NICE L-Fab LFAB4000 – einzelner Unterflurantrieb für einen Drehtorflügel bis 4 m/650 kg
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| 15 kg |
Produktbeschreibung NICE L-Fab LFAB4000 – einzelner Unterflurantrieb für einen Drehtorflügel bis 4 m/650 kg
NICE L-FAB LFAB4000 ist ein einzelner Unterflur- selbsthemmender Antrieb für einen Torflügel. Der Motor hat 230 V AC. Eine Steuerung ist nicht enthalten; für eine neue Anlage wird NICE MC800. Für ein zweiflügeliges Tor benötigen Sie zwei Motoren und eine passende Steuerzentrale.
Der Motor ist unterhalb der Scharnierachse verborgen und beeinträchtigt das Erscheinungsbild des Tors nicht. Die Unterflurlösung eignet sich auch dort, wo kein Platz für einen Linearantrieb oder Gelenkarmantrieb. Der Fundamentkasten mit Flügelbefestigung bildet die untere Lagerung des Torflügels. Entscheidend sind eine feste Montage, fluchtende Scharnierachsen und ein funktionierender Wasserablauf.
Die 230-V-Ausführung eignet sich auch bei höherer Windlast, doch eine geschlossene Füllung, die Torhöhe und der Wind schränken die zulässigen Abmessungen ein. Die Eignung muss anhand des gesamten Tors und des Einsatzdiagramms.
Steuerung und kompatibles Zubehör
Wählen Sie die Ausstattung passend zur installierten Steuerzentrale. Verwenden Sie bei einer älteren Platine deren eigenen Anschlussplan und ihre Einstellungen; das neuere Schema ist keine allgemeingültige Anleitung für alle Generationen.
| Was | Warum | Typ |
|---|---|---|
| Steuerzentrale | Steuerung eines oder zweier Motoren. Motoranschluss. |
Die aktuelle NICE MC800 / MCA5R30. Ersatzplatine MCA5 wird nach der Generation der Steuerzentrale ausgewählt. NICE MC200 für einen Motor; verwenden Sie bei deren Einbau die zugehörige Anleitung. |
| Signalleuchte | Signalisierung der Torbewegung. Spannung und maximale Stromaufnahme müssen zum FLASH-Ausgang. |
Weitere Warnleuchten wählen Sie passend zur Spannung und Stromaufnahme des FLASH-Ausgangs der jeweiligen Steuerzentrale aus. |
| Lichtschranken | Schutz des Durchfahrtsbereichs je nach Positionierung und Betriebsart der Lichtschranken; Anschluss. |
Die MC800 ermöglicht BlueBUS- und Relais-Lichtschranken in derselben Anlage. Die AUX-Relais-Eingänge müssen für die jeweilige Funktion konfiguriert sein.
