NICE Big-Fab BFAB5024 – separater Unterflurantrieb für einen Flügeltorantrieb mit einer Flügelbreite von 5 m und einem Gewicht von bis zu 900 kg


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NICE Big-Fab BFAB5024 – separater Unterflurantrieb für einen Flügeltorantrieb mit einer Flügelbreite von 5 m und einem Gewicht von bis zu 900 kg NICE Big-Fab BFAB5024 – separater Unterflurantrieb für einen Flügeltorantrieb mit einer Flügelbreite von 5 m und einem Gewicht von bis zu 900 kg
NICE-BFAB5024
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12 kg

Produktbeschreibung NICE Big-Fab BFAB5024 – separater Unterflurantrieb für einen Flügeltorantrieb mit einer Flügelbreite von 5 m und einem Gewicht von bis zu 900 kg

NICE Big-Fab BFAB5024 ist ein einzelner Unterflurantrieb nicht selbsthemmender Antrieb für einen Torflügel. Er verfügt über einen Motor mit 24 V DC und magnetischem Encoder.. Eine Steuerung ist nicht enthalten; für eine neue Anlage wird die NICE MC824HR30. Für ein zweiflügeliges Tor benötigen Sie zwei Antriebe und eine passende Steuerung.

Der Antrieb ist unter der Scharnierachse verborgen und beeinträchtigt das Erscheinungsbild des Tors weder von außen noch von innen. Die Unterflurlösung eignet sich auch dort, wo kein Platz für einen Linearantrieb oder Gelenkarmantrieb. Der Kasten mit Traghebel bildet die untere Lagerung des Torflügels; er muss fest montiert, zu den Scharnieren fluchtend ausgerichtet und entwässert sein.

Der BFAB5024 ist auch für den intensiveren Betrieb größerer Torflügel ausgelegt. Eine Öffnung um 90° dauert bei Nenndrehzahl ungefähr 23 Sekunden. Anlauf, Abbremsen und Belastung beeinflussen die Dauer. Grenzwert 5 m / 900 kg bedeutet nicht, dass bei einer Länge von 5 m ein Gewicht von 900 kg zulässig ist.

24 V ist die Motorspannung; die MC824HR30 wird mit 230 V AC Netzspannung versorgt. Wählen Sie für eine vollständige Anlage außerdem einen Kasten, eine Entriegelung, eine Steuerung und Sicherheitseinrichtungen aus.

Schnellnavigation
Steuerung und ZubehörMotor und Kasten
AntriebsauswahlSets
MontageAnschläge
MotoranschlussZubehörklemmen
ErstinbetriebnahmeEinstellungen und Bediengeräte
EntriegelungFehlerbehebung
WartungLebensdauer
Technische Daten und AbmessungenPDF-Handbuch

Steuerung und kompatibles Zubehör

Die nachfolgende Verdrahtung und Einlernprozedur gelten für die MC824HR30 mit MCA1R30-Platine. Bei einer älteren Steuerung richten Sie die Verdrahtung nach der tatsächlich eingebauten Platine. Die MC824L ist für diesen Motor kein Ersatz für die MC824H.

Was Warum Typ
Steuerung

Steuerung eines oder zweier Motoren. Motoranschluss.

Aktuell MC824HR30 mit MCA1R30-Platine.

Ältere Ausführung: MC824HR10 und MCA1R10. Richten Sie die Verdrahtung nach der tatsächlich vorhandenen Platine.

Warnleuchte

Signalisierung der Bewegung. Spannung und maximale Stromaufnahme müssen dem FLASH-Ausgang.

  • LED-Warnleuchte mit Antenne ELDC
  • Multifunktionsleuchte WLT

Weitere Warnleuchten wählen Sie passend zu Spannung und Stromaufnahme des FLASH-Ausgangs der jeweiligen Steuerung aus.

Lichtschranken

Schutz des Durchfahrtsbereichs je nach Position und Betriebsmodus der Lichtschranken; Verdrahtung.

  • BlueBus-Kabelgebunden – EPMB, EPLB, EPSB
  • BlueBus mit Reflektor – EPMORB
  • Funk mit IBW-Schnittstelle – EPMOW
  • BlueBus kabelgebunden, einstellbar – F210B
  • BlueBUS mit batteriebetriebenem Sender – FT210B
  • BlueBus kabelgebunden – EPMOB

Für EPMOW ist eine Funkschnittstelle erforderlich: IBW an den BlueBUS angeschlossen. FT210B verfügt über einen batteriebetriebenen Sender am Torflügel und einen Empfänger, der mit zwei Drähten an den BlueBUS angeschlossen ist; außerdem überträgt er den Status der Sicherheitskontaktleiste.

