprallkräfte. | L1 – Sehr hoch – leichte Tore L2 – Sehr hoch L3 – Hoch L4 – Mittel L5 – Mittelniedrig (Werkseinstellung) L6 – Niedrig L7 – Sehr niedrig L8 – Sehr niedrig – schwere Tore |
| L4 – S.C.A.-Ausgang Funktion des 24-V-Ausgangs / max. 4 W. Die Auswahl der Funkkanäle hängt auch vom Empfänger ab. | L1 – Torstatusanzeige: bei geschlossenem Tor aus, bei geöffnetem Tor an; blinkt beim Öffnen langsam und beim Schließen schnell (Werkseinstellung) L2 – Bei geschlossenem Tor aktiv L3 – Bei geöffnetem Tor aktiv L4 – Funkausgang 2 L5 – Funkausgang 3 L6 – Funkausgang 4 L7 – Wartungsanzeige L8 – Elektroschloss |
| L5 – Motorkraft Drehmomentregelung. Die erforderliche Kraft richtet sich nicht allein nach dem Gewicht; verwenden Sie keine überhöhte Kraft, um einen mechanischen Fehler zu überwinden. | L1 – 40 % L2 – 50 % L3 – 60 % L4 – 80 % L5 – 100 % L6 – Halbautomatisch 40–100 % L7 – Halbautomatisch 60–100 % L8 – Automatisch 0–100 % (Werkseinstellung) |
| L6 – Teilöffnung Weg für den Fußgängerdurchgang. Der Wert muss innerhalb des tatsächlichen Torwegs liegen. | L1 – 0,5 m L2 – 1,0 m (Werkseinstellung) L3 – 1,5 m L4 – 2,0 m L5 – 2,5 m L6 – 3,0 m L7 – 3,4 m L8 – 4,0 m |
| L7 – Wartungshinweis Anzahl der Torbewegungen seit der Wartung. Öffnen und Schließen zählen als zwei Bewegungen; ein vollständiger Zyklus besteht aus Öffnen und Schließen. | L1 – Automatisch je nach Bewegungsaufwand (Werkseinstellung) L2 – 2 000 Bewegungen L3 – 4 000 Bewegungen L4 – 7 000 Bewegungen L5 – 10 000 Bewegungen L6 – 15 000 Bewegungen L7 – 20 000 Bewegungen L8 – 30 000 Bewegungen |
| L8 – Fehlerarchiv Aufzeichnungen der letzten acht Torbewegungen; dies ist kein einstellbarer Standardwert. | L1 – Neueste Torbewegung L2 – Vorletzte Torbewegung L3 – Drittletzte Torbewegung L4 – Viertletzte Torbewegung L5 – Fünftletzte Torbewegung L6 – Sechstletzte Torbewegung L7 – Siebtletzte Torbewegung L8 – Achtletzte Torbewegung |
Zwei Schiebetorflügel – Master/Slave
Jeder Torflügel hat einen eigenen RUN-Antrieb und eine eigene 230-V-AC-Netzzuleitung. Ein Antrieb ist Master, der andere Slave. Die Anzahl der Antriebe erhöht weder das Gewichts- noch das Längenlimit eines einzelnen Torflügels.
BlueBUS-Verbindung
Halten Sie zwischen den Antrieben die Reihenfolge der Adern ein: Klemme 1 Master → 1 Slave und 2 Master → 2 Slave. Bei gleicher Ausrichtung wie in der Klemmenabbildung RUA1 ist 1 die linke und 2 die rechte Klemme des BLUEBUS-Klemmenpaars. Die Zahlen 1/2 bezeichnen diese Positionen, nicht die Versorgungspole +/−. Bei EPMB-Lichtschranken ist die Polarität des BlueBUS-Klemmenpaars unerheblich.
- Stellen Sie die Öffnungsrichtungen der beiden gegenüberliegenden Torflügel ein und schließen Sie die Komponenten gemäß Schaltplan bei unterbrochener Stromversorgung an.
- Schließen Sie den Empfänger und die gemeinsamen Sicherheits- und Bedienelemente am Master an.
- Schalten Sie beide Antriebe ein. Stellen Sie am Slave Ebene I, L8 = ON.
- Lernen Sie die Geräte zuerst am Slave und anschließend am Master ein.
- Starten Sie den Lernvorgang für die Weglänge am Master und überprüfen Sie den gemeinsamen Lauf sowie alle Schutzeinrichtungen.