Für EPMOW ist eine Funkschnittstelle erforderlich: IBW an BlueBUS angeschlossen. FT210B verfügt über einen batteriebetriebenen Sender am Torflügel und einen mit zwei Drähten an BlueBUS angeschlossenen Empfänger; außerdem überträgt er den Status der Sicherheitskontaktleiste. |
| Sicherheitskontaktleiste | Eine Sicherheitskontaktleiste ist erforderlich, um die Aufprallkräfte zu begrenzen. Position und Funktion der Schutzeinrichtung müssen am gesamten Tor überprüft werden. | STOP-Eingang an MC800. Wählen Sie die Art der Kontaktleiste und den Anschluss entsprechend dem Sicherheitseingang der jeweiligen Steuerplatine. |
| Sender | Fernbedienung passend zur Codierung des eingebauten Empfängers. ON3ELR verwendet OXILR, ON3EBD verwendet OXIBD. Fernbedienung anlernen. |
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| Empfänger | Funkempfänger für den SM-Steckplatz der Steuerung. Die Codierung von Empfänger und Sender muss übereinstimmen. OXILR und OXIBD verwenden unterschiedliche Funksysteme. |
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| Antenne | Besserer Empfang der Fernbedienung. Bei OXIBD wird die Antenne an dessen Antennenklemmen angeschlossen. |
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| Codetastatur | Zugang per Code. Wählen Sie EDSWG passend zum Empfänger; EDSB verwendet BlueBUS und erfordert das Einlernen der Geräte. |
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| Schlüsselschalter | Schlüsselbetätigung über einen potenzialfreien NO-Kontakt am Steuerungseingang. |
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| Kartenleser | Zugang per Transponder oder Karte. ETPB wird an BlueBUS angeschlossen; nach dem Anschluss müssen die Geräte eingelernt werden. |
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| Elektroschlösser | Zusätzliche Verriegelung des Torflügels. Die Steuerung entriegelt das Schloss vor dem Öffnen. Die Auswahl hängt von Länge, Steifigkeit und Belastung des Torflügels ab; Ausgang für Schloss. |
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Motor, Fundamentkasten und Entriegelung
| Bestandteil der Baugruppe | Was Sie benötigen |
|---|---|
| Einzelner LFAB4000 | Ein Motor, ein 2 m langes Anschlusskabel und ein mechanischer Schließanschlag. Der Motor hat kein separates Encoderkabel; die Steuerung übernimmt die Zentrale. |
| Fundamentkasten | LFABBOX4 aus kataforesebehandeltem Stahl oder aus Edelstahl LFABBOX4I. Sie werden auf dieselbe Weise befestigt; der Kasten enthält einen Hebel für den Torflügel und einen mechanischen Öffnungsanschlag. Separat erhältlich. |
| Manuelle Entriegelung | NICE BMA3 mit Hebelschlüssel, erforderlich, um den Torflügel bei einem Stromausfall von Hand zu bewegen. Separat erhältlich. |
| Steuerung und Sicherheit | NICE MC800, Empfänger, Handsender, Lichtschranken und Sicherheitsausstattung je nach Tor. Nicht im Einzelmotor integriert. |
| Größerer Öffnungswinkel | NICE BMA1 mit Kettenantrieb, bis zu 360° bei Torflügeln bis 3,5 m. Erfordert ausreichend Platz und mechanische Anschläge im Außenbereich. |
Motor und Kasten sind sowohl für den rechten als auch den linken Torflügel geeignet. LFABBOX4 und LFABBOX4I unterscheiden sich in Material und Oberflächenbehandlung; auch ein Edelstahlkasten ersetzt keine Entwässerung. Prüfen Sie beim Austausch den tatsächlich vorhandenen Kasten, die Hebel und die Entriegelung.
Sets für einen oder zwei Torflügel
Die Anzahl der Motoren entspricht der Anzahl der Torflügel. Zwei Motoren erhöhen weder die zulässige Länge noch das zulässige Gewicht eines einzelnen Torflügels. Achten Sie beim Vergleich der Sets auf Kästen, Entriegelung, Steuerzentrale und Sicherheitsausstattung.
| Ein Torflügel | Einzelmotor | Zwei Torflügel |
|---|---|---|
Motoren mit 230 V AC. Zusammenstellung und Ausstattung entnehmen Sie den Details des jeweiligen Sets. | Einzelner LFAB4000 Ein Motor mit 230 V AC. Kasten, Entriegelung und Steuerzentrale sind separat auszuwählen. | Motoren mit 230 V AC. Zusammenstellung und Ausstattung entnehmen Sie den Details des jeweiligen Sets. |
Torflügellänge, Gewicht und Betriebsweise
4 m und 650 kg sind separate Höchstwerte und gelten nicht gleichzeitig. Das zulässige Gewicht bei der jeweiligen Länge lässt sich aus dem Diagramm ablesen: Die waagerechte Achse zeigt die Torflügellänge in Metern, die senkrechte Achse das Gewicht in Kilogramm. Bei einem Torflügel von etwa 3 m liegt die Grenze bei ungefähr 500 kg, bei 3,5 m bei etwa 400 kg. Bei 4 m ist das zulässige Gewicht noch geringer. Diese Werte ersetzen nicht die Beurteilung des Laufwiderstands, der Füllung und der Windlast.