Sender

Fernbedienung passend zur Codierung des installierten Empfängers. ON3ELR verwendet OXILR, ON3EBD verwendet OXIBD. Fernbedienung anlernen.

Empfänger

Funkempfänger zum Einstecken in den SM-Steckplatz der Steuerung. Die Codierung von Empfänger und Sender muss übereinstimmen. OXILR und OXIBD verwenden unterschiedliche Funksysteme.

  • GSM-Module geben den Steuerbefehl über einen potentialfreien NO-Kontakt aus; die Stromversorgung ist passend zum jeweiligen Modul auszuwählen.
Antenne

Wählen Sie die Antenne passend zur Frequenz des installierten Empfängers aus. Bei OXIBD wird sie an dessen Antennenanschlüsse angeschlossen.

  • In der Warnleuchte integriert ELDC
  • Externe Antenne ABFKIT
Codetastatur

Zugang per Code. Wählen Sie EDSWG passend zum Empfänger aus; EDSB verwendet BlueBUS und die Einlernfunktion für Geräte.

Schlüsselschalter

Schlüsselbetätigung über einen potentialfreien NO-Kontakt am Steuereingang der Steuerung.

  • Aufputz, einfacher Profilzylinder EKS
  • Aufputz, Euro-Profilzylinder EKSEU
  • Unterputz, einfacher Profilzylinder EKSI
  • Unterputz, Euro-Profilzylinder EKSIEU
Elektroschlösser

Zusätzliche Verriegelung des Torflügels. Die Steuerung entriegelt das Schloss vor dem Öffnen. Bei Torflügeln mit einer Länge von über 3 m ist ein Elektroschloss erforderlich; Schlossausgang.

Kartengeräte

Zugang per Chip oder Karte. ETPB wird an BlueBUS angeschlossen; führen Sie nach dem Anschluss die Geräteerkennung durch.

  • ERA Transponder Reader ETPB
Notstromversorgung

Betrieb bei Netzausfall. Wählen Sie den Akku passend zur Platine und zum Anschluss der Steuerung aus.

  • Älterer Backup-Akku PS324

Für die aktuelle MC824HR30 PSS324. Die ältere PS324 erfordert CABLA11 und deaktivierten Standby (L4 = OFF); Anschluss der Notstromversorgung.

SicherheitskontaktleisteBegrenzung der Folgen eines Kontakts mit einem Hindernis; separate Absicherung gefährlicher Stellen. Prüfungen vor der Übergabe.Kontaktleiste mit 8,2-kΩ-Ausgang an STOP oder eine geeignete Kombination mit FT210B. STOP-Anschluss.

Antrieb, Fundamentbox und Entriegelung

Bestandteil des SetsWas Sie benötigen
Einzelner BFAB5024Ein Antrieb mit magnetischem Encoder, 2 m langem Anschlusskabel und mechanischem Schließanschlag. Die Box und die Steuerung sind nicht im Antrieb integriert.
FundamentboxBFABBOX aus kataforesebehandeltem Stahl oder Edelstahl BFABBOXI. Die Box enthält einen Traghebel für den Torflügel und einen mechanischen Öffnungsanschlag. Separat erhältlich.
Manuelle EntriegelungNICE BMA3 mit Hebelschlüssel zur manuellen Bewegung des Torflügels bei Stromausfall. Separat erhältlich.
Steuerung und SicherheitMC824HR30, Empfänger, Handsender, Lichtschranken und Sicherheitskontaktleiste passend zum jeweiligen Tor.
Größerer ÖffnungswinkelNICE BMA1 mit Kettenantrieb, bis zu 360° für Torflügel bis 3,5 m. Erforderlich sind ausreichend Platz und äußere mechanische Anschläge.

Der Antrieb hat ein Metallgehäuse. Die Box ist für rechts- und links angeschlagene Torflügel geeignet. Die Stahl- und Edelstahlvariante unterscheiden sich durch Material und Oberflächenbehandlung; auch eine Edelstahlbox ersetzt keine wirksame Wasserableitung.

Prüfen Sie beim Austausch die tatsächliche Ausführung von Antrieb, Box und Entriegelung.

