NICE M-Fab MFAB3000 – einzelner Unterflurantrieb für Drehtore bis 3,5 m Flügelbreite/600 kg


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NICE M-Fab MFAB3000 – einzelner Unterflurantrieb für Drehtore bis 3,5 m Flügelbreite/600 kg NICE M-Fab MFAB3000 – einzelner Unterflurantrieb für Drehtore bis 3,5 m Flügelbreite/600 kg
NICE-MFAB3000
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Gewicht
11 kg

Produktbeschreibung NICE M-Fab MFAB3000 – einzelner Unterflurantrieb für Drehtore bis 3,5 m Flügelbreite/600 kg

NICE M-FAB MFAB3000 ist ein eigenständiger Unterflurantrieb selbsthemmender Antrieb mit 230-V-AC-Motor für einen Torflügel. Er enthält keine Steuerung; für eine neue Anlage wird NICE MC800 mit MCA5R30-Platine. Für zwei Flügel sind zwei Motoren und eine passende Steuereinheit erforderlich.

Der Unterflurantrieb ist unter der Scharnierachse verborgen und sorgt für eine klare Optik des Torflügels. Sie können ihn auch dort einsetzen, wo kein Platz für einen Linearantrieb oder Gelenkantrieb. Beurteilen Sie die Eignung des Tores anhand von Länge, Gewicht und Nutzung, nicht allein anhand der Motorspannung.

Schnellnavigation
Steuerung und ZubehörMotor und Gehäuse
Auswahl und GrenzwerteMontage des Gehäuses
AnschlägeMotoranschluss
ZubehörklemmenErstinbetriebnahme
Einstellungen und BedienelementeEntriegelung
FehlerbehebungWartung
Technische Daten und AbmessungenHandbuch PDF

Steuergerät und kompatibles Zubehör

Die MC800 steuert einen oder zwei 230-V-Motoren. Motorversorgung, Ausgang für die Warnleuchte und Niederspannungszubehör sind getrennte Stromkreise. Wählen Sie Empfänger und Lichtschranken passend zur tatsächlich installierten Steuerung aus; übertragen Sie Anleitungen für die MCA5R30 nicht allein aufgrund der Bezeichnung MC800 auf eine ältere Platine.

Was Warum Typ
Steuergerät

Steuerung eines oder zweier Motoren. Anschluss.

Aktuell installierte Steuereinheit: NICE MC800 / MCA5R30.

NICE MC200 steuert nur einen 230-V-Motor. Verwenden Sie bei dieser Installation den zugehörigen Anschlussplan und die dafür vorgesehenen Sicherheitseinstellungen, nicht die Anleitung für MC800.

Eine Ersatzplatine MCA5-Platine für ältere MC800 wird passend zur Generation des installierten Steuergeräts ausgewählt.

Warnleuchte

Signalisierung der Torbewegung. Versorgung und zulässige Stromaufnahme werden von der Steuereinheit vorgegeben; Ausgangsdaten.

  • LED-Warnleuchte mit Antenne ELAC

Weitere Warnleuchten wählen Sie entsprechend der Spannung und der maximalen Stromaufnahme des FLASH-Ausgangs der tatsächlich installierten Steuereinheit aus.

Lichtschranken

Schutz des Durchfahrtsbereichs entsprechend Position und Betriebsart. Anschluss und Einstellung.

  • Verdrahtet, mit Relais – EPM
  • Mit Relais und Reflektor – EPMOR
  • Vandalismussicher, verdrahtet, mit Relais – EPMA
  • Verdrahtet, BlueBUS – EPMB, EPLB, EPSB
  • BlueBUS, mit Reflektor – EPMORB
  • BlueBUS, drahtlos – EPMOW
  • BlueBUS, verdrahtet, einstellbar – F210B
  • BlueBUS mit batteriebetriebenem Sender – FT210B
  • BlueBUS, verdrahtet – EPMOB

Verdrahtete BlueBUS-Lichtschrankenpaare werden an BLUEBUS angeschlossen. EPMOW benötigen eine an BlueBUS angeschlossene Funkschnittstelle IBW; sie werden nicht wie EPMB direkt mit Drähten angeschlossen. Bei FT210B wird der Sender am Torflügel über eine Batterie versorgt; der Empfänger wird mit zwei Drähten an BlueBUS angeschlossen. FT210B überträgt auch den Status der Sicherheitskontaktleiste. Relais-Lichtschranken werden an Kontakteingänge angeschlossen, nicht an BlueBUS.

