NICE Moonclever MC824HR30 – neue Steuerzentrale für 24-V-Antriebe von Flügeltoren der Toona-Familie


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NICE Moonclever MC824HR30 – neue Steuerzentrale für 24-V-Antriebe von Flügeltoren der Toona-Familie NICE Moonclever MC824HR30 – neue Steuerzentrale für 24-V-Antriebe von Flügeltoren der Toona-Familie
NICE-MC824HR30
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Produktbeschreibung NICE Moonclever MC824HR30 – neue Steuerzentrale für 24-V-Antriebe von Flügeltoren der Toona-Familie

Anschluss und Einstellung der Steuerzentrale NICE MC824HR30

NICE Moonclever MC824HR30 ist der Nachfolger der MC824HR10 für ein- und zweiflügelige Tore. Im Moonclever-Gehäuse befindet sich die Platine MCA1R30 (SPMCA1R30). Die Steuerzentrale wird mit 230 V AC versorgt und steuert kompatible 24-V-DC-Antriebe mit magnetischem Encoder.

MC824HR30 gehört zur Baureihe MC824H. Die Version MC824L verwendet andere Motoren. Daher beziehen sich die nachfolgende Auswahl der Antriebe und der Anschluss der Encoder auf die HR30. Bei einem zweiflügeligen Tor öffnet M2 zuerst und M1 schließt zuerst. Bei einem einflügeligen Tor wird der Motor an M2 angeschlossen.

Schnellnavigation
Antriebe und Zubehör Montage und Verkabelung Klemmen und Anschluss
BlueBUS-Lichtschranken Erstinbetriebnahme Flügelpositionen
Programmierung Handsender und Antenne Notstrombatterie
Diagnose und Reset Kontrolle und Wartung Handbuch PDF

Kompatible Antriebe und Zubehör

WasWarumTyp
WarnleuchteWarnt mit Blinksignalen vor einer Torbewegung, insbesondere bei Ausfahrten mit eingeschränkter Sicht.
LichtschrankenErkennen Hindernisse im Torbereich und lösen die entsprechende Sicherheitsreaktion aus.
HandsenderToröffnung und -schließung aus der Ferne.
EmpfängerEmpfängt Befehle von Handsendern; in den SM-Steckplatz wird ein Modul eingesetzt.
ServiceprogrammierungErweiterte Einstellung und Diagnose der Steuerzentrale.
AntenneKann die Reichweite der Funksteuerung erhöhen.
  • In die Warnleuchte integrierte Antenne ELDC.
  • Separat NICE ABFKIT; bei OXIBD wird das Koaxialkabel direkt am Empfänger angeschlossen.
TastaturErmöglicht die Eingabe eines Befehls per Code ohne Handsender.
SchlüsselschalterTorsteuerung mit Schlüssel von einem festen Standort aus.
NotstrombatterieErmöglicht die Torbewegung auch bei einem Stromausfall.

Die Steuerzentrale ist für 24-V-Antriebe mit magnetischem Encoder ausgelegt. Wählen Sie den passenden Motor aus der folgenden Tabelle aus und stellen Sie seinen Typ vor dem Einlernen des Fahrwegs mit den DIP-Schaltern ein.

Baureihe Vom Hersteller für MC824H angegebene Modelle
Toona TO4024, TO5024, TO5024I, TO7024
Toona Hi-Speed TO5024HS, TO6024HS
Hyppo HY7024, HY7124
Unterflurantriebe MFAB3024, LFAB4024, BFAB5024
Weitere Schnelllaufantriebe MFAB3024HS, LFAB4024HS, WG3524HS, TTN3724HS, TTN6024HS
Weitere kompatible Modelle MB4024, MB5024, XFAB2124, METROELITE, WINGOELITE

Bei abweichender Handelsbezeichnung oder einem älteren Motor überprüfen Sie bitte die vollständige Typbezeichnung. Die Einstellung der DIP-Schalter finden Sie im Abschnitt Motortyp auswählen.

Montage der Steuerzentrale und Verkabelung

Befestigen Sie die Steuerung an einer festen, senkrechten Fläche, sodass ihre Unterkante mindestens 40 cm über dem Boden liegt. Verhindern Sie, dass Wasser über die Kabelwege eindringt. Der seitliche Kabeleintritt ist laut Hersteller ausschließlich für geschützte Innenbereiche vorgesehen; im Außenbereich verwenden Sie die vorbereiteten unteren Einführungen mit geeigneten Kabelverschraubungen.

