NICE ROBUS RBS600 – Antrieb für Schiebetore (A)
NEU| Verfügbarkeit: | auf Lager | Wir versenden die Ware normalerweise innerhalb von 24 Stunden. |
|---|
auf Lager
589,48 € inkl. MwSt.
| Gewicht |
|---|
| 11 kg |
Produktbeschreibung NICE ROBUS RBS600 – Antrieb für Schiebetore (A)
Antrieb NICE Robus RBS600 ist vorgesehen für Schiebetore mit einem Gewicht von bis zu 600 kg und einer Durchfahrtsbreite von bis zu 8 m. Er verfügt über einen induktiven Endschalter. Der Antrieb ist selbsthemmend. Der Antrieb ist kompakt, sicher und praktisch, verfügt über ein stoßfestes Gehäuse und eignet sich ideal für den privaten und gewerblichen Einsatz. Detaillierte technische Eigenschaften ». Programmierung des Antriebs ». Handbuch herunterladen ».
Dieses Produkt – der eigenständige Schiebetorantrieb NICE Robus RBS600 (unsere Artikelnummer NICE-RBS600-A) – enthält:
- Elektromechanischer Antrieb NICE Robus RBS600 mit einer Tragfähigkeit von 600 kg, einer maximalen Torflügellänge von 8 m und einer integrierten (aber abnehmbaren) Steuerung MCU1R30, mit integriertem Funkempfänger sowie einem „SM“-Steckplatz für einen Steckempfänger.
- 2 x Entriegelungsschlüssel zur manuellen Bedienung des Antriebs (bei einem Stromausfall erforderlich).
- Montagekomponenten für den Antrieb: Befestigungselemente, Montageplatte und Magnetschalter für den induktiven Endschalter.
- Montageanleitung
Einer der wichtigsten Vorteile des Antriebs Robus RBS600 ist seine hohe Öffnungs- und Schließgeschwindigkeit, die durch die fortschrittliche Technologie ermöglicht wird. Er verfügt über eine Hinderniserkennung und die Möglichkeit, Lichtschranken anzuschließen, was für maximale Sicherheit sorgt. Außerdem ist er mit einem Temperatursensor ausgestattet, der die Zugkraft des Antriebs an die klimatischen Bedingungen anpasst. Eine Temperatursicherung schützt ihn zusätzlich.
Die hochwertige Konstruktion mit Schutzart IP44 sorgt für eine lange Lebensdauer des Antriebs. Robus RBS600 ist mit dem Zubehör der Marke Nice kompatibel. Das integrierte System "Eye Check" gibt visuelles Feedback über eine LED-Anzeige (rot/grün).
Die Funktion „Untergeordnete Einheit“ (Master-Slave-Modus) ermöglicht die synchronisierte Steuerung von zwei Motoren, sodass sich eine gegenläufige zweiflügelige Schiebetoranlage. Der Antrieb ist auch mit dem älteren Modell Robus RB600, jedoch nur ab der Version mit Steuerung RBA3R10. Die ältere RBA3/c ist nicht mit RBS kompatibel.
Die integrierte Steuerung ermöglicht eine einfache Bedienung. Die Programmierbarkeit ist eine der wichtigsten Eigenschaften dieses Modells.
Der integrierte bidirektionale Empfänger ist sofort programmierbereit und erleichtert so den Anschluss und die Bedienung.
Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit, zusätzliche Funktionen zu integrieren, etwa eine Beleuchtung über eine Erweiterungsplatine, die für eine sicherere Installation sorgt.
Die benutzerfreundliche Technologie BlueBUS erleichtert die Stromversorgung und Steuerung von bis zu 7 Lichtschrankenpaaren über ein zweiadriges Kabel.
Der Antrieb erreicht eine Energieeinsparung von bis zu 90 % im Standby-Modus und ist mit dem Nice-Solar-Kit kompatibel.
Er ist mit einem Ritzel Modul 4ausgestattet, das mit der in unserem Sortiment erhältlichen Zahnstange kompatibel ist.
Dank des BiDi-WiFi-Moduls (optionales Zubehör) lässt sich der Antrieb auch über die mobile MyNice-App (Android/iOS) und mit MyNice Pro programmieren (Android/iOS).
Kompatibilität der Fernbedienungen:
Der Antrieb verfügt über einen integrierten Empfänger und ist mit den Fernbedienungen der NICE-Serie MYGO, ONE und INTI kompatibel. Der interne Empfänger unterstützt weder die FloR- noch die Flo-Codierung. An der Steuerung befindet sich jedoch auch ein SM-Steckplatz zum Anschluss eines Steckempfängers, was nützlich sein kann, wenn Sie einen alten Antrieb durch einen neuen RBS ersetzt haben und Fernbedienungen eines älteren Typs besitzen.
Hinweis für Besitzer älterer NICE-FLOR-Fernbedienungen:
Wenn Sie bereits ältere NICE-Fernbedienungen des Typs FLOR besitzen (Modelle FLO2R-S, FLO2RE, FLO4R-S, FLO4RE), können Sie diese weiterhin mit dem neuen Antrieb NICE RBS verwenden. Sie müssen jedoch zusätzlich einen Steckempfänger OXIBD oder einen der externen Empfänger, zum Beispiel NICE OX2.
Besonders große Reichweite der Fernbedienungen:
Der Antrieb NICE RBS verfügt über einen Steckplatz für einen internen Empfänger, in den sich ein NICE OXILR mit LoRa-Technologie installieren lässt. Ebenso kann ein Empfänger NICE OXIFM für erweiterte Funktionen angeschlossen werden.
Hinweis für Besitzer historischer NICE-FLO- und NICE-SMILO-Fernbedienungen:
Wenn Sie zu Hause NICE-Fernbedienungen mit der Codierung FLO oder SMILOverwenden, können auch diese mit dem Antrieb NICE RBS verwendet werden. Dazu muss jedoch ein interner Empfänger OXIBDnachgerüstet werden, der den Empfang von Festcodes (FLO, SMILO) unterstützt. In diesem Fall akzeptiert der Empfänger nur diese älteren Fernbedienungstypen; neue Modelle können nicht gleichzeitig gekoppelt werden.
Mit dem Antrieb Nice Robus RBS600 kompatibles Zubehör
Wir empfehlen, kompatibles optionales Zubehör zum Antrieb dazuzukaufen oder eines der bereits zusammengestellten, preisgünstigen Antriebssets.