Sets für ein- oder zweiflügelige Tore

Die Sets unterscheiden sich in der Anzahl der Antriebe, Boxen und Entriegelungen. Zwei Antriebe erhöhen weder die zulässige Länge noch das zulässige Gewicht eines einzelnen Torflügels. Vergleichen Sie die unten aufgeführte Ausstattung für das gesamte Tor.

Ein TorflügelEinzelner AntriebZwei Torflügel

Set für einflügeliges Tor

NICE Big-Fab BFAB5024-Antriebsset für einflügelige Tore bis 5m/900kg

1 × BFAB5024, 1 × BFABBOX, 1 × NICE BMA3.

1 × MC824HR30, 1 × OXIBD, 1 × MYGO4, 1 Paar EPMB, 1 × ELDC.

Einzelner BFAB5024

NICE Big-Fab BFAB5024 – einzelner Unterflurantrieb für Drehtore mit Torflügeln bis 5m/900kg

Ein 24-V-DC-Antrieb mit Encoder. Box, Entriegelung und Steuerung sind separat erhältlich.

Set für zweiflügeliges Tor

NICE Big-Fab BFAB5024-Antriebsset für zweiflügelige Tore – je Torflügel bis 5m/900kg

2 × BFAB5024, 2 × BFABBOX, 2 × NICE BMA3.

1 × MC824HR30, 1 × OXIBD, 1 × MYGO4, 1 Paar EPMB, 1 × ELDC.

Torflügellänge, Gewicht und Betrieb

5 m und 900 kg sind jeweils separate Grenzwerte. Das zulässige Gewicht bei der jeweiligen Länge entnehmen Sie dem Diagramm: Die waagerechte Achse zeigt die Länge eines Torflügels in Metern, die senkrechte Achse sein Gewicht in Kilogramm. Mit zunehmender Torflügellänge sinkt das zulässige Gewicht; bei einem 5-m-Torflügel liegt es deutlich unter 900 kg.

NICE BFAB5024 – zulässiges Gewicht abhängig von der Länge eines Torflügels

Torflügelhöhe, geschlossene Füllung, starker Wind und der Widerstand der Scharniere können die zulässigen Werte erheblich verringern. Prüfen Sie vor der Auswahl den gesamten manuellen Bewegungsablauf des Tors und die Sicherheitskräfte; weder das Gewicht allein noch die Antriebsleistung garantieren die Eignung.

EigenschaftBFAB5024
VerwendungszweckGrößerer und schwererer Flügel
Grenzwerte laut Diagramm5 m / 900 kg
Maximales Drehmoment400 Nm
Betrieb bei 90° Öffnungswinkel45 Zyklen/h
BoxBFABBOX / BFABBOXI
Steuerung der neuen AnlageMC824HR30

Ein Zyklus umfasst ein Öffnen und Schließen. Bei einer Öffnung bis 180° mit BMA1 halbiert sich die angegebene Anzahl der Zyklen pro Stunde. Es handelt sich um den Betrieb bei Nennlast, nicht um einen unbegrenzten Dauerbetrieb.

Montage der Box und des Antriebs

Lassen Sie Montage und Einstellung von einem Techniker durchführen. Das Tor muss mechanisch einwandfrei sein: Der Flügel muss sich von Hand leicht bewegen lassen, ohne zu klemmen oder sich selbstständig zu bewegen. Kontrollieren Sie auch die Quetschstellen an den Scharnieren und zwischen den Flügeln. Befindet sich im Flügel eine Schlupftür, muss diese über einen Überwachungskontakt verfügen, der den Antrieb bei geöffneter Tür sperrt.

Entwässerung, Ausrichtung und Betonieren

  1. Bereiten Sie die Baugrube für die jeweilige Box, deren sichere Einbetonierung, die Kabelschutzrohre und den Wasserablauf vor. Prüfen Sie vor dem Betonieren die Maße und die Einbauhöhe anhand der gelieferten Box.
  2. Führen Sie eine separate Kabelleitung und einen wirksamen Wasserablauf zur Box. Der Ablauf darf weder verschlossen sein noch an eine Stelle führen, von der Wasser zurückfließt.
  3. Richten Sie die Box waagerecht aus. Die Achse ihres Zapfens muss über den gesamten Bewegungsweg genau mit der Scharnierachse des Flügels übereinstimmen. Prüfen Sie vor dem Betonieren die Position und Einbauhöhe.
  4. Betonieren Sie die Box sicher ein und lassen Sie den Beton ausreichend aushärten. Schützen Sie die Gewinde und den Ablauf vor Verschmutzung.