Verwendungszweck Kabel und maximale Länge
Stromversorgung der Steuerung 3 × 1,5 mm²; bis 30 m. Bei mehr als 30 m empfiehlt der Hersteller 3 × 2,5 mm² und eine Erdung der Automatisierung.
Jeder Motor 3 × 1,5 mm²; bis 10 m.
Encoder jedes Motors 2 × 1 mm²; bis 10 m. Motor- und Encoderkabel können laut Anleitung durch ein einzelnes Kabel mit 5 × 1,5 mm² ersetzt werden.
BlueBUS 2 × 0,5 mm²; bis 20 m. Bei 20–40 m verwenden Sie 2 × 1 mm².
Warnleuchte 2 × 0,5 mm²; bis 20 m.
Antenne Koaxialkabel RG58; bis 20 m, empfohlene Länge weniger als 5 m.
Schlüsselschalter 2 Kabel mit je 2 × 0,5 mm² oder ein Kabel mit 4 × 0,5 mm²; bis 50 m.
Elektroschloss 2 × 1 mm²; bis 10 m.

Die Leiterquerschnitte gelten für die angegebenen Längen. Bei längeren Leitungswegen wählen Sie das Kabel entsprechend der tatsächlichen Länge, der Verlegeart und des Stromkreises.

Klemmen und Anschlussplan MC824HR30

Schalten Sie vor Änderungen an der Verdrahtung sowohl die Netzversorgung als auch den Notstromakku aus. Beachten Sie die Beschriftungen direkt auf der Platine MC824HR30; die Klemmenbelegung anderer Steuerungen gilt hier nicht.

Schaltplan MC824H mit den Motoren M1 und M2, Encodern und BlueBUS-Lichtschranken

TX und RX im Schaltplan sind BlueBUS-Lichtschranken. Der Anschluss der Antenne an die Platine betrifft OXI; bei OXIBD wird die Antenne direkt am Empfänger angeschlossen, wie im Abschnitt zum Funk. Klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern.

Klemme Verwendung
L / N / PE Netzversorgung 230 V AC und Schutzerdung gemäß Kennzeichnung am Netzanschluss. Nicht an die Niederspannungseingänge anschließen.
M1 + ENC1 Motor des Flügels, der sich beim Schließen zuerst bewegt, und dessen Encoder.
M2 + ENC2 Motor des Flügels, der sich beim Öffnen zuerst bewegt, und dessen Encoder. Bei einem einflügeligen Tor schließen Sie den Motor an M2 an; M1 bleibt frei.
FLASH Ausgang für die Warnleuchte; im Warnleuchtenmodus 12 V DC, max. 21 W. Der Hersteller empfiehlt NICE ELDC. Dies ist kein 230-V-Ausgang.
ELS Ausgang für ein Elektroschloss, 12 V AC, max. 15 VA. Wird die Funktion auf Beleuchtung umgestellt, ändern sich auch die elektrischen Ausgangswerte.
OGI Anzeige für geöffnetes Tor: 24 V, max. 4 W; die Spannung kann um −30 bis +50 % schwanken.
BlueBUS Zwei Leiter für die Stromversorgung und Kommunikation kompatibler Geräte; Parallelschaltung ohne Beachtung der Polarität.
STOP Sicherheitseingang für NO, NC oder 8,2 kΩ. Die Steuerung speichert während des Einlernens den angeschlossenen Zustand; eine Änderung löst einen Stopp und eine kurze Rückwärtsbewegung aus.
SbS / OPEN / CLOSE Steuereingänge für potenzialfreie NO-Kontakte: Schrittbetrieb, Öffnen und Schließen. Legen Sie keine Fremdspannung an diese Eingänge an.
24 V DC für weitere Geräte Minus (−) ist die rechte Klemme des STOP-Klemmenpaars, Plus (+) die linke Klemme des SbS-Klemmenpaars, wenn Sie auf die mit STOP und SbS beschrifteten Klemmenleisten schauen. Gesamtstromaufnahme höchstens 200 mA. Diese Stromversorgung bleibt auch im Standby verfügbar; die BlueBUS-Klemmen sind separat und verpolungssicher.
SM / IBT4N Steckplatz für den Funkempfänger / Anschluss für die Serviceschnittstelle. Stecken Sie Zubehör nur bei getrennter Stromversorgung ein.