Sender

Fernbedienung. Der Codierungstyp muss zum installierten Empfänger passen; Paarung.

Empfänger

Empfänger zum Einstecken in den SM-Steckplatz der Steuerung. OXIBD und OXILR verwenden unterschiedliche Funksysteme; wählen Sie die Sender passend zum Empfänger aus.

  • WLAN-Schnittstelle BiDi-WiFi und Z-Wave-Schnittstelle BiDi-ZWave benötigen eine kompatible Platine und einen passenden Steckplatz. Zamel/SUPLA und weitere WLAN-Module steuern den Schaltbefehl über einen potenzialfreien Kontakt; prüfen Sie die Stromversorgung anhand des jeweiligen Moduls.

  • GSM-Module steuern den Schaltbefehl über einen potenzialfreien NO-Kontakt; wählen Sie die Stromversorgung passend zum jeweiligen Modul und den Zubehörklemmen.

Antenne

Besserer Empfang der Fernbedienung. Schließen Sie die Antenne am eingesetzten Empfänger an; bei OXIBD direkt an dessen Antennenklemmen.

  •  in der Warnblinkleuchte integriert ELAC
  • separate Antenne ABFKIT
Tastatur

Zugang per Code. Das Funkmodell muss zum Empfänger passen, das kabelgebundene Modell zum Schnittstellentyp.

Schlüsselschalter

Schlüsselschaltung über einen potenzialfreien NO-Kontakt für den Eingang Schrittbetrieb, Öffnen oder Schließen.

  • Aufputzmontage, mit einfachem Schließzylinder EKS
  • Aufputzmontage, mit Europrofilzylinder, EKSEU
  • Unterputzmontage, mit einfachem Schließzylinder EKSI
  • Unterputzmontage, mit Europrofilzylinder EKSIEU
Kartenleser

Zugang per Chip oder Karte über eine kompatible Schnittstelle der Steuerung.

  • ERA Transponder Reader ETPB
Elektroschlösser

Zusätzliche Verriegelung des Torflügels; Schlossausgang.

Antrieb, Gehäuse und Entriegelungsmechanismus

BaugruppenkomponenteAusstattung und Verwendungszweck
MFAB3000Ein 230-V-Antrieb mit 2 m langem Kabel, Verbindungshebel und mechanischem Schließanschlag.
FundamentkastenMFABBOX aus kataforetisch lackiertem Stahl oder Edelstahl MFABBOXI. Der Kasten enthält einen mechanischen Öffnungsanschlag; dieser ist separat auszuwählen.
Manuelle EntriegelungNICE MEA2 mit einem Schlüssel oder NICE MEA3 mit einem Hebel. Für eine funktionsfähige manuelle Bedienung ist ein geeigneter Entriegelungsmechanismus erforderlich.
Steuerung und SicherheitMC800, Fotozellen, Empfänger, Handsender und Warnleuchte je nach Ausstattung des Tors; ein einzelner Antrieb enthält diese nicht.
Großer ÖffnungswinkelNICE MEA1 für eine Öffnung bis 360°; nur für Torflügel bis 2,5 m und mit geeigneten externen Anschlägen.

Der Kasten ist sowohl für rechte als auch für linke Torflügel geeignet. Prüfen Sie bei einem Set die Anzahl und das Material der Kästen sowie die Auswahl von MEA2/MEA3; die Lieferung eines einzelnen Antriebs bedeutet nicht automatisch, dass es sich um eine komplette Anlage handelt.

