Torkomponenten

Torkomponenten von fortamigo.de

Auf dieser Seite finden Sie Komponenten für den Bau von Schiebetoren. Wir bieten Torkomponenten für freitragende und schienengeführte Tore sowie Komponenten für Hängetore und -türen. Das Sortiment wird ergänzt durch NICE-Antriebe, Abdeckkappen, Schlösser und Komponenten für den Zaunbau.

Komponenten für freitragende Tore

Torset

Mit den Komponenten für freitragende (auskragende) Tore aus unserem Sortiment können Sie ein freitragendes Tor mit einer Durchfahrtsbreite von bis zu 15 m einfach selbst bauen oder bauen lassen. Bei uns finden Sie verschiedene Arten von Laufwagen (je nach Anzahl der Lager und Tragfähigkeit), C-Führungsschienen, Führungen, Anschläge und alle weiteren Komponenten, die für den Bau eines freitragenden Schiebetors benötigt werden. Für eine bessere Übersicht sind die Komponenten in preisgünstigen Sets zusammengestellt. Das Angebot umfasst auch Komponenten für übergroße Schiebetore.

Komponenten für schienengeführte Tore

Komponenten für schienengeführte ToreMit den Komponenten für schienengeführte (laufende) Tore aus unserem Sortiment können Sie ein Schiebetor mit einer Durchfahrtsbreite von bis zu 10 m einfach selbst bauen oder bauen lassen. Bei uns finden Sie verschiedene Arten von Laufrollen (je nach Größe und Befestigungsart), Laufschienen, Führungen, Anschläge und alle weiteren Komponenten, die für den Bau eines schienengeführten Schiebetors benötigt werden.


Komponenten für Hängetore

Komponenten für Hängetore
Neu im Sortiment sind Komponenten für Hängetore. Diese Komponenten eignen sich überall dort, wo ein Bereich einfach mit einem hängenden Schiebetor oder einer Hängetür abgetrennt werden soll. Das Hängetorsystem besteht aus einer C-Führungsschiene, C-Schienenhaltern und Laufwagen mit Lagern, an denen Sie den Tor- oder Türrahmen befestigen. C-Führungsschiene und Laufwagen werden entsprechend dem Gewicht des beweglichen Elements dimensioniert. Im unteren Bereich kann das Tor mit einfachen Rollen geführt werden. Häufig wird ein U-Profil an den unteren Teil des Rahmens geschweißt, in dem eine oder zwei Rollen laufen. Das Hängetorsystem kann auch für Deckenförderanlagen verwendet werden. 

Antriebe für Schiebetore

NICE-AntriebeUnser Sortiment an Konstruktionselementen für Tore wird durch Schiebetorantriebe der italienischen Marke NICE ergänzt. Dieser Hersteller ist Marktführer im Bereich der Hausautomation. Bei uns finden Sie außerdem Antriebe für Drehtore und Zubehör für diese Antriebe. 

 

Gerne beraten wir Sie zu den benötigten Komponenten. Sie können:

Das Formular ausfüllen:Anrufen unter:Schreiben an:
Lassen Sie sich von unserem Verkäufer beraten +43 650 223 8243 [email protected]

Antriebshersteller NICE S.p.A.
IBFM – italienischer Hersteller von Torkomponenten

Seitenübersicht:

Kommen wir zum Kern der Sache: Wenn Sie Ihr Schiebetor selbst bauen möchten, benötigen Sie einige theoretische Grundlagen zur Konstruktion. Schauen wir uns das Schiebetor genauer an:

Funktionsweise eines freitragenden Schiebetors

Das Prinzip des freitragenden Schiebetors besteht darin, die Druck- und Zugkräfte des Torflügels auf das Betonfundament zu übertragen, wenn das Tor geöffnet und geschlossen wird. Wie funktioniert das? Sehen wir uns das anhand unserer beliebten Bild-für-Bild-Methode mit Erläuterungen an:

  1. Sie haben eine Durchfahrt mit einer bestimmten Breite, die Sie mit einem Schiebetor schließen möchten
  2. Auf einer Seite der Durchfahrt betonieren Sie ein Fundament
  3. Auf diesem Fundament verankern Sie genau zwei Laufwagen für Schiebetore

Das ist das notwendige Minimum für die Montage eines Schiebetors.

  1. Sie haben einen Torflügel, der etwas breiter ist als die lichte Durchfahrtsbreite
  2. Sie haben ein tragendes C-Profil
  3. Sie schweißen den Torflügel an das tragende C-Profil und fügen den Überstand

Damit haben Sie einen einfachen, herkömmlichen Flügel für ein freitragendes Schiebetor gebaut.

  1. Schieben Sie den Torflügel auf die einbetonierten Laufwagen
  2. Montieren Sie den Ausgleichspfosten mit der Torführung
  3. Ergänzen Sie das Schiebetor um weitere Komponenten

Was passiert nun?