Motoren und Encoder

Jeder Encoder muss dem richtigen Motor zugeordnet sein. Am zweipoligen ENC-Eingang ist die Polarität unerheblich. Wenn beim Einlernen eine vertauschte Flügelreihenfolge erkannt wird, müssen zusammen mit den Motoren auch deren Encoder vertauscht werden. Der Schutzleiter darf nicht mit den Motorleitern vertauscht werden.

Taster und Schlüsselschalter

Für die normale Bedienung schließen Sie einen NO-Kontakt an das SbS-Klemmenpaar an. Beim Schalter NICE EKS verwenden Sie die Kontakte C und NO des ausgewählten Mikroschalters. Die Befehlsfolge wird durch den Parameter L2 der zweiten Ebene festgelegt. Separate Befehle können an OPEN und CLOSE angelegt werden. Die Funktion L7 der ersten Ebene kann den Eingang CLOSE auf Teilöffnung umstellen.

STOP-Eingang

Mehrere NO-Kontakte werden parallel, mehrere NC-Kontakte in Reihe geschaltet. Kombinationen mit 8,2-kΩ-Sicherheitsleisten werden je nach Leistentyp separat angeschlossen. Wenn STOP eine Störung meldet, prüfen Sie den Kontakt und die Leitung, anstatt den Eingang dauerhaft zu überbrücken.

BlueBUS-Lichtschranken

Verwenden Sie für ein einfaches Lichtschrankenpaar einen kompatiblen Sender TX und Empfänger RX, zum Beispiel NICE EPMB. Beide werden mit zwei Leitern parallel an BlueBUS angeschlossen. Es handelt sich nicht um Relais-Lichtschranken mit COM/NC-Kontakten; die Anschlüsse von EPM oder BF an einer anderen Steuerung gelten hier nicht.

  1. Richten Sie TX und RX entsprechend dem zu schützenden Bereich aufeinander aus.
  2. Stellen Sie die Adressierungsbrücken entsprechend der gewünschten Funktion ein. TX und RX eines Paars haben dieselbe Adresse; ein weiteres Paar muss eine andere Adresse haben.
  3. Schließen Sie beide BlueBUS-Leiter an; die Polarität ist unerheblich.
  4. Lernen Sie die angeschlossenen Geräte ein und testen Sie jedes Paar während der Torbewegung.
Adresse Reaktion der Steuerung MC824H
FOTO / FOTO II Schutz beim Schließen: Stopp und Umkehr der Bewegung.
FOTO 1 / FOTO 1 II Beim Schließen Stopp und Umkehr; beim Öffnen Stopp und nach Freigabe des Lichtstrahls Fortsetzung der Bewegung.
FOTO 2 / FOTO 2 II Schutz beim Öffnen: Stopp und Umkehr der Bewegung.
FOTO 3 Diese Konfiguration wird für MC824H nicht verwendet.

Bestimmen Sie die genaue Position der Brücken anhand der Kennzeichnung an den jeweiligen Lichtschranken. Nach dem Hinzufügen, Entfernen oder Austauschen eines Geräts müssen Sie die angeschlossenen Geräte erneut einlernen.

Erstinbetriebnahme und Einlernen des Torwegs

1. Motortyp auswählen

Stellen Sie bei getrennter Stromversorgung den Wahlschalter entsprechend dem genauen Antriebsmodell ein. Nehmen Sie diese Einstellung vor dem Einlernen der mechanischen Endanschläge vor. Verwenden Sie ausschließlich die vom Hersteller angegebene Kombination.

Einstellung der Schalter je nach Motortyp MC824H

Die Abbildung zeigt die Motoreinstellungen für MC824H. Richten Sie sich bei der Schalterstellung nach der ON-Markierung in der Abbildung und am Wahlschalter der Steuerung. Klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern.

2. Mechanik und erste Inbetriebnahme prüfen

Prüfen Sie die Anschläge, den freien Lauf und die Verriegelung der Antriebe gemäß den jeweiligen Anleitungen. Nach dem Einschalten sollte die BlueBUS-LED regelmäßig etwa einmal pro Sekunde blinken, die TX/RX-LEDs der Lichtschranken sollten blinken und die Warnleuchte sollte ausgeschaltet sein. Bei Abweichungen die Stromversorgung trennen und die Verkabelung prüfen.