Länge und Gewicht des Torflügels

Planen Sie bei der Auswahl einer neuen Anlage mit einem Torflügel bis 3 m. Die Grenze von 600 kg gilt bei einer Länge von höchstens 2,5 m; mit zunehmender Länge sinkt das zulässige Gewicht gemäß Diagramm. Bei einem Torflügel über 3 m, einschließlich Anlagen, die für bis zu 3,5 m angegeben sind, müssen die Eignung der konkreten Ausführung und die Montagebedingungen bestätigt werden.

AuswahlparameterGrenzwert
Länge eines TorflügelsBis 3 m bei einer Neuauswahl; längere Tore individuell beurteilen lassen
Gewicht eines TorflügelsHöchstens 600 kg bei einer Länge bis 2,5 m; über 2,5 m gilt der gemäß Diagramm sinkende Grenzwert
Geschlossene Torfüllung und Windkönnen die Belastung deutlich erhöhen. Eine Spannung von 230 V allein bestätigt nicht die Eignung für ein bestimmtes Tor.

M-FAB MFAB3000: aktuelles Diagramm für Gewicht und Länge des Torflügels bis 3 m

Der Torflügel muss stabil und korrekt ausbalanciert sein und sich über den gesamten Bewegungsweg von Hand mit gleichmäßigem Widerstand bewegen lassen. Die Scharniere müssen axial ausgerichtet sein und mit der Achse des Kastenzapfens fluchten. Für einen Torflügel über 2,5 m wird ein Elektroschloss empfohlen NICE PLA10 oder NICE PLA11. Zwei Antriebe ändern nicht den Grenzwert pro Torflügel.

Die Geschwindigkeit von 1,14 U/min entspricht ungefähr 13–14 Sekunden für 90° ohne Anlauf- und Abbremsphase. Die Einschaltdauer des Antriebs beträgt 30 %; es handelt sich nicht um einen Dauerbetrieb. Für 90° werden 30 Zyklen/h angegeben, bei 180° mit dem Zusatz MEA1 die Hälfte, also 15 Zyklen/h; außerdem sind die Einschaltdauer und die Bedingungen für die gesamte Anlage einzuhalten.

Einbau des Kastens und Montage des Antriebs

Der Kastenzapfen muss mit den Scharnieren des Torflügels fluchten. Setzen Sie den Kasten waagerecht und in der für die jeweilige Anlage und den Untergrund passenden Höhe ein. Sehen Sie eine separate Kabelführung und eine wirksame Entwässerung vor. Ausführliche Anleitung zum Einbau des Fundamentkastens.

  1. Heben Sie eine Grube entsprechend den Abmessungen des Kastens und den örtlichen Fundamentbedingungen aus. Die Drainage muss Wasser ableiten und darf nicht in einer undurchlässigen Grube enden.
  2. Befestigen Sie vor dem Einsetzen das Zubehör für den Öffnungsanschlag entsprechend seiner Position in der Abbildung.
  3. Richten Sie den Kastenzapfen an der Scharnierachse aus, bereiten Sie ein Schutzrohr und eine Entwässerung vor und betonieren Sie den Kasten waagerecht ein.
  4. Setzen Sie die mitgelieferte Kugel und den Steuerbügel auf den Zapfen. Setzen Sie den Torflügel an den Entriegelungshebel an und befestigen Sie ihn sicher durch Schweißen; schmieren Sie die betreffende Stelle über den Schmiernippel.
  5. Setzen Sie den Antrieb in der richtigen Ausrichtung ein, montieren Sie den Schließanschlag und befestigen Sie ihn mit vier Sicherungsmuttern und Unterlegscheiben.
  6. Verbinden Sie den Antrieb über den Verbindungshebel mit dem Torflügel. Prüfen Sie die manuelle Bewegung, die Anschläge, die Verriegelung und die Entriegelung.
  7. Führen Sie das Kabel aus dem Kasten heraus zu einer geeigneten Anschlussdose; erst danach darf der elektrische Anschluss erfolgen.

