NICE M-Fab MFAB3024 – separater Unterflurantrieb für einen Drehtorflügel mit bis zu 3,5 m/600 kg
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| Gewicht |
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| 11 kg |
Produktbeschreibung NICE M-Fab MFAB3024 – separater Unterflurantrieb für einen Drehtorflügel mit bis zu 3,5 m/600 kg
NICE M-FAB MFAB3024 ist ein eigenständiger Unterflurantrieb nicht selbsthemmender Antrieb mit 24-V-DC-Motor und Magnetencoder für einen Torflügel. Eine Steuerung ist nicht enthalten; für eine neue Anlage wird NICE MC824HR30. Für zwei Torflügel benötigen Sie zwei Antriebe und eine passende Steuerung.
Der Motor ist unter der Scharnierachse verborgen und beeinträchtigt daher nicht die Optik des Tores. Er eignet sich auch dort, wo neben dem Torflügel kein Platz für einen Linearantrieb oder Gelenkantrieb. Der Kasten dient zugleich als untere Lagerung des Torflügels. 24 V ist die Motorspannung; die MC824HR30 wird mit 230 V AC Netzspannung versorgt.
Steuerung und kompatibles Zubehör
Beide 24-V-Motoren der M-FAB-Serie verwenden die Steuerung MC824H mit Encodereingängen. Die MC824L ist kein Ersatz für diesen Motor. Bei der älteren MC824HR10 richten Sie sich nach der tatsächlich eingebauten Platine; übertragen Sie die Einstellungen der MC824HR30 nicht auf eine andere Generation.
| Was | Warum | Typ |
|---|---|---|
| Steuerzentrale | Steuerung eines oder zweier Antriebe. Anschluss. | Für eine neue Anlage MC824HR30 / MCA1R30. Für eine ältere Ausführung MC824HR10 / MCA1R10; Ersatzplatine MCA1R10. Wählen Sie den Anschluss entsprechend der tatsächlich eingebauten Platine. |
| Warnleuchte | Anzeige der Bewegung. Stromversorgung und zulässige Stromaufnahme werden von der Steuerzentrale bestimmt; Ausgangsdaten. |
Weitere Warnleuchten Wählen Sie diese entsprechend der Spannung und der maximalen Stromaufnahme des FLASH-Ausgangs der tatsächlich eingebauten Steuerzentrale aus. |
| Lichtschranken | Schutz des Durchfahrtsbereichs je nach Position und Betriebsart. Anschluss und Einstellung. |
Kabelgebundene BlueBUS-Lichtschrankenpaare an BLUEBUS anschließen. EPMOW benötigen eine Funkschnittstelle NICE IBW die an BlueBUS angeschlossen wird; sie werden nicht wie EPMB direkt mit Leitungen verbunden. Bei FT210B wird der Sender am Torflügel über eine Batterie versorgt, der Empfänger wird mit zwei Drähten an BlueBUS angeschlossen. FT210B überträgt auch den Status der Sicherheitskontaktleiste. Relais-Lichtschranken werden an die Kontakteingänge angeschlossen, nicht an BlueBUS. |
| Sender | Fernbedienung. Der Codierungstyp muss zum eingebauten Empfänger passen. ON3ELR gehört zu OXILR; ON3EBD zu OXIBD. Fernbedienungen koppeln. | |
| Empfänger | Empfänger zum Anschluss an den SM-Steckverbinder der Steuerung. OXIBD und OXILR verwenden unterschiedliche Funksysteme; wählen Sie die Sender passend zum Empfänger aus. |
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| Antenne | Besserer Empfang der Fernbedienung. Schließen Sie die Antenne am eingesetzten Empfänger an; bei OXIBD direkt an dessen Antennenklemmen. | |
| Tastatur | Zugang per Code. EDSWG muss zum Funkempfänger passen; EDSB verwendet BlueBUS und erfordert anschließend das Einlernen der Geräte. | |
| Schlüsselschalter | Schlüsselbetätigung über einen potenzialfreien NO-Kontakt am Eingang für Schrittbetrieb, Öffnen oder Schließen. | |
| Elektroschlösser | Empfohlene Verriegelung für Torflügel mit einer Länge von mehr als 2,5 m; Schlossausgang. |