  1. Kräfteverteilung bei geschlossenem Schiebetor
  2. Kräfteverteilung bei halb geöffnetem Schiebetor
  3. Kräfteverteilung bei geöffnetem Schiebetor

Ganz einfach, oder?

Weiter zu den technischen Details des Fundaments für ein freitragendes Schiebetor, oder Verankerung des Schiebetors, oder Überstand eines freitragenden Schiebetors, oder lesen Sie weiter über unsere Komponenten:

Konstruktionsbauteile des Schiebetors

Die Konstruktion eines Schiebetors lässt sich in folgende Kategorien einteilen:

  1. Verankerung des Schiebetors
  2. Toranschlag
  3. Führung des Schiebetors
  4. Antrieb für Schiebetore
  5. Weiteres Torzubehör

Sehen wir uns die einzelnen Kategorien genauer an:

1. Verankerung des Schiebetors

Zu dieser Kategorie gehören drei Gruppen von Torbauteilen:

  • Betonfundament für das Schiebetor – ein Betonfundament liefern wir natürlich nicht :-) Die Laufwagen und in der Regel auch der Ausgleichspfosten mit Führung sowie gegebenenfalls der Antrieb werden darin einbetoniert, wenn ein automatisches Öffnen des Schiebetors gewünscht ist. Schauen Sie sich die Seite zum Fundament für Schiebetore an.
  • Laufwagen – empfohlen wird, eine Konsole mit Gewindestangen im Betonfundament einzubetonieren (alternativ können Gewindestangen mit chemischen Dübeln) im bereits fertigen Fundament befestigt werden; anschließend wird die Montageplatte fest auf die Gewindestangen aufgeschraubt. An der Montageplatte wird wiederum der Laufwagen befestigt. Die Montageplatte dient bei dieser Befestigung als Zwischenelement, das die Einstellung und Feinjustierung der Position des Schiebetors erleichtert. Am Laufwagen befinden sich Metall- oder Nylonrollen, die im C-Profil laufen und so für eine reibungslose Bewegung des Torflügels sorgen. Weitere Informationen zur Auswahl des passenden Laufwagens finden Sie auf der Seite Auswahl von Laufwagen für Schiebetore.
  • Tragende C-Profile – Das C-Profil wird von außen auf die verankerten Laufwagen aufgeschoben. Durch die Drehung der Rollen im C-Profil läuft der Torflügel leichtgängig. C-Profile liefern wir je nach benötigter Durchfahrtsbreite und gegebenenfalls dem Torgewicht in verschiedenen Abmessungen und Längen. Wählen Sie das passende C-Profil!

2. Anschläge für das Schiebetor

Am Ende des Schließ- bzw. Öffnungsvorgangs läuft das Schiebetor gegen einen Anschlag – schließlich kann es sich nicht endlos schließen bzw. öffnen :-)

Das Tor läuft gleich an drei Stellen gegen einen Anschlag:

  1. Unterer Anschlag – auch Anschlagtasche genannt. Sie wird unten am Anschlagpfosten angebracht. Beim Schließen des Tors läuft das C-Profil in die Tasche ein (idealerweise mit montierter Einlaufschräge).
  2. Oberer Anschlag – auch Torhalter genannt. Der Torflügel läuft dagegen. Der Anschlag kann mit dem Gegenstück eines Hakenschlosses für Schiebetore kombiniert werden. Beim Schließen läuft das Tor gegen den oberen Anschlag.

    Typisch für diese Anschläge ist der Einlaufbereich mit Toleranz, der das Tor präzise in die geschlossene Position führt. Siehe Faktoren, die das Tor beeinflussen.
  3. Innerer Anschlag – er wird fest im C-Profil montiert und stößt gegen den Kopf des Laufwagens. Er dient als eine Art Notbremse, damit das Tor nicht aus den Laufwagen rutscht und insbesondere beim unsanften manuellen Öffnen oder Schließen nicht gegen den Anschlagpfosten kracht. Idealerweise wird der innere Anschlag sowohl am Anfang als auch am Ende des C-Profils befestigt; alternativ lässt er sich mit einer Einlaufschräge kombinieren.

Beim unteren Anschlag ist auch die Möglichkeit erwähnenswert, im C-Profil einen Einlaufrolle zu montieren, damit das C-Profil sanft in den unteren Anschlag einläuft.

3. Führung des Schiebetors

Das C-Profil einfach auf die Laufwagen aufzuschieben, reicht für die Bewegung des Tors nicht aus. Die Laufwagen sitzen nicht spielfrei im C-Profil. Daher muss das Tor ausbalanciert werden, damit es nicht seitlich kippt. Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, das Tor auszubalancieren:

  1. Seitliche Torführung– diese Lösung eignet sich, wenn die Oberkante des Tors eine ungewöhnliche Form hat, zum Beispiel mit Zierspitzen oder Schutzspitzen, einem Bogen und Ähnlichem. Hier gibt es zwei Möglichkeiten:
    1. Ausbalancieren mit mindestens einer Rolle auf einer Seite. Wenn sich beispielsweise auf der Vorderseite eine Füllung befindet (Holz- oder Kunststofflatten, Streckmetall o. Ä.), schweißen Sie auf der Rückseite ein L-Profil an. Darin läuft mindestens eine Rolle, die an einem Ausgleichspfosten befestigt ist.
    2. Ausbalancieren mit mindestens zwei Rollen, jeweils eine auf jeder Seite. Wenn über die gesamte Länge des Torflügels ein durchgehendes gerades Profil verläuft, platzieren Sie auf jeder Seite einen Ausgleichspfosten mit einer Rolle. Das Tor läuft dann dazwischen.
  2. Obere Torführung – wenn sich aus praktischen oder ästhetischen Gründen kein zweiter Ausgleichspfosten anbringen lässt und kein L-Profil zur seitlichen Führung auf einer Seite an das Tor geschweißt werden kann (zum Beispiel, wenn auf beiden Seiten des Tors Latten angebracht sind), lassen Sie oben am Tor ein durchgehendes gerades Profil verlaufen. Dieses läuft zwischen den Rollen der oberen Ausgleichsführung des Schiebetors.

Wenn Sie eine eigene Lösung entwickeln möchten, sind unsere Halbzeuge sicher hilfreich: Rollen.

4. Antrieb für das Schiebetor

Das automatisierte elektromechanische Öffnen eines Schiebetors ist ein Thema für sich. Für die Wahl des Antriebs ist vor allem das Torgewicht entscheidend. Für die meisten Schiebetore im privaten Gebrauch reicht Antrieb für Tore bis 400 kg Flügelgewicht. Für größere Tore eignet sich der Antrieb für Tore bis 600 kg, für den industriellen Einsatz oder große Tore kommt gegebenenfalls der Antrieb für Tore bis 1000 kg und mehr infrage.

Der Antrieb funktioniert nach dem Prinzip eines Zahnstangenantriebs. Über die gesamte Torlänge wird eine Zahnstange. Am Antrieb sitzt ein fest montiertes Zahnrad, dessen Zähne in die Zahnstange greifen. Durch die Drehung des Zahnrads bewegt sich das gesamte Tor.

Für den Antrieb wird folgendes Zubehör montiert oder optional mitgeliefert:

  • Sicherheits- Lichtschranken – standardmäßig wird je eine Lichtschranke auf beiden Seiten der Durchfahrt montiert. Die Lichtschranken erzeugen zwischen sich einen Laserstrahl. Wird dieser unterbrochen, erhält der Antrieb ein Signal und verhindert das Schließen des Tors. Befindet sich das Tor bereits im Schließvorgang, wird dieser unterbrochen und das Tor wieder geöffnet. Das ist praktisch, wenn Ihr Auto in der Durchfahrt steht oder sich Personen dort bewegen: Das Tor fährt dann nicht gegen Ihr Auto und klemmt kein Kind ein.
  • Warn- Warnleuchte – während das Tor geöffnet oder geschlossen wird, blinkt die Warnleuchte und warnt so vorbeifahrende Fahrzeuge und Personen, dass die Durchfahrt nicht frei ist. Bei bestimmten Anwendungen ist die Montage einer Warnleuchte gemäß den geltenden Vorschriften sogar vorgeschrieben, zum Beispiel bei einer Ausfahrt von einem Schiebetor auf eine öffentliche Straße.

Das Tor lässt sich auf folgende Weise bedienen:

  • Fernbedienung – die übliche Art, das Tor zu öffnen. Hängen Sie zum Beispiel eine Fernbedienung an Ihren Autoschlüssel und drücken Sie bei der Anfahrt zum Tor die Taste zum Öffnen.
  • Schlüsselschalter – das Tor wird geöffnet, indem Sie den Schlüssel ins Schloss stecken und drehen. Ideal zum Beispiel für Pförtnerlogen oder wenn Sie regelmäßig viele Besucher durch das Tor lassen möchten, ohne beispielsweise in den Kauf von 700 Fernbedienungen investieren zu müssen.
  • Codetastatur – geeignet, wenn auch Fußgänger das Schiebetor nutzen. In diesem Fall empfiehlt es sich, das Tor auf den Fußgängermodus einzustellen, sodass es sich nur etwa 1 m öffnet. Die Tastatur kann auch zum Beispiel zur Bedienung direkt aus dem Autofenster verwendet werden.
  • Taster – ideal für den privaten Gebrauch oder für Pförtnerlogen. Ein vergleichbares Beispiel ist die Türklingel.

5. Weiteres Zubehör für das Tor

  • Gummipuffer – können überall dort eingesetzt werden, wo etwas gegen einen Anschlag läuft.
  • Hakenschlösser – spezielle Schlösser für Schiebetore, deren Hakenriegel das Tor zuverlässig gegen unbefugtes Öffnen sichert.
  • Griffe – damit das Schiebetor beim manuellen Öffnen und Schließen gut gegriffen werden kann.
  • Türdrücker – zum manuellen Öffnen und Schließen des Tors.