BFAB5024 – separater Wasserablauf und Kabelführung aus der Fundamentbox

BFAB5024 – Zapfenachse der Box fluchtet mit den Scharnieren des Flügels

BFAB5024 – Fundamentbox ausrichten und einbetonieren

Eine praktische Erklärung finden Sie in der Anleitung zum Einbau der Fundamentbox. Schutzart IP67 schützt den Motor auch bei vorübergehendem Untertauchen; ersetzt jedoch keine Entwässerung und ist kein Grund, die Box längere Zeit überflutet zu lassen.

Motor einsetzen und Flügel befestigen

  1. Setzen Sie den Motor in der richtigen Ausrichtung in die Box ein und befestigen Sie ihn mit Unterlegscheiben und Muttern.
  2. Setzen Sie die Kugel und die Steuerkonsole auf den Zapfen der Box. Montieren Sie den Entriegelungshebel und den Verbindungshebel gemäß Zeichnung. Alle beweglichen Teile müssen korrekt miteinander verbunden sein.
  3. Befestigen Sie den Flügel mit Schrauben oder einer festen Schweißverbindung am Tragarm. Die abgebildete Schraubbefestigung wird mit 30 Nm angezogen. Schützen Sie beim Schweißen den Motor, die Entriegelung und die Kunststoffteile vor Hitze; schweißen Sie den Flügel nicht an die als ungeeignete Stelle gekennzeichnete Entriegelungshülse.
  4. Schmieren Sie die vorgesehenen Kontaktflächen und prüfen Sie, ob sich die Teile frei bewegen. Verlegen Sie das Kabel so, dass es nicht belastet oder beschädigt wird; die Kabelverbindung darf sich nicht in der Box befinden.
  5. Bringen Sie nach dem Einstellen der Anschläge und den Funktionsprüfungen die Abdeckung an und befestigen Sie sie mit zwei Schrauben. Der Zugang zur Entriegelung muss frei bleiben.

BFAB5024 – Motor in der Fundamentbox befestigen

BFAB5024 – Tragarm, Verbindungshebel und Zapfen der Box miteinander verbinden

Legende der Hebel: 1 Entriegelungshebel, 2 Verbindungshebel, 3 Kugel, 4 Steuerkonsole, 5 Zapfen der Box. Die Zahlen in der folgenden Befestigungsanleitung geben die Montagereihenfolge an.

BFAB5024 – Flügel mit Schrauben (30 Nm) oder durch eine geeignete Schweißverbindung befestigen

Mechanische Anschläge und Öffnungswinkel

Der übliche Öffnungswinkel beträgt bis zu 110°. Hat das Tor keine geeigneten externen Anschläge, stellen Sie die mitgelieferten Anschläge wie folgt ein: 1 ist der Schließanschlag am Motor; 2 ist der Öffnungsanschlag in der Box. Sie stoppen den Flügel in der gewünschten Position, ohne dass er gegen die umgebende Konstruktion stößt. Es handelt sich um mechanische Anschläge, nicht um elektrische Endschalter.

BFAB5024 – 1 Schließanschlag am Motor, 2 Öffnungsanschlag in der Box

Ein größerer Öffnungswinkel wird durch NICE BMA1 mit Kettenantrieb ermöglicht, bis maximal 360° und nur bei Flügeln bis 3,5 m. Auch bei dieser Montage sind geeignete externe Anschläge und ein sicherer Freiraum erforderlich. Die BMA1-Grenze ersetzt nicht das Gewichtsdiagramm des Antriebs.

Manuelle Entriegelung bei Stromausfall

Stoppen Sie das Tor und trennen Sie es vom Stromnetz sowie gegebenenfalls von der Notstrombatterie. Halten Sie den Flügel fest, insbesondere bei Wind. Halten Sie Personen aus dem Bewegungsbereich des Flügels fern.

  1. Schieben Sie die Abdeckung des Entriegelungszugangs zur Seite.
  2. Stecken Sie den mitgelieferten Hebelschlüssel BMA3 ein und drehen Sie ihn um 90° im Uhrzeigersinn.
  3. Bewegen Sie den Flügel nun langsam von Hand und ohne Gewalt.