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| Kartenleser | Zugang per Chip oder Karte. ETPB wird an BlueBUS angeschlossen; nach der Installation müssen die Geräte eingelernt werden. |
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| Notstromversorgung | Betrieb bei Stromausfall. Wählen Sie den Akku passend zur Generation und zum Anschluss der Steuerung aus. |
Für MC824HR30 NICE PSS324. Der ältere PS324-Akku an MC824HR30 erfordert deaktivierten Standby (L4 = OFF) sowie das Kabel CABLA11 und die entsprechende Einstellung; Anschluss der Notstromversorgung. |
Motor, Fundamentkasten und Entriegelung
| Bestandteil des Sets | Was Sie benötigen |
|---|---|
| Motor MFAB3024 | Ein 24-V-Motor mit magnetischem Encoder, 2 m langem Anschlusskabel, Verbindungshebel und mechanischem Schließanschlag. |
| Fundamentkasten | MFABBOX aus kataphoresebehandeltem Stahl oder aus Edelstahl MFABBOXI. Der Kasten enthält einen Öffnungsanschlag. Nicht im Lieferumfang des Einzelmotors enthalten. |
| Manuelle Entriegelung | NICE MEA2 mit Schlüssel oder NICE MEA3 mit Hebel. Der Entriegelungsmechanismus muss zugänglich und korrekt mit dem Torflügel verbunden sein. |
| Steuerung und Sicherheit | MC824HR30, Lichtschranken, Empfänger, Handsender und Warnleuchte je nach Ausstattung des gesamten Tors. Nicht im Motor integriert. |
| Größerer Öffnungswinkel | NICE MEA1 mit Kettengetriebe; nur für Torflügel bis 2,5 m und mit geeigneten externen Anschlägen. |
Kasten und Motor sind für rechts- und links angeschlagene Torflügel geeignet. NICE M-FAB knüpft an die METRO-Reihe an; prüfen Sie beim Austausch die Kompatibilität des jeweiligen älteren Kastens, Verbindungshebels und der Entriegelung. MFAB3024 wurde früher auch als Metroplex ME3024 bezeichnet.
Sets für ein oder zwei Torflügel
Die Sets enthalten das unten aufgeführte Motor- und Sicherheitszubehör. Die Anzahl der Motoren entspricht der Anzahl der Torflügel; zwei Motoren erhöhen nicht den Grenzwert pro Torflügel. Richten Sie sich bei der Auswahl nach dem Eignungsdiagramm.
| Ein Torflügel | Einzelmotor | Zwei Torflügel |
|---|---|---|
1 Motor, 1 Kasten MFABBOX, 1 Entriegelung MEA3. MC824HR30, OXIBD, 1 Handsender MYGO4, 1 Paar EPMB-Lichtschranken und Warnleuchte ELDC. | Einzelmotor MFAB3024 Ein 24-V-Gleichstrommotor. Kasten, Entriegelung, Steuergerät und Sicherheitsausstattung sind separat auszuwählen. | 2 Motoren, 2 Kästen MFABBOX, 2 Entriegelungen MEA3. MC824HR30, OXIBD, 1 Handsender MYGO4, 1 Paar EPMB-Lichtschranken und Warnleuchte ELDC. |
Torflügellänge, Gewicht und Betrieb
Bei der Auswahl eines neuen Sets ist eine Torflügellänge von bis zu 3 m zu berücksichtigen. Laut Diagramm ist ein Gewicht von 600 kg bei einem Torflügel bis 2,5 m zulässig; bei 3 m gilt bereits der niedrigere Grenzwert gemäß Diagramm. Die ältere Angabe von bis zu 3,5 m sollte nicht als allgemeiner Grenzwert für ein neues Set verwendet werden; lassen Sie die Eignung der konkreten Ausführung für längere Torflügel bestätigen.
| Parameter | Grenzwert und Bedingung |
|---|---|
| Länge eines Torflügels | Bei einem neuen Set bis 3 m; das Gewicht zusätzlich anhand des Diagramms prüfen. |
| Gewicht eines Torflügels | Maximal 600 kg bei einem Torflügel bis 2,5 m. |
| Betrieb | 76 Zyklen/h bei 90°; bei 180° halb so viele, also 38 Zyklen/h. Der Nennbetriebszyklus des Motors beträgt 80 %. |
Die horizontale Achse des Diagramms zeigt die Länge eines Torflügels in Metern, die vertikale Achse sein Gewicht in Kilogramm. Die Kombination muss innerhalb des blauen Bereichs liegen; außerhalb dieses Bereichs darf dieser Antrieb nicht verwendet werden.