Am Slave können FLASH, S.C.A., eine Sicherheitskontaktleiste STOP und P.P. separat angeschlossen werden. Ein P.P.-Befehl am Slave öffnet nur dessen Torflügel vollständig; OPEN/CLOSE werden am Slave nicht verwendet. Die meisten Einstellungen werden vom Master gesteuert. Empfindlichkeit, Kraft, S.C.A.-Ausgang, Spitze und Fehlerhistorie werden auch für den jeweiligen zweiten Antrieb bewertet.
Stromversorgung externen Zubehörs
Die Hilfsstromversorgung des RUA1 beträgt 24 V DC, −30 % / +50 %, insgesamt maximal 100 mA. Bei einer Nennspannung von 24 V entspricht das ungefähr 16,8–36 V; das angeschlossene Modul muss für diesen Bereich geeignet sein. Stromversorgung und Steuerkontakt sind zwei getrennte Aderpaare.
| Zweck | RUA1-Klemme | Zubehörklemme |
|---|---|---|
| Versorgungsminus − | Rechte STOP-Klemme in der Ausrichtung der Abbildung unten | − / GND der Geräteversorgung |
| Versorgungsplus + | Linke P.P.-Klemme in derselben Ausrichtung | + / V+ der Geräteversorgung |
| Schrittbefehl | Beide P.P.-Klemmen | Potentialfreies Relais COM und NO; keine Polarität |
Bei höherer Stromaufnahme, ungeeignetem Spannungsbereich oder Einschaltspitzen verwenden Sie ein separates, zum Modul passendes Netzteil und führen Sie zur P.P.-Klemme ausschließlich einen isolierten potentialfreien Kontakt. Verwenden Sie weder den FLASH-Ausgang noch BlueBUS als Ersatz für die Hilfsstromversorgung.
Tor dauerhaft offen halten und Zeitschaltuhr
Ein potentialfreier P.P.-Befehl von mehr als 2 s bewirkt das Öffnen und hält das Tor für die Dauer des Befehls offen, beispielsweise bei Ansteuerung über eine Zeitschaltuhr. Die Funktion wird im Modus II/L2 mit dem Wert L5 „Gemeinschaftseinfahrt 2“ nicht verwendet. Bei einem unerwarteten Dauerbefehl prüfen Sie den Timer und den entsprechenden Eingang.
Notbetrieb bei einer Störung der Schutzeinrichtung
Nur unter direkter Aufsicht und bei vollständig freiem, sicherem Fahrweg: Weisen Sie nach Ablehnung des ersten Befehls wegen einer Sicherheitsstörung innerhalb von 3 s den Befehl erneut an und halten Sie ihn gedrückt. Nach etwa 2 s bewegt sich das Tor, solange Sie den Befehl gedrückt halten; beim Loslassen stoppt es. Dies ist ein vorübergehender Notbetrieb und kein Ersatz für eine Reparatur. Überbrücken Sie die Schutzeinrichtung niemals für den Dauerbetrieb.
Wartung und Service
Führen Sie die Wartung spätestens alle 6 Monate oder nach 20 000 Torbewegungen, je nachdem, was zuerst eintritt. Trennen Sie die Stromversorgung, prüfen Sie Befestigungen, Korrosion, Verschleiß an Laufrad und Zahnstange, die Führung und den freien Lauf; reinigen Sie die Lichtschranken und führen Sie die Sicherheitsprüfungen erneut durch. Die Wartungsanzeige ersetzt nicht die regelmäßige Wartung.
Wartungshinweis
Der Schwellenwert wird eingestellt mit II/L7. Wenn die Wartung auch durch S.C.A. angezeigt werden soll, stellen Sie ein II/L4 = L7.
| Zählerstand | FLASH / Wartungsanzeige |
|---|---|
| Unter 80 % des Schwellenwerts | FLASH blinkt normal; die Anzeige leuchtet zu Beginn des Öffnungsvorgangs 2 s lang. |
| 81–100 % des Schwellenwerts | FLASH leuchtet zu Beginn 2 s lang und blinkt danach normal; die Anzeige blinkt während des Torlaufs. |
| Über 100 % des Schwellenwerts | FLASH leuchtet zu Beginn und am Ende jeweils 2 s lang; die Anzeige blinkt ununterbrochen. |
Torbewegungen zählen
- Rufen Sie die SET-Programmierung etwa 3 s lang auf und lassen Sie die Taste los, wenn L1 blinkt.
- Wählen Sie mit OPEN/CLOSE den Eingang L7 aus.