BFAB5024 – manuelle Entriegelung mit dem Hebelschlüssel BMA3

Antrieb wieder einkuppeln

  1. Bewegen Sie den Flügel etwa bis zur Hälfte seines Bewegungswegs.
  2. Schieben Sie die Abdeckung zur Seite, stecken Sie den Schlüssel ein und drehen Sie ihn um 90° gegen den Uhrzeigersinn.
  3. Bewegen Sie den Flügel vorsichtig, bis der Mechanismus hörbar einrastet. Prüfen Sie vor dem Wiederherstellen der Stromversorgung, ob der Antrieb ordnungsgemäß eingerastet ist.

BFAB5024 – Getriebe nach manueller Entriegelung wieder einkuppeln

Motor und Steuergerät anschließen

Lassen Sie den elektrischen Anschluss von einer qualifizierten Fachkraft durchführen. Trennen Sie vor Arbeiten das Gerät vom Stromnetz und von der Notstrombatterie. Installieren Sie keine Kabelverbindung und keine Klemmleiste in der Fundamentbox. Verlängerungen müssen in einer geeigneten geschützten Anschlussdose außerhalb der Box ausgeführt werden. Behalten Sie den Schutzleiteranschluss PE bei.

Leitungen des BFAB5024Anschluss
Blau und braunDie beiden Leitungen für die 24-V-DC-Motorversorgung an den Ausgang M1 oder M2 anschließen. Das Steuergerät ändert die Bewegungsrichtung durch Umkehr der Versorgungspolarität; den beiden Leitungen ist kein dauerhaftes Plus/Minus zugeordnet.
Schwarz und grauDas Encoder-Leitungspaar desselben Motors an ENC1 oder ENC2 anschließen. Die Encoderleitungen sind nicht polaritätsabhängig.
Gelb-grünSchutzleiteranschluss PE. Nicht für Motor- oder Encodersignale verwenden.

Schließen Sie bei MC824HR30 einen Motor an M2 und ENC2. Bei zwei Motoren gehört M2 zum Flügel, der sich zuerst öffnet; M1 zum Flügel, der sich zuerst schließt. Die Zuordnung von ENC muss dem Ausgang desselben Motors entsprechen. Falls das mitgelieferte Kabel anders gekennzeichnet ist, prüfen Sie die Belegung anhand des Anschlussplans des jeweiligen Motors, bevor Sie es anschließen.

Verkabelung für MC824HR30Querschnitt und Länge
Motor einschließlich PE3 × 1,5 mm², höchstens 10 m.
Encoder2 × 1 mm², höchstens 10 m.
BlueBUS2 × 0,5 mm² bis 20 m; bei einer Länge von über 20 bis 40 m 2 × 1 mm².
FLASH2 × 0,5 mm², höchstens 20 m.
AntenneAbgeschirmtes RG58; empfohlen unter 5 m, höchstens 20 m.

Verwenden Sie für die Einsatzumgebung geeignete Kabel und eine geschützte Leitungsführung. Motor und Encoder können in einem geeigneten Kabel mit 5 × 1,5 mm² zusammengefasst werden. Weitere Leitungen und Netzanschluss: Verkabelung MC824HR30.

MC824HR30 – ursprünglicher Anschluss von Motoren, Encodern und Zubehör

Klemmen und Polarität des Zubehörs

Ausgang oder Eingang des MC824HR30Versorgung und Polarität
HilfsversorgungLinke Klemme SbS = +; rechte Klemme STOP = − bei Betrachtung der Platine wie in der Abbildung unten. 24 V DC −30/+50 %, höchstens 200 mA für alle angeschlossenen Geräte zusammen.
BLUEBUSZwei Leiter ohne Polarität. Sie übertragen sowohl die Versorgung als auch Daten; es sind keine universellen +/−-Klemmen.
FLASHAusgang für die Warnleuchte 12 V DC, höchstens 21 W; z. B. ELDC. Beachten Sie den Anschlussplan der jeweiligen Leuchte; verwechseln Sie die Position von +/− an diesem Ausgang nicht mit der Hilfsversorgung SbS/STOP.
OGIAnzeige für geöffnetes Tor, 24 V DC, höchstens 4 W. Bei polaritätsempfindlichen Leuchten müssen die Kennzeichnungen am tatsächlichen Ausgang und an der Leuchte beachtet werden.
ELSElektroschloss 12 V AC, höchstens 15 VA; Wechselspannungsversorgung ohne +/−.
SbS, OPEN, CLOSESteuereingänge für einen potenzialfreien NO-Kontakt. Legen Sie keine Fremdspannung an diese Eingänge an.
STOPPotenzialfreie NO/NC-Kontakte oder eine Widerstands-Sicherheitsleiste mit 8,2 kΩ, je nach gewählter Anschlussart. Der Eingang wird beim Einlernen der Geräte erkannt; legen Sie keine Fremdspannung an.