| Was | Warum | Typ |
|---|---|---|
| Signalleuchte | Sie signalisiert die Bewegung des Tors durch Blinken – ideal für Ausfahrten mit eingeschränkter Sicht. Mit integrierter Antenne für eine größere Reichweite des Handsenders. |
Alternativ alle Signalleuchten mit 12–24-V-Versorgung von anderen Herstellern. |
| Lichtschranken | Sie erkennen beim Schließen ein Hindernis und stoppen die Bewegung – so fährt das Tor nicht gegen Autos oder Personen. |
|
| Handsender | Zur Fernbedienung des Tors. | |
| Empfänger |
Zur Fernbedienung des Tors. Der Antrieb RBS verfügt über einen integrierten Funkempfänger, ermöglicht aber auch den Anschluss eines Steckempfängers. So gelingt der Wechsel vom älteren Antrieb RB zum neueren RBS, ohne die Handsender erneut anzulernen. |
|
| Programmiergeräte |
|
|
| Antenne | Für eine größere Reichweite des Handsenders. | |
| Tastatur | Wenn Sie den Handsender vergessen haben oder viele Fahrzeuge bzw. Personen haben und nicht jedem einen Handsender geben möchten. | |
| Schlüsselschalter | Bedienung des Tors mit einem Schlüssel über einen per Kabel mit dem Antrieb verbundenen Schalter. | |
| Kartenschlüssel-Lesegeräte | Bedienung des Antriebs, indem Sie eine Karte oder einen Schlüsselanhänger an das Lesegerät halten. | ERA Transponder Reader ETPB |
| Zahnstange | Für die Automatisierung unerlässlich – ohne Zahnstange kann der Antrieb das Tor nicht bewegen. | |
| Notstromversorgung | Bei einem Stromausfall hält sie das Tor in Betrieb. |
Handbücher und Dokumente zum Download
Handbuch für den Antrieb Nice Robus RBS600 – PDF
Anleitung zum Koppeln von Handsendern mit einem Nice-Antrieb – Link
NICE Robus RBS600 auf einen Blick
NICE Robus RBS ist eine Baureihe selbsthemmender elektromechanischer Getriebeantriebe für Schiebetore. Sie werden mit einer integrierten (abnehmbaren) Steuerung NICE MCU1R30 mit integriertem Empfänger und SM-Steckplatz für Steckempfänger für Funksignale vom Typ OXI, zum Beispiel NICE OXIBD. Die Funktion ON-OFF ermöglicht die Deaktivierung des internen Empfängers (in der Programmierung der Stufe I). Der interne Empfänger unterstützt weder die FloR- noch die Flo-Codierung.
Die elektrischen Anschlüsse externer Geräte ( Lichtschranken, Warnleuchte und Ähnliches) wurden in der Baureihe NICE Robus RBS durch die Technologie BlueBUS, die den Anschluss mehrerer Geräte an eine gemeinsame Klemme mit nur einem zweiadrigen Kabel ermöglicht (ohne Beachtung der Polarität). An die Steuerung können auch herkömmliche Relais- Lichtschranken. Die Steuer- einheit MCU1R30 verfügt außerdem über einen OSE-Eingang (Optoelectronic Safety Edge) mit max. 15 mA.
Der automatische Betrieb des Antriebs ist von der Stromversorgung abhängig. Bei einem Stromausfall kann der Motor mithilfe des Entriegelungsschlüssels. Zusätzlich erhältlich ist eine NICE PSS124-Notstrombatterie, die den Betrieb auch während eines Stromausfalls ermöglicht. Das ältere Modell der Notstromversorgung NICE PS124 ist nur mit einem Adapter kompatibel CABLA11.
Der Antrieb verfügt über zwei LEDs: Grün signalisiert Bewegung, Rot aktive Lichtschranken, ungewöhnliche Zustände und Fehler. Der Endschalter ist induktiv.. Die Steuerung und Einstellung der Funktionen ist auch über die mobile App My Nice Pro (Android/iOS).
Antrieb auswählen – ist der NICE Robus RBS600 für mein Tor geeignet?
Jedes Tor hat eine bestimmte Größe (d. h. Hebelwirkung) und ein bestimmtes Gewicht (d. h. Gewichtskraft der Hebelwirkung), und jeder Antrieb hat seine Grenzen. Der Antrieb NICE Robus RBS600 ist für folgende Torflügellängen und Torgewichte geeignet:
| Zyklen pro Stunde Aufeinanderfolgende Zyklen |
Flügelgewicht | ||
|---|---|---|---|
| bis 400 kg | bis 600 kg | ||
| Torflügellänge | bis 4 m | 35 | 40 |
| ab 8 m | 20 | 20 | |
Grundsätzlich bestimmt die Torflügellänge die maximale Anzahl der Zyklen pro Stunde und aufeinanderfolgender Zyklen, d. h. sie gibt an, wie lange der Antrieb betrieben werden kann. Ein höheres Gewicht verringert diese Werte prozentual aufgrund der höheren Belastung und bestimmt außerdem die maximal zulässige Geschwindigkeit bei der jeweiligen Belastung. Der Antrieb ist mit einem Temperaturschutz ausgestattet, der die Temperatur des Motors und der Umgebung misst und die mögliche Zyklenzahl entsprechend reduziert.
Die angegebenen Werte gelten unter Einhaltung der Herstellervorgaben (Witterungseinflüsse, Temperaturen, Steifigkeit und leichtgängige Bewegung des Tors). In der Praxis empfehlen wir eine Gesamtbelastung von höchstens etwa 80 % dieser Werte.
Grenzwerte des Antriebs NICE Robus RBS600
Die angegebenen Werte werden vom Hersteller NICE empfohlen. Aus Erfahrung empfehlen wir, etwa 80 % der angegebenen Werte als Reserve einzuplanen:
| Robus RBS600 | Maximal | Empfohlen |
|---|---|---|
| Torflügellänge | 8 m | 6 m |
| Flügelgewicht | 600 kg | 480 kg |
Der Betrieb des Antriebs an seiner Belastungsgrenze verkürzt seine Lebensdauer – unten finden Sie eine ungefähre Berechnung der Lebensdauer in Abhängigkeit von den Belastungsfaktoren.
Lebensdauer des Antriebs NICE Robus RBS600
Addieren Sie in der Tabelle die Belastungsindizes für Flügelgewicht und Torflügellänge und rechnen Sie die Indizes weiterer Einflussfaktoren hinzu (sofern vorhanden). Lesen Sie anschließend anhand des Diagramms die Lebensdauer des Antriebs in Zyklen ab.
Beispiel: Tor mit einer Durchfahrtsbreite von 4,5 m und einem Gewicht von bis zu 200 kg: Längenindex ~30 + Gewichtsindex 10 + Index für niedrige Temperatur 10 ⇒ insgesamt 40. Laut Diagramm ergibt das ~120 000 Zyklen, was bei 10 Betätigungen täglich ≈ 32 Jahren entspricht.
Montage des Antriebs NICE Robus RBS600
Die Montageart des Antriebs ist bei einem Schiebetor mit Laufschiene und einem freitragenden Schiebetor unterschiedlich. Bei einem Schiebetor mit Laufschiene wird der Antrieb in der Regel auf Höhe des Bodenniveaus montiert; bei einem freitragenden Schiebetor muss der Antrieb höher gesetzt werden (Gewindestangen Ø8, eigene Konsole, Betonunterbau usw.). Entscheidend ist die Höhenlage der Zahnstange, damit sie optimal in das Ritzel des Antriebs eingreift (siehe „Zahnstange und Endanschlag“).
Verkabelung
Eine typische (optionale) Anschlusskonfiguration des Antriebs mit Zubehör sieht wie folgt aus:
Zubehörliste
- A – Antrieb Nice Robus RBS
- B – Lichtschranken
- C – Pfosten mit Lichtschranken
- D – Schlüsselschalter
- E – Signallicht mit integrierter Antenne
- F – Zahnstange
- G – Statische Sicherheitskontaktleiste 1
- H – Bewegliche Sicherheitskontaktleiste 1
- I – Endanschlag beim Öffnen
- J – Statische Sicherheitskontaktleiste 2
- K – Bewegliche Sicherheitskontaktleiste 2
- L – Endanschlag beim Schließen
- M – Fernbedienung
Verkabelungsliste
| Verwendungszweck | Typ | Max. Länge |
|---|---|---|
| Stromversorgung | 3 × 1,5 mm² |
30 m Bei größerer Entfernung 3 × 2,5 mm² + Erdung verwenden. |
| Signallicht mit Antenne |
2 × 0,5 mm² 1 × Koaxialkabel RG58 |
20 m 10 m (empfohlen < 5 m) |
| Lichtschranken | 2 × 0,5 mm² |
30 m; bei mehr als 30 m 2 × 1 mm² verwenden
AWenn das BlueBUS-Kabel > 30 m lang ist (max. 50 m), 2 × 1 mm² verwenden. |
| Schlüsselschalter | 2 Stück 2 × 0,5 mm² |
50 m
Kann durch ein Kabel 4 × 0,5 mm² ersetzt werden. |
| Sicherheitskontaktleisten – statisch | 2 × 0,5 mm² |
30 m
Bei mehreren statischen Kontaktleisten siehe Handbuch – „Geräte hinzufügen oder entfernen / STOP-Eingang“. |
| Sicherheitskontaktleisten – beweglich | 2 × 0,5 mm² |
50 m
Bei mehreren statischen Kontaktleisten siehe Handbuch – „Geräte hinzufügen oder entfernen / STOP-Eingang“. |
Montage
Eine der Voraussetzungen für die einwandfreie Funktion ist die Montagehöhe des Antriebs. Mehr dazu im Artikel „In welcher Höhe sollte der Antrieb montiert werden?“.