M-FAB: gemeinsame Achse von Scharnier und Fundamentkastenzapfen

M-FAB: Kugel, Steuerbügel und Verbindungshebel

Der Antrieb hat ein Metallgehäuse und die Schutzart IP67 für zeitweiliges Untertauchen. Dauerhaft stehendes Wasser und Schmutz im Kasten weisen auf eine fehlerhafte Entwässerung hin und sind kein normaler Betriebszustand. Elektrische Verbindungen gehören nicht in den Kasten.

Mechanische Anschläge und Öffnungswinkel

Bei der mechanischen Standardausführung beträgt der Öffnungswinkel bis zu 110°. Der Schließanschlag wird mit dem Antrieb geliefert, der Öffnungsanschlag mit dem Kasten. Es handelt sich nicht um elektrische Endschalter, und sie werden nicht an die Eingänge FCA/FCC der Steuerung angeschlossen.

M-FAB: Anschlag A für das Schließen und B für das Öffnen

Für einen größeren Öffnungswinkel bis 360° wird NICE MEA1 mit Zahnrad und Kette verwendet. Dieser Zusatz ist vorgesehen für Torflügel bis 2,5 m. Sie benötigen geeignete externe Anschläge und einen freien, sicheren Bewegungsbereich; stellen Sie den genauen Öffnungswinkel entsprechend der gesamten Montage ein.

Antriebskabel und Anschluss an MC800

Das mitgelieferte Kabel ist 2 m. Das Verbinden von Leitern im Fundamentkasten ist verboten. Verwenden Sie eine geeignete Anschlussdose außerhalb des Kastens, die für Inspektionen zugänglich und vor Wasser geschützt ist. Trennen Sie bei allen Arbeiten die Stromversorgung.

Aderfarbe MFAB3000Funktion und Anschluss
SchwarzGeschaltete Phase für Öffnen → OPEN des jeweiligen Antriebs M1 oder M2
BraunGeschaltete Phase für Schließen → CLOSE des jeweiligen Antriebs M1 oder M2
BlauGemeinsamer Motorleiter → COMMON der jeweiligen Motorklemmenleiste
Gelb-grünSchutzleiter PE → Schutzerdung

Der Antrieb wird an einen 230-V-AC-Ausgang angeschlossen, nicht an einen 24-V-Zubehöranschluss. Der Antrieb hat keinen magnetischen Encoder, und der schwarze Leiter ist hier kein ENC. Der Antrieb verfügt über einen eingebauten Kondensator mit 10 µF; fügen Sie nicht einfach einen weiteren hinzu, nur weil ein anderes Modell so angeschlossen wird.

Bei MC800/MCA5R30 beträgt der Querschnitt der Motorleitung 4 × 1,5 mm², höchstens 10 m zwischen Steuerung und Antrieb. Richten Sie sich bei der Klemmenbelegung nach den Kennzeichnungen OPEN, COMMON und CLOSE auf der jeweiligen Platine, nicht nach der Reihenfolge der Aderfarben im Kabel. Vollständiger Anschluss der Antriebe an MC800.