Bei blickdichter Füllung, einem hohen Tor oder starkem Wind kann die zulässige Belastung geringer sein. Auch der Widerstand der Scharniere, die Form des Torflügels und die Festigkeit seiner Befestigung sind entscheidend. Der Torflügel muss sich von Hand über den gesamten Bewegungsweg gleichmäßig bewegen lassen und darf nach dem Loslassen nicht von selbst anlaufen.
Betriebszyklus 80 % bedeutet nicht, dass der Antrieb ohne Pausen kontinuierlich laufen kann. Die tatsächliche Betriebsintensität hängt vom Öffnungswinkel, der Belastung, der Temperatur sowie der eingestellten Beschleunigung und Verzögerung ab. Ein größerer Öffnungswinkel verlängert die Bewegung und verringert die verfügbare Zyklenzahl.
Vergleichen Sie auch NICE MFAB3024HS: Die HS-Version erreicht 2,6 U/min und ein geringeres Drehmoment von 180 Nm; für den schnelleren Motor gilt ein eigenes Grenzdiagramm.
Montage des Kastens und Befestigung des Torflügels
Der Zapfen des Fundamentkastens und alle Scharniere des Torflügels müssen auf einer gemeinsamen Achse liegen. Die Drehachse darf sich während der Bewegung nicht verändern. Ein Achsversatz belastet sowohl den Antrieb als auch das Tor und lässt sich nicht durch Erhöhen der Kraft beheben. Einbau des Fundamentkastens für den Unterflurantrieb.
- Prüfen Sie Tragfähigkeit und Zustand des Torflügels sowie den Platz zum Öffnen und den Zugang zur Abdeckung und Entriegelung. Hat der Torflügel eine integrierte Schlupftür, muss deren Öffnung die Bewegung des Antriebs blockieren.
- Bereiten Sie die Fundamentgrube, das Kabelschutzrohr und ein leistungsfähiges Drainagerohr vor.
- Befestigen Sie vor dem Betonieren die Halterung für den Öffnungsanschlag am Kasten. Beachten Sie dessen Ausrichtung und Abmessungen gemäß der Abbildung der Anschläge.
- Setzen Sie den Kasten waagerecht in den Beton ein, sodass der Zapfen genau unter der Achse des oberen Scharniers liegt.
- Setzen Sie den Steuerhebel zusammen mit der Kugel auf den Zapfen des Kastens. Schweißen Sie den Torflügel gemäß Abbildung fest an den Entriegelungshebel; der Torflügel muss sicher in den Scharnieren gelagert bleiben.
- Schmieren Sie die Kontaktstellen mit einem geeigneten Schmiermittel und fetten Sie die Lagerung über den Schmiernippel.
- Setzen Sie den Motor in der richtigen Position ein. Setzen Sie die Halterung des Schließanschlags in die entsprechende Öffnung ein und befestigen Sie den Motor mit vier selbstsichernden Muttern und den mitgelieferten Unterlegscheiben.
- Verbinden Sie den Motor über den Verbindungshebel mit dem Torflügel. Stellen Sie beide Anschläge ein und prüfen Sie den gesamten Bewegungsweg von Hand.
- Führen Sie das Kabel durch das Schutzrohr aus dem Kasten heraus. Ein eventuell erforderlicher elektrischer Anschlusskasten muss außerhalb des Unterflurkastens liegen.
Beschriftungen in der Abbildung zur Fluchtung: 1 Scharnier, 2 Kastenzapfen, 3 Betonfundament.
Beschriftungen in der Abbildung zur Verbindung des Motors mit dem Torflügel: 1 Entriegelungshebel, 2 Verbindungshebel, 3 Kugel, 4 Betätigungshebel, 5 Bolzen. Die genaue Montage richtet sich nach dem tatsächlichen Kasten und seiner Zeichnung.
Das Metallgehäuse des Motors hat die Schutzart IP67. Die Schutzart ersetzt weder die Entwässerung noch die regelmäßige Reinigung des Kastens; der Kasten darf nicht dauerhaft unter Wasser stehen. Im Fundamentkasten dürfen sich keine elektrischen Verbindungsmuffen befinden. Montage und Netzanschluss sind von einer qualifizierten Fachkraft auszuführen.