- Halten Sie SET gedrückt und warten Sie etwa 3 s, bis die LED des aktuellen Werts aufleuchtet.
- Halten Sie SET gedrückt und drücken Sie OPEN + CLOSE kurz gleichzeitig, dann lassen Sie beide Tasten los.
- Die Anzahl der Blinksignale der Wert-LED entspricht den verbrauchten Zehn-Prozent-Schritten des Schwellenwerts; ohne Blinksignal liegt der Wert unter 10 %. Lassen Sie SET los.
Wartungszähler zurücksetzen
- Wählen Sie nach der Wartung II/L7 auf dieselbe Weise aus.
- Halten Sie SET gedrückt und warten Sie etwa 3 s, bis die Wert-LED aufleuchtet.
- Halten Sie SET weiterhin gedrückt, drücken Sie OPEN + CLOSE mindestens 5 s lang und lassen Sie diese beiden Tasten los.
- Schnelles Blinken bestätigt das Zurücksetzen; lassen Sie SET los und warten Sie, bis die Programmierung beendet ist.
Mit diesem Verfahren wird der Wartungszähler zurückgesetzt. Es löscht weder die Sender noch ersetzt es das Einlernen des Fahrwegs oder einen vollständigen Reset der Steuerung. Versuchen Sie bei einem Elektronikfehler keine ungeprüfte Tastenkombination; richten Sie sich nach der Diagnose und den Servicehinweisen für die jeweilige RUA1.
Fehlerbehebung
Trennen Sie vor Arbeiten am geöffneten Antrieb zuerst die Stromversorgung. Messungen am Stromnetz oder an spannungsführenden Klemmen dürfen nur von einer fachkundigen Person durchgeführt werden. Kontaktieren Sie unseren technischen Support und geben Sie dabei Motormodell, Platinenkennzeichnung und Anzahl der Blinksignale an.
Nach Fehlerbild
| Fehlerbild | Was ist zu prüfen? |
|---|---|
| Handsender leuchtet nicht | Batterie und Kontakte im Handsender gemäß dessen Anleitung prüfen. |
| Handsender leuchtet, Tor reagiert nicht | Kompatibilität und Speicher des Empfängers prüfen; Anlernen. Testen Sie auch die Taste oder P.P., um zwischen einem Funkproblem und einer Antriebsstörung zu unterscheiden. |
| BLUEBUS leuchtet nicht | Bei sicher getrennter Stromversorgung Netzanschluss und Sicherungen prüfen; Schutzeinrichtungen nicht umgehen. |
| Befehl wird nicht erkannt | Bei einer Änderung am BLUEBUS-Eingang blinkt die Anzeige zweimal schnell; ein NO-Befehl über P.P./OPEN/CLOSE muss die entsprechende LED zum Leuchten bringen. Kontakt und Kabel prüfen. |
| Tor fährt an, stoppt oder fährt zurück | Prüfen Sie zuerst von Hand auf Reibung, Schienenprobleme, Laufwagen, Eis, Spiel an der Zahnstange und Anschläge. Prüfen Sie anschließend die Einstellung von Kraft/Empfindlichkeit; jede Änderung erfordert eine erneute Messung der Aufprallkräfte. |
| Warnleuchte funktioniert nicht | FLASH, Verkabelung, Kurzschluss und Kompatibilität der Warnleuchte prüfen. Während des Blinkens kann die gemessene Spannung ungefähr zwischen 10–30 V DC schwanken; es handelt sich nicht um eine permanente 24-V-Versorgung. |
| S.C.A. funktioniert nicht | Prüfen Sie zuerst den Modus II/L4, dann die Last bis 4 W, das Kabel und den Ausgang mit ungefähr 24 V DC. |
| Endschalter beendet die Bewegung nicht | Befestigung und Position der Halterungen prüfen; beim RUN2500P auch den Abstand von 3–8 mm. Bei falscher Laufrichtung stoppen und den Richtungsschalter korrigieren. |
Diagnose über die Warnleuchte
Während des normalen Betriebs blinkt die Warnleuchte regelmäßig. Ein Fehlercode besteht aus einer Blinkserie, einer Pause von 1 s und derselben Serie erneut; zählen Sie die Blinksignale einer Serie.