3. Angeschlossene Geräte einlernen

Tasten Open und Stop/Set, LEDs L1 und L2 sowie LED STOP

Tasten und Kontrollleuchten zur Erkennung der BlueBUS- und STOP-Geräte. Zum Vergrößern auf das Bild klicken.

  1. Halten Sie gedrückt: Open ▲ + Stop/Set.
  2. Wenn L1 und L2 nach etwa 3 Sekunden schnell zu blinken beginnen, lassen Sie die Tasten los.
  3. Warten Sie, bis der Vorgang abgeschlossen ist. Die LED STOP sollte leuchten, L1 und L2 sollten erlöschen. L3 und L4 können anzeigen, dass der Fahrweg noch eingelernt werden muss.

Dieser Schritt ist auch erforderlich, wenn kein Gerät an BlueBUS oder STOP angeschlossen ist.

4. Mechanische Anschläge automatisch einlernen

  1. Halten Sie gedrückt: Stop/Set + Close ▼.
  2. Lassen Sie die Tasten erst los, wenn L3 und L4 schnell blinken, nach etwa 5 Sekunden. Wenn Sie die Tasten bereits beim Blinken von L1 loslassen, starten Sie das manuelle Einlernen.
  3. Prüfen Sie die Bewegungsfolge: langsames Schließen von M1, langsames Schließen von M2, langsames Öffnen von M2 und M1 bis zu den Anschlägen und schließlich schnelles Schließen beider Flügel.
  4. Nach erfolgreichem Abschluss erlöschen L3 und L4. Testen Sie das Öffnen und Schließen der Flügel einzeln mit den Tasten.

Wenn Richtung oder Reihenfolge nicht stimmen: Brechen Sie den Einlernvorgang mit Open oder Close ab. Trennen Sie vor der Korrektur der Verkabelung die gesamte Stromversorgung. Bei vertauschten Flügeln müssen M1/M2 und die entsprechenden ENC-Anschlüsse korrigiert werden; bei umgekehrter Laufrichtung nur die Motorleitungen gemäß Originalschaltplan. Wiederholen Sie anschließend den Einlernvorgang. Eine Aktivierung der Lichtschranke oder von STOP unterbricht den Einlernvorgang.

Der gesamte Speicher muss nicht vorsorglich gelöscht werden, um den Einlernvorgang zu wiederholen.

Flügelpositionen manuell feinjustieren

Wenn das automatische Einlernen nicht zur Geometrie des Tors passt, können die Positionen manuell feinjustiert werden. Der gemischte Modus baut auf dem vorherigen automatischen Einlernen auf und justiert ausgewählte Zwischenpositionen nach; die mechanischen Endpositionen 0 und 1 bleiben dabei erhalten.

Positionen 0, 1, A, SA und SC für die von den Motoren M1 und M2 angetriebenen Flügel

SA und SC legen die Bewegungsabfolge der Flügel fest; A ist die gewünschte Öffnungsposition. Zum Vergrößern auf das Bild klicken.

LEDs beim manuellen Einlernen Position
L1 Mechanischer Schließanschlag von M1 (0).
L2 Mechanischer Schließanschlag von M2 (0).
L3 SA: Position von M2, ab der M1 beim Öffnen anläuft.
L4 Gewünschte Öffnungsposition A des Motors M1.
L5 Gewünschte Öffnungsposition A des Motors M2.
L6 SC: Position von M1, ab der M2 beim Schließen zu schließen beginnt.
L7 Mechanischer Öffnungsanschlag von M1 (1).
L8 Mechanischer Öffnungsanschlag von M2 (1).

Zum manuellen Einlernen Stop/Set + Close gedrückt halten und loslassen, sobald L1 blinkt, nach etwa 3 Sekunden. Durch kurzes Drücken von Open/Close wird eine Position ausgewählt; durch Gedrückthalten wird der jeweilige Motor bewegt. Zum Speichern der Position Stop/Set mindestens 3 Sekunden gedrückt halten; anschließend zur nächsten Position wechseln. Zwischen den Schritten stehen höchstens 10 Sekunden zur Verfügung.

Bei einflügeligen Toren werden nicht benötigte Positionen übersprungen. Gehen Sie der LED-Reihenfolge in der Tabelle nach und speichern Sie nur die Positionen des angeschlossenen Motors M2.