Anschluss und Polarität des Zubehörs MC800/MCA5R30

KlemmenSpannung, Polarität und Funktion
3 und 43 = Minus (−), 0 V; 4 = Plus (+), gemeinsamer Anschluss +24 V DC. Versorgung des Zubehörs insgesamt höchstens 200 mA.
5 OUT STB und 35 = Plus (+), 3 = Minus (−). 24 V DC, höchstens 4 W; im Standby wird der Ausgang abgeschaltet. Die Versorgung der Relais-Lichtschranken hängt auch vom Phototest-/Standby-Modus ab.
6 und 7 BLUEBUSZweidrahtversorgung und Kommunikation kompatibler Geräte, zum Beispiel EPMB. Keine Polarität +/−.
FLASHGeschaltete Netzspannung 230 V AC, höchstens 21 W, zum Beispiel ELAC. Keine Polarität +/−; kein Ausgang für 12 V ELDC.
1 und 2 EL12 V AC, höchstens 15 VA für ein Elektroschloss. Keine Polarität +/−.
4 und 13 SbSPotenzialfreier Schließerkontakt (NO) für den Schrittbetrieb. Das externe Modul darf keine eigene Spannung an den Eingang anlegen.
AUX 8–11Optionale Funktion der Eingänge je nach Einstellung. Für Relais-Lichtschranken muss der entsprechende Modus ausgewählt werden; sie dürfen nicht einfach an einen beliebigen AUX-Eingang angeschlossen werden.

MC800/MCA5R30: Anschluss von Motoren, Relais- und BlueBUS-Lichtschranken

Der Schaltplan zeigt Relais-Lichtschranken ohne Phototest, bei ausgeschaltetem Standby. Für andere Modi verwenden Sie den entsprechenden Anschluss von Relais-Lichtschranken. EPMB und Relais-EPM sind elektrisch nicht austauschbar.

Relais-Lichtschranken EPM mit 24 V DC

Am Sender und am Empfänger EPM ist Klemme 1 Plus (+), Klemme 2 Minus (−). Am RX sind 4 der gemeinsame Kontakt COM und 5 der Öffnerkontakt NC; Klemme 3 ist NO. Im beschriebenen Modus ohne Phototest werden sie über 4 (+) und 3 (−) der Steuerung versorgt. Der RX-Kontakt wird zwischen der gemeinsamen Klemme 4 und einem ausgewählten, korrekt programmierten AUX-Eingang angeschlossen. Das Kontaktpaar COM/NC ist potenzialfrei und hat keine eigene Versorgungspolarität.

EPM: Klemmen 1 Plus, 2 Minus, Empfänger RX 4 COM und 5 NC

Erstinbetriebnahme und Prüfung des Tors

Vor dem Einschalten muss sich das Tor über den gesamten Weg von Hand bewegen lassen, der Kasten entwässert und die Anschläge eingestellt sein; außerdem muss der Antrieb verriegelt sein. Schutzleiter, Kabelführung, Lichtschranken und Absicherung der Gefahrenstellen prüfen. Montage, Netzanschluss und Sicherheitsprüfung sind von einer qualifizierten Fachkraft durchzuführen.

  1. Netzversorgung und gegebenenfalls Batterie trennen und alle Anschlüsse prüfen; im Kasten dürfen sich keine elektrischen Verbindungsstellen befinden.
  2. Versorgung wiederherstellen. Bei der beschriebenen aktuellen Steuerung muss die BlueBUS-LED regelmäßig einmal pro Sekunde blinken, die LEDs der Lichtschranken TX/RX müssen blinken und die Warnleuchte FLASH muss ausgeschaltet bleiben. Bei einem abweichenden Zustand die Versorgung trennen und die Ursache beheben.
  3. Die angeschlossenen Geräte erkennen lassen und anschließend die Flügelpositionen an der tatsächlich installierten Platine einlernen.
  4. Bewegungsrichtung, beide Endlagen, Verlangsamung und korrekte Reihenfolge der überlappenden Flügel prüfen.
  5. Jedes Sicherheitselement in seiner Betriebsposition testen und die Kräfte am gesamten Tor messen.
  6. Die funktionsfähige manuelle Entriegelung, Schlüssel, Anleitung und den Prüfplan übergeben. Das Tor erst nach erfolgreicher Prüfung der gesamten Anlage benutzen.

MFAB3000 verwendet mechanische Anschläge, keine elektrischen Endschalter. Die AUX-Einstellung an der MC800 muss zum angeschlossenen Zubehör passen; ein mechanischer Anschlag wird nicht als FCA-/FCC-Kontakt angeschlossen. Funktion der AUX-Eingänge auswählen.