Zahnstange und Endanschlag
Bewegungsprinzip: Das Drehmoment des Ritzels wird über den Zahnstangenantrieb in eine lineare Bewegung umgesetzt und auf die Zahnstange. Die gängigsten Typen:
| Nylon-Zahnstange (gegebenenfalls mit Stahlverstärkung) – Befestigung mit selbstschneidenden Schrauben durch die Laschen; ideal für leichtere/kürzere Tore, leiserer Lauf (Nylon gegenüber Stahlritzel). | |
| Stahlzahnstange – Befestigung durch Anschweißen von Gewindelaschen und anschließendes Verschrauben; für längere/schwerere Tore, etwas lautere Laufgeräusche (Stahl auf Stahl). |
Entscheidend ist,dass das Zahnmodul des Antriebs mit dem Modul der Zahnstange. Der Antrieb NICE Robus RBS600 hat ein Zahnmodul von 4.
Der Antrieb erfasst die Endlagen beim Öffnen und Schließen mithilfe von Endanschlägen, die an der Zahnstange montiert werden.
Vorgehensweise zur Montage der Endanschläge an der Zahnstange:
1. Richten Sie Antrieb und Tor waagerecht aus. Tor und Antrieb müssen waagerecht ausgerichtet sein.
2. Lassen Sie zwischen Zahnstange und Ritzel 1–2 mm Spiel, damit das Torgewicht nicht auf den Motor übertragen wird.
3. Ziehen Sie die Befestigung des Antriebs fest, damit er sich beim Eingriff nicht verschiebt.
4. Bringen Sie das Tor in die geöffnete Position und stellen Sie die Anschläge so ein, dass sie in der Endlage den Schalter betätigen.
5. Bringen Sie das Tor in die geschlossene Position und stellen Sie die Anschläge so ein, dass sie in der Endposition den Schalter betätigen.
Anschluss des NICE Robus RBS600-Antriebs
Vor dem Anschließen, Trennen und Ändern der Verdrahtung des Antriebs (an das Stromnetz und an Zusatzgeräte) denken Sie daran, die Stromzufuhr zu unterbrechen – schalten Sie die Sicherungen aus, ziehen Sie die Versorgungssicherung heraus oder trennen Sie die Notstrombatterie.
ANSCHLUSS an das Stromnetz
|
Für den grundlegenden Betrieb muss zum Antrieb eine Stromversorgung verlegt werden. |
| Der Anschluss ist einfach: | |
| L – Phase (braun) | |
| I – Erde/PE (grün) | |
| N – Neutralleiter (blau) |
ANSCHLUSS von Zusatzgeräten
Steuergerät NICE MCU1R30 des Antriebs NICE Robus RBS600 bietet folgende Ein- und Ausgänge:
| Eingang/Ausgang | Beschreibung |
|---|---|
| FLASH (Warnleuchte) |
24-V-Ausgang für eine Warnleuchte, z. B. Nice ELDC. |
| OGI (Anzeigelampe) |
Ausgang für eine Anzeigelampe (24 V). Das Verhalten lässt sich in der Programmierung der Ebene II, Menüpunkt L4 – Ausgangsanzeige. |
| FOTO (Lichtschranken) |
Eingang für Lichtschranken. |
| STEP-BY-STEP (SbS, P.P., Schrittbetrieb) |
Eingang für Geräte, die die Torbewegung schrittweise steuern. NO-Kontakte (normally open) können angeschlossen werden. |
| 24 V (+) | Versorgung externer Geräte (z. B. berührungsloser Kartenleser) mit 24 V DC −30 % ÷ +50 %, max. Strom 100 mA. |
| GND (Masse) |
Masseanschluss für externe Geräte, die über die 24-V-Klemme versorgt werden. |
| STOP (Stopp) |
Eingang für Geräte, die die Torbewegung stoppen. Mögliche Anschlussvarianten:
|
| OSE (optische Sicherheitskontaktleiste) |
Schnittstelle für OSE-Sensor (Optical Safety Edge), 12 V. |
| BLUEBUS | Eingang zum parallelen Anschluss kompatibler Geräte über die Technologie BlueBUS (das zweiadrige Kabel dient zugleich der Stromversorgung und Kommunikation). |
| AERIAL (Antenne) |
Eingang für die Antenne des Funkempfängers. Die Antenne befindet sich meist in der Warnleuchte, z. B. Nice ELDC, oder es wird eine externe Antenne verwendet, zum Beispiel NICE Aerial ABF. |
Sicherungen des Antriebs
Im Antrieb befinden sich zwei Sicherungen:
| Kennzeichnung | Absicherung | Typ |
|---|---|---|
| F1 | des Steuergeräts | T 2A 250 V |
| F2 | der Stromversorgung | T 1,6A 250 V |
|
||
Standard-Anschlussplan
Lichtschranken des Antriebs
Die benutzerfreundliche BlueBUS-Technologie ermöglicht es, bis zu 7 Lichtschrankenpaare mit Strom zu versorgen und zu steuern und dafür ein zweiadriges Kabel zu verwenden.
Anschluss mehrerer NICE EPMB-Lichtschrankenpaare an das NICE-BlueBUS-Datennetz
Positionieren Sie die Lichtschranken rund um das Tor entsprechend den Beispielsituationen für den vollständigen Anschluss und stellen Sie die Jumper gemäß der Jumper-Tabelle der Lichtschranken NICE EPMB. Um Interferenzen zwischen nahe beieinander angeordneten Paaren zu vermeiden, beachten Sie die Ausrichtung der Sender TX und Empfänger RX gemäß den Beispielsituationen. Schließen Sie die Lichtschranken parallel wie abgebildet an (die Polarität muss nicht beachtet werden):
Wenn die Lichtschranken als Toröffner funktionieren sollen (siehe FA1 und FA2 in den Beispielsituationen), d. h. bei der Einfahrt eines Fahrzeugs zwischen ihren optischen Achsen den Öffnungsvorgang auslösen, unterbrechen Sie die Verbindung A am Sender TX und am Empfänger RX – siehe Abbildung:
Beispiel für den Anschluss von Lichtschranken
Jumper-Tabelle der NICE EPMB-Lichtschranken
![]() |
Anschluss mehrerer Lichtschrankenpaare an das BlueBUS System erfolgt durch die Einstellung verschiedener Jumper-Kombinationen. Jedes angeschlossene Paar muss eine eindeutige Kombination haben; in einem BlueBUS-Datennetz dürfen nicht zwei Paare dieselbe Einstellung verwenden. Stellen Sie den Jumper innerhalb eines Paars am Sender TX und am Empfänger RX gleich ein. Bewahren Sie nicht verwendete Jumper für die spätere Verwendung auf. |
| Kennzeichnung des Lichtschrankenpaars | Jumper – Kombination der Jumper |
|---|---|
| FOTO | ![]() |
| FOTO II | ![]() |
| FOTO 1 | ![]() |
| FOTO 1 II | ![]() |
| FOTO 2 | ![]() |
| FOTO 2 II | ![]() |
| FOTO 3 | ![]() |
| FA1 (Verbindung trennen A sowohl an TX als auch an RX) |
![]() |
| FA2 (Verbindung trennen A sowohl an TX als auch an RX) |
![]() |
Wenn eine Lichtschranke ausgetauscht werden muss, stellen Sie an ihr dieselbe Brücke ein wie an der ursprünglichen – die Geräteerkennung muss nicht erneut durchgeführt werden.