| Blinksignale | Bedeutung / Abhilfe |
|---|---|
| 1 | BlueBUS Geräte, Verkabelung und Adressen prüfen. Wiederholen Sie den Einlernvorgang nach einer Reparatur oder einer bewussten Änderung der Konfiguration, nicht um eine nicht funktionierende Schutzeinrichtung zu kaschieren. |
| 2 | Lichtschranke Wird der Lichtstrahl während der geschützten Fahrtrichtung unterbrochen, ist dies eine normale Reaktion. Bei freiem Fahrweg Sauberkeit, Ausrichtung und Adressen prüfen. |
| 3 | Widerstands-/Hinderniserkennung Hindernis und mechanischen Widerstand beseitigen. Erhöhen Sie die Kraft oder den Spitzenwert nicht, ohne das Tor zu prüfen und anschließend eine Sicherheitsprüfung durchzuführen. |
| 4 | STOP Der eingelernte Zustand hat sich geändert. Schließkante, Kontakte und Verkabelung prüfen; Schutzeinrichtungen nicht überbrücken. |
| 5 | Interne Parameter Warten Sie 30 s und wiederholen Sie den Befehl. Bei erneutem Auftreten der Störung RUA1-Service kontaktieren. |
| 6 | Bewegungsgrenze / Temperatur Warten Sie einige Minuten und lassen Sie den Motor abkühlen. Erforderliche Betriebsfrequenz und mechanischen Widerstand prüfen. |
| 7 | Elektronische Schaltkreise Trennen Sie die Stromversorgung für einige Sekunden und versuchen Sie es erneut. Bei anhaltender Störung den Service kontaktieren. |
| 8 | Dauerbefehl Timer oder dauerhaft aktiven Steuereingang prüfen. Wenn das Tor absichtlich offen gehalten wird, kann dieser Zustand erwartungsgemäß sein. |
LEDs der Steuerung
BLUEBUS, STOP, P.P., OPEN, CLOSE
| LED / Zustand | Bedeutung |
|---|---|
| BLUEBUS leuchtet nicht | Keine Stromversorgung oder Störung. Netzversorgung und Sicherungen prüfen. |
| BLUEBUS leuchtet dauerhaft | Schwerwiegender Fehler. Stromversorgung sicher trennen und Verkabelung prüfen; bei erneutem Auftreten Service kontaktieren. |
| BLUEBUS blinkt einmal pro Sekunde | Normaler Betrieb. |
| BLUEBUS blinkt zweimal schnell | Änderung des Eingangszustands oder empfangener Befehl. |
| BLUEBUS-Blinkserie | Code wie in der Diagnose der Warnleuchte. |
| STOP leuchtet | Korrekte STOP-Beschaltung eingelernt. |
| STOP leuchtet nicht | STOP-Statusänderung oder Einlernen nicht abgeschlossen; Schutzeinrichtung überprüfen. |
| P.P./OPEN/CLOSE leuchtet | Der entsprechende potentialfreie Kontakt ist aktiv. |
| P.P./OPEN/CLOSE leuchtet nicht | Der entsprechende Kontakt ist nicht aktiv. |
LED L1–L8
Im Normalbetrieb bedeutet Leuchten, dass die Funktion der Ebene I aktiviert ist; Nichtleuchten bedeutet, dass sie deaktiviert ist. L1 automatisches Schließen, L2 Schließen nach Lichtschranke, L3 immer schließen, L4 Verlangsamung, L5 Spitze, L6 Vorblinkfunktion, L7 CLOSE = Teilöffnung, L8 Slave. Eine einzelne blinkende LED kann die Programmierung anzeigen; L1/L2 gemeinsam die Anforderung zum Einlernen der Geräte, L3/L4 gemeinsam das Einlernen des Fahrwegs.
Fehlerhistorie auslesen
- SET etwa 3 s gedrückt halten und loslassen, wenn L1 blinkt; mit OPEN/CLOSE den Eingang L8 auswählen.
- SET gedrückt halten; nach etwa 3 s leuchten die LEDs der Bewegungen auf, bei denen ein Fehler aufgezeichnet wurde.
- Während SET gedrückt bleibt, mit OPEN/CLOSE den gewünschten Eintrag auswählen. L1 ist der neueste, L8 der achte und älteste Eintrag.
- Die Anzahl der Blinksignale des ausgewählten Eintrags anhand der Diagnose der Warnleuchte ablesen. SET loslassen und warten, bis die Programmierung beendet ist.
Manuelle Entriegelung NICE RUN2500P
Das Tor anhalten, die Stromversorgung trennen und den Torflügel gegen unkontrollierte Bewegung sichern. Die Entriegelung darf nur bei stillstehendem Tor vorgenommen werden.
- Die Schlossabdeckung verschieben.