Angeschlossene Geräte erkennen

Halten Sie an der beschriebenen aktuellen Steuerung gleichzeitig OPEN ▲ und STOP/SET etwa 3 Sekunden lang gedrückt. Lassen Sie die Tasten los, sobald L1 und L2 schnell blinken. Warten Sie, bis der Vorgang abgeschlossen ist: Die STOP-LED leuchtet dauerhaft und L1/L2 erlöschen. Die Erkennung muss auch ohne angeschlossene Geräte durchgeführt und nach dem Hinzufügen oder Entfernen von Geräten wiederholt werden.

Positionen automatisch einlernen

Prüfen Sie an der MC800/MCA5R30 zuerst, ob die Motorkraft angemessen eingestellt ist – Parameter L6. Halten Sie dann CLOSE ▼ und STOP/SET etwa 3 Sekunden lang gedrückt; lassen Sie die Tasten los, sobald L3/L4 schnell blinken. Bei einem zweiflügeligen Tor folgen aufeinander: Schließen von M1, Schließen von M2, Öffnen von M2, Öffnen von M1, Schließen von M1 und Schließen von M2. Nach Abschluss erlöschen L3/L4.

Beenden Sie den Einlernvorgang sofort mit der Taste OPEN oder CLOSE, wenn die erste Bewegung in die falsche Richtung erfolgt. Korrigieren Sie die Verdrahtung erst nach dem Trennen der Versorgung und wiederholen Sie anschließend den Einlernvorgang. Wird eine Lichtschranke oder STOP ausgelöst, wird der Einlernvorgang unterbrochen und L1 beginnt zu blinken; beheben Sie die Ursache und starten Sie erneut. Bei älteren Platinen kann der Ablauf abweichen.

Einstellungen, Handsender und Wartung der Steuerung

Was Sie einstellen möchtenVorgehensweise an der jeweiligen Steuerung
GeräteerkennungGeräteerkennung
Fahrweg einlernenFahrweg einlernen
Relais-Lichtschranken und AUXRelais-Lichtschranken und AUX
Automatisches Schließen und PausenzeitAutomatisches Schließen und Pausenzeit
MotorkraftMotorkraft
Handsender einlernenHandsender einlernen
Diagnose der SteuerungDiagnose der Steuerung

Erhöhen Sie nicht die Motorkraft, um schwergängige Scharniere oder einen überfluteten Kasten auszugleichen. Prüfen Sie nach Änderungen an Positionen, Anschlägen oder Motorkraft die Sicherheit erneut. Das Löschen der Handsender und das Zurücksetzen der Platine sind unterschiedliche Vorgänge; verwenden Sie die Anleitung für die tatsächlich installierte Steuerung.

Wenn der Antrieb nicht richtig funktioniert

SymptomWas prüfen
Der Flügel lässt sich auch entriegelt nur schwer bewegenScharniere, Ausrichtung des Kastens, Verformungen und Anschläge. Beheben Sie zuerst die mechanische Ursache; Montage.
Im Kasten steht WasserVersorgung trennen. Entwässerung reinigen und prüfen; Wartung. Beschädigte elektrische Teile müssen von einer Fachkraft geprüft werden.
Der Motor startet nicht oder bleibt stehenVersorgung und Sicherungen an der Steuerung, Zustand von STOP und Lichtschranken sowie Fehlermeldungen. Schutzeinrichtungen nicht umgehen; Diagnose.
Der Flügel bewegt sich nicht, obwohl der Motor läuftDie manuelle Entriegelung ist blockiert oder der Motor ist mechanisch nicht mit dem Flügel verbunden. Entriegelung und Wiederinbetriebnahme.
Der Flügel bewegt sich in die falsche RichtungTrennen Sie die Stromversorgung, prüfen Sie die Motorleitungen und führen Sie einen neuen Lernvorgang durch; Motoranschluss.
Nur die Funkfernbedienung funktioniert nichtPrüfen Sie die Batterie des Senders, die Codierungskompatibilität, die Antenne und ob die Taste am richtigen Empfänger eingelernt ist.