Funkempfänger für Antriebe
NICE-Antrieb Robus RBS600 hat einen Funkempfänger in der Steuerung integriert NICE MCU1R30. MCU1R30 verfügt außerdem über einen SM-Steckverbinder (unter der Kunststoffabdeckung) zum Anschluss eines externen Funkempfängers NICE OXIBD (oder eines älteren NICE OXI). Der SM-Steckverbinder erleichtert den Umstieg vom älteren Antrieb Robus RB auf den Robus RBS, wobei die Fernbedienungen bereits eingelernt sind.
Auswahl der Torlaufrichtung
Die ausgewählte Richtung muss der Position des Antriebs zum Torflügel entsprechen. Betrachten Sie das Tor von der Seite, auf der sich der Antrieb befindet.
| Öffnet sich das Tor nach links, stellen Sie den Schalter nach links. | Öffnet sich das Tor nach rechts, stellen Sie den Schalter nach rechts. |
| Der Schalter befindet sich rechts an der hinteren Seite der Steuerung. |
|
Erkennung der angeschlossenen Antriebsgeräte
Führen Sie nach jedem Anschließen, Trennen oder Ändern der Verdrahtung von Geräten an den Eingängen BlueBUS und STOP die Erkennungsphase der Zusatzgeräte durch. Der Antrieb weist durch Blinken der LEDs L1 und L2 darauf hin.
![]() |
|
Ermittlung der Torflügellänge
Für die korrekte Berechnung der Anfahr- und Bremsstrecke sowie der Teilöffnung muss der Antrieb die Länge des Torflügels ermitteln. Während des Vorgangs bewegt er das Tor von Anschlag zu Anschlag und ermittelt die Länge mithilfe des Schalters.
Antriebsprogrammierung
Der Antrieb Robus RBS ermöglicht die Programmierung mehrerer Funktionen, entweder durch Aktivieren/Deaktivieren einer Funktion auf Programmierebene I oder durch Einstellen eines voreingestellten Parameters auf Programmierebene II.
Steuerung MCU1R30 verfügt über drei Tasten zur Steuerung und Programmierung des Antriebs:
Programmierung – Ebene I
Auf Ebene I wird die jeweilige Funktion durch die Programmierung aktiviert/deaktiviert.. Ist eine Funktion aktiviert, leuchtet die entsprechende LED an der Steuerung. Werkseitig sind alle Funktionen deaktiviert.
Aufrufen der Programmierung auf Ebene I Halten Sie die Taste „Stop/Set“ etwa fünf Sekunden lang gedrückt, bis die LED L1. Mit den Tasten „Open“ und „Close“ wechseln Sie mit der aktiven LED nach oben bzw. unten. Für jeden Schritt haben Sie 10 Sekunden; andernfalls beendet der Antrieb den Modus. Wenn die blinkende LED bei der Funktion steht, die Sie ändern möchten, drücken Sie „Stop/Set“, um das Blinken zu beschleunigen (Funktion aktiviert) oder zu verlangsamen (Funktion deaktiviert). Lassen Sie den Antrieb anschließend innerhalb von 20 Sekunden den Modus verlassen. Bei erfolgreichem Abschluss leuchtet die entsprechende LED dauerhaft.
Liste der aktivierbaren Funktionen:
| LED | Funktion | Beschreibung |
|---|---|---|
| L1 | Automatisches Schließen | Nach der eingestellten Zeit („Programmierung Ebene II – Pausenzeit“) schließt sich das Tor nach dem Öffnen automatisch. Wenn die Funktion ausgeschaltet ist, reagiert das Tor nur auf einen Befehl (z. B. von einer Fernbedienung usw.). |
| L2 | Schließen nach Unterbrechung der Lichtschranken | Nach dem Freigeben der Lichtschranken (das Fahrzeug ist durchgefahren) beginnt das Tor nach 5 s zu schließen. Das Verhalten hängt von L1 ab:
|
| L3 | Immer schließen | Nach einem Stromausfall bleibt das Tor entweder in seiner bisherigen Position (ausgeschaltet) oder schließt sich automatisch (eingeschaltet). |
| L4 | Standby-Modus | Senkt den Stromverbrauch auf ein Minimum (nützlich bei PSS124). Eine Minute nach der letzten Bewegung werden BlueBUS (und die angeschlossenen Geräte) sowie alle LEDs außer der BlueBUS-LED ausgeschaltet (diese blinkt langsam). Bei einem Befehl startet die Steuerung zunächst neu und führt erst danach den Befehl aus. |
| L5 | Anlauf | Deaktiviert den sanften Anlauf – der Motor läuft sofort mit voller Leistung (nützlich bei hoher Reibung, Schnee/Eis). Verringert die Lebensdauer des Antriebs. |
| L6 | Vorwarnblinken | Vor Beginn der Torbewegung blinkt die Warnleuchte 3 Sekunden lang; erst danach beginnt der Bewegungsablauf. |
| L7 | Internen Funkempfänger deaktivieren | Schaltet den integrierten Funkempfänger in der Steuerung aus. Aktivieren Sie diese Funktion, wenn Sie einen externen Steckempfänger vom Typ OXI verwenden. Ist die Funktion ausgeschaltet, ist der interne Empfänger aktiv. |
| L8 | „Slave“-Modus – untergeordnete Steuerung | Durch Aktivieren wird der Antrieb zum „Slave“. Ermöglicht die Synchronisierung von zwei Motoren an gegenüberliegenden Torflügeln (Master/Slave). Weitere Informationen finden Sie in der Bedienungsanleitung Robus RBS, Abschnitt „Slave-Modus“. |
Programmierung – Ebene II
In Ebene II werden die Werte der Funktionen eingestellt (abweichend von Ebene I).
Aufrufen der Programmierung von Ebene II Halten Sie die Taste „Stop/Set“ etwa 5 Sekunden lang gedrückt, bis die LED L1 zu blinken beginnt. Mit den Tasten „Open“ und „Close“ bewegen Sie die aktive LED nach oben bzw. unten. Für jeden Schritt haben Sie 10 Sekunden, andernfalls beendet der Antrieb den Modus. Wenn die LED bei der Funktion steht, deren Parameter Sie ändern möchten, rufen Sie die Einstellung durch Drücken und Halten von „Stop/Set“ auf. Die leuchtende LED (während Sie „Stop/Set“ weiterhin gedrückt halten) zeigt den aktuellen Wert an. Ändern Sie den Wert mit „Open“ (nach oben) oder „Close“ (nach unten), lassen Sie dann „Stop/Set“ los und warten Sie, bis der Antrieb den Modus innerhalb von 20 Sekunden beendet. Prüfen Sie die Einstellung, indem Sie den Vorgang ohne Änderung des Werts wiederholen.