| Eigenschaft | LFAB4000 |
|---|---|
| Motorspannung | 230 V AC |
| Steuerung der neuen Baugruppe | MC800 |
| Zyklen/h bei Nennlast | Maximal 20 Zyklen/h |
| Magnetischer Encoder | Ohne separates Encoderkabel |
| Batterie-Notstromversorgung | Die Baugruppe entsprechend der gewählten Steuerung auslegen. |
Ein Zyklus besteht aus Öffnen und Schließen. Bei einer Öffnung bis 180° mit BMA1 halbiert sich die angegebene Zyklenzahl pro Stunde. Ein unbegrenzter Dauerbetrieb ist nicht vorgesehen. Während des gesamten Bewegungswegs müssen ein leichtgängiger Handbetrieb und eine korrekte mechanische Lagerung gewährleistet sein.
Montage von Kasten und Antrieb
Montieren Sie den Antrieb an einem stabilen Tor, das mechanisch einwandfrei funktioniert. Der Torflügel muss sich von Hand leicht bewegen lassen, ohne zu klemmen oder sich von selbst zu bewegen. Der Antrieb behebt weder mangelhafte Scharniere noch eine instabile Lagerung. Prüfen Sie auch die Quetschstellen an den Scharnieren und zwischen den Torflügeln; eine in den Torflügel integrierte Schlupftür muss gegen das Anlaufen bei geöffneter Tür gesichert sein.
Entwässerung und Verkabelung
- Bereiten Sie eine ausreichend große Baugrube für den jeweiligen Kasten, dessen stabile Einbetonierung, den Wasserablauf und die Kabelschutzrohre vor. Prüfen Sie die Abmessungen anhand des tatsächlich gelieferten Kastens, bevor Sie betonieren.
- Führen Sie eine separate Kabelzuführung und einen wirksamen Wasserablauf zum Kasten. Der Ablauf darf weder verstopft sein noch an eine Stelle führen, von der Wasser in den Kasten zurücklaufen kann.
- Richten Sie den Kasten waagerecht aus. Die Achse des Kastenzapfens muss während des gesamten Bewegungswegs exakt mit der Scharnierachse des Torflügels übereinstimmen. Prüfen Sie vor dem Betonieren die Position und Einbauhöhe.
- Betonieren Sie den Kasten fest ein und lassen Sie den Beton ausreichend aushärten, bevor Sie den Antrieb einsetzen. Schützen Sie während der Arbeiten den Ablauf und die Gewinde vor Verschmutzung.
Weitere praktische Erläuterungen finden Sie in der Anleitung zum Einbau des Fundamentkastens. Schutzart IP67 beschreibt den Schutz des Motors; der Kasten sollte deshalb nicht dauerhaft unter Wasser stehen.
Einbau des Motors und Befestigung des Torflügels
- Setzen Sie den Motor in der richtigen Ausrichtung in den Kasten ein und befestigen Sie ihn mit Unterlegscheiben und Muttern an den vorgesehenen Stellen.
- Montieren Sie Kugel, Betätigungskonsole, Entriegelungshebel und Verbindungshebel gemäß der Originalzeichnung. Die Teile müssen sich frei bewegen und korrekt miteinander verbunden sein.
- Befestigen Sie den Torflügel mit Schrauben oder einer entsprechend stabilen Schweißverbindung am Traghebel. Bei der gekennzeichneten Schraubbefestigung beträgt das Anzugsdrehmoment 30 Nm. Schützen Sie beim Schweißen den Motor, die Kunststoffteile und die Entriegelung vor Hitze.
- Schmieren Sie die beweglichen Kontaktflächen und prüfen Sie den freien Lauf. Verlegen Sie das Anschlusskabel so, dass es weder gespannt noch beschädigt wird; die Kabelverbindung darf sich nicht im Kasten befinden.