MC824HR30 – Hilfsversorgung: linke Klemme SbS Plus, rechte Klemme STOP Minus

BlueBUS-Geräte werden parallel angeschlossen. Jedes Lichtschrankenpaar muss für die gewünschte Reaktion die richtige Adresse haben; nach einer Änderung an den Geräten muss der Einlernvorgang wiederholt werden. Anschluss und Adressierung der Lichtschranken MC824HR30. Relais-Lichtschranken werden nicht direkt an BlueBUS angeschlossen. Die Warnleuchte ELAC 230 V darf nicht an diesen 12-V-DC-FLASH-Ausgang angeschlossen werden.

Erstinbetriebnahme und Sicherheitsprüfungen

Die Anlage erfordert eine geeignete Sicherheitskontaktleiste, um die Aufprallkräfte zu begrenzen. Typ und Position werden anhand der Gefahrenstellen des Tores bestimmt. Lichtschranken und Krafteinstellung allein ersetzen keine vollständige Sicherheitsprüfung.

  1. Entriegeln Sie den Antrieb und prüfen Sie den gesamten Laufweg, die Ausrichtung, die feste Befestigung, beide Anschläge und den Ablauf von Hand. Der Flügel darf nicht klemmen oder sich selbstständig bewegen.
  2. Rasten Sie den Entriegelungsmechanismus wieder ein. Prüfen Sie Motor, Encoder, PE, Sicherheitseinrichtungen und Zubehör.
  3. Stellen Sie bei abgeschalteter Stromversorgung am 12-stufigen Wahlschalter den richtigen Motortyp ein. Schalten Sie anschließend die Stromversorgung ein und prüfen Sie den Status der Eingänge.
  4. Führen Sie das Einlernen der Geräte und Positionen durch. Beobachten Sie die Bewegungsrichtung und Reihenfolge der Flügel; stoppen Sie sofort, wenn die Bewegung falsch oder unerwartet ist. Trennen Sie vor Reparaturen an der Verkabelung sowohl die Netzversorgung als auch die Notstromversorgung.
  5. Prüfen Sie einen vollständigen Zyklus, die Verlangsamungen, Anschläge und die Entriegelung. Prüfen Sie jedes Lichtschrankenpaar, die Sicherheitskontaktleiste und gegebenenfalls den Not-Halt einzeln.
  6. Messen Sie vor der Übergabe fachgerecht die wirkenden Kräfte. Bringen Sie am Antrieb die Anleitung zur manuellen Entriegelung an und erklären Sie dem Benutzer die Bedienung, Entriegelung und Wartung. Verwenden Sie das Tor erst, wenn alle Prüfungen abgeschlossen sind.

MC824HR30: Motorauswahl BFAB5024

Stellen Sie am 12-stufigen Wahlschalter ein: DIP 6 = ON; alle übrigen DIP-Schalter 1–12 = OFF. Nehmen Sie die Einstellung bei abgeschalteter Stromversorgung und vor dem Einlernen der Positionen vor. Nach Änderung der Motorauswahl müssen die Positionen erneut eingelernt werden.

MC824HR30 – BFAB5024, DIP 6 ON und alle übrigen OFF

Bei der Steuerung über Oview wird BFAB5024 als BM5024 angezeigt. Verwenden Sie die für diesen Motor vorgesehene Einstellung.

MC824HR30: Geräte einlernen

Halten Sie gleichzeitig Open und Stop/Set. Wenn L1 und L2 schnell zu blinken beginnen, nach etwa 3 s, lassen Sie die Tasten los. Nach Abschluss muss STOP leuchten und L1 und L2 müssen erloschen sein; L3 und L4 können blinken, wenn die Positionen noch nicht eingelernt sind. Wiederholen Sie den Einlernvorgang nach Änderungen an den BlueBUS- oder STOP-Geräten.

MC824HR30: Positionen automatisch einlernen

Prüfen Sie vor dem Einlernen die Verkabelung, die richtige Motorauswahl, die Funktion der Sicherheitseinrichtungen und die eingestellten mechanischen Anschläge. Zuerst muss das Einlernen der Geräte abgeschlossen sein. Bei einem Motor ist M2/ENC2 angeschlossen. Behalten Sie die Bewegung im Blick.