Mechanische Anschläge und Öffnungswinkel
In der Standardkonfiguration beträgt der maximale Öffnungswinkel 110°. Der Schließanschlag wird mit dem Motor, der Öffnungsanschlag mit dem Fundamentkasten geliefert. Durch ihre Position stellen Sie die Endlagen ein; es handelt sich nicht um elektrische Endschalter.
Mit dem Zubehör NICE MEA1 lässt sich ein größerer Öffnungswinkel von bis zu 360°erreichen, jedoch nur bei einem Torflügel bis 2,5 m. Der Kettenantrieb erfordert geeignete externe Anschläge und eine Prüfung des gesamten Bewegungsbereichs des Torflügels. Ein größerer Öffnungswinkel lässt sich nicht allein durch eine Änderung der Programmierung der Steuerung erreichen.
Ziehen Sie nach der Einstellung die Sicherungsmuttern der Anschläge fest. Bei einem Torflügel mit einer Länge von mehr als 2,5 m wird ein Elektroschloss NICE PLA10 oder NICE PLA11empfohlen; der Anschluss erfolgt am Ausgang ELS.
Anschluss des Motors und des magnetischen Encoders
Trennen Sie vor dem Anschließen die Netzversorgung und die Notstrombatterie. Das mitgelieferte Motorkabel ist 2 m. Verwenden Sie bei einer Verlängerung eine geeignete Anschlussdose außerhalb des Kastens; das Verbinden von Leitern im Kasten ist verboten.
| Leitungsführung MFAB3024 | Anschluss an MC824H |
|---|---|
| Blau und braun | 24-V-DC-Versorgungspaar an M1 oder M2. Die Steuerung ändert die Versorgungspolarität; es gibt kein dauerhaft festes +/−. |
| Schwarz und grau | ENC1 bei M1 oder ENC2 bei M2. Beim Encoder am MC824H muss keine Polarität beachtet werden; schließen Sie ihn niemals an die Motorversorgung an. |
| Gelb-grün | Schutzleiter PE; nicht für die Motorversorgung oder als Encoderleitung verwenden. |
Verwenden Sie bei einem Torflügel M2 und ENC2, M1 bleibt frei. Bei zwei Torflügeln öffnet M2 zuerst und schließt zuletzt, M1 schließt zuerst. Jeder Encoder muss zum selben Motor gehören wie seine Motorleitung.
Bei MC824HR30 beträgt der Querschnitt der Motorleitung einschließlich PE 3 × 1,5 mm² und der des Encoders 2 × 1,0 mm²; beide Leitungen dürfen höchstens 10 m zwischen Steuergerät und Motor. Sie können durch ein einziges Kabel mit 5 × 1,5 mm² ersetzt werden. Die Kabel müssen für die jeweilige Umgebung geeignet und vor Wasser geschützt sein. Vollständige Verkabelung MC824HR30.
Klemmen und Zubehörversorgung MC824HR30
| Anschluss | Spannung, Polarität und Grenzwert |
|---|---|
| Hilfsversorgung | + ist die linke Klemme des SbS-Klemmenpaars, − die rechte Klemme des STOP-Klemmenpaars, betrachtet bei lesbaren Beschriftungen STOP und SBS wie in der Abbildung. 24 V DC −30/+50 %, insgesamt maximal 200 mA; die Versorgung bleibt auch im Standby aktiv. |
| BLUEBUS | Zwei Adern für kompatible EPMB und weitere Geräte. Ohne Polarität; kein universeller 24-V-Ausgang für beliebiges Zubehör. |
| FLASH | 12 V DC, maximal 21 W; zum Beispiel ELDC. Anschluss an den separaten Ausgang FLASH, nicht an die Hilfsversorgung STOP/SbS. |
| ELS | 12 V AC, maximal 15 VA für ein Elektroschloss; keine +/−-Polarität. Wählen Sie die Ausgangsfunktion passend zur angeschlossenen Last. |
| OGI | Anzeige für geöffnetes Tor: 24 V DC, maximal 4 W. Die Ausgangsfunktion hängt von der Einstellung der Steuerung ab. |
| SbS / OPEN / CLOSE | Steuerung über einen potentialfreien Schließerkontakt (NO); keine externe Spannung an den Steuereingang anlegen. Bei einem Kontakt ist keine +/−-Polarität festgelegt. |
| STOP | Sicherheitskontakt NO/NC oder 8,2-kΩ-Widerstandskontaktleiste, je nach Anschluss und anschließendem Einlernverfahren. Kein universelles Versorgungspaar. |
Schließen Sie an den Ausgängen FLASH und OGI die Last entsprechend ihrer Kennzeichnung und dem Schaltplan der Steuerungan; verwechseln Sie diese nicht mit dem Hilfsversorgungspaar STOP/SbS. Addieren Sie die Stromaufnahme der Zusatzgeräte, da eine dauerhafte Versorgung die Batterielaufzeit verkürzt. Detaillierte Hilfsversorgung.