Funktionen und Parameter programmieren

Mit Open ▲ und Close ▼ wählen Sie einen Menüpunkt aus; Stop/Set bestätigt die Auswahl oder ändert die Einstellung. Ebene I schaltet die Funktion ein; Ebene II stellt ihren Wert ein. Beispielsweise schaltet L1 auf Ebene I die automatische Schließung ein, während L1 auf Ebene II die Pausenzeit festlegt.

Ebene I – Ein- und Ausschalten

  1. Halten Sie bei stillstehendem Tor Stop/Set gedrückt, bis L1 zu blinken beginnt, und lassen Sie die Taste los.
  2. Wählen Sie mit Open/Close die gewünschte LED aus.
  3. Ändern Sie den Status durch kurzes Drücken von Stop/Set: kurzes Aufblinken = OFF, langes Aufblinken = ON.
  4. Warten Sie nach Abschluss, bis der Programmiervorgang beendet ist.
LED – FunktionStatus ON und Wirkung
L1 – Automatische Schließung
Schließt nach der eingestellten Pause.
Nach dem Öffnen läuft die Pause ab; danach schließt das Tor.
L2 – Schließen nach Auslösen der Lichtschranke
Verkürzt die Pause nach Auslösen der Lichtschranke oder startet den Schließvorgang.
Bei eingeschalteter automatischer Schließung wird die Pause auf 5 s verkürzt. Ohne automatische Schließung kann das Auslösen der Lichtschranke nach der eingestellten Pause den Schließvorgang starten.
L3 – Immer schließen
Verhalten nach Wiederherstellung der Stromversorgung.
Ist das Tor geöffnet, schließt die Steuerung nach Wiederherstellung der Stromversorgung mit Vorwarnblinken.
L4 – Standby all
Energiesparmodus; bei MC824HR30 standardmäßig eingeschaltet.
Schaltet nach einer Zeit ohne Aktivität BlueBUS und die meisten LEDs aus. Die Bedingungen für den Batteriebetrieb finden Sie unter Standby und Notstromversorgung.
L5 – Schloss / Beleuchtung
Ändert die Funktion des Ausgangs ELS.
ON: Zusatzbeleuchtung. OFF: Elektroschloss; prüfen Sie bei einer Änderung die Parameter der angeschlossenen Last.
L6 – Vorwarnblinken
Warnsignal vor der Bewegung.
Die Warnleuchte beginnt 3 s vor Bewegungsbeginn zu blinken.
L7 – CLOSE / Teilöffnung
Ändert die Funktion des Eingangs CLOSE.
Der Eingang CLOSE löst statt des Schließens den Befehl Partial Open 1 aus.
L8 – OGI / Wartung
Ändert die Funktion des Ausgangs OGI.
Der Ausgang signalisiert einen Wartungsbedarf statt eines geöffneten Tors.