- Bringen Sie nach dem Einstellen der Anschläge und den Funktionstests den Kastendeckel an und befestigen Sie ihn mit Schrauben. Die Entriegelung muss zugänglich bleiben.
Mechanische Anschläge und Öffnungswinkel
Der übliche Öffnungswinkel beträgt bis zu 110°. Wenn das Tor keine geeigneten externen Anschläge hat, montieren Sie die mitgelieferten: Anschlag 1 am Motor zum Schließen und Anschlag 2 im Kasten zum Öffnen. Die Anschläge müssen den Flügel in der gewünschten Position stoppen, ohne dass er gegen die umgebende Konstruktion stößt. Es handelt sich um mechanische Anschläge, nicht um elektrische Endschalter.
Für einen größeren Öffnungswinkel wird NICE BMA1 mit Kettenantrieb verwendet. Die Zubehörbeschränkung liegt bei einem Flügel bis 3,5 m; auch bei dieser Montage sind passende externe Anschläge und ein sicherer Freiraum erforderlich.
Manuelle Entriegelung bei Stromausfall
Stoppen Sie das Tor vor dem Entriegeln und trennen Sie die Stromversorgung sowie gegebenenfalls die Notstrombatterie. Halten Sie den Flügel fest, insbesondere bei Wind oder abschüssigem Gelände. Personen müssen sich außerhalb seines Bewegungsbereichs aufhalten.
- Schieben Sie die Abdeckung des Entriegelungszugangs zur Seite.
- Stecken Sie den mitgelieferten Hebelschlüssel BMA3 ein und drehen Sie ihn um 90° im Uhrzeigersinn.
- Bewegen Sie den Flügel nun langsam und ohne Gewalt von Hand.
Wiederankuppeln des Antriebs
- Bringen Sie den Flügel ungefähr in die Mitte seines Bewegungswegs.
- Schieben Sie die Abdeckung zur Seite, stecken Sie den Schlüssel ein und drehen Sie ihn um 90° gegen den Uhrzeigersinn.
- Bewegen Sie den Flügel vorsichtig, bis der Mechanismus hörbar wieder einrastet. Prüfen Sie vor dem Wiederherstellen der Stromversorgung, ob die Verriegelung korrekt eingerastet ist.
Anschluss von Motor und Steuerung
Lassen Sie den elektrischen Anschluss von einer qualifizierten Fachkraft durchführen. Trennen Sie vor Arbeiten die Netzversorgung und die Notstromversorgung. Die Netzversorgung muss eine vollständige und sichere Trennung ermöglichen; Motor und Anlage müssen ordnungsgemäß schutzgeerdet sein. Verlegen Sie keine Kabelverbindung und keine Klemmenleiste im Fundamentkasten. Führen Sie die Verbindung in einer geeigneten geschützten Anschlussdose außerhalb des Kastens aus.
| Leiter LFAB4000 | Anschluss an MC800 |
|---|---|
| Schwarz | OPEN – Phase zum Öffnen. |
| Braun | CLOSE – Phase zum Schließen. |
| Grau | COMMON – gemeinsamer Motorleiter. Dies ist nicht +24 V Common für Zubehör. |
| Gelb-grün | Schutzleiter PE. |
Verwenden Sie für die Motorleitung bis 10 m ein Kabel mit 4 × 1,5 mm². Bei einer Motoreinheit wird der Ausgang M2verwendet; bei zwei Motoreinheiten M1 und M2 entsprechend der Reihenfolge der Flügel. LFAB4000 verfügt über einen integrierten Kondensator mit 7 µF; fügen Sie dem allgemeinen Schaltplan der Steuerung keinen zusätzlichen Kondensator hinzu, ohne den konkreten Motor zu prüfen.