Liste der einstellbaren Funktionen:
| Eingangs-LED — Name und Beschreibung | Einstellungs-LED — Wert |
|---|---|
| L1 — Pausenzeit Wenn „Automatisches Schließen“ in Ebene I aktiviert ist, wird das Intervall zwischen dem Öffnen und dem automatischen Schließen eingestellt. |
L1 — 5 s L2 — 15 s L3 — 30 s L4 — 45 s L5 — 60 s L6 — 80 s L7 — 120 s L8 — 180 s |
| L2 — Schritt-für-Schritt-Modus Legt die Bewegungsfolge bei wiederholtem Befehl fest (Taste der Fernbedienung oder Eingang STEP-BY-STEP/P.P./Schrittbetrieb). Hinweis: Bei L4, L5, L7 und L8 ändert sich die Funktionsweise der Befehle „Öffnen“ und „Schließen“. |
L1 — Öffnen/Stopp/Schließen/Stopp L2 — Öffnen/Stopp/Schließen/Öffnen L3 — Öffnen/Schließen/Öffnen/Schließen L4 — Gemeinschaftsbetrieb L5 — Gemeinschaftsbetrieb nach zwei „Stopp“-Befehlen L6 — Schrittbetrieb nach zwei Befehlen für „Teilöffnung“ L7 — Totmannbetrieb L8 — „Halbautomatisches“ Öffnen; Schließen im Totmannbetrieb |
| L3 — Motorgeschwindigkeit Geschwindigkeit im Normalbetrieb (nicht beim Anlauf/Auslauf). „L6 – Extrem schnell“ = 100 % von 0,34 m/s usw. |
L1 — Sehr langsam (30 %) L2 — Langsam (44 %) L3 — Mittel (58 %) L4 — Schnell (72 %) L5 — Sehr schnell (86 %) L6 — Extrem schnell (100 %) L7 — Öffnet „schnell“, schließt „langsam“ L8 — Öffnet „extrem schnell“, schließt „schnell“ |
| L4 — OGI-Ausgangsanzeige Einstellung der OGI-Ausgangsfunktion (liefert bei Aktivierung 24 V, −30 %/+50 %, max. 10 W). |
L1 — Tor öffnet L2 — Tor geschlossen L3 — Tor geöffnet L4 — Zweiter Funkkanal L5 — Dritter Funkkanal L6 — Vierter Funkkanal L7 — Wartung L8 — Elektroschloss |
| L5 — Motorkraft Passt die Kraftregelung an das Gewicht der Toranlage an. Das System berücksichtigt auch die Umgebungstemperatur und erhöht bei Kälte die Kraft. |
L1 — Extrem leichtes Tor L2 — Sehr leichtes Tor L3 — Leichtes Tor L4 — Tor mit durchschnittlichem Gewicht L5 — Mittelschweres Tor L6 — Schweres Tor L7 — Sehr schweres Tor L8 — Extrem schweres Tor |
| L6 — Teilöffnung Durchfahrtslänge bei Teilöffnung. |
L1 — 0,5 m L2 — 1,0 m L3 — 1,5 m L4 — 2,0 m L5 — 2,5 m L6 — 3,0 m L7 — 3,4 m L8 — 4,0 m |
| L7 — Wartungshinweis Anzahl der Bewegungszyklen, nach denen der Antrieb auf eine erforderliche Wartung hinweist. |
L1 — 1.000× L2 — 2.000× L3 — 4.000× L4 — 7.000× L5 — 10.000× L6 — 15.000× L7 — 17.000× L8 — 20.000× |
| L8 — Fehlerliste Prüfung der Fehlerart der letzten 8 Bewegungszyklen (siehe „Fehlerhistorie“ im Handbuch). |
L1 — Ergebnis des 1. Bewegungszyklus L2 — Ergebnis des 2. Bewegungszyklus L3 — Ergebnis des 3. Bewegungszyklus L4 — Ergebnis des 4. Bewegungszyklus L5 — Ergebnis des 5. Bewegungszyklus L6 — Ergebnis des 6. Bewegungszyklus L7 — Ergebnis des 7. Bewegungszyklus L8 — Ergebnis des 8. Bewegungszyklus |
Automatisierung von zwei aufeinander zulaufenden Schiebetoren mit zwei NICE Robus RB600 Antrieben (Master-Slave-Modus)
Wenn Sie zwei Schiebetore gegenläufig automatisieren möchten, unterstützen die Antriebe Robus den Betrieb als Slave-Einheit („Master-Slave“). Ein Antrieb ist der Master (Master) und erteilt dem zweiten Antrieb die Befehle, dem Slave (Slave). Alle Robus-Antriebe sind werkseitig als Master konfiguriert, daher müssen Sie beim Slave auf Ebene I die Funktion L8 (Slave-Einheit). Die Verbindung zwischen Master ↔ Slave wird über BlueBUS hergestellt.
Einschränkungen beim Anschluss der Master- und Slave-Einheit
- Das Tor kann nicht über die Slave-Einheit geöffnet werden.
- Alle Geräte (z. B. Lichtschranken, externer Empfänger usw.) müssen an die Master-Einheit angeschlossen werden. An die Slave-Einheit können nur eine Signalleuchte, Geräte am Eingang STOP, SBS (STEP-BY-STEP/Schrittbetrieb) und der Ausgangsanzeige OGIangeschlossen werden; die Eingänge OPEN/CLOSE werden ignoriert.
- Bei Verwendung eines Notstromakkus (NICE PSS124) muss jeder Antrieb über einen eigenen Akku verfügen.
- Bei der Slave-Einheit werden alle programmierten Funktionen außer den nachfolgend aufgeführten ignoriert.
| Programmierung auf Ebene I | Programmierung auf Ebene II |
|---|---|
| L4 — Standby-Modus | L3 — Motordrehzahl |
| L5 — Anlauf | L4 — Ausgangsanzeige |
| L8 — Slave-Einheit | L5 — Motorkraft |
| L8 — Fehlerarchiv |
Installationsanleitung für zwei Robus-Antriebe im Slave-Modus
- Montieren Sie beide Torflügel und beide Antriebe. Legen Sie fest, welcher Antrieb Master (N) und welcher Slave (P) sein soll. Im Master-Slave-Modus kann nur der Slave-Torflügel vollständig geöffnet werden.
- (P) Wählen Sie die Öffnungsrichtung (Richtungsschalter an der Steuerung).
- (P) Führen Sie am Slave die Einlernung der Geräte und der Torflügellänge durch („Geräte einlernen“, „Torflügellänge einlernen“). Bei umgekehrter Richtung wiederholen Sie Schritt 1.
- (P) Aktivieren Sie am Slave die Funktion „Master-Slave-Modus“ (Ebene I, L8).
- (P+N) Verbinden Sie beide Automatisierungen gemäß Schaltplan.

- (N) Wählen Sie die Öffnungsrichtung am Master.
- (N) Führen Sie am Master die Einlernung der Geräte und der Torflügellänge durch. Während des Einlernens der Torflügellänge bewegt sich auch der Slave. Bei umgekehrter Richtung wiederholen Sie Schritt 6.
Anschluss zusätzlicher externer Geräte
An die Steuerung
An der Steuerung MCU1R30 stehen für die Stromversorgung externer Geräte 24 V DC (+) und GND (−) sowie die Klemmen OGI, BlueBUS und Flash. Im Modus Master-Slave schließen Sie die Geräte an den übergeordneten Antrieb an (Ausnahmen für „Slave“ siehe Handbuch – „Master-Slave-Modus“).
MCU1R30 ermöglicht außerdem den Anschluss einer Erweiterungsplatine, die zusätzliche Ein- und Ausgänge bereitstellt.