Ebene II – Wert einstellen

  1. Halten Sie Stop/Set gedrückt, bis L1 blinkt, und lassen Sie die Taste los. Wählen Sie den Parameter mit Open/Close aus.
  2. Halten Sie Stop/Set erneut gedrückt. Nach etwa 3 Sekunden leuchtet die LED des aktuellen Werts.
  3. Halten Sie Stop/Set weiterhin gedrückt und wählen Sie den Wert mit Open/Close aus.
  4. Lassen Sie Stop/Set los und warten Sie, bis der Programmiermodus beendet ist. Testen Sie anschließend die Funktion.
Eingangs-LED – ParameterEinstellungs-LED – Wert
L1 – Pausenzeit
Zeit bis zum automatischen Schließen; wirksam nur, wenn Ebene I/L1 eingeschaltet ist.
L1 – 5 s
L2 – 15 s
L3 – 30 s
L4 – 45 s
L5 – 60 s
L6 – 80 s
L7 – 120 s
L8 – 180 s
L2 – Schrittbetrieb
Befehlsfolge für SbS, OPEN, CLOSE und Funk. Bei L4, L5, L7 und L8 ändert sich auch das Verhalten von OPEN und CLOSE.
L1 – Öffnen–Stopp–Schließen–Stopp
L2 – Öffnen–Stopp–Schließen–Öffnen
L3 – Öffnen–Schließen–Öffnen–Schließen
L4 – Gemeinschaftsbetrieb
L5 – Gemeinschaftsbetrieb 2; ein länger als 2 s gehaltener Befehl löst STOP aus
L6 – Schrittbetrieb 2; ein kurzer Befehl unter 2 s öffnet teilweise
L7 – Bewegung nur, solange der Befehl gehalten wird
L8 – halbautomatisches Öffnen, Schließen durch Gedrückthalten
L3 – Motorgeschwindigkeit
Geschwindigkeit bei normaler Bewegung.
L1 – sehr langsam
L2 – langsam
L3 – mittel
L4 – schnell
L5 – sehr schnell
L6 – extrem schnell
L7 – öffnet schnell, schließt langsam
L8 – öffnet extrem schnell, schließt mittel schnell
L4 – Entlastung nach dem Schließen
Eine kurze Rückwärtsbewegung beider Motoren verringert den Restdruck.
L1 – keine Entlastung
L2 – Stufe 1, ca. 100 ms
L3 – Stufe 2
L4 – Stufe 3
L5 – Stufe 4
L6 – Stufe 5
L7 – Stufe 6
L8 – Stufe 7, ca. 800 ms
L5 – Motorkraft
Gemeinsame Krafteinstellung für beide Motoren; prüfen Sie vor einer Erhöhung die Mechanik.
L1 – Stufe 1 – Minimum
L2 – Stufe 2
L3 – Stufe 3
L4 – Stufe 4
L5 – Stufe 5
L6 – Stufe 6
L7 – Stufe 7
L8 – Stufe 8 – Maximum
L6 – Teilöffnung
Umfang des Befehls Partial Open 1. Bei beiden Flügeln wird der Anteil anhand der kleineren eingestellten Öffnungsweite berechnet.
L1 – M2 auf ¼
L2 – M2 auf ½
L3 – M2 auf ¾
L4 – ganzes M2
L5 – beide Flügel auf ¼
L6 – beide Flügel auf ½
L7 – beide Flügel auf ¾
L8 – beide Flügel bis zur kleineren vollständigen Öffnungsweite
L7 – Wartungsintervall
Anzahl der Bewegungszyklen bis zur Wartungsmeldung.
L1 – 500
L2 – 1 000
L3 – 1 500
L4 – 2 500
L5 – 5 000
L6 – 10 000
L7 – 15 000
L8 – 20 000
L8 – Fehlerhistorie
Ergebnis der letzten acht Bewegungszyklen; L1 ist der jüngste.
L1 – 1. Bewegung – jüngste
L2 – 2. Bewegung
L3 – 3. Bewegung
L4 – 4. Bewegung
L5 – 5. Bewegung
L6 – 6. Bewegung
L7 – 7. Bewegung
L8 – 8. Bewegung

Bei den Schrittbetriebsmodi L4 und L5 ändert ein SbS- oder OPEN-Befehl beim Öffnen nichts, während CLOSE die Richtung umkehrt; beim Schließen kehrt SbS oder OPEN die Richtung um, während CLOSE nichts ändert. Bei L5 wird die Bewegung außerdem angehalten, wenn der Befehl länger als 2 s gehalten wird. Bei L7 muss der Befehl während der gesamten Bewegung gehalten werden, bei L8 nur während des Schließens.

Beispiel – Schließen nach 60 Sekunden: Aktivieren Sie in Ebene I L1. Rufen Sie anschließend in Ebene II den Parameter L1 auf und wählen Sie den Wert L5. Ist auch die Funktion zum Schließen nach Auslösen der Lichtschranke aktiviert, kann sich die Pause verkürzen.

Lassen Sie zwischen den Programmierschritten keine lange Pause; danach kehrt die Steuerung in den Normalbetrieb zurück.

Funkempfänger, Antenne und Fernbedienungen

Die Fernbedienung hängt vom eingebauten Empfänger ab. Für den Steckempfänger NICE OXIBD verwenden Sie den SM-Anschluss. Die Taste mit dem Funksymbol am MC824H-Bedienfeld wird nicht verwendet; die Fernbedienung wird am entsprechenden Empfänger angelernt.

Zu den OXIBD-Empfängern finden Sie in unserem Sortiment beispielsweise die Fernbedienung NICE ON3EBD. Wenn Sie eine bestehende Anlage erweitern, prüfen Sie auch die bereits verwendete Codierung und den Empfängermodus; die gleiche Frequenz allein reicht nicht aus.