Lichtschranken und Sicherheitseingänge
Schließen Sie kompatible Geräte mit zwei Adern ohne Beachtung der Polarität an BLUEBUS an. Jedes Lichtschrankenpaar muss eine eigene Funktionsadresse haben; die Brücken an TX und RX eines Paars müssen gleich eingestellt sein. Bei dieser Flügeltoranlage wird die Adresse FOTO 3 nicht verwendet. Anordnung, Adressen und Reaktionen finden Sie im Anschluss und Adressierung der Lichtschranken MC824HR30.
Nach dem Hinzufügen oder Entfernen einer Lichtschranke oder eines STOP-Geräts führen Sie eine neue Erkennung durch. Lichtschranken bieten zusätzlichen Schutz; sie ersetzen weder die korrekte Mechanik noch den Schutz aller Gefahrenstellen oder die Kraftmessung.
Erstinbetriebnahme und Einlernen
Prüfen Sie zuerst den manuellen Lauf, die Entwässerung, die mechanischen Anschläge, die Erdung und die Sicherheitseinrichtungen. Der Antrieb muss für den Automatikbetrieb gesperrt sein. Führen Sie den Lernvorgang bei freier Torlaufbahn und unter Aufsicht eines Technikers durch.
Motorauswahl an der MC824HR30
Stellen Sie vor dem Einlernen der Positionen den Motorwahlschalter ein: MFAB3024 – nur DIP 2 auf ON, alle übrigen DIP-Schalter 1–12 auf OFF. In der Serviceschnittstelle Oview wird diese Auswahl angezeigt als ME3024. Die ON-Position zeigt in der Abbildung zu den Schalternummern. Die Einstellung muss zum Motor passen, nicht zur Handelsbezeichnung des Sets.
Erkennung der BlueBUS- und STOP-Geräte
Nach dem Einschalten sollte BlueBUS einmal pro Sekunde blinken und FLASH ausgeschaltet bleiben. Halten Sie bei stillstehendem Tor OPEN ▲ + STOP/SET etwa 3 Sekunden lang gedrückt; lassen Sie die Tasten los, sobald L1/L2 schnell blinken. Warten Sie den Abschluss ab: Die STOP-LED leuchtet und L1/L2 erlöschen. Die Erkennung muss auch ohne angeschlossene Geräte und nach jeder Änderung der Konfiguration durchgeführt werden.
Automatisches Einlernen der Endlagen
- Prüfen Sie die Einstellung des Wahlschalters, die Zuordnung von M1/M2 und ENC1/ENC2 sowie beide mechanischen Anschläge.
- Halten Sie CLOSE ▼ + STOP/SET etwa 5 Sekunden lang gedrückt; lassen Sie die Tasten los, sobald L3/L4 schnell blinken.
- Bei einem zweiflügeligen Tor folgen auf langsames Schließen von M1 das langsame Schließen von M2, das langsame Öffnen von M2 und M1 mit gesteuertem zeitlichem Abstand und das schnelle Schließen beider Flügel. Bei einer einflügeligen Ausführung wird nur M2 verwendet.
- Nach Abschluss erlöschen L3/L4. Prüfen Sie das Öffnen, Schließen, Abbremsen und die korrekte Reihenfolge der Flügel.
Stoppen Sie die Bewegung sofort mit OPEN oder CLOSE, wenn Richtung oder Reihenfolge nicht stimmen. Nach dem Trennen von Netz und Batterie wird beim Vertauschen der Flügel die Zuordnung geändert: M1/M2 zusammen mit den zugehörigen ENC; bei umgekehrter Bewegungsrichtung wird nur das Motorpaar vertauscht. Verwenden Sie weder den Schutzleiter noch den Encoder, um die Bewegungsrichtung zu ändern. Wiederholen Sie anschließend den Lernvorgang.