Erweiterung der Steuerung um zusätzliche Ein- und Ausgänge
Die Steuerung bietet neben den vorhandenen Klemmen die Möglichkeit, eine Erweiterungsplatine anzuschließen. Damit lässt sich die MCU1R30-Steuerung um zusätzliche Ein- und Ausgänge erweitern, sodass mehrere Geräte angeschlossen werden können. Anzahl und Art der Ein- und Ausgänge hängen vom Typ der Erweiterungsplatine ab. Für MCU1R30 stehen derzeit 3 Typen von Erweiterungsplatinen:
MLAE21 - 2x 24V-Eingang (werkseitig Öffnen, Schließen), 1x 24V-Ausgang (werkseitig OGI)
MLAE22 - 2x 24V-Eingang (werkseitig Öffnen, Schließen), 1x 24V-Ausgang (werkseitig OGI), 1x 230V-Ausgang (werkseitig Beleuchtung)
MLAE44 - 4x 24V-Eingang (werkseitig Öffnen, Schließen, Teilöffnung, Foto), 4x 24V-Ausgang (werkseitig OGI, Tor geschlossen, Funk-Ausgang 4, Fototest)
Vorgehensweise zum Anschließen der Erweiterungsplatine:
Erweiterungsplatinen hinzufügen oder entfernen muss immer bei unterbrochener Stromversorgung erfolgen (durch Entfernen der Sicherung F2 und gegebenenfalls auch des angeschlossenen Notstromakkus).
Vorgehensweise zum Einlernen zusätzlicher Geräte.
Nach dem Hinzufügen oder Entfernen von Geräten muss die Anlage gemäß Abschnitt „Test“ (siehe Handbuch, Punkt 6.1 auf Seite 24) erneut getestet werden.
Sonderfunktionen des Antriebs
Tor dauerhaft offen halten
Wenn ein Befehl am Eingang STEP-BY-STEP (P.P., SbS, Schrittbetrieb) länger als 2 Sekunden anliegt, hält die Steuerung das Tor so lange geöffnet, wie der Befehl anliegt. Geeignet in Verbindung mit einer Zeitschaltuhr.
Erzwungener Betrieb
Wenn eine Sicherheitseinrichtung ausfällt oder ein Hindernis beispielsweise die Lichtschranken blockiert und sich das Tor aus Sicherheitsgründen nicht bewegt, aktivieren Sie den Modus „Totmannbetrieb“ – dauerhaft (Ebene II, L2 = L7) oder vorübergehend:
- Geben Sie einen Befehl (z. B. über eine Fernbedienung oder einen Schlüsselschalter).
- ). Wenn ein Problem vorliegt, bewegt sich das Tor nicht und die Warnleuchte signalisiert wahrscheinlich einen Fehler.
- Geben Sie den Befehl innerhalb von 3 Sekunden erneut ein und halten Sie ihn gedrückt.
- Solange Sie den Befehl gedrückt halten, bewegt sich das Tor; sobald Sie ihn loslassen, hält es an.
Wartungsmeldung
In der Programmierung der Ebene II wird unter Punkt L7 – Wartungshinweis die Anzahl der Zyklen eingestellt, nach denen der Antrieb eine Wartungsanforderung (Inspektion) signalisiert. Der Antrieb signalisiert dies über die Warnleuchte (gegebenenfalls auch über den OGI-Ausgang, wenn in der Programmierung der Ebene II unter Punkt L4 – Anzeigeausgang die Stufe L7 – Wartungeingestellt ist), und zwar wie folgt:
| Anzahl der Zyklen | Signalisierung über die Warnleuchte | Signalisierung über den OGI-Anzeigeausgang |
|---|---|---|
| weniger als 80 % des Grenzwerts | Normalbetrieb, Blinken in Halbsekundenintervallen. | Leuchtet 2 Sekunden lang nach Beginn des Öffnungsvorgangs. |
| 80–100 % des Grenzwerts | Leuchtet 2 s lang nach Beginn des Bewegungsablaufs, danach normaler Betrieb. | Blinkt während des Bewegungsablaufs. |
| über 100 % des Grenzwerts | Leuchtet 2 s lang nach Beginn des Bewegungsablaufs, danach normaler Betrieb; nach Ende des Bewegungsablaufs leuchtet sie erneut 2 s lang. | Blinkt dauerhaft. |
Diese Einstellungen können auch über die mobile App My Nice Pro.
Fehlerbehebung am Antrieb
Wenn Ihnen etwas unklar ist oder ein anderes Problem auftritt, können Sie sich gerne an unseren technischen Support wenden für NICE-Antriebe.
Je nach Art des Problems
Bei der Montage (oder im Fall einer Antriebsstörung) können die folgenden Probleme auftreten:
| Problem | Mögliche Lösung |
|---|---|
| Das Tor reagiert nicht auf den Befehl der Fernbedienung und die LED an der Fernbedienung leuchtet nicht. | Prüfen Sie, ob die Batterien der Antriebsfernbedienung in Ordnung; andernfalls tauschen Sie sie aus (die Anleitung finden Sie in der Bedienungsanleitung des jeweiligen Antriebs). |
| Das Tor reagiert nicht auf den Befehl der Fernbedienung, aber die LED an der Fernbedienung leuchtet auf. | Prüfen Sie, ob die Fernbedienung korrekt im Speicher des Empfängers gespeichert wurde; lernen Sie sie gegebenenfalls erneut ein. |
| Das Tor bewegt sich nicht und die BlueBUS-LED blinkt nicht. | Prüfen Sie, ob der Antrieb mit 230 V versorgt wird. Falls ja, prüfen Sie beide Sicherungen und ersetzen Sie sie gegebenenfalls durch neue mit denselben technischen Daten. |
| Das Tor bewegt sich nicht und die Warnleuchte blinkt nicht. | Prüfen Sie, ob der Antrieb den Befehl überhaupt registriert hat: – Bei einem Befehl über die Fernbedienung sollte die BlueBUS-LED zweimal schnell blinken; – Bei einem Befehl über den Eingang STEP-BY-STEP (SbS) sollte die entsprechende STEP-BY-STEP-LED aufleuchten. |
| Das Tor bewegt sich nicht und die Warnleuchte blinkt mehrmals. | Zählen Sie die Blinksignale und lesen Sie den Abschnitt „Diagnose anhand der Blinksignale der Warnleuchte“ weiter unten. |
| Das Tor bewegt sich, hält jedoch kurz darauf an und fährt zurück. | Wahrscheinlich ist die Motorkraft zu niedrig eingestellt. Prüfen Sie, ob Hindernisse die Bewegung behindern, und erhöhen Sie gegebenenfalls die Motorkraft. Aktivieren Sie eventuell die Funktion „Anfahrhilfe“. |
| Das Tor fährt an, aber die Warnleuchte funktioniert nicht. | Prüfen Sie, ob während des Manövers an der Klemme FLASH Spannung anliegt (ca. 10–30 V DC). Liegt Spannung an, liegt das Problem bei der Warnleuchte – versuchen Sie, sie auszutauschen. Liegt keine Spannung an, könnte der FLASH-Ausgang überlastet sein – prüfen Sie die Verkabelung auf Kurzschlüsse. |
| Das Tor fährt an, aber der OGI-Ausgang funktioniert nicht. | Ermitteln Sie, welche Funktion dem OGI-Ausgang zugewiesen ist. Wenn er blinken soll, prüfen Sie, ob 24 V DC anliegen. Liegt Spannung an, liegt das Problem an der Glühlampe – tauschen Sie sie aus. Liegt keine Spannung an, könnte der OGI-Ausgang überlastet sein – prüfen Sie die Verkabelung auf Kurzschlüsse. |
Diagnose anhand der Blinksignale der Warnleuchte
Während der Torbewegung blinkt die Warnleuchte regelmäßig jede Sekunde. Bei einem Problem signalisiert sie den Fehler mit zwei schnell aufeinanderfolgenden Blinkserien.