  1. Halten Sie gleichzeitig Stop/Set und Close. Wenn L3 und L4 schnell zu blinken beginnen, nach etwa 5 s, lassen Sie beide Tasten los.
  2. Bei einem zweiflügeligen Tor schließt M1 zunächst langsam bis zum mechanischen Anschlag, danach M2. Anschließend öffnen M2 und M1 langsam bis zu den Anschlägen, dann schließen beide Flügel schnell.
  3. Nach erfolgreichem Einlernen erlöschen L3 und L4. Prüfen Sie den vollständigen Zyklus und die Sicherheitseinrichtungen.

Unterbrechen Sie den Einlernvorgang bei falscher Richtung oder Reihenfolge sofort mit der Taste Open oder Close. Trennen Sie vor der Prüfung der Verkabelung sowohl die Netzversorgung als auch die Notstromversorgung. Bei einer Vertauschung von M1/M2 muss der Techniker auch die zugehörigen Paare ENC1/ENC2 umstecken; bei umgekehrter Bewegungsrichtung prüft er das Motorversorgungspaar. Wiederholen Sie anschließend den Einlernvorgang.

Wird der Einlernvorgang durch eine Lichtschranke oder den STOP-Eingang unterbrochen, blinkt L1. Beheben Sie die Ursache und starten Sie den automatischen Einlernvorgang erneut; überbrücken Sie keine Sicherheitseinrichtungen. Ausführliche Anleitung und weitere Einlernmodi des MC824HR30.

Einstellungen, Fernbedienungen und Reset

Kraft, Geschwindigkeit, Pause für das automatische Schließen, Teilöffnung und Flügelreihenfolge werden von der Steuerung eingestellt. Prüfen Sie nach einer Änderung die Sicherheitskräfte und Schutzeinrichtungen. Eine höhere Krafteinstellung ist keine Lösung für eine mangelhafte mechanische Montage.

Das Löschen von Funkfernbedienungen und das Zurücksetzen der Steuerung sind unterschiedliche Vorgänge. Nach dem Löschen der Einstellungen muss das entsprechende neue Einlernen durchgeführt werden. Verwenden Sie das Verfahren für die jeweilige Steuerung und den jeweiligen Empfänger.

Fehlerbehebung

SymptomWas ist zu überprüfen?
Der Flügel lässt sich nicht von Hand bewegenEntriegelung, Scharniere, Hebelverbindung, Fluchtung und Fremdkörper im Kasten. Bewegen Sie ein klemmendes Tor nicht mit Gewalt.
Der Motor läuft, der Flügel bewegt sich nichtEinrasten des Entriegelungsmechanismus und Hebelverbindung. Trennen Sie vor dem Eingriff die Stromversorgung.
Falsche Richtung oder ReihenfolgeZuordnung von M1/ENC1 und M2/ENC2, Motorauswahl und erneutes Einlernen.
Das Tor stoppt oder fährt zurückFreie Bewegung, Hindernisse, Lichtschranken, Sicherheitskontaktleiste und LED-Anzeige der Steuerung. Beseitigen Sie die Ursache und führen Sie anschließend Sicherheitsprüfungen.
Wasser im KastenAblauf, Ablagerungen, Rückstau und Verkabelung. Setzen Sie das Gerät bei beschädigtem Kabel oder Wassereintritt in eine Verbindung außer Betrieb.
Der Handsender reagiert nichtBatterie und Zuordnung des Handsenders, Empfänger und Antenne; Handsender koppeln.

Wartung

Lassen Sie die fachgerechte Wartung mindestens alle 6 Monate, bei intensiver Nutzung und ungünstigen Umgebungsbedingungen häufiger durchführen. Trennen Sie vor der Reinigung und vor Eingriffen sowohl die Netzversorgung als auch die Notstromversorgung. Benutzen Sie ein beschädigtes oder schwergängiges Tor bis zur Reparatur nicht.

  • Entfernen Sie Schlamm, Laub und Steine aus dem Kasten und halten Sie den Ablauf frei.
  • Der Techniker prüft Korrosion, Kabel, Schrauben, Scharniere, Hebel und Anschläge und ersetzt verschlissene Teile.
  • Schmieren Sie die dafür vorgesehenen beweglichen Kontaktflächen über den Schmiernippel mit einem geeigneten Schmiermittel. Prüfen Sie die freie Bewegung und die Funktion der Entriegelung.
  • Prüfen Sie nach der Wartung den manuellen Betrieb, einen vollständigen automatischen Zyklus und jedes Schutzelement.