Der obige Schaltplan zeigt Relais-Lichtschranken ohne Phototest und mit deaktiviertem Standby. Für die AUX-Klemmen muss die Funktion PHOTO, PHOTO1 oder PHOTO2 ausgewählt sein. Konfigurieren Sie nicht verwendete Eingänge entsprechend dem ausgewählten Modus; übernehmen Sie keine Brücken aus einem Schaltplan für eine andere Einstellung. Details: Relaisanschluss der MC800. LFAB4000 hat keine elektrischen Endschalter FCA/FCC.
Klemmen und Polarität des Zubehörs
| Klemmen der MC800 | Spannungsversorgung und Polarität |
|---|---|
| 3 / 4 | 3 = Minus (0 V), 4 = Plus (+24 V DC Common). Gesamtstromaufnahme des Zubehörs: höchstens 200 mA. |
| 5 / 3 | OUTSTB: 5 = Plus, 3 = Minus, 24 V DC, höchstens 4 W. Die Verwendung hängt von Phototest und Standby ab. |
| 6 / 7 BLUEBUS | Zwei nicht polarisierte Leiter; Stromversorgung und Daten für kompatible BlueBUS-Geräte. |
| FLASH | 230 V AC, höchstens 21 W; z. B. ELAC. Der Wechselstromausgang hat keine Polarität +/−. ELDC 12 V DC gehört nicht hierher. |
| 1 / 2 EL | Elektrisches Schloss 12 V AC, höchstens 15 VA; keine Polarität +/−. |
| 4 / 13 SbS | Potentialfreier Schließerkontakt (NO) für den Schritt-für-Schritt-Befehl. Legen Sie keine externe Spannung an den Eingang an. |
| EPM TX und RX | An der Lichtschranke 1 = Plus, 2 = Minus. RX-Kontakte 4 = COM, 5 = NC sind potentialfrei. Im Schaltplan ohne Phototest: TX1 und RX1 → Steuerung 4 (+), TX2 und RX2 → Steuerung 3 (−); RX4 → Steuerung 4, RX5 → konfigurierter PHOTO-Eingang 8, 9 oder 10. |
Bei Phototest oder Standby ändern sich die Stromversorgung des Senders und die Brücken. Verwenden Sie die entsprechenden Schaltpläne der MC800-Lichtschranken und Konfiguration der AUX-Eingänge. Kontakte und BlueBUS haben keine allgemeingültige Polarität +/−.
Erstinbetriebnahme und Sicherheitsprüfungen
Zur Begrenzung der Aufprallkräfte ist eine empfindliche Sicherheitskontaktleiste. Der Monteur muss ihre Position festlegen und die Sicherheit der gesamten Toranlage überprüfen. Die Krafteinstellung allein ersetzt diese Schutzmaßnahme nicht.
- Trennen Sie die Netzversorgung und gegebenenfalls die Notstrombatterie. Prüfen Sie bei entriegeltem Antrieb von Hand den gesamten Bewegungsweg, die axiale Lagerung, die feste Befestigung des Flügels, beide Anschläge und den Wasserablauf. Der Flügel darf nicht hängen bleiben oder sich selbstständig bewegen.
- Kuppeln Sie den Entriegelungsmechanismus wieder ein. Prüfen Sie die Motorleitungen, den Schutzleiter PE, die Sicherheitseinrichtungen und das Zubehör.
- Prüfen Sie nach dem Einschalten den Status der Eingänge und die Geräteerkennung durch die Steuerung. Vor dem Einlernen des Bewegungswegs müssen der Motortyp und die Sicherheitseingänge korrekt eingestellt sein.
- Beobachten Sie bei der ersten Bewegung die Laufrichtung und die Reihenfolge der Flügel. Stoppen Sie bei falscher Laufrichtung oder unerwarteter Bewegung sofort, trennen Sie die Stromversorgung und korrigieren Sie die Verdrahtung. Fahren Sie nicht fort, indem Sie die Kraft erhöhen.