Eine Auslösung der Lichtschranke oder von STOP unterbricht den Lernvorgang und L1 beginnt zu blinken. Beseitigen Sie die Ursache und beginnen Sie von vorn. Die manuelle Feinabstimmung, die Positionen SA/SC und das gemischte Einlernen sind in der Anleitung der Steuerung; das gemischte Einlernen baut auf dem vorherigen automatischen Einlernen auf.
Prüfung und Übergabe des Tors
Der Techniker muss jede verwendete Steuerung, die Lichtschranken, STOP und die Sicherheitskontaktleisten in ihren Arbeitspositionen, die Festigkeit der Anschläge, die manuelle Entriegelung und die Kräfte am gesamten Tor prüfen. Die Einstellung von Kraft oder Geschwindigkeit darf keinen mechanischen Widerstand kaschieren. Nehmen Sie die Automatisierung erst nach erfolgreicher Prüfung in Betrieb; übernehmen Sie die Schlüssel und den Wartungsplan.
Einstellungen, Bedienelemente und Wartung der Steuerung
| Was Sie benötigen | Vorgehensweise und Voraussetzung |
|---|---|
| Automatisches Schließen | Aktivierung der Funktion und Sicherheitsbedingungen |
| Pausenzeit | Zeit zwischen dem Öffnen und dem automatischen Schließen |
| Motorgeschwindigkeit | Die Geschwindigkeit muss den Sicherheitsanforderungen des gesamten Tors entsprechen |
| Motorkraft | Beseitigen Sie zuerst den mechanischen Widerstand |
| Teilöffnung | Einzelflügel M2 oder beide Flügel je nach Auswahl |
| Handsender und Antenne | Anlernen am tatsächlich installierten Empfänger |
| Notstromversorgung | PSS324 oder die ältere PS324 mit passendem Adapter und korrekter Einstellung |
| Fehleranzeige und Reset | Ermitteln Sie zuerst die Ursache; das Zurücksetzen der Platine und das Löschen des Funkspeichers sind unterschiedliche Vorgänge |
Detaillierte Bereiche, LEDs und Werkseinstellungen finden Sie unter Programmierung der MC824HR30. Verwenden Sie bei einer älteren Platine die zugehörige Vorgehensweise. Wiederholen Sie nach einer Änderung der Kraft, Geschwindigkeit oder Anschläge die Sicherheitsprüfung.
Manuelle Entriegelung und Wiederinbetriebnahme
Entriegeln Sie das Tor nur im Stillstand. Schalten Sie die Stromversorgung aus und sichern Sie den Flügel gegen unbeabsichtigte Bewegung. Die Entriegelung muss auch bei einem Stromausfall von der erforderlichen Seite aus zugänglich sein.
| Mechanismus | Vorgehensweise |
|---|---|
| MEA2 – Schlüssel | Ziehen Sie die Schlossabdeckung ab, stecken Sie den Schlüssel ein und drehen Sie ihn um 90° im Uhrzeigersinn. Der Flügel lässt sich von Hand bewegen. Drehen Sie zum erneuten Verriegeln den Schlüssel um 90° gegen den Uhrzeigersinn. |
| MEA3 – Hebel | Setzen Sie den Hebel in die sternförmige Öffnung ein und lösen Sie die Verbindung durch Drehen, wie in der Abbildung gezeigt. Bewegen Sie anschließend den Flügel von Hand. Bringen Sie den Mechanismus vor dem Automatikbetrieb wieder in die verriegelte Position. |
Prüfen Sie nach dem Verriegeln die Verbindung zwischen Antrieb und Flügel und entfernen Sie den Schlüssel oder Hebel. Stellen Sie die Stromversorgung wieder her und führen Sie unter Aufsicht einen vollständigen Bewegungsablauf durch. Lassen Sie das Tor bei einer Störung sicher im Handbetrieb und veranlassen Sie den Kundendienst.