Einbau des Steckempfängers und direkter Anschluss der Antenne an seine Klemmen

Bei OXIBD wird eine externe Antenne mit RG58-Koaxialkabel direkt an die Klemmen 1 und 2 des Empfängers angeschlossen, nicht an die Antennenklemme der Steuerplatine. Klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern.

Wählen Sie die Anleitung zum Anlernen der Fernbedienung passend zum jeweiligen Empfänger im NICE-Leitfaden zum Anlernen von Fernbedienungen. Zum Hinzufügen einer Fernbedienung müssen die gespeicherten Einstellungen des Fahrwegs der Steuerung nicht gelöscht werden.

Standby und Notstromversorgung

Die Funktion Standby all (L4 in Ebene I) ist beim MC824HR30 standardmäßig aktiviert. Etwa 5 Minuten nach einem ordnungsgemäß abgeschlossenen Bewegungsvorgang schaltet die Steuerung die BlueBUS-Versorgung und die meisten Anzeige-LEDs ab; die BlueBUS-Kontrollleuchte blinkt dann langsamer. Nach Empfang eines Befehls kehrt die Steuerung mit kurzer Verzögerung in den Normalbetrieb zurück. Das langsamere Blinken nach einer Ruhephase ist daher kein Fehler. Bei angeschlossenem Notstromakku wird Standby erst aktiviert, nachdem der Akku vollständig geladen ist.

Akku Anschlussbedingung
PSS324 Derzeit vom Hersteller angegebener Typ. Verwenden Sie die passende Anleitung und das für diese Anlage mitgelieferte Kabel; NICE PSS324 – Detailansicht.
Älteres Modell PS324 Verwenden Sie NICE CABLA11 und deaktivieren Sie Standby (L4 = OFF). Der Adapter allein reicht nicht aus. Rechnen Sie mit einem höheren Stromverbrauch.

Schließen Sie den Akku bei getrennter Netzversorgung an. Funkempfänger, Serviceschnittstelle und dauerhaft versorgte Zusatzgeräte erhöhen den Verbrauch; die Akkulaufzeit hängt daher von der jeweiligen Anlagenkonfiguration ab.

Solemyo: Die Solarstromversorgung wird über den Akkuanschluss angeschlossen. Standby all muss aktiviert sein; bei einer Solaranlage darf die Netzversorgung nicht gleichzeitig angeschlossen sein. Die Anschlussbedingungen des älteren Modells PS324 gelten hierfür nicht.

Fehlerdiagnose und Behebung häufiger Probleme

Achten Sie bei der Fehlersuche auf den LED-Status und die Anzahl der kurzen Blinksignale der Warnleuchte. Die Fehlerblinkfolge wird mit einer Pause von etwa einer Sekunde zweimal wiederholt. Führen Sie einen Reset erst als letzten Schritt durch, da dabei gespeicherte Einstellungen gelöscht werden.

Kurze Blinksignale Bedeutung und erste Prüfung
1 Kommunikationsfehler bei BlueBUS-Geräten. Prüfen Sie Anschlüsse und Adressen; führen Sie nach einer Änderung der Anlagenkonfiguration eine Geräteeinlernung durch.
2 Lichtschranke ausgelöst. Prüfen Sie das Hindernis, die Sauberkeit und die gegenseitige Ausrichtung von TX/RX.
3 Hindernis anhand der Kraft erkannt. Prüfen Sie zuerst den mechanischen Widerstand und die Leichtgängigkeit.
4 STOP aktiv. Prüfen Sie die Sicherheitseinrichtung und ihre Verkabelung.
5 / 7 Fehler interner Parameter / Stromkreis. Warten Sie mindestens 30 s; kehrt der Fehler zurück, ist eine Wartung erforderlich.
6 Die zulässige Anzahl der Manöver pro Stunde oder ohne Unterbrechung wurde überschritten. Lassen Sie das System einige Minuten abkühlen.
8 Ein dauerhaft anliegender Befehl blockiert weitere Befehle. Prüfen Sie die Taste, das Relais oder die Zeitschaltsteuerung.
9 Die Automatisierung ist durch einen Befehl gesperrt. Zum Entsperren ist der entsprechende Befehl erforderlich.
10 Hindernis oder erhöhter Widerstand, erkannt vom Encoder MC824H. Prüfen Sie die Mechanik und den Anschluss des richtigen Encoders am Motor.