| Blinkfolge | Fehler | Lösung |
|---|---|---|
| 1 Blinksignal, 1 s Pause, 1 Blinksignal | BlueBUS-Fehler | Die an den BlueBUS-Eingang angeschlossenen Geräte stimmen nicht mit den während der Erkennungsphase eingelesenen Geräten überein. Führen Sie die Erkennungsphase erneut durch. Wenn das nicht hilft, ermitteln Sie das defekte Gerät durch Ausschlussverfahren und tauschen Sie es aus, reparieren Sie es oder reklamieren Sie es. |
| 2 Blinksignale, 1 s Pause, 2 Blinksignale | Auslösung der Lichtschranke | Die Lichtschranken werden ausgelöst (normal bei Unterbrechung des Lichtstrahls während des Schließens). Wurde der Lichtstrahl nicht unterbrochen, sind sie möglicherweise verschmutzt, geblendet oder defekt. |
| 3 Blinksignale, 1 s Pause, 3 Blinksignale | Auslösung der Motorkraftbegrenzung | Das Tor erkennt erhöhte Reibung – prüfen und justieren Sie das Tor (manuelle Bewegungsprüfung). Es kann helfen, die Motorkraft zu erhöhen oder die Funktion „Anfahrhilfe“. Auch ein zu hoher unterer Endanschlag. |
| 4 Blinksignale, 1 s Pause, 4 Blinksignale | Der STOP-Eingang wurde aktiviert | Am STOP-Eingang ist ein Befehl eingegangen. Wenn dies nicht beabsichtigt war, prüfen Sie die angeschlossenen Geräte. |
| 5 Blinksignale, 1 s Pause, 5 Blinksignale | Interner Fehler der Steuerung | Warten Sie mindestens 30 Sekunden und geben Sie den Befehl erneut ein. Wenn der Fehler weiterhin besteht, versuchen Sie einen Reset. Wahrscheinlich muss die Steuerung repariert oder ausgetauscht werden. |
| 6 Blinksignale, 1 s Pause, 6 Blinksignale | Stündliches Bewegungslimit erreicht | Warten Sie einige Minuten, bis der Zyklusbegrenzer wieder unter dem Höchstwert liegt. |
| 7 Blinksignale, 1 s Pause, 7 Blinksignale | Fehler in den internen elektronischen Schaltkreisen | Trennen Sie den Antrieb einige Sekunden lang von der Stromversorgung, schließen Sie ihn wieder an und geben Sie einen Befehl ein. Besteht der Fehler weiterhin, versuchen Sie einen Reset. Wenn das nicht hilft, muss die Steuerung wahrscheinlich repariert oder ausgetauscht werden. |
| 8 Blinksignale, 1 s Pause, 8 Blinksignale | Dauerbefehl aktiv | Wenn dauerhaft ein Befehl an den Antrieb gesendet wird, prüfen Sie die Geräte am OPEN-Eingang. Wenn ein Zeitgeber angeschlossen ist, sendet wahrscheinlich dieser den Dauerbefehl. |
Diagnose anhand der LED-Blinksignale
Die Diagnose kann durch Beobachtung mehrerer LED-Gruppen durchgeführt werden. Zwei LED-Gruppen befinden sich auf der Steuerung; die dritte ist die Statusleuchte direkt am Antrieb.
Am Antrieb …
Die Statusleuchte befindet sich an der Vorderseite der Abdeckung der Nice-RBS-Antriebe.
Mithilfe der roten und grünen LEDs werden der Normalbetrieb und die grundlegende Diagnose des Tors gemäß der nachstehenden Tabelle angezeigt. Wenn der Antrieb eine Anomalie oder einen Fehler erkennt, wird dieser über die Warnleuchte signalisiert.
| Statusleuchte mit eingelernten Positionen | |
|---|---|
| Grüne Leuchte | |
| leuchtet | Zeigt den Beginn jeder Torbewegung an, wenn im System keine Anomalien oder Fehler vorliegen, und erlischt am Ende der Bewegung. |
| aus | Normalbetrieb |
| Rote Leuchte | |
| leuchtet | Zeigt den Beginn jeder Torbewegung an, wenn die für die Wartung eingestellte Anzahl an Bewegungen überschritten wurde; sie erlischt am Ende der Bewegung. |
| aus | Normalbetrieb |
| Warnleuchte | Die Steuerung hat eine Anomalie erkannt. Siehe Tabelle „Diagnose anhand des Blinkens der Warnleuchte“ |
| Statusleuchte mit NICHT eingelernten Positionen | |
|---|---|
| Grünes Licht | |
| leuchtet | Die Leuchte leuchtet auf, wenn der Öffnungsendschalter erreicht wird. |
| erloschen | Normalbetrieb |
| Rotes Licht | |
| leuchtet | Die Leuchte leuchtet auf, wenn der Schließendschalter erreicht wird. |
| erloschen | Normalbetrieb |
| Warnleuchte | Die Steuerung hat eine Anomalie erkannt. Siehe Tabelle „Diagnose anhand des Blinkens der Warnleuchte“ |
An der Steuerung MCU1/MCU1R30 ...
Steuerung MCU1R30 des Antriebs NICE Robus RBS800 verfügt über zwei LED-Gruppen, die durch Blinken und Leuchten jeweils den normalen Betrieb der Steuerung oder eine Fehlerdiagnose gemäß den folgenden Tabellen anzeigen.
Horizontale LEDs: BLUEBUS, STOP, SbS, FOTO:
| Anzeige | Status | Abhilfe |
|---|---|---|
| BlueBUS-LED | ||
| leuchtet nicht | Anomalie/Fehler | Überprüfen Sie den Netzanschluss. Ist dieser in Ordnung, prüfen Sie die Sicherungen F1 und F2 und ersetzen Sie sie gegebenenfalls durch neue Sicherungen mit denselben Eigenschaften. |
| leuchtet | schwerwiegender Fehler |
Versuchen Sie, die Steuerungund gegebenenfalls alle Eingänge zu trennen. Wenn das nicht hilft, setzen Sie die Steuerung zurück. Bleibt der Fehler bestehen, muss die Steuerung wahrscheinlich ausgetauscht werden. |
| 2 grüne Blinksignale im Abstand von einer Sekunde | alles in Ordnung | Normalbetrieb der Steuerung. |
| 2 schnelle grüne Blinksignale | Statusänderung an den Eingängen |
Normalbetrieb – der Status am Eingang STEP-BY-STEP, STOP, OPEN oder CLOSE hat sich geändert; Lichtschranken wurden aktiviert Lichtschrankenoder der Antrieb hat einen Befehl von der Fernbedienung. |
| Folge roter Blinksignale mit einer Pause von einer Sekunde | verschieden | Die Anzahl der Blinksignale pro Folge entspricht der Fehlerdiagnose anhand der Warnleuchte. Siehe „Diagnose anhand des Blinkens der Warnleuchte“. |
| Folge schneller und langsamer roter Blinksignale | Kurzschluss am BlueBUS-Anschluss | Trennen Sie den Anschluss und prüfen Sie die BlueBUS-Verbindungen auf die Ursache des Kurzschlusses. Schließen Sie den Anschluss nach Beseitigung des Kurzschlusses wieder an. Nach zehn Sekunden beginnt die LED erneut zu blinken. |
| STOP-LED (Stopp) | ||
| leuchtet nicht | Der STOP-Eingang wurde aktiviert. | Überprüfen Sie die am STOP-Eingang angeschlossenen Geräte. |
| leuchtet | Der STOP-Eingang hat nicht reagiert. | Der STOP-Eingang ist aktiv. |
| STEP-BY-STEP-LED (auch als SbS, P.P. oder Schrittbetrieb bezeichnet) | ||
| leuchtet nicht | alles in Ordnung |
Der STEP-BY-STEP-Eingang ist nicht aktiv. |
| leuchtet | Der STEP-BY-STEP-Eingang wurde aktiviert. | Normalbetrieb der Steuerung, wenn ein am STEP-BY-STEP-Eingang angeschlossenes Gerät aktiviert wurde. |
| FOTO-LED | ||
| leuchtet nicht | Der FOTO-Eingang wurde aktiviert. | Der FOTO-Eingang wurde ausgelöst. |
|
leuchtet |
Alles in Ordnung | Normalbetrieb der Steuerung, wenn die Sicherheitseinrichtung nicht ausgelöst hat. |
Vertikale LEDs L1–L8:
| Anzeige | Abhilfe |
|---|---|
| LED 1 | |
| leuchtet nicht | Zeigt im Normalbetrieb an, dass die Funktion „Automatisches Schließen“ nicht aktiviert ist. |
| leuchtet | Zeigt im Normalbetrieb an, dass die Funktion „Automatisches Schließen“ aktiviert ist. |
| blinkt |
– Die Funktion wird programmiert.