- Lernen Sie die Endlagen gemäß der jeweiligen Steuerung ein. Prüfen Sie anschließend einen vollständigen Zyklus, die Verlangsamungen, Anschläge, Entriegelung, jedes Lichtschrankenpaar sowie die Sicherheitskontaktleiste.
- Messen Sie vor der Übergabe fachgerecht die wirkenden Kräfte und prüfen Sie den Schutz an den Gefahrenstellen. Der Benutzer muss eine Einweisung in die Bedienung, die manuelle Entriegelung und die Wartung erhalten.
Bringen Sie bei der Entriegelung dauerhaft eine gut lesbare Anleitung zur manuellen Entriegelung des Antriebs an. Übergeben Sie das Tor erst nach erfolgreicher Prüfung der gesamten Anlage einschließlich der Schutzeinrichtungen zur Nutzung.
Beim MC800 wird zuerst das Einlernen der BlueBUS- und STOP-Geräte, anschließend das Einlernen des Fahrwegs und der mechanischen Anschläge. LFAB4000 ist ein elektromechanischer Motor; wählen Sie keinen Hydraulikmodus. Bei einer einzelnen Einheit lernen Sie die Motorpositionen von M2 ein.
Einstellungen, Sender und Reset
Kraft, Geschwindigkeit, Pause für die automatische Schließung, Teilöffnung und Flügelreihenfolge werden von der Steuerzentrale eingestellt, nicht vom Unterflurantrieb selbst. Prüfen Sie nach einer Einstellungsänderung erneut die Sicherheitskräfte und die Funktion der Schutzeinrichtungen.
- Programmierung des MC800 – Funktionen und Werte
- Sender je nach Empfänger anmelden
- LED- und Lichtsignale des MC800
Das Löschen der Funksender und das Zurücksetzen der Steuerzentrale sind unterschiedliche Vorgänge. Ein Reset behebt kein mechanisches Klemmen; nach dem Löschen der Einstellungen muss ein entsprechender neuer Einlernvorgang durchgeführt werden. Wählen Sie das Verfahren passend zur jeweiligen Platine und zum installierten Empfänger.
Fehlerbehebung
| Symptom | Was ist zu prüfen? |
|---|---|
| Der Flügel lässt sich nicht von Hand bewegen | Entriegelung, Zustand der Scharniere, Hebel, Achslagerung und Fremdkörper im Gehäuse. Setzen Sie ein klemmendes Tor nicht mit Gewalt in Bewegung. |
| Der Motor läuft, der Flügel bewegt sich nicht | Einrasten des Entriegelungsmechanismus und Verbindung der Hebel. Trennen Sie vor dem Eingriff die Stromversorgung. |
| Falsche Richtung oder Reihenfolge | Zuordnung der Motoren und Leitungen. Prüfen Sie OPEN/CLOSE und Motor M2 bei einem einzelnen Flügel. |
| Das Tor hält an oder fährt zurück | Leichtgängigkeit, Hindernisse, Lichtschranken, Sicherheitskontaktleiste und LED-Anzeige der Steuerzentrale. Sicherheitsprüfungen; erhöhen Sie die Kraft nicht, ohne die Ursache zu beseitigen. |
| Wasser im Gehäuse | Ablauf, Ablagerungen, Rückstau und Zustand der Verkabelung. Bei einem beschädigten Kabel oder Wassereintritt in eine Verbindung nehmen Sie das Gerät außer Betrieb. |
| Die Fernbedienung reagiert nicht | Batterie und Zuordnung des Senders, installierten Empfänger und Antenne prüfen; Sender anmelden. |
Wartung
Führen Sie die Kontrolle mindestens alle 6 Monate, bei intensiver Nutzung oder ungünstigen Umgebungsbedingungen häufiger durch. Trennen Sie vor der Reinigung und vor Eingriffen die Netzversorgung und die Notstromversorgung. Verwenden Sie ein beschädigtes oder klemmendes Tor bis zur Reparatur nicht.