- Den Schlüssel einstecken und im Uhrzeigersinn drehen.
- Den Entriegelungshebel herausziehen.
- Den Torflügel von Hand und kontrolliert bewegen.
Zum erneuten Verriegeln die Schritte in umgekehrter Reihenfolge ausführen. Prüfen, ob das Getriebe wieder eingreift, und erst dann die Stromversorgung wiederherstellen. Den Schlüssel auch bei geschlossenem Einfahrtsbereich griffbereit aufbewahren.
Technische Daten NICE RUN2500P
Daten für die 230-V-Ausführung RUN2500P. Elektrische Werte und Ausführung stets auch anhand des Typenschilds des gelieferten Antriebs prüfen. Die Nennwerte gelten ungefähr bei 20 °C.
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Modell | RUN2500P – induktiver, berührungsloser Endschalter |
| Typ und Steuerung | Elektromechanischer Schiebetorantrieb, RUA1; steckbarer Funkempfänger nicht im Lieferumfang des Einzelmotors enthalten. |
| Motor- und Netzversorgung | 230 V AC, 50/60 Hz; Toleranz gemäß Typenschild der gelieferten Ausführung. |
| Max. Gewicht / Länge | 2 500 kg / 18 m; weitere Bedingungen und zulässige Zyklen siehe Eignungstabellen. |
| Zahnrad | 18 Zähne, Modul 4, Teilung ca. 12,6 mm; Teilkreisdurchmesser 60 mm. |
| Spitzendrehmoment / Kraft | 50 Nm / 1 390 N |
| Nenndrehmoment / Kraft | 30 Nm / 830 N |
| Leerlaufgeschwindigkeit | 0,17 m/s bei 50 Hz, ca. 10,2 m/min. |
| Nenngeschwindigkeit | 0,14 m/s bei 50 Hz, ca. 8,4 m/min. |
| Nennfrequenz bei 15 m Torflügellänge | 15 Zyklen/h bei Nenndrehmoment und 15 m Torflügellänge. Zusätzlich gelten Grenzwerte abhängig von Länge, Gewicht und Temperatur; dies ist keine Angabe zur Anzahl der Zyklen ohne Unterbrechung. |
| Dauerbetrieb | Maximal 60 min bei Nenndrehmoment, zusätzlich gelten Einschränkungen für die Zyklenzahl. Bei 50 °C maximal 10 min; bei 15 m Torflügellänge maximal 7 Zyklen/h. |
| Leistungsaufnahme / Strom | Anlauf 870 W / 3,8 A; Nennbetrieb 600 W / 2,7 A. |
| Elektrische Schutzklasse | Klasse I – Schutzerdung PE. |
| FLASH | Eine oder zwei Warnleuchten mit jeweils einer 12-V-/21-W-Lampe; keine dauerhafte Hilfsversorgung. |
| S.C.A. | 24 V DC, max. 4 W, Spannung −30 % / +50 %. |
| Hilfsversorgung | 24 V DC, −30 % / +50 %, max. 100 mA insgesamt; korrekte Polarität STOP/P.P.. |
| BlueBUS | Max. 15 Belastungseinheiten; Lichtschranken ohne Polarität. |
| STOP | Potentialfreier NO-/NC-Kontakt oder 8,2-kΩ-Widerstand; eingelernter Zustand. |
| P.P., OPEN, CLOSE | Potentialfreie NO-Kontakte. |
| Funk / Antenne | SM-Steckplatz, Empfänger separat auszuwählen. Antenneneingang 52 Ω, RG58 oder ähnliches Koaxialkabel. |
| Programmierung | 8 Funktionen ON/OFF und 8 Parameter; Ebene I und II. |
| Einlernen | BlueBUS-Geräte, Typ des STOP-Eingangs und Fahrweglänge mit Verlangsamungs-/Teilöffnungspunkten. |
| Betriebstemperatur | −20 bis +50 °C |
| Schutzart | IP44 |
| Ungeeignete Umgebungsbedingungen | Saure oder salzhaltige Atmosphäre oder potenziell explosionsgefährdete Umgebung. |
| Gesamtabmessungen | 400 × 255 × 390 mm laut technischer Tabelle; die Montageabmessungen sind in der Originalzeichnung weiter unten angegeben. |
| Motorgewicht | 24,5 kg |
| Lebensdauer | Richtwert 150 000–450 000 Zyklen, abhängig von der Summe der Indizes und dem Diagramm; keine Garantie. |
Abmessungen des Antriebs
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