|
| LED 2 | |
| leuchtet nicht | Zeigt im Normalbetrieb an, dass die Funktion „Schließen“ nach Unterbrechung der Lichtschranken nicht aktiviert ist. |
| leuchtet | Zeigt im Normalbetrieb an, dass die Funktion „Schließen“ nach Unterbrechung der Lichtschranken aktiviert ist. |
| blinkt |
– Die Funktion wird programmiert.
|
| LED 3 | |
| leuchtet nicht | Zeigt im Normalbetrieb an, dass die Funktion „Immer schließen“ nicht aktiviert ist. |
| leuchtet | Zeigt im Normalbetrieb an, dass die Funktion „Immer schließen“ aktiviert ist. |
| blinkt |
– Die Funktion wird programmiert.
|
| LED 4 | |
| leuchtet nicht | Zeigt im Normalbetrieb an, dass die Funktion „Standby-Modus“ nicht aktiviert ist. |
| leuchtet |
Zeigt im Normalbetrieb an, dass die Funktion „Standby-Modus“ aktiviert ist. |
| blinkt |
- Die Funktion wird programmiert.
|
| LED 5 | |
| leuchtet nicht | Zeigt im Normalbetrieb an, dass die Funktion „Anlauf“ nicht aktiviert ist. |
| leuchtet | Zeigt im Normalbetrieb an, dass die Funktion „Anlauf“ aktiviert ist. |
| blinkt | Die Funktionen werden programmiert. |
| LED 6 | |
| leuchtet nicht | Zeigt im Normalbetrieb an, dass die Funktion „Vorblinken“ nicht aktiviert ist. |
| leuchtet | Zeigt im Normalbetrieb an, dass die Funktion „Vorblinken“ aktiviert ist. |
| blinkt | Die Funktionen werden programmiert. |
| LED 7 | |
| leuchtet nicht | Zeigt im Normalbetrieb an, dass die Funktion „Interner Funkempfänger“ nicht aktiviert ist. |
| leuchtet | Zeigt im Normalbetrieb an, dass die Funktion „Interner Funkempfänger“ aktiviert ist. |
| blinkt | Die Funktion wird programmiert. |
| LED 8 | |
| leuchtet nicht | Zeigt im Normalbetrieb an, dass Robus als „übergeordnete Einheit“ (auch bezeichnet als Master). |
| leuchtet | Zeigt im Normalbetrieb an, dass Robus als „untergeordnete Einheit“ (auch bezeichnet als Slave). |
| blinkt | Die Funktion wird programmiert. |
Montage der Notstrombatterie am Antrieb NICE Robus RBS600
Die Notstrom- batterie NICE PSS124 ist nicht standardmäßig im Lieferumfang des Antriebs enthalten, kann aber zusätzlich bestellt werden. Bei einem Stromausfall wird der Torantrieb über sie mit Strom versorgt. Die Batterie wird laufend über das Stromnetz aufgeladen. Schließen Sie die Batterie erst dann an die Steuerung an, wenn alle Installations- und Programmierschritte abgeschlossen sind.
Manuelle Entriegelung des Antriebs NICE Robus RBS600
Bei einem Stromausfall oder einer Störung können Sie das Tor nicht mit der Fernbedienung bedienen. Daher können Sie den Antrieb mit dem Entriegelungsschlüssel entriegeln und das Tor manuell bewegen.
1. Öffnen Sie den Verriegelungshaken (A) mit dem mitgelieferten Schlüssel und ziehen Sie den Entriegelungshebel heraus. Jetzt können Sie das Tor manuell bewegen.
2. Zum Verriegeln des Antriebs schließen Sie den Verriegelungshaken, drehen Sie den Schlüssel gegen den Uhrzeigersinn und ziehen Sie ihn ab.
Technische Daten des Antriebs NICE Robus RBS600
| Modell | NICE Robus RBS600 |
|---|---|
| Typenbeschreibung | Elektromechanischer Getriebemotor für den automatischen Betrieb von Schiebetoren im privaten Bereich. Im Lieferumfang enthalten: Steuerung NICE MCU1R30 mit integriertem Funkempfänger. |
| Zahnrad |
|
| Drehmoment [Kraft] |
21,1 Nm [700 N] – zum Anlaufen des Torflügels erforderliche Kraft |
| Nennmoment [Nennkraft] |
10 Nm [330 N] – Kraft, die erforderlich ist, um den Torflügel in Bewegung zu halten |
| Geschwindigkeit | 0,34 m/s |
| Begrenzung aufeinanderfolgender Zyklen | 100 Zyklen/Tag (die Steuerung begrenzt die Anzahl abhängig von den Bedingungen – siehe Auswahl des Antriebs) |
| Betriebszeitbegrenzung | 7 Minuten (die Steuerung begrenzt die Zeit abhängig von den Bedingungen – siehe Auswahl des Antriebs) |
| Lebensdauer | Etwa 20.000–250.000 Zyklen, abhängig von Gewicht und Länge des Torflügels sowie den Einstellungen des Antriebs. |
| Stromversorgung | 230 V (+10 % / −15 %) 50/60 Hz |
| Leistungsaufnahme [Belastung] |
450 W [2,1 A] |
| Isolationsklasse | 1 – Erdung erforderlich |
| Notstromversorgung | Die Notstrombatterie NICE PSS124 kann separat erworben und eingebaut werden. (Mit dem Adapter CABLA11 kann auch das ältere Modell PS124.) |
360°-Ansicht des Antriebs Nice Robus RBS600
Wie kann ich diese Ware bestellen?
Wählen Sie die für Sie passende Möglichkeit:
- Im Online-Shop bestellen: Legen Sie die Ware über die Schaltfläche „KAUFEN“ in den Warenkorb (Sie finden die Schaltfläche hier in der Variantentabelle dieses Produkts).
- Telefonisch bestellen: Rufen Sie uns an unter +43 650 223 8243, und geben Sie Ihre Bestellung telefonisch auf.
- Per E-Mail bestellen: Senden Sie Ihre Bestellung an [email protected]




