Was die LEDs auf der Platine anzeigen

Anzeige Bedeutung
BlueBUS einmal pro Sekunde Normaler Betrieb. Langsameres Blinken nach einer Ruhephase kann den Standby-Modus anzeigen.
BlueBUS – zwei schnelle Lichtblitze Änderung eines Eingangs oder Empfang eines Befehls; für sich genommen kein Fehler.
STOP leuchtet / leuchtet nicht Leuchtet: Der eingelernte Sicherheitsstatus ist in Ordnung. Leuchtet nicht: Prüfen Sie STOP und die angeschlossenen Geräte.
SbS / OPEN / CLOSE leuchtet Der entsprechende Steuereingang ist aktiv. Dauerhaftes Leuchten ohne Befehl kann erklären, warum die Steuerung blockiert ist.
L1 + L2 blinken langsam Die angeschlossenen Geräte müssen erkannt werden.
L3 + L4 blinken langsam Der Fahrweg wurde nicht eingelernt oder die Einstellung des Motorwahlschalters wurde nach dem Einlernen geändert. Prüfen Sie den Wahlschalter und wiederholen Sie den entsprechenden Einlernvorgang.
Auch BlueBUS leuchtet nicht Prüfen Sie die Stromversorgung und die Sicherungen. Die MC824H verfügt über eine 15-A-Motorsicherung und eine F-2-A-Servicesicherung; prüfen Sie Wert und Typ auf der Platine. Ersetzen Sie die Sicherung nicht durch eine stärkere.

Das Tor funktioniert über die Tasten, aber nicht über den Handsender

Prüfen Sie die Stromversorgung und den Einbau des Funkempfängers, die Kompatibilität des Handsenders, dessen Batterie und die Speicherung im Speicher. Bei geringer Reichweite prüfen Sie auch den Anschlussort der Antenne. Unterscheiden Sie zuerst zwischen einem Funkproblem und einem Problem der Steuerung.

Verlauf der letzten acht Manöver

Wählen Sie in Ebene II L8 und halten Sie Stop/Set gedrückt. Sobald L1 aufleuchtet, wählen Sie mit Open/Close den Eintrag aus; L1 kennzeichnet den neuesten Eintrag. Lesen Sie die Anzahl der Blinksignale anhand der oben beschriebenen Diagnose ab. Eine ausführliche Anleitung finden Sie in Kapitel 7.3.

Speicher der Steuerung löschen

Dadurch werden die individuellen Einstellungen gelöscht. Halten Sie Open + Close gleichzeitig gedrückt, bis L1 und L2 zu blinken beginnen, und lassen Sie dann die Tasten los. Lernen Sie anschließend die Geräte und den Fahrweg erneut ein und nehmen Sie die individuellen Einstellungen wieder vor. Mit diesem Vorgang wird der Speicher des steckbaren Funkempfängers nicht gelöscht.

Prüfung nach der Einstellung und regelmäßige Wartung

  • Testen Sie das Öffnen, Schließen und Anhalten mit jedem verwendeten Bedienelement.
  • Prüfen Sie die Reihenfolge der Torflügel, die Anschläge sowie die Beschleunigung und Verzögerung.
  • Testen Sie jede Lichtschrankenpaarung, die Sicherheitsleiste und STOP einzeln, während sich das Tor bewegt.
  • Testen Sie nach einer Einstellung der Kraft oder Geschwindigkeit den gesamten Torlauf.
  • Ist eine Batterie angeschlossen, testen Sie die Bewegung bei Netzausfall und die Rückkehr der Netzversorgung.

Prüfen Sie das Tor und sein Zubehör mindestens alle 6 Monate, bei häufigem Betrieb auch früher. Bei einem Stromausfall werden nur die Antriebe gemäß ihrer Anleitung entriegelt; die Steuerzentrale MC824HR30 verfügt über keinen eigenen mechanischen Entriegelungsschlüssel.

Angaben für den technischen Support

Geben Sie bei der Problemlösung die Bezeichnung der Steuerzentrale und beider Motoren, den Typ der Lichtschranken und des Empfängers, den LED-Status, die Anzahl der Blinksignale und den Schritt an, bei dem das Problem auftritt. Hilfreich sind ein Foto der gesamten Verkabelung und eine Detailaufnahme des Typenschilds.

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