BFAB5024 – Schmierung der beweglichen Lagerung über den Schmiernippel

Richtwert zur Lebensdauer

Die Lebensdauer hängt vom Gewicht und der Länge des Flügels sowie von den Umgebungsbedingungen ab. Addieren Sie die Indizes für die jeweilige Kombination und weitere relevante Einflussfaktoren. Zuerst müssen die Einsatzgrenzeneingehalten werden; der Lebensdauerindex berechtigt nicht zum Einsatz eines schwereren Flügels. Das Diagramm zeigt die ungefähre Anzahl der Zyklen bei regelmäßiger Wartung, nicht eine Garantie oder eine Anzahl von Jahren. Die horizontale Achse zeigt die Summe der Indizes in Prozent, die vertikale Achse die Anzahl der Zyklen.

Bei Temperaturen über 40 °C oder unter 0 °C oder bei einer Luftfeuchtigkeit über 80 % sind 15 % hinzuzurechnen. Eine geschlossene Füllung erhöht den Wert um 20 %, eine windige Umgebung um weitere 15 %.

EinflussfaktorIndex
Bis 150 kg2,01–3 m: 10 %
3,01–4 m: 20 %
4,01–5 m: 30 %
151–350 kg2,01–3 m: 20 %
3,01–4 m: 30 %
4,01–5 m: 40 %
351–550 kg2,01–3 m: 30 %
3,01–4 m: 40 %
4,01–5 m: 50 %
551–750 kg2,01–3 m: 40 %
3,01–4 m: 50 %
4,01–5 m: —
751–900 kg2,01–3 m: 50 %
3,01–4 m: —
4,01–5 m: —
Temperatur / Luftfeuchtigkeit+15 %
Geschlossene Füllung+20 %
Windige Umgebung+15 %

Ungefähre Anzahl der Zyklen nach der Summe der Lebensdauerindizes

Beispiel: Ein 3 m langer / 500 kg schwerer Flügel hat einen Index von 30 %. In windiger Umgebung sind 15 % hinzuzurechnen, insgesamt also 45 %. Weitere relevante Einflussfaktoren sind ebenfalls hinzuzurechnen.

Die angegebenen Kombinationen gelten für Flügel mit einer Länge von mehr als 2 m. Bei kürzeren Flügeln oder unklaren Kombinationen kontaktieren Sie uns mit Angaben zu Länge, Gewicht, Füllung und gewünschter Zyklenzahl.

Technische Daten und Abmessungen

ParameterNICE BFAB5024
Motorspannung24 V DC, getrennt von der Netzversorgung der Steuerung
Steuerung der neuen AnlageMC824HR30 / MCA1R30, Netzversorgung 230 V AC
EncoderMagnetisch, separater ENC-Anschluss
Spitzenstromaufnahme / Leistungsaufnahme7 A / 170 W
DrehmomentMaximal 400 Nm; Nenndrehmoment 100 Nm
DrehzahlOhne Last 0,8 U/min; bei Nenndrehmoment 0,65 U/min
Öffnung um 90°Etwa 23 s bei Nennbewegung, ohne Anfahren und Abbremsen.
Betrieb bei einer Öffnung um 90°45 Zyklen/h bei Nennlast; bei 180° mit BMA1 die Hälfte
Üblicher ÖffnungswinkelBis 110°; mit BMA1 bis 360° bei Flügeln bis 3,5 m
Schutzart / BetriebstemperaturIP67 / −20 bis +50 °C
Anschlusskabel2 m; Verlängerungen und Verbindungen außerhalb des Kastens
Motorgewicht13,3 kg; der Kasten wird separat berechnet
StahlboxBFABBOX – 20,3 kg
Abmessungen der Box gemäß Zeichnung400 × 325 mm, Gehäusehöhe 152 mm; beachten Sie auch die Position des Bolzens und die Scharnierachse

Das maximale Drehmoment und die Spitzenleistungsaufnahme sind keine Werte für Dauerbetrieb. Richten Sie sich bei der Planung des Aushubs und der Flügelhöhe nach der Zeichnung und der tatsächlich gelieferten Box. Die Abmessungen des Motors allein ersetzen nicht die Abmessungen der Box.

NICE BFABBOX – Abmessungen der Box und Position des tragenden Bolzens

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