- Reinigen Sie den Fundamentkasten und den Ablauf; entfernen Sie Schlamm, Laub und Fremdkörper.
- Prüfen Sie Korrosion, Kabel, Schrauben, Hebel, Scharniere und mechanische Anschläge.
- Schmieren Sie die dafür vorgesehenen beweglichen Kontaktflächen und die Hebelverbindung; prüfen Sie die Funktion der Entriegelung.
- Prüfen Sie nach der Wartung den manuellen Lauf, einen vollständigen automatischen Zyklus und alle Schutzeinrichtungen. Lassen Sie die Kräfte und Einstellungen von einem Techniker fachgerecht prüfen.
Richtwert für die Lebensdauer
Die Lebensdauer wird durch die Gesamtbelastung des Flügels und die Betriebsbedingungen beeinflusst. Die folgenden Indizes gelten für die angegebenen Kombinationen aus Länge und Gewicht; zusätzlich müssen die Einsatzgrenzen. Das Diagramm gibt die ungefähre Zyklenzahl bei regelmäßiger Wartung an, nicht eine Garantie oder eine Anzahl von Jahren. Die waagerechte Achse zeigt die Summe der Indizes in Prozent, die senkrechte Achse die Zyklenzahl.
| Flügelgewicht | 2,01–3 m | 3,01–4 m |
|---|---|---|
| Bis 150 kg | 10 % | 20 % |
| 151–350 kg | 20 % | 30 % |
| 351–550 kg | 30 % | 40 % |
| 551–650 kg | 40 % | 50 % |
| Weiterer Einflussfaktor | Hinzurechnen |
|---|---|
| Temperatur über 40 °C oder unter 0 °C; Luftfeuchtigkeit über 80 % | 15 % |
| Geschlossene Flügelfüllung | 20 % |
| Windige Umgebung | 15 % |
Beispiel: Ein 3 m / 500 kg schwerer Flügel hat einen Index von 30 %. Bei windiger Umgebung sind 15 % hinzuzurechnen, insgesamt also 45 %. Weitere relevante Einflussfaktoren sind ebenfalls hinzuzurechnen. Diese Berechnung ersetzt nicht die Prüfung der Flügeleignung und der Sicherheitskräfte.
Technische Daten und Abmessungen
| Parameter | NICE LFAB4000 |
|---|---|
| Motorspannung | 230 V AC, 50/60 Hz |
| Steuerung der neuen Anlage | MC800; Versorgung der Steuerzentrale 230 V AC |
| Spitzenstromaufnahme / Leistungsaufnahme | 1,5 A / 340 W |
| Maximales Drehmoment | 500 Nm |
| Leerlaufdrehzahl | 0,8 U/min |
| Richtwert für eine Öffnung um 90° bei Nenngeschwindigkeit | Etwa 23 s; Anlauf und Abbremsen verlängern die Zeit. |
| Zyklen/h bei Nennlast | 20 Zyklen/h |
| Üblicher Öffnungswinkel | Bis 110°; mit BMA1 bis 360° bei einem Flügel bis 3,5 m |
| Schutzart / Temperatur | IP67 / −20 bis +50 °C |
| Motoranschlusskabel | 2 m; Verbindungen außerhalb des Fundamentkastens |
| Gewicht des Motors allein | 14,3 kg |
| Kondensator | Integriert 7 µF |
| LFABBOX4 | Stahlbox 14,4 kg; Motor, Box und Entriegelung sind separate Teile |
| Abmessungen der Einheit mit der aktuellen Box | 400 × 325 × 152 mm; vor dem Betonieren die tatsächlich gelieferte Box überprüfen |
Die Spitzenaufnahmeleistung und das maximale Drehmoment sind keine Werte für eine Dauerbelastung. Die tatsächliche Bewegungszeit hängt vom Öffnungswinkel, der Belastung und den Einstellungen der Steuerung ab. Beachten Sie bei der Planung des Aushubs und der Flügelhöhe die Maßzeichnung der jeweiligen Box.
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