Wenn der Antrieb nicht richtig funktioniert
| Symptom | Zu prüfen |
|---|---|
| Der Flügel lässt sich auch im entriegelten Zustand nur schwer bewegen | Scharniere, die gemeinsame Achse von Kasten und Flügel, Verformungen, Verschmutzungen und Anschläge. Beseitigen Sie zuerst die mechanische Ursache. |
| Wasser steht im Kasten | Trennen Sie die Stromversorgung. Reinigen Sie den Ablauf und prüfen Sie ihn gemäß Wartung. Beschädigte elektrische Bauteile müssen von einem Techniker überprüft werden. |
| Der Motor läuft, aber der Flügel bewegt sich nicht | Erneutes Verriegeln des Entriegelungsmechanismus und Verbindung der mechanischen Hebel mit dem Flügel. |
| Falsche Bewegungsrichtung oder Reihenfolge | Motorverdrahtung und korrekte Zuordnung der Encoder, anschließend erneutes Einlernen der Positionen. |
| L3/L4 blinken oder die Positionen stimmen nicht | Die DIP-Auswahl des richtigen Motors, beide mechanischen Anschläge und Abschluss des Lernvorgangs. |
| Der Motor startet nicht oder stoppt | Stromversorgung, Sicherungen, STOP, Lichtschranken und Anzahl der Blinksignale der Steuerung. Sicherheitseinrichtungen nicht überbrücken. |
| Nur der Handsender funktioniert nicht | Batterie, Codierungskompatibilität, Antenne und Speicherung der Taste im richtigen Empfänger. |
Halten Sie für den Support die Bezeichnung des Motors und der Steuerung, den Typ der Lichtschranken und des Empfängers, den LED-Status, die Anzahl der Blinksignale und den Schritt bereit, bei dem das Problem auftritt. Kontaktieren Sie uns.
Wartung und sichere Verwendung
Lassen Sie die fachkundige Prüfung und Wartung mindestens alle sechs Monate von einem Techniker durchführen, bei anspruchsvollen Bedingungen häufiger gemäß Wartungsplan. Die folgenden Arbeiten und Kraftmessungen sind qualifizierten Technikern vorbehalten. Trennen Sie vor der Wartung die Netzversorgung und die Batterie und sichern Sie den Torflügel gegen Bewegung.
- Reinigen Sie den Kasten und die Drainage, prüfen Sie den freien Wasserablauf und den Zustand des Kabelschutzrohrs.
- Prüfen Sie die Scharniere, mechanischen Hebel, die Befestigung des Motors und die Anschläge; schmieren Sie die Kontaktstellen gemäß Montageanleitung.
- Prüfen Sie die manuelle Entriegelung und das anschließende Verriegeln.
- Wiederholen Sie die manuelle Bewegung über den gesamten Bewegungsweg, die Prüfung jeder Sicherheitseinrichtung und die fachgerechte Kraftmessung.
- Dokumentieren Sie Prüfungen und Reparaturen im Wartungsplan. Verwenden Sie keine beschädigte Anlage.
Halten Sie die Lichtschranken sauber, bewahren Sie die Handsender außerhalb der Reichweite von Kindern auf und betreten Sie während der Bewegung nicht den Bewegungsbereich des Torflügels. Schalten Sie bei ungewöhnlichen Geräuschen, erhöhtem Widerstand oder einer Störung die Automatisierung aus und rufen Sie einen Techniker. Führen Sie elektrische oder mechanische Reparaturen nicht selbst durch.
Technische Daten und Abmessungen
| Parameter | MFAB3024 |
|---|---|
| Motor und Erfassung | 24 V DC, magnetischer Encoder; keine integrierte Steuerung |
| Stromaufnahme | 5 A |
| Leistungsaufnahme | 120 W |
| Drehzahl | 1,4 U/min |
| Drehmoment | 250 Nm |
| Betrieb | 76 Zyklen/h bei 90°; 38 Zyklen/h bei 180°; Einschaltdauer 80 % |
| Standardöffnungswinkel | Bis 110°; größerer Öffnungswinkel mit MEA1 nur für Torflügel bis 2,5 m |
| Schutzart und Temperatur | IP67; −20 bis +50 °C |
| Motorgewicht | 11 kg; Kasten und weitere Ausstattung werden separat bewertet |
| Anschlusskabel | 2 m |
| Einbaumaße im Kasten | Grundfläche 390 × 322 mm; Kastenhöhe 147,5 mm und überstehender Teil 47 mm gemäß Abbildung. Die genaue Einbaulage wird durch den mitgelieferten Kasten bestimmt |
| Kasten | MFABBOX oder MFABBOXI |
Legen Sie die Abmessungen der Fundamentgrube und die Einbauhöhe des Torflügels anhand des mitgelieferten Kastens, der Entwässerung und der baulichen Gegebenheiten fest. Die Maßzeichnung ersetzt nicht die Prüfung der Fluchtung der Scharniere und des Kastens.
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