Wartung und sichere Verwendung

Führen Sie die Kontrolle mindestens alle sechs Monate durch, bei anspruchsvollen Bedingungen häufiger gemäß dem Wartungsplan des Technikers. Trennen Sie vor Arbeiten die Netzversorgung und die Notstromversorgung und sichern Sie den Flügel gegen Bewegung.

  • Reinigen Sie den Kasten und die Entwässerung; Wasser und Schmutz dürfen den Mechanismus nicht blockieren.
  • Prüfen Sie die Befestigung von Motor, Flügel und Anschlägen sowie den Zustand der Kabel und der manuellen Entriegelung.
  • Prüfen Sie die Schmierung der mechanischen Kontaktstellen gemäß Montageanleitung.
  • Wiederholen Sie die manuelle Prüfung des Bewegungswegs sowie die Prüfung der Lichtschranken und der übrigen Sicherheitseinrichtungen.
  • Kraftmessungen und Reparaturen sind von einem Techniker durchführen zu lassen; verwenden Sie keine beschädigte Einheit.

Das Tor muss während der Bewegung beaufsichtigt werden. Bewahren Sie die Fernbedienungen außerhalb der Reichweite von Kindern auf, betreten Sie nicht den Bewegungsbereich und verwenden Sie bei einer Störung die sichere manuelle Entriegelung. Befindet sich im Flügel eine Schlupftür, muss deren Öffnung den Antrieb blockieren.

Manuelle Entriegelung und Wiederinbetriebnahme

Bei einem Stromausfall ist eine manuelle Bewegung mit dem gewählten Mechanismus möglich NICE MEA2 oder NICE MEA3. Schalten Sie zuerst die Stromversorgung aus und sichern Sie den Flügel gegen unbeabsichtigte Bewegung.

MechanismusEntriegelung
MEA2 – SchlüsselKlappen Sie die Schlossabdeckung auf, stecken Sie den Schlüssel ein und drehen Sie ihn um 90° im Uhrzeigersinn. Bewegen Sie den Flügel von Hand. Zum erneuten Verriegeln drehen Sie den Schlüssel um 90° in die entgegengesetzte Richtung.
MEA3 – HebelSetzen Sie den Hebel in den Entriegelungsmechanismus ein und drehen Sie ihn in die in der Abbildung angegebene Richtung. Bedienen Sie den Flügel von Hand und bringen Sie den Mechanismus anschließend wieder in die verriegelte Stellung.

M-FAB: manuelle Entriegelung mit MEA2 oder MEA3

Prüfen Sie nach dem Verriegeln die Verbindung zwischen Antrieb und Flügel sowie die sichere Bewegung. Lässt sich die Entriegelung nicht leicht betätigen, wenden Sie keine Gewalt an; lassen Sie die Einheit von einem Techniker überprüfen.

Technische Daten und Abmessungen

ParameterMFAB3000
Motorversorgung230 V AC / 50 Hz
Stromaufnahme und Leistung1,2 A / 250 W
Drehmoment300 Nm
Drehzahl1,14 U/min
Integrierter Kondensator10 µF
Betriebszyklus30 %
Zyklen pro Stunde30 bei 90°; bei 180° mit MEA1 die Hälfte
Thermoschutz140 °C
Schutzart und BetriebstemperaturIP67; −20 bis +50 °C
Motorgewicht11 kg; das Gewicht des Kastens und des Entriegelungsmechanismus wird separat berücksichtigt
Abmessungen der Baugruppe390 × 322 × 194,5 mm; genaue Montage entsprechend dem gewählten Kasten
Anschlusskabel2 m
Standardwinkel / optionales ZubehörBis 110° / NICE MEA1 bis 360°, für Flügel bis 2,5 m

M-FAB: Abmessungen des Fundamentkastens MFABBOX/MFABBOXI in Millimetern

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